{"id":"bgbl1-2008-27-2","kind":"bgbl1","year":2008,"number":27,"date":"2008-07-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2008/27#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2008-27-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2008/bgbl1_2008_27.pdf#page=3","order":2,"title":"Sechzehnte Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung","law_date":"2008-06-16T00:00:00Z","page":1107,"pdf_page":3,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 7. Juli 2008                                 1107\nSechzehnte Verordnung\nzur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung*)\nVom 16. Juni 2008\nDas Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verordnet\n– auf Grund des § 32 Abs. 1 Nr. 3, 4 und 8 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der\nBekanntmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirt-\nschaft und Technologie,\n– auf Grund des § 46 Abs. 1 Nr. 2 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der Bekannt-\nmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945):\nArtikel 1\nDie Bedarfsgegenständeverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 1997 (BGBl. 1998 I\nS. 5), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 30. April 2008 (BGBl. I S. 784), wird wie folgt geändert:\n1. Dem § 16 werden folgende Absätze 10 und 11 angefügt:\n„(10) Bedarfsgegenstände nach Anlage 4 Nr. 1 Buchstabe b, die vor dem 8. Juli 2008 hergestellt oder einge-\nführt worden sind und den bis dahin geltenden Rechtsvorschriften entsprechen, dürfen noch bis zum 1. April\n2009 in den Verkehr gebracht werden.\n(11) Bedarfsgegenstände nach Anlage 7 Nr. 2, die nicht den dort genannten Warnhinweis tragen, dürfen noch\nbis zum Ablauf des 31. August 2009 in den Verkehr gebracht werden.“\n2. Anlage 4 Nr. 1 wird wie folgt gefasst:\nLfd. Nr.    Bedarfsgegenstand                                             Verfahren\n„1.         a) Beruhigungs- und Flaschensauger aus Elasto- Verfahren, die bewirken, dass aus dem Bedarfs-\nmeren oder Gummi                                           gegenstand N-Nitrosamine oder in N-Nitrosamine\numsetzbare Stoffe in eine Speichellösung in einer\nb) Spielzeug aus Natur- oder Synthesekautschuk\nMenge abgegeben werden, die mit einer in An-\nfür Kinder bis zu 36 Monaten, das bestim-\nlage 10 Nr. 6 beschriebenen Methode nachweis-\nmungsgemäß oder vorhersehbar in den Mund bar sind“.\ngenommen wird\n3. Der Anlage 5 wird folgende Nummer 4 angefügt:\nLfd. Nr.    Bedarfsgegenstand                         Stoffe                                   Höchstmenge\n„4.         Luftballons aus Natur- oder               a) N-Nitrosamine                         a) 0,05 Milligramm je Kilogramm\nSynthesekautschuk                         b) in N-Nitrosamine umsetzbare               Luftballon\nStoffe                               b) 1,0 Milligramm je Kilogramm\nLuftballon“.\n4. Der Anlage 7 wird folgende Nummer 2 angefügt:\nLfd. Nr.    Erzeugnis                                 Warnhinweis                              Stelle(n), an oder auf der/denen der\nWarnhinweis anzubringen ist\n„2.         Luftballons                               „Zum Aufblasen eine Pumpe ver- Verpackung und Verpackung ein-\nwenden!“                                 zelner Verpackungen“.\n*) Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren\nauf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. EG Nr. L 204\nS. 37), geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. L 217 S. 18), sind\nbeachtet worden.","1108             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 7. Juli 2008\n5. In Anlage 10 wird die Nummer 6 wie folgt gefasst:\nLfd. Nr. Untersuchung                                                    Verfahren\n„6.      Bestimmung der Abgabe von N-Nitrosaminen und                    Analysenmethode, die in den Anhängen I und II\nin N-Nitrosamine umsetzbaren Stoffen aus Beruhi-                der Richtlinie 93/11/EWG der Kommission vom\ngungs- und Flaschensaugern aus Elastomeren                      15. März 1993 über die Freisetzung von N-Nitro-\noder Gummi, Spielzeug und Luftballons aus Natur-                saminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus\noder Synthesekautschuk in eine Testlösung                       Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elasto-\nmeren oder Gummi (ABl. EG Nr. L 93 S. 37) ge-\nnannt ist, oder eine andere validierte Methode, mit\nder mindestens die folgenden Mengen bestimmt\nwerden können:\n– 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitro-\nsamine/kg (Elastomer- oder Gummiteile der\nMaterialproben),\n– 0,1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg (Elasto-\nmer- oder Gummiteile der Materialproben)“.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 16. Juni 2008\nDer Bundesminister\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nHorst Seehofer"]}