{"id":"bgbl1-2011-24-8","kind":"bgbl1","year":2011,"number":24,"date":"2011-05-27T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2011/24#page=43","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2011-24-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2011/bgbl1_2011_24.pdf#page=43","order":8,"title":"Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass von Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen von Beschäftigten des Bundessozialgerichts aus dem Beamten- oder Richterverhältnis","law_date":"2011-05-16T00:00:00Z","page":939,"pdf_page":43,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2011 Teil I Nr. 24, ausgegeben zu Bonn am 27. Mai 2011 939\nAnordnung\nzur Übertragung von Zuständigkeiten für den\nErlass von Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen\nvon Beschäftigten des Bundessozialgerichts aus dem Beamten- oder Richterverhältnis\nVom 16. Mai 2011\nI.\nNach § 126 Absatz 3 Satz 2 des Bundesbeamtengesetzes vom 5. Februar\n2009 (BGBl. I S. 160) in Verbindung mit § 46 des Deutschen Richtergesetzes in\nder Fassung der Bekanntmachung vom 19. April 1972 (BGBl. I S. 713) wird dem\nBundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen die Befugnis\nübertragen, über Widersprüche von Beschäftigten des Bundessozialgerichts in\nbeamtenrechtlichen und richterdienstrechtlichen Angelegenheiten zu entschei-\nden, soweit das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen\nfür die getroffene Maßnahme zuständig war.\nII.\nNach § 127 Absatz 3 Satz 1 des Bundesbeamtengesetzes vom 5. Februar\n2009 (BGBl. I S. 160) in Verbindung mit § 46 des Deutschen Richtergesetzes in\nder Fassung der Bekanntmachung vom 19. April 1972 (BGBl. I S. 713) wird dem\nBundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen die Vertretung des\nDienstherrn bei Klagen von Beschäftigten des Bundessozialgerichts aus dem\nBeamten- oder Richterverhältnis übertragen, soweit das Bundesamt für zentrale\nDienste und offene Vermögensfragen zur Entscheidung über den Widerspruch\nbefugt war. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales behält sich vor, im\nEinzelfall die Prozessvertretung selbst wahrzunehmen.\nIII.\nDiese Anordnung wird am 1. Juni 2011 wirksam. Die Abschnitte I und II sind\nauch anzuwenden auf bereits laufende Verfahren der Beschäftigten des\nBundessozialgerichts.\nBerlin, den 16. Mai 2011\nDie Bundesministerin\nfür Arbeit und Soziales\nIn Vertretung\nGerd Hoofe"]}