{"id":"bgbl1-2005-16-7","kind":"bgbl1","year":2005,"number":16,"date":"2005-03-17T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2005/16#page=85","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2005-16-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2005/bgbl1_2005_16.pdf#page=85","order":7,"title":"Neunzehnte Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften (Neunzehnte Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung -19 BtMÄndV)","law_date":"2005-03-10T00:00:00Z","page":757,"pdf_page":85,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 17. März 2005                  757\nNeunzehnte Verordnung\nzur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften\n(Neunzehnte Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung – 19. BtMÄndV)\nVom 10. März 2005\nAuf Grund des § 1 Abs. 2 des Betäubungsmittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 1994\n(BGBl. I S. 358) nach Anhörung von Sachverständigen und auf Grund des § 13 Abs. 3 dieses Gesetzes, der zuletzt\ndurch Artikel 1 Nr. 2 des Gesetzes vom 28. März 2000 (BGBl. I S. 302) geändert worden ist, verordnet die Bundesregie-\nrung:\nArtikel 1\nÄnderung der Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes\nDie Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 1994 (BGBl. I S. 358),\ndas zuletzt durch die Verordnung vom 22. Dezember 2003 (BGBl. 2004 I S. 28) geändert worden ist, werden wie folgt\ngeändert:\n1. Am Ende der Anlage I wird die Position des letzten Gedankenstrichs wie folgt gefasst:\n„– Organismen und Teile von Organismen in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand mit in dieser oder einer\nanderen Anlage aufgeführten Stoffen sowie die zur Reproduktion oder Gewinnung dieser Organismen geeigne-\nten biologischen Materialien, wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken vorgesehen ist.“\n2. In der Anlage II wird bei der Position „Dextropropoxyphen“ der Zusatz „ – ausgenommen in Zubereitungen, die ohne\neinen weiteren Stoff der Anlagen I bis III bei oraler Anwendung je abgeteilte Form bis zu 135 mg Dextropropoxyphen\nberechnet als Base, enthalten –“ gestrichen.\n3. In Anlage III wird die folgende Position in alphabetischer Reihenfolge eingefügt:\nINN                               andere nicht geschützte             chemische Namen\noder Trivialnamen                   (IUPAC)\n„Dexmethylphenidat                –                                   Methyl[(R,R)(phenyl)(2-piperidyl)acetat]“.\nArtikel 2\nÄnderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung\nDie Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung vom 20. Januar 1998 (BGBl. I S. 74, 80), zuletzt geändert durch\nArtikel 2 der Verordnung vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1180), wird wie folgt geändert:\n1. § 2 Abs. 1 Buchstabe a wird wie folgt geändert:\na) Nummer 2 wird wie folgt gefasst:\n„2. Buprenorphin 800 mg,“.\nb) Nummer 2a wird gestrichen.\nc) Nummer 7 wird wie folgt gefasst:\n„7. Fentanyl        340 mg,“.","758              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 17. März 2005\n2. In § 7 Abs. 2 Satz 1 wird Halbsatz 2 wie folgt gefasst:\n„er darf für diesen Zweck bei Schiffsbesetzung ohne Schiffsarzt entweder das Betäubungsmittel Hydromorphon\noder das Betäubungsmittel Morphin verschreiben.“\n3. In § 9 Abs. 1 Nr. 5 wird die Angabe „§ 5 Abs. 7“ durch die Angabe „§ 5 Abs. 8“ ersetzt.\nArtikel 3\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 10. März 2005\nDer Bundeskanzler\nGerhard Schröder\nDie Bundesministerin\nfür Gesundheit und Soziale Sicherung\nUlla Schmidt"]}