{"id":"bgbl1-2006-66-8","kind":"bgbl1","year":2006,"number":66,"date":"2006-12-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2006/66#page=61","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2006-66-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2006/bgbl1_2006_66.pdf#page=61","order":8,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung","law_date":"2006-12-22T00:00:00Z","page":3465,"pdf_page":61,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 66, ausgegeben zu Bonn am 30. Dezember 2006          3465\nZweite Verordnung\nzur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung\nVom 22. Dezember 2006\nEs verordnen                                                    lich wirksamer Bestandteile in Konzentrationen\n– das Bundesministerium für Gesundheit auf Grund                   bis zu 2 % zur intracutanen Anwendung an der\ndes § 48 Abs. 2 Nr. 1, 2a und 2b, 6 und Abs. 3 Satz 1           gesunden Haut) –\ndes Arzneimittelgesetzes in der Fassung der Be-                 – zur Anwendung am Auge –\nkanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBI. l                     – Fomocain (ausgenommen in Salben und\nS. 3394) im Einvernehmen mit dem Bundesministe-                 Cremes in einer Konzentration bis zu 4 Gewichts-\nrium für Wirtschaft und Technologie und nach Anhö-              prozenten) –\nrung von Sachverständigen,\n– Lidocain zur Anwendung am äußeren Gehör-\n– das Bundesministerium für Ernährung, Landwirt-                   gang –“.\nschaft und Verbraucherschutz auf Grund des § 48\nAbs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 4 des Arzneimit-         c) Die Position „Mandragora officinarum L. und\ntelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung                   Mandragora autumnalis Bertol, Wurzeln von\nvom 12. Dezember 2005 (BGBI. l S. 3394) im Einver-              und ihre Zubereitungen“ wird wie folgt gefasst:\nnehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit                 „Mandragora officinarum L. und Mandragora\nund dem Bundesministerium für Wirtschaft und                    autumnalis Bertol, Wurzeln von und ihre Zube-\nTechnologie:                                                    reitungen\n– ausgenommen zum äußeren Gebrauch –\nArtikel 1\n– ausgenommen homöopathische Zubereitungen\nDie     Arzneimittelverschreibungsverordnung       vom          zur oralen Anwendung, die nach den Vorschrif-\n21. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3632), zuletzt geändert              ten 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibu-\ndurch die Verordnung vom 27. Juni 2006 (BGBl. I                    ches hergestellt sind“.\nS. 1414), wird wie folgt geändert:\nd) Folgende Positionen werden aufgehoben:\n1. In § 3 Satz 2 und 4 wird jeweils das Wort „Unterneh-\nmen“ ersetzt durch das Wort „Unternehmer“.                     „Agalsidase alfa“,\n2. Die Anlage wird wie folgt geändert:                             „Agalsidase beta“,\na) Die Position „Hydrocortison und seine Ester“                „Clostridium botulinum Toxin Typ A“,\nwird wie folgt gefasst:                                     „Clostridium botulinum Toxin Typ B“,\n„Hydrocortison und seine Ester                              „Epoetin alfa“,\n– ausgenommen in Zubereitungen zum äußeren                  „Epoetin beta“,\nGebrauch                                                    „Epoetin delta“,\na) in einer Konzentration bis zu 0,25 % Hydrocor-           „Follitropin alfa“,\ntison oder Hydrocortisonacetat, berechnet als\nBase und in Packungsgrößen bis zu 50 g, so-              „Follitropin beta“,\nwie                                                      „Interferon alfa-2a“,\nb) in einer Konzentration von über 0,25 bis zu              „Interferon alfa-2b“,\n0,5 % Hydrocortison oder Hydrocortisonace-               „Interferon alfacon-1“,\ntat, berechnet als Base und in Packungsgrö-\nßen bis zu 30 g zur kurzzeitigen (maximal 2 Wo-          „Interferon beta“,\nchen andauernden) äußerlichen Anwendung,                 „Interferon beta-1a“,\nund sofern auf Behältnissen und äußeren Umhül-              „Interferon beta-1b“,\nlungen eine Beschränkung der Anwendung auf                  „Polymyxin B“,\nErwachsene und Kinder ab dem vollendeten\n6. Lebensjahr angegeben ist –“.                             „Polymyxin M“.\nb) Die Position                                             e) Folgende Positionen werden in alphabetischer\nReihenfolge eingefügt:\n„Lokalanästhetika“ wird wie folgt gefasst:\n„N-Acetylgalactosamin-4-sulfatase vom Men-\n„Lokalanästhetika                                           schen, rekombinant, modifiziert (Galsulfase)“,\n– ohne Einschränkung: Articain, Bupivacain, Cin-            „Agalsidase alfa und beta“,\nchocain, Dimethocain, Etidocain, Levobupiva-\ncain, Mepivacain, Oxetacain, Ropivacain, Tetra-             „Alglucosidase alfa“,\ncain –                                                      „Cefovecin\n– zur parenteralen Anwendung (ausgenommen Li-               – zur Anwendung bei Tieren –“,\ndocain und Procain ohne Zusatz weiterer arznei-             „Clofarabin“,","3466        Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 66, ausgegeben zu Bonn am 30. Dezember 2006\n„Clostridium botulinum Toxin Typ A und B“,                              „Parathyroidhormon vom Menschen“,\n„Daptomycin“,                                                           „Pegaptanib“,\n„Dexrazoxan“,                                                           „Polymyxin B und M“,\n„Entecavir“,                                                            „Rimonabant“,\n„Epoetin alfa, beta und delta“,                                         „Sorafenib“,\n„Follitropin alfa und beta“,                                            „Sunitinib“,\n„Hexyl(5-amino-4-oxopentanoat)“,                                        „Tigecyclin“,\n„Interferone“,                                                          „Treprostinil“.\n„Maropitant\n– zur Anwendung bei Tieren –“,                                                               Artikel 2\n„Natalizumab“,                                                       Diese Verordnung tritt am 1. April 2007 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 22. Dezember 2006\nDie Bundesministerin für Gesundheit\nUlla Schmidt\nDer Bundesminister\nf ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z\nIn Vertretung\nGert Lindemann"]}