{"id":"bgbl1-2008-40-5","kind":"bgbl1","year":2008,"number":40,"date":"2008-09-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2008/40#page=35","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2008-40-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2008/bgbl1_2008_40.pdf#page=35","order":5,"title":"Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet der Festsetzung von Beihilfen sowie für den Erlass von Widerspruchsbescheiden und der Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis in Beihilfeangelegenheiten für die der Deutschen Telekom AG zugeordneten Versorgungsempfänger, die nicht in der Grundversicherung der Postbeamtenkrankenkasse versichert sind","law_date":"2008-09-02T00:00:00Z","page":1823,"pdf_page":35,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 40, ausgegeben zu Bonn am 8. September 2008 1823\nAnordnung\nzur Übertragung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet\nder Festsetzung von Beihilfen sowie für den Erlass von\nWiderspruchsbescheiden und der Vertretung des Dienstherrn\nbei Klagen aus dem Beamtenverhältnis in Beihilfeangelegenheiten für\ndie der Deutschen Telekom AG zugeordneten Versorgungsempfänger, die\nnicht in der Grundversicherung der Postbeamtenkrankenkasse versichert sind\nVom 2. September 2008\nI.\nNach § 17 Abs. 5 Satz 2 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift über die\nGewährung von Beihilfen in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen (Beihilfevor-\nschriften – BhV) in Verbindung mit § 14 Abs. 1 des Postpersonalrechtsgesetzes\nübertragen wir dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögens-\nfragen die Bearbeitung der Beihilfeangelegenheiten der Versorgungsempfänger\nder Deutschen Telekom AG, die nicht in der Grundversicherung der Postbe-\namtenkrankenkasse versichert sind.\nII.\nNach § 126 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 des Beamtenrechtsrahmengesetzes in Ver-\nbindung mit § 172 des Bundesbeamtengesetzes und mit § 14 Abs. 1 des Post-\npersonalrechtsgesetzes übertragen wir dem Bundesamt für zentrale Dienste\nund offene Vermögensfragen die Befugnis, über einen Widerspruch gegen einen\nVerwaltungsakt in Beihilfeangelegenheiten zu entscheiden, soweit es zum Er-\nlass des Verwaltungsakts nach Abschnitt I dieser Anordnung zuständig war. Im\nEinzelfall behalten wir uns vor, über einen Widerspruch selbst zu entscheiden.\nIII.\nNach § 174 Abs. 3 des Bundesbeamtengesetzes in Verbindung mit § 14\nAbs. 1 des Postpersonalrechtsgesetzes übertragen wir dem Bundesamt für\nzentrale Dienste und offene Vermögensfragen die Befugnis der Deutschen\nTelekom AG zur Vertretung des Dienstherrn bei Klagen in Beihilfeangelegen-\nheiten, soweit es zum Erlass des Widerspruchsbescheides nach Abschnitt II\ndieser Anordnung zuständig war. Im Einzelfall behalten wir uns vor, diese\nBefugnis selbst wahrzunehmen.\nIV.\nDiese Anordnung tritt mit Wirkung vom 1. September 2008 in Kraft.\nBonn, den 2. September 2008\nD e u t s c h e Te l e k o m A G\nD e r Vor s t a nd\nT. S a t t e l b e r g e r"]}