{"id":"bgbl1-2008-29-6","kind":"bgbl1","year":2008,"number":29,"date":"2008-07-18T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2008/29#page=62","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2008-29-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2008/bgbl1_2008_29.pdf#page=62","order":6,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 7 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 6 Abs. 4 und 5 des Bundeswahlgesetzes)","law_date":"2008-07-14T00:00:00Z","page":1286,"pdf_page":62,"num_pages":1,"content":["1286 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 18. Juli 2008\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 3. Juli 2008\n– 2 BvC 1/07, 2 BvC 7/07 – wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n1. § 7 Absatz 3 Satz 2 in Verbindung mit § 6 Absätze 4 und 5 des Bundeswahl-\ngesetzes in der Fassung des Siebzehnten Gesetzes zur Änderung des Bun-\ndeswahlgesetzes vom 11. März 2005 (Bundesgesetzblatt I Seite 674) verletzt\nArtikel 38 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes, soweit hierdurch ermöglicht\nwird, dass ein Zuwachs an Zweitstimmen zu einem Verlust an Sitzen der\nLandeslisten oder ein Verlust an Zweitstimmen zu einem Zuwachs an Sitzen\nder Landeslisten führen kann.\n2. Der Gesetzgeber ist verpflichtet, spätestens bis zum 30. Juni 2011 eine ver-\nfassungsgemäße Regelung zu treffen.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 14. Juli 2008\nDie Bundesministerin der Justiz\nIn Vertretung\nDiwell"]}