{"id":"bgbl1-2001-45-2","kind":"bgbl1","year":2001,"number":45,"date":"2001-08-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2001/45#page=5","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2001-45-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2001/bgbl1_2001_45.pdf#page=5","order":2,"title":"Zehnte Verordnung über Ausnahmen von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung (10. Ausnahmeverordnung zur StVO)","law_date":"2001-08-07T00:00:00Z","page":2221,"pdf_page":5,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 45, ausgegeben zu Bonn am 31. August 2001   2221\nZehnte Verordnung\nüber Ausnahmen von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung\n(10. Ausnahmeverordnung zur StVO)\nVom 7. August 2001\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 15 in Verbindung mit Abs. 2a sowie mit Abs. 3 des\nStraßenverkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungs-\nnummer 9231-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, § 6 Abs. 1 Nr. 15 einge-\nfügt durch Artikel 1 Nr. 5 Buchstabe a Doppelbuchstabe dd des Gesetzes vom\n6. April 1980 (BGBl. I S. 413), § 6 Abs. 2a neu gefasst durch Artikel 1 Nr. 10\nBuchstabe c des Gesetzes vom 24. April 1998 (BGBl. I S. 747) und § 6 Abs. 3 ein-\ngefügt durch § 70 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom 15. März 1974 (BGBl. I S. 721)\nund geändert durch Artikel 22 Nr. 3 der Verordnung vom 26. November 1986\n(BGBl. I S. 2089), in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-\nGesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlass\nvom 27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288) verordnen das Bundesministerium für\nVerkehr, Bau- und Wohnungswesen und das Bundesministerium für Umwelt,\nNaturschutz und Reaktorsicherheit nach Anhörung der zuständigen obersten\nLandesbehörden:\n§1\nAbweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 7 Nr. 1 der Straßenverkehrs-Ordnung\nvom 16. November 1970 (BGBl. I S. 1565, 1971 I S. 38), die zuletzt durch Artikel 1\nder Verordnung vom 11. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1690) geändert worden ist,\ndürfen Fahrzeuge, die im Auftrag der Kreditinstitute oder der Deutschen Bundes-\nbank Geldtransporte durchführen, Fußgängerbereiche (Zeichen 242), in denen\ndurch Zusatzschild zu Zeichen 242 Fahrzeugverkehr zugelassen ist, auch außer-\nhalb der durch das Zusatzschild angeordneten Zeiten befahren, soweit dies\nzur Versorgung dort ansässiger Kreditinstitute mit Euro-Bargeld oder zum\nAbtransport von DM-Bargeld erforderlich ist. Angeordnete Beschränkungen der\nzulässigen Gesamtmasse der Fahrzeuge sind einzuhalten. Es darf nur mit\nSchrittgeschwindigkeit gefahren werden. Der Fahrzeugführer darf Fußgänger\nweder gefährden noch behindern; wenn nötig, muss er warten.\n§2\nDiese Verordnung tritt am 19. November 2001 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des\n28. Februar 2002 außer Kraft.\nBerlin, den 7. August 2001\nDer Bundesminister\nfür Verkehr, Bau- und Wohnungswesen\nKurt Bodewig\nDer Bundesminister\nfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit\nJürgen Trittin"]}