{"id":"bgbl1-2010-68-6","kind":"bgbl1","year":2010,"number":68,"date":"2010-12-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/68#page=31","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-68-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_68.pdf#page=31","order":6,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 13b und § 33 Absatz 3 und 4 bzw. § 13b und § 38 Absatz 3 und 4 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung)","law_date":"2010-12-19T00:00:00Z","page":2329,"pdf_page":31,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 68, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2010 2329\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Oktober 2010\n– 2 BvF 1/07 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n1. § 13b und § 33 Absatz 3 und 4 der Verordnung zum Schutz landwirtschaft-\nlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener\nTiere bei ihrer Haltung (Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung) in der Fas-\nsung der Dritten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-\nverordnung vom 30. November 2006 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2759)\nsowie § 13b und § 38 Absatz 3 und 4 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverord-\nnung in der Fassung der Vierten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-\nNutztierhaltungsverordnung vom 1. Oktober 2009 (Bundesgesetzblatt Teil I\nSeite 3223) sind mit Artikel 20a des Grundgesetzes unvereinbar.\n2. Die Bestimmungen bleiben bis zum 31. März 2012 anwendbar.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Absatz 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 19. Dezember 2010\nDie Bundesministerin der Justiz\nS . L e u t h e u s s e r- S c h n a r re n b e rg e r\nBerichtigung\ndes Beschäftigungschancengesetzes\nVom 27. Dezember 2010\nDas Beschäftigungschancengesetz vom 24. Oktober 2010 (BGBl. I S. 1417)\nist wie folgt zu berichtigen:\n1. In Artikel 1 Nummer 22 Buchstabe e wird die Angabe „zweiter Halbsatz“\ndurch die Angabe „Satz 2“ ersetzt.\n2. Artikel 2 wird wie folgt gefasst:\n„Artikel 2\nÄnderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes\nDem § 11 Absatz 4 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in der Fas-\nsung der Bekanntmachung vom 3. Februar 1995 (BGBl. I S. 158), das zuletzt\ndurch Artikel 19 Absatz 6 des Gesetzes vom 2. März 2009 (BGBl. I S. 416)\ngeändert worden ist, wird folgender Satz angefügt:\n„Das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung kann durch Vereinbarung\nvon Kurzarbeit für die Zeit aufgehoben werden, für die dem Leiharbeitnehmer\nKurzarbeitergeld nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch gezahlt wird; eine\nsolche Vereinbarung kann das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung\nbis längstens zum 31. März 2012 ausschließen.“ “\nBerlin, den 27. Dezember 2010\nBundesministerium\nfür Arbeit und Soziales\nIm Auftrag\nStefan Marx"]}