{"id":"bgbl1-2006-62-15","kind":"bgbl1","year":2006,"number":62,"date":"2006-12-21T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2006/62#page=94","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2006-62-15/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2006/bgbl1_2006_62.pdf#page=94","order":15,"title":"Vierundvierzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften","law_date":"2006-12-18T00:00:00Z","page":3226,"pdf_page":94,"num_pages":1,"content":["3226         Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 62, ausgegeben zu Bonn am 21. Dezember 2006\nVierundvierzigste Verordnung\nzur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften\nVom 18. Dezember 2006\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 3 und 7 sowie § 47                   3. ist\nNr. 5b des Straßenverkehrsgesetzes in der Fassung                        a) beim Verkehr mit Taxen und\nder Bekanntmachung vom 5. März 2003 (BGBl. I S. 310,\n919), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes                      b) bei sonstigen Verkehren mit Personenkraftwa-\nvom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1958), in Verbindung                         gen, wenn eine Beförderungspflicht im Sinne\nmit § 1 Abs. 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes                          des § 22 des Personenbeförderungsgesetzes\nvom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem                                besteht,\nOrganisationserlass vom 22. November 2005 (BGBl. I                       auf Rücksitzen die Verpflichtung zur Sicherung\nS. 3197) verordnet das Bundesministerium für Verkehr,                    von Kindern mit amtlich genehmigten und geeig-\nBau und Stadtentwicklung:                                                neten Rückhalteeinrichtungen auf zwei Kinder mit\neinem Gewicht ab 9 kg beschränkt, wobei we-\nArtikel 1                                        nigstens für ein Kind mit einem Gewicht zwischen\n9 und 18 kg eine Sicherung möglich sein muss;\nÄnderung                                          diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn eine re-\nder Straßenverkehrs-Ordnung                                 gelmäßige Beförderung von Kindern gegeben\nist.“\n§ 21 der Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. Novem-\nber 1970 (BGBl. I S. 1565, 1971 I S. 38), die zuletzt\nArtikel 1a\ndurch Artikel 474 der Verordnung vom 31. Oktober\n2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, wird wie                                         Änderung\nfolgt geändert:                                                             der Fahrzeug-Zulassungsverordnung\n§ 42 Satz 1 Nr. 2 der Fahrzeug-Zulassungsverord-\n1. Absatz 1 Satz 4 Nr. 3 wird wie folgt gefasst:\nnung vom 25. April 2006 (BGBl. I S. 988) wird wie folgt\n„3. in Wohnanhängern hinter Kraftfahrzeugen.“                 gefasst:\n2. In Absatz 1a werden die Sätze 2 und 3 durch folgen-           „2. für Maßnahmen wegen Zuwiderhandlungen und\nden Satz ersetzt:                                                  Straftaten, zur Abwehr von Gefahren für die öffent-\nliche Sicherheit sowie zur Überwachung des Versi-\n„Abweichend von Satz 1                                             cherungsschutzes nach § 37 Abs. 1 Buchstabe b\n1. ist in Kraftomnibussen mit einer zulässigen Ge-                 bis d und Abs. 1a des Straßenverkehrsgesetzes\nsamtmasse von mehr als 3,5 t Satz 1 nicht anzu-                 die in § 39 Abs. 3 Nr. 1 und 2 sowie, falls eine er-\nwenden,                                                         weiterte Auskunft erforderlich ist, zusätzlich die in\nNummer 1 Buchstabe b genannten Daten“.\n2. dürfen Kinder ab dem vollendeten dritten Lebens-\njahr auf Rücksitzen mit den vorgeschriebenen Si-                                        Artikel 2\ncherheitsgurten gesichert werden, soweit wegen                                       Inkrafttreten\nder Sicherung anderer Kinder mit Kinderrückhal-\nteeinrichtungen für die Befestigung weiterer                  (1) Artikel 1a tritt am Tag nach der Verkündung in\nRückhalteeinrichtungen für Kinder keine Möglich-           Kraft.\nkeit besteht,                                                 (2) Artikel 1 tritt am 1. Januar 2007 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 18. Dezember 2006\nDer Bundesminister\nf ü r Ve r k e h r, B a u u n d S t a d t e n t w i c k l u n g\nW. T i e f e n s e e"]}