{"id":"bgbl1-2010-49-10","kind":"bgbl1","year":2010,"number":49,"date":"2010-10-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/49#page=56","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-49-10/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_49.pdf#page=56","order":10,"title":"Berichtigung des Gesetzes zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes und weiterer Gesetze","law_date":"2010-09-30T00:00:00Z","page":1358,"pdf_page":56,"num_pages":1,"content":["1358  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 49, ausgegeben zu Bonn am 8. Oktober 2010\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juli 2010\n– 1 BvR 2530/05, 1 BvL 11/06, 1 BvL 12/06, 1 BvL 13/06 – wird folgende Ent-\nscheidungsformel veröffentlicht:\nArtikel 15 Absatz 3 des Gesetzes zur Sicherung der nachhaltigen Finanzie-\nrungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Nachhaltigkeits-\ngesetz) vom 21. Juli 2004 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1791) ist mit dem\nGrundgesetz vereinbar, soweit hierdurch die Höhe solcher Hinterbliebenen-\nrenten beschränkt wird, die allein auf Zeiten nach dem Fremdrentengesetz\nberuhen und die ohne die in § 22b Absatz 1 Satz 1 Fremdrentengesetz in der\nFassung des RV-Nachhaltigkeitsgesetzes vorgesehene Beschränkung noch\nnicht bestandskräftig gewährt worden sind.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Absatz 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 26. September 2010\nDie Bundesministerin der Justiz\nS . L e u t h e u s s e r- S c h n a r re n b e rg e r\nBerichtigung\ndes Gesetzes zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes und weiterer Gesetze\nVom 30. September 2010\nDas Gesetz zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes und weiterer Gesetze vom\n14. März 2005 (BGBl. I S. 721) ist wie folgt zu berichtigen:\nArtikel 6 Nummer 6b Doppelbuchstabe bb muss wie folgt lauten:\n„bb) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 angefügt:\n„(2) Personen, die eine Aufenthaltserlaubnis gemäß § 24 Abs. 1 des\nAufenthaltsgesetzes besitzen und die besondere Bedürfnisse haben, wie\nbeispielsweise unbegleitete Minderjährige oder Personen, die Folter, Ver-\ngewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder\nsexueller Gewalt erlitten haben, wird die erforderliche medizinische oder\nsonstige Hilfe gewährt.“ “\nBerlin, den 30. September 2010\nBundesministerium des Innern\nIm Auftrag\nHecker"]}