{"id":"bgbl1-2001-11-8","kind":"bgbl1","year":2001,"number":11,"date":"2001-03-08T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2001/11#page=17","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2001-11-8/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2001/bgbl1_2001_11.pdf#page=17","order":8,"title":"Bekanntmachung der zur Entgegennahme von Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen befugten Patentinformationszentren","law_date":"2001-02-22T00:00:00Z","page":341,"pdf_page":17,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 11, ausgegeben zu Bonn am 8. März 2001   341\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 8. Februar 2001 – 2 BvF\n1/100 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\n1. Artikel 78 Absatz 2 der Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember\n1946 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Hessen, Seite 229), soweit darin\nbestimmt ist, dass im Falle der Erheblichkeit für den Ausgang der Wahl gegen\ndie guten Sitten verstoßende Handlungen, die das Wahlergebnis beein-\nflussen, eine Wahl ungültig machen, ist mit dem Grundgesetz vereinbar.\n2. Artikel 78 Absatz 3 der Verfassung des Landes Hessen und §§ 1, 2 des Wahl-\nprüfungsgesetzes des Landes Hessen vom 5. August 1948 (Gesetz- und\nVerordnungsblatt für das Land Hessen, Seite 93) sind mit dem Grundgesetz\nvereinbar. § 17 des Wahlprüfungsgesetzes des Landes Hessen ist mit Arti-\nkel 92 des Grundgesetzes unvereinbar und nichtig.\n3. Gemäß § 35 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht wird ange-\nordnet:\nEin Urteil des Wahlprüfungsgerichts beim Hessischen Landtag wird nicht vor\nAblauf eines Monats nach seiner Verkündung wirksam.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundes-\nverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.\nBerlin, den 15. Februar 2001\nDie Bundesministerin der Justiz\nDäubler-Gmelin\nBekanntmachung\nder zur Entgegennahme von Patent- und\nGebrauchsmusteranmeldungen befugten Patentinformationszentren\nVom 22. Februar 2001\nNach § 34 Abs. 2 und § 35 Abs. 2 Nr. 2 des Patentgesetzes, die durch Artikel 2\ndes Gesetzes vom 16. Juli 1998 (BGBl. I S. 1827) neu gefasst worden sind, sowie\nnach § 4 Abs. 2 und § 4a Abs. 2 Nr. 2 des Gebrauchsmustergesetzes, die durch\nArtikel 3 des Gesetzes vom 16. Juli 1998 (BGBl. I S. 1827) eingefügt worden sind,\nwird bekannt gemacht, dass die\nTechnische Universität Chemnitz\n– Informationszentrum Patente –, Chemnitz,\nab 2. April 2001 zum Patentinformationszentrum im Sinne von § 34 Abs. 2 und\n§ 35 Abs. 2 Nr. 2 des Patentgesetzes, § 4 Abs. 2 und § 4a Abs. 2 Nr. 2 des\nGebrauchsmustergesetzes sowie Artikel II § 4 des Gesetzes über internationale\nPatentübereinkommen vom 21. Juni 1976 (BGBl. 1976 II S. 649), zuletzt geändert\ndurch Artikel 6 des Gesetzes vom 16. Juli 1998 (BGBl. I S. 1827), bestimmt ist.\nDer Präsident des Deutschen Patent- und Markenamts veröffentlicht im Blatt\nfür Patent-, Muster- und Zeichenwesen weitere Einzelheiten zur Entgegennahme\nder Anmeldungen.\nBerlin, den 22. Februar 2001\nBundesministerium der Justiz\nIm Auftrag\nHucko"]}