{"id":"bgbl1-2004-5-5","kind":"bgbl1","year":2004,"number":5,"date":"2004-02-12T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2004/5#page=27","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2004-5-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2004/bgbl1_2004_5.pdf#page=27","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung der Mykotoxin-Höchstmengenverordnung und der Diätverordnung","law_date":"2004-02-04T00:00:00Z","page":151,"pdf_page":27,"num_pages":2,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil I Nr. 5, ausgegeben zu Bonn am 12. Februar 2004                       151\nVerordnung\nzur Änderung der\nMykotoxin-Höchstmengenverordnung und der Diätverordnung*)\nVom 4. Februar 2004\nDas Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernäh-                          bb) Satz 2 wird wie folgt gefasst:\nrung und Landwirtschaft verordnet auf Grund des § 9\nAbs. 1 Nr. 1 Buchstabe a, Nr. 3 und 4 Buchstabe a und                                „Bei Erzeugnissen, die einer Behandlung im\nNr. 5 in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und                                 Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 unterzogen\nBedarfsgegenständegesetzes in der Fassung der                                        werden sollen, kann das Kenntlichmachen\nBekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I                                        nach Satz 1 auch mit dem Hinweis „Das\nS. 2296), von denen § 9 Abs. 3 zuletzt durch Artikel 34                              Erzeugnis muss vor seinem Verzehr oder vor\nNr. 1 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I                                  seiner Verwendung als Lebensmittelzutat\nS. 2304) geändert worden ist, im Einvernehmen mit dem                                einer Sortierung oder einer anderen physikali-\nBundesministerium für Wirtschaft und Arbeit:                                         schen Behandlung unterzogen werden, um\nden Mykotoxingehalt zu reduzieren.“ erfolgen.“\nArtikel 1                                 3. Nach § 6 wird folgender § 6a eingefügt:\nÄnderung der                                                            „§ 6a\nMykotoxin-Höchstmengenverordnung\nÜbergangsvorschrift\nDie Mykotoxin-Höchstmengenverordnung vom 2. Juni\nLebensmittel im Sinne des § 2, die nach den bis\n1999 (BGBl. I S. 1248), geändert durch Artikel 2 der Ver-\nzum 13. Februar 2004 geltenden Vorschriften herge-\nordnung vom 2. Mai 2003 (BGBl. I S. 641), wird wie folgt\nstellt wurden, dürfen noch bis zum 1. September 2005\ngeändert:\nin den Verkehr gebracht werden.“\n1. § 2 wird wie folgt geändert:                                          4. Die Anlage 1 wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 1 werden die Wörter „den Aflatoxinen B1,                  a) In der Überschrift der ersten Spalte wird das Wort\nB2, G1, G2 oder M1“ durch die Wörter „den dort                         „Aflatoxine“ durch das Wort „Mykotoxine“ ersetzt.\ngenannten Mykotoxinen“ ersetzt.\nb) In der Fußnote 2) wird nach der Angabe „Anlage 2“\nb) In Absatz 2 Nr. 2 wird das Wort „Aflatoxine“ durch                      die Angabe „2.1.1, 2.1.2 und 2.1.4“ eingefügt.\ndas Wort „Mykotoxine“ ersetzt.                                    c) Nach Position 3. „Aflatoxin M1“ werden folgende\nPositionen angefügt:\n2. § 3 wird wie folgt geändert:                                                 „4. Ochratoxin A        Löslicher Kaffee        6“.\nRöstkaffee              3“.\na) In der Überschrift wird das Wort „Aflatoxingehal-\nten“ durch das Wort „Mykotoxingehalten“ ersetzt.                                              Trockenobst, ausge-     2“.\nnommen aus Wein-\nb) In Absatz 1 wird das Wort „Aflatoxingehalt“ durch                                               trauben und Feigen\ndas Wort „Mykotoxingehalt“ ersetzt.\nGetrocknete Feigen      8“.\nc) Absatz 2 wird wie folgt geändert:\n5. Deoxynivalenol       Getreideerzeugnis- 500“.\naa) In Satz 1 wird das Wort „Aflatoxingehalt“ je-                                             se (Getreidekörner\nweils durch das Wort „Mykotoxingehalt“ er-                                               zum direkten Ver-\nsetzt.                                                                                   zehr und verarbei-\ntete Getreideerzeug-\nnisse), ausgenom-\n*) Die Verpflichtungen aus der Verordnung (EWG) Nr. 315/93 des Rates                                    men Hartweizen-\nvom 8. Februar 1993 zur Festlegung von gemeinschaftlichen Verfahren                                  erzeugnisse, Brot,\nzur Kontrolle von Kontaminanten in Lebensmitteln (ABl. EG Nr. L 37\nS. 1) sind beachtet worden.                                                                          Kleingebäck und\nDie Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Par-                                Feine Backwaren\nlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfah-\nren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften (ABl. EG                                  Brot, Kleingebäck     350“.\nNr. L 204 S. 37), geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäi-\nschen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. 217                                    und Feine Back-\nS. 18), sind beachtet worden.                                                                        waren","152              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil I Nr. 5, ausgegeben zu Bonn am 12. Februar 2004\n6. Summe der Fumo- Maiserzeugnisse                      500“.                  a) Zearalenon den Wert von 20 Mikrogramm\nnisine B1 und B2      (Mais zum direkten                                      pro Kilogramm,\nVerzehr und verar-\nbeitete Maiserzeug-                                 b) Deoxynivalenol den Wert von 100 Mikro-\nnisse), ausgenom-                                        gramm pro Kilogramm\nmen Cornflakes                                   überschreitet.“\nCornflakes                   100“.\n7. Zearalenon              Getreideerzeug-                50“.      2. § 26 Abs. 1 wird wie folgt geändert:\nnisse (Getreide-\nkörner zum direkten                          a) In Nummer 3 wird das Wort „oder“ durch ein\nVerzehr und ver-                                 Komma ersetzt.\narbeitete Getreide-                          b) Nach Nummer 3 wird folgende Nummer 3a einge-\nerzeugnisse)                                     fügt:\n„3a. entgegen § 14 Abs. 3 ein dort genanntes\nArtikel 2                                                    Erzeugnis verwendet oder“.\nÄnderung der Diätverordnung\n3. Dem § 29 wird folgender Absatz 3 angefügt:\nDie Diätverordnung in der Fassung der Bekanntma-\nchung vom 25. August 1988 (BGBl. I S. 1713), zuletzt                             „(3) Lebensmittel im Sinne des § 14 Abs. 3, die\ngeändert durch die Verordnung vom 31. März 2003                               nach den bis zum 13. Februar 2004 geltenden Vor-\n(BGBl. I S. 467), wird wie folgt geändert:                                    schriften hergestellt worden sind, dürfen noch bis zum\n1. September 2005 in den Verkehr gebracht werden.“\n1. § 14 wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 2 Nr. 6 werden die Angabe „0,05 µg/kg“\ndurch die Angabe „0,05 Mikrogramm pro Kilo-                                                     Artikel 3\ngramm“ und die Angabe „0,01 µg/kg“ durch die An-                                       Neubekanntmachung\ngabe „0,01 Mikrogramm pro Kilogramm“ ersetzt.\nDas Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernäh-\nb) Folgender Absatz 3 wird angefügt:\nrung und Landwirtschaft kann den Wortlaut der Myko-\n„(3) Es dürfen zur Herstellung von diätetischen                 toxin-Höchstmengenverordnung und der Diätverordnung\nLebensmitteln für Säuglinge oder Kleinkinder nicht                  in der vom Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung\nverwendet werden                                                    an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt\nmachen.\n1. Maiserzeugnisse (Mais zum direkten Verzehr\nund verarbeitete Maiserzeugnisse), sofern ihr\nGehalt an Fumonisinen (B1 und B2) einzeln oder\ninsgesamt den Wert von 100 Mikrogramm pro                                                  Artikel 4\nKilogramm,\nInkrafttreten\n2. Getreideerzeugnisse (Getreidekörner zum direk-\nten Verzehr und verarbeitete Getreideerzeug-                      Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\nnisse), sofern ihr Gehalt an                                   Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 4. Februar 2004\nDie Bundesministerin\nf ü r Ve r b r a u c h e r s c h u t z , E r n ä h r u n g u n d L a n d w i r t s c h a f t\nRenate Künast"]}