{"id":"bgbl1-2007-20-2","kind":"bgbl1","year":2007,"number":20,"date":"2007-05-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2007/20#page=36","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2007-20-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2007/bgbl1_2007_20.pdf#page=36","order":2,"title":"Verordnung über die Meldepflicht bei Aviärer Influenza beim Menschen (Aviäre-Influenza-Meldepflicht-Verordnung - AIMPV)","law_date":"2007-05-11T00:00:00Z","page":732,"pdf_page":36,"num_pages":1,"content":["732 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 20, ausgegeben zu Bonn am 21. Mai 2007\nVerordnung\nüber die Meldepflicht bei Aviärer Influenza beim Menschen\n(Aviäre-Influenza-Meldepflicht-Verordnung – AIMPV)\nVom 11. Mai 2007\nAuf Grund des § 15 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000\n(BGBl. I S. 1045), der zuletzt durch Artikel 57 Nr. 1 der Verordnung vom 31. Ok-\ntober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesminis-\nterium für Gesundheit:\n§1\n(1) Die Pflicht zur namentlichen Meldung nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des\nInfektionsschutzgesetzes wird ausgedehnt auf\n1. den Krankheitsverdacht,\n2. die Erkrankung sowie\n3. den Tod eines Menschen\nan Aviärer Influenza. Die Meldung eines Krankheitsverdachts nach Nummer 1\nhat nur zu erfolgen, wenn der Verdacht nach dem Stand der Wissenschaft so-\nwohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemio-\nlogischen Zusammenhang begründet ist. Die dazu vom Robert Koch-Institut auf\nder Grundlage von § 4 Abs. 2 Nr. 1 des Infektionsschutzgesetzes veröffentlichte\nEmpfehlung ist zu berücksichtigen.\n(2) § 7 des Infektionsschutzgesetzes bleibt unberührt.\n§2\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 11. Mai 2007\nDie Bundesministerin für Gesundheit\nUlla Schmidt"]}