{"id":"bgbl1-2006-38-4","kind":"bgbl1","year":2006,"number":38,"date":"2006-08-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2006/38#page=41","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2006-38-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2006/bgbl1_2006_38.pdf#page=41","order":4,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 32c des Einkommensteuergesetzes)","law_date":"2006-07-21T00:00:00Z","page":1857,"pdf_page":41,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 11. August 2006 1857\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juni 2006\n— 2 BvL 2/99 — wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 32c des Einkommensteuergesetzes in der Fassung des Gesetzes zur\nVerbesserung der steuerlichen Bedingungen zur Sicherung des Wirtschafts-\nstandorts Deutschland im Europäischen Binnenmarkt (Standortsiche-\nrungsgesetz — StandOG) vom 13. September 1993 (Bundesgesetzblatt I\nSeite 1569) war mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit die Tarifbegrenzung\nnach näherer Maßgabe des § 32c Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes\nnur für gewerbliche Einkünfte gewährt wurde, die beim Bezieher selbst der\nGewerbesteuer unterlegen haben, und die Tarifbegrenzung für gewerbliche\nEinkünfte insoweit ausgeschlossen wurde, als deren Anteil am zu versteuern-\nden Einkommen unterhalb des die Entlastung auslösenden Grenzbetrags\n(§ 32c Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 4 und Absatz 5 des Einkommen-\nsteuergesetzes) blieb.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 21. Juli 2006\nDie Bundesministerin der Justiz\nIn Vertretung\nDiwell"]}