{"id":"bgbl1-2000-48-4","kind":"bgbl1","year":2000,"number":48,"date":"2000-11-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2000/48#page=8","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2000-48-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2000/bgbl1_2000_48.pdf#page=8","order":4,"title":"Verordnung über die Umstellung der Mindesthöhe der Versicherungssummen in der Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter auf Euro","law_date":"2000-10-22T00:00:00Z","page":1484,"pdf_page":8,"num_pages":1,"content":["1484           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 48, ausgegeben zu Bonn am 7. November 2000\nVerordnung\nüber die Umstellung\nder Mindesthöhe der Versicherungssummen\nin der Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter auf Euro\nVom 22. Oktober 2000\nAuf Grund des § 4 Abs. 2 Satz 2 des Pflichtversiche-           c) für die weder mittelbar noch unmittelbar mit einem\nrungsgesetzes vom 5. April 1965 (BGBl. I S. 213) in                   Personen- oder Sachschaden zusammenhän-\nVerbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-               genden Vermögensschäden (reine Vermögens-\nGesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem                   schäden) 50 000 Euro.\nOrganisationserlass vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I\nS. 3288) verordnet das Bundesministerium der Justiz im         2. Bei Kraftfahrzeugen, die der Beförderung von Per-\nEinvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr,               sonen dienen und mehr als neun Plätze (ohne den\nBau- und Wohnungswesen und dem Bundesministerium                  Fahrersitz) aufweisen, erhöhen sich diese Beträge\nfür Wirtschaft und Technologie:                                   für das Kraftfahrzeug unter Ausschluss der Anhänger\na) für den 10. und jeden weiteren Platz um\nArtikel 1                                    aa) 50 000 Euro für Personenschäden,\nIn der Anlage zu § 4 Abs. 2 des Pflichtversicherungs-              bb)   2 500 Euro für Sachschäden und\ngesetzes vom 5. April 1965 (BGBl. I S. 213), das zuletzt              cc)     500 Euro für reine Vermögensschäden,\ndurch die Verordnung vom 26. Mai 1997 (BGBl. I S. 1240)\nb) vom 81. Platz ab für jeden weiteren Platz um\ngeändert worden ist, werden die Nummern 1 und 2 wie\nfolgt gefasst:                                                        aa) 25 000 Euro für Personenschäden,\nbb)   1 250 Euro für Sachschäden und\n„1. Die Mindesthöhe der Versicherungssumme beträgt                    cc)     250 Euro für reine Vermögensschäden.\nbei Kraftfahrzeugen einschließlich der Anhänger\nDies gilt nicht für Kraftomnibusse, die ausschließlich\na) für Personenschäden je zweieinhalb Millionen              zu Lehr- und Prüfungszwecken verwendet werden.“\nEuro, bei Tötung oder Verletzung von drei und\nmehr Personen insgesamt siebeneinhalb Millionen\nEuro,                                                                           Artikel 2\nb) für Sachschäden 500 000 Euro,                           Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2002 in Kraft.\nBerlin, den 22. Oktober 2000\nDie Bundesministerin der Justiz\nDäubler-Gmelin"]}