{"id":"bgbl1-2006-65-3","kind":"bgbl1","year":2006,"number":65,"date":"2006-12-28T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2006/65#page=19","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2006-65-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2006/bgbl1_2006_65.pdf#page=19","order":3,"title":"Viertes Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung \"Erinnerung, Verantwortung und Zukunft\"","law_date":"2006-12-21T00:00:00Z","page":3343,"pdf_page":19,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 65, ausgegeben zu Bonn am 28. Dezember 2006 3343\nViertes Gesetz\nzur Änderung des Gesetzes\nzur Errichtung einer Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“\nVom 21. Dezember 2006\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:\nArtikel 1\nÄnderung\ndes Gesetzes zur Errichtung einer\nStiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“\nDas Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zu-\nkunft“ vom 2. August 2000 (BGBl. I S. 1263), zuletzt geändert durch Artikel 4\nAbs. 12 des Gesetzes vom 22. September 2005 (BGBl. I S. 2809), wird wie folgt\ngeändert:\n1. Dem § 5 Abs. 4 werden die folgenden Sätze angefügt:\n„Beschlüsse können auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden, sofern\nnicht mindestens ein Drittel der Mitglieder des Kuratoriums einem solchen\nVerfahren im Einzelfall widerspricht. Ein solcher Beschluss bedarf der Zu-\nstimmung der Mehrheit der Mitglieder des Kuratoriums. Die Sätze 4 und 5\ngelten nicht für die Wahl der Mitglieder des Stiftungsvorstandes (§ 6 Abs. 2).“\n2. In § 8 Abs. 1 werden die Wörter „ , ab dem 1. Januar 2007 der Rechtsaufsicht\ndes Auswärtigen Amtes“ gestrichen.\nArtikel 2\nInkrafttreten\nDas Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetz-\nblatt zu verkünden.\nBerlin, den 21. Dezember 2006\nDer Bundespräsident\nHorst Köhler\nDie Bundeskanzlerin\nDr. A n g e l a M e r k e l\nDer Bundesminister der Finanzen\nPeer Steinbrück"]}