{"id":"bgbl1-2003-16-2","kind":"bgbl1","year":2003,"number":16,"date":"2003-04-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2003/16#page=13","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2003-16-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2003/bgbl1_2003_16.pdf#page=13","order":2,"title":"Verordnung über die Auskunftspflicht zur Sicherstellung der Versorgung mit Post- und Telekommunikationsdienstleistungen (Post- und Telekommunikationsauskunftsverordnung - PTKAuskV)","law_date":"2003-04-22T00:00:00Z","page":545,"pdf_page":13,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003                    545\nVerordnung\nüber die Auskunftspflicht zur Sicherstellung\nder Versorgung mit Post- und Telekommunikationsdienstleistungen\n(Post- und Telekommunikationsauskunftsverordnung – PTKAuskV)\nVom 22. April 2003\nAuf Grund des § 4 Abs. 1 und 5 des Post- und Tele-             der Telekommunikations-Sicherstellungs-Verordnung\nkommunikationssicherstellungsgesetzes vom 14. Sep-               vom 26. November 1997 (BGBl. I S. 2751), die zuletzt\ntember 1994 (BGBl. I S. 2325, 2378), der zuletzt durch           durch Artikel 17 des Gesetzes vom 7. Mai 2002 (BGBl. I\nArtikel 224 Nr. 2 der Verordnung vom 29. Oktober 2001            S. 1529) geändert worden ist, nicht mehr gewährleistet\n(BGBl. I S. 2785) geändert worden ist, in Verbindung mit         ist,\n§ 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. Au-         soweit deren Erteilung zur Erfüllung der Aufgaben nach\ngust 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass      § 1 des Post- und Telekommunikationssicherstellungs-\nvom 22. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4206) verordnet das         gesetzes zwingend erforderlich ist.\nBundesministerium für Wirtschaft und Arbeit:\n(2) In den in § 3 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 des Post- und Tele-\n§1                               kommunikationssicherstellungsgesetzes genannten Fäl-\nlen haben die Unternehmen auf Verlangen des Bundes-\nZweck der Verordnung                        ministeriums für Wirtschaft und Arbeit ergänzende Mit-\nZweck dieser Verordnung ist es, Anbieter von Post-         teilungen zu machen.\ndienstleistungen und Anbieter von Telekommunikations-           (3) Die erlangten Auskünfte dürfen nur zur Erfüllung der\ndienstleistungen für die Öffentlichkeit mit eigenen Tele-    Aufgaben nach § 1 des Post- und Telekommunikations-\nkommunikationsanlagen im Sinne des § 3 Nr. 17 des            sicherstellungsgesetzes verwendet werden.\nTelekommunikationsgesetzes vom 25. Juli 1996 (BGBl. I\nS. 1120), das zuletzt durch das Gesetz vom 21. Oktober          (4) Soweit im Rahmen der Postsicherstellungsverord-\n2002 (BGBl. I S. 4186) geändert worden ist, zu Auskünften    nung oder der Telekommunikations-Sicherstellungs-Ver-\nzu verpflichten, die für die Sicherstellung einer ausrei-    ordnung Unternehmen verpflichtet sind, dienen die\nchenden Versorgung mit Post- und Telekommunikations-         erlangten Auskünfte auch als Grundlage für die Entschei-\ndienstleistungen in den Fällen des § 1 des Post- und Tele-   dung, ob oder wie lange diese Verordnungen anzuwenden\nkommunikationssicherstellungsgesetzes vom 14. Sep-           sind. Bei Unternehmen, die aufgrund einer Verordnung\ntember 1994 (BGBl. I S. 2325, 2378), das zuletzt durch       nach Satz 1 noch nicht verpflichtet sind, dienen die Aus-\nArtikel 13 des Gesetzes vom 7. Mai 2002 (BGBl. I S. 1529)    künfte auch der Prüfung, ob gegebenenfalls eine Ver-\ngeändert worden ist, erforderlich sind.                      pflichtung erfolgen muss.\n§2                                                             §3\nAuskünfte                                               Ordnungswidrigkeiten\n(1) Die Unternehmen nach § 1 sind verpflichtet, auf Ver-      Ordnungswidrig im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buch-\nlangen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit      stabe b des Post- und Telekommunikationssicherstel-\noder der Regulierungsbehörde für Telekommunikation           lungsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig\nund Post Auskünfte zu erteilen, die sich beziehen:           entgegen § 2 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 eine Auskunft nicht,\nnicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.\n1. auf Zustand und Leistungsfähigkeit der gestörten Infra-\nstruktur,\n§4\n2. auf Störungen, die erhebliche Auswirkungen auf die\nKunden haben, wenn in den Fällen des § 1 des Post-                      Inkrafttreten, Außerkrafttreten\nund Telekommunikationssicherstellungsgesetzes das           Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in\nMindestangebot nach § 4 der Postsicherstellungs-         Kraft. Gleichzeitig tritt die Postauskunftsverordnung vom\nverordnung vom 23. Oktober 1996 (BGBl. I S. 1535),       23. Oktober 1996 (BGBl. I S. 1537), geändert durch Arti-\ndie durch Artikel 14 des Gesetzes vom 7. Mai 2002        kel 402 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I\n(BGBl. I S. 1529) geändert worden ist, und nach § 2      S. 2785), außer Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBerlin, den 22. April 2003\nDer Bundesminister\nfür Wirtschaft und Arbeit\nWolfgang Clement"]}