{"id":"bgbl1-2005-44-5","kind":"bgbl1","year":2005,"number":44,"date":"2005-07-20T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2005/44#page=49","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2005-44-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2005/bgbl1_2005_44.pdf#page=49","order":5,"title":"Zwölfte Verordnung zur Änderung der Rückstands-Höchstmengenverordnung","law_date":"2005-07-13T00:00:00Z","page":2161,"pdf_page":49,"num_pages":4,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 20. Juli 2005                          2161\nZwölfte Verordnung\nzur Änderung der Rückstands-Höchstmengenverordnung*)\nVom 13. Juli 2005\nEs verordnen\n– das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft auf Grund des § 14 Abs. 2 Nr. 1 Buch-\nstabe a des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Septem-\nber 1997 (BGBl. I S. 2296), der zuletzt durch Artikel 34 Nr. 1 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I\nS. 2304), geändert worden ist, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit,\n– das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf Grund des § 9 Abs. 4 des Lebensmittel-\nund Bedarfsgegenständegesetzes, der zuletzt durch Artikel 34 Nr. 1 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I\nS. 2304) geändert worden ist, im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Verbraucherschutz, Ernährung und\nLandwirtschaft und für Wirtschaft und Arbeit:\nArtikel 1\nDie Rückstands-Höchstmengenverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Oktober 1999 (BGBl. I\nS. 2082, 2002 I S. 1004), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 27. April 2005 (BGBl. I S. 1229), wird wie folgt\ngeändert:\n1. Anlage 2 Liste A wird wie folgt geändert:\na) Die Position „Azoxystrobin“ wird wie folgt gefasst:\n„Azoxystrobin 131860-33-8     Methyl-(E)-2-[2-[6-(2-cya=                          50       teeähnliche Erzeugnisse\nnophenoxy)-pyrimidin-\n20       Hopfen\n4-yloxy]phenyl]-\n3-methoxy-acrylat                                    5       Blattkohle, Reis,\nStangensellerie\n3       Brombeeren, Himbeeren,\nfrische Kräuter, Salatarten\n2       Bananen, Erdbeeren, Früh-\nlingszwiebeln, Solanaceen,\nTrauben\n1       Artischocken, Bohnen mit\nHülsen (frisch), Cucurbitaceen\nmit genießbarer Schale,\nZitrusfrüchte\n0,5     Blumenkohl, Broccoli,\nCucurbitaceen mit ungenieß-\nbarer Schale, Erbsen mit Hül-\nsen (frisch), Rapssamen, Soja-\nbohnen\n0,3     Gerste, Hafer, Kopfkohl,\nKnollensellerie, Roggen,\nTriticale, Weizen\n0,2     Bohnen ohne Hülsen (frisch),\nChicorée, Erbsen ohne Hülsen\n(frisch), Karotten, Kohlrabi,\nMeerrettich, Pastinaken, Peter-\nsilienwurzeln, Schwarzwurzeln\n0,1     Hülsenfrüchte, Porree, Rosen-\nkohl, Schalenfrüchte, Tee\n0,05    andere pflanzliche\nLebensmittel“.\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2004/115/EG der Kommission vom 15. Dezember 2004 zur Änderung der Richtlinie\n90/642/EWG des Rates bezüglich der darin festgesetzten Rückstandshöchstgehalte von bestimmten Schädlingsbekämpfungsmitteln (ABl. EU\nNr. L 374 S. 64).","2162            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 20. Juli 2005\nb) Die Position „Dithiocarbamate“ wird wie folgt gefasst:\n„Dithiocarbamate                                                         25    Hopfen\n                5    Johannisbeeren, frische Kräuter,\n                     Oliven, Salatarten, Stachel-\n                     beeren, Zitrusfrüchte\n\n                3    Kernobst, Porree, Tomaten\n                2    Aprikosen, Einlegegurken,\n                     Erdbeeren, Gerste, Grünkohl,\n                     Hafer, Pfirsiche, Radieschen,\n\n                     Rettich, Solanaceen außer\n                     Tomaten, Trauben, Zucchini\n                1    Blumenkohle, Bohnen mit\n                     Hülsen (frisch), Erbsen mit\n                     Hülsen (frisch), Frühlings-\n                     zwiebeln, Kirschen, Kopfkohle,\n                     Pflaumen, Roggen, Weizen\n insgesamt\n berechnet      0,5  Blattkohle außer Grünkohl,\n als Schwefel-       Cucurbitaceen mit ungenieß-\n kohlenstoff         barer Schale, Gurken außer\n                     Einlegegurken, Knoblauch,\n                     Rapssamen, Schalotten,\n                     Speisezwiebeln, Stangen-\n                     sellerie\n\n                0,3  Brunnenkresse\n                0,2  Chicorée, Karotten, Knollen-\n\n                     sellerie, Schwarzwurzeln\n                0,1  Bohnen ohne Hülsen (frisch),\n                     Erbsen ohne Hülsen (frisch),\n                     Kartoffeln, Kohlrabi, Ölsaat\n                     außer Rapssamen, Schalen-\n                     früchte, Tee, teeähnliche\n                     Erzeugnisse\n\n                0,05 andere pflanzliche\n                     Lebensmittel“.\nc) Die Position „Fenhexamid“ wird wie folgt geändert:\naa) Vor der Position 10 mg/kg wird die Position „30 mg/kg Salat“ eingefügt.\nbb) Die Höchstmenge 5 mg/kg wird wie folgt gefasst:\n„5 Aprikosen, Erdbeeren, Kirschen, Kleinfrüchte und Beeren, Pfirsiche, Trauben“.\ncc) Die Höchstmenge 2 mg/kg wird wie folgt gefasst:\n„2 Paprika“.\ndd) Die Höchstmenge 1 mg/kg wird wie folgt gefasst:\n„1 Auberginen, Cucurbitaceen mit genießbarer Schale, Pflaumen, Tomaten“.\nd) Die Position „Fenpropimorph“ wird wie folgt gefasst:\n„Fenpropimorph 67564-91-4     4-[3-[4-(1,1-Dimethylethyl)                 10    Hopfen\nphenyl]-2-methylpropyl]-\n2    Bananen\n2,6-dimethylmorpholin\n1    Erdbeeren, Strauchbeerenobst,\nKleinfrüchte und Beeren\n0,5  Gerste, Hafer, Porree, Roggen,\nRosenkohl, Triticale, Weizen\n0,1  Tee\n0,05 andere pflanzliche\nLebensmittel“.\ne) Die Position „Iprovalicarb“ wird wie folgt geändert:\naa) Bei der Höchstmenge 1 mg/kg werden die Wörter „Endivien, Salat“ gestrichen\nund durch das Wort „Salatarten“ ersetzt.\nbb) Nach der Höchstmenge 1 mg/kg wird die Höchstmenge\n„0,2    Melonen, Wassermelonen“\neingefügt.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 20. Juli 2005              2163\ncc) Die Höchstmenge 0,1 mg/kg wird wie folgt gefasst:\n„0,1    Gurken, Hopfen, Ölsaat, Speisezwiebeln, Tee, Zucchinis“.\nf) Die Position „Metalaxyl, Metalaxyl M“ wird wie folgt geändert:\naa) Bei der Höchstmenge 0,5 mg/kg wird nach den Wörtern „Gurken außer Einlegegurken“ das Wort „Knob-\nlauch“ eingefügt.\nbb) Die Höchstmenge 0,1 mg/kg wird wie folgt gefasst:\n„0,1    Blumenkohle, Karotten, Ölsaat, Pastinaken, Tee“.\ncc) Die Höchstmenge 0,05 mg/kg wird wie folgt gefasst:\n„0,05 andere pflanzliche Lebensmittel“.\ndd) Die Höchstmenge „0,02 mg/kg“ wird gestrichen.\ng) Die Position „Methomyl/Thiodicarb“ wird wie folgt gefasst:\n„Methomyl      16752-77-5    S-Methyl-N-[(methylcarba=                   10    Hopfen\nmoyl)-oxy]-thioacetimidat\n\n                 2    frische Kräuter, Salat, Spinat\nThiodicarb     59669-26-0    Dimethyl-N,N‘-[thiobis-                          und verwandte Arten\n(methylimino)carbonyloxy]- \n                 1    Keltertrauben, Limonen,\nbis-(ethanimidothioat)\n                      Mandarinen, Zitronen\n                 0,5  Auberginen, Orangen, Pampel-\n  insgesamt           musen, Pflaumen, Radieschen\n  berechnet           und Rettich, Tomaten\n  als Methomyl\n                 0,2  Aprikosen, Broccoli, Kernobst,\n                      Pfirsiche\n                 0,1  Baumwollsaat, Erdnüsse,\n                      Kirschen, Sojabohnen, Tee\n\n                 0,05 andere pflanzliche\n                      Lebensmittel“.\nh) Die Position „Myclobutanil“ wird wie folgt gefasst:\n„Myclobutanil 88671-89-0     α-Butyl-α-(4-chlorphenyl)-                   5    Feldsalat\n1H-1,2,4-triazol-1-propan=                   3    Zitrusfrüchte\nnitril\n2    Bananen, Hopfen\n1    Erdbeeren, Brombeeren,\nHimbeeren, Johannisbeeren,\nKirschen, Stachelbeeren,\nTrauben\n0,5  Artischocken, Kernobst,\nPaprika, Pfirsiche, Pflaumen\n0,3  Aprikosen, Auberginen,\nTomaten\n0,2  Cucurbitaceen mit ungenieß-\nbarer Schale, Karotten, Meer-\nrettich, Pastinaken,\nPetersilienwurzel\n0,1  Cucurbitaceen mit genießbarer\nSchale\n0,05 Ölsaat, Schalenfrüchte, Tee\n0,02 andere pflanzliche\nLebensmittel“.\ni) Die Position „Penconazol“ wird wie folgt gefasst:\n„Penconazol    66246-88-6    (RS)-1-[2-(2,4-Dichlor=                      0,5  Hopfen, Johannisbeeren\nphenyl)-n-pentyl]-1H-                        0,2  Artischocken, Kernobst,\n1,2,4-triazol                                     Trauben\n0,1  Aprikosen, Cucurbitaceen\nmit ungenießbarer Schale,\nPfirsiche, Tee\n0,05 andere pflanzliche\nLebensmittel“.","2164 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 44, ausgegeben zu Bonn am 20. Juli 2005\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 13. Juli 2005\nDie Bundesministerin\nf ü r Ve r b r a u c h e r s c h u t z , E r n ä h r u n g u n d L a n d w i r t s c h a f t\nRenate Künast\nDer Bundesminister\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nJ ü r g e n Tr i t t i n"]}