{"id":"bgbl1-2010-26-5","kind":"bgbl1","year":2010,"number":26,"date":"2010-06-02T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/26#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-26-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_26.pdf#page=14","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung und der Fruchtsaftverordnung","law_date":"2010-05-21T00:00:00Z","page":674,"pdf_page":14,"num_pages":3,"content":["674                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 26, ausgegeben zu Bonn am 2. Juni 2010\nVerordnung\nzur Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung und der Fruchtsaftverordnung*)\nVom 21. Mai 2010\nDas Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-                   2. In Anlage 2 Teil B wird die Spalte 9 durch folgende\nschaft und Verbraucherschutz verordnet auf Grund                         Spalten 9 und 10 ersetzt:\ndes § 7 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 2 Nummer 1\nin Verbindung mit § 70 Absatz 5 und 6 sowie des § 13\nAbsatz 4 Nummer 1 Buchstabe a in Verbindung mit                                     „E 959                    E 961\n§ 70 Absatz 5 des Lebensmittel- und Futtermittelge-                             Neohesperidin                Neotam\nDC\nsetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom\n24. Juli 2009 (BGBl. I S. 2205) im Einvernehmen mit                                    9                       10\ndem Bundesministerium für Wirtschaft und Technolo-\ngie:\n30                       20\nArtikel 1                                    50                                  20\n4  für auf\nÄnderung der                                              Frucht-\nZusatzstoff-Zulassungsverordnung                                     3  saft-\n30     5  basis\nDie Zusatzstoff-Zulassungsverordnung vom 29. Ja-                                herge-\n3  stellte\nnuar 1998 (BGBl. I S. 230, 231), die zuletzt durch Arti-                          6  Getränke\nkel 3 der Verordnung vom 30. September 2008 (BGBl. I\nS. 1911) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:                                50                       32\n1. In § 3 Absatz 3 werden die Wörter „Stempelauf-                                     50                       32\ndrucke auf Schalen von Eiern im Sinne der Verord-                                50                       32\nnung (EG) Nr. 2295/2003 der Kommission vom\n50                       32\n23. Dezember 2003 mit Durchführungsbestimmun-\ngen zur Verordnung (EWG) Nr. 1907/90 des Rates                                   50                       32\nüber bestimmte Vermarktungsnormen für Eier (ABl.\n50                       32\nEU Nr. L 340 S. 16, 2004 Nr. L 72 S. 91), geän-\ndert durch die Verordnung (EG) Nr. 1515/2004                                    100                       65\nder Kommission vom 26. August 2004 (ABl. EU\n150                       65\nNr. L 278 S. 7)“ durch die Wörter „Kennzeichnungen\nauf Schalen von Eiern im Sinne der Verordnung (EG)                               50                       32\nNr. 589/2008 der Kommission vom 23. Juni 2008 mit                                50                       26\nDurchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG)\nNr. 1234/2007 des Rates hinsichtlich der Vermark-                                50                       32\ntungsnormen für Eier (ABl. L 163 vom 24.6.2008,                                  50                       32\nS. 6), die durch die Verordnung (EG) Nr. 598/2008\n(ABl. L 164 vom 25.6.2008, S. 14) geändert worden\nist“ ersetzt.                                                                    50                       32\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2009/163/EU                    50                       32\nder Kommission vom 22. Dezember 2009 zur Änderung der Richtlinie\n94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Sü-                        50                         5\nßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen, im Hin-\nblick auf Neotam (ABl. L 344 vom 23.12.2009, S. 37) sowie der Um-\n10                         1\nsetzung der Richtlinie 2009/106/EG der Kommission vom 14. August\n15\n2009 zur Änderung der Richtlinie 2001/112/EG des Rates über\nFruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die mensch-                100                       10\nliche Ernährung (ABl. L 212 vom 15.8.2009, S. 42).","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 26, ausgegeben zu Bonn am 2. Juni 2010                   675\nArtikel 2\n30                       10\n50                       12                            Änderung der Fruchtsaftverordnung\n50                       12                      Die Fruchtsaftverordnung vom 24. Mai 2004 (BGBl. I\nS. 1016), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom\n150                       55                   9. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2260) geändert worden ist,\nwird wie folgt geändert:\n100                       26\n1. § 2 wird wie folgt geändert:\n100                       32\na) Nach Absatz 6 wird folgender Absatz 7 eingefügt:\n50                       20\n100                       60\n„(7) Fruchtsäfte    aus     Fruchtsaftkonzentrat\nmüssen jeweils die in Anlage 6 aufgeführten Min-\n400                      185                         destbrixwerte aufweisen.“\nb) Der bisherige Absatz 7 wird neuer Absatz 8.\n50                       18                   2. In § 3 Absatz 2 Satz 4 wird die Angabe „6“ durch die\nAngabe „7“ ersetzt.\n100                       32\n3. In § 4 werden die Wörter „den Vorschriften des § 2\n400                      200\nAbs. 1, 4, 5 Satz 1 und Abs. 6“ durch die Wörter\n400                      250                      „den Vorschriften des § 2 Absatz 1, 4, 5 Satz 1, Ab-\nsatz 6 und 7“ ersetzt.\n50                       60\n4. § 6 wird wie folgt geändert:\n60\na) Der bisherige Wortlaut wird Absatz 1.\n50                       12\nb) Folgender Absatz 2 wird angefügt:\n30                       20b)\n„(2) Bis zum 31. Dezember 2010 dürfen Er-\n30                       20\nzeugnisse nach den bis zum 2. Juni 2010 gelten-\n20                       20                         den Vorschriften hergestellt werden. Nach Satz 1\nhergestellte Erzeugnisse dürfen bis zum Abbau\n10                       20                         der Vorräte in den Verkehr gebracht werden.“\n10                       20                   5. Der Anlage 1 Nummer 1 Buchstabe b wird folgender\nSatz angefügt:\n10                       20\n10                       20\n„Die Mindestbrixwerte für Fruchtsäfte aus Frucht-\nsaftkonzentrat sind in Anlage 6 angegeben.“\n65“.\n6. Nach Anlage 5 wird folgende Anlage 6 eingefügt:\n„Anlage 6\n(zu § 2 Absatz 7)\nMindestbrixwerte für\nrückverdünnten Fruchtsaft und rückverdünntes Fruchtmark\nMindestbrixwerte für\nGebräuchlicher                                                          rückverdünnten Fruchtsaft und\nBotanischer Name\nName der Frucht                                                            rückverdünntes Fruchtmark\nApfel (*)                                Malus domestica Borkh.                                    11,2\nAprikose/Marille (**)                    Prunus armeniaca L.                                       11,2\nBanane (**)                              Musa sp.                                                  21,0\nSchwarze Johannisbeere/Ribisel (*)       Ribes nigrum L.                                           11,6\nWeintraube (*)                           Vitis vinifera L. oder deren Hybride                      15,9\nVitis labrusca L. oder deren Hybride\nGrapefruit (*)                           Citrus x paradisi Macfad.                                 10,0\nGuave (**)                               Psidium guajava L.                                          9,5\nZitrone (*)                              Citrus limon (L.) Burm. f.                                  8,0\nMango (**)                               Mangifera indica L.                                       15,0","676               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 26, ausgegeben zu Bonn am 2. Juni 2010\nMindestbrixwerte für\nGebräuchlicher                                                                       rückverdünnten Fruchtsaft und\nBotanischer Name\nName der Frucht                                                                         rückverdünntes Fruchtmark\nOrange (*)                                      Citrus sinensis (L.) Osbeck                                      11,2\nPassionsfrucht (*)                              Passiflora edulis Sims                                           13,5\nPfirsich (**)                                   Prunus persica (L.) Batsch var. persica                          10,0\nBirne (**)                                      Pyrus communis L.                                                11,9\nAnanas (*)                                      Ananas comosus (L.) Merr.                                        12,8\nHimbeere (*)                                    Rubus idaeus L.                                                   7,0\nSauerkirsche/Weichsel (*)                       Prunus cerasus L.                                                13,5\nErdbeere (*)                                    Fragaria x ananassa Duch.                                         7,0\nMandarine (*)                                   Citrus reticulata Blanco                                         11,2\nBei Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat, der aus einer in der obigen Liste nicht aufgeführten Frucht hergestellt\nwurde, ist der Mindestbrixwert des rückverdünnten Fruchtsafts der Brixwert des Saftes, der aus der zur Her-\nstellung des Konzentrates verwendeten Frucht extrahiert wurde.\nFür die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Erzeugnisse, die als Saft erzeugt werden, wird ein Mindest-\nwert für die relative Dichte, bezogen auf Wasser bei 20/20 °C, bestimmt.\nFür die mit zwei Sternchen (**) gekennzeichneten Erzeugnisse, die als Fruchtmark erzeugt werden, wird nur ein\nunkorrigierter Mindestbrixwert (ohne Säurekorrektur) bestimmt.\nBei schwarzen Johannisbeeren, Guaven, Mangos und Passionsfrüchten gelten die Mindestbrixwerte nur für\nrückverdünnten Fruchtsaft und rückverdünntes Fruchtmark, der bzw. das in der Gemeinschaft hergestellt\nwurde.“\n7. Die bisherige Anlage 6 wird neue Anlage 7.\nArtikel 3\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 21. Mai 2010\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIlse Aigner"]}