{"id":"bgbl1-2010-39-1","kind":"bgbl1","year":2010,"number":39,"date":"2010-07-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/39#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-39-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_39.pdf#page=2","order":1,"title":"Viertes Gesetz zur Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes","law_date":"2010-07-24T00:00:00Z","page":976,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["976 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 39, ausgegeben zu Bonn am 29. Juli 2010\nViertes Gesetz\nzur Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes\nVom 24. Juli 2010\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:\nArtikel 1\nDas Gerichtsverfassungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom\n9. Mai 1975 (BGBl. I S. 1077), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom\n30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2474) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n1. § 33 wird wie folgt geändert:\na) In Nummer 4 werden die Wörter „zu dem“ durch die Wörter „für das“\nersetzt.\nb) Nach Nummer 4 wird folgende Nummer 5 eingefügt:\n„5. Personen, die mangels ausreichender Beherrschung der deutschen\nSprache für das Amt nicht geeignet sind;“.\nc) Die bisherige Nummer 5 wird Nummer 6.\n2. In § 109 Absatz 3 Satz 2 wird die Angabe „5“ durch die Angabe „6“ ersetzt.\n3. § 121 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:\n„(2) Will ein Oberlandesgericht bei seiner Entscheidung\n1. nach Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a oder Buchstabe b von einer nach\ndem 1. April 1950 ergangenen Entscheidung,\n2. nach Absatz 1 Nummer 3 von einer nach dem 1. Januar 1977 ergangenen\nEntscheidung oder\n3. nach Absatz 1 Nummer 2 über die Erledigung einer Maßregel der Unter-\nbringung in der Sicherungsverwahrung oder in einem psychiatrischen\nKrankenhaus oder über die Zulässigkeit ihrer weiteren Vollstreckung von\neiner nach dem 1. Januar 2010 ergangenen Entscheidung\neines anderen Oberlandesgerichtes oder von einer Entscheidung des Bun-\ndesgerichtshofes abweichen, so hat es die Sache dem Bundesgerichtshof\nvorzulegen.“\nArtikel 2\nDieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz-\nblatt zu verkünden.\nBerlin, den 24. Juli 2010\nFür den Bundespräsidenten\nDer Präsident des Bundesrates\nPeter Müller\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDie Bundesministerin der Justiz\nS . L e u t h e u s s e r- S c h n a r re n b e rg e r"]}