{"id":"bgbl1-2002-86-7","kind":"bgbl1","year":2002,"number":86,"date":"2002-12-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2002/86#page=28","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2002-86-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2002/bgbl1_2002_86.pdf#page=28","order":7,"title":"Fünfte Verordnung zur Änderung schifffahrtspolizeilicher Vorschriften","law_date":"2002-12-18T00:00:00Z","page":4580,"pdf_page":28,"num_pages":11,"content":["4580          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002\nFünfte Verordnung\nzur Änderung schifffahrtspolizeilicher Vorschriften\nVom 18. Dezember 2002\nEs verordnen                                              heim/Ludwigshafen durch Rechtsverordnung nach § 3b\n– auf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 7, Abs. 6 Nr. 1 Buch-   des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes im Benehmen\nstabe a und b und des § 3e Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2,      mit den beteiligten Ländern und nach Anhörung der be-\nauch in Verbindung mit § 15, des Binnenschifffahrts-       teiligten Verbände der Binnenschifffahrt sowie von Ver-\naufgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung         tretern der beteiligten Lotsen festzusetzen.\nvom 5. Juli 2001 (BGBl. I S. 2026) das Bundesministe-\nrium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen,                                             Artikel 2\n– auf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 1 und 2 in Verbindung                                Änderung der\nmit Abs. 5 Satz 1 und des § 3e Abs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 1\nBinnenschifferpatentverordnung\ndes Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes in Verbindung\nmit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom              Die Binnenschifferpatentverordnung vom 15. Dezember\n16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisati-      1997 (BGBl. I S. 3066), zuletzt geändert durch Artikel 425\nonserlass vom 5. Juni 1986 (BGBl. I S. 864) das Bundes-    der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785),\nministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und        wird wie folgt geändert:\ndas Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und\nReaktorsicherheit gemeinsam,                               1. In § 7 Abs. 4 werden im einleitenden Satzteil nach dem\nWort „Schleppboote“ die Wörter „sowie Fähren“ ein-\n– auf Grund des § 3 Abs. 1 Nr. 2 und 5 und des § 3e               gefügt.\nAbs. 1 Satz 1 und 2 Nr. 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 5\nSatz 2 des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes in Ver-      2. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 wird folgende Nummer 3a ein-\nbindung mit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes            gefügt:\nund dem Organisationserlass vom 22. Oktober 2002\n„3a. der Klassen A bis C2 über ein Sprechfunkzeugnis\n(BGBl. I S. 4206) das Bundesministerium für Verkehr,\nnach Anhang 5 der Regionalen Vereinbarung über\nBau- und Wohnungswesen im Einvernehmen mit dem\nden Binnenschifffahrtsfunk (Bekanntmachung\nBundesministerium für Wirtschaft und Arbeit:\nvom 28. August 2000, BGBl. II S. 1213) verfü-\ngen;“.\nArtikel 1\n3. In § 11 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b werden die Wörter\nVerordnung                                  „einem Jahr“ durch die Wörter „zwei Jahren“ ersetzt.\nzur Übertragung von Befugnissen\nzum Erlassen von Rechtsverordnungen                  4. In § 16 Abs. 2 Satz 1 werden der Punkt am Ende durch\nim Bereich der Binnenschifffahrt                      ein Komma ersetzt und folgende Nummer 4 angefügt:\n(Binnenschifffahrt-Übertragungs-                       „4. soweit erforderlich, eine Kopie des Sprechfunk-\nverordnung – BinSchÜbertragungsV)                            zeugnisses (§ 10 Abs. 1 Nr. 3a).“\n5. In § 17 Abs. 1 Satz 1 wird die Angabe „die durch Arti-\n§1\nkel 2 der Verordnung vom 15. Dezember 1997 (BGBl. I\nEder- und Diemeltalsperre                          S. 3050) geändert worden ist“ durch die Angabe „die\nDie Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte wird               zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. März\nermächtigt, im Rahmen des § 1 Abs. 1 Nr. 2, 4 und 5 des           2002 (BGBl. 2002 II S. 708) geändert worden ist, in der\nBinnenschifffahrtsaufgabengesetzes für die Eder- und              jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.\ndie Diemeltalsperre Rechtsverordnungen nach § 3 Abs. 1\nNr. 1 bis 6 und Abs. 6 auch in Verbindung mit Abs. 7 zu\nerlassen.                                                                               Artikel 3\nÄnderung\n§2                                             der Verordnung zur Einführung\nLotsenentgelte                                    der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung\nDie Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest wird           Dem Artikel 1 Abs. 2 der Verordnung zur Einführung der\nermächtigt, die Entgelte für die Leistungen der Binnenlot-   Rheinschifffahrtspolizeiverordnung vom 19. Dezember\nsen auf der Bundeswasserstraße Rhein oberhalb Mann-          1994 (BGBl. 1994 II S. 3816), die zuletzt durch Artikel 6","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002             4581\nder Verordnung vom 28. Februar 2001 (BGBl. I S. 335)          BGBl. I S. 3148, 3317, 1999 I S. 159), zuletzt geändert\ngeändert worden ist, wird folgender Satz angefügt:            durch § 17 der Verordnung vom 18. Dezember 2002\n„Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-             (BGBl. I S. 4569), wird wie folgt geändert:\nnungswesen gibt den aktuellen Stand des Handbuches            1. In § 2.02 Nr. 1 wird in dem einleitenden Satzteil das\nim Verkehrsblatt bekannt.“                                       Wort „müssen“ gestrichen.\n2. Dem § 4.05 Nr. 1 wird folgender Satz angefügt:\nArtikel 4\n„Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-\nÄnderung der                              nungswesen gibt den aktuellen Stand des Hand-\nVerordnung zur Einführung                         buches im Verkehrsblatt bekannt.“\nder Moselschifffahrtspolizeiverordnung\nDie Verordnung zur Einführung der Moselschifffahrts-\npolizeiverordnung vom 3. September 1997 (BGBl. 1997 II                                  Artikel 6\nS. 1670), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung                              Änderung\nvom 28. Februar 2001 (BGBl. I S. 335), wird wie folgt ge-                         der Verordnung zur\nändert:\nInkraftsetzung der Verordnung\n1. Dem Artikel 1 Abs. 2 wird folgender Satz angefügt:                   über die Erteilung von Radarpatenten\n„Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Woh-           Die Verordnung zur Inkraftsetzung der Verordnung über\nnungswesen gibt den aktuellen Stand des Hand-             die Erteilung von Radarpatenten vom 26. Juni 2000 (BGBl.\nbuches im Verkehrsblatt bekannt.“                         2000 II S. 818) wird wie folgt geändert:\n2. Artikel 4 wird wie folgt geändert:                         1. Artikel 2 wird wie folgt geändert:\na) In Absatz 2 Nr. 13 werden vor dem Wort „Abfälle“          a) Dem Absatz 1 wird folgender Satz angefügt:\ndas Komma gestrichen und die Angabe „oder ent-                „Abweichend von Satz 1 ist die Wasserschutz-\ngegen § 11.04 Nr. 2 Buchstabe a, b oder c Satz 1              polizei-Schule in Hamburg zuständige Behörde für\nBehälter als Altölsammelbehälter verwendet,“ ein-             den Entzug der von ihr vor dem 1. Januar 2003 aus-\ngefügt.                                                       gestellten Radarpatente.“\nb) Absatz 3 Nr. 19 Buchstabe m wird wie folgt gefasst:       b) Absatz 2 wird aufgehoben.\n„m) die Benutzung von Sprechfunk auf Verbänden            c) Dem Absatz 4 wird folgender Satz angefügt:\nnach § 8.07 Nr. 2 oder 6 oder Sprechverbin-\n„Bescheinigungen der Wasserschutzpolizei-Schule\ndungen auf Verbänden nach § 8.07 Nr. 3 bis 5\nin Hamburg über bestandene Prüfungen zum Er-\noder § 9.04 Nr. 2 oder“.\nwerb des Radarpatentes gelten als anerkanntes\nc) Absatz 4 wird wie folgt geändert:                             Zeugnis im Sinne des § 3.03 Nr. 3 des Anhangs zu\naa) In Nummer 25 werden die Wörter „erster                    Protokoll 28.“\nHalbsatz“ durch die Wörter „zweiter Halbsatz“\n2. Artikel 3 Abs. 2 wird aufgehoben.\nersetzt.\nbb) Nummer 30 wird wie folgt geändert:                 3. Dem Artikel 8 wird folgender Absatz 3 angefügt:\naaa) In Buchstabe c wird die Angabe „oder m            „(3) Die von der Wasserschutzpolizei-Schule in Ham-\nSatz 1 oder 3“ durch die Angabe „Satz 1        burg vor dem 1. Januar 2003 ausgestellten Radarpa-\noder Buchstabe m Satz 1“ ersetzt.              tente bleiben gültig.“\nbbb) In Buchstabe e wird das Komma durch\ndas Wort „oder“ ersetzt.\nArtikel 7\nccc) In Buchstabe f wird am Ende das Wort\n„oder“ gestrichen.\nÄnderung\nder Verordnung über die\nddd) Buchstabe g wird gestrichen.                           Kennzeichnung von auf Binnenschiff-\nd) Absatz 6 wird wie folgt geändert:                           fahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen\naa) In Nummer 1 Buchstabe b wird die Angabe              Die Verordnung über die Kennzeichnung von auf\n„Satz 4“ durch die Angabe „Satz 3“ ersetzt.       Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen\nbb) In Nummer 15 werden die Wörter „das schie-         vom 21. Februar 1995 (BGBl. I S. 226), zuletzt geändert\nbende Fahrzeug entgegen § 8.07 Nr. 1 nicht mit    durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. Februar 2001\neiner Sprechfunkanlage ausgerüstet ist oder“      (BGBl. I S. 335), wird wie folgt geändert:\ngestrichen.\n1. In der Überschrift wird in der Klammer vor der Anga-\nbe „KlFzKV-BinSchV“ die Kurzbezeichnung „(Binnen-\nArtikel 5                              schifffahrt-Kennzeichnungsverordnung – “ eingefügt.\nÄnderung der                           2. Dem § 2 wird folgender Absatz 6 angefügt:\nBinnenschifffahrtsstraßen-Ordnung                        „(6) Das Wasser- und Schifffahrtsamt kann auf Antrag\nDie Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (Anlage zu Arti-         des Eigentümers ein Kleinfahrzeug nach § 1 Nr. 2\nkel 1 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung vom 8. Oktober 1998,          Buchstabe b bis d, das nur für eine Überführungsfahrt","4582          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002\nvorübergehend mit einer Antriebsmaschine mit einer        1. In der Überschrift werden die Kurzbezeichnung und die\neffektiven Nutzleistung von mehr als 2,21 kW aus-            Abkürzung wie folgt gefasst:\ngerüstet wird, von der Führung eines Kennzeichens            „(Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung –\nbefreien. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrts-        BinSch-SportbootVermV)“.\namt, in dessen Amtsbezirk die Fahrt beginnt. Berührt\ndie Fahrt die Amtsbezirke mehrerer Wasser- und            2. § 2 Abs. 2 Nr. 4 wird wie folgt gefasst:\nSchifffahrtsämter, darf die Entscheidung nur einver-\nnehmlich getroffen werden.“                                  „4. See-Sportbootverordnung:\ndie Verordnung über die Inbetriebnahme von Sport-\n3. In § 8 Abs. 1 werden die Wörter „Probe- oder Vorführ-             booten und Wassermotorrädern sowie deren Ver-\nfahrten“ durch die Wörter „Probe-, Vorführ- oder Über-            mietung und gewerbsmäßige Nutzung im Küsten-\nführungsfahrten“ ersetzt.                                         bereich vom 29. August 2002 (BGBl. I S. 3457),“.\n4. In Anlage 2 wird Nummer 1 der „Besonderen Hinweise“       3. § 4 wird wie folgt geändert:\nwie folgt gefasst:                                           a) In Absatz 2 werden der Punkt durch ein Komma\n„1. Das Kennzeichen muss außen an beiden Bug-                    ersetzt und folgende Wörter angefügt:\noder Heckseiten oder am Spiegelheck deutlich                „wenn nicht durch andere geeignete Maßnah-\nlesbar und in heller Farbe auf dunklem Grund oder           men, wie zum Beispiel verstärkte Ausrüstung mit\nin dunkler Farbe auf hellem Grund in mindestens             Rettungsmitteln oder Fahrtbeschränkungen, ein für\n10 cm großen Buchstaben und Zahlen angebracht               das jeweilige Fahrtgebiet gleichwertiges Sicher-\nsein. Es muss jederzeit deutlich sichtbar sein.“            heitsniveau gewährleistet wird.“\nb) In Absatz 4 wird die Angabe „§ 2a Abs. 1 Nr. 1 der\nArtikel 8                                 Sportbootvermietungsverordnung-See“ durch die\nAngabe „§ 7 Abs. 1 Nr. 2 oder § 18 Abs. 1 der See-\nÄnderung                                   Sportbootverordnung“ ersetzt.\nder Sportbootvermietungs-\nverordnung-Binnen 2000                       4. In § 5 Abs. 1 Nr. 2 wird nach den Wörtern „des Germa-\nnischen Lloyds“ die Angabe „oder einer anderen be-\nDie Sportbootvermietungsverordnung-Binnen 2000 vom            nannten Stelle nach Artikel 9 der Richtlinie 94/25/EG“\n18. April 2000 (BGBl. I S. 572), geändert durch Artikel 13      eingefügt.\nder Verordnung vom 28. Februar 2001 (BGBl. I S. 335),\nwird wie folgt geändert:                                     5. Die Anlagen 2 und 3 werden wie folgt gefasst:","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002                                   4583\n„Anlage 2\n(zu § 5 Abs. 1 Nr. 2)\nAbnahmeprotokoll\ngemäß § 5 Abs. 1 Nr. 2 der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung für\nSportboote\n(Zutreffende Zeilen oder Kästchen sind auszufüllen; es bedeuten: 0 = nein, 1 = ja, 2 = s. Bemerkungen)\nAbgenommen wurde das Sportboot:\n\n\nAmtliches Kennzeichen1) _____________________________________                             am Sportboot – vorhanden:\n\n– beantragt:\nAmtlich anerkanntes Kennzeichen2) ____________________________                            am Sportboot – vorhanden:\nName und Anschrift des Unternehmens:\n____________________________________________________________________________________________________\n____________________________________________________________________________________________________\n1.\n– Fahrtgebiet: ___________________________________________________________________________________________\nI. A n g a b e n ü b e r d a s S p o r t b o o t\n1. Allgemeine Angaben\n– Fahrzeugart (Zutreffendes bitte ankreuzen):\n Motorboot               Motorjacht          Motorsegler                      Motorkatamaran             Wassermotorrad\n Segelboot               Segeljolle          Segeljacht                       Segelkatamaran             Segeltrimaran\n Ruderboot               Faltboot            Schlauchboot                     Paddelboot                 Kajak\n Kanu                    Kanadier            Tretboot                         Ruderjolle                 Angelkahn\n Wasserfahrrad           Kajütboot           Luftkissenfahrzeug               Sonstiges\n– Hersteller:                                 ___________________________________________________________________\n– Fabrikat (Type):                            ___________________________________________________________________\n3.\n– Werftbau:                                                                                                                                    \n– Eigenbau:                                                                                                                                    \nHinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.\n1) Amtliche Kennzeichen sind: Die von den Wasser- und Schifffahrtsämtern (WSÄ) erteilten Kennzeichen, die Binnenschiffsregisternummer (gefolgt von\ndem Kennbuchstaben B) mit Namen und Heimat- oder Registerort, Funkrufzeichen (einschl. Unterscheidungssignal), Seeschiffsregisternummer (mit\nSchiffsnamen und Heimathafen) oder IMO-Nummer, die Nummer des Flaggenzertifikats (gefolgt von dem Kennbuchstaben F), das Vermietungs-\nkennzeichen und die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen anerkannten, nach landesrechtlichen Vorschriften zugeteilten\namtlichen Kennzeichen.\n2) Amtlich anerkannte Kennzeichen sind: Die Nummer des Internationalen Bootsscheines (IBS), gefolgt von dem Kennbuchstaben M, S oder A; bei DMYV\n(M), DSV (S) oder ADAC (A).","4584          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002\n2. Angaben über den Schiffskörper\n– Baujahr:                 _______________                                                                 3.\n– Länge über Alles:        _______________ m\n– Länge (Rumpflänge):      _______________ m                                                               3.\n– Breite über Alles (B):   _______________ m                                                               3.\n– maximaler Tiefgang (T): _______________ m                                                                3.\n– Hauptbaustoff:            Holz                   Holz/GFK      Stahl             Eisen\n Aluminium              Hypalon       Trevira           GFK\n(Zutreffendes\n Mischgewebe            Gummi         Polyäthylen       Sonstiger\nbitte ankreuzen)\n– fest angebrachte Bau-/Serien-Nummer oder Bootsidentifizierungsnummer: ______________________________3.\n3. Angaben über den Antriebsmotor (weitere Motoren auf anliegendem Blatt)\n– Einbaumotor:                    1. Motor                                     2. Motor\n mit 1 Schraube                              mit 1 Schraube\n mit 2 Schrauben (Duoprop)                   mit 2 Schrauben (Duoprop)\n mit 1 Strahlpumpe                           mit 1 Strahlpumpe\n mit 2 Strahlpumpen                          mit 2 Strahlpumpen\n mit 1 Luftschraube                          mit 1 Luftschraube\n mit 2 Luftschrauben                         mit 2 Luftschrauben\n• Motornummer:                  _________________                            _________________\n– Außenbordmotor:                 1. Motor                                     2. Motor\n mit 1 Schraube                              mit 1 Schraube\n mit 2 Schrauben (Duoprop)                   mit 2 Schrauben (Duoprop)\n• Motornummer:                  _________________                            _________________\n– Fabrikat (Hersteller und Typ):  _________________                            _________________\n– Baujahr:                        _________________                            _________________           4.\n– Antriebsleistung:                 _______________ kW\n– Kraftstoff:\n• Diesel                                                                                                      \n• Benzin                                                                                                      \n• Sonstiger                                                                                                   \n– Elektroantrieb:                                                                                               \n– Solarantrieb:                                                                                                 \nHinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002  4585\nII. Schiffskörper und Ausrüstung\n(Sportboote mit und ohne Antriebsmaschine)\n1.  Schiffskörper\nSchiffskörper in ausreichendem Zustand:                                                            \nBesichtigt wurde\n– Außenhaut:                                                                        \n– Schotte:                                                                          \n– Deck:                                                                             \n– Aufbauten:                                                                        \n– erforderlicher Restauftrieb nachgewiesen (nur Sportboote ohne CE-Kennzeichnung):                 \nBemerkungen: __________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n2.  Lenzeinrichtungen\n2.1 Motorlenzpumpe\n– funktionstüchtig:                                                                                \n2.2 Handlenzpumpe\n– funktionstüchtig:                                                                                \nBemerkungen: __________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n3.  Ankerausrüstung\n3.1 Anker\n– Art der Anker: ____________________\n– Anker in ausreichendem Zustand:                                                                  \n– Ankerkette/-leine in ausreichendem Zustand:                                                      \n3.2 Schleppleine\n– Länge: _______________ m\n– Schleppleine in ausreichendem Zustand:                                                           \nBemerkungen: __________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n4.  Handfeuerlöscher\nFeuerlöschtyp:                                                             _______________\n4.1 Anzahl:                                                                _______________\n4.2 Füllgewicht:                                                           _______________\n4.3 Letztes Prüfdatum:                                                     _______________\n4.4 an geeigneter Stelle                                                                               ","4586             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002\n5.   Erforderliche Ausrüstung (nur bei Sportbooten mit Antriebsmaschine)\n5.1 zugelassene Signalleuchten vorhanden                                                            \n5.2 Sichtzeichen (Kegel)                                                                            \n5.3 funktionstüchtiges Schallsignalgerät vorhanden                                                  \n5.4 Rettungsmittel                                                                                  \n– Art:            _______________\n– Anzahl:         _______________\n5.5 Reservepaddel                                                                                   \n5.6 Bootshaken                                                                                      \n5.7 Leinen                                                                                          \n– Art:            _______________\n– Anzahl:         _______________\n5.8 Fender                                                                                          \n– Anzahl:         _______________\n5.9 Verbandskasten                                                                                  \n6.\n6.   Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen\n– Heizgeräte mit flüssigen Brennstoffen vorhanden:                                                         \n– Baumusterprüfbescheinigung oder gleichwertige Bescheinigung liegt vor:                                   \nAusgestellt von: ______________________________________________________________________________________\n7.   Flüssiggasanlagen\n– Flüssiggasanlagen vorhanden:                                                                             \n– Prüfbescheinigung nach DVGW-Arbeitsblatt G 608 liegt vor:                                                \nPrüfungszeugnis-Nr.: _________________\nIII. A n t r i e b s a n l a g e\n1.   Maschineneinrichtung\n1.1 Antriebsanlage funktionstüchtig:                                                                            \n1.2 Brennstoffsystem\n– Anzahl der Tanks:                                                                        __________________\n– dicht:                                                                                                   \n– in betriebssicherem Zustand:                                                                             \n1.3 Abgassystem in betriebssicherem Zustand:                                                                    \nBemerkungen: __________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\nHinweis: Angaben und Nummern in Kursivschrift entsprechen den Angaben im Bootszeugnis.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002                                                      4587\n2.  E-Anlage\n2.1 Batterie:\n\n– Anzahl:                                                                                                                             ______________\n\n– in ausreichendem Zustand:\n\n– ordnungsgemäß aufgestellt:\n– ausreichende Belüftung:\n\n– Gesamtkapazität:                                                                                                                    ______________\n2.2 Verteilernetz in gutem Zustand:\n\n2.3 Alle Verbraucher funktionstüchtig\n\n– Signalleuchten:\n\n– Schallsignalgerät:\n– übrige Verbraucher:\nBemerkungen: __________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________________\n\nIV. E r g e b n i s\n\n1.  Das Sportboot ist zum Zeitpunkt der Untersuchung fahrtauglich:\n\n2.  Auflagen erforderlich:\n3.  Festsetzung der Mindestbesatzung erforderlich:\n4.  Zugelassene Personenzahl:                                                                                                             ______________\nBemerkungen (betr. Auflagen, Mindestbesatzung): _________________________________________________________\n_________________________________________________________________________________________________________\n_________________________________________________________________________________________________________\nDas Abnahmeprotokoll ist gültig bis ...................................................\nDie Abnahme erfolgte durch: ..............................................................\nOrt und Datum .....................................................\nStempel                                                  Unterschrift .....................................................................","4588          Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002\nAnlage 3\n(zu § 5 Abs. 2)\nWasser- und Schifffahrtsamt\n__________________________\nAbnahmeprotokoll und Fahrtauglichkeitsbescheinigung\ngemäß § 5 Abs. 2 der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung\n   Erste Untersuchung                        Nachuntersuchung             Sonderuntersuchung\ndes Sportbootes mit folgenden Identitätsmerkmalen:\n1. Technische Daten des Bootes:\n– Fahrzeugart:                                                       _________________________________\n– Fahrzeughersteller, Fabrikat:                                      _________________________________\n– Bau-/Serien-Nr., Bootsidentifizierungs-Nr.:                        _________________________________\n– Hauptbaustoff:                                                     _________________________________\n– Länge: ______                 Breite: ______                       maximaler Tiefgang: ______________\n– Baujahr:                                                           _________________________________\n– Höchstzulässige Personenzahl:                                      _________________________________\n2. Technische Daten des Elektromotors:\n1. Motor:                 2. Motor:\n– Motor-Nr.:                               ______________            ______________\n– Motorhersteller:                         ______________            ______________\n– Motor-Fabrikat (Typ):                    ______________            ______________\n– Leistung in kW:                          ______________            ______________\n– Baujahr:                                 ______________            ______________\nWeitere Motoren siehe Beiblatt!\n3. Kennzeichen:\n4. Name und Adresse des Unternehmens: ___________________________________________________________\n________________________________________________________________________________________________\nErgebnis:\n1. Nachweis des erforderlichen Restauftriebs vorhanden                          ja           nein\n2. Das Kennzeichen ist angebracht                                               ja           nein\n3. Name und Anschrift des Unternehmens sind angebracht                          ja           nein\n4. Zul. Personenzahl ist angebracht                                             ja           nein\n5. Fahrtbereiche sind angebracht                                                ja           nein\n6. Das Sportboot befindet sich zur Zeit der Abnahme in fahrtauglichem Zustand  ja            nein\n7. CE-Kennzeichnung vorhanden                                                   ja           nein\n8. Herstellerbescheinigung über Prototypenabnahme liegt vor                     ja           nein","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002 4589\n9. Es wurden folgende Mängel festgestellt:\n   keine Mängel                                            folgende Mängel\n_______________________________\n_______________________________\n_______________________________\nDie Mängel sind abzustellen bis\n_______________________________\n10. Folgende Ausrüstung\n   ist vorhanden:                                          muss ergänzt werden:\n_______________________________                          _______________________________\n_______________________________                          _______________________________\n_______________________________                          _______________________________\n_______________________________                          _______________________________\n_______________________________                          _______________________________\n_______________________________                          _______________________________\n11. Mindestbesatzung:\n_____________________________________________________________________________________________________\n12. Anschrift der Betriebsstätte:\n_____________________________________________________________________________________________________\n13. Das Fahrzeug darf auf folgenden Wasserstraßen vermietet werden:\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\n14. Folgende Bedingungen/Auflagen sind zu beachten:\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\n15. Bemerkungen:\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\n_____________________________________________________________________________________________________\nDie Fahrtauglichkeitsbescheinigung ist gültig bis _________________________\n_________________________            _______________               _________________“.\nUntersuchungsort                     Datum                         Unterschrift","4590            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 86, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2002\nArtikel 9                                  3. ausreichende Bewegungsfreiheit\nÄnderung der                                  verfügt.“\nWassermotorräder-Verordnung                         c) Die Sätze 3 und 4 werden gestrichen.\nDie Wassermotorräder-Verordnung vom 31. Mai 1995\n2. Dem § 3 wird folgender Absatz 3 angefügt:\n(BGBl. I S. 769), geändert durch Artikel 427 der Verord-\nnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), wird wie               „(3) Als ziehendes Fahrzeug darf ein Wasserfahrzeug\nfolgt geändert:                                                   nur eingesetzt werden, wenn es\n1. ausreichenden Platz für den Beobachter bietet, um\n1. Nach § 2 Nr. 3 wird folgende Nummer 4 eingefügt:                    in sicherer Position mit dem Rücken zum Schiffs-\n„4. die Wasserskiverordnung vom 17. Januar 1990                    führer zu sitzen,\n(BGBl. I S. 107), zuletzt geändert durch Artikel 10     2. über ausreichenden Platz oder Einrichtungen ver-\nder Verordnung vom 18. Dezember 2002 (BGBl. I                fügt, um im Notfall einen Wasserskiläufer bergen zu\nS. 4580),“.                                                  können.\n2. § 3 Abs. 1 Satz 2 und 3 wird wie folgt gefasst:                Ein Wassermotorrad (§ 1 Nr. 3 der Wassermotorräder-\nVerordnung vom 31. Mai 1995 (BGBl. I S. 79), die zu-\n„Satz 1 gilt nicht für\nletzt durch Artikel 9 der Verordnung vom 18. Dezember\n1. Fahrten zum Erreichen der nächstgelegenen frei-            2002 (BGBl. I S. 4580) geändert worden ist, in der\ngegebenen Wasserfläche und für Touren- oder               jeweils geltenden Fassung) darf als ziehendes Fahr-\nWanderfahrten,                                            zeug nur eingesetzt werden, wenn es zusätzlich zu den\n2. den Einsatz als ziehendes Fahrzeug im Sinne des            Anforderungen nach Satz 1 über ausreichende Kipp-\n§ 3 Abs. 3 Satz 2 der Wasserskiverordnung auf den         stabilität verfügt und sein Typ in einer amtlichen Liste\ndurch das Tafelzeichen E.17 (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1      des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und\nder Wasserskiverordnung) freigegebenen Strecken           Wohnungswesen, die im Verkehrsblatt bekannt ge-\nund Wasserflächen,                                        macht wird, aufgeführt ist. Die Aufnahme in die Liste\nerfolgt, wenn der Typ die Anforderungen nach den\n3. Rettungseinsätze mit Dienstfahrzeugen der als              Sätzen 1 und 2 erfüllt.“\ngemeinnützig anerkannten Körperschaften und\nDiensteinsätze mit Dienstfahrzeugen des öffent-        3. § 8 wird durch folgende Vorschrift ersetzt:\nlichen Dienstes.\n„§ 8\nSatz 2 Nr. 1 gilt nur, wenn ein klar erkennbarer Gerade-\n§ 3 Abs. 3 ist ab 1. Juli 2006 nicht mehr anzuwenden.“\nauskurs eingehalten wird.“\n3. § 9 wird durch folgende Vorschrift ersetzt:\nArtikel 11\n„§ 9\nAußerkrafttreten von Vorschriften\nÜbergangsregelung\nEs treten außer Kraft:\n§ 2 Nr. 4 und § 3 Abs. 1 Satz 2 und 3 sind ab dem\n1. Januar 2006 nicht mehr anzuwenden. Ab diesem            1. die Vierte Verordnung zur Übertragung von Befug-\nZeitpunkt ist § 3 Abs. 1 in der am 31. Dezember 2002          nissen auf dem Gebiet der Binnenschifffahrt vom\ngeltenden Fassung wieder anzuwenden.“                         18. Dezember 1959 (BGBl. 1959 II S. 1510), zuletzt ge-\nändert durch § 3 Abs. 5 des Gesetzes vom 27. Dezem-\nber 2000 (BGBl. I S. 2048),\nArtikel 10                          2. die Zehnte Verordnung zur Übertragung von Befugnis-\nÄnderung                               sen auf dem Gebiet der Binnenschifffahrt vom 30. Juni\nder Wasserskiverordnung                          1965 (BGBl. 1965 II S. 904), zuletzt geändert durch die\nVerordnung vom 16. Mai 1983 (BGBl. I S. 603),\nDie Wasserskiverordnung vom 17. Januar 1990 (BGBl. I\nS. 107), zuletzt geändert durch Artikel 426 der Verordnung     3. die Verordnung über die Erweiterung älterer Lotsen-\nvom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), wird wie folgt            patente für den Mittelrhein vom 8. Juli 1976 (BGBl. I\ngeändert:                                                         S. 1807),\n4. die §§ 5 bis 9 des Preußischen Gesetzes vom 17. März\n1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt geändert:                            1870, betreffend die Ausführung der Revidierten\na) Satz 1 Nr. 4 wird wie folgt gefasst:                       Rheinschifffahrtsakte vom 17. Oktober 1868 (Preußi-\nsche Gesetzsammlung S. 187),\n„4. wenn der Wasserskiläufer eine verkehrssicher-\nheitstechnisch geeignete Wasserskiausrüstung      5. die §§ 10 bis 20 des Preußischen Regulativs vom\nverwendet und“.                                      23. März 1870, betreffend die Ausführung der Revi-\ndierten Rheinschifffahrtsakte vom 17. Oktober 1868\nb) Satz 2 wird wie folgt gefasst:                             (Amtsblatt der Regierung Wiesbaden S. 169).\n„Eine Wasserskiausrüstung gilt als verkehrssicher-\nheitstechnisch geeignet, wenn sie für die geordnete\nAusübung des Wasserskilaufens über                                                 Artikel 12\n1. ausreichenden Auftrieb,                                                       Inkrafttreten\n2. ausreichenden Aufprallschutz und                      Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2003 in Kraft."]}