{"id":"bgbl1-2010-17-5","kind":"bgbl1","year":2010,"number":17,"date":"2010-04-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2010/17#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2010-17-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2010/bgbl1_2010_17.pdf#page=15","order":5,"title":"Dreiundfünfzigste Verordnung zur Änderung der Kosmetik-Verordnung","law_date":"2010-04-23T00:00:00Z","page":447,"pdf_page":15,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 28. April 2010                          447\nDreiundfünfzigste Verordnung\nzur Änderung der Kosmetik-Verordnung*)\nVom 23. April 2010\nAuf Grund des § 28 Absatz 1 Nummer 2 in Verbindung mit § 32 Absatz 1 Nummer 1 und § 70 Absatz 5 des\nLebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2009 (BGBl. I\nS. 2205) verordnet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Einvernehmen\nmit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie:\nArtikel 1\nDie Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), die\nzuletzt durch die Verordnung vom 3. Februar 2010 (BGBl. I S. 65) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n1. Dem § 6a werden folgende Absätze 14 und 15 angefügt:\n„(14) Anlage 2 Teil A Nummer 8a und 9a ist ab dem 15. Juli 2010 anzuwenden.\n(15) Anlage 2 Teil A Nummer 26 bis 43, 47 und 56 ist ab dem 15. Oktober 2010 anzuwenden. Zahnpasta, die\nvor dem 15. Oktober 2010 gekennzeichnet worden ist und den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum\n28. April 2010 geltenden Fassung entspricht, kann weiter in den Verkehr gebracht werden.“\n2. Die Anlage 2 Teil A wird wie folgt geändert:\na) In Nummer 8 Spalte b werden die Wörter „p-Phenylendiamin, seine N-substituierten Derivate und seine\nSalze; N-substituierte Derivate von o-Phenylendiamin (x), ausgenommen die in dieser Anlage an anderer\nStelle und die in Anlage 1 Teil A unter den Nummern 1309, 1311 und 1312 aufgelisteten Derivate“ durch\ndie Wörter „N-substituierte Derivate von p-Phenylendiamin und seine Salze; N-substituierte Derivate von\no-Phenylendiamin, ausgenommen die in dieser Anlage an anderer Stelle und die in Anlage 1 Teil A unter\nden Nummern 1309, 1311 und 1312 aufgeführten Derivate“ ersetzt.\nb) Nach Nummer 8 wird folgende Nummer 8a eingefügt:\nEinschränkungen                            Obligatorische\nAngabe der\nZulässige                              Anwendungs-\nLfd.                                  Anwendungsgebiet                                 Weitere\nStoff                                      Höchstkonzentration                       bedingungen und\nNr.                                       und/oder                               Einschränkungen\nim kosmetischen                            Warnhinweise\nVerwendung                              und Anforderungen           auf der\nFertigerzeugnis\nEtikettierung\na                b                           c                      d                   e                     f\n„8a p-Phenylendiamin und             Haarfärbestoffe in                          a) und b) Nach     a) Erzeugnis kann\nseine Salze                   oxidativen Haar-                            dem Mischen un-       eine allergische\nCAS-Nr. 106-50-3              färbemitteln                                ter oxidativen        Reaktion hervor-\nEINECS-Nr. 203-404-7          a) allgemeine                               Bedingungen darf      rufen. Enthält\np-Phenylenediamine                Verwendung                              die Höchstkon-        Phenylendiamin.\nHCl                           b) gewerbliche                              zentration bei der    Nicht zur Färbung\nCAS-Nr. 624-18-0                  Verwendung                              Anwendung am          von Wimpern und\nEINECS-Nr. 210-834-9                                                      Haar 2 %, be-         Augenbrauen ver-\np-Phenylenediamine                                                        rechnet als freie     wenden.\nsulphate                                                                  Base, nicht über-\nCAS-Nr. 16245-77-5                                                        schreiten.         b) Nur für gewerb-\nEINECS-Nr. 240-357-1                                                                            liche Verwendung.\nEnthält Phenylen-\ndiamin. Erzeugnis\nkann eine allergi-\nsche Reaktion\nhervorrufen. Ge-\neignete Hand-\nschuhe tragen.“\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinien\n– 2009/129/EG der Kommission vom 9. Oktober 2009 zur Anpassung des Anhangs III der Richtlinie 76/768/EWG des Rates über kosmetische\nMittel an den technischen Fortschritt (ABl. EU L 267, S. 19) und\n– 2009/130/EG der Kommission vom 12. Oktober 2009 zur Änderung der Richtlinie 76/768/EWG des Rates über kosmetische Mittel zwecks\nAnpassung ihres Anhangs III an den technischen Fortschritt (ABl. EU L 268, S. 5).","448            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 17, ausgegeben zu Bonn am 28. April 2010\nc) In Nummer 9 Spalte b werden die Wörter „o,m,p-Toluylendiamine, ihre N-substituierten Derivate und ihre\nSalze (x), mit Ausnahme der Stoffe unter den Nummern 364, 1310 und 1313 in Anlage 1 Teil A“ durch die\nWörter „o,m,p-Toluylendiamine, ihre N-substituierten Derivate und ihre Salze, ausgenommen der in dieser\nAnlage unter der Nummer 9a genannte Stoff sowie die in Anlage 1 unter den Nummern 364, 1310 und 1313\naufgeführten Stoffe“ ersetzt.\nd) Nach Nummer 9 wird folgende Nummer 9a eingefügt:\nEinschränkungen                                  Obligatorische\nAngabe der\nZulässige                                    Anwendungs-\nLfd.                              Anwendungsgebiet                                     Weitere\nStoff                                     Höchstkonzentration                               bedingungen und\nNr.                                   und/oder                                   Einschränkungen\nim kosmetischen                                  Warnhinweise\nVerwendung                                 und Anforderungen               auf der\nFertigerzeugnis\nEtikettierung\na              b                         c                         d                     e                        f\n„9a Toluylen-2,5-diamin          Haarfärbestoffe                                a) und b) Nach          Wie unter der Num-\nund seine Salze             in oxidativen                                  dem Mischen un- mer 9 in Spalte f an-\nCAS-Nr. 95-70-5             Haarfärbemitteln                               ter oxidativen          gegeben.“\nEINECS-Nr. 202-442-1        a) allgemeine                                  Bedingungen\nToluene-2,5-diamine             Verwendung                                 darf die Höchst-\nsulfate                     b) gewerbliche                                 konzentration bei\nCAS-Nr. 615-50-9                Verwendung                                 der Anwendung\nEINECS-Nr. 210-431-8                                                       am Haar 4 %,\nberechnet als\nfreie Base, nicht\nüberschreiten\ne) In den Nummern 26 bis 43, 47 und 56 Spalte f werden jeweils die Wörter „Für Zahnpasten mit einem Fluorid-\ngehalt von 0,1 bis 0,15 %, die“ durch die Wörter „Für Zahnpasta mit Verbindungen mit einem Fluorgehalt in\neiner Konzentration von 0,1 bis 0,15 % berechnet als F, die“ ersetzt.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 23. April 2010\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIlse Aigner"]}