{"id":"bgbl1-2001-36-4","kind":"bgbl1","year":2001,"number":36,"date":"2001-07-23T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2001/36#page=36","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2001-36-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2001/bgbl1_2001_36.pdf#page=36","order":4,"title":"Vierte Verordnung zur Änderung futtermittelrechtlicher Verordnungen","law_date":"2001-07-12T00:00:00Z","page":1632,"pdf_page":36,"num_pages":22,"content":["1632                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nVierte Verordnung\nzur Änderung futtermittelrechtlicher Verordnungen*)\nVom 12. Juli 2001\nAuf Grund des § 4 Abs. 1 Nr. 5 Buchstabe b und Nr. 10                    2. § 13 wird wie folgt geändert:\nund Abs. 5 Satz 2, des § 6 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung\nmit Abs. 2 Nr. 3 und des § 18 Abs. 1 des Futtermittel-                          a) In Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 werden die Wörter „in\ngesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom                                      absteigender“ durch die Wörter „in vom Hundert\n25. August 2000 (BGBl. I S. 1358), diese in Verbindung mit                          oder in der absteigenden“ ersetzt.\nArtikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom                            b) In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe „Absatz 2\n18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisations-                               Satz 1“ durch die Angabe „Absatz 2 Satz 1 Nr. 2“\nerlass vom 22. Januar 2001 (BGBl. I S. 127), verordnet                              und die Angabe „Anlage 2b“ durch die Angabe\ndas Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung                              „Anlage 2b Teil 2“ ersetzt.\nund Landwirtschaft:\nArtikel 1                                   3. Die Überschrift des Sechsten Abschnitts wird wie folgt\ngefasst:\nÄnderung der Futtermittelverordnung\n„Futtermittel mit\nDie Futtermittelverordnung in der Fassung der Bekannt-                              unerwünschten Stoffen und Rückständen an\nmachung vom 23. November 2000 (BGBl. I S. 1605),                                  Schädlingsbekämpfungsmitteln, verbotene Stoffe“.\ngeändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 12. März\n2001 (BGBl. I S. 431), wird wie folgt geändert:\n4. In § 23 Abs. 2 Satz 1 wird die Angabe „§ 4 Abs. 5\n1. In § 11 Abs. 2 Satz 2 wird nach der Angabe „Absatz 1                         Satz 1“ durch die Angabe „§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2\nNr. 3 bis 5“ die Angabe „und 8“ eingefügt.                                  Buchstabe c“ ersetzt.\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:                     an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in\nbestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich\n1. Richtlinie 90/642/EWG des Rates vom 27. November 1990 über die              Obst und Gemüse, sowie zur Erstellung einer Liste von Höchst-\nFestsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlings-               gehalten (ABl. EG Nr. L 144 S. 12);\nbekämpfungsmitteln auf und in Erzeugnissen pflanzlichen Ur-\nsprungs, einschließlich Obst und Gemüse (ABl. EG Nr. L 350 S. 71);      7. Richtlinie 97/41/EG des Rates vom 25. Juni 1997 zur Ände-\nrung der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG\n2. Richtlinie 93/58/EWG des Rates vom 29. Juni 1993 zur Änderung               und 90/642/EWG über die Festsetzung von Höchstgehalten an\nvon Anhang II der Richtlinie 76/895/EWG über die Festsetzung                Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Obst\nvon Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämp-                     und Gemüse, Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und\nfungsmitteln auf und in Obst und Gemüse sowie zur Änderung des              bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich\nAnhangs der Richtlinie 90/642/EWG über die Festsetzung von                  Obst und Gemüse (ABl. EG Nr. L 184 S. 33);\nHöchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungs-\nmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ur-             8. Richtlinie 97/71/EG der Kommission vom 15. Dezember 1997 zur\nsprungs, einschließlich Obst und Gemüse, sowie zur Erstellung               Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG\neiner ersten Liste von Höchstgehalten (ABl. EG Nr. L 211 S. 6, L 219        und 90/642/EWG des Rates über die Festsetzung von Höchst-\nS. 26);                                                                     gehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf\nund in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und be-\n3. Richtlinie 94/30/EG des Rates vom 23. Juni 1994 zur Änderung des\nstimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst\nAnhangs II der Richtlinie 90/642/EWG über die Festsetzung von\nund Gemüse (ABl. EG Nr. L 347 S. 42);\nHöchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungs-\nmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ur-             9. Richtlinie 98/82/EG der Kommission vom 27. Oktober 1998 zur\nsprungs, einschließlich Obst und Gemüse, sowie zur Erstellung               Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG\neiner Liste von Höchstgehalten (ABl. EG Nr. L 189 S. 70);                   und 90/642/EWG des Rates über die Festsetzung von Höchst-\n4. Richtlinie 95/38/EG des Rates vom 17. Juli 1995 zur Änderung der            gehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf\nAnhänge I und II der Richtlinie 90/642/EWG über die Festsetzung             und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und be-\nvon Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämp-                     stimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst\nfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen                und Gemüse (ABl. EG Nr. L 290 S. 25);\nUrsprungs, einschließlich Obst und Gemüse, sowie zur Erstellung        10. Richtlinie 1999/71/EG der Kommission vom 14. Juli 1999 zur\neiner Liste von Höchstgehalten (ABl. EG Nr. L 197 S. 14);                   Änderung der Anhänge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG\n5. Richtlinie 95/61/EG des Rates vom 29. November 1995 zur                     und 90/642/EWG des Rates über die Festsetzung von Höchst-\nÄnderung des Anhangs II der Richtlinie 90/642/EWG über die Fest-            gehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln in\nsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlings-                   und auf Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und be-\nbekämpfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanz-               stimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst\nlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (ABl. EG                   und Gemüse (ABl. EG Nr. L 194 S. 36).\nNr. L 292 S. 27);                                                      Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen\n6. Richtlinie 96/32/EG des Rates vom 21. Mai 1996 zur Änderung von        Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informations-\nAnhang II der Richtlinie 76/895/EWG zur Festsetzung von Höchst-        verfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften\ngehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln in            (ABl. EG Nr. L 204 S. 37), geändert durch die Richtlinie 98/48/EG\nund auf Obst und Gemüse sowie zur Änderung von Anhang II der           des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998\nRichtlinie 90/642/EWG über die Festsetzung von Höchstgehalten          (ABl. EG Nr. L 217 S.18), sind beachtet worden.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001               1633\n5. Nach § 24 werden folgende Vorschriften eingefügt:               stände die jeweils in Spalte 5 festgesetzten Höchst-\ngehalte überschreiten. Das Getreide darf zur Her-\n„§ 24a                               stellung von Mischfuttermitteln nur verwendet werden,\nHöchstgehalte an Rückständen                       soweit durch eine geeignete Be- oder Verarbeitung\nvon Schädlingsbekämpfungsmitteln                      sichergestellt ist, dass die Rückstände diese Höchst-\ngehalte nicht überschreiten.\n(1) Der Gehalt an Rückständen von Schädlings-\nbekämpfungsmitteln in Futtermitteln nach Anlage 5a                 (2) Getreide nach Absatz 1 Satz 1 darf nur in den\nTeil A darf die in Anlage 5a Teil B oder C jeweils in           Verkehr gebracht werden, wenn angegeben sind:\nSpalte 5 festgesetzten oder die nach Absatz 2 oder              1. der Gehalt an Rückständen der Schädlings-\nAbsatz 3 ermittelten Höchstgehalte nicht überschreiten.              bekämpfungsmittel nach Anlage 5a Teil C Spalte 5,\n(2) Soweit für getrocknete oder verarbeitete Futter-         2. der Hinweis „Getreide enthält überhöhte Rück-\nmittel keine Höchstgehalte nach Absatz 1 festgesetzt                 stände aus Begasungsmitteln. Nicht zur Ver-\nsind, gelten die in Anlage 5a Teil B Spalte 5 fest-                  fütterung abgeben oder zu Mischfuttermitteln\ngesetzten Höchstgehalte zuzüglich einer durch die                    vermischen“.“\nHerstellung eingetretenen Erhöhung oder abzüglich\neiner durch die Herstellung eingetretenen Verringe-\nrung.                                                        6. In § 34 Abs. 2 Satz 1 wird das Wort „drei“ durch das\n(3) Soweit für Mischfuttermittel keine Höchst-               Wort „zehn“ ersetzt.\ngehalte nach Absatz 1 festgesetzt sind, gilt der Höchst-\ngehalt, der sich aus der Summe der für die Futtermittel\n7. In § 36 Abs. 2 Nr. 1 wird die Angabe „oder § 24“ durch\nnach Anlage 5a Teil B Spalte 5 festgesetzten oder der\ndie Angabe „ , § 24 oder § 24b Abs. 2“ ersetzt.\nnach Absatz 2 errechneten Höchstgehalte, berechnet\nentsprechend ihrem Anteil an dem Mischfuttermittel,\nergibt. Für Einzelfuttermittel, die aus mehreren Roh-        8. § 37 wird wie folgt geändert:\nstoffen bestehen, gilt Satz 1 mit der Maßgabe, dass\ndie in Anlage 5a Teil B Spalte 5 für Futtermittel fest-         a) Die Absätze 6 und 7 werden durch folgenden\ngesetzten Höchstgehalte für stoffgleiche Rohstoffe                   Absatz ersetzt:\nentsprechend anzuwenden sind.                                          „(6) Futtermittel, ausgenommen Futtermittel für\nHeimtiere, die dieser Verordnung in der bis zum\n§ 24b                                     23. Juli 2001 geltenden Fassung entsprechen, dür-\nHöchstgehalte an Rückständen                            fen noch bis zum 1. Februar 2002 in den Verkehr\nbestimmter Schädlingsbekämpfungsmittel                        gebracht werden. Futtermittel für Heimtiere, die\ndieser Verordnung in der bis zum 23. Juli 2001\n(1) Abweichend von § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Buch-\ngeltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis\nstabe d des Futtermittelgesetzes darf Getreide mit\nzum 1. Februar 2002 erstmals in den Verkehr ge-\nRückständen an Schädlingsbekämpfungsmitteln nach\nbracht werden.“\nAnlage 5a Teil C Spalte 1 an Hersteller- oder Handels-\nbetriebe abgegeben werden, auch wenn die Rück-                  b) Der bisherige Absatz 8 wird Absatz 7.\n9. Nach Anlage 5 wird folgende Anlage eingefügt:\n„Anlage 5a\n(zu §§ 24a und 24b)\nRückstände an Schädlingsbekämpfungsmitteln\nVorbemerkungen\n1. Bei den in Teil A genannten Futtermitteln beziehen sich die in Teil B und Teil C jeweils in Spalte 5 festgelegten\nHöchstgehalte auf die Teile, die als Lebensmittel oder zur Verarbeitung zu Lebensmitteln üblicherweise in den\nVerkehr gebracht werden. Für die in Anhang I der Richtlinie 90/642/EWG des Rates vom 27. November 1990 über\ndie Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in bestimmten\nErzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse (ABl. EG Nr. L 350 S. 71) in der jeweils\ngeltenden Fassung genannten Futtermittel sind hinsichtlich der Teile, auf die sich die Höchstgehalte beziehen,\ndie dort aufgeführten Beschreibungen heranzuziehen.\n2. Soweit in Teil B oder Teil C jeweils in Spalte 4 für Futtermittel Gruppenbezeichnungen angegeben sind, beziehen\nsich die Höchstgehalte auf alle Futtermittel dieser Gruppe nach Teil A Spalte 1.\n3. Die Höchstgehalte für Futtermittel pflanzlichen Ursprungs beziehen sich auf die Originalsubstanz.\n4. Sofern nichts anderes angegeben ist, beziehen sich die Höchstgehalte für Erzeugnisse aus Landtieren auf den\nFettanteil, für Milch und Eier auf die Originalsubstanz.","1634             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nTeil A\nFuttermittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs,\nfür die die Höchstgehalte gemäß Teil B und Teil C gelten\nGruppen von Futtermitteln                                         Darunter fallende Einzelfuttermittel\n1                                                                       2\nI.  Futtermittel pflanzlichen Ursprungs\n1.  Getreide\nWeizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Reis, Körner-Sorghum,\nBuchweizen, Hirse, andere Getreidearten\n2.  Früchte\n2.1 Zitrusfrüchte                                              z. B. Orangen, Zitronen, Pampelmusen\n2.2 Schalenfrüchte                                             z. B. Mandeln, Nüsse, Pistazienkerne\n2.3 Kernobst                                                   z. B. Äpfel, Birnen, Quitten\n2.4 Steinobst                                                  z. B. Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen\n2.5 Beeren und Kleinobst\n2.5.1 Trauben                                              Tafeltrauben, Keltertrauben\n2.5.2 Erdbeeren (ohne Wildfrüchte)\n2.5.3 Strauchbeerenobst (ohne Wildfrüchte)                 z. B. Brombeeren, Loganbeeren, Himbeeren\n2.5.4 Andere Kleinfrüchte und Beeren (ohne Wildfrüchte)    z. B. Heidelbeeren, Preiselbeeren, Johannisbeeren\n2.5.5 Wildfrüchte\n2.6 Sonstige Früchte                                           z. B. Ananas, Bananen, Kiwis, Oliven\n3.  Gemüse\n3.1 Wurzel- und Knollengemüse                                  z. B. Rote Bete, Karotten\n3.2 Zwiebelgemüse                                              z. B. Knoblauch, Speisezwiebeln, Schalotten\n3.3 Fruchtgemüse\n3.3.1 Solanaceen                                           z. B. Auberginen, Paprika, Tomaten\n3.3.2 Cucurbitaceen mit genießbarer Schale                 z. B. Gurken, Zucchini\n3.3.3 Cucurbitaceen mit ungenießbarer Schale               z. B. Kürbisse, Melonen\n3.3.4 Zuckermais\n3.4 Kohlgemüse\n3.4.1 Blumenkohle                                          z. B. Blumenkohl, Brokkoli\n3.4.2 Kopfkohle                                            z. B. Kopfkohl, Rosenkohl\n3.4.3 Glattkohle                                           z. B. Chinakohl, Grünkohl\n3.4.4 Kohlrabi\n3.5 Blattgemüse und Kräuter\n3.5.1 Salate                                               z. B. Feldsalat, Kopfsalat, Kresse\n3.5.2 Spinat oder Spinatarten                              z. B. Spinat, Mangold\n3.5.3 Brunnenkresse\n3.5.4 Chicorée\n3.5.5 Kräuter                                              z. B. Kerbel, Schnittlauch, Petersilie\n3.6 Hülsengemüse                                               z. B. Gemüsebohnen, Gemüseerbsen\n3.7 Stängelgemüse                                              z. B. Spargel, Porree, Stangensellerie\n3.8 Pilze                                                      Zuchtpilze, wild wachsende Pilze\n4.  Hülsenfrüchte                                              z. B. Bohnen, Erbsen, Linsen\n5.  Ölsaaten                                                   z. B. Erdnüsse, Sojabohnen, Sonnenblumenkerne\n6.  Kartoffeln\n7.  Tee                                                        Blätter und Stiele von Camilla sinensis\n8.  Hopfen\n9.  Gewürze                                                    z. B. Pfeffer, Vanilleschoten, Wacholderbeeren\nII. Futtermittel tierischen Ursprungs\n1.  Futtermittel aus Landtieren                                z. B. Fleisch, Fleischerzeugnisse, Schlachtnebenerzeugnisse,\ntierische Fette\n2.  Milch                                                      Milch, Milcherzeugnisse\n3.  Eier                                                       Eier, Eier ohne Schale, Eigelb","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                  1635\nTeil B\nHöchstgehalte an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                           3                                      4                     5\nAcephat            30560-19-1    O,S-Dimethyl-N-acetyl-amidothio-    Gemüsebohnen und Gemüseerbsen               3\nphosphat                            (mit Hülsen)\nBlumenkohle, Kopfkohle, Kohlrabi            2\nund Pflaumen\nKernobst, Kopfsalat und Zitrusfrüchte       1\nAuberginen und Tomaten                      0,5\nArtischocken und Pfirsiche                  0,2\nHopfen und Tee                              0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,02\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nAldicarb             116-06-3    2-Methyl-2-(methylthio)-propion-    Blumenkohl, Pekan-Nüsse, Rosen-             0,2\n(Summe aus                       aldehyd-O-(methylcarbamoyl)oxim     kohl und Zitrusfrüchte\nAldicarb, seinem                                                     Bananen, Baumwollsamen, Brokkoli,           0,05\nSulfoxid und                                                         Erdbeeren, Hopfen, Karotten, Kar-\nSulfon, berech-                                                      toffeln, Möhren, Kopfkohl, Leinsamen,\nnet als Aldicarb)                                                    Petersilienwurzeln, Porree, Raps-\nsamen und Rote Bete, Tomaten\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs           0,01\nAmitraz            33089-61-1    N,N-Bis-(2,4-xylyliminomethyl)-     Hopfen                                     50\n(Summe aus                       methylamin                          Kernobst, Orangen und Pfirsiche             1\nAmitraz und allen                                                    Tomaten                                     0,5\nMetaboliten, die\ndie 2,4-Dimethyl-                                                    Tee                                         0,1\nanilingruppe ent-                                                    Baumwollsamen, Cucurbitaceen                0,02\nhalten, berechnet                                                    mit genießbarer und ungenießbarer\nals Amitraz)                                                         Schale, Erdbeeren, Johannisbeeren,\nübrige Solanaceen, übriges Steinobst,\nTrauben und übrige Zitrusfrüchte\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,02\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nAmitrol              61-82-5     3-Amino-1H-1,2,4-triazol            Tee und Hopfen                              0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel,            0,05\nausgenommen Getreide\nAtrazin             1912-24-9    2-Chlor-4-ethylamino-6-isopropyl-   pflanzliche Futtermittel,                   0,1\namino-1,3,5-triazin                 ausgenommen Getreide\nAzinphos-ethyl      2642-71-9    O,O-Diethyl-S-(4-oxo-3H-1,2,3-      Früchte und Gemüse                          0,05\nbenzotriazin-3-yl)-methyl-dithio-\nphosphat\nAzinphos-methyl      86-50-0     O,O-Dimethyl-S-(4-oxo-3H-1,2,3-     Trauben und Zitrusfrüchte                   1\nbenzotriazin-3-yl)-methyl-dithio-   übrige Früchte und Gemüse                   0,5\nphosphat\nAzoxystrobin       131860-33-8   Methyl-(E)-2-{2[6-2-cyano-          Trauben                                     2\nphenoxy)-pyrimidin-4-yloxy]phenyl}- Gerste, Roggen, Triticale und Weizen        0,3\n3-methoxyacrylat\nBananen,Hopfen, Schalenfrüchte, Tee         0,1\nBeeren und Kleinobst                        0,05\nZitrusfrüchte                               0,05\nGemüse                                      0,05\nsonstige Früchte, ausgenommen               0,05\nBananen\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel aus Landtieren und Eier\nMilch                                       0,01","1636             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung                   Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                            3                                         4                      5\nBarban              101-27-9    4-Chlorbutinyl-3-chlor-\n              Karotten, Kerbel, Möhren, Pastinaken,       0,1\nphenylcarbamat\n Summe        Petersilie und Sellerie\nChlorbufam         1967-16-4    1-Methylprop-2-inyl-       berechnet    Früchte und übriges Gemüse                  0,05\n(3-chlor-phenyl)-          als 3-Chlor-\ncarbamat                   anilin\nChlorpropham        101-21-3    Isopropyl-3-chlor-        \ncarbanilat                \nBenalaxyl         71626-11-4    Methyl-N-phenylacetyl-N-2,6-xylyl-       Paprika, Speisezwiebeln, Tomaten            0,2\nDL-alaninat                              und Trauben\nHopfen und Tee                              0,1\nSchwarzwurzeln, Melonen, Wasser-            0,05\nmelonen, Kopfsalat, Rapssamen\nund Sojabohnen\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,05\nsowie Futtermittel tierischen\nUrsprungs\nBenfuracarb       82560-54-1    2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzo-        Hopfen                                      5\nfuranyl-N-(N-(2-(ethoxycarbonyl)-        Tee                                         0,1\nethyl)-N-isopropylsulfenamoyl)-N-\nmethylcarbamat                           Baumwollsamen, Blumenkohle,                 0,05\nCucurbitaceen mit ungenießbarer\nSchale, Haselnüsse, Kopfkohle,\nMais und Zitrusfrüchte\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nBenomyl           17804-35-2    Methyl-1-(butyl-\ncarbamoyl)benzimi-\n              Kopfsalat und Zitrusfrüchte                 5\ndazol-2-yl-carbamat                     Kartoffeln und Kopfkohle,                   3\nCarbendazim       10605-21-7    Methyl-benzimi-\n berechnet\nSumme        ausgenommen Rosenkohl\ndazol-2-yl-carbamat        als Car-     Bohnen, Kernobst, Rhabarber,                2\nThiophanat-       23564-05-8    Dimethyl-4,4-O-\n bendazim     Stangensellerie und Trauben\nmethyl                          phenylen-bis-                           Aprikosen, Bananen, Pfirsiche               1\n(3-thioallophanat)                      und Zuchtpilze\nAuberginen, Gurken, Kürbisse,               0,5\nMelonen, Pflaumen, Rosenkohl\nund Tomaten\nZucchini                                    0,3\nSojabohnen                                  0,2\nübrige pflanzliche Futtermittel,            0,1\nausgenommen Erdbeeren sowie\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nBifenthrin        82657-04-3    [1α,3α(Z)]-(±)-(2-Methyl[1,1(-bi-        Tee                                         5\nphenyl]-3yl)methyl-3-(2-chlor-3,3,-\ntrifluor-1-propenyl)-2,2-dimethyl-\ncyclopropancarboxylat\nBinapacryl         485-31-4     [2-(1-Methyl-propyl)-,6-dinitro-         Hopfen und Tee                              0,1\nphenyl]-3,3-dimethyl-acrylat             übrige pflanzliche Futtermittel,            0,05\nausgenommen Getreide\nBromid            24959-67-9                                             Getreide                                   50\n(Anorganisches\nGesamtbromid,\nberechnet als\nBromionen)\nBromophos-         4824-78-6    O-(4-Brom-2,5-dichlor-phenyl)-O,O-       Hopfen und Tee                              0,1\nethyl                           diethyl-thiophosphat                     übrige pflanzliche Erzeugnisse,             0,05\nausgenommen Getreide","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                    1637\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                  Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                        4                     5\nBromopropylat     18181-80-1    Isopropyl-4,4(-dibrombenzilat         Bananen und Zitrusfrüchte                   3\nErdbeeren, Kernobst, Steinobst              2\nund Trauben\nGemüse                                      1\nTee                                         0,1\nübrige Früchte                              0,05\nCaptafol           2425-06-1    N-(1,1,2,2-Tetrachlorethylthio)cyclo- Hopfen und Tee                              0,1\nhex-4-en-1,2-dicarboximid             Getreide                                    0,05\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,02\nCaptan             133-06-2     N-(Trichlormethylthio)-               Beeren- und Kleinobst, Kernobst,            3\n\ncyclohex-4-en-1,2-        insgesamt  Tomaten und Trauben\ndicarboximid                         Gemüsebohnen, Chicorée, Endivien,           2\nFolpet             133-07-3     N-(Trichlormethyl-                   Gemüseerbsen, Kopfsalat, Porree\nthio)phtalimid                       und Steinobst\nübrige Früchte und übriges Gemüse           0,1\nCarbaryl            63-25-2     1-Naphtylmethylcarbamat               Aprikosen, Äpfel, Birnen, Kohl,             3\nPfirsiche, Pflaumen, Salate und\nTrauben\nübrige Früchte, übriges Gemüse              1\nund Reis\nübriges Getreide                            0,5\nCarbofuran         1563-66-2    2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-           Hopfen                                     10\n(Summe aus                      benzofuranylmethylcarbamat            Radieschen und Rettich                      0,5\nCarbofuran und                                                        Karotten, Knoblauch, Möhren,                0,3\n3-Hydroxy-                                                            Pastinaken, Schalotten und\ncarbofuran,                                                           Speisezwiebeln\nberechnet als\nCarbofuran)                                                           Blumenkohle, Kohlrabi und Tee               0,2\nBaumwollsamen, Blattkohle,                  0,1\nBohnen, Erdbeeren, Erdnüsse,\nGemüsebohnen, Hafer, Haselnüsse,\nKartoffeln, Kernobst, Kohlrüben,\nKopfkohle, Leinsamen, Melonen,\nPorree, Rapssamen, Reis, Knollen-\nsellerie , Sesamsamen, Sojabohnen,\nSonnenblumenkerne, Speiserüben,\nStangensellerie, Steinobst, Zitrus-\nfrüchte und Zuckermais\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,1\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nCarbosulfan       55285-14-8    2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-           Karotten, Möhren, Pastinaken                0,1\nbenzofuranyl-[(dibuthyl-amino)-       und Tee\nthio]-methylcarbamat                  Baumwollsamen, Cucurbitaceen                0,05\nmit ungenießbarer Schale, Hopfen,\nKernobst, Porree, Kohlgemüse,\nKohlrüben, Rapssamen, Sonnen-\nblumenkerne, Speiserüben, Speise-\nzwiebeln, Stangensellerie, Steinobst\nund Zitrusfrüchte\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nCartap            15263-53-3    S,S(-2-dimethylaminotrimethylene      Tee                                        20\nbis(thiocarbamat)\nChinomethionat     2439-01-2    6-Methyl-chinoxalin-2,3-dithio-       Früchte und Gemüse                          0,3\ncarbonat","1638             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                            3                                     4                     5\nChlorbenzilat       510-15-6    Ethyl-4,4(-dichlorbenzilat          Nüsse                                       0,2\nübrige Früchte und Gemüse                   2\nChlorfenvinphos    470-90-6     O-2-Chlor-1-(2,4-dichlorphenyl)-    Zitrusfrüchte                               1\nSumme der                       vinyl-O,O-diethyl-phosphat          Knollengemüse, Petersilie, Sellerie,        0,5\nE- und Z-Isomere                                                    Wurzelgemüse und Zwiebelgemüse\nübriges Gemüse                              0,1\nübrige Früchte und Pilze                    0,05\nChlormequat        999-81-5     2-Chlorethyltrimethylammonium-      Hafer                                       5\nchlorid                             Birnen                                      3\nGerste, Roggen, Triticale und Weizen        2\nTrauben                                     1\nBaumwollsamen, Leinsamen und                0,1\nRübsensamen\nHopfen, Oliven, übrige Ölsaaten,            0,1\nSchalenfrüchte und Tee\nÄpfel, Erdbeeren, Kartoffeln, Mais,         0,05\nTomaten, Zuchtpilze sowie Futter-\nmittel tierischen Ursprungs\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,05\nChloroxuron        1982-47-6    3-[4-(4-Chlorphenoxyl)-phenyl]-1,1- Früchte und Gemüse                          0,2\ndimethylharnstoff\nChlorpyrifos       2921-88-2    O,O-Diethyl-O-3,5,6-trichlor-2-     Bananen                                     3\npyridyl-thiophosphat                Kiwis und Mandarinen                        2\nArtischocken, Johannisbeeren,               1\nKopfkohl und Stachelbeeren\nBrombeeren, Chinakohl, Himbeeren,           0,5\nKernobst, Solanaceen und Trauben\nErdbeeren, Gerste, Pfirsiche,               0,2\nPflaumen, Radieschen, Rettich,\nSpeisezwiebeln und Zitronen\nKirschen und übrige Zitrusfrüchte           0,3\nHopfen, Karotten, Möhren und Tee            0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel aus Geflügel\nEier und Milch                              0,01\nChlorpyrifos-      5598-13-0    O,O-Dimethyl-O-3,5,6-trichlor-2-    Getreide                                    3\nmethyl                          pyridyl-thiophosphat                Mandarinen                                  1\nErdbeeren, Kernobst, Orangen,               0,5\nPfirsiche und Solanaceen\nZitronen                                    0,3\nTrauben                                     0,2\nHopfen und Tee                              0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel aus Landtieren\nEier und Milch                              0,01\nChlorthalonil      1897-45-6    2,4,5,6-Tetrachlorisophtalonitril   Hopfen                                     50\nJohannisbeeren, Porree,                    10\nStachelbeeren, Stangensellerie\nund Strauchbeerenobst","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                   1639\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff        CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                      4                      5\nEinlegegurken, Frühlingszwiebeln            5\nund Kräuter\nBlumenkohle, Erdbeeren, Kelter-             3\ntrauben und Kopfkohl\nGemüseerbsen (mit Hülsen), Preisel-         2\nbeeren, Solanaceen und Zuchtpilze\nAprikosen, Cucurbitaceen mit                1\nungenießbarer Schale, Gurken,\nKarotten, Kernobst, Möhren,\nPfirsiche und Tafeltrauben\nKnoblauch, Knollensellerie,                 0,5\nRosenkohl, Schalotten und Speise-\nzwiebeln\nBananen                                     0,2\nGerste, Hafer, Roggen, Tee, Triticale       0,1\nund Weizen\nErdnüsse und Gemüsebohnen                   0,05\n(ohne Hülsen)\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,01\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nCyfluthrin          68359-37-5   (RS)-α-Cyano-4-flour-3-phenoxy-      Hopfen                                     20\neinschließlich                   benzyl-(1RS,3RS) (1RS,3SR)-3-        Salate                                      0,5\nanderer                          (2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethyl-\ncyclopropancarboxylat                Trauben                                     0,3\nverwandter\nIsomeren-                                                             Kernobst, Kirschen, Kopfkohle               0,2\ngemische                                                              und Pflaumen\nTee                                         0,1\nBlumenkohl, Hülsengemüse, Mais,             0,05\nRapssamen und Tomaten sowie\nFuttermittel aus Landtieren1)\nBlattkohle, Brokkoli, Cucurbitaceen         0,02\nmit genießbarer Schale, Erdbeeren,\nJohannisbeeren, Paprika, Porree,\nStachelbeeren und übriges Steinobst\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,02\nsowie Milch und Eier\nLambda-            091465-08-6   (RS)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-        Hopfen                                     10\nCyhalothrin                      (Z)-(1RS)-3-(2-chlor-3,3,3-triflour- Kräuter, Salate und Tee                     1\nprop-1-enyl)-2,2-dimethylcyclo-\npropancarboxylat                     Futtermittel aus Landtieren1), aus-         0,5\ngenommen Futtermittel aus Geflügel\nAprikosen, Trauben, Gemüsebohnen            0,2\nRückstand:\n(mit Hülsen), Gemüseerbsen (mit\neinschließlich anderer verwandter    Hülsen), Kopfkohl und Pfirsiche\nIsomerengemische\n(Summe der Isomeren)                 Cucurbitaceen mit genießbarer               0,1\nSchale, Johannisbeeren, Kernobst,\nübriges Steinobst und Stachelbeeren\nGerste, Schalenfrüchte und Rosen-           0,05\nkohl sowie Milch2)\nBlattkohle, Blumenkohle, Chicorée,          0,02\nCucurbitaceen mit ungenießbarer\nSchale, Erdbeeren, Frühlingszwiebeln,\nKohlrabi, Solanaceen, Spinat,\nStängelgemüse, ausgenommen\nSpargel, Zitrusfrüchte und Zuchtpilze\nübrige pflanzliche und tierische            0,02\nFuttermittel sowie Futtermittel\naus Geflügel und Eier","1640              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff        CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                            3                                      4                      5\nCypermethrin       52315-07-8    Cyano(3-phenoxyphenyl)-methyl-3-      Hopfen                                     30\neinschließlich                   (2,2-dichlorethenyl)-2,2-dimethyl-    Aprikosen, Artischocken, Kräuter,           2\nanderer                          cyclopropancarboxylat                 Pfirsiche, Salate, Wildbeeren,\nverwandter                                                             Wildfrüchte und Zitrusfrüchte\nIsomeren-                                                              Blattkohle, Kernobst, Kirschen              1\ngemische                                                               und Pflaumen, wild wachsende Pilze\nBlumenkohle, Gemüsebohnen                   0,5\n(mit Hülsen), Gemüseerbsen\n(mit Hülsen), Kopfkohle, Porree,\nSpinat, Solanaceen, Strauch-\nbeerenobst, Tee und Trauben\nBaumwollsamen, Cucurbitaceen                0,2\nmit genießbarer und ungenießbarer\nSchale, Gerste, Hafer, Kohlrabi,\nLeinsamen, Mohnsamen, Raps-\nsamen, Sesamsamen und Sonnen-\nblumenkerne sowie Futtermittel\naus Landtieren1), ausgenommen\nFuttermittel aus Geflügel\nKnoblauch, Speisezwiebeln                   0,1\nund Schalotten\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel aus Geflügel und Eier\nMilch2)                                     0,02\nDaminozid           1596-84-5    Bernsteinsäure-2,2-dimethyl-          Hopfen und Tee                              0,1\nSumme aus                        hydrazid                              Ölsaaten und Schalenfrüchte sowie           0,05\nDaminozid und                                                          Futtermittel tierischen Ursprungs\n1,1-Dimethyl-                                                          übrige pflanzliche Futtermittel             0,02\nhydrazin,\nberechnet als\nDaminozid\nDeltamethrin       52918-63-5    (S)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-          Hopfen und Tee                              5\n(1R,3R)-3-(2,2-dibromvinyl)-2,2-      Getreide und Hülsenfrüchte                  1\ndimethylcyclopropancarboxylat\nBlattkohle, Brombeeren, Himbeeren,          0,5\nSalate, Spinat, gelagerte Kartoffeln\nund Kräuter\nGemüsebohnen (mit Hülsen),                  0,2\nJohannisbeeren, Porree, Solanaceen\nund Stachelbeeren\nArtischocken, Blumenkohle, Cucur-           0,1\nbitaceen mit genießbarer Schale,\nFrühlingszwiebeln, Gemüseerbsen\n(mit Hülsen), Kernobst, Knoblauch,\nKopfkohle, Oliven, Rapssamen,\nSchalotten, Speisezwiebeln, Stein-\nobst und Trauben\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel aus Geflügel1) und Eier\nDemeton-S-          919-86-8     O,O-Dimethyl-S-2-                     Karotten und Speisemöhren             nicht nach-\nmethyl                           ethylthioethyl-thio-       einzeln                                          weisbare\nphosphat                   oder ins-                                         Menge\n gesamt,\nDemeton-S-         17040-19-6    O,O-Dimethyl-S-2-          in\nFrüchte und übriges Gemüse                  0,4\nmethylsulfon                     ethylsulfonylethyl-thio- \nDemeton-\nphosphat                   S-methyl-\nOxydemeton-         301-12-2     O,O-Dimethyl-S-2-          sulfon\nmethyl                           ethylsulfinylethyl-thio-   berechnet\nphosphat                  ","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                      1641\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                  Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                           3                                        4                       5\nDiallat             2303-16-4    S-(2,3-Dichlorallyl)-diiso-            Früchte und Gemüse                           0,1\n\npropylthiocarbamat          \nTriallat            2303-17-5\n\nS-(2,3,3-Trichlorallyl)-N,N-\nSumme\ndiisopropylthiocarbamat \nDiazinon             333-41-5    O,O-Diethyl-O-(2-isopropyl-6-          Artischocken, Bananen, Blattgemüse           0,5\nmethylpyrimidin-4-yl)-thiophosphat     und Kräuter, Erdbeeren, Frucht-\ngemüse, Hülsengemüse, Karotten,\nKernobst, Kiwis, Knollensellerie,\nKohlgemüse, Kohlrüben, Meerrettich,\nMöhren, Oliven, Porree, Pastinaken,\nRadieschen, Rettich, Rote Bete,\nSpargel, Speiserüben, Stangensellerie,\nSteinobst, Strauchbeerenobst,\nTrauben, Zitrusfrüchte, Zuchtpilze\nund Zwiebelgemüse\nHeidelbeeren, Johannisbeeren                 0,2\nund Stachelbeeren\nBaumwollsamen, Erdnüsse, Hopfen,             0,05\nSonnenblumenkerne; Futtermittel\naus Schweinen und Geflügel\nsowie Eier\nübrige Ölsaaten, Schalenfrüchte,             0,05\nTee und Getreide, ausgenommen\nBuchweizen und Hirse\nHülsenfrüchte und Kartoffeln                 0,02\nübrige pflanzliche Futtermittel              0,02\nMilch                                        0,01\nDibromethan         106-93-4     1,2-Dibromethan                        Tee                                          0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel              0,01\nDichlorfluanid      1085-98-9    N-Dichlorflourmethylthio-N,N(-         Beeren und Kleinobst, Kopfsalat             10\ndimethyl-N-phenylsulfamid              übrige Früchte und übriges Gemüse            5\nDichlorprop          120-36-5    2-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure    Hopfen und Tee                               0,1\neinschließlich                                                          übrige pflanzliche Futtermittel,             0,05\nDichlorprop-P                                                           ausgenommen Getreide\nDichlorvos           62-73-7     O,O-Dimethyl-O-(2,2-dichlorvinyl)-     Getreide                                     2\nphosphat                               Früchte, Gemüse und Tee                      0,1\nDicofol              115-32-2    1,1-Bis(4-chlorphenyl)-2,2,2-trichlor- Hopfen                                      50\nSumme aus                        ethanol                                Tee                                         20\np,p(- und                                                               Bananen, Erdbeeren und Zitrus-               2\no,p(-Isomeren                                                           früchte\nKernobst und Trauben                         1\nCucurbitaceen mit genießbarer und            0,5\nungenießbarer Schale, Gemüse-\nbohnen, Gemüseerbsen, Paprika\nund Tomaten sowie Futtermittel aus\nRindern1), Schafen1) und Ziegen1),\nausgenommen Futtermittel aus\nRinder-, Schaf- oder Ziegenleber\nBaumwollsamen sowie Futtermittel             0,1\naus Geflügel1)\nübrige Ölsaaten und Schalenfrüchte           0,05\nsowie Futtermittel aus Landtieren,\nausgenommen Rinder, Schafe,\nZiegen, Geflügel und Eier","1642              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1                2                           3                                      4                       5\nArtischocken, Bohnen, Feigen,                0,02\nJohannisbeeren, Knoblauch, Stein-\nobst und Zuchtpilze\nübrige pflanzliche Futtermittel              0,02\nsowie Milch2)\nRückstand:                            Futtermittel aus Rinder-, Schaf-             1\n1,1-Bis-(p-chlorphenol)-2,2-          oder Ziegenleber\ndichlorethanol (p,p(-FW152)\nberechnet als Dicuful\nDimethoat             60-51-5    O,O-Dimethyl-S-(methylcarbomyl)-      Früchte und Gemüse                           1\ndithiophosphat                        Tee                                          0,2\nDinoseb               88-85-7    6-(1-Methyl-propyl)-2,4-dinitrophenol Hopfen und Tee                               0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel              0,05\nDioxathion            78-34-2    S,S(-(1,4-Dioxan-2,3-diyl)-bis-(O,O-  Hopfen und Tee                               0,1\ndiethyl-dithiophosphat)               übrige pflanzliche Futtermittel              0,05\nDiquat              6385-62-2    9,10-Dihydro-8a,10a-diazoniaphe-      Gemüse                                       0,1\nnanthren-Ion                          Obst                                         0,05\nDisulfoton           298-04-4    O,O-Diethyl-S-2-ethylthio-            Gerste und Sorghum                           0,2\nSumme aus                        ethyldithiophosphat                   Weizen                                       0,1\nDisulfoton                                                             Baumwollsamen und Tee                        0,05\nund seinem\nSauerstoff-                                                            Ananas, Blumenkohl, Bohnen,                  0,02\nanalogen und                                                           Brokkoli (einschließlich Spargelkohl),\nihren Sulfoxiden                                                       Erdbeeren, Hülsengemüse, aus-\nund Sulfonen,                                                          genommen Gemüseerbsen ohne\nberechnet                                                              Hülsen, Hopfen, Karotten, Kartoffeln,\nals Disulfoton                                                         Kohlrabi, Kopfkohl, Kräuter, Kürbisse,\nMöhren, Pastinaken, Rosenkohl und\nStangensellerie\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie        0,02\nFuttermittel tierischen Ursprungs2)\nDodin               2439-10-3    Dodecylguanidin-acetat                Kernobst und Steinobst                       1\nübrige Früchte und Gemüse                    0,2\nEthephon           16672-87-0    2-Chlorethanphosphonsäure             Johannisbeeren                               5\nKernobst, Kirschen, Paprika und              3\nTomaten\nGerste und Roggen                            0,5\nWeizen und Triticale                         0,2\nHopfen, Schalenfrüchte und Tee               0,1\nAnanas, Feigen, Mais, Oliven,                0,05\nSpeisezwiebeln, Trauben, Zitrus-\nfrüchte und Zuckermais\nübrige pflanzliche Futtermittel, aus-        0,05\ngenommen Blattgemüse und frische\nKräuter, sowie Futtermittel tierischen\nUrsprungs\nEthion              563-12-2     O,O,O,O-Tetraethyl-S,S-methylen-      Tee und Zitrusfrüchte                        2\ndi-(dithio-phosphat)                  Kernobst, Steinobst und Trauben              0,5\nübrige Früchte und Gemüse                    0,1","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                 1643\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung              Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                    4                      5\nFenarimol          60168-88-9    α-(2-Chlorphenyl)-α-(4-chlor-      Hopfen                                      5\nphenyl)-5-pyrimidinmethanol        Johannisbeeren und Stachelbeeren            1\nBananen, Erdbeeren, Kernobst und            0,3\nTrauben\nBlattgemüse und Kräuter, Tee                0,05\nArtischocken, Cucurbitaceen mit             0,02\ngenießbarer und ungenießbarer\nSchale, Gemüseerbsen, Gerste,\nHimbeeren, Solanaceen, Steinobst\nund Weizen sowie Futtermittel\naus Leber und Niere\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,02\nsowie übrige Futtermittel tierischen\nUrsprungs\nFenbutatinoxid     13356-08-6    Hexakis-(2-methyl-2-phenylpropyl)- Kernobst und Trauben                        2\ndistannoxan                        Hopfen                                      0,1\nTee                                         0,1\nGurken                                      0,5\nBananen, Baumwollsamen, übrige              0,05\nCucurbitaceen mit genießbarer und\nCucurbitaceen mit ungenießbarer\nSchale, Erdbeeren, Gemüsebohnen,\nSolanaceen, Steinobst und Zitrus-\nfrüchte\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs,\nausgenommen Milch\nMilch                                       0,02\nFenchlorphos        299-84-3     O,O-Dimethyl-O-(2,4,5-trichlor-    Hopfen und Tee                              0,1\nSumme von                        phenyl)-monothiophosphat           übrige pflanzliche Futtermittel,            0,01\nFenchlorphos                                                        übriges Obst, Gemüse und Tee\nund Fenchlor-\nphos-oxon,\nberechnet als\nFenchlorphos\nFenitrothion        122-14-5     O,O-Dimethyl-O-(3-methyl-4-nitro-  Zitrusfrüchte                               2\nphenyl)-thiophosphat               übrige pflanzliche Futtermittel             0,5\nFentin              668-34-8     Triphenylzinnverbindungen          Hopfen                                      0,5\nausgedrückt                                                         Kartoffeln und Tee                          0,1\nals Triphenyl-                                                      übrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nzinnkation                                                          Futtermittel tierischen Ursprungs\nFenvalerat         51630-58-1    (RS)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-      Tee                                        10\neinschließlich                   (RS)-2-(4-chlorphenyl)-3-methyl-   Hopfen                                      5\nanderer                          butyrat\nBlumenkohle, Chinakohl, Kernobst,           1\nverwandter                                                          Tomaten und Trauben\nIsomeren-\ngemische                                                            Kürbisse und Wassermelonen sowie            0,5\n(Summe                                                              Futtermittel aus Landtieren1),\nder Isomeren)                                                       ausgenommen Geflügel\nGerste, Gurken, Hafer, Melonen              0,2\nund Paprika\nÖlsaaten                                    0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,05\nsowie Futtermittel aus Geflügel,\nMilch2) und Eier","1644            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1            2                           3                                     4                      5\nFlucythrinat     70124-77-5    (+)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-        Tee                                         0,1\n(S)-2-[4-diflourmethoxy)-phenyl]-3-\nmethylbutyrat\nFormothion        2540-82-1    O,O-Dimethyl-S-(N-formyl-N-         Zitrusfrüchte                               0,2\nmethyl-carbamoyl)methyl-            übrige Früchte und Gemüse                   0,1\ndithiophosphat\nFurathiocarb     65907-30-4    Butyl-(2,3-dihydro-2,2-dimethyl-    Hopfen                                      0,5\nbenzofuran-7-yl)-N,N(-dimethyl-     Blumenkohle und Tee                         0,1\nN,N(-thiodicarbamat\nBaumwollsamen, Bohnen, Gemüse-              0,05\nbohnen, Rapssamen, Sojabohnen\nund Stangensellerie\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nGlyphosat         1071-83-6    N-Phosphonomethylglycin             wild wachsende Pilze                       50\nGerste, Hafer, Sojabohnen und              20\nSorghum\nLeinsamen, Rapssamen und Senf              10\nRoggen, Triticale und Weizen                5\nErbsen                                      3\nBohnen und Oliven zur Ölgewinnung           2\nsowie Niere von Rind, Ziege und\nSchaf\nNiere vom Schwein                           0,5\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,1\nsowie übrige Futtermittel tierischen\nUrsprungs\nImazalil         35554-44-0    1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-         gelagerte Kartoffeln, Kernobst und          5\n(2-propenyloxy)-ethyl]-imidazol     Zitrusfrüchte\nBananen und Melonen                         2\nTomaten                                     0,5\nCucurbitaceen mit genießbarer               0,2\nSchale\nHopfen und Tee                              0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,02\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nIprodion         36734-19-7    3-(3,5-Dichlorphenyl)-N-isopropyl-  Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannis-         10\n2,4-dioxoimidazolin-1-carboxamid    beeren, Kernobst, Kräuter, Salate,\nStachelbeeren und Trauben\nChinakohl, Gemüsebohnen (mit                5\nHülsen), Kiwis, Knoblauch, Kopfkohl,\nSchalotten, Solanaceen, Speise-\nzwiebeln, Steinobst, Strauchbeeren-\nobst und Zitronen\nBananen, Frühlingszwiebeln und Reis         3\nChicorée, Cucurbitaceen mit genieß-         2\nbarer Schale und Mandarinen\nGemüseerbsen (mit Hülsen) und               1\nGerste\nRapssamen, Rote Bete, Rosenkohl             0,5\nund Weizen\nKarotten, Melonen, Möhren,                  0,3\nRadieschen und Rettich\nGemüseerbsen (ohne Hülsen),                 0,2\nHaselnüsse, Rhabarber und Hülsen-\nfrüchte","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                    1645\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung                 Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                            3                                       4                     5\nHopfen, Kohlrabi, Leinsamen, Meer-          0,1\nrettich, Pastinaken und Tee\nBlumenkohle                                 0,05\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,02\nSumme aus den Verbindungen            Futtermittel tierischen Ursprungs           0,05\nIprodion, Procymidon und\nVinclozolin sowie allen Metaboliten,\ndie die 3,5-Dichloranilingruppe\nenthalten, berechnet als\n3,5-Dichloranilin\nMalathion          121-75-5    O,O-Dimethyl-S-                       Getreide                                    8\n[1,2-bis (ethoxy-        \ncarbonyl)ethyl]-                     Gemüse, ausgenommen Wurzel-                 3\ndithiophosphat             Summe     und Knollengemüse\n  berechnet Zitrusfrüchte                               2\nMalaoxon          1634-78-2    O,O-Dimethyl-S-\n  als\nübrige Früchte, übriges Gemüse              0,5\n[1,2-bis (ethoxy-\n  Malathion\nund Tee\ncarbonyl)ethyl]-\nthiophosphat\n\nMaleinsäure-       123-33-1    4-Hydroxy-3-(2H)-pyridazinon          gelagerte Kartoffeln                       50\nhydrazid                                                             Zwiebelgemüse, ausgenommen                 10\nFrühlingszwiebeln\nübrige pflanzliche Futtermittel,            1\nausgenommen Getreide\nMancozeb          8018-01-7    Maneb-Zineb-Misch-                    Hopfen                                     25\nfällung mit 20 % Mn                  Johannisbeeren, Kräuter, Salate,            5\nund 2,5 % Zn                         Stachelbeeren und Zitrusfrüchte\nManeb            12427-38-2    Mangan-ethylen-1,2- \nbis-dithiocarbamat                   Kernobst, Porree und Tomaten                3\nMetiram           9006-42-2    Mischfällung aus                     Aprikosen, Einlegegurken, Erd-              2\nNH3-Kompl. Zn-(N,N(- \nbeeren, Gerste, Hafer, Pfirsiche,\nethylen-bis-dithio-        Summe\nübrige Solanaceen, Trauben und\ncarbamat)+N,N[-Poly- \nZucchini\nberechnet\nethylen-bis-(thio-         als CS2   Blumenkohle, Gemüsebohnen (mit              1\ncarbamoyl)disulfid                   Hülsen), Gemüseerbsen (mit Hülsen),\nPropineb         12071-83-9    Zink-propylen-bis-                   Kirschen, Kopfkohle, Pflaumen,\ndithiocarbamat                       Roggen und Weizen\n(polymer)                            Blattkohle, Cucurbitaceen mit               0,5\nZineb            12122-67-7    Zink-ethylen-1,2-bis-                ungenießbarer Schale, Gurken,\ndithiocarbamat                       Knoblauch, Rapssamen, Schalotten,\nSpeisezwiebeln und Stangen-\nsellerie\nBrunnenkresse                               0,3\nChicorée, Karotten, Knollensellerie,        0,2\nMöhren, Radieschen, Rettich und\nSchwarzwurzeln\nGemüsebohnen (ohne Hülsen),                 0,1\nGemüseerbsen (ohne Hülsen),\nKohlrabi, übrige Ölsaaten, Schalen-\nfrüchte und Tee\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nMecarbam          2595-54-2    S-(N-ethoxycarbonyl-N-methyl-         Zitrusfrüchte                               2\ncarbamoyl)-O,O-diethylphosphoro-      Hopfen                                      0,1\ndithioat\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,05","1646            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung                Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                            3                                      4                      5\nMetalaxyl        57837-19-1    Methyl-N-(2-methoxyacetyl)-N-         Hopfen                                     10\n(2,6-xylyl)-alaninat                  Tafeltrauben                                2\nKeltertrauben, Kernobst und Kopfkohl        1\nErdbeeren                                   0,5\nKarotten, Möhren, Pastinaken und Tee        0,1\nArtischocken, Avocadofrüchte,               0,05\nBlumenkohle, Brunnenkresse,\nChicorée, Chinakohl, Cucurbitaceen\nmit genießbarer Schale, Grünkohl,\nKirschen, Kiwis, Kräuter, Leinsamen,\nMelonen, Paprika, Pfirsiche, Porree,\nSalate, Spinat, Strauchbeerenobst,\nTomaten, Wassermelonen, Zitrus-\nfrüchte und Zwiebelgemüse\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nMethamidophos    10265-92-6    O,S-Dimethylamidothiophosphat         Hopfen                                      2\nGurken                                      1\nBlumenkohle, Hülsengemüse mit               0,5\nHülsen, Kopfkohle und Tomaten\nPflaumen                                    0,3\nAuberginen, Kopfsalat und Zitrus-           0,2\nfrüchte\nAprikosen, Artischocken, Baumwolle          0,1\nund Tee\nKernobst und Pfirsiche                      0,05\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,01\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nMethidathion      950-37-8     O,O-Dimethyl-S-(2,3-dihydro-5-        Hopfen                                      3\nmethoxy-2-oxo-1,3,4-thiadiazol-3-yl-  Zitrusfrüchte                               2\nmethyl)-dithiophosphat\nOliven                                      1\nTrauben                                     0,5\nKernobst                                    0,3\nSteinobst, ausgenommen Kirschen             0,2\nRapssamen und Schalenfrüchte                0,05\nBaumwollsamen, Kirschen, Porree,            0,02\nSchalotten und Speisezwiebeln\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,02\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nTee                                         0,1\nMethomyl         16752-77-5    S-Mezthyl-N-                          Hopfen                                     10\n(methylcarbamoyloxy)-                Trauben                                     3\nthioacetamid               Summe,\n           Spinat                                      2\nThiodicarb       59669-26-0    3,7,9,13-Tetramethyl-\n5,11-dioxa-2,8,14-\n berechnet Äpfel                                       1\ntrithia-4,7,9,12-tetra-\n als\nBaumwollsamen, Radieschen und               0,5\nazapentadeca-3,12-         Methomyl\nRettich\ndien-6,10-dion                       Cucurbitaceen mit ungenießbarer             0,2\nSchale und Sojabohnen\nTee                                         0,1\nArtischocken, Birnen, Blattkohle,           0,05\nBlumenkohle, Gemüsebohnen (mit\nHülsen), Gemüseerbsen (mit Hülsen),\nFenchel, Gurken, Johannisbeeren,\nKopfkohle, Kräuter, Oliven, Salate,\nSolanaceen, Steinobst, Zitrusfrüchte\nund Zucchini\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs           0,02","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                  1647\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer             Wirkstoffbezeichnung                 Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1               2                           3                                       4                    5\nMethoxychlor         72-43-5     1,1,1-Trichlor-2,2-bis-(4-methoxy-   Früchte und Gemüse                        10\nphenyl)-ethan\nMethylbromid         74-83-9     Brommethan                           Aprikosen, Feigen, Ölsaaten,               0,1\nPfirsiche, Pflaumen, Schalenfrüchte\nund Trauben\nübrige pflanzliche Futtermittel            0,05\nMevinphos           7786-34-7    O-2-Methoxycarbonyl-1-methyl-        Blattgemüse und Steinobst,                 0,5\nvinyl-O,O-dimethylphosphat           ausgenommen Aprikosen\n(Gemisch aus cis- und trans-         Aprikosen, Kernobst und Zitrus-            0,2\nIsomeren)                            früchte\nübrige Früchte und übriges Gemüse          0,1\nMonocrotophos       6923-22-4    3-Hydroxy-N-methyl-croton-           Tee                                        0,1\namid-O,O-dimethylphosphat\nOmethoat            1113-02-6    O,O-Dimethyl-S-methylcarbamoyl-      Artischocken, Chicorée, Kirschen           0,4\nmethylthiophosphat                   und Spinat\nBeeren und Kleinobst, ausgenommen          0,1\nTrauben, Porree, Tee, Wurzelgemüse\nund Zwiebeln\nübrige Früchte und übriges Gemüse          0,2\nParaquat            1910-42-5    1,1(-Dimethyl-4,4(-bipyridinium      Hopfen und Tee                             0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel,           0,05\nausgenommen Getreide\nParathion            56-38-2     O,O-Diethyl-O-(4-nitrophenyl)        Früchte und Gemüse                         0,5\neinschließlich                   thiophosphat\nParaoxon\nParathion-           298-00-0    O,O-Diethyl-O-4-nitrophenyl-         Früchte und Gemüse                         0,2\nmethyl                           thiophosphat\neinschließlich\nParaoxon-\nmethyl\nPermethrin         52645-53-1    3-Phenoxybenzyl-(+/-)-cis,trans-2,2- Getreide, ausgenommen Mais,                2\nSumme                            dimethyl-3-(2,2-dichlorvinyl) cyclo- Kräuter, Salate, Rhabarber, Stangen-\nder Isomeren                     propancarboxylat                     sellerie und Tee\nBlattkohle, Erdbeeren, Kernobst,           1\nKiwis, Kopfkohl, Spinat, Steinobst\nund Trauben\nGemüsebohnen (mit Hülsen), Porree,         0,5\nSolanaceen und Zitrusfrüchte sowie\nFuttermittel aus Landtieren1)\nBaumwollsamen und Mais                     0,2\nBlumenkohl, Cucurbitaceen mit              0,1\ngenießbarer und ungenießbarer\nSchale, Erdnüsse, Gemüseerbsen\nmit Hülsen, Hopfen, Knollensellerie,\nMandeln, Radieschen, Rapssamen,\nRettich, Senf und Zuckermais\nübrige pflanzliche Futtermittel            0,05\nsowie übrige Futtermittel tierischen\nUrsprungs2), 3)","1648             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff       CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung              Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                            3                                    4                      5\nPhorat             298-02-2     O,O-Diethyl-S-(ethylthio-methyl)-   Erdnüsse, Hopfen und Tee                    0,1\nSumme aus                       dithiophosphat                      Blattkohle, Bohnen, Blumenkohle,            0,05\nPhorat und                                                          Cucurbitaceen mit genießbarer\nseinem Sauer-                                                       Schale, ausgenommen Gurken,\nstoffanalogen                                                       Hülsengemüse, Erdbeeren, Karotten,\nund ihren                                                           Kartoffeln, Kopfkohle, Kräuter, Lein-\nSulfoxiden                                                          samen, Mais, Möhren, Pastinaken,\nund Sulfonen,                                                       Rote Bete, Rübsensamen, Salate,\nberechnet                                                           Solanaceen, Stangensellerie und\nals Phorat                                                          Zuckermais\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel aus Landtieren und Eier\nMilch                                       0,02\nPhosalon           2310-17-0    S-(6-Chlor-2,3-dihydro-2-oxo-1,3-   Kernobst und Pfirsiche                      2\nbenzoxazolin-3-yl-methyl)-O,O-      Oliven und Wurzelgemüse                     0,1\ndiethyldithiophosphat\nübrige Früchte und übriges Gemüse           1\nPhosmet             732-11-6    O,O-Dimethyl-S-phtalimidomethyl-    Tee                                         0,1\nSumme aus                       dithiophosphat\nPhosmet und\nPhosmetoxon,\nberechnet\nals Phosmet\nPhosphamidon      13171-21-6    O-(2-Chlor-2-diethyl-carbamoyl-1-   Früchte und Gemüse                          0,15\nmethylvinyl)-O,O-dimethylphosphat   Getreide                                    0,05\nPhoxim            14816-18-3    O-a-Cyanobenzyliden-amino-O,O-      Tee                                         0,1\ndiethyl-thiophosphat\nPirimiphos-       29232-93-7    O-2-Diethylamino-6-methyl-          Getreide                                    5\nmethyl                          pyrimidin-4-yl-O,O-dimethyl-        Kiwis, Mandarinen und Rosenkohl             2\nthiophosphat\nBlumenkohle, Karotten, Möhren               1\nund übrige Zitrusfrüchte\nBaumwollsamen, Blattkohle,                  0,05\nCucurbitaceen mit genießbarer und\nungenießbarer Schale, Erdbeeren,\nErdnüsse, Haselnüsse, Hülsenfrüchte,\nHülsengemüse, ausgenommen\nGemüseerbsen ohne Hülsen, Kern-\nobst, Kohlrabi, übrige Kopfkohle,\nKräuter, Leinsamen, Mandeln, Oliven,\nPistazienkerne, Rapssamen, Salate,\nSojabohnen, Solanaceen, Sonnen-\nblumenkerne, Spinat, Steinobst,\nStengelgemüse, Trauben, Walnüsse,\nZuchtpilze und Zwiebelgemüse\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nProcymidon        32809-16-8    N-(3,5-Dichlorphenyl)-1,2-dimethyl- Himbeeren                                  10\n1,2-cyclopropandicarb-oximid        Erdbeeren, Kiwis, Salate und Trauben        5\nChicorée, Gemüsebohnen (mit                 2\nHülsen), Solanaceen und Steinobst,\nausgenommen Kirschen\nBirnen, Cucurbitaceen mit genieß-           1\nbarer und ungenießbarer Schale,\nGemüseerbsen (mit Hülsen), Raps-\nsamen, Sojabohnen und Sonnen-\nblumenkerne mit Schale\nGemüseerbsen (ohne Hülsen)                  0,3","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                   1649\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung               Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1              2                            3                                     4                      5\nKnoblauch, Schalotten, Speise-              0,2\nzwiebeln und Erbsen\nHopfen und Tee                              0,1\nübrige Ölsaaten und Schalenfrüchte          0,05\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,02\nSumme aus den Verbindungen           Futtermittel tierischen Ursprungs           0,05\nIprodion, Procymidon und\nVinclozolin sowie allen Metaboliten,\ndie die 3,5-Dichloranilingruppe\nenthalten, berechnet als\n3,5-Dichloranilin\nProfenofos       81123-19-5    O-Ethyl-O-(4-brom-2-chlor-           Tee                                         0,1\nphenyl)-S-n-pro-pylthiophosphat\nPropargit         2312-35-8    1-(p-tert-Butylphenoxyl)-cyclo-      Tee                                         5\nhexyl-2-propinylsulfit\nPropiconazol     60207-90-1    1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-propyl-   Trauben                                     0,5\n1,3-dioxolan-2yl-methyl]-1H-1,2,4-   Aprikosen und Pfirsiche                     0,2\ntriazol\nBananen, Hopfen und Tee sowie               0,1\nLebern von Wiederkäuern\nArtischocken, Auberginen, Cucur-            0,05\nbitaceen mit genießbarer und\nungenießbarer Schale, Kirschen,\nLeinsamen, Pflaumen, Sonnen-\nblumenkerne und Stangensellerie\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nübrige Futtermittel aus Landtieren\nund Eier\nMilch                                       0,01\nPropoxur          114-26-1     2-Isopropoxyphenyl-N-methyl-         Artischocken, Brombeeren, Cucur-            3\ncarbamat                             bitaceen mit ungenießbarer Schale,\nErdbeeren, Einlegegurken, Fenchel,\nGemüsebohnen (mit Hülsen),\nGemüseerbsen (mit Hülsen), Gurken,\nHimbeeren, Kardonen, Kernobst,\nKnollensellerie, Kohlgemüse, Kräuter,\nOliven, Rote Bete, Salate, aus-\ngenommen Kresse, Solanaceen,\nSpinat, Stangensellerie, Steinobst,\nTrauben und Zitrusfrüchte\nPorree                                      1\nJohannisbeeren und Stachelbeeren            0,2\nHopfen und Tee                              0,1\nZucchini                                    0,05\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie       0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nPropyzamid       23950-58-5    3,5-Dichlor-N-(1,1-dimethyl-         Hopfen                                      0,05\npropinyl)-benzamid                   Leinsamen und Tee sowie Fett,               0,05\nLebern und Nieren aus Landtieren\nArtischocken, Baumwollsamen,                0,02\nErdbeeren, Erdnüsse, Gemüse-\nbohnen, Johannisbeeren, Kopfkohl,\nKräuter, Rübsensamen, Salate\nund Stachelbeeren\nübrige pflanzliche Futtermittel             0,02","1650            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff      CAS-Nummer              Wirkstoffbezeichnung                   Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1             2                            3                                         4                       5\nSumme aus Propyzamid und allen           übrige Futtermittel tierischen               0,02\nMetaboliten, die die 3,5-Dichlor-        Ursprungs aus Landtieren und Eier\nbenzoe-säuregruppe enthalten,\nberechnet als Propyzamid\nMilch                                        0,01\nPyrethrine        8003-34-7    Gemisch aus Pyrethrin I und II,          Getreide                                     3\nCinerin I und II sowie Jasmolin I und II Früchte und Gemüse                           1\nQuinalphos       13593-03-8    O,O-Diethyl-O-chinoxalin-2-yl-thio-      Tee                                          2\nphosphat\n2,4,5-T            93-76-5     (2,4,5-Trichlorphenoxy)-essigsäure       pflanzliche Futtermittel, aus-               0,05\ngenommen Getreide\nTEPP              107-49-3     O,O,O,O-Tetraethyl-pyrophosphat          Hopfen und Tee                               0,02\nübrige pflanzliche Futtermittel,             0,01\nausgenommen Getreide\nThiabendazol      148-79-8     2-(4-Thiazolyl)-benzimidazol             Zitrusfrüchte                                6\nBrokkoli, Erdbeeren, gelagerte               5\nKartoffeln und Kernobst\nBananen                                      3\nHopfen, Schalenfrüchte und Tee               0,1\nGemüsebohnen, Gurken, Himbeeren,             0,05\nJohannisbeeren, frühe Kartoffeln,\nKirschen, Knoblauch, Kopfsalat,\nMelonen, Paprika, Porree, Reis,\nKopfkohl, Rote Bete, Schalotten,\nSpargel, Speisezwiebeln, Stachel-\nbeeren, Stangensellerie, Tomaten,\nTrauben, Wassermelonen, Weizen\nund Zuchtpilze\nübrige pflanzliche Futtermittel              0,05\nSumme aus Thiabendazol                   Eier und Futtermittel aus Landtieren,        0,1\nund 5-Hydroxy-thiabendazol               ausgenommen Futtermittel aus\nRindern, Schafen und Ziegen\nThiram            137-26-8     Tetramethylthiuramdisulfid               Erdbeeren und Trauben                        3,8\nübrige Früchte und Gemüse                    3\nTriazophos       24017-47-8    O,O-Diethyl-O-(1-phenyl-1H-1,2,4-        Karotten, Möhren und Pastinaken              1\ntriazol-3-yl)-thiophosphat               Baumwollsamen                                0,1\nHopfen und Tee                               0,05\nArtischocken, Aprikosen, Blattkohle,         0,02\nBlumenkohle, Cucurbitaceen mit\ngenießbarer und ungenießbarer\nSchale, Erdbeeren, Fenchel, Gemüse-\nbohnen, Gemüseerbsen, Gerste,\nHafer, Haselnüsse, Kartoffeln, Kern-\nobst, Knoblauch, Knollensellerie,\nKopfkohle, Leinsamen, Mais,\nMandeln, Oliven, Pfirsiche, Pistazien-\nkerne, Porree, Rhabarber, Roggen,\nRote Bete, Rübsensamen, Schalotten,\nSenf, Spargel, Speisezwiebeln,\nStangensellerie, Triticale, Weizen\nund Zitrusfrüchte\nübrige pflanzliche Futtermittel              0,02\nübrige Futtermittel tierischen               0,01\nUrsprungs\nGeflügelfleisch und Eier                     0,01","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001                                             1651\nHöchstgehalt\nin mg/kg\nStoff           CAS-Nummer                    Wirkstoffbezeichnung                         Futtermittel gemäß Teil A\n(siehe Vor-\nbemerkungen)\n1                   2                                 3                                               4                             5\nTrichlorfon               52-68-2        O,O-Dimethyl-2,2,2-trichlor-1-                   Früchte und Gemüse                                 0,5\nhydroxy-ethylphosphonat                          Getreide                                           0,1\nTriforin                26644-46-2       1,4-Di-(2,2,2-trichlor-1-formamido-              Hopfen                                            30\nethyl)-piperazin                                 Johannisbeeren, Kernobst, Kirschen                 2\nund Stachelbeeren\nPflaumen                                           1\nCucurbitaceen mit genießbarer Schale               0,5\nGerste, Hafer, Roggen, Tee, Triticale              0,1\nund Weizen\nAprikosen, Artischocken, Cucur-                    0,05\nbitaceen mit ungenießbarer Schale,\nErdbeeren, Hülsengemüse, Kohl-\ngemüse, Kohlrüben, Kresse,\nMandeln, Petersilie, Pfirsiche,\nPorree, Solanaceen, Spargel,\nSpinat, Stangensellerie, Trauben\nund Zwiebelgemüse\nübrige pflanzliche Futtermittel sowie              0,05\nFuttermittel tierischen Ursprungs\nVamidothion              2275-23-2       O,O-Dimethyl-S-[2-(1-methyl-                     Kernobst                                           0,5\ncarbamoylethylthio)ethyl]-thio-                  übrige Früchte und Gemüse                          0,05\nphosphat\nVinclozolin             50471-44-8       3-(3,5-Dichlorphenyl)-5-methyl-5-                Hopfen                                            40\nSumme aus                                vinyl-1,3-oxazolidin-2,4-dion                    Johannisbeeren und Kiwis                          10\nVinclozolin und                                                                           Erdbeeren, Salate, Strauchbeerenobst               5\nseinen Meta-                                                                              und Trauben\nboliten, die\ndie 3,5-Dichlor-                                                                          Solanaceen                                         3\nanilingruppe                                                                              Aprikosen, Chicorée, Chinakohl,                    2\nenthalten,                                                                                Gemüsebohnen (mit Hülsen),\nberechnet                                                                                 Gemüseerbsen (mit Hülsen),\nals Vinclozolin                                                                           Pfirsiche und Pflaumen\nCucurbitaceen mit genießbarer und                  1\nungenießbarer Schale, Kernobst,\nRapssamen und Zwiebelgemüse\nGemüsebohnen (ohne Hülsen),                        0,5\nBohnen, Erbsen, Karotten und\nKirschen\nGemüseerbsen (ohne Hülsen)                         0,3\nTee                                                0,1\nübrige pflanzliche Futtermittel                    0,05\nSumme aus den Verbindungen                       Futtermittel tierischen Ursprungs                  0,05\nIprodion, Procymidon und\nVinclozolin sowie allen Metaboliten,\ndie die 3,5-Dichloranilingruppe\nenthalten, berechnet als\n3,5-Dichloranilin\n1) Bei Futtermitteln mit einem Fettgehalt von bis zu 10 v. H. beziehen sich die Höchstgehalte auf das Gesamtgewicht des entbeinten Futtermittels.\nIn diesem Fall beträgt der Höchstgehalt ein Zehntel des auf den Fettanteil bezogenen Wertes, mindestens jedoch 0,01 mg/kg.\n2) Bei der Rückstandsbestimmung in Roh- und Vollmilch von Kühen ist für die Berechnung ein Fettgehalt von 4 v. H. des Gewichts zugrunde zu legen.\nBei Roh- und Vollmilch anderen tierischen Ursprungs werden die Rückstände unter Zugrundelegung des Fettgehalts bestimmt.\nFür Milcherzeugnisse\n– mit einem Fettgehalt von weniger als 2 v. H. gilt als Höchstgehalt die Hälfte des für Roh- und Vollmilch festgesetzten Höchstgehalts,\n– mit einem Fettgehalt von mindestens 2 v. H. wird der Höchstgehalt in mg/kg Fett ausgedrückt. In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt das\n25fache des für Roh- und Vollmilch festgesetzten Höchstgehalts.\n3) Für Eier und Eiprodukte mit einem Fettgehalt von mehr als 10 v. H. wird der Höchstgehalt in mg/kg Fett ausgedrückt. In diesem Fall beträgt der\nHöchstgehalt das Zehnfache des für Frischei festgesetzten Höchstgehalts.","1652                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001\nTeil C\nHöchstgehalte an Rückständen bestimmter Schädlingsbekämpfungsmittel\n(Begasungsmittel) auf oder in Getreide\nHöchstgehalt\nChemische                 Futtermittel gemäß              in mg/kg\nStoff                 CAS-Nummer\nBezeichnung                       Teil A\n(siehe Vorbemerkungen)\n1                          2                        3                              4                          5\nBlausäure,                             74-90-8       Cyanwasserstoffsäure,                     Getreide                      151)\neinschließlich Salze                                 Cyanide, berechnet als\nCyanwasserstoffsäure\nMethylbromid                           74-83-9       Brom-methan                               Getreide                      0,1\nPhosphorwasserstoff, Phos-            7803-51-2      Phosphin                                  Getreide                      0,1\nphide, berechnet als Phos-\nphorwasserstoff\nSchwefelkohlenstoff                    75-15-0                                                 Getreide                      0,1\nTetrachlorkohlenstoff                  56-23-5                                                 Getreide                      0,1\n1) Diese Höchstgehalte beziehen sich ausschließlich auf die Verwendung von Blausäure als Schädlingsbekämpfungsmittel.\n§ 23 in Verbindung mit Anlage 5 bleibt unberührt.“\nArtikel 2\nÄnderung der\nFuttermittel-Probenahme- und -Analyse-Verordnung\nDie Futtermittel-Probenahme- und -Analyse-Verordnung in der Fassung der\nBekanntmachung vom 15. März 2000 (BGBl. I S. 226), zuletzt geändert durch\nArtikel 2 der Verordnung vom 12. März 2001 (BGBl. I S. 431), wird wie folgt\ngeändert:\n1. Dem § 1 wird folgender Satz angefügt:\n„§ 12a bleibt unberührt.“\n2. Nach § 12 wird folgende Vorschrift eingefügt:\n„§ 12a\nDie Untersuchung von Stoffen auf Rückstände an Schädlingsbekämpfungs-\nmitteln wird nach den für Lebensmittel geltenden Vorschriften durchgeführt.\nDies gilt insbesondere im Hinblick auf\n1. die fachlichen Anforderungen an die nicht wissenschaftlich ausgebildeten\nPersonen nach der Lebensmittelkontrolleur-Verordnung vom 16. Juni\n1977 (BGBl. I S. 1002) in der jeweils geltenden Fassung,\n2. die Anwendung der in der amtlichen Sammlung von Untersuchungs-\nverfahren nach § 35 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes\nfür stoffgleiche Lebensmittel aufgeführten Analysemethoden; soweit\ndarin für bestimmte Stoffe keine Analysemethoden aufgeführt sind, muss\neine Analysemethode angewendet werden, die dem Anhang der Richt-\nlinie 85/591/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 zur Einführung\ngemeinschaftlicher Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die\nKontrolle von Lebensmitteln (ABl. EG Nr. L 372 S. 50) in der jeweils\ngeltenden Fassung entspricht,\n3. die Anwendung der in der Richtlinie 79/700/EWG der Kommission vom\n24. Juli 1979 zur Festlegung gemeinschaftlicher Probenahmeverfahren\nfür die amtliche Kontrolle der Rückstände von Schädlingsbekämpfungs-\nmitteln auf und in Obst und Gemüse (ABl. EG Nr. L 207 S. 26) in der jeweils\ngeltenden Fassung festgelegten Probenahmeverfahren.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 23. Juli 2001 1653\nSoweit nach Nummer 3 für bestimmte Stoffe kein Probenahmeverfahren\nvorgeschrieben ist, hat die Probenahme nach einem geeigneten Verfahren,\ninsbesondere nach den Vorschriften der §§ 3 ff. oder den in der amtlichen\nSammlung von Untersuchungsverfahren nach § 35 des Lebensmittel- und\nBedarfsgegenständegesetzes für stoffgleiche Lebensmittel aufgeführten\nProbenahmeverfahren, zu erfolgen.“\nArtikel 3\nInkrafttreten\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 12. Juli 2001\nDie Bundesministerin\nfür Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft\nRenate Künast"]}