{"id":"bgbl1-2004-68-8","kind":"bgbl1","year":2004,"number":68,"date":"2004-12-17T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2004/68#page=37","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2004-68-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2004/bgbl1_2004_68.pdf#page=37","order":8,"title":"Verordnung über die leistungsgerechte Bezahlung im Bereich der Vermittlung","law_date":"2004-12-13T00:00:00Z","page":3385,"pdf_page":37,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil I Nr. 68, ausgegeben zu Bonn am 17. Dezember 2004 3385\nVerordnung\nüber die leistungsgerechte Bezahlung im Bereich der Vermittlung\nVom 13. Dezember 2004\nAuf Grund des § 391 Abs. 1 und 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch –\nArbeitsförderung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I. S. 594,\n595), der durch Artikel 1 Nr. 222 des Gesetzes vom 23. Dezember 2003 (BGBl. I\nS. 2848) neu gefasst worden ist, in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur Über-\ntragung der Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen auf den Vorstand der\nBundesagentur für Arbeit vom 10. November 2004 (BGBl. I S. 2854) verordnet\nder Vorstand der Bundesagentur für Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesmi-\nnisterium für Wirtschaft und Arbeit und dem Bundesministerium des Innern:\n§1\nAufsteigen in den Stufen des Grundgehalts\nDie Feststellung der Leistung nach § 391 Abs. 1 Satz 2 des Dritten Buches\nSozialgesetzbuch erfolgt auf der Grundlage einer Einschätzung, die in den drei\nMonaten vor dem Zeitpunkt des möglichen Aufsteigens in die nächsthöhere\nStufe zu treffen ist. Es können nur Minderungen der Leistungen berücksichtigt\nwerden, auf die vor der Feststellung hingewiesen worden ist.\n§2\nVorzeitige Festsetzung\nder übernächsten Stufe des Grundgehalts\nBei dauerhaft herausragenden Leistungen kann auch die übernächste Stufe\ndes Grundgehalts festgesetzt werden.\n§3\nLeistungszulagen\nEs kann eine monatliche Leistungszulage gewährt werden. Sie beträgt ent-\nsprechend dem Grad, in dem die Leistungen der einzelnen Beamtin oder des\nBeamten oder der Beamtinnen und Beamten einer Organisationseinheit durch-\nschnittliche Anforderungen übersteigen, 60 oder 80 Prozent des Unterschieds-\nbetrages zwischen dem Endgrundgehalt der Besoldungsgruppe, der die Beam-\ntin oder der Beamte bei der Festsetzung der Leistungszulage angehört, und dem\nEndgrundgehalt der nächsthöheren Besoldungsgruppe. Bei Teilzeitbeschäftig-\nten ist das nach § 6 des Bundesbesoldungsgesetzes geminderte Endgrundge-\nhalt maßgebend.\n§4\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft und tritt am\n31. Dezember 2006 außer Kraft.\nNürnberg, den 13. Dezember 2004\nD e r Vo r s t a n d d e r B u n d e s a g e n t u r f ü r A r b e i t\nF r a n k - J . We i s e\n( Vo r s i t z e n d e r )"]}