{"id":"bgbl1-2010-39-4","kind":"bgbl1","year":2010,"number":39,"date":"2010-07-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/39#page=20","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-39-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_39.pdf#page=20","order":4,"title":"Neunte Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung","law_date":"2010-07-21T00:00:00Z","page":994,"pdf_page":20,"num_pages":2,"content":["994               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 39, ausgegeben zu Bonn am 29. Juli 2010\nNeunte Verordnung\nzur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung\nVom 21. Juli 2010\nEs verordnen                                                  d) Die Position „Eritrityltetranitrat und seine Ester“\nwird wie folgt gefasst:\n– das Bundesministerium für Gesundheit auf Grund\ndes § 48 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 und 2 Buch-                    „Eritrityltetranitrat und andere Nitrat-Derivate\nstabe a und Absatz 3 Satz 1 des Arzneimittelge-                  des Erythritols“.\nsetzes, der zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes              e) Die Position „Indocyaningrün und andere Salze“\nvom 17. Juli 2009 (BGBI. l S. 1990) geändert worden              wird wie folgt gefasst:\nist, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für\nWirtschaft und Technologie und nach Anhörung von                 „Indocyaningrün“.\nSachverständigen,                                             f) Der Position\n– das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-                    „Lokalanästhetika\nschaft und Verbraucherschutz auf Grund des § 48                  – ohne Einschränkung: Articain, Bupivacain,\nAbsatz 2 Satz 1 Nummer 1 und 2 in Verbindung mit                 Cinchocain, Dimethocain, Etidocain, Levobupiva-\nAbsatz 3 Satz 1 und Absatz 4 des Arzneimittelge-                 cain, Mepivacain, Oxetacain, Ropivacain, Tetra-\nsetzes, der zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes                 cain –\nvom 17. Juli 2009 (BGBI. l S. 1990) geändert worden              – zur parenteralen Anwendung, ausgenommen\nist, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für               Lidocain und Procain ohne Zusatz weiterer\nGesundheit und dem Bundesministerium für Wirt-                   arzneilich wirksamer Bestandteile in Konzentra-\nschaft und Technologie und nach Anhörung von                     tionen bis zu 2 % zur intrakutanen Anwendung\nSachverständigen:                                                an der gesunden Haut –\n– ausgenommen Lidocain zur subkutanen und in-\nArtikel 1\ntramuskulären Infiltrationsanästhesie zur Durch-\nDie     Arzneimittelverschreibungsverordnung      vom            führung von Dammschnitten und zur Naht von\n21. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3632), die zuletzt durch              Dammschnitten und Dammrissen im Rahmen\ndie Verordnung vom 18. Dezember 2009 (BGBl. I                       der Geburt in einer Konzentration bis 1 %, einer\nS. 3947) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:              Einzeldosis von bis zu 10 ml und einer Menge von\n1. § 7 wird aufgehoben.                                             bis zu 10 ml je Ampulle zur Abgabe an Hebam-\nmen und Entbindungspfleger im Rahmen ihrer\n2. Anlage 1 wird wie folgt geändert:                                Berufsausübung –\na) Die Position                                                 – zur Anwendung am Auge –\n„Amifampridin                                               – Fomocain (ausgenommen in Salben und Cremes\n– zur Behandlung        des  Lambert-Eaton-Syn-             in einer Konzentration bis zu 4 Gewichtspro-\ndroms –“                                                    zenten) –\n– Lidocain zur Anwendung am äußeren Gehör-\nwird wie folgt gefasst:\ngang –“\n„Amifampridin“.                                             wird folgender Spiegelstrich angefügt:\nb) Die Position „Digitalis folium, glykosidhaltiges             „– ausgenommen Benzocain, Lidocain, Prilocain,\nund ihre Zubereitungen“ wird wie folgt gefasst:             Procain, Quinisocain zum Aufbringen auf die Haut\n„Digitalis folium, glykosidhaltiges und seine Zu-           oder Schleimhaut“.\nbereitungen“.                                            g) Die Position „DL-Lysin-2-acetoxybenzoat – zur\nc) Die Position „Epoetin alfa, beta und delta“ und              parenteralen Anwendung –“ wird wie folgt ge-\ndie Position „Epoetin zeta“ werden wie folgt ge-            fasst:\nfasst:                                                      „Acetylsalicylsäure\n„Epoetin alfa, beta, delta, theta und zeta“.                – zur parenteralen Anwendung –“.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 39, ausgegeben zu Bonn am 29. Juli 2010                       995\nh) Die Position „Mertiatid – als Trägersubstanz für                             kärpflinge mit einem Wirkstoffgehalt bis zu\n(99 Tc) Technetium –“ wird wie folgt gefasst:                                20 g je Packung –“.\n„Mertiatid – als Trägersubstanz für (99mTc) Tech-                   l) Folgende Positionen werden jeweils in alphabeti-\nnetium –“.                                                             scher Reihenfolge eingefügt:\ni) Die Position „Na-Nifurstyrenat – zur Anwendung                         „Bacillus Calmette-Guérin\nbei Tieren –“ wird wie folgt gefasst:                                  – zur Immunstimulation –“,\n„Nifurstyrensäure – zur Anwendung bei Tieren –“.                       „Corifollitropin alfa“,\nj) Die Position                                                           „Dronedaron“,\n„Podophyllum-peltati radix et rhizoma und de-                          „Fluorescein\nren Zubereitungen                                                      – zur parenteralen Anwendung –“,\n– ausgenommen in homöopathischen Zuberei-\n„Gefitinib“,\ntungen zur oralen Anwendung, die nach den Her-\nstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathi-                        „Indacaterol“,\nschen Arzneibuches hergestellt sind –“                                 „Liraglutid“,\nwird wie folgt gefasst:                                                „Monepantel\n„Podophyllum peltatum, radix et rhizoma und                            – zur Anwendung bei Tieren –“,\nderen Zubereitungen                                                    „Plerixafor“,\n– ausgenommen in homöopathischen Zuberei-                              „Prucaloprid“,\ntungen zur oralen Anwendung, die nach den Her-\nstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathi-                        „Rilonacept“,\nschen Arzneibuches hergestellt sind –“.                                „Saxagliptin und seine Ester“,\nk) Die Position „Praziquantel – ausgenommen zur                           „Silodosin“,\nAnwendung bei Hunden und Katzen –“ wird wie                            „Toceranib\nfolgt gefasst:\n– zur Anwendung bei Tieren –“,\n„Praziquantel\n„Tocofersolan und seine Ester“,\n– ausgenommen zur Anwendung                                           „Vinflunin“.\na) bei Hunden und Katzen und\nb) bei Zierfischen der Ordnungen Karpfen-                                                Artikel 2\nartige, Barschartige, Welsartige und Zahn-                    Diese Verordnung tritt am 1. August 2010 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 21. Juli 2010\nDer Bundesminister für Gesundheit\nPhilipp Rösler\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIlse Aigner"]}