{"id":"bgbl1-2010-36-2","kind":"bgbl1","year":2010,"number":36,"date":"2010-07-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/36#page=16","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-36-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_36.pdf#page=16","order":2,"title":"Neununddreißigste Verordnung zur Änderung der Futtermittelverordnung","law_date":"2010-07-08T00:00:00Z","page":902,"pdf_page":16,"num_pages":2,"content":["902                 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 14. Juli 2010\nNeununddreißigste Verordnung\nzur Änderung der Futtermittelverordnung*)\nVom 8. Juli 2010\nAuf Grund des § 23 Nummer 1 Buchstabe a in Verbindung mit § 70 Absatz 5 des Lebensmittel- und Futtermittel-\ngesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2009 (BGBl. I S. 2205) verordnet das Bundes-\nministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:\nArtikel 1\nDie Anlage 5 der Futtermittelverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Mai 2007 (BGBl. I S. 770),\ndie zuletzt durch die Verordnung vom 28. Februar 2010 (BGBl. I S. 191, 561) geändert worden ist, wird wie folgt\ngeändert:\n1. Die Nummer 4 wird wie folgt gefasst:\n(1)                                    (2)                                     (3)                     (4)          (5)\n„4. Quecksilber                   Einzelfuttermittel, ausgenommen:                            0,1\n(Gesamtquecksilber-\ngehalt) ) )\n18 19               –  Einzelfuttermittel  aus  Fischen\noder aus der Verarbeitung von\nFischen oder anderen Meeres-\ntieren                                                   0,5\n– Calciumcarbonat                                           0,3\nErgänzungs- und Alleinfuttermittel,\nausgenommen:                                                0,1\n– Mineralfuttermittel                                       0,2\n– Ergänzungs- und Alleinfutter-\nmittel für Fische                                        0,2\n– Ergänzungs- und Alleinfutter-\nmittel für Hunde, Katzen und\nPelztiere                                                0,3“.\n2. In der Nummer 5 werden\na) in Spalte 1 das Wort „Nitrit“ durch das Wort „Nitrit19)“,\nb) in Spalte 2 die Wörter „Heimtiere außer Vögel und Zierfische“ durch die Wörter „Hunde und Katzen mit\nweniger als 80 vom Hundert Trockenmasse“ und\nc) in Spalte 3 die Angabe „60“ durch die Angabe „30“\nersetzt.\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2010/6/EU der Kommission vom 9. Februar 2010 zur Änderung des Anhangs I der Richtlinie\n2002/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf Quecksilber, freies Gossypol, Nitrite und Mowrah, Bassia, Madhuca\n(ABl. L 37 vom 10.2.2010, S. 29, L 107 vom 29.4.2010, S. 26).","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 14. Juli 2010                                    903\n3. Die Nummer 9 wird wie folgt gefasst:\n(1)                                     (2)                                      (3)                       (4)         (5)\n„9. Freies Gossypol19)           Einzelfuttermittel, ausgenommen:                              20\n– Baumwollsaat                                            5 000\n– Baumwollsaatkuchen und\nBaumwollextraktionsschrot                              1 200\nAlleinfuttermittel, ausgenommen:                              20\n– Alleinfuttermittel für ausge-\nwachsene Rinder                                           500\n– Alleinfuttermittel für Schafe und\nZiegen, ausgenommen Lämmer                                300\n– Alleinfuttermittel für Geflügel,\nausgenommen Legehennen,\nund Kälber                                                100\n– Alleinfuttermittel für Kaninchen,\nLämmer und Schweine, ausge-\nnommen Ferkel                                              60“.\n4. Die Nummer 32 wird wie folgt gefasst:\n„32. (ohne Inhalt)20)“.\n5. Die Fußnoten werden wie folgt ergänzt:\n„18) Die Höchstgehalte beziehen sich auf eine analytische Bestimmung von Quecksilber, wobei 30 Minuten lang in Salpetersäure (5 Gew.-%) bei\nSiedetemperatur extrahiert wird. Es können auch gleichwertige Extraktionsverfahren verwendet werden, die nachweislich einen gleichen\nExtraktionswirkungsgrad besitzen.\n19\n) Die Nummern 4, 5 und 9 sind bis zum Ablauf des 31. Oktober 2010 in der am 14. Juli 2010 geltenden Fassung anzuwenden.\n20\n) Die Nummer 32 ist bis zum Ablauf des 31. Oktober 2010 in der am 14. Juli 2010 geltenden Fassung anzuwenden.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 8. Juli 2010\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIlse Aigner"]}