{"id":"bgbl1-2007-19-2","kind":"bgbl1","year":2007,"number":19,"date":"2007-05-14T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2007/19#page=8","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2007-19-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2007/bgbl1_2007_19.pdf#page=8","order":2,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßenwärterin","law_date":"2007-05-04T00:00:00Z","page":672,"pdf_page":8,"num_pages":1,"content":["672 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 19, ausgegeben zu Bonn am 14. Mai 2007\nErste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung\nzum Straßenwärter/zur Straßenwärterin\nVom 4. Mai 2007\nAuf Grund des § 4 Abs. 1 in Verbindung mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes\nvom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), von denen § 4 Abs. 1 durch Artikel 232 Nr. 1\nder Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist,\nverordnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bun-\ndesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Einvernehmen mit\ndem Bundesministerium für Bildung und Forschung:\nArtikel 1\nDie Verordnung über die Berufsausbildung zum Straßenwärter/zur Straßen-\nwärterin vom 11. Juli 2002 (BGBl. I S. 2604) wird wie folgt geändert:\n1. § 9 Abs. 2 wird wie folgt gefasst:\n„(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchs-\ntens acht Stunden drei praktische Aufgaben bearbeiten und während dieser\nZeit in höchstens 15 Minuten hierüber ein Fachgespräch führen. Für die prak-\ntischen Aufgaben kommen insbesondere in Betracht:\n1. Durchführen von Bau- und Instandhaltungsarbeiten an Straßen oder Bau-\nwerken,\n2. Durchführen von Maßnahmen der Grünpflege,\n3. Warten und Instandhalten der Straßenausstattung,\n4. Durchführen von Maßnahmen des Winterdienstes.\nBei mindestens einer der praktischen Aufgaben ist das verkehrssichere Füh-\nren eines Fahrzeuges der Klasse CE auf öffentlichen Straßen nachzuweisen.\nDurch die Ausführung der Aufgaben sowie das Fachgespräch soll der Prüf-\nling zeigen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben kunden- und zielorien-\ntiert unter Beachtung wirtschaftlicher Vorgaben selbstständig planen und\numsetzen, qualitätssichernde Maßnahmen durchführen, Arbeitsstellen ein-\nrichten und sichern, mit Baumaterialien umgehen, technische Unterlagen an-\nfertigen und anwenden, Messungen durchführen, Werk- und Hilfsstoffe be-\narbeiten sowie Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen\nhandhaben und warten kann.“\n2. Nach § 10 wird folgender § 10a eingefügt:\n„§ 10a\nWeitere Übergangsregelung\nAuf Berufsausbildungsverhältnisse, die bis zum Ablauf des 14. Mai 2007\nbegründet worden sind, ist § 9 Abs. 2 in der bis dahin geltenden Fassung\nweiter anzuwenden.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nBerlin, den 4. Mai 2007\nDer Bundesminister\nf ü r W i r t s c h a f t u n d Te c h n o l o g i e\nIn Vertretung\nOtremba\nDer Bundesminister\nf ü r Ve r k e h r, B a u u n d S t a d t e n t w i c k l u n g\nIn Vertretung\nJ. Hennerkes"]}