{"id":"bgbl1-2002-61-1","kind":"bgbl1","year":2002,"number":61,"date":"2002-08-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2002/61#page=2","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2002-61-1/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2002/bgbl1_2002_61.pdf#page=2","order":1,"title":"Sechstes Gesetz zur Änderung des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes","law_date":"2002-08-22T00:00:00Z","page":3386,"pdf_page":2,"num_pages":1,"content":["3386            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 61, ausgegeben zu Bonn am 29. August 2002\nSechstes Gesetz\nzur Änderung des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes\nVom 22. August 2002\nDer Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:          3. Die Überschrift des Elften Abschnitts des III. Teils wird\nwie folgt gefasst:\nArtikel 1                                                    „Elfter Abschnitt\nDas Bundesverfassungsgerichtsgesetz in der Fassung                                  Verfahren in den\nder Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl. I                               Fällen des § 13 Nr. 11 und 11a“.\nS. 1473), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes\nvom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1046), wird wie folgt ge-       4. Nach § 82 wird folgender § 82a eingefügt:\nändert:\n„§ 82a\n1. § 13 wird wie folgt geändert:                                     (1) Die §§ 80 bis 82 gelten vorbehaltlich der Ab-\nsätze 2 und 3 sinngemäß für die Überprüfung der\na) Im einleitenden Satzteil werden die Wörter „in den\nVereinbarkeit eines Beschlusses des Deutschen\nvom Grundgesetz bestimmten Fällen, und zwar“\nBundestages zur Einsetzung eines Untersuchungs-\ngestrichen.\nausschusses mit dem Grundgesetz auf Vorlage nach\nb) Nach Nummer 11 wird folgende Nummer 11a ein-               § 36 Abs. 2 des Untersuchungsausschussgesetzes.\ngefügt:\n(2) Äußerungsberechtigt sind der Bundestag und\n„11a. über die Vereinbarkeit eines Beschlusses            die qualifizierte Minderheit nach Artikel 44 Abs. 1 des\ndes Deutschen Bundestages zur Einsetzung           Grundgesetzes, auf deren Antrag der Einsetzungsbe-\neines Untersuchungsausschusses mit dem             schluss beruht. Ferner kann das Bundesverfassungs-\nGrundgesetz auf Vorlage nach § 36 Abs. 2           gericht der Bundesregierung, dem Bundesrat, Landes-\ndes Untersuchungsausschussgesetzes,“.              regierungen, der qualifizierten Minderheit nach § 18\nAbs. 3 des Untersuchungsausschussgesetzes und\n2. Nach § 66 wird folgender § 66a eingefügt:                     Personen Gelegenheit zur Äußerung geben, soweit sie\n„§ 66a                                von dem Einsetzungsbeschluss berührt sind.\nIn Verfahren nach § 13 Nr. 5 in Verbindung mit § 2             (3) Das Bundesverfassungsgericht kann ohne münd-\nAbs. 3 des Untersuchungsausschussgesetzes sowie in            liche Verhandlung entscheiden.“\nVerfahren nach § 18 Abs. 3 des Untersuchungsaus-\nschussgesetzes, auch in Verbindung mit den §§ 19\nArtikel 2\nund 23 Abs. 2 des Untersuchungsausschussgesetzes,\nkann das Bundesverfassungsgericht ohne mündliche             Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung in\nVerhandlung entscheiden.“                                  Kraft.\nDie verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind\ngewahrt.\nDas vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist\nim Bundesgesetzblatt zu verkünden.\nBerlin, den 22. August 2002\nDer Bund esp räsid ent\nJ o hannes Rau\nDer Bund eskanzler\nGerhard Sc hröd er\nDie Bund esminist erin d er Just iz\nDäub ler- Gmelin"]}