{"id":"bgbl1-2008-64-12","kind":"bgbl1","year":2008,"number":64,"date":"2008-12-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2008/64#page=79","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2008-64-12/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2008/bgbl1_2008_64.pdf#page=79","order":12,"title":"Zweites Gesetz zur Änderung des Autobahnmautgesetzes für schwere Nutzfahrzeuge","law_date":"2008-12-22T00:00:00Z","page":2967,"pdf_page":79,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 64, ausgegeben zu Bonn am 29. Dezember 2008                     2967\nZweites Gesetz\nzur Änderung des Autobahnmautgesetzes für schwere Nutzfahrzeuge*)\nVom 22. Dezember 2008\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlos-                          b) In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe „§ 4 Abs. 2\nsen:                                                                             Satz 2 Nr. 5“ durch die Angabe „§ 4 Abs. 2 Satz 3\nNr. 5“ ersetzt.\nArtikel 1                               4. In § 10 Abs. 1 Nr. 1 werden nach den Wörtern „die\nDas Autobahnmautgesetz für schwere Nutzfahr-                             Maut nicht“ ein Komma und die Wörter „nicht voll-\nzeuge in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. De-                           ständig“ eingefügt.\nzember 2004 (BGBl. I S. 3122), zuletzt geändert durch                     5. § 11 wird wie folgt geändert:\nArtikel 3 des Gesetzes vom 17. August 2007 (BGBl. I\nS. 1958), wird wie folgt geändert:                                           a) Absatz 4 wird wie folgt geändert:\naa) In Satz 1 wird das Wort „vorangegangene“\n1. § 1 wird wie folgt geändert:\ndurch das Wort „vorvergangene“ ersetzt.\na) In Absatz 1 werden die Wörter „Kraftfahrzeugen\nbb) In Satz 2 wird das Wort „folgenden“ durch\noder Fahrzeugkombinationen, die ausschließlich\ndas Wort „übernächsten“ ersetzt.\nfür den Güterkraftverkehr bestimmt sind und\nderen zulässiges Gesamtgewicht mindestens                            b) Absatz 6 wird wie folgt gefasst:\n12 Tonnen beträgt,“ durch folgende Wörter er-                               „(6) Abweichend von Absatz 1 Satz 3 werden\nsetzt:                                                                   jährlich bis zu 450 Millionen Euro von dem ver-\n„Kraftfahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen,                             bleibenden Mautaufkommen für die Durchfüh-\nrung von Programmen des Bundes zur Umset-\n1. die ausschließlich für den Güterkraftverkehr\nzung der Ziele Beschäftigung, Qualifizierung, Um-\nbestimmt sind oder eingesetzt werden und\nwelt und Sicherheit in Unternehmen des maut-\n2. deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens                             pflichtigen Güterkraftverkehrs verwendet.“\n12 Tonnen beträgt,“.\nb) Absatz 4 Satz 1 wird wie folgt gefasst:                                                     Artikel 2\n„Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und                          Nach § 14 des Güterkraftverkehrsgesetzes vom\nStadtentwicklung wird ermächtigt, durch Rechts-                   22. Juni 1998 (BGBl. I S. 1485), das zuletzt durch Arti-\nverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die                     kel 1 des Gesetzes vom 6. November 2008 (BGBl. I\nMautpflicht auf genau bezeichnete Abschnitte                      S. 2162) geändert worden ist, wird folgender § 14a ein-\nvon Bundesstraßen auszudehnen, wenn dies zur                      gefügt:\nVermeidung von Mautausweichverkehren oder\naus Gründen der Sicherheit des Verkehrs ge-                                                 „§ 14a\nrechtfertigt ist.“                                                            Durchführung von Beihilfeverfahren\n2. In § 7 Abs. 5 Satz 2 werden nach dem Wort „Fahr-                          Das Bundesamt ist zuständig für die Durchführung\nzeugschein“ die Wörter „oder die Zulassungsbe-                        von Beihilfeprogrammen des Bundes nach\nscheinigung Teil I“ eingefügt.                                        1. der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 der Kommission\n3. § 9 wird wie folgt geändert:                                              vom 15. Dezember 2006 über die Anwendung der\na) In Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „§ 4 Abs. 2                        Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf „De-minimis“-Bei-\nSatz 2“ durch die Angabe „§ 4 Abs. 2 Satz 3“                         hilfen (ABl. EU Nr. L 379 S. 5) und\nersetzt.                                                          2. dem Abschnitt 8 der Verordnung (EG) Nr. 800/2008\nder Kommission vom 6. August 2008 zur Erklärung\n*) Artikel 1 Nr. 1 dient der teilweisen Umsetzung der Richtlinie 2006/38/    der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen\nEG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2006             mit dem Gemeinsamen Markt in Anwendung der Ar-\nzur Änderung der Richtlinie 1999/62/EG über die Erhebung von Ge-\nbühren für die Benutzung bestimmter Verkehrswege durch schwere            tikel 87 und 88 EG-Vertrag (allgemeine Gruppenfrei-\nNutzfahrzeuge (ABl. EU Nr. L 157 S. 8).                                   stellungsverordnung) (ABl. EU Nr. L 214 S. 3).","2968        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 64, ausgegeben zu Bonn am 29. Dezember 2008\nDie Zuständigkeit des Bundesamtes nach Satz 1 um-              gesetzes für schwere Nutzfahrzeuge in der ab dem In-\nfasst sämtliche Aufgaben im Zusammenhang mit der               krafttreten dieses Gesetzes geltenden Fassung im Bun-\nBeihilfegewährung.“                                            desgesetzblatt bekannt machen.\nArtikel 3\nArtikel 4\nDas Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt-\nentwicklung kann den Wortlaut des Autobahnmaut-                   Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 2009 in Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates\nsind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es\nist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.\nBerlin, den 22. Dezember 2008\nDer Bundespräsident\nHorst Köhler\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDer Bundesminister\nf ü r Ve r k e h r, B a u u n d S t a d t e n t w i c k l u n g\nW. T i e f e n s e e\nDer Bundesminister der Finanzen\nPeer Steinbrück"]}