{"id":"bgbl1-2006-11-2","kind":"bgbl1","year":2006,"number":11,"date":"2006-03-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2006/11#page=34","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2006-11-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2006/bgbl1_2006_11.pdf#page=34","order":2,"title":"Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass von Widerspruchs- und Einspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen von Beschäftigten des Bundesministeriums für Gesundheit in Angelegenheiten der Besoldung, des Tarifentgelts und des Kindergeldes","law_date":"2006-02-22T00:00:00Z","page":502,"pdf_page":34,"num_pages":1,"content":["502      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 11, ausgegeben zu Bonn am 8. März 2006\nAnordnung\nzur Übertragung von Zuständigkeiten für den Erlass\nvon Widerspruchs- und Einspruchsbescheiden und die Vertretung des\nDienstherrn bei Klagen von Beschäftigten des Bundesministeriums für Gesundheit\nin Angelegenheiten der Besoldung, des Tarifentgelts und des Kindergeldes\nVom 22. Februar 2006\nI.\nNach § 126 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 des Beamtenrechtsrahmengesetzes in\nVerbindung mit § 172 des Bundesbeamtengesetzes wird dem Bundesverwal-\ntungsamt die Befugnis übertragen, über Widersprüche und Einsprüche gegen\nVerwaltungsakte sowie die Ablehnung eines Anspruchs in Angelegenheiten der\nBesoldung, des Tarifentgelts und des Kindergeldes zu entscheiden, soweit es für\nden Erlass des Verwaltungsaktes oder die Ablehnung des Anspruchs zuständig\nwar.\nII.\nNach § 174 Abs. 3 des Bundesbeamtengesetzes wird dem Bundesverwal-\ntungsamt die Vertretung des Bundesministeriums für Gesundheit bei verwal-\ntungsgerichtlichen Verfahren in Angelegenheiten der Personalkostenbetreuung\nübertragen. Entsprechendes gilt für Verfahren vor der Finanzgerichtsbarkeit in\nKindergeldangelegenheiten. Das Bundesministerium für Gesundheit behält sich\nvor, im Einzelfall die Prozessvertretung selbst wahrzunehmen.\nIII.\nDiese Anordnung ist mit Wirkung vom 1. August 2005 anzuwenden.\nBonn, den 22. Februar 2006\nDie Bundesministerin für Gesundheit\nIn Vertretung\nDr. K l a u s T h e o S c h r ö d e r"]}