{"id":"bgbl1-2003-16-1","kind":"bgbl1","year":2003,"number":16,"date":"2003-04-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2003/16#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2003-16-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2003/bgbl1_2003_16.pdf#page=2","order":1,"title":"Zweiundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Futtermittelverordnung","law_date":"2003-04-11T00:00:00Z","page":534,"pdf_page":2,"num_pages":11,"content":["534                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\nZweiundzwanzigste Verordnung\nzur Änderung der Futtermittelverordnung*)\nVom 11. April 2003\nAuf Grund des § 4 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a, Nr. 4, 5 Buchstabe b und Nr. 7, des § 5 Abs. 4 Nr. 2 und des § 6 Abs. 1\nNr. 1, jeweils in Verbindung mit § 23 des Futtermittelgesetzes, in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Au-\ngust 2000 (BGBl. I S. 1358), von denen § 4 Abs. 1 durch Artikel 188 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I\nS. 2785) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft:\nArtikel 1\n(1) In Anlage 5a Teil B der Futtermittelverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. November 2000\n(BGBl. I S. 1605, 2002 I S. 1514), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 21. März 2003 (BGBl. I S. 408) geändert\nworden ist, wird die Position „Azoxystrobin“ wie folgt gefasst:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff            CAS-Nummer                  Wirkstoffbezeichnung                        Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1                   2                                3                                              4                           5\n„Azoxystrobin         131860-33-8      Methyl-(E)-2-{2-[6-(2-cyanophenoxy)-           Hopfen                                           20\npyrimidin-4-yloxy]phenyl}-3-                   Reis, Stangensellerie                             5\nmethoxyacrylat                                 Kräuter, Salate                                   3\nAuberginen, Bananen, Erdbeeren                    2\n(ohne Wildfrüchte), Paprika,\nTomaten, Trauben\nArtischocken, Cucurbitaceen                       1\nmit genießbarer Schale,\nGemüsebohnen (mit Hülsen),\nZitrusfrüchte\nCucurbitaceen mit ungenießbarer                   0,5\nSchale, Gemüseerbsen (mit Hülsen),\nRapssamen\nGerste, Hafer, Roggen,                            0,3\nTriticale und Weizen\nChicorée, Gemüsebohnen                            0,2\n(ohne Hülsen), Gemüseerbsen\n(ohne Hülsen), Karotten, Meerrettich,\nPastinaken, Petersilienwurzeln,\nSchwarzwurzeln\nHülsenfrüchte, Porree,                            0,1\nSchalenfrüchte, Tee\nübrige pflanzliche Futtermittel,                  0,05\nausgenommen Gewürze,\nsowie Futtermittel aus Landtieren\nund Eier\nMilch                                             0,01“.\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:\n– Richtlinie 2002/79/EG der Kommission vom 2. Oktober 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und\n90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Getreide,\nLebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (ABl. EG Nr. L 291 S. 1),\nausgenommen Artikel 4 Buchstabe b;\n– Richtlinie 2002/97/EG der Kommission vom 16. Dezember 2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und\n90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln (2,4-D, Triasulfuron\nund Thifensulfuron-methyl) auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, ein-\nschließlich Obst und Gemüse (ABl. EG Nr. L 343 S. 23);\n– Richtlinie 2002/100/EG der Kommission vom 20. Dezember 2002 zur Änderung der Richtlinie 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Höchstgehalte\nan Rückständen von Azoxystrobin (ABl. EG Nr. L 2 S. 33);\n– Richtlinie 2003/7/EG der Kommission vom 24. Januar 2003 zur Änderung der Bedingungen für die Zulasung von Canthaxanthin in Futtermitteln\ngemäß der Richtlinie 70/524/EWG des Rates (ABl. EG Nr. L 22 S. 28).","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003                  535\n(2) Anlage 5a Teil B der Futtermittelverordnung, die zuletzt durch Absatz 1 geändert worden ist, wird wie folgt\ngeändert:\n1. Nach der Position „Cypermethrin“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                     4                  5\n„2, 4-D           000094-75-7    2,4-Dichlorphenoxy-essigsäure      Niere, ausgenommen Geflügel               1\nSumme von 2, 4-D und seiner Ester, Hopfen, Ölsaaten und Tee                  0,1\nausgedrückt als 2, 4-D             übrige pflanzliche Futtermittel,          0,05\nausgenommen Gewürze,\nund sonstige Futtermittel\naus Landtieren\nEier und Milch                            0,01“.\n2. Nach der Position „Thiabendazol“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                     4                  5\n„Thifensulfuron-  079277-67-1    3-(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-       Hopfen und Tee                            0,1\nMethyl                           triazin-2-yl-)carbamoylsulfamoyl)- übrige pflanzliche Futtermittel,          0,05“.\n2-thiophencarbonsäure              ausgenommen Gewürze\n3. Nach der Position „Triallat“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                     4                  5\n„Triasulfuron     082097-50-5    1-[2-(2-chloroethoxy)phenylsul-    Hopfen und Tee                            0,1\nfonyl]-3-(4-methoxy-6-methyl-      übrige pflanzliche Futtermittel,          0,05“.\n1,3,5-triazin-2-yl)urea            ausgenommen Gewürze\n(3) Anlage 5a Teil B der Futtermittelverordnung, die zuletzt durch Absatz 2 geändert worden ist, wird wie folgt\ngeändert:\n1. Vor der Position „Acephat“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                     4                  5\n„Abamectin         71751-41-2    Avermectin B1                      Erdbeeren (ohne Wildfrüchte)              0,1\nSumme von Avermectin B1a,          und Salate\nAvermectin B1b und Delta-8,9-      Hopfen und Paprika                        0,05\nIsomer von Avermectin B1a          Auberginen, Cucurbitaceen                 0,02\nmit genießbarer Schale,\nLeber von Rindern1), Ölsaaten,\nSchalenfrüchte, Tee und Tomaten\nEier 3), übrige pflanzliche               0,01\nFuttermittel, ausgenommen\nGewürze, und sonstige\nFuttermittel aus Landtieren1)\nMilch2)                                   0,005“.","536               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\n2. Nach der Position „Azinphosmethyl“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                      4                   5\n„Azocyclotin       41083-11-8    1-Tricyclohexylstannyl-1,2,4-triazol Gemüsebohnen (mit Hülsen)                 0,5\nund Cyhexatin     013121-70-5    Tricyclohexyl-zinnhydroxid           Keltertrauben und Pflaumen                0,3\nSumme von Azocyclotin und            Äpfel, Fleisch von Rindern                0,2\nCyhexatin, berechnet als Cyhexatin   und Zitrusfrüchte\nBirnen, Hopfen, Schalenfrüchte            0,1\nund Tee\nübrige pflanzliche Futtermittel,          0,05“.\nausgenommen Gewürze,\nund sonstige Futtermittel\ntierischen Ursprungs\n3. Die Position „Bifenthrin“ wird wie folgt gefasst:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                      4                   5\n„Bifenthrin       82657-04-3     [1α,3α(Z)]-(±)-(2-Methyl[1,1’-       Hopfen                                   10\nbiphenyl]-3yl)methyl-3-(2-chlor-     Tee                                       5\n3,3,3-trifluor-1-propenyl)-2,2-\ndimethylcyclopropancarboxylat        Salate                                    2\nKopfkohle                                 1\nErdbeeren (ohne Wildfrüchte),             0,5\nGemüsebohnen (mit Hülsen),\nGerste, Hafer, Triticale und Weizen\nKernobst                                  0,3\nAuberginen, Blumenkohle, Paprika,         0,2\nSteinobst, Tomaten und Trauben\nBananen, Cucurbitaceen                    0,1\nmit genießbarer Schale,\nFett von Rindern 1), Gemüseerbsen\n(mit Hülsen), Ölsaaten\nund Zitrusfrüchte\nübrige pflanzliche Futtermittel,          0,05\nausgenommen Gewürze,\nund sonstige Futtermittel\naus Landtieren 1)\nEier 3) und Milch 2)                      0,01“.\n4. Nach der Position „Binapacryl“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                      4                   5\n„Bitertanol       55179-31-2     \u0002-([1,1’-Biphenyl]-4-yloxy)-α-       Bananen und Tomaten                       3\n(1,1-dimethylethyl)-1H-1,2,4-        Kernobst und Pflaumen                     2\ntriazol-1-ethanol\nAprikosen, Kirschen und Pfirsiche         1\nCucurbitaceen                             0,5\nmit genießbarer Schale\nHopfen, Ölsaaten,                         0,1\nSchalenfrüchte und Tee\nübrige pflanzliche Futtermittel,          0,05“.\nausgenommen Gewürze,\nund Futtermittel tierischen\nUrsprungs 1), 2), 3)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003              537\n5. Die Position „Bromopropylat“ wird wie folgt gefasst:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung            Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                  4                  5\n„Bromopropylat    18181-80-1   1-Methylethyl 4-brom-α-(4-brom-   Hopfen, Ölsaaten und Tee                0,1\nphenyl)-α-hydroxyphenylacetat     übrige pflanzliche Futtermittel,        0,05“.\nausgenommen Gewürze,\nund Futtermittel tierischen\nUrsprungs 1), 2), 3)\n6. Nach der Position „Chlozolinat“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung            Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                  4                  5\n„Clofentezin      74115-24-5   3,6-Bis-(2-chlorphenyl)-1,2,4,5-  Brombeeren und Himbeeren                3\ntetrazin                          Erdbeeren (ohne Wildfrüchte)            2\nKeltertrauben                           1\nJohannisbeeren und Kernobst             0,5\nsonstiges Strauchbeerenobst             0,3\n(ohne Wildfrüchte) und Tomaten\nPflaumen                                0,2\nMelonen                                 0,1\nHopfen, Ölsaaten, Schalenfrüchte,       0,05\nTee\nübrige pflanzliche Futtermittel,        0,02\nausgenommen Gewürze\nSumme aller Verbindungen, die die Leber von Rind, Schaf und Ziege         0,1\nChlorbenzoyl-Gruppe enthalten,    Milch und sonstige Futtermittel         0,05\nberechnet als Clofentezin         aus Landtieren\nEier                                    0,02“.\n7. Nach der Position „Cypermethrin“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung            Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                  4                  5\n„Cyromazin        66215-27-8   N-Cyclopropyl-1,3,5-triazin-      Salate                                 15\n2,4,6-triamin                     Zuchtpilze                              5\nArtischocken und Stangensellerie        2\nAuberginen, Einlegegurken,              1\nGurken, Kartoffeln, Tomaten\nund Zucchini\nMelonen und Wassermelonen               0,3\nEier                                    0,2\nübrige pflanzliche Futtermittel,        0,05\nausgenommen Gewürze,\nund Futtermittel aus Landtieren,\nausgenommen Schafe\nMilch                                   0,02“.","538              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\n8. Nach der Position „Fenitrothion“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                             3                                     4                     5\n„Fenpropimorph    67564-91-4     cis-4-[3-[4-(1,1-Dimethylethyl)     Bananen                                     2\nphenyl]-2-methylpropyl]-2,6-        Erdbeeren (ohne Wildfrüchte)                1\ndimethylmorpholin                   und Himbeeren\nGerste, Hafer, Porree, Roggen, Rosen-       0,5\nkohl, Dinkel, Triticale und Weizen\nHopfen und Tee                              0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel,            0,05\nausgenommen Gewürze\nFenpropimorph-Carbonsäure           Leber von Rind, Schwein,                    0,3\n(BF421-2), berechnet als            Schaf und Ziege\nFenpropimorph                       Niere von Rind, Schwein,                    0,05\nSchaf und Ziege\nFleisch von Rind, Schwein,                  0,02\nSchaf und Ziege\nEier, Milch und sonstige                    0,01“.\nFuttermittel aus Landtieren\n9. Die Position „Flucythrinat“ wird wie folgt gefasst:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                             3                                     4                     5\n„Flucythrinat     70124-77-5     Cyano-(3-phenoxyphenyl)methyl       Hopfen und Tee                              0,1\n(S)-4-(difluormethoxy)-α-(1-methyl- übrige pflanzliche Futtermittel,            0,05“.\nethyl)phenylacetat                  ausgenommen Gewürze,\nSumme der Isomere, berechnet als    und Futtermittel tierischen\nFlucythrinat                        Ursprungs 1), 2), 3)\n10. Nach der Position „Glyphosat“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                             3                                     4                     5\n„Hexaconazol      79983-71-4     α-Butyl-α-(2,4-dichlorphenyl)-      Hopfen, Ölsaaten und Tee                    0,05\n1H-1,2,4-triazol-1-ethanol          übrige pflanzliche Futtermittel,            0,02“.\nausgenommen Gewürze\n11. Nach der Position „Metalaxyl“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer               Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                             3                                     4                     5\n„Methacrifos      62610-77-9     Methyl (E)-3-[(dimethoxyphosphino-  Hopfen und Tee                              0,1\nthioyl)oxy]-2-methyl-2-propenoat    übrige pflanzliche Futtermittel,            0,05\nausgenommen Gewürze\nFuttermittel tierischen                     0,01“.\nUrsprungs 1), 2), 3)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003                        539\n12. Nach der Position „Monolinuron“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff        CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                      4                        5\n„Myclobutanil     88671-89-0   α-Butyl-α-(4-chlorphenyl)-1H-1,2,4-  Zitrusfrüchte                                  3\ntriazol-1-propannitril               Bananen und Hopfen                             2\nErdbeeren (ohne Wildfrüchte),                  1\nJohannisbeeren, Kirschen,\nStachelbeeren und Trauben\nArtischocken, Kernobst, Paprika,               0,5\nPfirsiche und Pflaumen\nAprikosen, Peperoni und Tomaten                0,3\nCucurbitaceen mit ungenießbarer                0,2\nSchale und Karotten\nCucurbitaceen mit genießbarer Schale           0,1\nÖlsaaten, Schalenfrüchte und Tee               0,05\nübrige pflanzliche Futtermittel,               0,02\nausgenommen Gewürze\nAlpha-(3-Hydroxybutyl)-alpha-        Futtermittel tierischen Ursprungs              0,01“.\n(4-chlorphenyl)-1H-1,2,4-triazol-1-\npropannitril (RH9090),\nberechnet als Myclobutanil\n13. Nach der Position „Parathion-methyl einschließlich Paraoxon-methyl“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff        CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                      4                        5\n„Penconazol       66246-88-6   1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)pentyl]-1H-  Hopfen                                         0,5\n1,2,4-triazol                        Artischocken, Kernobst und Trauben             0,2\nAprikosen, Melonen, Pfirsiche,                 0,1\nTee und Wassermelonen\nEier3), übrige pflanzliche Futtermittel,       0,05\nausgenommen Gewürze,\nund Futtermittel aus Landtieren 1)\nMilch 2)                                       0,01“.\n14. Nach der Position „Pirimiphos-methyl“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff        CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                      4                        5\n„Prochloraz       67747-09-5   N-Propyl-N-[2-(2,4,6-trichlorphe-    Zitrusfrüchte                                 10\nnoxy)ethyl]-1H-imidazol-             Ananas, Avocados, Kräuter,                     5\n1-carboxamid                         Mangos, Papaya, Salate\nSumme von Prochloraz und seiner      und Schalotten\nMetaboliten, die die 2,4,6-Trichlor- Leber von Rindern 1) und Zuchtpilze            2\nphenol-Gruppe enthalten, berech-\nnet als Prochloraz                   Gerste und Hafer                               1\nKnoblauch, Leinsamen,                          0,5\nNiere von Rindern 1), Rapssamen,\nRoggen, Sonnenblumenkerne,\nTriticale und Weizen\nErbsen                                         0,3\nFett von Rindern 1)                            0,2","540               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer            Wirkstoffbezeichnung                  Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                          3                                        4                  5\nEier 3), Hopfen, sonstige Ölsaaten,       0,1\nSchalenfrüchte, Tee und sonstige\nFuttermittel aus Landtieren1)\nübrige pflanzliche Futtermittel,          0,05\nausgenommen Gewürze\nMilch 2)                                  0,02“.\n15. Die Position „Profenofos“ wird wie folgt gefasst:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer            Wirkstoffbezeichnung                  Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                          3                                        4                  5\n„Profenofos       41198-08-7    O-Ethyl-O-(4-brom-2-chlorphenyl)-   Peperoni                                  5\nS-n-propylthiophosphat              Baumwollsamen                             2\nHopfen und Tee                            0,1\nEier 3), übrige pflanzliche               0,05\nFuttermittel, ausgenommen\nGewürze, und Futtermittel\naus Landtieren 1)\nMilch 2)                                  0,01“.\n16. Nach der Position „Quintozen“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer            Wirkstoffbezeichnung                  Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                          3                                        4                  5\n„Resmethrin,      10453-86-8    [5-(Phenylmethyl)-3-furanyl]methyl  Hopfen, Ölsaaten, Schalenfrüchte          0,2\neinschließlich                  2,2-dimethyl-3-(2-methyl-1-pro-     und Tee\nanderer ver-                    penyl)cyclopropancarboxylat         übrige pflanzliche Futtermittel,          0,1\nwandter Isome-                  Summe aller Isomere                 ausgenommen Gewürze,\nrengemische                                                         Futtermittel tierischen\nUrsprungs 1), 2), 3)\nGetreide                                  0,05“.\n17. Nach der Position „Thiram“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer            Wirkstoffbezeichnung                  Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                          3                                        4                  5\n„Triadimefon und   43121-43-3   1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dimethyl-    Hopfen                                   10\n1-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)-2-butanon Ananas                                    3\nTriadimenol       055219-65-3   1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dimethyl-    Trauben                                   2\n1-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)-butanol-2\nArtischocken und Frühlingszwiebeln        1\nSumme von Triadimefon\nund Triadimenol                     Erdbeeren (ohne Wildfrüchte),             0,5\nPaprika und Speisezwiebeln\nTomaten                                   0,3\nÄpfel, Bananen, Gerste, Hafer,            0,2\nÖlsaaten, Roggen, Schalenfrüchte,\nTee, Triticale und Weizen","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003                 541\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung             Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                   4                    5\nübrige pflanzliche Futtermittel,          0,1\nausgenommen Gewürze,\nund Futtermittel tierischen\nUrsprungs 1), 2), 3)\nsonstiges Getreide                        0,01“.\n18. Nach der Position „Trichlorfon“ wird folgende Position eingefügt:\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung             Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                   4                    5\n„Tridemorph      081412-43-3    2,6-dimethyl-4-tridecylmorpholine Tee                                      20\n(Reaktionsgemisch aus C 11-C 14-  Gerste und Hafer                          0,2\nAlkyl-2,6-dimethylmorpholin-\nHomologen mit 60-70 % 4-Tridecyl- Hopfen, Ölsaaten und Schalenfrüchte       0,1\nIsomeren)                         übrige pflanzliche Futtermittel,          0,05“.\nausgenommen Gewürze,\nund Futtermittel tierischen\nUrsprungs1),2),3)","(4) Die Anlage 3 der Futtermittelverordnung, die zuletzt durch Absatz 3 geändert worden ist, wird wie folgt geändert:\n542\n1. In Nummer 6.1 wird die Position „Canthaxanthin“ wie folgt gefasst:\nZusatzstoff                                 Verwendungszweck                                                   sonstige Bestimmungen\nGehalt an Zusatzstoffen\na) Verwendungsbeschränkungen\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\n(siehe Vorbemerkung)\nb) Futtermittelarten\nEG-                                       chemische Bezeichnung        Tierart      Höchstalter                             Wartezeit\nRegister-       Bezeichnung                                               oder           der                                              c) Gebrauchsanweisungen, Empfehlungen\nnummer                                          Beschreibung          Tierkategorie     Tiere                                             d) besondere herstellungsbedingte Eigenschaften\nmin.         max.                   e) besondere Verwendungen\n1                 2                               3                     4                 5                6                  7                                     8\n„E 161g      Canthaxanthin            C40H52O2                       Geflügel,                                      25                     a) Der Höchstgehalt in Spalte 6 schließt in gemeinschaft-\nausgenommen                                                              lichen Vorschriften zur Färbung von Lebensmitteln\nLegehennen                                                               zugelassenes Canthaxanthin mit ein, das auf der Basis\nvon Lebensmittelabfällen oder sonstigem Ausgangs-\nmaterial, ausgenommen Getreide und Maniokmehl,\ndas mit diesen Stoffen denaturiert oder zum Zweck der\nnotwendigen Identifizierung während der Herstellung\ngefärbt worden ist, verarbeitet wurde. Die Mischung\nvon Canthaxanthin mit anderen Carotinoiden und\nXanthophyllen ist zulässig, sofern die Gesamtkonzen-\ntration der Mischung 80 mg/kg im Alleinfuttermittel\nnicht übersteigt.\nLegehennen                                      8                     a) Der Höchstgehalt in Spalte 6 schließt in gemeinschaft-\nlichen Vorschriften zur Färbung von Lebensmitteln\nzugelassenes Canthaxanthin mit ein, das auf der Basis\nvon Lebensmittelabfällen oder sonstigem Ausgangs-\nmaterial, ausgenommen Getreide und Maniokmehl,\ndas mit diesen Stoffen denaturiert oder zum Zweck der\nnotwendigen Identifizierung während der Herstellung\ngefärbt worden ist, verarbeitet wurde. Die Mischung\nvon Canthaxanthin mit anderen Carotinoiden und\nXanthophyllen ist zulässig, sofern die Gesamtkonzen-\ntration der Mischung 80 mg/kg im Alleinfuttermittel\nnicht übersteigt.","Zusatzstoff                                  Verwendungszweck                                                   sonstige Bestimmungen\nGehalt an Zusatzstoffen\na) Verwendungsbeschränkungen\n(siehe Vorbemerkung)\nb) Futtermittelarten\nEG-                                     chemische Bezeichnung         Tierart      Höchstalter                             Wartezeit\nRegister-     Bezeichnung                                                oder           der                                              c) Gebrauchsanweisungen, Empfehlungen\nnummer                                        Beschreibung           Tierkategorie     Tiere                                             d) besondere herstellungsbedingte Eigenschaften\nmin.            max.                e) besondere Verwendungen\nBundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\n1              2                                3                      4                 5                6                  7                                     8\nLachse, Forellen                                   25                  a) Der Höchstgehalt in Spalte 6 schließt in gemeinschaft-\nlichen Vorschriften zur Färbung von Lebensmitteln\nzugelassenes Canthaxanthin mit ein, das auf der Basis\nvon Lebensmittelabfällen oder sonstigem Ausgangs-\nmaterial, ausgenommen Getreide und Maniokmehl,\ndas mit diesen Stoffen denaturiert oder zum Zweck der\nnotwendigen Identifizierung während der Herstellung\ngefärbt worden ist, verarbeitet wurde. Die Verabrei-\nchung ist nur ab dem Alter von 6 Monaten zulässig. Die\nMischung von Canthaxanthin mit Astaxanthin ist zu-\nlässig, sofern die Gesamtkonzentration der Mischung\n100 mg/kg im Alleinfuttermittel nicht übersteigt.\nHunde, Katzen                                  –   “.\nund Zierfische\n2. In Nummer 6.13 wird die Spalte 2 wie folgt gefasst:\n„Alle Stoffe, die in gemeinschaftlichen Vorschriften zur Färbung von Lebensmitteln zugelassen sind, außer Canthaxanthin und denen, die unter 6.2 und 6.3 aufgeführt sind“.\n543","544 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 16, ausgegeben zu Bonn am 30. April 2003\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt vorbehaltlich des Satzes 2 am Tage nach der Verkün-\ndung in Kraft. Abweichend von Satz 1 treten Artikel 1 Abs. 2 am 1. Juli 2003,\nArtikel 1 Abs. 3 am 1. August 2003 und Artikel 1 Abs. 4 am 1. Dezember 2003\nin Kraft.\nBonn, den 11. April 2003\nDie Bundesministerin\nfür Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft\nRenate Künast"]}