{"id":"bgbl1-2005-29-11","kind":"bgbl1","year":2005,"number":29,"date":"2005-05-27T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2005/29#page=69","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2005-29-11/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2005/bgbl1_2005_29.pdf#page=69","order":11,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 29 Abs. 3 Satz 1 der Bundesnotarordnung)","law_date":"2005-05-06T00:00:00Z","page":1413,"pdf_page":69,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 29, ausgegeben zu Bonn am 27. Mai 2005 1413\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 8. März 2005\n– 1 BvR 2561/03 – wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\n§ 29 Absatz 3 Satz 1 der Bundesnotarordnung (BNotO) in der Fassung des\nDritten Gesetzes zur Änderung der Bundesnotarordnung und anderer Gesetze\nvom 31. August 1998 (Bundesgesetzblatt I Seite 2585, berichtigt Bundes-\ngesetzblatt 1999 I Seite 194) ist mit Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes\nunvereinbar und nichtig, soweit er bestimmt, dass ein Anwaltsnotar, der sich\nnach § 9 Absatz 2 der Bundesnotarordnung mit nicht an seinem Amtssitz\ntätigen Personen verbunden oder mit ihnen gemeinsame Geschäftsräume hat,\nseine Amtsbezeichnung als Notar auf Drucksachen und anderen Geschäfts-\npapieren nur angeben darf, wenn sie von seiner Geschäftsstelle aus versandt\nwerden.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundesver-\nfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 6. Mai 2005\nDie Bundesministerin der Justiz\nBrigitte Zypries"]}