{"id":"bgbl1-2003-7-2","kind":"bgbl1","year":2003,"number":7,"date":"2003-02-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2003/7#page=55","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2003-7-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2003/bgbl1_2003_7.pdf#page=55","order":2,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Düngeverordnung","law_date":"2003-02-14T00:00:00Z","page":235,"pdf_page":55,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 7, ausgegeben zu Bonn am 19. Februar 2003                  235\nErste Verordnung\nzur Änderung der Düngeverordnung*)\nVom 14. Februar 2003\nAuf Grund des § 1a Abs. 3 in Verbindung mit § 11 des Düngemittelgesetzes\nvom 15. November 1977 (BGBl. I S. 2134), von denen § 1a Abs. 3 durch Arti-\nkel 183 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) und § 11 durch\nArtikel 4 des Gesetzes vom 27. September 1994 (BGBl. I S. 2705) zuletzt geän-\ndert worden sind, verordnet das Bundesministerium für Verbraucherschutz,\nErnährung und Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für\nUmwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:\nArtikel 1\nDie Düngeverordnung vom 26. Januar 1996 (BGBl. I S. 118), geändert durch\nArtikel 2 der Verordnung vom 16. Juli 1997 (BGBl. I S. 1835), wird wie folgt\ngeändert:\n1. § 2 Abs. 1 Satz 4 wird gestrichen.\n2. § 3 Abs. 7 Satz 1 und 2 wird wie folgt gefasst:\n„Unbeschadet der nach den Abätzen 1 bis 6 sowie den §§ 2 und 4 geltenden\nGrundsätze dürfen im Betriebsdurchschnitt mit Wirtschaftsdüngern tierischer\nHerkunft höchstens bis zu 210 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar und\nJahr auf Grünland und 170 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar und Jahr\nauf Ackerland jeweils ohne Anrechnung von Ausbringungsverlusten aufge-\nbracht werden. Beim Weidegang anfallende Nährstoffe sind zu berücksich-\ntigen.“\n3. Dem § 4 Abs. 5 werden folgende Sätze angefügt:\n„Als Ausbringungsverluste dürfen die entsprechend dem Ausbringungsver-\nfahren unvermeidlichen Verluste angerechnet werden, jedoch nur bis höchs-\ntens 20 vom Hundert der vor der Ausbringung ermittelten Gesamtstickstoff-\nmenge nach Satz 1 Nr. 1 oder Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2. § 3 Abs. 7\nbleibt unberührt.“\n4. In § 5 Abs. 3 Nr. 1 Buchstabe b wird die Angabe „§ 2 Abs. 1 Satz 4 und § 4\nAbs. 5 Satz 2“ durch die Angabe „§ 4 Abs. 5 Satz 2 und 3“ ersetzt.\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 14. Februar 2003\nDie Bundesministerin\nfür Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft\nRenate Künast\n______________\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember\n1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen\n(ABl. EG Nr. L 375 S. 1)."]}