{"id":"bgbl1-2000-47-4","kind":"bgbl1","year":2000,"number":47,"date":"2000-10-31T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2000/47#page=6","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2000-47-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2000/bgbl1_2000_47.pdf#page=6","order":4,"title":"Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 47 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe g - bisher: Buchstabe f - des Arzneimittelgesetzes)","law_date":"2000-10-20T00:00:00Z","page":1474,"pdf_page":6,"num_pages":1,"content":["1474 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 47, ausgegeben zu Bonn am 31. Oktober 2000\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Juli 2000\n– 1 BvR 539/96 – wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:\nArtikel 1 des baden-württembergischen Gesetzes zur Änderung des Spiel-\nbankengesetzes vom 12. Februar 1996 (Gesetzblatt für Baden-Württemberg\nSeite 127) und § 13 Absatz 1 Satz 2 und 3 in Verbindung mit § 1 Absatz 3 und 5\ndes baden-württembergischen Gesetzes über öffentliche Spielbanken (Spiel-\nbankengesetz – SpBG) vom 23. Februar 1995 (Gesetzblatt für Baden-Würt-\ntemberg Seite 271) sind mit Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes unverein-\nbar und nichtig. Der Landesgesetzgeber ist verpflichtet, bis zum 31. Dezember\n2001 eine verfassungsgemäße Regelung zu treffen.\nDas nach Maßgabe der Spielbankverträge zwischen der Bäder- und Kur-\nverwaltung Baden-Baden und den Beschwerdeführerinnen zu 1 und 2 vom\n20. Juni 1984 auf diese übertragene Recht zum Betreiben der Spielbanken in\nBaden-Baden und Konstanz bleibt bis zur Bekanntgabe einer Entscheidung\nüber die Erteilung neuer Spielbankerlaubnisse für diese Spielbanken auf der\nGrundlage einer gesetzlichen Neuregelung, längstens bis zum 31. März 2002,\naufrechterhalten.\nDie vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Gesetzes\nüber das Bundesverfassungsgericht Gesetzeskraft.\nBerlin, den 9. Oktober 2000\nDie Bundesministerin der Justiz\nDäubler-Gmelin\n–––––––––––––––\nEntscheidung des Bundesverfassungsgerichts\nAus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 4. September 2000\n– 1 BvR 1651/94 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:\nDie einstweilige Anordnung vom 15. September 1994, bestätigt durch Be-\nschluss vom 11. Oktober 1994, wird erneut wiederholt mit der Maßgabe, dass\ndie einstweilige Aussetzung der Anwendung des § 47 Absatz 1 Nummer 2\nBuchstabe g des Arzneimittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung\nvom 11. Dezember 1998 (Bundesgesetzblatt I Seite 3586; bisher: § 47 Absatz 1\nNummer 2 Buchstabe f des Arzneimittelgesetzes in der Fassung des Fünften\nGesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vom 9. August 1994 – Bun-\ndesgesetzblatt I Seite 2071 –) bis zur Entscheidung über die Verfassungs-\nbeschwerde, längstens bis zum 15. März 2001, gilt.\nBerlin, den 20. Oktober 2000\nDie Bundesministerin der Justiz\nDäubler-Gmelin"]}