{"id":"bgbl1-2002-12-3","kind":"bgbl1","year":2002,"number":12,"date":"2002-02-26T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2002/12#page=173","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2002-12-3/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2002/bgbl1_2002_12.pdf#page=173","order":3,"title":"Fünfte Verordnung zur Änderung der Rinder- und Schafprämien-Verordnung","law_date":"2002-02-19T00:00:00Z","page":925,"pdf_page":173,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 12, ausgegeben zu Bonn am 26. Februar 2002               925\nFünfte Verordnung\nzur Änderung der Rinder- und Schafprämien-Verordnung\nVom 19. Februar 2002\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 6 sowie der §§ 15 und 16, jeweils in Verbindung\nmit § 6 Abs. 4 Satz 1, des Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen Markt-\norganisationen in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. September 1995\n(BGBl. I S. 1146), von denen § 6 Abs. 1 und § 15 durch Artikel 196 der Verordnung\nvom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden sind, verordnet das\nBundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im\nEinvernehmen mit den Bundesministerien der Finanzen und für Wirtschaft und\nTechnologie:\nArtikel 1\n§ 18 der Rinder- und Schafprämien-Verordnung vom 22. Dezember 1999\n(BGBl. I S. 2588), die zuletzt durch die Verordnung vom 28. Dezember 2001\n(BGBl. 2002 I S. 31) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:\n„§ 18\nEinzelbetriebliche Höchstgrenze\n(1) Der in Artikel 4 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 bestimmte Grenz-\nwert von 90 Tieren je Betrieb gilt nicht, wenn\n1. der Erzeuger im Hinblick auf eine umweltgerechte Düngung für Stickstoff,\nPhosphat und Kali\na) den nach § 5 der Düngeverordnung erstellten Nährstoffvergleich sowie\nzusätzlich eine Aufzeichnung von Art und Menge der innerhalb eines\nJahres ausgebrachten Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft und\nb) die sich aus dem Nährstoffvergleich nach Buchstabe a ergebenden Nähr-\nstoffsalden erstellt und auf dem Betrieb vorliegen hat und\n2. der Erzeuger oder ein im Betrieb tätiger mitarbeitender Familienangehöriger\noder ein im Betrieb beschäftigter Arbeitnehmer in der Alterssicherung der\nLandwirte oder als Unternehmer oder Arbeitnehmer in der gesetzlichen\nRentenversicherung versicherungspflichtig ist oder wegen anderweitiger\nAbsicherung von der Versicherungspflicht auf Antrag befreit ist; beantragt der\nErzeuger die Sonderprämie für mehr als 250 Tiere, muss er für die über\n250 hinausgehende Zahl von Antragstieren bezogen auf jeweils weitere\n125 Antragstiere im Jahresdurchschnitt mindestens eine weitere Person\nbeschäftigen, die versicherungspflichtig ist oder wegen anderweitiger Ab-\nsicherung von der Versicherungspflicht auf Antrag befreit ist.\n(2) Für vor dem 1. Januar 2002 geschlachtete, versandte oder ausgeführte\nTiere gilt § 18 in der am 31. Dezember 2001 geltenden Fassung.“\nArtikel 2\nArtikel 2 Abs. 2 der Vierten Verordnung zur Änderung der Rinder- und Schaf-\nprämien-Verordnung vom 28. Dezember 2001 (BGBl. 2002 I S. 31) wird auf-\ngehoben.\nArtikel 3\nDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2002 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 19. Februar 2002\nDie Bund esminist erin\nf ü r Ve r b r a u c h e r s c h u t z , Er n ä h r u n g u n d L a n d w i r t s c h a f t\nRenat e Künast"]}