{"id":"bgbl1-2007-12-6","kind":"bgbl1","year":2007,"number":12,"date":"2007-04-16T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2007/12#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2007-12-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2007/bgbl1_2007_12.pdf#page=15","order":6,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 49b Abs. 2 der Bundesrechtsanwaltsordnung)","law_date":"2007-03-20T00:00:00Z","page":495,"pdf_page":15,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 12, ausgegeben zu Bonn am 16. April 2007 495\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Dezember\n2006 – 1 BvR 2576/04 – wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 49 b Absatz 2 der Bundesrechtsanwaltsordnung in der Fassung vom\n2. September 1994 (Bundesgesetzblatt I Seite 2278) und § 49 b Absatz 2\nSatz 1 der Bundesrechtsanwaltsordnung in der Fassung vom 5. Mai 2004\n(Bundesgesetzblatt I Seite 718) sind nach Maßgabe der Gründe insoweit mit\nArtikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar, als sie keine Ausnahme\nvom Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare vorsehen.\nSie können bis zur Neuregelung weiter angewendet werden. Der Gesetzge-\nber ist verpflichtet, bis zum 30. Juni 2008 eine Neuregelung zu treffen.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 20. März 2007\nDie Bundesministerin der Justiz\nBrigitte Zypries\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Februar 2007\n– 1 BvL 10/00 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 58 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4a und Satz 2 in Verbindung mit § 74 Satz 1\nund 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch in der Fassung des Artikels 1\nNummer 11 Buchstabe a und Nummer 16 des Gesetzes zur Umsetzung des\nProgramms für mehr Wachstum und Beschäftigung in den Bereichen der\nRentenversicherung und Arbeitsförderung (Wachstums- und Beschäftigungs-\nförderungsgesetz – WFG) vom 25. September 1996 (Bundesgesetzblatt I\nSeite 1461) ist mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit er die rentenrechtliche\nBewertung der ersten Berufsjahre solcher Versicherter mindert, die Versiche-\nrungslücken als Folge eines Wechsels in einen anderen Erwerbsstatus auf-\nweisen.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 4. April 2007\nDie Bundesministerin der Justiz\nBrigitte Zypries"]}