{"id":"bgbl1-2009-66-5","kind":"bgbl1","year":2009,"number":66,"date":"2009-10-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2009/66#page=18","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2009-66-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2009/bgbl1_2009_66.pdf#page=18","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung der Rückstands-Höchstmengenverordnung, zur Änderung der Futtermittelverordnung und zur Änderung der BVL-Übertragungsverordnung","law_date":"2009-10-02T00:00:00Z","page":3230,"pdf_page":18,"num_pages":2,"content":["3230             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 66, ausgegeben zu Bonn am 8. Oktober 2009\nVerordnung\nzur Änderung der Rückstands-Höchstmengenverordnung, zur Änderung\nder Futtermittelverordnung und zur Änderung der BVL-Übertragungsverordnung\nVom 2. Oktober 2009\nAuf Grund des § 9 Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe b                 höchstgehalt überschreitet, an einen Betrieb nach\nund des § 21 Absatz 3 Satz 4 Nummer 2, jeweils in                  Satz 2 abgegeben werden. Der Betrieb, an den ein\nVerbindung mit § 70 Absatz 10 Satz 1, und des § 70                 Lebensmittel im Sinne des Satzes 1 abgegeben wer-\nAbsatz 10 Satz 2 des Lebensmittel- und Futtermittel-               den darf, muss das Lebensmittel so behandeln oder\ngesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung                     herstellen, dass bei der Abgabe des so behandelten\nvom 24. Juli 2009 (BGBl. I S. 2205) verordnet das Bun-             oder hergestellten Lebensmittels an den Verbrau-\ndesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Ver-              cher der Gehalt an dem Wirkstoff den nach der Ver-\nbraucherschutz:                                                    ordnung (EG) Nr. 396/2005 jeweils festgelegten\nRückstandshöchstgehalt nicht überschreitet.\nArtikel 1                                  (2) Ein Lebensmittel im Sinne des Absatzes 1\nÄnderung der                                Satz 1 darf nur abgegeben werden, wenn es unter\nRückstands-Höchstmengenverordnung                         der Angabe der Bezeichnung des Wirkstoffs oder\nDie Rückstands-Höchstmengenverordnung in der                    der Wirkstoffe durch folgende Angaben gekenn-\nFassung der Bekanntmachung vom 21. Oktober 1999                    zeichnet ist: „Lebensmittel mit überhöhten Rück-\n(BGBl. I S. 2082; 2002 I S. 1004), die zuletzt durch Ar-           ständen an ........................ (Einsetzen: Bezeichnung\ntikel 3 des Gesetzes vom 29. Juni 2009 (BGBl. I S. 1659)           des jeweiligen Wirkstoffs oder der jeweiligen Wirk-\ngeändert worden ist, wird wie folgt geändert:                      stoffe). Nicht an Verbraucher abgeben.“ “\n1. Nach § 3 wird folgender § 3a eingefügt:                     2. Der bisherige § 3a wird § 3b.\n„§ 3a                            3. In § 5 Absatz 2 wird die Angabe „§ 3a Abs. 1“ durch\ndie Angabe „§ 3b Abs. 1“ ersetzt.\nAusnahmen\n(1) Abweichend von                                                                  Artikel 2\n1. Artikel 18 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/                                 Änderung der\n2005 des Europäischen Parlaments und des Ra-                             Futtermittelverordnung\ntes vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an\nPestizidrückständen in oder auf Lebens- und Fut-          Nach § 24b der Futtermittelverordnung in der Fas-\ntermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs       sung der Bekanntmachung vom 24. Mai 2007 (BGBl. I\nund zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG             S. 770), die zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom\ndes Rates (ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1), die         29. Juni 2009 (BGBl. I S. 1659) geändert worden ist,\nzuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 822/2009         wird folgender § 24c eingefügt:\nder Kommission vom 27. August 2009 (ABl. L 239\nvom 10.9.2009, S. 5) geändert worden ist, und                                        „§ 24c\n2. dem Verbot des § 9 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3                                        Ausnahmen\ndes Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches            (1) Abweichend von\ndarf ein in Spalte 2 des Anhangs VII der Verordnung         1. Artikel 18 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/\n(EG) Nr. 396/2005 bezeichnetes Lebensmittel, das                2005 und\nmit einem in Spalte 1 des Anhangs VII der Verord-\nnung (EG) Nr. 396/2005 genannten Wirkstoff als Be-          2. dem Verbot des § 21 Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 des\ngasungsmittel nach der Ernte behandelt worden ist               Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches\nund dessen Gehalt an einem dieser Wirkstoffe des-           darf ein in Spalte 2 des Anhangs VII der Verordnung\nhalb den für den Wirkstoff jeweils nach der Verord-         (EG) Nr. 396/2005 bezeichnetes Futtermittel, das mit\nnung (EG) Nr. 396/2005 festgelegten Rückstands-             einem in Spalte 1 des Anhangs VII der Verordnung (EG)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 66, ausgegeben zu Bonn am 8. Oktober 2009                       3231\nNr. 396/2005 genannten Wirkstoff als Begasungsmittel                                                  „§ 3\nnach der Ernte behandelt worden ist und dessen Gehalt                      Dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens-\nan einem dieser Wirkstoffe deshalb den für den Wirk-                   mittelsicherheit wird die Befugnis zum Erlass von\nstoff jeweils nach der Verordnung (EG) Nr. 396/2005                    Rechtsverordnungen nach\nfestgelegten Rückstandshöchstgehalt überschreitet,\nan einen Betrieb nach Satz 2 abgegeben werden. Der                     1. § 9 Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe b des Lebens-\nBetrieb, an den ein Futtermittel im Sinne des Satzes 1                     mittel- und Futtermittelgesetzbuches, soweit danach\nabgegeben werden darf, muss das Futtermittel so be-                        für Zwecke des Artikels 18 Absatz 4 der Verordnung\nhandeln oder herstellen, dass bei der Abgabe des so                        (EG) Nr. 396/2005 Ausnahmen von Artikel 18 Ab-\nbehandelten oder hergestellten Futtermittels an den                        satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 oder von\nEndverwender der Gehalt an dem Wirkstoff den nach                          dem Verbot des § 9 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 des\nder Verordnung (EG) Nr. 396/2005 jeweils festgelegten                      Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches zuge-\nRückstandshöchstgehalt nicht überschreitet.                                lassen werden können,\n(2) Ein Futtermittel im Sinne des Absatzes 1 Satz 1                 2. § 21 Absatz 3 Satz 4 Nummer 2 des Lebensmittel-\ndarf nur abgegeben werden, wenn es unter Angabe der                        und Futtermittelgesetzbuches, soweit danach für\nBezeichnung des Wirkstoffs oder der Wirkstoffe durch                       Zwecke des Artikels 18 Absatz 4 der Verordnung\nfolgende Angaben gekennzeichnet ist: „Futtermittel                         (EG) Nr. 396/2005 Ausnahmen von Artikel 18 Ab-\nenthält überhöhte Rückstände an …………… (Einset-                             satz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 oder von\nzen: Bezeichnung des jeweiligen Wirkstoffs oder der je-                    dem Verbot des § 21 Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 des\nweiligen Wirkstoffe). Nicht zur Verfütterung abgeben.“ “                   Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches zuge-\nlassen werden können,\nArtikel 3                                    übertragen.“\nÄnderung der\nBLV-Übertragungsverordnung                                                            Artikel 4\nDer BVL-Übertragungsverordnung in der Fassung                                                Inkrafttreten\nder Bekanntmachung vom 28. Mai 2009 (BGBl. I                               Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung\nS. 1220) wird folgender § 3 angefügt:                                  in Kraft.\nBonn, den 2. Oktober 2009\nDie Bundesministerin\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIn Vertretung\nG. Lindemann"]}