{"id":"bgbl1-2003-10-3","kind":"bgbl1","year":2003,"number":10,"date":"2003-03-19T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2003/10#page=44","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2003-10-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2003/bgbl1_2003_10.pdf#page=44","order":3,"title":"Zweite Verordnung zur Änderung der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung","law_date":"2003-03-03T00:00:00Z","page":352,"pdf_page":44,"num_pages":2,"content":["352 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 10, ausgegeben zu Bonn am 19. März 2003\nZweite Verordnung\nzur Änderung der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung*)\nVom 3. März 2003\nDas Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft\nverordnet auf Grund des § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a in Verbindung mit Abs. 3\nund des § 19 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a und c des Lebensmittel- und Bedarfs-\ngegenständegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September\n1997 (BGBl. I S. 2296), von denen § 9 Abs. 3 zuletzt durch Artikel 42 Nr. 3 der\nVerordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) und § 19 Abs. 1 durch Arti-\nkel 42 Nr. 4 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert\nworden sind, in Verbindung mit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom\n16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom 22. Oktober\n2002 (BGBl. I S. 4206) im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirt-\nschaft und Arbeit:\nArtikel 1\nDie Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I\nS. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 9 § 5 des Gesetzes vom 6. August 2002\n(BGBl. I S. 3082), wird wie folgt geändert:\n1. Dem § 15 Abs. 2 werden folgende Sätze angefügt:\n„Darüber hinaus darf die Aktivitätskonzentration von Radium-226 den Wert\n125 Millibecquerel in einem Liter und von Radium-228 den Wert 20 Milli-\nbecquerel in einem Liter nicht überschreiten. Sind beide Radionuklide ent-\nhalten, darf die Summe der Aktivitätskonzentrationen, ausgedrückt in Von-\nhundertteilen der zulässigen Höchstkonzentration, 100 nicht überschreiten.“\n2. § 20 wird wie folgt geändert:\na) Die Absätze 2 und 3 werden aufgehoben.\nb) Folgender Absatz 2 wird angefügt:\n„(2) Wässer, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum\n19. März 2003 geltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum\n19. April 2003 hergestellt und bis zum 19. Oktober 2003 in den Verkehr\ngebracht werden.“\n3. In Anlage 1 wird in der laufenden Nummer 6 in der Spalte „Grenzwert“ die\nAngabe „0,05 mg/l“ durch die Angabe „0,01 mg/l“ ersetzt.\n______________\n*) Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom\n22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschrif-\nten (ABl. EG Nr. L 204 S. 37), zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäischen Parla-\nments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. L 217 S. 18), sind beachtet worden.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 10, ausgegeben zu Bonn am 19. März 2003 353\n4. In Anlage 4 wird in der Spalte „Anforderungen“ in der Position „Geeignet für\ndie Zubereitung von Säuglingsnahrung“ folgender Satz angefügt:\n„Bei Abgabe an den Verbraucher darf in natürlichem Mineralwasser die\nAktivitätskonzentration von Radium-226 den Wert 125 mBq/l und von\nRadium-228 den Wert 20 mBq/l nicht überschreiten. Sind beide Radionuklide\nenthalten, darf die Summe der Aktivitätskonzentrationen, ausgedrückt in Von-\nhundertteilen der zulässigen Höchstkonzentration, 100 nicht überschreiten.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 3. März 2003\nDie Bundesministerin\nfür Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft\nRenate Künast"]}