{"id":"bgbl1-2010-20-2","kind":"bgbl1","year":2010,"number":20,"date":"2010-05-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/20#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-20-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_20.pdf#page=3","order":2,"title":"Dritte Verordnung zur Änderung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung","law_date":"2010-05-04T00:00:00Z","page":541,"pdf_page":3,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 12. Mai 2010 541\nDritte Verordnung\nzur Änderung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung\nVom 4. Mai 2010\nAuf Grund des § 13 Absatz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Grund-\nsicherung für Arbeitsuchende –, der zuletzt durch Artikel 2 Nummer 4 Buch-\nstabe a des Gesetzes vom 8. April 2008 (BGBl. I S. 681) geändert worden ist,\nverordnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit\ndem Bundesministerium der Finanzen:\nArtikel 1\nDem § 1 der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung vom 17. Dezember\n2007 (BGBl. I S. 2942), die zuletzt durch die Verordnung vom 23. Juli 2009\n(BGBl. I S. 2340) geändert worden ist, wird folgender Absatz 4 angefügt:\n„(4) Nicht als Einkommen zu berücksichtigen sind Einnahmen von Schüle-\nrinnen und Schülern allgemein- oder berufsbildender Schulen, die das 25. Le-\nbensjahr noch nicht vollendet haben, aus Erwerbstätigkeiten, die in den Schul-\nferien für höchstens vier Wochen je Kalenderjahr ausgeübt werden, soweit diese\neinen Betrag in Höhe von 1 200 Euro kalenderjährlich nicht überschreiten. Für\ndie Bemessung des Zeitraums nach Satz 1 bleiben in den Schulferien ausge-\nübte Erwerbstätigkeiten mit einem Einkommen, das monatlich den in § 11 Ab-\nsatz 2 Satz 2 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch oder in Absatz 1 Nummer 9\ngenannten monatlichen Betrag nicht übersteigt, außer Betracht. Satz 1 gilt nicht\nfür Schülerinnen und Schüler, die einen Anspruch auf Ausbildungsvergütung\nhaben. Die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes bleiben unberührt.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am 1. Juni 2010 in Kraft.\nBerlin, den 4. Mai 2010\nDie Bundesministerin\nfür Arbeit und Soziales\nUrsula von der Leyen"]}