{"id":"bgbl1-2007-62-2","kind":"bgbl1","year":2007,"number":62,"date":"2007-12-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2007/62#page=3","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2007-62-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2007/bgbl1_2007_62.pdf#page=3","order":2,"title":"Erstes Gesetz zur Änderung des Personalanpassungsgesetzes","law_date":"2007-12-07T00:00:00Z","page":2807,"pdf_page":3,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 62, ausgegeben zu Bonn am 12. Dezember 2007 2807\nErstes Gesetz\nzur Änderung des Personalanpassungsgesetzes\nVom 7. Dezember 2007\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:\nArtikel 1\n§ 1 Abs. 1 des Personalanpassungsgesetzes vom 20. Dezember 2001\n(BGBl. I S. 4013, 4019) wird wie folgt gefasst:\n„(1) In den Jahren 2007 bis 2011 können bis zu 1 200 Berufssoldaten mit\nihrer Zustimmung vor Überschreiten der für sie maßgeblichen Altersgrenze in\nden Ruhestand versetzt werden, wenn\n1. sie das 50. Lebensjahr vollendet haben,\n2. aus organisatorischen oder sonstigen dienstlichen Gründen eine anderwei-\ntige adäquate Verwendungsmöglichkeit im Geschäftsbereich des Bundes-\nministeriums der Verteidigung für sie nicht besteht, eine Umwandlung des\nDienstverhältnisses eines Berufssoldaten in das eines Soldaten auf Zeit oder\neine Versetzung in den Bereich einer anderen Bundesbehörde nicht möglich\nist und\n3. die Zurruhesetzung unter Berücksichtigung dadurch notwendiger personeller\nFolgemaßnahmen der Schaffung von Jahrgangsstrukturen dient, welche die\nEinsatzbereitschaft der Bundeswehr nachhaltig verbessern und keine\nvergleichbaren strukturellen Folgen in anderen Geburtsjahrgängen erwarten\nlassen.“\nArtikel 2\nDieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz-\nblatt zu verkünden.\nBerlin, den 7. Dezember 2007\nDer Bundespräsident\nHorst Köhler\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nD e r B u n d e s m i n i s t e r d e r Ve r t e i d i g u n g\nF. J . J u n g\nDer Bundesminister des Innern\nSchäuble"]}