{"id":"bgbl1-2005-42-6","kind":"bgbl1","year":2005,"number":42,"date":"2005-07-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2005/42#page=70","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2005-42-6/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2005/bgbl1_2005_42.pdf#page=70","order":6,"title":"Berichtigung des Justizkommunikationsgesetzes","law_date":"2005-07-04T00:00:00Z","page":2022,"pdf_page":70,"num_pages":1,"content":["2022 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 12. Juli 2005\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 5. April 2005\n– 1 BvR 774/02 – wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 11 Absatz 2 und 3 der Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in\nBaden-Württemberg in der Fassung vom 29. November 1991 (Die Justiz\n1994 Seite 5) und in der Fassung vom 4. Dezember 1998 (Die Justiz 1999\nSeite 167) ist mit Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes nicht vereinbar, soweit\nes an einer Regelung fehlt, die Mitglieder des Versorgungswerks von der Bei-\ntragspflicht freistellt, wenn diese wegen Kindererziehung höchstens bis zur\nVollendung des dritten Lebensjahres des Kindes ohne Einkommen sind.\n§ 11 Absatz 2 und 3 der Satzung kann für die vorstehend genannten Mitglie-\nder bis zum Inkrafttreten einer verfassungsmäßigen Neuregelung, längstens\nbis zum 30. Juni 2006, weiter angewendet werden.\nBerlin, den 1. Juli 2005\nDie Bundesministerin der Justiz\nBrigitte Zypries\nBerichtigung\ndes Justizkommunikationsgesetzes\nVom 4. Juli 2005\nArtikel 3 Nr. 4 des Justizkommunikationsgesetzes vom 22. März 2005 (BGBl. I\nS. 837) wird wie folgt berichtigt:\nDie Angabe „§ 60“ wird durch die Angabe „§ 60a“ ersetzt.\nBerlin, den 4. Juli 2005\nBundesministerium der Justiz\nIm Auftrag\nSchmieszek"]}