{"id":"bgbl1-2006-12-7","kind":"bgbl1","year":2006,"number":12,"date":"2006-03-15T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2006/12#page=15","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2006-12-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2006/bgbl1_2006_12.pdf#page=15","order":7,"title":"Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass von Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis auf die Einrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales","law_date":"2006-02-28T00:00:00Z","page":523,"pdf_page":15,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 12, ausgegeben zu Bonn am 15. März 2006        523\nAnordnung\nzur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass\nvon Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn\nbei Klagen aus dem Beamtenverhältnis auf die Einrichtungen\nim Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales\nVom 28. Februar 2006\nI.\nNach § 172 des Bundesbeamtengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung\nvom 31. März 1999 (BGBl. I S. 675) in Verbindung mit § 126 Abs. 3 Nr. 2 des\nBeamtenrechtsrahmengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom\n31. März 1999 (BGBl. I S. 654), der zuletzt durch Artikel 2 Nr. 4 Buchstabe b des\nGesetzes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2138) geändert worden ist, und nach § 174\nAbs. 3 des Bundesbeamtengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom\n31. März 1999 (BGBl. I S. 675) wird\n1. dem Bundesarbeitsgericht,\n2. dem Bundessozialgericht,\n3. der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin,\n4. dem Bundesversicherungsamt\ndie Befugnis übertragen, in beamtenrechtlichen Angelegenheiten über Wider-\nsprüche gegen die von ihnen getroffenen Maßnahmen zu entscheiden und, soweit\nsie nach dieser Anordnung zur Entscheidung über Widersprüche zuständig sind,\nden Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis zu vertreten.\nDem Bundesarbeitsgericht werden diese Befugnisse nach § 40 Abs. 2 Satz 2\ndes Arbeitsgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom\n2. Juli 1979 (BGBl. I S. 853, 1036), der zuletzt durch Artikel 64 Nr. 2 der Verordnung\nvom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) geändert worden ist, in Verbindung mit\n§ 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I\nS. 3165) und dem Organisationserlass der Bundeskanzlerin vom 22. November\n2005 (BGBl. I S. 3197) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz\nübertragen.\nBei Angelegenheiten der Leiterinnen und Leiter der genannten Einrichtungen\nbleibt die Entscheidung über Widersprüche und die Vertretung des Dienstherrn bei\nKlagen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorbehalten.\nII.\nDiese Anordnung ist ab dem Tag nach der Verkündung anzuwenden. Von\ndiesem Zeitpunkt an ist die Anordnung zur Übertragung beamtenrechtlicher\nBefugnisse auf die Einrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums\nfür Gesundheit und Soziale Sicherung vom 9. September 2003 (BGBl. I S. 1956)","524 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 12, ausgegeben zu Bonn am 15. März 2006\nnicht mehr anzuwenden, soweit sie Regelungen für Bedienstete des Bundes-\nsozialgerichts und des Bundesversicherungsamtes enthält. Die Anordnung zur\nÜbertragung von Zuständigkeiten für den Erlass von Widerspruchsbescheiden\nund die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis im\nGeschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit vom\n7. August 2003 (BGBl. I S. 1686) ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr anzuwenden,\nsoweit sie Regelungen für Bedienstete des Bundesarbeitsgerichts und der Bun-\ndesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin enthält.\nBerlin, den 28. Februar 2006\nDer Bundesminister\nfür Arbeit und Soziales\nIn Vertretung\nWasserhövel"]}