{"id":"bgbl1-2008-9-8","kind":"bgbl1","year":2008,"number":9,"date":"2008-03-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2008/9#page=79","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2008-9-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2008/bgbl1_2008_9.pdf#page=79","order":8,"title":"Achtzehnte Verordnung zur Änderung der Weinverordnung","law_date":"2008-03-10T00:00:00Z","page":383,"pdf_page":79,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. März 2008                  383\nAchtzehnte Verordnung\nzur Änderung der Weinverordnung*)\nVom 11. März 2008\nAuf Grund des § 13 Abs. 3 Nr. 1 und 3 und des § 24                    2008 geltenden Vorschriften gekennzeichnet und bis\nAbs. 3 Nr. 4 und 5 in Verbindung mit § 53 Abs. 4 des                      zum Aufbrauchen der Bestände in den Verkehr ge-\nWeingesetzes in der Fassung der Bekanntmachung                            bracht werden.“\nvom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 985), von denen § 53\n2. Die Anlage 7a wird wie folgt geändert:\nAbs. 4 durch Artikel 4 des Gesetzes vom 1. September\n2005 (BGBl. I S. 2618) eingefügt worden ist sowie § 13                    a) Der Abschnitt 1 wird wie folgt geändert:\nAbs. 3, § 24 Abs. 3 und § 53 Abs. 4 jeweils durch Ar-                        aa)  Nach der Nummer 11a wird folgende Num-\ntikel 1 des Gesetzes vom 16. Mai 2007 (BGBl. I S. 753)                            mer 11b eingefügt:\ngeändert worden sind, verordnet das Bundesministe-\nrium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher-                               „11b. Bifenazat“.\nschutz:                                                                      bb)  Die bisherige Nummer 11b wird die neue\nNummer 11c.\nArtikel 1\ncc)  Nach der Nummer 48 wird folgende Num-\nDie Weinverordnung in der Fassung der Bekannt-                                mer 48a eingefügt:\nmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1583), zuletzt\ngeändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 30. Januar                            „48a. Dithiocarbamate, ausgedrückt als\n2008 (BGBl. I S. 132), wird wie folgt geändert:                                          CS2, einschließlich Maneb, Manco-\nzeb, Metiram, Propineb, Thiram und\n1. Dem § 54 wird folgender Absatz 10 angefügt:                                           Ziram“.\n„(10) Erzeugnisse dürfen vorbehaltlich des Sat-                      dd)  Die bisherige Nummer 48a wird die neue\nzes 2 noch bis zum 31. Mai 2009 nach den bis                                  Nummer 48b.\nzum 18. März 2008 geltenden Vorschriften gekenn-\nzeichnet und bis zum Aufbrauchen der Bestände in                         ee)  Nach der Nummer 62 wird folgende Num-\nden Verkehr gebracht werden. Erzeugnisse, die unter                           mer 62a eingefügt:\nVerwendung von in Anlage 12 Nr. 13 und 14 genann-                             „62a. Hexachlorobenzol“.\nten Zutaten hergestellt worden sind, dürfen noch bis\nzum 23. Dezember 2008 nach den bis zum 18. März                          ff)  Die bisherige Nummer 62a wird die neue\nNummer 62b.\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender EU-Richtlinien für         gg)  Die Nummer 70 wird aufgehoben.\nErzeugnisse des Weinsektors in deutsches Recht:\n– 2006/142/EG der Kommission vom 22. Dezember 2006 zur Ände-              hh)  Nach der Nummer 83 wird folgende Num-\nrung des Anhangs IIIa der Richtlinie 2000/13/EG des Europäi-                mer 83a eingefügt:\nschen Parlaments und des Rates mit dem Verzeichnis der Zuta-\nten, die unter allen Umständen auf der Etikettierung der Lebens-            „83a. Pethoxamid“.\nmittel anzugeben sind (ABl. EU Nr. L 368 S. 110);\n– 2007/56/EG der Kommission vom 17. September 2007 zur Ände-              ii)  Die bisherige Nummer 83a wird die neue\nrung bestimmter Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/                 Nummer 83b.\nEWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der Rückstands-\nhöchstgehalte für Azoxystrobin, Chlorothalonil, Deltamethrin,          jj)  Nach der Nummer 91a wird folgende Num-\nHexachlorobenzol, Ioxynil, Oxamyl und Quinoxyfen (ABl. EU                   mer 91b eingefügt:\nNr. L 243 S. 50);\n– 2007/57/EG der Kommission vom 17. September 2007 zur Ände-                   „91b. Pyrimethanil“.\nrung bestimmter Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/\nEWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezüglich der                 kk)  Die bisherigen Nummern 91b bis 91e wer-\nRückstandshöchstgehalte für Dithiocarbamate (ABl. EU Nr. L 243              den die neuen Nummern 91c bis 91f.\nS. 61);\n– 2007/62/EG der Kommission vom 4. Oktober 2007 zur Änderung              ll)  Nach der neuen Nummer 91f wird folgende\nbestimmter Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/                   Nummer 91g eingefügt:\nEWG des Rates bezüglich der dort festgesetzten Rückstands-\nhöchstgehalte für Bifenazat, Pethoxamid, Pyrimethanil und Rim-              „91g. Rimsulfuron“.\nsulfuron (ABl. EU Nr. L 260 S. 4) und\n– 2007/68/EG der Kommission vom 27. November 2007 zur Ände-               mm) Die bisherigen Nummern 91f bis 91i werden\nrung von Anhang IIIa der Richtlinie 2000/13/EG des Europäischen             die neuen Nummern 91h bis 91k.\nParlaments und des Rates hinsichtlich bestimmter Lebensmittel-\nzutaten (ABl. EU Nr. L 310 S. 11).                                  b) In Abschnitt 2 wird die Nummer 6 aufgehoben.","384                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 18. März 2008\n3. Die Anlage 12 wird wie folgt gefasst:\n„Anlage 12\n(zu § 46b)\nZutaten, die allergische oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können\n1. Glutenhaltiges Getreide (d. h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder deren Hybridstämme) und\ndaraus gewonnene Erzeugnisse, außer:\na) Glukosesirupe auf Weizenbasis einschließlich Dextrose1),\nb) Maltodextrine auf Weizenbasis1),\nc) Glukosesirupe auf Gerstenbasis,\nd) Getreide zur Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen\nund andere alkoholische Getränke;\n2. Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n3. Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n4. Fische und daraus gewonnene Erzeugnisse, außer:\na) Fischgelatine, die als Träger für Vitamin- oder Karotinoidzubereitungen verwendet wird,\nb) Fischgelatine oder Hausenblase, die als Klärhilfsmittel in Bier und Wein verwendet wird;\n5. Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n6. Sojabohnen und daraus gewonnene Erzeugnisse, außer:\na) vollständig raffiniertes Sojabohnenöl und -fett1),\nb) natürliche gemischte Tocopherole (E 306), natürliches D-alpha-Tocopherol, natürliches D-alpha-Toco-\npherolacetat, natürliches D-alpha-Tocopherolsukzinat aus Sojabohnenquellen,\nc) aus pflanzlichen Ölen aus Sojabohnen gewonnene Phytosterine und Phytosterinester,\nd) aus Pflanzenölsterinen gewonnene Phytostanolester aus Sojabohnenquellen;\n7. Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse (einschließlich Laktose), außer:\na) Molke zur Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen\nund andere alkoholische Getränke,\nb) Lactit;\n8. Schalenfrüchte, d. h. Mandeln (Amygdalus communis L.), Haselnüsse (Corylus avellana), Walnüsse (Juglans\nregia), Kaschunüsse (Anacardium occidentale), Pekannüsse (Carya illinoiesis (Wangenh.) K. Koch), Para-\nnüsse (Bertholletia excelsa), Pistazien (Pistacia vera), Makadamianüsse und Queenslandnüsse (Macadamia\nternifolia) und daraus gewonnene Erzeugnisse, außer Schalenfrüchte für die Herstellung von Destillaten\noder Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische Getränke;\n9. Sellerie und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n10. Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n11. Sesamsamen und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n12. Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mehr als 10 mg/kg oder 10 mg/l, ausgedrückt als\nSO2;\n13. Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse;\n14. Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse.\n1\n) und daraus gewonnene Erzeugnisse, soweit das Verfahren, das sie durchlaufen haben, die Allergenität, die von der EFSA für das entspre-\nchende Erzeugnis ermittelt wurde, aus dem sie gewonnen wurden, wahrscheinlich nicht erhöht.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBonn, den 11. März 2008\nDer Bundesminister\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nHorst Seehofer"]}