{"id":"bgbl1-2010-44-5","kind":"bgbl1","year":2010,"number":44,"date":"2010-08-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/44#page=21","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-44-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_44.pdf#page=21","order":5,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 7 Satz 2 des Gesetzes über die Entschädigung nach dem Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen)","law_date":"2010-08-12T00:00:00Z","page":1195,"pdf_page":21,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 23. August 2010                     1195\n§9                                        destens mit der Note „ausreichend“ bewertet worden\nsind und der Prüfling sich innerhalb von zwei Jahren,\nWiederholung der Meisterprüfung\ngerechnet vom Tag der Beendigung der nicht bestan-\n(1) Eine Meisterprüfung, die nicht bestanden ist,                  denen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung anmel-\nkann zweimal wiederholt werden.                                       det.\n(2) In der Wiederholungsprüfung ist der Prüfling auf                                              § 10\nAntrag von der Prüfung in einzelnen Prüfungsteilen\nnach § 3 Absatz 1 und in den einzelnen Prüfungsbe-                                             Inkrafttreten\nstandteilen nach § 8 Absatz 1 zu befreien, wenn die                       Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung\nLeistungen darin in einer vorangegangenen Prüfung min-                in Kraft.\nBonn, den 18. August 2010\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIlse Aigner\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juli 2010\n– 1 BvL 8/07 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 7 Satz 2 des Gesetzes über die Entschädigung\nnach dem Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen in der Fassung der\nBekanntmachung vom 13. Juli 2004 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1658) ist\nmit dem Grundgesetz vereinbar, soweit danach nicht auffindbare Miterben\nvon ihren zur gesamten Hand gehaltenen Rechten hinsichtlich ehemals\nstaatlich verwalteter Vermögenswerte auch dann ausgeschlossen werden\nkönnen, wenn zumindest ein anderer Miterbe bekannt und aufgefunden ist.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Absatz 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 12. August 2010\nDie Bundesministerin der Justiz\nIn Vertretung\nB. Grundmann"]}