{"id":"bgbl1-2001-64-8","kind":"bgbl1","year":2001,"number":64,"date":"2001-12-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2001/64#page=50","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2001-64-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2001/bgbl1_2001_64.pdf#page=50","order":8,"title":"Siebenundvierzigste Verordnung zur Änderung der Verordnung über verschreibungspflichtige Arzneimittel","law_date":"2001-11-30T00:00:00Z","page":3354,"pdf_page":50,"num_pages":1,"content":["3354           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 64, ausgegeben zu Bonn am 7. Dezember 2001\nSiebenundvierzigste Verordnung\nzur Änderung der Verordnung über verschreibungspflichtige Arzneimittel\nVom 30. November 2001\nEs verordnen                                                  10 mg/kg Körpergewicht (bis zu einer maximalen Ein-\n– das Bundesministerium für Gesundheit auf Grund des             zeldosis von 600 mg je abgeteilter Form) und in einer\n§ 48 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe a und Abs. 3 des Arznei-           Tagesdosis bis zu 30 mg/kg Körpergewicht (bis zu\nmittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung               einer maximalen Tagesdosis von 1 800 mg) bei leichten\nvom 11. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3586) in Verbindung          bis mäßig starken Schmerzen und Fieber –“.\nmit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes\nvom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705), den Organisations-     3. Die Position „Naproxen und seine Salze“ wird durch\nerlassen vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288) und            folgenden Zusatz ergänzt:\nvom 22. Januar 2001 (BGBl. I S. 127) im Einvernehmen           „– ausgenommen in festen Zubereitungen zur oralen\nmit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Tech-             Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer\nnologie nach Anhörung des Sachverständigen-Aus-                Bestandteile in Einzeldosen bis zu 220 mg, in einer\nschusses für Verschreibungspflicht,                            Tagesdosis bis zu 660 mg und in Packungsgrößen bis\n– das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernäh-            zu 6 600 mg zur Anwendung bei Erwachsenen und\nrung und Landwirtschaft auf Grund des § 48 Abs. 2 Nr. 1        Kindern ab 12 Jahren bei leichten bis mäßig starken\nBuchstabe a und Abs. 3 und 4 des Arzneimittelgesetzes          Schmerzen und Fieber –“.\nin der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Dezem-\nber 1998 (BGBl. I S. 3586) in Verbindung mit Artikel 56    4. Folgende Positionen werden angefügt:\ndes Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März             Alendronat und seine Salze\n1975 (BGBl. I S. 705), den Organisationserlassen vom\n27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288) und vom 22. Januar          Anastrozol\n2001 (BGBl. I S. 127) im Einvernehmen mit dem Bun-             Fluvoxamin und seine Salze\ndesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem\nGlimeprid\nBundesministerium für Gesundheit nach Anhörung des\nSachverständigen-Ausschusses für Verschreibungs-               Marbofloxacin und seine Salze\npflicht:                                                       – zur Anwendung bei Hunden und Katzen –\nMivacuriumchlorid\nArtikel 1\nNebivolol und seine Salze\nDie Anlage in der Verordnung über verschreibungs-\nNitrofurantoin\npflichtige Arzneimittel in der Fassung der Bekanntma-\nchung vom 30. August 1990 (BGBl. I S. 1866), zuletzt             Penciclovir und seine Salze\ngeändert durch die Verordnung vom 14. Juni 2001 (BGBl. I         – zur äußeren Anwendung –\nS. 1177), wird wie folgt geändert:                               Ropivacain und seine Salze\n1. In der Position „Omeprazol und seine Salze“ werden            Sertralin und seine Salze\ndie Wörter „– zur Anwendung als Protonenpumpen-              Tamsulosin und seine Salze\nblocker in der Monotherapie –“ gestrichen.                   Terbinafin und seine Salze\n– ausgenommen zum äußeren Gebrauch –.\n2. Die Position „Ibuprofen und seine Salze“ wird durch\nfolgenden Zusatz ergänzt:\n„– ausgenommen in festen Zubereitungen zur rektalen                                Artikel 2\nAnwendung als Monopräparate in Einzeldosen bis              Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2002 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 30. November 2001\nDie Bundesministerin für Gesundheit\nUlla Schmidt\nDie Bundesministerin\nfür Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft\nRenate Künast"]}