{"id":"bgbl1-2000-14-4","kind":"bgbl1","year":2000,"number":14,"date":"2000-04-07T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2000/14#page=9","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2000-14-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2000/bgbl1_2000_14.pdf#page=9","order":4,"title":"Bekanntmachung der Neufassung der Pflanzenbeschauverordnung","law_date":"2000-04-03T00:00:00Z","page":337,"pdf_page":9,"num_pages":103,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                        337\nBekanntmachung\nder Neufassung der Pflanzenbeschauverordnung\nVom 3. April 2000\nAuf Grund des Artikels 4 der Ersten Verordnung zur                         Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Pflanzenschutz-\nÄnderung pflanzenschutzrechtlicher Verordnungen vom                          gesetzes vom 15. September 1986 (BGBl. I\n27. Oktober 1999 (BGBl. I S. 2070) wird nachstehend der                      S. 1505), von denen die §§ 4 und 5 durch Artikel 1\nWortlaut der Pflanzenbeschauverordnung in der seit dem                       des Gesetzes vom 25. November 1993 (BGBl. I\n30. Oktober 1999 geltenden Fassung bekannt gemacht.                          S. 1917) geändert worden sind,\nDie Neufassung berücksichtigt:\nzu 5.     des § 4 Satz 1 und 2 Nr. 1 und 2 Buchstabe a bis d\n1. die am 20. Mai 1989 in Kraft getretene Verordnung                        und f in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Pflanzen-\nvom 10. Mai 1989 (BGBl. I S. 905),                                       schutzgesetzes vom 15. September 1986 (BGBl. I\n2. den am 12. April 1991 in Kraft getretenen Artikel 1                      S. 1505), die durch Artikel 1 des Gesetzes vom\nder Verordnung vom 4. April 1991 (BGBl. I S. 863),                       25. November 1993 (BGBl. I S. 1917) geändert\nworden sind,\n3. den am 1. Januar 1994 in Kraft getretenen Artikel 74\ndes Gesetzes vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512, 2436),        zu 6.     des § 3 Abs. 1 Nr. 14 sowie des § 4 Satz 1\n4. den am 4. August 1994 in Kraft getretenen Artikel 1                      und 2 Nr. 1 und 2 Buchstabe a bis f des Pflanzen-\nder Verordnung vom 25. Juli 1994 (BGBl. I S. 1830),                      schutzgesetzes vom 15. September 1986 (BGBl. I\nS. 1505), die zuletzt durch Artikel 1 Nr. 4 und 19\n5. den am 1. März 1996 in Kraft getretenen Artikel 1 der                    des Gesetzes vom 25. November 1993 (BGBl. I\nVerordnung vom 21. Februar 1996 (BGBl. I S. 232),                        S. 1917) geändert worden sind, und des § 38a\n6. den am 12. November 1997 in Kraft getretenen                             Abs. 2 Satz 2 des Pflanzenschutzgesetzes, der\nArtikel 1 der Verordnung vom 5. November 1997                            durch Artikel 1 Nr. 14 des Gesetzes vom\n(BGBl. I S. 2644),                                                       25. November 1993 eingefügt worden ist,\n7. den am 29. Mai 1998 in Kraft getretenen Artikel 1              zu 7.     des § 4 Satz 1 und 2 Nr. 1 und 2 Buchstabe a\nder Verordnung vom 22. Mai 1998 (BGBl. I S. 1083),                       bis d in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Pflanzen-\n8. den am 20. August 1998 in Kraft getretenen Artikel 2                     schutzgesetzes vom 15. September 1986 (BGBl. I\nder Verordnung vom 17. August 1998 (BGBl. I S. 2156),                    S. 1505), die zuletzt durch Artikel 1 Nr. 4 und 19\ndes Gesetzes vom 25. November 1993 (BGBl. I\n9. den am 13. Mai 1999 in Kraft getretenen Artikel 1\nS. 1917) geändert worden sind,\nder Verordnung vom 5. Mai 1999 (BGBl. I S. 855),\n10. den am 30. Oktober 1999 in Kraft getretenen Artikel 1          zu 8.     des § 32a des Pflanzenschutzgesetzes in der\nder Verordnung vom 27. Oktober 1999 (BGBl. I                             Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 1998\nS. 2070).                                                                (BGBl. I S. 971, 1527, 3512),\nDie Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grund                 zu 9.     des § 4 Satz 1 und 2 Nr. 1 und 2 Buchstabe a bis d\nin Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Pflanzenschutz-\nzu 1.  des § 4 Nr. 1 des Pflanzenschutzgesetzes vom                          gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung\n15. September 1986 (BGBl. I S. 1505),                                 vom 14. Mai 1998 (BGBl. I S. 971, 1527, 3512),\nzu 2.  des § 4 Nr. 1 des Pflanzenschutzgesetzes vom                zu 10. des § 4 Satz 1 und 2 Nr. 1 und 2 Buchstabe a bis d\n15. September 1986 (BGBl. I S. 1505),                                 und des § 38b Satz 2 des Pflanzenschutzgesetzes\nzu 4.  des § 3 Abs. 1 Nr. 1 und 3 und des § 4 Satz 1                         in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai\nund 2 Nr. 1 und 2 Buchstabe a bis g, jeweils in                       1998 (BGBl. I S. 971, 1527, 3512).\nBonn, den 3. April 2000\nDer Bund esminist er\nf ü r Er n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Fo r s t e n\nIn Vertretung\nM. W i l l e","338                    Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzenbeschauverordnung*)\nErster Abschnitt                                    b) innergemeinschaftliches Verbringen von Schad-\norganismen, Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und\nAllgemeine Bestimmungen                                        sonstigen Gegenständen, die aus einem Drittland\nin einen Mitgliedstaat eingeführt worden sind\n§1\nmit anschließender Ausfuhr in ein Drittland.\nBegriffsbestimmungen\nIm Sinne dieser Verordnung sind\nZweiter Abschnitt\n1. Feststellung: Feststellung, die von einem Angehörigen\neines amtlichen Pflanzenschutzdienstes oder unter                            Einfuhr aus einem Drittland und Durchfuhr\nseiner Verantwortung von einem anderen Angehörigen\ndes öffentlichen Dienstes getroffen wird;                                                                  §2\n2. Anpflanzen: jedes Ein- oder Aufbringen von Pflanzen                                 Einfuhrverbot für Schadorganismen\nmit dem Ziel, ihr Wachstum, ihre Fortpflanzung oder\nDie in Anlage 1 aufgeführten Schadorganismen dürfen\nihre Vermehrung zu ermöglichen oder zu fördern;\naus einem Drittland nicht eingeführt werden.\n3. Schutzgebiet: Gebiet innerhalb der Europäischen\nGemeinschaft, für das zum Schutz gegen die Gefahr                                                          §3\nder Einschleppung bestimmter Schadorganismen\nbesondere Verbote oder Beschränkungen festgelegt                                  Einfuhrverbot für befallene Pflanzen,\nworden sind;                                                              Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände\n4. Drittland: Staat, der nicht Mitgliedstaat ist;                            (1) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegen-\nstände, die von einem der in Anlage 1 aufgeführten\n5. Innergemeinschaftliches Verbringen: Verbringen von                      Schadorganismen befallen sind, dürfen aus einem Dritt-\nSchadorganismen, Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen                        land nicht eingeführt werden.\nund sonstigen Gegenständen innerhalb der Euro-\npäischen Gemeinschaft einschließlich des Inlandes;                       (2) In Anlage 2 Spalte 1 aufgeführte Pflanzen und Pflan-\nzenerzeugnisse, die von einem der in Spalte 2 jeweils auf-\n6. Durchfuhr:                                                              geführten Schadorganismen befallen sind, dürfen aus\na) Einfuhr von Schadorganismen, Pflanzen, Pflanzen-                    einem Drittland nicht eingeführt werden. Die zuständige\nerzeugnissen und sonstigen Gegenständen aus                        Behörde kann verbieten, dass die in Anlage 2 Spalte 2 auf-\neinem Drittland oder                                               geführten Schadorganismen allein oder auf anderen als\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:                6. Richtlinie 93/50/EWG der Kommission vom 24. Juni 1993 über die\namtliche Registrierung der Erzeuger bestimmter, nicht in Anhang V\n1. Richtlinie 77/93/EWG des Rates über Maßnahmen zum Schutz der\nTeil A der Richtlinie 77/93/EWG des Rates aufgeführter Pflanzen\nGemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von\nbzw. der Sammel- und Versandstellen im Gebiet der Erzeugung\nSchadorganismen der Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse (ABl. EG\n(ABl. EG Nr. L 205 S. 22),\nNr. L 26 S. 20), zuletzt geändert durch Richtlinie 1999/53/EG der\nKommission (ABl. EG Nr. L 142 S. 29),                                  7. Richtlinie 93/51/EWG der Kommission vom 24. Juni 1993 mit Vor-\nschriften über das Verbringen bestimmter Pflanzen, Pflanzen-\n2. Richtlinie 92/71/EWG der Kommission vom 2. September 1992                 erzeugnisse und anderer Gegenstände durch Schutzgebiete und\nüber den Prozentsatz der Sendungen, die bei der Verbringung von           über das Verbringen bestimmter Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse\neinem Mitgliedstaat in einen anderen einer Pflanzengesundheits-,          und anderer Gegenstände mit Ursprung in und innerhalb von\nDokumenten- und Identitätskontrolle unterzogen werden können              Schutzgebieten (ABl. EG Nr. L 205 S. 24),\n(ABl. EG Nr. L 275 S. 24),\n8. Richtlinie 94/3/EG der Kommission vom 21. Januar 1994 über ein\n3. Richtlinie 92/76/EWG der Kommission zur Anerkennung von                   Verfahren zur Meldung der Beanstandung einer Sendung oder\ngemeinschaftlichen Schutzgebieten mit besonderen pflanzen-                eines Schadorganismus, die aus einem Drittland stammen und eine\ngesundheitlichen Risiken (ABl. EG Nr. L 305 S. 12) in der nach            unmittelbare Gefahr für die Pflanzengesundheit darstellen (ABl. EG\nÄnderung durch Richtlinie 98/100/EG der Kommission vom                    Nr. L 32 S. 37, ABl. EG Nr. L 59 S. 30),\n21. Dezember 1998 gültigen Fassung (ABl. EG Nr. L 351 S. 35),\n9. Beschluss des Rates zur Europäischen Union vom 1. Januar 1995\n4. Richtlinie 92/90/EWG der Kommission vom 3. November 1992                  zur Anpassung der Dokumente betreffend den Beitritt neuer\nüber die Verpflichtungen der Erzeuger und Einführer von Pflanzen,         Mitgliedstaaten zur Europäischen Union (ABl. EG Nr. L 1 S. 12),\nPflanzenerzeugnissen oder anderen Gegenständen sowie über die         10. Richtlinie 95/44/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 mit den\nEinzelheiten ihrer Registrierung (ABl. EG Nr. L 344 S. 38),               Bedingungen, unter denen bestimmte Pflanzen, Pflanzenerzeug-\n5. Richtlinie 92/105/EWG der Kommission vom 3. Dezember 1992                 nisse und andere Gegenstände gemäß den Anhängen I bis V der\nüber eine begrenzte Vereinheitlichung der bei der Verbringung             Richtlinie 77/93/EWG des Rates zu Versuchs-, Forschungs- und\nbestimmter Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder anderer Gegen-              Züchtungszwecken in die Gemeinschaft oder bestimmte Schutz-\nstände innerhalb der Gemeinschaft zu verwendenden Pflanzen-               gebiete derselben eingeführt oder darin verbracht werden dürfen\npässe, zur Festlegung des Verfahrens für ihre Ausstellung sowie der       (ABl. EG Nr. L 184 S. 34, ABl. EG 1996 Nr. L 91 S. 78), zuletzt\nKriterien und des Verfahrens betreffend Austauschpässe (ABl. EG           geändert durch Richtlinie 97/46/EG der Kommission (ABl. EG\nNr. L 4 S. 22),                                                           Nr. L 204 S. 43.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                339\nden in dieser Anlage aufgeführten Pflanzen und Pflanzen-     2. in Maschinen- oder Blockschrift ausgefüllt sein\nerzeugnissen aus einem Drittland eingeführt werden.              und\n(3) Wird bei einem Teil einer Sendung aus einem           3. die botanischen Bezeichnungen in lateinischer Sprache\nDrittland Befall festgestellt, so dürfen die übrigen Teile       enthalten.\nnur eingeführt werden, soweit sie nicht befallsverdächtig    Mehrfertigungen sind durch Aufdrucken oder Stempeln\nsind und eine Ausbreitung des Schadorganismus beim           des Wortes „Kopie“ oder „Duplikat“ deutlich kenntlich\nTrennen der Teile ausgeschlossen erscheint.                  zu machen. Jede Änderung im Zeugnis muss amtlich\nbeglaubigt sein; unbeglaubigte Änderungen machen das\nZeugnis ungültig. Die Zeugnisse dürfen nicht früher als\n§4\n14 Tage, bevor die Sendung das Versendeland verlassen\nEinfuhrverbot für Pflanzen,                  hat, ausgestellt worden sein.\nPflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände\n(4) Auf den Zeugnissen vermerkt die zuständige\nDie in Anlage 3 Spalte 1 aufgeführten Pflanzen, Pflanzen- Behörde den Namen der Einlassstelle und den Tag des\nerzeugnisse und sonstigen Gegenstände mit Ursprung           Eingangs. Der Vermerk bedarf keiner Unterschrift.\nin oder Herkunft aus einem in Spalte 2 jeweils aufgeführ-\n(5) Die zuständige Behörde verzichtet auf die Vorlage\nten Gebiet dürfen aus einem Drittland nicht eingeführt\nder Zeugnisse, soweit besondere zwischenstaatliche\nwerden; soweit in den Spalten 1 und 2 jeweils Voraus-\nVereinbarungen dies vorsehen und sichergestellt ist, dass\nsetzungen aufgeführt sind, gilt dies nur bei Vorliegen\nkeine Gefahr einer Einschleppung von Schadorganismen\ndieser Voraussetzungen.\nbesteht, die in Anlage 1 oder 2 aufgeführt sind.\n§5\n§7\nAnforderungen\nEinlassstellen\nDie in Anlage 4 Teil I Spalte 1 aufgeführten Pflanzen,\n(1) Die in Anlage 5 Teil I aufgeführten Pflanzen, Pflan-\nPflanzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände dürfen\nzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände aus einem\naus einem Drittland nur eingeführt werden, nachdem\nStaat, der weder Mitgliedstaat noch anderer Vertragsstaat\nfestgestellt worden ist, dass sie den in Spalte 2 jeweils\ndes Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum\naufgeführten Anforderungen entsprechen.\nist, dürfen nur über eine Zollstelle eingeführt werden,\ndie nach § 36 des Pflanzenschutzgesetzes vom Bundes-\n§6                              ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im\nEinvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen\nZeugnisse                           im Bundesanzeiger bekannt gegeben worden ist.\n(1) Die in Anlage 5 Teil I aufgeführten Pflanzen, Pflan-     (2) Die zuständige Behörde kann vorübergehend im\nzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände dürfen aus          Einzelfall im Benehmen mit der zuständigen Oberfinanz-\neinem Drittland nur eingeführt werden, wenn sie von          direktion die Einfuhr über eine andere Zollstelle zulassen,\neinem Pflanzengesundheitszeugnis oder einem Weiterver-       wenn eine Einfuhr über eine Zollstelle nach Absatz 1 in\nsendungszeugnis (Pflanzensanitären Weiterversendungs-        wirtschaftlich vertretbarer Weise nicht möglich ist.\nzeugnis, Pflanzengesundheitszeugnis für die Wiederaus-\nfuhr) begleitet sind, das die Anforderungen des Inter-\nnationalen Pflanzenschutzübereinkommens erfüllt.                                          §8\n(2) Wird die Sendung von einem Weiterversendungs-                                Untersuchung\nzeugnis begleitet, so muss ein vom Ursprungsland aus-           (1) Die in Anlage 5 Teil I aufgeführten Pflanzen, Pflan-\ngestelltes Pflanzengesundheitszeugnis in Urschrift oder      zenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände einschließ-\namtlich beglaubigter Abschrift beigefügt sein. Sind für      lich ihres Verpackungsmaterials und, soweit erforderlich,\neine Sendung mehrere Weiterversendungszeugnisse              ihres Beförderungsmittels, werden an der Einlassstelle\nerteilt worden, so muss sie von folgenden Unterlagen         oder, wenn die zuständige Behörde dies anordnet, am\nbegleitet sein:                                              Bestimmungsort oder, soweit dies vorgesehen ist, an\n1. dem zuletzt ausgestellten Weiterversendungszeugnis        einem anderen geeigneten Ort vor der zollamtlichen\nsowie                                                    Abfertigung untersucht\n2. in Urschrift oder amtlich beglaubigter Abschrift          1. auf Befall mit den in Anlage 1 aufgeführten Schad-\norganismen,\na) den zuvor ausgestellten Weiterversendungszeug-\nnissen,                                              2. soweit es sich um Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse\nnach Anlage 2 Spalte 1 handelt, auf Befall mit den in\nb) dem zuletzt ausgestellten Pflanzengesundheits-\nSpalte 2 jeweils aufgeführten Schadorganismen,\nzeugnis und\n3. soweit es sich um Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und\nc) soweit es sich um eine Sendung von Pflanzen-\nsonstige Gegenstände nach Anlage 4 Teil I Spalte 1\nerzeugnissen nach Anlage 4 Teil I Buchstabe E\nhandelt, ob sie den in Spalte 2 jeweils aufgeführten\nNr. 2.2 außer entrindetem Holz handelt, einem\nAnforderungen entsprechen.\nPflanzengesundheitszeugnis des Ursprungslandes.\n(2) Bei der Einfuhr von Pflanzen und Pflanzenerzeugnis-\n(3) Die Zeugnisse müssen                                  sen aus einem Vertragsstaat des Abkommens über den\n1. in einer der Amtssprachen der Europäischen Gemein-        Europäischen Wirtschaftsraum, der nicht Mitgliedstaat ist,\nschaften abgefasst sein,                                 dürfen die Untersuchungen nur in Form von Stichproben","340                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nund anhand von Proben vorgenommen werden, es sei                                           § 10\ndenn,                                                                           Einfuhrerleichterungen\n1. es liegen Tatsachen vor, die auf einen Befall mit Schad-     Die §§ 5 bis 8 gelten nicht für die Einfuhr von Umzugsgut\norganismen schließen lassen, oder                         sowie einzelnen Pflanzen, Schnittblumen oder Pflanzen-\n2. die Sendung hat ihren Ursprung weder in einem              erzeugnissen bis zehn Kilogramm mit Ursprung in Europa\nMitgliedstaat noch in einem anderen Vertragsstaat         und dem angrenzenden Mittelmeerraum, soweit\nund ist nicht von einem Weiterversendungszeugnis          1. nicht ausdrücklich Einfuhrverbote der §§ 2 bis 4 ent-\neines Mitgliedstaates oder anderen Vertragsstaates            gegenstehen und\nbegleitet.\n2. die Befallsgegenstände nicht zu erwerbsmäßigen,\nBei der Einfuhr aus einem anderen Vertragsstaat als einem         züchterischen oder wissenschaftlichen Zwecken be-\nMitgliedstaat hat der Einführer die Sendung der für den           stimmt sind; für Saatgut bleibt § 6 Abs. 1 in Verbindung\nBestimmungsort zuständigen Behörde spätestens einen               mit Anlage 5 Teil I Buchstabe A Nr. 2 unberührt.\nWerktag vor dem voraussichtlichen Eintreffen anzuzeigen\nund die Untersuchung am Bestimmungsort oder bei der\nzuständigen Behörde zu ermöglichen.                                                        § 11\n(3) (weggefallen)                                                                  Vorratsschutz\nDie in Anlage 7 aufgeführten Pflanzenerzeugnisse kön-\n(4) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegen-\nnen vor der zollamtlichen Abfertigung auf Befall mit in\nstände, die nicht in Anlage 5 Teil I aufgeführt sind, können\nAnlage 8 aufgeführten Schadorganismen untersucht wer-\nuntersucht werden, wenn Tatsachen vorliegen, die auf\nden, wenn ein Anhaltspunkt für einen Befall besteht. Sol-\neinen Befall mit in Anlage 1 aufgeführten Schadorganis-\nlen sie in einen Freihafen verbracht werden, kann die\nmen schließen lassen.\nzuständige Behörde anordnen, dass sie unverzüglich zur\n(5) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegen-      Untersuchung anzumelden sind. Ergibt die Untersuchung\nstände, die der Untersuchung unterliegen, können von der      einen Befall, so kann die zuständige Behörde anordnen,\nEinfuhr zurückgewiesen werden, wenn der Besitzer sie          dass die Pflanzenerzeugnisse entseucht, verarbeitet oder\nnicht so darlegt, dass die Untersuchung ordnungsgemäß         wieder ausgeführt werden; sie kann hierfür nähere Bestim-\nvorgenommen werden kann, oder wenn er von der zu-             mungen treffen.\nständigen Behörde angeordnete, für die Untersuchung\nerforderliche Maßnahmen unterlässt.                                                        § 12\n(weggefallen)\n§9                                                            § 13\nMaßnahmen                                                       Durchfuhr\n(1) Stellt die zuständige Behörde bei Untersuchungen         Die §§ 2 bis 8 gelten bei der Durchfuhr von Pflanzen,\nnach § 8 Tatsachen fest, die auf die Gefahr einer Ein-        Pflanzenerzeugnissen und sonstigen Gegenständen, die\nschleppung oder Ausbreitung der in Anlage 1 oder 2            in den Anlagen 3 und 4 Teil I Buchstabe E Nr. 2.2\naufgeführten Schadorganismen schließen lassen, so hat         aufgeführt sind, entsprechend. Im Übrigen sind die\nsie die nach den Umständen zur Abwehr dieser Gefahr           Vorschriften dieser Verordnung im Falle der Durchfuhr\nerforderlichen Maßnahmen, insbesondere                        nicht anzuwenden.\n1. die Vernichtung der Befallsgegenstände,\n2. die Zurückweisung der Befallsgegenstände von der\nEinfuhr oder\nDritter Abschnitt\n3. eine geeignete Behandlung der Befallsgegenstände                     Innergemeinschaftliches Verbringen\nanzuordnen. Die zuständige Behörde kann die Quaran-                             Unterabschnitt 1\ntäne für Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige\nGegenstände anordnen, bis feststeht, dass die Gefahr                       Allge m e ine Vorsc hrift e n\neiner Einschleppung oder Ausbreitung der in Anlage 1                  für das innergemeinschaftliche\noder 2 aufgeführten Schadorganismen nicht besteht. Die                                Ve rbringe n\nSätze 1 und 2 gelten entsprechend, soweit die zuständige\nBehörde feststellt, dass die in Anlage 4 Teil I Spalte 1 auf-                             § 13a\ngeführten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstigen                            Verbringungsverbot\nGegenstände den in Spalte 2 jeweils aufgeführten An-\nforderungen nicht entsprechen.                                  (1) Die in Anlage 1 aufgeführten Schadorganismen\ndürfen innergemeinschaftlich nicht verbracht werden.\n(2) Ordnet die zuständige Behörde die Zurück-\nweisung von Befallsgegenständen an, die aus einem               (2) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegen-\nDrittland stammen, versieht sie das Pflanzengesund-           stände, die von einem der in Anlage 1 aufgeführten Schad-\nheitszeugnis oder das Weiterversendungszeugnis auf            organismen befallen sind, dürfen innergemeinschaftlich\nder ersten Seite mit einem roten Dreiecksstempel, der         nicht verbracht werden.\nden Vermerk „ UNGÜLTIG“ sowie der Angabe der                    (3) In Anlage 2 Spalte 1 aufgeführte Pflanzen und\nzurückweisenden Behörde und des Datums der Zurück-            Pflanzenerzeugnisse, die von einem der in Spalte 2 jeweils\nweisung enthält.                                              aufgeführten Schadorganismen befallen sind, dürfen","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  341\ninnergemeinschaftlich nicht verbracht werden. Die zu-         4. die Registriernummer des Erzeugers oder desjenigen,\nständige Behörde kann verbieten, dass die in Anlage 2             der die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder sonstigen\nSpalte 2 aufgeführten Schadorganismen allein oder auf             Gegenstände innergemeinschaftlich verbringt;\nanderen als den in dieser Anlage aufgeführten Pflanzen\n5. die Seriennummer des Pflanzenpasses, die Partie-\nund Pflanzenerzeugnissen innergemeinschaftlich ver-\nnummer oder die Nummer der Woche, in der die Pflan-\nbracht werden.\nzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände\n(4) Ist ein Teil einer Sendung befallen, so dürfen die          innergemeinschaftlich verbracht werden;\nübrigen Teile innergemeinschaftlich nur verbracht werden,     6. die botanische Bezeichnung in lateinischer Sprache;\nsoweit sie nicht befallsverdächtig sind und eine Aus-\nbreitung des Schadorganismus beim Trennen der Teile           7. die Stückzahl der Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und\nausgeschlossen erscheint.                                         sonstigen Gegenstände oder deren Masse;\n(5) Die in Anlage 3 Spalte 1 aufgeführten Pflanzen,         8. soweit der Pflanzenpass einen anderen Pflanzenpass\nPflanzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände mit                 ersetzt, die Buchstaben „RP“ und eine Angabe, die un-\nUrsprung in oder Herkunft aus einem in Spalte 2 auf-              mittelbar oder auf Grund betrieblicher Aufzeichnungen\ngeführten Gebiet dürfen innergemeinschaftlich nicht               eine Zurückverfolgung zu dem registrierten Erzeuger\nverbracht werden; soweit in Spalte 1 jeweils Voraus-              oder demjenigen registrierten Einführer ermöglicht, der\nsetzungen aufgeführt sind, gilt dies nur bei Vorliegen            die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstigen Ge-\ndieser Voraussetzungen.                                           genstände erstmalig innergemeinschaftlich verbracht\nhat;\n9. soweit die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonsti-\n§ 13b\ngen Gegenstände ihren Ursprung in einem Drittland\nAnforderungen                               haben, den Namen des Ursprungslandes oder des\nDie in Anlage 4 Teil II Spalte 1 aufgeführten Pflanzen          Versandlandes.\nund Pflanzenerzeugnisse dürfen innergemeinschaftlich          § 6 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 gilt entsprechend.\nnur verbracht werden, wenn sie den in Spalte 2 jeweils\n(4) Besteht der Pflanzenpass aus einem Etikett und\naufgeführten Anforderungen entsprechen.\neinem Warenbegleitpapier, muss das Etikett die Angaben\nnach Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 bis 5 und das Warenbegleit-\n§ 13c                             papier die Angaben nach Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 bis 9\nenthalten. Ist das Warenbegleitpapier mit einer Nummer\nPflanzenpass                           versehen, kann auch diese Nummer als Seriennummer\n(1) Die in Anlage 5 Teil II aufgeführten Pflanzen, Pflan-   des Pflanzenpasses verwandt werden.\nzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände dürfen inner-           (5) Der Pflanzenpass darf nur zur Begleitung von Pflan-\ngemeinschaftlich nur verbracht werden, wenn sie von           zen, Pflanzenerzeugnissen und sonstigen Gegenständen\neinem Pflanzenpass begleitet sind, der den Anforderun-        einer Sendung verwendet werden; eine Wiederverwen-\ngen nach Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe a und Abs. 3 der          dung für andere Sendungen ist unzulässig. Das Etikett ist\nRichtlinie 92/105/EWG der Kommission vom 3. Dezember          entweder an den Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder\n1992 über eine begrenzte Vereinheitlichung der bei der        sonstigen Gegenständen, ihrer Verpackung oder dem\nVerbringung bestimmter Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse          Beförderungsmittel anzubringen.\noder anderer Gegenstände innerhalb der Gemeinschaft zu\nverwendenden Pflanzenpässe, zur Festlegung des Ver-              (6) Ein Pflanzenpass kann durch einen anderen Pflan-\nfahrens für ihre Ausstellung sowie der Kriterien und des      zenpass ersetzt werden, wenn die Pflanzen, Pflanzen-\nVerfahrens betreffend Austauschpässe (ABl. EG Nr. L 4         erzeugnisse und sonstigen Gegenstände\nS. 22) genügt. Satz 1 gilt nicht, soweit die Pflanzen, Pflan- 1. einer Sendung auf mehrere Sendungen aufgeteilt\nzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände auf Grund                werden,\neines zollamtlichen Verfahrens oder, wenn die zuständige\n2. mehrere Sendungen oder Teile davon zu einer\nBehörde dies anordnet, am Bestimmungsort oder an\nSendung zusammengefasst werden oder\neinem anderen geeigneten Ort vor der zollamtlichen\nAbfertigung untersucht werden sollen.                         3. von einem für das Verbringen in ein Schutzgebiet\ngültigen Pflanzenpass begleitet worden sind und\n(2) Der Pflanzenpass wird auf Antrag durch die zu-              den Anforderungen nach § 13i nicht mehr ent-\nständige Behörde ausgestellt, soweit die Pflanzen,                sprechen.\nPflanzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände keinem\nVerbringungsverbot nach § 13a unterliegen und den\nAnforderungen nach § 13b entsprechen.\n§ 13d\n(3) Der Pflanzenpass nach Absatz 2 besteht aus einem\nEtikett oder einem Etikett und einem Warenbegleitpapier                               Genehmigung\nund muss folgende Angaben enthalten:                             (1) Auf Antrag kann die zuständige Behörde das Aus-\n1. die Bezeichnung „EWG-Pflanzenpass“;                        stellen von Pflanzenpässen für bestimmte, in Anlage 5\nTeil II aufgeführte Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sons-\n2. die Angabe „D“;\ntige Gegenstände durch einen Betrieb, der nach § 13n\n3. den Namen oder ein amtlich bekannt gemachtes               registriert worden ist, genehmigen, soweit eine im Betrieb\nKennzeichen der für die Ausstellung des Pflanzen-         durchgeführte Untersuchung nach Absatz 2 ergeben hat,\npasses oder die Genehmigung nach § 13d Abs. 1             dass die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstigen\nSatz 1 zuständigen Behörde;                               Gegenstände keinem Verbringungsverbot nach § 13a","342                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nunterliegen, zum Zeitpunkt der Untersuchung den Anfor-                                    § 13f\nderungen nach § 13b entsprechen und zu erwarten ist,                                 Untersuchung\ndass diese Voraussetzungen künftig erfüllt werden.\nSoweit dies zur Einhaltung der Vorschriften dieser Ver-          (1) Die zuständige Behörde kann die in Anlage 4 Teil II\nordnung erforderlich ist, kann die Genehmigung, auch          Buchstabe B Nr. 2.1.1 Spalte 1 und Buchstabe C Nr. 2.2\nnachträglich, mit Auflagen verbunden werden. Sie kann         Spalte 1 aufgeführten Pflanzenerzeugnisse und die in\nbefristet erteilt werden, soweit dies nach den Umständen,     Anlage 5 Teil II aufgeführten Pflanzen, Pflanzenerzeug-\ninsbesondere hinsichtlich des Anbauverfahrens der Pflan-      nisse und sonstigen Gegenstände untersuchen, soweit\nzen, der Befallslage oder der Gefahr einer Ausbreitung        dies zum Schutz gegen die Gefahr einer Ausbreitung von\nvon Schadorganismen erforderlich ist. Die zuständige          Schadorganismen erforderlich ist,\nBehörde kann die Genehmigung widerrufen, wenn eine            1. auf Befall mit den in Anlage 1 aufgeführten Schad-\nder Voraussetzungen für ihre Erteilung nachträglich weg-          organismen,\ngefallen ist.\n2. soweit sie in Anlage 2 Spalte 1 aufgeführt sind, auf\n(2) Die zuständige Behörde untersucht die im Betrieb           Befall mit den in Spalte 2 jeweils aufgeführten Schad-\nvorhandenen Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonsti-             organismen und\ngen Gegenstände, soweit es im Hinblick auf das Aus-           3. soweit sie in Anlage 4 Teil II Spalte 1 aufgeführt sind, ob\nstellen von Pflanzenpässen, auch nach § 13c Abs. 2,               sie den in Spalte 2 jeweils aufgeführten Anforderungen\nerforderlich ist,                                                 entsprechen.\n1. auf Befall mit den in Anlage 1 und 2 Spalte 2 aufgeführ-      (2) Untersuchungen während des innergemeinschaft-\nten Schadorganismen und                                   lichen Verbringens und im Empfangsbetrieb dürfen nur\nin Form von Stichproben vorgenommen werden, es sei\n2. soweit es sich um Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und\ndenn,\nsonstige Gegenstände nach Anlage 4 Teil II Spalte 1\nhandelt, ob sie den in Spalte 2 jeweils aufgeführten      1. es liegen Tatsachen vor, die auf einen Befall mit Schad-\nAnforderungen entsprechen.                                    organismen schließen lassen oder\n2. die Sendung hat ihren Ursprung nicht in einem Mit-\nDie Untersuchung ist erneut durchzuführen, wenn dies\ngliedstaat und ist nicht von einem Pflanzenpass oder\nnach den Umständen, insbesondere hinsichtlich des\neinem Weiterversendungszeugnis begleitet.\nAnbauverfahrens, der Befallslage und der Gefahr einer\nAusbreitung von Schadorganismen erforderlich ist; im             (3) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegen-\nÜbrigen hat die Untersuchung mindestens einmal jährlich       stände, die nicht in Anlage 5 Teil II aufgeführt sind, können\nzu erfolgen. Verpackungsmaterial und Beförderungsmittel       untersucht werden, wenn Tatsachen vorliegen, die auf\nkönnen in die Untersuchungen einbezogen werden.               einen Befall mit in Anlage 1 aufgeführten Schadorganis-\nmen schließen lassen.\n(3) Der Eigentümer oder Besitzer von Pflanzen, Pflan-\n(4) § 13d Abs. 2 Satz 3 und Abs. 3 gilt entsprechend.\nzenerzeugnissen oder sonstigen Gegenständen, die der\nUntersuchung unterliegen, hat die zur Durchführung der\nUntersuchungen erforderlichen Maßnahmen zu dulden,                                       § 13g\ndie mit der Durchführung der Untersuchung beauf-                                      Maßnahmen\ntragten Personen zu unterstützen sowie die erforder-             (1) Stellt die zuständige Behörde bei Untersuchungen\nlichen Unterlagen vorzulegen. Pflanzen, Pflanzenerzeug-       nach § 13d Abs. 2 oder § 13f Abs. 1 oder 3 Tatsachen fest,\nnisse und sonstige Gegenstände, die der Untersuchung          die auf die Gefahr einer Ausbreitung der in Anlage 1 oder 2\nunterliegen, sind so zugänglich zu machen, dass die           aufgeführten Schadorganismen schließen lassen, so hat\nUntersuchung ordnungsgemäß vorgenommen werden                 sie die nach den Umständen zur Abwehr dieser Gefahr\nkann.                                                         erforderlichen Maßnahmen, insbesondere\n1. die Vernichtung der Befallsgegenstände,\n2. das Verbringen der Befallsgegenstände unter amt-\n§ 13e\nlicher Überwachung\nAufbewahrung                               a) in Gebiete, in denen die Gefahr einer Ausbreitung\nWer in Anlage 5 Teil II aufgeführte Pflanzen, Pflanzen-            der Schadorganismen nicht besteht, oder\nerzeugnisse und sonstige Gegenstände zur erwerbs-                 b) zu Einrichtungen, die der Verarbeitung der Befalls-\nmäßigen Pflanzenerzeugung erhält, hat                                 gegenstände dienen,\n1. den Pflanzenpass oder, falls der Pflanzenpass aus              oder\neinem Etikett und einem Warenbegleitpapier besteht,       3. eine geeignete Behandlung der Befallsgegenstände\ndas Warenbegleitpapier mindestens für die Dauer\neines Jahres aufzubewahren und                            anzuordnen. Sie kann ferner die erforderlichen Maß-\nnahmen anordnen, um die Einhaltung der in § 13b\n2. Aufzeichnungen über jede Sendung unter Hinweis auf         aufgeführten Anforderungen sicherzustellen.\nden zugehörigen Pflanzenpass zu führen.\n(2) Die zuständige Behörde kann das innergemein-\nBesteht der Pflanzenpass aus einem Etikett und ist eine       schaftliche Verbringen und das Lagern von Befallsgegen-\nAufbewahrung nicht möglich, so ist eine Abschrift des         ständen an bestimmten Orten ganz oder teilweise unter-\nPflanzenpasses aufzubewahren. Die Aufzeichnungen              sagen, bis feststeht, dass die Gefahr einer Ausbreitung\nnach Satz 1 Nr. 2 sind für die Dauer von mindestens drei      der in Anlage 1 oder 2 aufgeführten Schadorganismen\nJahren aufzubewahren.                                         nicht mehr besteht.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                     343\nUnterabschnitt 2                             bestimmter, in Anlage 6 Teil II Spalte 1 und Teil IV Spalte 1\nBe sonde re Vorsc hrift e n                       aufgeführter Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, ausge-\nfür da s Ve rbringe n in Sc hut z ge bie t e               nommen Pflanzenerzeugnisse nach Teil IV Buchstabe A\nNr. 2.1.1 bis 2.1.5 Spalte 1, in ein Schutzgebiet genehmi-\ngen, soweit eine im Betrieb durchgeführte Untersuchung\n§ 13h\nnach Absatz 2 ergeben hat, dass die Pflanzen und Pflan-\nVerbringungsverbot                          zenerzeugnisse keinem Verbringungsverbot nach § 13h\n(1) Die in Anlage 6 Teil I Spalte 1 aufgeführten Schad-      unterliegen, zum Zeitpunkt der Untersuchung den An-\norganismen dürfen in die in Spalte 2 jeweils aufgeführten       forderungen nach § 13i entsprechen und zu erwarten ist,\nSchutzgebiete nicht verbracht werden.                           dass diese Voraussetzungen künftig erfüllt werden. Ferner\nmüssen die Voraussetzungen für eine Genehmigung nach\n(2) Die in Anlage 6 Teil II Spalte 1 aufgeführten Pflanzen   § 13d Abs. 1 Satz 1 vorliegen. § 13d Abs. 1 Satz 2 bis 4 gilt\nund Pflanzenerzeugnisse, die von einem der in Spalte 2          entsprechend.\njeweils aufgeführten Schadorganismen befallen sind, dür-\nfen in die in Spalte 3 jeweils aufgeführten Schutzgebiete         (2) Die zuständige Behörde untersucht die im Betrieb\nnicht verbracht werden.                                         vorhandenen Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonsti-\ngen Gegenstände, soweit es im Hinblick auf das Aus-\n(3) Die in Anlage 6 Teil III Spalte 1 aufgeführten Pflanzen  stellen von Pflanzenpässen, auch nach § 13j Abs. 2, erfor-\nund Pflanzenerzeugnisse dürfen in die in Spalte 2 jeweils       derlich ist, zusätzlich zu den Untersuchungen nach § 13d\naufgeführten Schutzgebiete nicht verbracht werden.              Abs. 2,\nSoweit in Spalte 1 Voraussetzungen aufgeführt sind, gilt\ndies nur bei Vorliegen dieser Voraussetzungen.                  1. soweit das Verbringen in ein Schutzgebiet nach An-\nlage 6 Teil I Spalte 2 angezeigt worden ist, auf Befall mit\nden in Spalte 1 jeweils aufgeführten Schadorganismen,\n§ 13i\n2. soweit das Verbringen in ein Schutzgebiet nach An-\nBesondere Anforderungen an das Verbringen                    lage 6 Teil II Spalte 3 angezeigt worden ist, auf Befall\nDie in Anlage 6 Teil IV Spalte 1 aufgeführten Pflanzen,         mit den in Spalte 2 jeweils aufgeführten Schadorganis-\nPflanzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände dürfen               men, und\nin die in Spalte 3 jeweils aufgeführten Schutzgebiete           3. soweit das Verbringen in ein Schutzgebiet nach An-\nnur verbracht werden, wenn sie den in Spalte 2 jeweils             lage 6 Teil IV Spalte 3 angezeigt worden ist und es\naufgeführten Anforderungen entsprechen.                            sich um Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige\nGegenstände nach Spalte 1 handelt, ob sie den in\n§ 13j                                Spalte 2 jeweils aufgeführten Anforderungen ent-\nsprechen.\nPflanzenpass\nIm Übrigen gilt § 13d Abs. 2 Satz 2 und 3 und Abs. 3 ent-\n(1) Die in Anlage 6 Teil II Spalte 1 und Teil IV Spalte 1    sprechend.\naufgeführten Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, ausge-\nnommen Pflanzenerzeugnisse nach Teil IV Buchstabe A\nNr. 2.1.1 bis 2.1.5 Spalte 1, dürfen in ein in Spalte 3 jeweils                              § 13l\naufgeführtes Schutzgebiet nur verbracht werden, wenn                                     Maßnahmen\nsie von einem Pflanzenpass begleitet sind, der den\nStellt die zuständige Behörde bei Untersuchungen nach\nAnforderungen nach Artikel 1 Abs. 2 Buchstabe a und\n§ 13k Abs. 2 Tatsachen fest, die auf einen Befall mit den in\nAbs. 3 und Artikel 3 Abs. 2 Buchstabe d der Richt-\nAnlage 6 Teil I Spalte 1 oder Teil II Spalte 2 aufgeführten\nlinie 92/105/EWG genügt. § 13c Abs. 1 Satz 2 gilt ent-\nSchadorganismen schließen lassen, so kann sie zum\nsprechend.\nSchutz gegen die Gefahr einer Einschleppung von Schad-\n(2) Der Pflanzenpass wird auf Antrag durch die zu-           organismen in ein Schutzgebiet die nach den Umständen\nständige Behörde ausgestellt, soweit die Pflanzen und           erforderlichen Maßnahmen zur Abwehr dieser Gefahr\nPflanzenerzeugnisse keinem Verbringungsverbot nach              anordnen. Sie kann ferner die erforderlichen Maßnahmen\n§ 13h unterliegen, den Anforderungen nach § 13i ent-            anordnen, um die Einhaltung der in § 13i aufgeführten\nsprechen und die Voraussetzungen für das Ausstellen             Anforderungen sicherzustellen.\neines Pflanzenpasses nach § 13c Abs. 2 vorliegen.\n(3) Der Pflanzenpass nach Absatz 2 muss zusätzlich zu                                    § 13m\nden in § 13c Abs. 3 Satz 1 aufgeführten Angaben die\nBuchstaben „ZP“ und die in Anlage 6 Teil V Spalte 3 auf-                     Befördern durch ein Schutzgebiet\ngeführte Angabe für das jeweilige in Spalte 2 aufgeführte         (1) Wer die in Anlage 6 Teil II Spalte 1 und Teil IV\nSchutzgebiet enthalten. Besteht der Pflanzenpass aus            Spalte 1 aufgeführten Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse,\neinem Etikett und einem Warenbegleitpapier, müssen die          ausgenommen Pflanzenerzeugnisse nach Teil IV Buchsta-\nAngaben nach Satz 1 im Warenbegleitpapier enthalten             be A Nr. 2.1.1 bis 2.1.5 Spalte 1, durch ein Schutzgebiet\nsein.                                                           ohne einen Pflanzenpass nach § 13j Abs. 1 Satz 1 beför-\ndern will, hat sicherzustellen, dass\n§ 13k                             1. die verwendete Verpackung und das Beförderungs-\nGenehmigung                                 mittel\n(1) Auf Antrag kann die zuständige Behörde das                  a) frei von den in Anlage 6 Teil I Spalte 1 und Teil II\nAusstellen von Pflanzenpässen durch einen Betrieb, der                 Spalte 2 hinsichtlich des jeweiligen Schutzgebietes\nnach § 13n registriert worden ist, für das Verbringen                  aufgeführten Schadorganismen sind,","344                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nb) so beschaffen sind, dass keine Gefahr einer Aus-       2. sichergestellt ist, dass im Betrieb ein Lageplan zur Ein-\nbreitung von Schadorganismen nach Buchstabe a             sichtnahme durch die zuständige Behörde zur Verfü-\nbesteht,                                                  gung steht, aus dem hervorgeht, an welcher Stelle\n2. die Nämlichkeit gewahrt bleibt und                             innerhalb des Betriebes die in der Anlage 5 oder 6 auf-\ngeführten Pflanzen erzeugt oder angebaut oder die in\n3. aus dem Warenbegleitpapier hervorgeht, dass der                der Anlage 5 oder 6 aufgeführten Pflanzen, Pflanzener-\nUrsprungs- oder Herkunftsort und der Bestimmungs-             zeugnisse oder sonstigen Gegenstände gelagert oder\nort außerhalb des jeweiligen Schutzgebietes liegen.           in sonstiger Weise aufbewahrt werden.\n(2) Die zuständige Behörde kann die erforderlichen          Änderungen hinsichtlich der im Vordruck nach Absatz 2\nMaßnahmen anordnen, um die Einhaltung der Voraus-             Satz 2 gemachten Angaben sind der zuständigen Behörde\nsetzungen nach Absatz 1 sicherzustellen. Wer Pflanzen         von den Personen, die eine Tätigkeit nach Satz 1 ausüben,\nund Pflanzenerzeugnisse nach Absatz 1 durch ein Schutz-       unverzüglich anzuzeigen.\ngebiet ohne einen für das jeweilige Schutzgebiet nach\n(4) Derjenige, der nach Absatz 2 registriert worden\n§ 13j Abs. 1 Satz 1 ausgestellten Pflanzenpass befördern\nist, hat\nwill, hat dies der für seinen Betrieb zuständigen Behörde\nso rechtzeitig vor der Beförderung anzuzeigen, dass die       1. der zuständigen Behörde unverzüglich das Auftreten\nzuständige Behörde Maßnahmen nach Satz 1 anordnen                 oder den Verdacht des Auftretens der in Anlage 1\nkann.                                                             oder 2 aufgeführten Schadorganismen anzuzeigen,\n2. Aufzeichnungen über\nVierter Abschnitt                           a) das Empfangsdatum, den Absender sowie Art\nund Stückzahl oder Masse der in Anlage 5 oder 6\nRegistrierung                                 aufgeführten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und\nsonstigen Gegenstände, die zur Lagerung oder\n§ 13n                                     Anpflanzung im Betrieb erworben worden sind, und\nRegistrierung                             b) Art und Stückzahl oder Masse der in Anlage 5\n(1) Wer                                                             oder 6 aufgeführten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nund sonstigen Gegenstände, die im Betrieb erzeugt\n1. Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegen-                  oder an andere abgegeben worden sind,\nstände,\nzu führen und mindestens für die Dauer von drei Jahren\na) die in Anlage 5 Teil I aufgeführt sind, aus einem          aufzubewahren und\nDrittland einführen will,\n3. innerbetriebliche Kontrollen auf Befall mit in den\nb) die in Anlage 5 Teil II aufgeführt sind, innergemein-      Anlagen 1 und 2 aufgeführten Schadorganismen\nschaftlich verbringen will,                               durchzuführen, soweit die zuständige Behörde dies\nc) die in Anlage 4 Teil II Buchstabe B Nr. 2.1.1              anordnet.\nSpalte 1 und Buchstabe C Nr. 2.2 Spalte 1 auf-\ngeführt sind, zu gewerblichen Zwecken lagern oder                                 § 13o\ninnergemeinschaftlich verbringen will, oder\nRuhen der Registrierung\n2. Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, die in Anlage 6\nTeil II Spalte 1 oder Teil IV Spalte 1 aufgeführt sind,      Stellt die zuständige Behörde bei registrierten Betrieben\nausgenommen Pflanzenerzeugnisse nach Teil IV              fest, dass die Voraussetzungen für die Registrierung eines\nBuchstabe A Nr. 2.1.1 bis 2.1.5 Spalte 1, in ein in       Betriebes nicht mehr vorliegen oder der Betrieb die Pflich-\nSpalte 3 aufgeführtes Schutzgebiet verbringen will,       ten nach § 13n Abs. 4 nicht erfüllt, ordnet sie das Ruhen\nder Registrierung bis zur Behebung der festgestellten\nmuss von der zuständigen Behörde in ein amtliches Ver-        Mängel an. Mit dem Ruhen der Registrierung erlöschen\nzeichnis aufgenommen worden sein (Registrierung).             die dem Betrieb nach § 13d Abs. 1 Satz 1 und § 13k Abs. 1\n(2) Auf Antrag nimmt die zuständige Behörde den-            Satz 1 erteilten Genehmigungen.\njenigen, der Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige\nGegenstände nach Absatz 1 einführen, innergemein-\nschaftlich verbringen oder zu gewerblichen Zwecken                                 Fünfter Abschnitt\nlagern will, in ein Verzeichnis auf und erteilt dem Antrag-\nsteller eine Registriernummer. Für den Antrag ist ein                           Schlussbestimmungen\nVordruck der zuständigen Behörde zu verwenden.\n(3) Wird eine Tätigkeit nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe a                                  § 14\noder b oder Nr. 2 zu erwerbsmäßigen Zwecken oder eine                                  Ausnahmen\nTätigkeit nach Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe c ausgeübt, setzt        (1) Die zuständige Behörde kann auf Antrag, soweit\ndie Aufnahme in das amtliche Verzeichnis voraus, dass         keine Gefahr der Ausbreitung von Schadorganismen ent-\n1. der zuständigen Behörde                                    steht, für die Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen\na) ein vollständig ausgefüllter Antrag vorliegt und       oder sonstigen Gegenständen aus Drittländern Ausnah-\nmen genehmigen von\nb) eine Person benannt worden ist, die über die Pflan-\nzenerzeugung im Betrieb und die Maßnahmen zum         1. § 3 Abs. 1 und 2 Satz 1 bei zum Anpflanzen bestimm-\nPflanzenschutz die erforderlichen Auskünfte geben         ten Pflanzen und\nkann, und                                             2. den §§ 4, 5, 6 und 8,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  345\nsoweit dies einer Entscheidung der Kommission oder des       4. Zweck der Einfuhr oder des innergemeinschaftlichen\nRates der Europäischen Gemeinschaften auf Grund des              Verbringens,\nArtikels 14 Abs. 1 der Richtlinie 77/93/EWG entspricht.\n5. Anschrift und Beschreibung der Lagerorte und der Orte\n(2) Über die in Absatz 1 vorgesehenen Ausnahmen hin-          der Durchführung des Vorhabens,\naus kann die zuständige Behörde, soweit keine Gefahr der     6. vorgeschlagene Einlassstelle im Falle der Einfuhr.\nAusbreitung von Schadorganismen entsteht, auf Antrag\ndie Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und           Dem Antrag ist ein geeigneter Herkunftsnachweis für das\nsonstigen Gegenständen genehmigen, die im unmittel-          Pflanzenmaterial oder den Schadorganismus beizufügen.\nbaren Grenzgebiet eines benachbarten Drittlandes an-         Die zuständige Behörde kann weitere Angaben verlangen,\ngebaut, erzeugt oder verwendet werden und im unmittel-       soweit dies im Einzelfall zur Verhinderung der Gefahr einer\nbaren Grenzgebiet im Inland angebaut oder verwendet          Einschleppung oder Ausbreitung des Schadorganismus\nwerden sollen. Dem Antrag ist ein geeigneter Nachweis        erforderlich ist.\nüber deren Standort im Drittland beizufügen und außer-\ndem Angaben über deren vorgesehene Verwendung                   (3) Die Genehmigung kann erteilt werden, wenn die\noder Verbleib im Inland zu machen. Diese Pflanzen,           Einhaltung der Anforderungen des Anhangs I der Richt-\nPflanzenerzeugnisse und sonstigen Gegenstände dürfen         linie 95/44/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 mit den\nnur eingeführt werden, wenn sie von einem Herkunfts-         Bedingungen, unter denen bestimmte Pflanzen, Pflanzen-\nnachweis begleitet werden. Die Genehmigung kann mit          erzeugnisse und andere Gegenstände gemäß den An-\nder Auflage verbunden werden, bei der Einfuhr der            hängen I bis V der Richtlinie 77/93/EWG des Rates zu\nzuständigen Behörde eine amtliche Bescheinigung des          Versuchs-, Forschungs- und Züchtungszwecken in die\nDrittlandes über die Herkunft der Ware vom angegebenen       Gemeinschaft oder bestimmte Schutzgebiete derselben\nStandort vorzulegen.                                         eingeführt oder darin verbracht werden dürfen (ABl. EG\nNr. L 184 S. 34), in der jeweils geltenden Fassung sicher-\n(3) Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von § 13        gestellt ist. Der Antragsteller ist verpflichtet, unverzüglich\nin Verbindung mit den §§ 4 bis 8 für die Durchfuhr unter     jede Änderung im Verlauf des im Antrag angegebenen\nzollamtlicher Überwachung genehmigen.                        Vorhabens oder jede Änderung des Zwecks anzuzeigen.\nDie Genehmigung kann nachträglich mit Auflagen ver-\n(4) Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von § 13c\nbunden werden.\nAbs. 1 und § 13n Abs. 1 zulassen, soweit die in Anlage 5\nTeil II Buchstabe A und B aufgeführten Pflanzen, Pflanzen-      (4) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse, sonstige Gegen-\nerzeugnisse und sonstigen Gegenstände in dem Betrieb         stände oder Schadorganismen, die im Rahmen der Aus-\noder auf Wochenmärkten nach § 67 Abs. 1 der Gewerbe-         nahmegenehmigung nach Absatz 1 eingeführt oder inner-\nordnung abgegeben werden und für Empfänger bestimmt          gemeinschaftlich verbracht werden, müssen von einer\nsind, die weder Pflanzenerzeugung zu erwerbsmäßigen          Bescheinigung nach dem Muster des Anhangs II der\nZwecken betreiben noch Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse         Richtlinie 95/44/EG begleitet sein und dürfen nur unter\nund sonstige Gegenstände zu erwerbsmäßigen Zwecken           den in den Anhängen I und III der Richtlinie 95/44/EG auf-\nin Verkehr bringen und keine Gefahr einer Ausbreitung von    geführten Quarantänebedingungen gelagert, untersucht\nSchadorganismen besteht. Für Saat- und Pflanzgut der         und behandelt werden. Während ihrer Beförderung darf\nKartoffel (Solanum tuberosum L.) bleibt Anlage 5 Teil II     keine Gefahr einer Ausbreitung von Schadorganismen\nBuchstabe A Nr. 1 unberührt.                                 entstehen. Die Quarantänebedingungen können auf\n(5) Die §§ 13b, 13c Abs. 1 und § 13n Abs. 1 gelten nicht  Antrag oder nach negativem Ergebnis der Untersuchun-\nfür Umzugsgut sowie einzelne Pflanzen und Pflanzen-          gen nach Anhang III der Richtlinie 95/44/EG von der\nerzeugnisse bis zehn Kilogramm, soweit                       zuständigen Behörde aufgehoben werden.\na) Verbringungsverbote nach § 13a nicht entgegenstehen\nund                                                                                  § 14b\nb) die Befallsgegenstände nicht zu erwerbsmäßigen,                                   Mitteilungen\nzüchterischen oder wissenschaftlichen Zwecken\nDer Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forst-\ninnergemeinschaftlich verbracht werden.\nwirtschaft wird die Befugnis zum Verkehr mit der\nKommission der Europäischen Gemeinschaft oder den\n§ 14a                             zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten in folgen-\nden Fällen übertragen:\nAusnahmen für\nVersuchs- und Züchtungszwecke                    1. Mitteilungen und Angaben über das Auftreten und\nden Verdacht des Auftretens von Schadorganismen\n(1) Die zuständige Behörde kann auf Antrag, soweit            sowie über die Durchführung der Maßnahmen zur\nkeine Gefahr der Ausbreitung von Schadorganismen ent-            Verhinderung der Gefahr ihrer Einschleppung oder\nsteht, Ausnahmen von den §§ 2 bis 9 sowie von den                Ausbreitung,\n§§ 13a bis 13o für wissenschaftliche Zwecke, Versuchs-\nzwecke oder Pflanzenzüchtungsvorhaben genehmigen.            2. Mitteilungen über Beanstandungen bei Sendungen\nvon Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder sonstigen\n(2) Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:               Gegenständen oder von Schadorganismen aus einem\n1. Name und Anschrift des Antragstellers,                        Drittland, wenn die Sendung zurückgewiesen oder\nvernichtet worden ist, eine Quarantänemaßnahme\n2. wissenschaftlicher Name, Art, Menge und Herkunft              auferlegt, die Entfernung des Befallsgegenstandes\ndes Pflanzenmaterials oder des Schadorganismus,              aus der Sendung oder die Behandlung der Ware an-\n3. Art, Dauer, Ziel und Beschreibung des Vorhabens,              geordnet worden ist,","346              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\n3. Mitteilungen über Beanstandungen bei Sendungen           3.   entgegen § 3 Abs. 3 Teile einer Sendung einführt,\nvon Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder sonstigen       3a. entgegen § 8 Abs. 2 Satz 2 die Anzeige nicht oder\nGegenständen aus einem Mitgliedstaat, wenn die               nicht rechtzeitig erstattet oder die Untersuchung einer\nSendung nicht von einem Pflanzenpass nach § 13c              Sendung nicht ermöglicht,\noder 13j begleitet gewesen ist oder Maßnahmen nach\n§ 13g angeordnet worden sind,                           4.   entgegen § 13a Abs. 1 oder § 13h Abs. 1 Schadorga-\nnismen verbringt,\n4. Mitteilungen über Ausnahmen, die nach § 14 Abs. 1\noder 2 oder § 14a Abs. 1 genehmigt worden sind.         5.   entgegen § 13a Abs. 2, 3 Satz 1 oder Abs. 5, §§ 13b,\n13c Abs. 1 Satz 1, § 13h Abs. 2 oder 3, §§ 13i oder 13j\nAbs. 1 Satz 1 Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder\n§ 14c\nsonstige Gegenstände verbringt,\nForderungsübergang\n6.   entgegen § 13a Abs. 4 Teile einer Sendung verbringt,\nSoweit sich die Europäische Gemeinschaft an der\n7.   entgegen § 13n Abs. 3 Satz 2 eine Anzeige nicht, nicht\nLeistung eines Landes an einen Entschädigungs- oder\nrichtig oder nicht rechtzeitig erstattet oder\nAusgleichsberechtigten beteiligt, geht eine Forderung auf\nSchadenersatz oder Entschädigung, die dem Entschädi-        8.   entgegen § 14a Abs. 4 Satz 1 eine Pflanze, ein\ngungs- oder Ausgleichsberechtigten gegen einen Dritten           Pflanzenerzeugnis, einen sonstigen Gegenstand oder\nzusteht, in Höhe der anteiligen Finanzierung der Euro-           einen Schadorganismus lagert, untersucht oder be-\npäischen Gemeinschaft auf diese über; im Übrigen geht            handelt.\ndie Forderung auf das Land über, soweit dieses sich an\n(2) Die Vorschriften des Absatzes 1 Nr. 1 bis 3a gelten\nder Finanzierung mit einem eigenen Anteil beteiligt hat.\nnach Maßgabe des § 13 auch für die Durchfuhr.\n§ 15\n§ 16\nOrdnungswidrigkeiten\n(weggefallen)\n(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 40 Abs. 1 Nr. 1\nBuchstabe a des Pflanzenschutzgesetzes handelt, wer\nvorsätzlich oder fahrlässig                                                               § 17\n1.   entgegen § 2 Schadorganismen einführt,                                          (weggefallen)\n2.   entgegen § 3 Abs. 1 oder 2 Satz 1, §§ 4, 5 oder § 7\nAbs. 1 Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder sonstige                                   § 18\nGegenstände einführt,                                                           (Inkrafttreten)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                            347\nAnlage 1\n(zu den §§ 2 und 3 Abs. 1, § 6 Abs. 5, § 8 Abs. 1, 3 und 4,\nden §§ 9, 13a Abs. 1 und 2, § 13d Abs. 2, § 13f Abs. 1\nund 3, den §§ 13g, 13n Abs. 4 und § 14 Abs. 3)\nSchadorganismen, deren Einfuhr aus einem Drittland\nund innergemeinschaftliches Verbringen verboten ist\nSchadorganismen\nwissenschaftliche Bezeichnung                                         deutsche Bezeichnung\n1                                                              2\n1   Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien\nAcleris spp., außereuropäische Arten                                      Nadelholzwickler\nAmauromyza maculosa (Malloch)\nAnoplophora chinensis (Thomson)\nAnoplophora malasiaca (Forster)\nArrhenodes minutus Drury\nBemisia tabaci Genn., außereuropäische Populationen,                       Tabakmottenschildlaus\nVektor von Viren, insbesondere\nBean golden mosaic virus\nCowpea mild mottle virus\nEuphorbia mosaic virus\nFlorida tomato virus\nLettuce infectious yellows virus\nPepper mild tigré virus\nSquash leaf curl virus\nBlitopertha orientalis Waterhouse\nCicadellidae, außereuropäische Arten, die als Vektoren\nder Pierceschen Krankheit (verursacht durch Xylella fastidiosa)\nbekannt sind, insbesondere\nCarneocephala fulgida Nottingham\nDraeculacephala minerva Ball\nGraphocephala atropunctata (Signoret)\nChoristoneura spp., außereuropäische Arten\nConotrachelus nenuphar (Herbst)                                           Pflaumenrüssler\nDiabrotica barberi Smith et Lawrence                                      Nördlicher Maiswurzelbohrer\nDiabrotica undecimpunctata howardi Barber                                  Südlicher Maiswurzelbohrer\nDiabrotica undecimpunctata undecimpunctata Mannerheim                      Gepunkteter Gurkenkäfer\nDiabrotica virgifera Le Conte                                             Westlicher Maiswurzelbohrer\nGlobodera pallida (Stone) Behrens*)                                       Weißer Kartoffelnematode\nGlobodera rostochiensis (Wollenweber) Behrens*)                            Goldener Kartoffelnematode\nHeliothis armigera (Hübner)*)                                             Altweltlicher Baumwollkapselwurm\nHeliothis zea (Boddie)                                                    Amerikanischer Baumwollkapselwurm\nHirschmaniella spp., außer Hirschmaniella gracilis (de Man)\nLuc et Goodey\nLiriomyza bryoniae (Kaltenbach)*)                                         Tomatenminierfliege\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard)*)\nLiriomyza sativae Blanchard\nLiriomyza trifolii (Burgess)*)                                            Floridaminierfliege\nLongidorus diadecturus Eveleigh et Allen\nMeloidogyne chitwoodi Golden et al.*)                                     Columbia-Wurzelgallennematode\nMeloidogyne fallax Karssen*)\nMonochamus spp., außereuropäische Arten                                   Bockkäfer\nMyndus crudus Van Duzee\nNacobbus aberrans (Thorne) Thorne et Allen                                Falsches Wurzelgallenälchen\nOpogona sacchari (Bojer)*)                                                Bananentriebbohrer\nPopillia japonica Newman*)                                                Japankäfer\nPremnotrypes spp., außereuropäische Arten\nPseudopityophthorus minutissimus (Zimmermann)\nPseudopityophthorus pruinosus (Eichhoff)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.","348                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nwissenschaftliche Bezeichnung                                          deutsche Bezeichnung\n1                                                              2\nRhizoecus hibisci Kawai et Takagi\nScaphoideus luteolus (Van Duzee)                                          Gelbliche Kahnzikade\nSpodoptera eridania (Cramer)\nSpodoptera frugiperda (Smith)                                             Heerwurm\nSpodoptera littoralis (Boisduval )*)                                      Afrikanische Baumwolleule\nSpodoptera litura (Fabricius)                                             Asiatische Baumwolleule\nTephritidae, außereuropäische Arten, insbesondere                         Fruchtfliegen\nAnastrepha fraterculus (Wiedemann)                                     Peruanische Fruchtfliege\nAnastrepha ludens (Loew)                                               Mexikanische Fruchtfliege\nAnastrepha obliqua Macquart\nAnastrepha suspensa (Loew)\nDacus ciliatus Loew\nDacus cucurbitae Coquillett                                            Melonenfliege\nDacus dorsalis Hendel                                                  Orientalische Fruchtfliege\nDacus tryoni (Froggatt)\nDacus tsuneonis Miyake                                                 Japanische Zitrusfruchtfliege\nDacus zonatus Saund.\nEpochra canadensis (Loew)\nPardalaspis cyanescens Bezzi\nPardalaspis quinaria Bezzi                                             Rhodesien-Fruchtfliege\nPterandrus rosa (Karsch)                                               Natalfruchtfliege\nRhacochlaena japonica Ito\nRhagoletis cingulata (Loew)                                            Weißgebänderte Nordamerikanische\nKirschfruchtfliege\nRhagoletis completa Cresson                                            Amerikanische Walnussschalenfliege\nRhagoletis fausta (Osten-Sacken)                                       Dunkle Nordamerikanische Kirschfruchtfliege\nRhagoletis indifferens Curran\nRhagoletis mendax Curran\nRhagoletis pomonella (Walsh)                                           Apfelfruchtfliege\nRhagoletis ribicola Doane\nRhagoletis suavis (Loew)\nThrips palmi Karny\nXiphinema americanum Cobb sensu lato, außereuropäische\nPopulationen\nXiphinema californicum Lamberti et Bleve-Zacheo\n2 Parasitäre Pflanzen\nArceuthobium spp., außereuropäische Arten                                 Zwergmistel\n3   Pilze\nCeratocystis fagacearum (Bretz) Hunt                                      Eichenwelke\nChrysomyxa arctostaphyli Dietel                                           Fichtennadelrost\nCronartium spp., außereuropäische Arten\nEndocronartium spp., außereuropäische Arten\nGuignardia laricina (Saw.) Yamamoto et Ito                                Triebsterben der Lärche\nGymnosporangium spp., außereuropäische Arten\nInonotus weirii (Murrill) Kotlaba et Pouzar\nMelampsora farlowii (Arthur) Davis                                        Hemlocktannenrost\nMelampsora medusae Thümen*)                                               Pappelrost\nMonilinia fructicola (Winter) Honey                                       Fruchtfäule des Kern- und Steinobstes\nMycosphaerella larici-leptolepis Ito et al.\nMycosphaerella populorum G.E. Thompson                                    Septoria-Krebs der Pappel\nPhoma andina Turkensteen\nPhyllosticta solitaria Ell. et Ev.                                        Rußfleckenkrankheit des Apfels\nSeptoria lycopersici Speg. var. malagutii Ciccarone et Boerema            Septoria-Blattfleckenkrankheit\nSynchytrium endobioticum (Schilbersky) Percival*)                         Kartoffelkrebs\nThecaphora solani Barrus                                                  Kartoffelbrand\nTilletia indica Mitra                                                     Indischer Weizenbrand\nTrechispora brinkmannii (Bresad.) Rogers\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                      349\nSchadorganismen\nwissenschaftliche Bezeichnung                                          deutsche Bezeichnung\n1                                                              2\n4   Bakterien\nClavibacter michiganensis (Smith) Davis et al. ssp.                       Bakterielle Ringfäule der Kartoffel\nsepedonicus (Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.*)\nPseudomonas solanacearum (Smith) Smith*)                                  Schleimkrankheit der Kartoffel\nXylella fastidiosa (Well et Raju)                                         Piercesche Krankheit\n5   Viren und virusähnliche Krankheitserreger\nApple proliferation mycoplasm*)                                           Triebsucht des Apfels\nApricot chlorotic leaf roll mycoplasm*)                                   Chlorotische Blattrollkrankheit der Aprikose\nElm phloem necrosis mycoplasm                                             Phloemnekrose der Ulme\nPear decline mycoplasm*)                                                  Birnenverfall\nTobacco ringspot virus\nTomato ringspot virus                                                     Tomatenringfleckenvirus\nViren und virusähnliche Organismen der Kartoffel,\ninsbesondere\nAndean potato latent virus\nAndean potato mottle virus\nArracacha virus B, oca strain\nPotato black ringspot virus\nPotato spindle tuber viroid                                            Spindelknollenkrankheit der Kartoffel\nPotato virus T                                                         Kartoffelvirus T\nAußereuropäische Isolate der Kartoffelviren A, M, S, V, X\nund Y (einschließlich Yo, Yn and Yc) und Potato leaf roll virus\nViren und virusähnliche Organismen von Apfel (Malus Mill.),\nBirne (Pyrus L.), Erdbeere (Fragaria L.), Prunus L., Quitte\n(Cydonia Mill.), Ribes L., Rubus L. und Wein (Vitis L.),\ninsbesondere\nBlueberry leaf mottle virus\nCherry rasp leaf virus, amerikanischer Erreger                         Amerikanische Raublättrigkeit der Kirsche\nPeach mosaic virus, amerikanischer Erreger                             Amerikanisches Pfirsichmosaik\nPeach phony rickettsia                                                 Progressive Zwergwüchsigkeit des Pfirsichs\nPeach rosette mosaic virus\nPeach rosette mycoplasm                                                Rosettenkrankheit des Pfirsichs\nPeach X-disease mycoplasm                                              X-Krankheit des Pfirsichs\nPeach yellows mycoplasm                                                Amerikanische Pfirsichvergilbung\nPlum line pattern virus, amerikanischer Erreger                        Amerikanisches Pflaumenbandmosaik\nRaspberry leaf curl virus, amerikanischer Erreger                      Blattkräuselung der Himbeere\nStrawberry latent „C“ virus\nStrawberry vein banding virus                                          Adernbänderung\nStrawberry witches' broom mycoplasm                                    Hexenbesen der Erdbeere\nAußereuropäische Viren und virusähnliche Organismen\nvon Apfel (Malus Mill.), Birne (Pyrus L.), Erdbeere (Fragaria L.),\nPrunus L., Quitte (Cydonia Mill.), Ribes L., Rubus L. und Wein\n(Vitis L.)\nDurch Bemisia tabaci Genn. übertragene Viren, insbesondere\nBean golden mosaic virus\nCowpea mild mottle virus\nEuphorbia mosaic virus\nFlorida tomato virus\nLettuce infectious yellows virus\nPepper mild tigré virus\nSquash leaf curl virus\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.","350                      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nAnlage 2\n(zu § 3 Abs. 2, § 6 Abs. 5, § 8 Abs. 1 und 3,\nden §§ 9, 13a Abs. 3, § 13d Abs. 2, § 13f Abs. 1,\nden §§ 13g, 13n Abs. 4 und § 14 Abs. 3)\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse,\nderen Einfuhr aus einem Drittland und innergemeinschaftliches Verbringen\nbei Befall mit bestimmten Schadorganismen verboten ist\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nA Pflanzen\n1    Pflanzen\nPaprika (Capsicum anuum L.)                                               Xanthomonas campestris pv. vesicatoria (Doidge) Dye*)\n(Fleckenkrankheit der Tomate)\nRubus-Arten (Rubus L.)                                                    Black raspberry latent virus\n(Latentes Brombeervirus)\nCherry leaf roll virus**)\n(Blattrollvirus der Süßkirsche)\nPrunus necrotic ringspot virus***)\n(Nekrotischer Kirschenring-Virus)\nTomate (Lycopersicon lycopersicum (L.)                                    Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis (Smith)\nKarsten ex. Farw.)                                                        Davis et al.*)\n(Bakterienwelke der Tomate)\nXanthomonas campestris pv. vesicatoria (Doidge) Dye*)\n(Fleckenkrankheit der Tomate)\n2    P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\nApfel (Malus Mill.)                                                       Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nApfel (Malus Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen                    Alternaria alternata (Fr.) Keissler, außereuropäische\nLändern                                                                   pathogene Isolate\nCarposina niponensis Walsingham\nEnarmonia packardi (Zeller)\nEnarmonia prunivora Walsh\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nAraceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder                              Radopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\nbeigefügtem Kultursubstrat                                                (Zitruswurzelnematode)\nRadopholus similis (Cobb) Thorne*)\n(Bananenwurzelnematode)\nBalsamine (Impatiens), alle Sorten von Neuguinea-                         Tomato spotted wilt virus*)\nHybriden                                                                  (Bronzefleckenkrankheit)\nBirne (Pyrus L.)                                                          Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nBirne (Pyrus L.), mit Ursprung in außereuropäischen                       Alternaria alternata (Fr.) Keissler, außereuropäische\nLändern                                                                   pathogene Isolate\nCarposina niponensis Walsingham\nEnarmonia packardi (Zeller)\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nNumonia pyrivorella (Matsumura)\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nVenturia nashicola Tanaka et Yamamoto\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                           351\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                        wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nBlaustern (Scilla L.), Zwiebeln und Kormi                                 Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nChrysantheme (Dendranthema (DC.) Des Moul.)                               Chrysanthemum stunt viroid*)\n(Chrysanthemenstauche)\nDidymella ligulicola (Baker, Dimock et Davis) v. Arx*)\n(Ascochyta-Krankheit)\nPuccinia horiana Hennings*)\n(Weißer Chrysanthemenrost)\nTomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nClausena Burm.f.                                                          Trioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nDouglasie (Pseudotsuga Carr.), mit Ursprung in außer-                     Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nEberesche (Sorbus L.), ausgenommen Oxelbeere                              Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers.)                                         (Feuerbrand)\nEiche (Quercus L.)                                                        Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr*)\n(Rindenkrebs der Kastanie)\nEierfrucht (Solanum melongena L.)                                         Tomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nErdbeere (Fragaria L.)                                                    Anthonomus bisignifer (Schenkling)\nAnthonomus signatus (Say)\nAphelenchoides besseyi Christie*)\n(Reisblattälchen)\nArabis mosaic virus*)\n(Arabismosaikvirus)\nColletotrichum acutatum Simmonds*)\n(Anthraknose-Fruchtfäule)\nPhytophthora fragariae Hickman var. fragariae*)\n(Rote Wurzelfäule der Erdbeere)*)\nRaspberry ringspot virus*)\n(Blattkräuselung der Himbeere)\nStrawberry crinkle virus*)\n(Kräuselkrankheit der Erdbeere)\nStrawberry latent ringspot virus*)\n(Latentes Ringfleckenvirus)\nStrawberry mild yellow edge virus*)\n(Blattrandvergilbung der Erdbeere)\nTomato black ring virus*)\n(Tomatenschwarzringvirus,Virus der Erdbeere)\nXanthomonas fragariae Kennedy et King*)\n(Blattfleckenkrankheit)\nFeuerdorn (Pyracantha Roem.)                                              Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nFichte (Picea A. Dietr.), mit Ursprung in außer-                          Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nFuchsie (Fuchsia L.)                                                      Aculops fuchsiae Keifer\nGladiole (Gladiolus Tourn. ex L.), Knollen und Kormi                      Ditylenchus destructor Thorne*)\nvon Zwergformen und deren Hybriden, wie Gladiolus                         (Älchenkrätze)\ncallianthus Marais, Gladiolus colvillei Sweet,\nGladiolus nanus hort., Gladiolus ramosus hort.,\nGladiolus tubergenii hort.\nGlanzapfel (Photinia Ldl.), mit Ursprung in außer-                        Enarmonia prunivora Walsh\neuropäischen Ländern\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","352                      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nHeidelbeere (Vaccinium spp.)                                              Diaporthe vaccinii Shaer\n(Wipfelnekrose)\nHemlocktanne (Tsuga Carr.), mit Ursprung in außer-                        Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nHopfen (Humulus lupulus L.)                                               Verticillium albo-atrum Reinke et Berthold\n(Verticillium-Welke)\nVerticillium dahliae Klebahn*)\n(Verticillium-Welke)\nHyazinthe (Hyacinthus L.), Zwiebeln und Kormi                             Ditylenchus destructor Thorne*)\n(Älchenkrätze)\nDitylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nIris (Iris L.), Zwiebeln und Kormi                                        Ditylenchus destructor Thorne*)\n(Älchenkrätze)\nKamelie (Camellia L.), mit Ursprung in außer-                             Ciborinia camelliae Kohn\neuropäischen Ländern\nKartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen                                 Ditylenchus destructor Thorne*)\n(Älchenkrätze)\nTomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nKastanie (Castanea Mill.)                                                 Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr*)\n(Rindenkrebs der Kastanie)\nKiefer (Pinus L.)                                                         Atropellis spp.\n(Kiefernrindenkrebs)\nCercoseptoria pinidensiflorae (Hori et Nambu) Deighton\nScirrhia acicola (Dearn.) Siggers\nScirrhia pini Funk et Parker*)\n(Dothistroma-Nadelbräune)\nKiefer (Pinus L.), mit Ursprung in außer-                                 Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nKirsche: Süßkirsche (Prunus avium L.), Sauerkirsche                       Little cherry pathogen, außereuropäische Isolate\n(Prunus cerasus L.), Zierkirsche (Prunus incisa Thunb.),                  (Kleinfrüchtigkeit der Kirsche)\nPrunus sargentii Rehd., Prunus serrula Franch.,\nPrunus serrulata Lindl., Prunus speciosa (Koidz.)\nIngram, Prunus subhirtella Miq., Prunus yedoensis\nMatsum., und deren Hybriden und Kultivare\nKrokus (Crocus L.), Zwiebeln und Kormi                                    Ditylenchus destructor Thorne*)\n(Älchenkrätze)\nKrokus (Crocus flavus Weston „Golden Yellow“),                            Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\nZwiebeln und Kormi                                                        (Stängelälchen)\nKüchenzwiebel (Allium cepa L.), Zwiebeln                                  Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden                           Aleurocanthus spp.\nAonidiella citrina Coquillet\nblight and blight-like\n(Brand und brandähnliche Erreger)\nCercospora angolensis Carv. et Mendes\nCirculifer haematoceps*)\nCirculifer tenellus*)\nCitrus greening bacterium\nCitrus mosaic virus\nCitrus tristeza virus, außereuropäische Isolate\n(Tristeza-Krankheit)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                           353\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nCitrus tristeza virus, europäische Isolate*)\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus variegated chlorosis\nCitrus vein enation woody gall*)\nDiaphorina citri Kuway.\n(Südostasiatischer Zitrusblattfloh)\nElsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nEotetranychus lewisi McGregor\nEotetranychus orientalis Klein\n(Orientalische Spinnmilbe)\nGuignardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme\nHishimonus phycitis (Distant)\nLeprosis\nLeucaspis japonica Ckll.\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gikashvili*)\nPsorosis, natürlich ausbreitend\n(Rindenschuppigkeit)\nRadopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\n(Zitruswurzelnematode)\nSaissetia nigra (Nietm.)\n(Schwarze Napfschildlaus)\nSatsuma dwarf virus\nScirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nScirtothrips dorsalis Hood\n(Nordischer Teeblasenfuß)\nSpiroplasma citri Saglio et al.*)\nTatter leaf virus\n(Lochkrankheit)\nToxoptera citricida Kirk.\n(Braune Zitrusblattlaus)\nTrioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nUnaspis citri Comstock\nWitches’ broom (MLO)\n(Hexenbesen)\nXanthomonas campestris, alle für Citrus pathogene\nStämme\n(Fleckenkrankheit)\nLärche (Larix Mill.), mit Ursprung in außer-                              Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nMarantaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem                               Radopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\noder beigefügtem Kultursubstrat                                           (Zitruswurzelnematode)\nRadopholus similis (Cobb) Thorne*)\n(Bananenwurzelnematode)\nMelone (Cucumis melo L.)                                                  Tomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nMilchstern (Ornithogalum L.), Zwiebeln und Kormi                          Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nMispel (Mespilus L.)                                                      Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","354                      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nMusaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem                                  Radopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\noder beigefügtem Kultursubstrat                                           (Zitruswurzelnematode)\nRadopholus similis (Cobb) Thorne*)\n(Bananenwurzelnematode)\nNachtschattengewächse (Solanaceae)                                        Potato stolbur mycoplasm*)\nPuccinia pittieriana Hennings\nNadelbäume (Coniferales), mit Ursprung in außer-                          Pissodes spp., außereuropäische Arten\neuropäischen Ländern                                                      (Rüsselkäfer)\nNadelbäume (Coniferales) über 3 m Höhe,                                   Scolytidae spp., außereuropäische Arten\nmit Ursprung in außereuropäischen Ländern                                 (Borkenkäfer)\nNarzisse (Narcissus L.), Zwiebeln und Kormi                               Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nNektarine (Prunus persica var. nectarina (Ait.) Maxim)                    Pseudomonas syringae pv. persicae (Prunier et al.)\nYoung et al.*)\nNelke (Dianthus L.)                                                       Erwinia chrysanthemi pv. dianthicola (Hellmers) Dickey*)\n(Erwinia-Welke der Nelke)\nPhialophora cinerescens (Wollenweber) van Beyma*)\n(Welkekrankheit der Edelnelke)\nPseudomonas caryophylli (Burkholder)\nStarr et Burkholder*)\n(Pseudomonas-Welke der Nelke)\nPalmae, mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                         Cadang-Cadang viroid\n(„Kadang-Kadang“-Krankheit)\nPalm lethal yellowing mycoplasm\nPalmen (Phoenix spp.)                                                     Fusarium oxysporum f. sp. albedinis (Kilian et Maire)\nGordon\n(Fusarium-Welkekrankheit)\nPaprika (Capsicum anuum L.)                                               Tomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nPersea spp., bewurzelt oder mit anhaftendem                               Radopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\noder beigefügtem Kultursubstrat                                           (Zitruswurzelnematode)\nRadopholus similis (Cobb) Thorne*)\n(Bananenwurzelnematode)\nPfirsich (Prunus persica (L.) Batsch)                                     Pseudomonas syringae pv. persicae (Prunier et al.)\nYoung et al.*)\nPlatane (Platanus L.)                                                     Ceratocystis fimbriata f. sp. platani Walter*)\n(Platanenwelke)\nPoncirus Raf. und deren Hybriden                                          Aleurocanthus spp.\nAonidiella citrina Coquillet\nblight and blight-like\n(Brand und brandähnliche Erreger)\nCercospora angolensis Carv. et Mendes\nCirculifer haematoceps*)\nCirculifer tenellus*)\nCitrus greening bacterium\nCitrus mosaic virus\nCitrus tristeza virus, außereuropäische Isolate\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus tristeza virus, europäische Isolate*)\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus variegated chlorosis\nCitrus vein enation woody gall*)\nDiaphorina citri Kuway.\n(Südostasiatischer Zitrusblattfloh)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                           355\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                        wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nElsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nEotetranychus lewisi McGregor\nEotetranychus orientalis Klein\n(Orientalische Spinnmilbe)\nGuignardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme\nHishimonus phycitis (Distant)\nLeprosis\nLeucaspis japonica Ckll.\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gikashvili*)\nPsorosis, natürlich ausbreitend\n(Rindenschuppigkeit)\nRadopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\n(Zitruswurzelnematode)\nSaissetia nigra (Nietm.)\n(Schwarze Napfschildlaus)\nSatsuma dwarf virus\nScirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nScirtothrips dorsalis Hood\n(Nordischer Teeblasenfuß)\nSpiroplasma citri Saglio et al.*)\nTatter leaf virus\n(Lochkrankheit)\nToxoptera citricida Kirk.\n(Braune Zitrusblattlaus)\nTrioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nUnaspis citri Comstock\nWitches’ broom (MLO)\n(Hexenbesen)\nXanthomonas campestris, alle für Citrus pathogene\nStämme\n(Fleckenkrankheit)\nPorree (Allium porrum L.)                                                 Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nPräriekerze (Camassia Lindl.), Zwiebeln und Kormi                         Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nPrunus-Arten (Prunus L.)                                                  Apiosporina morbosa (Schwein.) v. Arx\n(Schwarzer Rindenkrebs)\nPlum pox virus*)\n(Scharkakrankheit)\nXanthomonas campestris pv. pruni (Smith) Dye*)\n(Bakterielle Fleckenkrankheit)\nPrunus-Arten (Prunus L.), mit Ursprung in außer-                          Carposina niponensis Walsingham\neuropäischen Ländern                                                      Enarmonia packardi (Zeller)\nEnarmonia prunivora Walsh\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nPuschkinie (Puschkinia Adams), Zwiebeln und Kormi                         Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","356                      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                        wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nQuitte (Cydonia Mill.)                                                    Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nQuitte (Cydonia Mill.), mit Ursprung in außer-                            Alternaria alternata (Fr.) Keissler, außereuropäische\neuropäischen Ländern                                                      pathogene Isolate\nCarposina niponensis Walsingham\nEnarmonia packardi (Zeller)\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nRose (Rosa L.), mit Ursprung in außer-                                    Enarmonia prunivora Walsh\neuropäischen Ländern\nRiesenhyazinthe (Galtonia candicans (Baker) Decne),                       Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\nZwiebeln und Kormi                                                        (Stängelälchen)\nRübe (Beta vulgaris L.)                                                   Beet curly top virus, außereuropäische Isolate\n(Kräuselschopfkrankheit der Rübe)\nBeet leaf curl virus*)\n(Rübenkräuselkrankheit)\nRubus-Arten (Rubus L.)                                                    Arabis mosaic virus*)\n(Arabismosaikvirus)\nRaspberry ringspot virus*)\n(Blattkräuselung der Himbeere)\nStrawberry latent ringspot virus*)\n(Latentes Ringfleckenvirus der Erdbeere)\nTomato black ring virus*)\n(Tomatenschwarzringvirus)\nSalat (Lactuca sativa L.)                                                 Tomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nSchalotte (Allium ascalonicum L.), Zwiebeln                               Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nSchneeglöckchen (Galanthus L.), Zwiebeln und Kormi                        Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nSchneestolz (Chionodoxa Boiss.), Zwiebeln und Kormi                       Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nSchnittlauch (Allium schoenoprasum L.), Zwiebeln                          Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nSchönhäutchen (Hymenocallis Salisb.,                                      Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\nIsmene Herbert), Zwiebeln und Kormi                                       (Stängelälchen)\nSellerie (Apium graveolens L.)                                            Tomato spotted wilt virus*)\n(Bronzefleckenkrankheit)\nStranvaesie (Stranvaesia Lindl.)                                          Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nTabak (Nicotiana tabacum L.), für den erwerbsmäßigen                      Tomato spotted wilt virus*)\nTabakanbau bestimmt                                                       (Bronzefleckenkrankheit)\nTanne (Abies Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen                    Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\nLändern                                                                   (Kiefernholznematode)\nTigerblume (Tigridia Juss.), Zwiebeln und Kormi                           Ditylenchus destructor Thorne*)\n(Älchenkrätze)\nTraubenhyazinthe (Muscari Miller), Zwiebeln und Kormi Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                           357\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nTulpe (Tulipa L.), Zwiebeln und Kormi                                     Ditylenchus destructor Thorne*)\n(Älchenkrätze)\nDitylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nTomate (Lycopersicon lycopersicum (L.)                                    Tomato yellow leaf curl virus\nKarsten ex. Farw.)\nWacholder (Juniperus L.), mit Ursprung in außer-                          Aschistonyx eppoi Inouye\neuropäischen Ländern                                                      Oligonychus perditus Pritchard et Baker\nWein (Vitis L.)                                                           Daktulosphaira vitifoliae (Fitch)*)\n(Reblaus)\nGrapevine flavescence dorée MLO*)\nMargarodes, außereuropäische Arten, wie:\nMargarodes vitis (Phillipi)\nMargarodes vredendalensis de Klerk\nMargarodes prieskaensis Jakubski\nXylophilus ampelinus (Panagopoulos) Willems et al.*)\nWeißdorn (Crataegus L.)                                                   Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nWeißdorn (Crataegus L.), mit Ursprung in außer-                           Enarmonia prunivora Walsh\neuropäischen Ländern\nWollmispel, Japanische Mispel, Loquat                                     Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Eriobotrya Lindl.)                                                       (Feuerbrand)\nZeder (Cedrus Trew), mit Ursprung in außer-                               Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nZierquitte (Chaenomeles Lindl.)                                           Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                                     Aleurocanthus spp.\nAonidiella citrina Coquillet\nblight and blight-like\n(Brand und brandähnliche Erreger)\nCercospora angolensis Carv. et Mendes\nCirculifer haematoceps*)\nCirculifer tenellus*)\nCitrus greening bacterium\nCitrus mosaic virus\nCitrus tristeza virus, außereuropäische Isolate\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus tristeza virus, europäische Isolate*)\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus variegated chlorosis\nCitrus vein enation woody gall*)\nDiaphorina citri Kuway.\n(Südostasiatischer Zitrusblattfloh)\nElsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nEotetranychus lewisi McGregor\nEotetranychus orientalis Klein\n(Orientalische Spinnmilbe)\nGuignardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme\nHishimonus phycitis (Distant)\nLeprosis\nLeucaspis japonica Ckll.\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gikashvili*)\nPsorosis, natürlich ausbreitend\n(Rindenschuppigkeit)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","358                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                          wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nRadopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\n(Zitruswurzelnematode)\nSaissetia nigra (Nietm.)\n(Schwarze Napfschildlaus)\nSatsuma dwarf virus\nScirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nScirtothrips dorsalis Hood\n(Nordischer Teeblasenfuß)\nSpiroplasma citri Saglio et al.*)\nTatter leaf virus\n(Lochkrankheit)\nToxoptera citricida Kirk.\n(Braune Zitrusblattlaus)\nTrioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nUnaspis citri Comstock\nWitches’ broom (MLO)\n(Hexenbesen)\nXanthomonas campestris, alle für Citrus pathogene\nStämme\n(Fleckenkrankheit)\nZuckerahorn (Acer saccharum Marsh.), mit Ursprung                         Ceratocystis coerulescens (Münch) Bakshi\nin Nordamerika\nZwergmispel (Cotoneaster Ehrh.)                                           Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.*)\n(Feuerbrand)\n3    Saat gut\nBohne (Phaseolus L.)                                                      Xanthomonas campestris pv. phaseoli (Smith) Dye*)\n(Bakterieller Bohnenbrand)\nKlee (Trifolium spp.), mit Ursprung in Argentinien,                       Listronotus bonariensis (Kuschel)\nAustralien, Bolivien, Chile, Neuseeland, Uruguay\nKreuzblüter (Cruciferae), mit Ursprung in Argentinien,                    Listronotus bonariensis (Kuschel)\nAustralien, Bolivien, Chile, Neuseeland, Uruguay\nKüchenzwiebel (Allium cepa L.)                                            Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nLuzerne (Medicago sativa L.)                                              Clavibacter michiganensis ssp. insidiosus (McCulloch)\nDavis et al.*)\n(Bakterielle Welke der Luzerne)\nDitylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nMais (Zea mays L.)                                                        Erwinia stewartii (Smith) Dye\nReis (Oryza spp.)                                                         Aphelenchoides besseyi Christie**)\n(Reisblattälchen)\nXanthomonas campestris pv. oryzae (Ishiyama) Dye\nXanthomonas campestris pv. orizicola (Fang et al.) Dye\n(Bakterielle Weißfleckenkrankheit)\nSchalotte (Allium ascalonicum L.)                                         Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nSchnittlauch (Allium schoenoprasum L.)                                    Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev*)\n(Stängelälchen)\nSonnenblume (Helianthus annuus L.)                                        Plasmopara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni*)\nSüßgräser (Gramineae), mit Ursprung in Argentinien,                       Listronotus bonariensis (Kuschel)\nAustralien, Bolivien, Chile, Neuseeland, Uruguay\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Aphelenchoides besseyi Christie kommt in der Gemeinschaft an Reis (Oryza spp.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                           359\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nB Pflanzenerzeugnisse\n1    P f l a n z e n t e i l e , a u ße r Fr ü c h t e\nApfel (Malus Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen                    Carposina niponensis Walsingham\nLändern                                                                   Enarmonia packardi (Zeller)\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nBirne (Pyrus L.), mit Ursprung in außereuropäischen                       Carposina niponensis Walsingham\nLändern                                                                   Enarmonia packardi (Zeller)\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nNumonia pyrivorella (Matsumura)\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nClausena Burm.f.                                                          Trioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nDouglasie (Pseudotsuga Carr.), mit Ursprung in                            Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\naußereuropäischen Ländern                                                 (Kiefernholznematode)\nFichte (Picea A. Dietr.), mit Ursprung in außer-                          Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nHemlocktanne (Tsuga Carr.), mit Ursprung in                               Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\naußereuropäischen Ländern                                                 (Kiefernholznematode)\nKiefer (Pinus L.)                                                         Atropellis spp.\n(Kiefernrindenkrebs)\nCercoseptoria pini-densiflorae (Hori et Nambu) Deighton\nScirrhia acicola (Dearn.) Siggers\nKiefer (Pinus L.), mit Ursprung in außereuropäischen                      Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\nLändern                                                                   (Kiefernholznematode)\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden                           Aleurocanthus spp.\nAonidiella citrina Coquillet\nblight and blight-like\n(Brand und brandähnliche Erreger)\nCercospora angolensis Carv. et Mendes\nCirculifer haematoceps*)\nCirculifer tenellus*)\nCitrus greening bacterium\nCitrus mosaic virus\nCitrus tristeza virus, außereuropäische Isolate\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus tristeza virus, europäische Isolate*)\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus variegated chlorosis\nCitrus vein enation woody gall*)\nDiaphorina citri Kuway.\n(Südostasiatischer Zitrusblattfloh)\nElsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nEotetranychus lewisi McGregor\nEotetranychus orientalis Klein\n(Orientalische Spinnmilbe)\nGuignardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme\nHishimonus phycitis (Distant)\nLeprosis\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","360                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                           wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nLeucaspis japonica Ckll.\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gikashvili*)\nPsorosis, natürlich ausbreitend\n(Rindenschuppigkeit)\nRadopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\n(Zitruswurzelnematode)\nSaissetia nigra (Nietm.)\n(Schwarze Napfschildlaus)\nSatsuma dwarf virus\nScirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nScirtothrips dorsalis Hood\n(Nordischer Teeblasenfuß)\nSpiroplasma citri Saglio et al.*)\nTatter leaf virus\n(Lochkrankheit)\nToxoptera citricida Kirk.\n(Braune Zitrusblattlaus)\nTrioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nUnaspis citri Comstock\nWitches’ broom (MLO)\n(Hexenbesen)\nXanthomonas campestris, alle für Citrus pathogene\nStämme\n(Fleckenkrankheit)\nLärche (Larix Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen                   Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\nLändern                                                                   (Kiefernholznematode)\nNachtschattengewächse (Solanaceae)                                        Puccinia pittieriana Hennings\nNadelbäume (Coniferales), mit Ursprung in außer-                          Pissodes spp., außereuropäische Arten\neuropäischen Ländern                                                      (Rüsselkäfer)\nNadelbäume (Coniferales) über 3 m Höhe,                                   Scolytidae spp., außereuropäische Arten\nmit Ursprung in außereuropäischen Ländern                                 (Borkenkäfer)\nPalmen (Phoenix spp.)                                                     Fusarium oxysporum f. sp. albedinis (Kilian et Maire)\nGordon\n(Fusarium-Welkekrankheit)\nPoncirus Raf. und deren Hybriden                                          Aleurocanthus spp.\nAonidiella citrina Coquillet\nblight and blight-like\n(Brand und brandähnliche Erreger)\nCercospora angolensis Carv. et Mendes\nCirculifer haematoceps*)\nCirculifer tenellus*)\nCitrus greening bacterium\nCitrus mosaic virus\nCitrus tristeza virus, außereuropäische Isolate\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus tristeza virus, europäische Isolate*)\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus variegated chlorosis\nCitrus vein enation woody gall*)\nDiaphorina citri Kuway.\n(Südostasiatischer Zitrusblattfloh)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Aphelenchoides besseyi Christie kommt in der Gemeinschaft an Reis (Oryza spp.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                           361\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                        wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nElsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nEotetranychus lewisi McGregor\nEotetranychus orientalis Klein\n(Orientalische Spinnmilbe)\nGuignardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme\nHishimonus phycitis (Distant)\nLeprosis\nLeucaspis japonica Ckll.\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gikashvili*)\nPsorosis, natürlich ausbreitend\n(Rindenschuppigkeit)\nRadopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\n(Zitruswurzelnematode)\nSaissetia nigra (Nietm.)\n(Schwarze Napfschildlaus)\nSatsuma dwarf virus\nScirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nScirtothrips dorsalis Hood\n(Nordischer Teeblasenfuß)\nSpiroplasma citri Saglio et al.*)\nTatter leaf virus\n(Lochkrankheit)\nToxoptera citricida Kirk.\n(Braune Zitrusblattlaus)\nTrioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nUnaspis citri Comstock\nWitches’ broom (MLO)\n(Hexenbesen)\nXanthomonas campestris, alle für Citrus pathogene\nStämme\n(Fleckenkrankheit)\nPrunus-Arten (Prunus L.), mit Ursprung in außer-                          Carposina niponensis Walsingham\neuropäischen Ländern                                                      Enarmonia packardi (Zeller)\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nQuitte (Cydonia Mill.), mit Ursprung in außer-                            Carposina niponensis Walsingham\neuropäischen Ländern                                                      Enarmonia packardi (Zeller)\nGrapholita inopinata Heinrich\nGuignardia piricola (Nosa) Yamamoto\nTachypterellus quadrigibbus Say\n(Amerikanischer Apfelrüssler)\nTanne (Abies Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen                    Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\nLändern                                                                   (Kiefernholznematode)\nWacholder (Juniperus L.), mit Ursprung in außer-                          Aschistonyx eppoi Inouye\neuropäischen Ländern                                                      Oligonychus perditus Pritchard et Baker\nWein (Vitis L.)                                                           Daktulosphaira vitifoliae (Fitch)*)\n(Reblaus)\nGrapevine flavescence dorée MLO*)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","362                      Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                         wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nMargarodes, außereuropäische Arten, insbesondere\nMargarodes vitis (Phillipi)\nMargarodes vredendalensis de Klerk\nMargarodes prieskaensis Jakubski\nXylophilus ampelinus (Panagopoulos) Willems et al.*)\nZeder (Cedrus Trew), mit Ursprung in außer-                               Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                                     Aleurocanthus spp.\nAonidiella citrina Coquillet\nblight and blight-like\n(Brand und brandähnliche Erreger)\nCercospora angolensis Carv. et Mendes\nCirculifer haematoceps*)\nCirculifer tenellus*)\nCitrus greening bacterium\nCitrus mosaic virus\nCitrus tristeza virus, außereuropäische Isolate\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus tristeza virus, europäische Isolate*)\n(Tristeza-Krankheit)\nCitrus variegated chlorosis\nCitrus vein enation woody gall*)\nDiaphorina citri Kuway.\n(Südostasiatischer Zitrusblattfloh)\nElsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nEotetranychus lewisi McGregor\nEotetranychus orientalis Klein\n(Orientalische Spinnmilbe)\nGuignardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme\nHishimonus phycitis (Distant)\nLeprosis\nLeucaspis japonica Ckll.\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gikashvili*)\nPsorosis, natürlich ausbreitend\n(Rindenschuppigkeit)\nRadopholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan\n(Zitruswurzelnematode)\nSaissetia nigra (Nietm.)\n(Schwarze Napfschildlaus)\nSatsuma dwarf virus\nScirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nScirtothrips dorsalis Hood\n(Nordischer Teeblasenfuß)\nSpiroplasma citri Saglio et al.*)\nTatter leaf virus\n(Lochkrankheit)\nToxoptera citricida Kirk.\n(Braune Zitrusblattlaus)\nTrioza erytreae Del Guercio\n(Ostafrikanischer Zitrusblattfloh)\nUnaspis citri Comstock\nWitches’ broom (MLO)\n(Hexenbesen)\nXanthomonas campestris, alle für Citrus pathogene\nStämme\n(Fleckenkrankheit)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Cherry leaf roll virus kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                             363\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                          wissenschaftliche Bezeichnung\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                    2\nZuckerahorn (Acer saccharum Marsh.), mit Ursprung                         Ceratocystis coerulescens (Münch) Bakshi\nin Nordamerika\n2    Früc ht e\nApfel (Malus Mill.), mit Ursprung in außer-                               Enarmonia prunivora Walsh\neuropäischen Ländern\nApfelsine (Citrus sinensis (L.) Osbeck),                                  Elsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nmit Ursprung in Südamerika\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden                           Scirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nMandarine (Citrus reticulata Blanko),                                     Elsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes\nmit Ursprung in Südamerika\nPoncirus Raf. und deren Hybriden                                          Scirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\nPrunus-Arten (Prunus L.), mit Ursprung in außer-                          Enarmonia prunivora Walsh\neuropäischen Ländern\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                                     Scirtothrips aurantii Faure\n(Zitrusblasenfuß)\nScirtothrips citri (Moultex)\n(Orangenblasenfuß)\n3    Holz\nKastanie (Castanea Mill.)                                                 Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr*)\n(Rindenkrebs der Kastanie)\nKiefer (Pinus L.)                                                         Atropellis spp.\n(Kiefernrindenkrebs)\nCercoseptoria pinidensiflorae (Hori et Nambu) Deighton\nNadelbäume (Coniferales), mit Ursprung in außer-                          Bursaphelenchus xylophilus (Steiner et Buhrer) Nickle\neuropäischen Ländern                                                      (Kiefernholznematode)\nPissodes spp., außereuropäische Arten\n(Rüsselkäfer)\nNadelbäume (Coniferales), mit Rinde, mit Ursprung                         Scolytidae spp., außereuropäische Arten\nin außereuropäischen Ländern                                              (Borkenkäfer)\nPlatane (Platanus L.), auch ohne natürliche                               Ceratocystis fimbriata f. sp. platani Walter*)\nOberflächenrundung                                                        (Platanenwelke)\nZuckerahorn (Acer saccharum Marsh.),                                      Ceratocystis coerulescens (Münch) Bakshi\nauch ohne natürliche Oberflächenrundung,\nmit Ursprung in Nordamerika\n4    Lo se Rind e\nKastanie (Castanea Mill.)                                                 Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr*)\n(Rindenkrebs der Kastanie)\nKiefer (Pinus L.)                                                         Atropellis spp.\n(Kiefernrindenkrebs)\nNadelbäume (Coniferales), mit Ursprung in außer-                          Pissodes spp., außereuropäische Arten\neuropäischen Ländern                                                      (Rüsselkäfer)\nScolytidae spp., außereuropäische Arten\n(Borkenkäfer)\n*) Schadorganismen, deren Auftreten in der Gemeinschaft bekannt ist.\n**) Aphelenchoides besseyi Christie kommt in der Gemeinschaft an Reis (Oryza spp.) nicht vor.\n***) Prunus necrotic ringspot virus (Nekrotischer Kirschenring-Virus) kommt in der Gemeinschaft an Rubus-Arten (Rubus L.) nicht vor.","364                 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nAnlage 3\n(zu den §§ 4, 13 und 13a Abs. 5)\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände,\nderen Einfuhr aus einem Drittland und\ninnergemeinschaftliches Verbringen verboten ist\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nUrsprungsland\nund sonstige Gegenstände\n1                                                      2\nA        Pflanzen\n1        Pflanzen\n1.1      Wein (Vitis L.)                                           Drittländer\n2        P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n2.1      Apfel (Malus Mill.) und deren Hybriden                    Außereuropäische Länder, außer Australien,\nKanada, Neuseeland, Mittelmeerländer und den\nFestlandstaaten der USA\n2.1.1    Apfel (Malus Mill.), außer Pflanzen in Vegetations-        Außereuropäische Länder\nruhe ohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.2      Birne (Pyrus L.) und deren Hybriden                       Außereuropäische Länder, außer Australien,\nKanada, Neuseeland, Mittelmeerländer und den\nFestlandstaaten der USA\n2.2.1    Birne (Pyrus L.), außer Pflanzen in Vegetationsruhe        Außereuropäische Länder\nohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.3      Douglasie (Pseudotsuga Carr.)                             Außereuropäische Länder\n2.4      Eiche (Quercus L.), beblättert                             Außereuropäische Länder\n2.5      Erdbeere (Fragaria L.)                                    Außereuropäische Länder, außer Australien,\nKanada, Neuseeland, Mittelmeerländer und den\nFestlandstaaten der USA\n2.6      Fichte (Picea A. Dietr.)                                  Außereuropäische Länder\n2.7      Glanzapfel (Photinia Ldl.), außer Pflanzen                 USA, China, Japan, Republik Korea und\nin Vegetationsruhe ohne Blätter, Blüten und Früchte        Demokratische Volksrepublik Korea\n2.8      Süßgräser (Gramineae), außer mehrjährige Ziergräser Drittländer, außer europäische Länder und\nder Unterfamilien Bambusoideae, Panicoideae                Mittelmeerländer\nund der Gattungen Buchloe, Bouteloua Lag., Reifgras\n(Calamagrostis), Cortaderia Stapf., Glyceria R. Br.,\nHakonechloa Mak. ex Honda, Hystrix, Pfeifengras\n(Molinia), Glanzgras (Phalaris L.), Shibataea, Spartina\nSchreb., Federgras (Stipa L.) und Plattährengras\n(Uniola L.)\n2.9      Hemlocktanne (Tsuga Carr.)                                Außereuropäische Länder\n2.10     Kastanie (Castanea Mill.), beblättert                     Außereuropäische Länder\n2.11     Kiefer (Pinus L.)                                         Außereuropäische Länder\n2.12     Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden            Drittländer\n2.13     Lärche (Larix Mill.)                                      Außereuropäische Länder\n2.14     Nachtschattengewächse (Solanaceae), außer                  Drittländer, außer europäische Länder und\nKnollen der Kartoffel (Solanum tuberosum L.)               Mittelmeerländer\nund Ausläufer und Knollen bildende Arten der\nGattung Solanum L. und Hybriden\n2.14.1   Solanum-Arten (Solanum L.), Ausläufer und Knollen          Drittländer\nbildende Arten und Hybriden, außer Knollen der\nKartoffel (Solanum tuberosum L.)\n2.14.2   Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen                  Drittländer, außer Schweiz\n2.15     Palmen (Phoenix spp.)                                     Algerien, Marokko\n2.16     Pappel (Populus L.), beblättert                            Nordamerikanische Länder\n2.17     Poncirus Raf. und deren Hybriden                          Drittländer","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  365\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nUrsprungsland\nund sonstige Gegenstände\n1                                                  2\n2.18   Prunus-Arten (Prunus L.) und deren Hybriden               Außereuropäische Länder, außer Australien,\nKanada, Neuseeland, Mittelmeerländer und den\nFestlandstaaten der USA\n2.18.1 Prunus-Arten (Prunus L.), außer Pflanzen                  Außereuropäische Länder\nin Vegetationsruhe ohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.19   Quitte (Cydonia Mill.) und deren Hybriden                 Außereuropäische Länder, außer Australien,\nKanada, Neuseeland, Mittelmeerländer und den\nFestlandstaaten der USA\n2.19.1 Quitte (Cydonia Mill.), außer Pflanzen                    Außereuropäische Länder\nin Vegetationsruhe ohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.20   Rose (Rosa L.), außer Pflanzen in Vegetationsruhe         Außereuropäische Länder\nohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.21   Scheinzypresse (Chamaecyparis Spach)                      Außereuropäische Länder\n2.22   Tanne (Abies Mill.)                                       Außereuropäische Länder\n2.23   Wacholder (Juniperus L.)                                  Außereuropäische Länder\n2.24   Weißdorn (Crataegus L.), außer Pflanzen                   Außereuropäische Länder\nin Vegetationsruhe ohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.25   Zeder (Cedrus Trew)                                       Außereuropäische Länder\n2.26   Zierquitte (Chaenomeles Lindl.), außer Pflanzen           Außereuropäische Länder\nin Vegetationsruhe ohne Blätter, Blüten und Früchte\n2.27   Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                     Drittländer\nB      Pflanzenerzeugnisse\n1      P f l a n z e n t e i l e , a u ße r Fr ü c h t e\n1.1    Douglasie (Pseudotsuga Carr.)                             Außereuropäische Länder\n1.2    Eiche (Quercus L.), beblättert                            Außereuropäische Länder\n1.3    Fichte (Picea A. Dietr.)                                  Außereuropäische Länder\n1.4    Hemlocktanne (Tsuga Carr.)                                Außereuropäische Länder\n1.5    Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen                 Drittländer, außer Ägypten, Algerien, Israel, Libyen,\nMalta, Marokko, Schweiz, Syrien, Tunesien, Türkei\nund Zypern sowie europäische Drittländer, die\nentweder als frei von der Bakteriellen Ringfäule\n(Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus\n(Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.) anerkannt\nsind oder deren Bestimmungen als gleichwertig\nmit den Gemeinschaftsvorschriften anerkannt\nsind zur Bekämpfung der Bakteriellen Ringfäule\n(Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus\n(Spiekermann et Kotthoff) Davis et al.)\n1.6    Kastanie (Castanea Mill.), beblättert                     Außereuropäische Länder\n1.7    Kiefer (Pinus L.)                                         Außereuropäische Länder\n1.8    Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden           Drittländer\n1.9    Lärche (Larix Mill.)                                      Außereuropäische Länder\n1.10   Palmen (Phoenix spp.)                                     Algerien, Marokko\n1.11   Pappel (Populus L.), beblättert                           Nordamerikanische Länder\n1.12   Poncirus Raf. und deren Hybriden                          Drittländer\n1.13   Scheinzypresse (Chamaecyparis Spach)                      Außereuropäische Länder\n1.14   Solanum-Arten (Solanum L.), Ausläufer und Knollen         wie bei 1.5\nbildende Arten und Hybriden, außer Knollen der\nKartoffel (Solanum tuberosum L.)\n1.15   Tanne (Abies Mill.)                                       Außereuropäische Länder\n1.16   Wacholder (Juniperus L.)                                  Außereuropäische Länder","366           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nUrsprungsland\nund sonstige Gegenstände\n1                                                      2\n1.17 Wein (Vitis L.)                                         Drittländer\n1.18 Zeder (Cedrus Trew)                                     Außereuropäische Länder\n1.19 Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                   Drittländer\n2    Lo se Rind e\n2.1  Eiche (Quercus L.), außer Korkeiche                     Nordamerikanische Länder\n(Quercus suber L.)\n2.2  Kastanie (Castanea Mill.)                               Drittländer\n2.3  Nadelbäume (Coniferales)                                Außereuropäische Länder\n2.4  Pappel (Populus L.)                                     Länder in Amerika\n2.5  Zuckerahorn (Acer saccharum Marsh.)                     Nordamerikanische Länder\nC    Sonstige Gegenstände\n1    Erde und Kultursubstrat als solches, das ganz           Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Russland,\noder teilweise aus Erde oder festen organischen         Türkei, Ukraine, Weißrussland und Drittländer\nStoffen wie Teile von Pflanzen, Humus einschließlich    außerhalb Kontinentaleuropas, außer Ägypten,\nTorf oder Rinde, aber nicht nur aus Torf besteht        Israel, Libyen, Malta, Marokko, Tunesien und Zypern","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                   367\nAnlage 4\n(zu den §§ 5 und 6 Abs. 2, § 8 Abs. 1,\nden §§ 9, 13, 13b, 13d Abs. 2,\n§ 13f Abs. 1 und § 13n Abs. 1)\nBesondere Anforderungen für die Einfuhr aus einem Drittland\nund das innergemeinschaftliche Verbringen\nvon Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und sonstigen Gegenständen\nTeil I\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände\nmit Ursprung in oder Herkunft aus einem Drittland\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nA     Pflanzen allgemein\n1     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1   Pflanzen, im Freiland angezogen, bewurzelt, einge-         Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\npflanzt oder zum Anpflanzen bestimmt                       der als frei von der Bakteriellen Ringfäule der Kar-\ntoffel (Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus\n(Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.), dem Golde-\nnen Kartoffelnematoden (Globodera rostochiensis\n(Wollenweber) Behrens), dem Kartoffelkrebs (Syn-\nchytrium endobioticum (Schilbersky) Percival) und\ndem Weißen Kartoffelnematoden (Globodera pallida\n(Stone) Behrens) festgestellt worden ist.\n1.2   Bäume und Sträucher, außer Gewebekultur, mit               Die Pflanzen müssen\nUrsprung in Drittländern, außer europäische Länder         a) in Betrieben angezogen worden sein,\nund Mittelmeerländer\nb) frei von Pflanzenrückständen, Blüten und Früchten\nsein und\nc) vor der Ausfuhr zu geeigneten Zeitpunkten unter-\nsucht worden sein und\naa) als frei von Anzeichen schädlicher Bakterien,\nViren und virusähnlicher Organismen festge-\nstellt worden sein,\nbb) als frei von Anzeichen schädlicher Nemato-\nden, Insekten, Milben und Pilze festgestellt\noder einer geeigneten Behandlung gegen\ndiese Schadorganismen unterzogen worden\nsein.\n1.2.1 Laubbäume und -sträucher, außer Gewebekultur,              Die Pflanzen müssen ferner in Vegetationsruhe und\nmit Ursprung in Drittländern, außer europäische            frei von Blättern sein.\nLänder und Mittelmeerländer\n1.3   Pflanzen, außer Feigenbaum (Ficus L.)                      Die Pflanzen müssen\na) aus einem Land stammen, das als frei von Thrips\npalmi Karny festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, der bei monatlichen\namtlichen Kontrollen während der letzten drei\nMonate vor der Ausfuhr als frei von Thrips palmi\nKarny festgestellt worden ist,\nc) vor der Ausfuhr einer geeigneten Behandlung\ngegen Thripse (Thysanoptera) unterzogen worden\nsein.","368            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n1.4   Pflanzen, außer Zwiebeln, Knollen, Kormi und Rhi-\nzome, mit Ursprung in Ländern, in denen das Auf-\ntreten folgender Schadorganismen bekannt ist:\nBean golden mosaic virus\nCowpea mild mottle virus\nLettuce infectious yellows virus\nPepper mild tigré virus\nSquash leaf curl virus\nandere Viren, übertragen durch die Tabakmotten-\nschildlaus (Bemisia tabaci Genn.)\n1.4.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          An den Pflanzen dürfen während der gesamten\nder Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.),        Vegetationsperiode keine Anzeichen der in Spalte 1\naußereuropäische Populationen, oder anderer Vek-         angeführten Schadorganismen festgestellt worden\ntoren der genannten Schadorganismen nicht be-            sein.\nkannt ist\n1.4.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          An den Pflanzen dürfen während eines angemesse-\nder Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.),        nen Zeitraums keine Anzeichen der in Spalte 1 aufge-\naußereuropäische Populationen, oder anderer Vek-         führten Schadorganismen festgestellt worden sein.\ntoren der genannten Schadorganismen bekannt ist          Die Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nTabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.)\nund anderen Vektoren der in Spalte 1 aufgeführten\nSchadorganismen festgestellt worden ist,\nb) aus einem Betrieb stammen, der als frei von der\nTabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.)\nund anderen Vektoren der in Spalte 1 aufgeführten\nSchadorganismen festgestellt worden ist, oder\nc) einer geeigneten Behandlung gegen die Tabak-\nmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.) unterzo-\ngen worden sein.\n1.5   Bonsai oder andere auf natürliche oder künstliche        Die Pflanzen, einschließlich derjenigen, die direkt\nWeise kleinwüchsig gehaltene Pflanzen, mit Ur-           natürlichen Lebensräumen entnommen worden sind,\nsprung in außereuropäischen Ländern                      müssen vor dem Versand\na) mindestens zwei Jahre hintereinander in amtlich\nregistrierten Betrieben, die einer amtlichen Über-\nwachung unterliegen, angezogen, gehalten und\nerzogen worden sein,\nb) zumindest während der letzten beiden Jahre vor\ndem Versand\naa) in frischem künstlichem Kultursubstrat oder\nin natürlichem Kultursubstrat angezogen wor-\nden sein, das einer Entseuchung oder ge-\neigneten Hitzebehandlung unterzogen wor-\nden ist, um sicherzustellen, dass es frei\nvon Schadorganismen ist und bei einer\nanschließenden Untersuchung als frei von\nSchadorganismen festgestellt worden sein,\nzugleich müssen angemessene Maßnahmen\ngetroffen worden sein, um sicherzustellen,\ndass das Kultursubstrat frei von Schad-\norganismen bleibt,\nbb) in Töpfe eingetopft sein, die auf Regalen min-\ndestens 50 cm über dem Erdboden aufgestellt\nworden sind,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  369\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\ncc) geeigneten Behandlungen unterzogen wor-\nden sein, um sicherzustellen, dass sie frei von\naußereuropäischen Rostarten sind,\ndd) ebenso wie die Pflanzen in der unmittelbaren\nUmgebung der registrierten Betriebe minde-\nstens sechsmal im Jahr zu geeigneten Zeit-\npunkten auf Befall mit den in dieser Verord-\nnung aufgeführten Schadorganismen amtlich\nuntersucht worden sein; die Untersuchungen\nerfolgen durch visuelle Untersuchung jeder\nReihe der Parzelle und durch visuelle Unter-\nsuchung sämtlicher Pflanzenteile oberhalb\ndes Kultursubstrates an einer Stichprobe von\nmindestens 300 Pflanzen, wenn die Gattung\nnicht mehr als 3 000 Pflanzen umfasst, oder\nan mindestens 10 % der Pflanzen, wenn die\nGattung mehr als 3 000 Pflanzen umfasst; und\nee) bei diesen Untersuchungen als frei von den\nrelevanten Schadorganismen festgestellt wor-\nden sein; befallene Pflanzen sind zu entfernen;\ndie verbleibenden Pflanzen sind, soweit erfor-\nderlich, wirksam zu behandeln und müssen\nsolange im Betrieb verbleiben, bis durch\nUntersuchungen sichergestellt ist, dass sie\nfrei von diesen Schadorganismen sind, und\nc) in den 14 Tagen vor dem Versand\naa) von Kultursubstrat frei geschüttelt und mit\nsauberem Wasser gewaschen worden sein,\num das ursprüngliche Kultursubstrat zu ent-\nfernen, und\naaa) wurzelnackt gehalten worden sein, oder\nbbb) bei Wiederanpflanzen das dafür verwen-\ndete Kultursubstrat die Anforderungen\nnach Buchstabe b Doppelbuchstabe aa\nerfüllt oder\nbb) einer geeigneten Behandlung unterzogen wor-\nden sein, um sicherzustellen, dass das Kultur-\nsubstrat frei von Schadorganismen ist; Wirk-\nstoff, Konzentration und Datum der Durch-\nführung dieser Behandlung sind in dem Zeug-\nnis nach § 6 unter der Position „Entseuchung\nund/oder Desinfizierung“ anzugeben;\nd) in verschlossenen, amtlich plombierten Containern\nversandt werden, die mit der Nummer der amtlich\nregistrierten Betriebe versehen werden; diese\nRegistriernummer ist im Zeugnis nach § 6 unter\nder Position „Zusätzliche Erklärung“ anzugeben,\nso dass die Sendung identifiziert werden kann.\n1.6 Ein- und zweijährige Pflanzen, außer Süßgräser          wie bei 1.2\n(Gramineae), mit Ursprung in Drittländern, außer\neuropäische Länder und Mittelmeerländer\n1.7 Krautige mehrjährige Pflanzen der Familien Caryo-       wie bei 1.2\nphyllaceae (außer Nelke (Dianthus L.)), Compositae\n(außer Chrysantheme (Dendranthema (DC.) Des\nMoul.)), Cruciferae, Leguminosae und Rosaceae\n(außer Erdbeere (Fragaria L.)), mit Ursprung in Dritt-\nländern, außer europäische Länder und Mittelmeer-\nländer","370             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\n1.8     Krautige Pflanzen, außer Aster (Aster spp.), Blaues     Die Pflanzen müssen\nLieschen (Exacum spp.), Chrysanthemen (Argy-            a) vor der Ausfuhr im Betrieb amtlich untersucht und\nranthemum spp. Dendranthema (DC.) Des Moul.,                 als frei von Anzeichen von Amauromyza maculosa\nLeucanthemum L. Tanacetum L.), Eierfrucht (Sola-             (Malloch) und Liriomyza sativae Blanchard festge-\nnum melongena L.), Gerbera (Gerbera Cass.), Kohl             stellt worden sein oder\n(Brassica spp.), Kürbisgewächse (Cucumis spp.),\nNelke und deren Hybriden (Dianthus L.), Lupine          b) unmittelbar vor der Ausfuhr untersucht, als frei von\n(Lupinus L.), Paprika (Capsicum annuum L.), Salat            diesen Schadorganismen festgestellt worden und\n(Lactuca spp.), Schleierkraut (Gypsophila L.), Sel-          einer geeigneten Behandlung gegen diese Schad-\nlerie (Apium graveolens L.), Tomate (Lycopersicon            organismen unterzogen worden sein.\nlycopersicum (L.) Karsten ex Farw.) und Verbene\n(Verbena L.), mit Ursprung in Ländern, die nicht als\nfrei von folgenden Schadorganismen anerkannt\nsind:\nAmauromyza maculosa (Malloch)\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii (Burgess))\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard)\nLiriomyza sativae Blanchard\nTomatenminierfliege\n(Liriomyza bryoniae (Kaltenbach))\nB       Landwirtschaftliche und gärtnerische\nNutzpflanzen\n1       Pflanzen\n1.1     Pflanzen, außer Samen\n1.1.1   Hopfen (Humulus lupulus L.)                             Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\ndem seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-\ntionsperiode keine Anzeichen der Verticillium-Welken\nVerticillium albo-atrum Reinke und Berthold und Verti-\ncillium dahliae Klebahn festgestellt worden sind.\n1.1.2   Kohl (Brassica spp.)\n1.1.2.1 mit Ursprung in Ländern, die als frei von den folgen-   Die Pflanzen müssen\nden Schadorganismen anerkannt sind:                     a) aus einem Betrieb stammen, in dem bei monat-\nAmauromyza maculosa (Malloch)                                lichen amtlichen Kontrollen während der letzten\nFloridaminierfliege                                          drei Monate vor der Ausfuhr keine Anzeichen der in\nSpalte 1 aufgeführten Schadorganismen festge-\n(Liriomyza trifolii (Burgess))                               stellt worden sind, oder\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard)                      b) unmittelbar vor der Ausfuhr untersucht, als frei von\nLiriomyza sativae Blanchard                                  den in Spalte 1 aufgeführten Schadorganismen\nfestgestellt und einer geeigneten Behandlung ge-\nTomatenminierfliege\ngen diese Schadorganismen unterzogen worden\n(Liriomyza bryoniae (Kaltenbach))                            sein.\n1.1.2.2 mit Ursprung in amerikanischen Ländern oder in\nanderen in Nummer 1.1.2.1 nicht genannten Dritt-        Die Pflanzen müssen bei monatlichen amtlichen Kon-\nländern                                                 trollen während der letzten drei Monate vor der Aus-\nfuhr als frei von Amauromyza maculosa (Malloch), der\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii (Burgess)), von\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard), Liriomyza sativae\nBlanchard und der Tomatenminierfliege (Liriomyza\nbryoniae (Kaltenbach)) festgestellt worden sein.\n1.1.3   Kürbisgewächse (Cucumis spp.)                           wie bei 1.1.2.1 und 1.1.2.2\n1.1.4   Lupine (Lupinus L.)                                     wie bei 1.1.2.1 und 1.1.2.2","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  371\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\n1.1.5   Nachtschattengewächse (Solanaceae)\n1.1.5.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten von     Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\nPotato stolbur mycoplasm bekannt ist                    dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vege-\ntationsperiode keine Anzeichen von Potato stolbur\nmycoplasm festgestellt worden sind.\n1.1.5.2 außer Knollen der Kartoffel (Solanum tuberosum L.)      Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nund Samen der Tomate (Lycopersicon lycopersicum         men, in dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen\n(L.) Karsten ex Farw.), mit Ursprung in Ländern, in     Vegetationsperiode keine Anzeichen der Spindel-\ndenen das Auftreten der Spindelknollenkrankheit         knollenkrankheit (Potato spindle tuber viroid) fest-\n(Potato spindle tuber viroid) bekannt ist               gestellt worden sind.\n1.1.5.3 Eierfrucht (Solanum melongena L.)                       ferner wie bei 1.1.2.1 und 1.1.2.2\nDie Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nSchleimkrankheit der Kartoffel (Pseudomonas\nsolanacearum (Smith) Smith) festgestellt worden\nist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind.\n1.1.5.4 Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen               Die Knollen müssen ferner\na) aus einem Land stammen, das als frei von der\nBakteriellen Ringfäule (Clavibacter michiganensis\nssp. sepedonicus (Spieckermann et Kotthoff)\nDavis et al.) festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Land stammen, dessen Bestimmun-\ngen zur Bekämpfung der Bakteriellen Ringfäule\n(Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus\n(Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.) als gleich-\nwertig mit den Gemeinschaftsvorschriften aner-\nkannt sind.\nDie Knollen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nSchleimkrankheit der Kartoffel (Pseudomonas\nsolanacearum (Smith) Smith) festgestellt worden\nist, oder\nb) soweit die Knollen aus einem Gebiet stammen, in\ndem das Auftreten der Schleimkrankheit der Kar-\ntoffel (Pseudomonas solanacearum (Smith) Smith)\nbekannt ist, aus einem Betrieb stammen, der auf\nGrund amtlicher Untersuchungen oder geeigneter\nanerkannter Maßnahmen zur Bekämpfung dieses\nSchadorganismus als frei von diesem Schadorga-\nnismus festgestellt worden ist.\nDie Knollen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von dem\nColumbia-Wurzelgallennematoden (Meloidogyne\nchitwoodi Golden et al.), alle Populationen, und\nvon Meloidogyne fallax Karssen festgestellt wor-\nden ist oder\nb) soweit die Knollen aus einem Gebiet stammen, in\ndem das Auftreten des Columbia-Wurzelgallenne-\nmatoden (Meloidogyne chitwoodi Golden et al.)\nund von Meloidogyne fallax Karssen bekannt ist,\nentweder","372              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\naa) von einem Betrieb stammen, der auf Grund\njährlicher visueller Kontrollen zu geeigneten\nZeitpunkten an Wirtspflanzen und an Kartof-\nfelknollen, einschließlich Schnittproben, nach\nder Ernte als frei von diesen Schadorganismen\nfestgestellt worden ist, oder\nbb) nach der Ernte auf Grund einer Stichprobe\naaa) zu geeigneten Zeitpunkten entweder mit\neiner geeigneten Methode zur Aus-\nlösung von Anzeichen dieser Schad-\norganismen oder anhand von Labortests\nauf diese Schadorganismen und an-\nhand visueller Kontrollen, einschließlich\nSchneiden der Knollen, und\nbbb) unmittelbar vor dem Verschließen der\nVerpackungen oder Behälter vor dem\nInverkehrbringen nach den Bestim-\nmungen der Richtlinie 66/403/EWG\ndes Rates vom 14. Juli 1966 über den\nVerkehr mit Pflanzkartoffeln (ABl. EG\nNr. 125 S. 2320/66) in der jeweils gelten-\nden Fassung\nuntersucht und als frei von Anzeichen dieser\nSchadorganismen festgestellt worden sein.\nDie Knollen müssen ferner von einer Anbaufläche\nstammen, die als frei vom Goldenen Kartoffel-\nnematoden (Globodera rostochiensis (Wollen-\nweber) Behrens) und vom Weißen Kartoffelnema-\ntoden (Globodera pallida (Stone) Behrens) fest-\ngestellt worden ist.\n1.1.5.4.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten        Die Knollen müssen ferner\nvon Kartoffelkrebs (Synchytrium endobioticum           a) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\n(Schilbersky) Percival) bekannt ist                       Kartoffelkrebs (Synchytrium endobioticum (Schil-\nbersky) Percival), alle Rassen außer der für Europa\ntypischen Rasse 1, festgestellt worden ist und aus\neinem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn eines an-\ngemessenen Zeitraums keine Anzeichen eines\nBefalls mit Kartoffelkrebs (Synchytrium endobio-\nticum (Schilbersky) Percival) festgestellt worden\nsind, oder\nb) aus einem Land stammen, dessen Bestimmungen\nzur Bekämpfung des Kartoffelkrebses (Synchy-\ntrium endobioticum (Schilbersky) Percival) als\ngleichwertig mit den Gemeinschaftsvorschriften\nanerkannt sind.\n1.1.5.4.2 außer Frühkartoffeln, mit Ursprung in Ländern, in      Ferner muss die Keimfähigkeit der Knollen unter-\ndenen das Auftreten der Spindelknollenkrankheit        bunden worden sein.\n(Potato spindle tuber viroid) bekannt ist\n1.1.5.5   Paprika (Capsicum anuum L.)                            wie bei 1.1.5.3\n1.1.5.6   Tomate (Lycopersicon lycopersicum (L.) Karsten         wie bei 1.1.5.3\nex Farw.\n1.1.5.6.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten\nvon Tomato yellow leaf curl virus bekannt ist und\na) das Auftreten der Tabakmottenschildlaus (Be-        An den Pflanzen dürfen ferner keine Anzeichen von\nmisia tabaci Genn.) nicht bekannt ist               Tomato yellow leaf curl virus festgestellt worden sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                 373\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nb) das Auftreten der Tabakmottenschildlaus (Be-          Die Pflanzen müssen ferner\nmisia tabaci Genn.) bekannt ist                      a) als frei von Anzeichen von Tomato yellow leaf curl\nvirus festgestellt worden sein und\naa) aus einem Gebiet stammen, das als frei von\nder Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci\nGenn.) festgestellt worden ist, oder\nbb) aus einem Betrieb stammen, der bei monat-\nlichen amtlichen Kontrollen während der letz-\nten drei Monate vor der Ausfuhr als frei von\nder Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci\nGenn.) festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem keine An-\nzeichen von Tomato yellow leaf curl virus festge-\nstellt und in dem eine geeignete Behandlung sowie\nein geeignetes Überwachungsprogramm durch-\ngeführt worden sind, um das Freisein von der\nTabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.) zu\ngewährleisten.\n1.1.6   Persea spp., bewurzelt oder mit anhaftendem oder         Die Pflanzen müssen\nbeigefügtem Kultursubstrat                               a) aus einem Land stammen, das als frei vom Bana-\nnenwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) und Zitruswurzelnematoden (Radopholus\ncitrophilus Huettel, Dickson et Kaplan) festgestellt\nworden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nrepräsentative Boden- und Wurzelproben in amt-\nlichen nematologischen Tests auf den Bananen-\nwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) und den Zitruswurzelnematoden (Rado-\npholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan)\nuntersucht und als frei von diesen Schadorganis-\nmen festgestellt worden sind.\n1.1.7   Rübe (Beta vulgaris L.)                                  Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\ndem seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-\ntionsperiode keine Anzeichen der Kräuselschopf-\nkrankheit der Rübe (Beet curly top virus) festgestellt\nworden sind.\n1.1.7.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten der      Die Pflanzen müssen ferner\nRübenkräuselkrankheit (Beet leaf curl virus) bekannt     a) aus einem Anbaugebiet stammen, in dem das Auf-\nist                                                          treten der Rübenkräuselkrankheit (Beet leaf curl\nvirus) nicht bekannt ist und\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode keine An-\nzeichen der Rübenkräuselkrankheit (Beet leaf curl\nvirus) festgestellt worden sind.\n1.1.8   Salat (Lactuca spp.)                                     wie bei 1.1.2.1 und 1.1.2.2\n1.1.9   Sellerie (Apium graveolens L.)                           wie bei 1.1.2.1 und 1.1.2.2\n1.2     Saatgut\n1.2.1   Bohne (Phaseolus L.)                                     Das Saatgut muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom Bak-\nteriellen Bohnenbrand (Xanthomonas campestris\npv. phaseoli (Smith) Dye) festgestellt worden ist,\noder","374             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nb) auf Grund einer repräsentativen Probe untersucht\nund als frei vom Bakteriellen Bohnenbrand (Xant-\nhomonas campestris pv. phaseoli (Smith) Dye)\nfestgestellt worden sein.\n1.2.2   Luzerne (Medicago sativa L.)                            Das Saatgut muss\na) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen des Stängelälchens (Ditylenchus\ndipsaci (Kühn) Filipjev) festgestellt worden sind,\nund in Laboruntersuchungen auf Grund repräsen-\ntativer Proben als frei vom Stängelälchen (Ditylen-\nchus dipsaci (Kühn) Filipjev) festgestellt worden\nsein oder\nb) vor der Ausfuhr entseucht worden sein.\n1.2.2.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten         Das Saatgut muss ferner\nder Bakterienwelke der Luzerne (Clavibacter michi-      a) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nganensis ssp. insidiosus Davis et al.) bekannt ist         unmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nzehn Jahre das Auftreten der Bakterienwelke der\nLuzerne (Clavibacter michiganensis ssp. insidio-\nsus Davis et al.) nicht bekannt ist,\nb) von einer Sorte stammen, die als hochresistent\ngegen die Bakterienwelke der Luzerne (Clavibac-\nter michiganensis ssp. insidiosus Davis et al.) aner-\nkannt ist, oder von einer Kultur gewonnen worden\nsein, die sich zum Erntezeitpunkt noch nicht in\nihrer vierten Vegetationsperiode seit der Aussaat\nbefindet und von der bisher höchstens eine\nSamenernte genommen worden ist oder einen\ngewichtsmäßigen Anteil an unschädlichem Besatz\nvon nicht mehr als 0,1 % aufweisen, der nach den\nRegeln bestimmt wurde, die für die Zertifizierung\nvon in der Gemeinschaft vertriebenem Saatgut\ngelten,\nc) aus einem Betrieb stammen, in dem und an des-\nsen benachbarten Kulturen von Luzerne (Medi-\ncago sativa L.) während der letzten abgeschlos-\nsenen Vegetationsperiode oder gegebenenfalls\nwährend der beiden letzten Vegetationsperioden\nkeine Anzeichen der Bakterienwelke der Luzerne\n(Clavibacter michiganensis ssp. insidiosus Davis\net al.) festgestellt worden sind und\nd) von einer Anbaufläche stammen, auf der während\nder letzten drei Jahre vor der Aussaat keine Lu-\nzerne (Medicago sativa L.) angebaut worden ist.\n1.2.3   Mais (Zea mays L.)                                      Das Saatgut muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Erwi-\nnia stewartii (Smith) Dye festgestellt worden ist,\noder\nb) auf Grund einer repräsentativen Probe untersucht\nund als frei von Erwinia stewartii (Smith) Dye fest-\ngestellt worden sein.\n1.2.4   Reis (Oryza sativa L.)                                  Das Saatgut muss\na) in nematologischen Tests amtlich untersucht und\nals frei vom Reisblattälchen (Aphelenchoides bes-\nseyi Christie) festgestellt worden sein oder","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  375\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\nb) einer geeigneten Heißwasserbehandlung oder\neiner anderen geeigneten Behandlung gegen das\nReisblattälchen (Aphelenchoides besseyi Christie)\nunterzogen worden sein.\n1.2.5 Roggen (Secale L.)                                       Das Saatgut muss aus einem Gebiet stammen, dass\nmit Ursprung in Afghanistan, Indien, Irak, Mexiko,       als frei von dem Indischen Weizenbrand (Tilletia indica\nNepal, Pakistan und den USA                              Mitra) festgestellt worden ist. Das Gebiet ist im Pflan-\nzengesundheitszeugnis anzugeben.\n1.2.6 Sonnenblume (Helianthus annuus L.)                       Das Saatgut muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Plas-\nmopara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni festge-\nstellt worden ist, oder\nb) mit Ausnahme von Sorten, die gegenüber allen im\nAnbaugebiet vorkommenden Rassen von Plasmo-\npara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni resistent\nsind, einer geeigneten Behandlung gegen Plasmo-\npara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni unterzogen\nworden sein.\n1.2.7 Tomate (Lycopersicon lycopersicum (L.) Karsten ex        Das Saatgut muss durch eine geeignete Säureextrak-\nFarw.)                                                   tionsmethode oder durch eine als gleichwertig mit\nden Gemeinschaftsvorschriften anerkannte Methode\ngewonnen worden sein, und\na) aus einem Gebiet stammen, in dem das Auftreten\nder Bakterienwelke der Tomate (Clavibacter michi-\nganensis ssp. michiganensis (Smith) Davis et al.),\nder Fleckenkrankheit der Tomate (Xanthomonas\ncampestris pv. vesicatoria (Doidge) Dye) und der\nSpindelknollenkrankheit der Kartoffel (Potato\nspindle tuber viroid) nicht bekannt ist,\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieser Schadorganismen fest-\ngestellt worden sind, oder\nc) auf Grund einer repräsentativen Probe mit geeig-\nneten Methoden untersucht und als frei von diesen\nSchadorganismen festgestellt worden sein.\n1.2.8 Triticale (x Triticosecale)                              wie bei 1.2.5\nmit Ursprung in Afghanistan, Indien, Irak, Mexiko,\nNepal, Pakistan und den USA\n1.2.9 Weizen (Triticum L.)                                     wie bei 1.2.5\nmit Ursprung in Afghanistan, Indien, Irak, Mexiko,\nNepal, Pakistan und den USA\n2     Pflanzenerzeugnisse\n2.1   Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1 Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen                Die Knollen müssen\na) aus einem Land stammen, das als frei von der\nBakteriellen Ringfäule der Kartoffel (Clavibacter\nmichiganensis ssp. sepedonicus (Spieckermann\net Kotthoff) Davis et al.) festgestellt worden ist,\noder\nb) aus einem Land stammen, dessen Bestimmungen\nzur Bekämpfung der Bakteriellen Ringfäule der\nKartoffel (Clavibacter michiganensis ssp. sepedo-\nnicus (Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.) als\ngleichwertig mit den Gemeinschaftsvorschriften\nanerkannt sind.","376                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\nDie Knollen müssen ferner aus einem Gebiet stam-\nmen, in dem das Auftreten der Schleimkrankheit der\nKartoffel (Pseudomonas solanacearum (Smith) Smith)\nnicht bekannt ist.\n2.1.1.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten von        Die Knollen müssen ferner\nKartoffelkrebs (Synchytrium endobioticum (Schil-           a) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\nbersky) Percival) bekannt ist                                 Kartoffelkrebs (Synchytrium endobioticum (Schil-\nbersky) Percival), alle Rassen außer der für Europa\ntypischen Rasse 1, festgestellt worden ist, und aus\neinem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn eines an-\ngemessenen Zeitraums keine Anzeichen von Kar-\ntoffelkrebs (Synchytrium endobioticum (Schil-\nbersky) Percival) festgestellt worden sind, oder\nb) aus einem Land stammen, dessen Bestimmungen\nzur Bekämpfung des Kartoffelkrebses (Synchy-\ntrium endobioticum (Schilbersky) Percival) als\ngleichwertig mit den Gemeinschaftsvorschriften\nanerkannt sind.\n2.1.1.2 außer Frühkartoffeln, mit Ursprung in Ländern, in          Ferner muss die Keimfähigkeit der Knollen unter-\ndenen das Auftreten der Spindelknollenkrankheit            bunden worden sein.\n(Potato spindle tuber viroid) bekannt ist\n2.1.2   Roggen (Secale L.)                                         Das Getreide muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von dem\nIndischen Weizenbrand (Tilletia indica Mitra) fest-\ngestellt worden ist; das Gebiet ist im Pflanzen-\ngesundheitszeugnis in der Zeile ,Ursprung‘ anzu-\ngeben, oder\nb) von einer Anbaufläche stammen, auf der an den\nPflanzen seit Beginn der letzten abgeschlossen\nVegetationsperiode keine Anzeichen des Indi-\nschen Weizenbrandes (Tilletia indica Mitra) festge-\nstellt worden sind, und auf Grund repräsentativer\nKörnerproben bei der Ernte als auch vor dem Ver-\nsand untersucht und als frei von diesem Schad-\norganismus festgestellt worden sein. Letzteres ist\nim Pflanzengesundheitszeugnis in der Zeile ,Name\ndes Erzeugnisses‘ durch den Zusatz ,Geprüft und\nals frei von Tilletia indica Mitra festgestellt‘ zu\nbestätigen.\n2.1.3   Triticale (x Triticosecale)                                wie bei 2.1.2\n2.1.4   Weizen (Triticum L.)                                       wie bei 2.1.2\nC       Obst- und Zierpflanzen, außer Rosengewächse\n(Rosaceae)\n1       P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1     Araceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder bei-          Die Pflanzen müssen\ngefügtem Kultursubstrat                                    a) aus einem Land stammen, das als frei vom Bana-\nnenwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) und Zitruswurzelnematoden (Radopholus\ncitrophilus Huettel, Dickson et Kaplan) festgestellt\nworden ist, oder","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  377\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nrepräsentative Boden- und Wurzelproben in amtli-\nchen nematologischen Tests auf den Bananen-\nwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) und den Zitruswurzelnematoden (Rado-\npholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan)\nuntersucht und als frei von diesen Schadorganis-\nmen festgestellt worden sind.\n1.2   Aster (Aster spp.)\n1.2.1 mit Ursprung in Ländern, die als frei von den folgen-   Die Pflanzen müssen\nden Schadorganismen anerkannt sind:                     a) aus einem Betrieb stammen, in dem bei monat-\nAmauromyza maculosa (Malloch)                               lichen amtlichen Kontrollen während der letzten\nFloridaminierfliege                                         drei Monate keine Anzeichen der in Spalte 1 auf-\ngeführten Schadorganismen festgestellt worden\n(Liriomyza trifolii (Burgess))\nsind, oder\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard)\nb) unmittelbar vor der Ausfuhr untersucht, als frei von\nLiriomyza sativae Blanchard                                 den in Spalte 1 aufgeführten Schadorganismen\nTomatenminierfliege                                         festgestellt und einer geeigneten Behandlung\n(Liriomyza bryoniae (Kaltenbach))                           gegen diese Schadorganismen unterzogen wor-\nden sein.\n1.2.2 mit Ursprung in amerikanischen Ländern oder in          Die Pflanzen müssen bei monatlichen amtlichen Kon-\nanderen in Nummer 1.2.1 nicht genannten Dritt-          trollen während der letzten drei Monate als frei von\nländern                                                 Anzeichen von Amauromyza maculosa (Malloch), der\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii [Burgess]), von\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard), Liriomyza sativae\nBlanchard und der Tomatenminierfliege (Liriomyza\nbryoniae [Kaltenbach]) festgestellt worden sein.\n1.3   Banane (Musa L.)                                        Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nSchleimkrankheit der Kartoffel (Pseudomonas\nsolanacearum (Smith) Smith) festgestellt worden\nist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind.\n1.3.1 bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem         ferner wie bei 1.1\nKultursubstrat\n1.4   Blaues Lieschen (Exacum spp.)                           wie bei 1.2.1 und 1.2.2\n1.5   Chrysantheme (Dendranthema (DC.) Des Moul.)             Die Pflanzen müssen\na) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen der Afrikanischen Baumwolleule\n(Spodoptera littoralis (Boisd.)), des Altweltlichen\nBaumwollkapselwurms (Heliothis armigera Hüb-\nner), der Asiatischen Baumwolleule (Spodoptera\nlitura (Fabricius)), des Heerwurms (Spodoptera\nfrugiperda (Smith)) oder von Spodoptera eridania\nCramer festgestellt worden sind, oder\nb) einer geeigneten Behandlung gegen diese Schad-\norganismen unterzogen worden sein.\n2","378           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nDie Pflanzen müssen ferner\na) höchstens in dritter Generation von Material ab-\nstammen, das bei Tests auf die Chrysanthemen-\nstauche (Chrysanthemum stunt viroid) als frei von\ndiesem Virus festgestellt worden ist, oder unmittel-\nbar von Material abstammen, das auf Grund einer\nrepräsentativen Probe von mindestens 10 % zum\nZeitpunkt der Blüte amtlich untersucht und als frei\nvon der Chrysanthemenstauche (Chrysanthemum\nstunt viroid) festgestellt worden ist, und\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung bei monatlichen amt-\nlichen Kontrollen während der letzten drei Monate\nvor der Ausfuhr keine Anzeichen des Weißen\nChrysanthemenrostes (Puccinia horiana Hennings)\nfestgestellt worden sind, oder einer geeigneten\nBehandlung gegen den Weißen Chrysanthemen-\nrost (Puccinia horiana Hennings) unterzogen wor-\nden sein.\nUnbewurzelte Stecklinge müssen ferner ebenso wie\ndie Pflanzen, von denen sie stammen, als frei von\nAnzeichen der Ascochyta-Krankheit (Didymella liguli-\ncola (Baker, Dimock et Davis) v. Arx) festgestellt wor-\nden sein. Bewurzelte Stecklinge müssen einschließ-\nlich ihres Wurzelbettes als frei von Anzeichen der\nAscochyta-Krankheit (Didymella ligulicola (Baker,\nDimock et Davis) v. Arx) festgestellt worden sein.\n1.5.1 Chrysanthemen (Argyranthemum spp., Dendran-             wie bei 1.2.1\nthema (DC.) Des Moul., Leucanthemum L., Tana-\ncetum L.) mit Ursprung in Ländern, die als frei von\nden folgenden Schadorganismen anerkannt sind:\nAmauromyza maculosa (Malloch)\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii (Burgess))\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard)\nLiriomyza sativae Blanchard\nTomatenminierfliege (Liriomyza bryoniae\n(Kaltenbach))\n1.5.2 Chrysanthemen (Argyranthemum spp., Dendran-             wie bei 1.2.2\nthema (DC.) Des Moul., Leucanthemum L., Tana-\ncetum L.) mit Ursprung in amerikanischen Ländern\noder in anderen in Nummer 1.5.1 nicht genannten\nDrittländern\n1.6   Feigenbaum (Ficus L.)                                   Die Pflanzen müssen\na) aus einem Betrieb stammen, der bei monatlichen\namtlichen Kontrollen während der letzten drei\nMonate vor der Ausfuhr als frei von Thrips palmi\nKarny festgestellt worden ist,\nb) aus einem Gewächshaus stammen, das während\neines angemessenen Zeitraumes bei amtlichen\nKontrollen als frei von Thrips palmi Karny fest-\ngestellt worden ist, oder\nc) vor der Ausfuhr einer geeigneten Behandlung\ngegen Thripse (Thysanoptera) unterzogen worden\nsein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                 379\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\n1.7    Fuchsie (Fuchsia L.), mit Ursprung in den USA und        Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\nBrasilien                                                dem und in dessen unmittelbarer Umgebung seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von Aculops fuchsiae Keifer\nfestgestellt worden sind und unmittelbar vor der Aus-\nfuhr als frei von diesem Schadorganismus festgestellt\nworden sein.\n1.8    Gerbera (Gerbera Cass.)                                  wie bei 1.2.1 und 1.2.2\n1.9    Süßgräser (Gramineae), mehrjährige Ziergräser der        Die Pflanzen müssen\nUnterfamilien Bambusoideae, Panicoideae und der          a) in Betrieben angezogen worden sein,\nGattungen Buchloe, Bouteloua Lag., Cortaderia\nStapf., Federgras (Stipa L.), Glanzgras (Phalaris L.),   b) frei von Pflanzenrückständen, Blüten und Früchten\nGlyceria R. Br., Hakonechloa Mak. ex Honda,                  sein und\nHystrix, Pfeifengras (Molinia), Plattährengras (Uniola   c) vor der Ausfuhr zu geeigneten Zeitpunkten unter-\nL.), Reifgras (Calamagrostis), Shibataea, Spartina           sucht worden sein und\nSchreb., mit Ursprung in Drittländern, außer\naa) als frei von Anzeichen schädlicher Bakterien,\neuropäische Länder und Mittelmeerländer\nViren und virusähnlicher Organismen festge-\nstellt worden sein und\nbb) als frei von Anzeichen schädlicher Nema-\ntoden, Insekten, Milben und Pilze festgestellt\noder einer geeigneten Behandlung gegen\ndiese Schadorganismen unterzogen worden\nsein.\n1.10   Kamelie (Camellia L.), mit Ursprung in außereuro-        Die Pflanzen müssen\npäischen Ländern                                         a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Cibo-\nrinia camelliae Kohn festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen von Ciborinia camelliae Kohn an\nblühenden Pflanzen festgestellt worden sind.\n1.11   Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden          wie bei 1.1\n1.12   Marantaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder         wie bei 1.1\nbeigefügtem Kultursubstrat\n1.13   Musaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder            wie bei 1.1\nbeigefügtem Kultursubstrat\n1.14   Nachtschattengewächse (Solanaceae)\n1.14.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten von      Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\nPotato stolbur mycoplasm bekannt ist                     dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vege-\ntationsperiode keine Anzeichen von Potato stolbur\nmycoplasm festgestellt worden sind.\n1.14.2 außer Knollen der Kartoffel (Solanum tuberosum L.)       Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\nund Samen der Tomate (Lycopersicon lycopersicum          dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vege-\n(L.) Karsten ex. Farw.), mit Ursprung in Ländern, in     tationsperiode keine Anzeichen der Spindelknollen-\ndenen das Auftreten der Spindelknollenkrankheit          krankheit (Potato spindle tuber viroid) festgestellt\n(Potato spindle tuber viroid) bekannt ist                worden sind.\n1.15   Narzisse (Narcissus L.), Zwiebeln, außer solchen, bei    Die Pflanzen müssen seit Beginn der letzten ab-\ndenen auf Grund der Verpackung oder anderweitig          geschlossenen Vegetationsperiode als frei von An-\nersichtlich ist, dass sie für Empfänger bestimmt         zeichen des Stängelälchens (Ditylenchus dipsaci\nsind, die keine Schnittblumenerzeugung zu er-            (Kühn) Filipjev) festgestellt worden sein.\nwerbsmäßigen Zwecken betreiben","380            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n1.16   Nelke (Dianthus L.)                                     wie bei 1.5 Satz 1\nDie Pflanzen müssen ferner\na) in direkter Linie von Mutterpflanzen abstammen,\ndie sich in amtlichen Tests, die mindestens einmal\nwährend der letzten zwei Jahre durchgeführt wor-\nden sind, als frei von der Erwinia-Welke (Erwinia\nchrysanthemi pv. dianthicola (Hellmers) Dickey),\nder Pseudomonas-Welke (Pseudomonas caryo-\nphylli (Burkholder) Starr et Burkholder) und der\nWelkekrankheit (Phialophora cinerescens (Wol-\nlenw.) van Beyma) erwiesen haben, und\nb) als frei von Anzeichen dieser Schadorganismen\nfestgestellt worden sein.\n1.16.1 und deren Hybriden mit Ursprung in Ländern, die als     ferner wie bei 1.2.1\nfrei von folgenden Schadorganismen anerkannt\nsind:\nAmauromyza maculosa (Malloch)\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii (Burgess))\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard)\nLiriomyza sativae Blanchard\nTomatenminierfliege (Liriomyza bryoniae\n(Kaltenbach))\n1.16.2 mit Ursprung in amerikanischen Ländern oder in          ferner wie bei 1.2.2\nanderen in Nummer 1.16.1 nicht genannten Dritt-\nländern\n1.17   Palmae, mit Ursprung in außereuropäischen Ländern       Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nKadang-Kadang-Krankheit (Cadang-cadang viroid)\nund von Palm lethal yellowing mycoplasm festge-\nstellt worden ist, und aus einem Betrieb stammen,\nin dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetati-\nonsperiode keine Anzeichen davon festgestellt\nworden sind, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten ab-\ngeschlossenen Vegetationsperiode keine Anzei-\nchen von der Kadang-Kadang-Krankheit (Cadang-\ncadang viroid) und von Palm lethal yellowing\nmycoplasm festgestellt worden sind; die Pflanzen\nmüssen ferner einer geeigneten Behandlung\ngegen Myndus crudus Van Duzee unterzogen\nworden sein; befallsverdächtige Pflanzen müssen\ngerodet worden sein.\nGewebekulturen müssen von Material stammen, das\ndie Anforderungen nach Satz 1 erfüllt.\n1.18   Pelargonie (Pelargonium L’Hérit. ex Ait.)               wie bei 1.5 Satz 1\n1.18.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten des     Die Pflanzen müssen ferner\nTomatenringfleckenvirus (Tomato ringspot virus)         a) unmittelbar aus einem Betrieb stammen, der als\nbekannt ist und das Auftreten von Xiphinema ameri-         frei vom Tomatenringfleckenvirus (Tomato ring-\ncanum Cobb sensu lato, außereuropäische Popu-              spot virus) festgestellt worden ist, oder\nlationen, oder anderen Vektoren des Tomatenring-\nfleckenvirus (Tomato ringspot virus) nicht bekannt      b) höchstens in vierter Generation von Mutterpflan-\nist                                                        zen stammen, die bei amtlichen Virustests als frei\nvom Tomatenringfleckenvirus (Tomato ringspot\nvirus) festgestellt worden sind.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  381\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\n1.18.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten des       Die Pflanzen müssen ferner\nTomatenringfleckenvirus (Tomato ringspot virus)           a) unmittelbar aus einem Betrieb stammen, in dem\nund das Auftreten von Xiphinema americanum Cobb               Boden und Pflanzen als frei vom Tomatenring-\nsensu lato, außereuropäische Populationen, oder               fleckenvirus (Tomato ringspot virus) festgestellt\nanderer Vektoren des Tomatenringfleckenvirus                  worden sind, oder\n(Tomato ringspot virus) bekannt ist\nb) höchstens in zweiter Generation von Mutterpflan-\nzen stammen, die sich bei amtlichen Virustests als\nfrei vom Tomatenringfleckenvirus (Tomato ring-\nspot virus) erwiesen haben.\n1.19   Poncirus Raf. und deren Hybriden                          wie bei 1.1\n1.20   Ribes-Arten (Ribes L.), mit Ursprung in Ländern, in       Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, der\ndenen das Auftreten außereuropäischer Viren und           seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nvirusähnlicher Krankheitserreger bekannt ist              periode als frei von Anzeichen von außereuropäi-\nschen Viren und virusähnlichen Krankheitserregern\nfestgestellt worden ist.\n1.21   Schleierkraut (Gypsophila L.)                             wie bei 1.2.1 und 1.2.2\n1.22   Tabak (Nicotiana L.)                                      wie bei 1.3\n1.23   Tulpe (Tulipa L.), Zwiebeln, außer solche, bei denen      wie bei 1.15\nauf Grund der Verpackung oder anderweitig ersicht-\nlich ist, dass sie für Empfänger bestimmt sind, die\nkeine Schnittblumenerzeugung zu erwerbsmäßigen\nZwecken betreiben\n1.24   Verbene (Verbena L.)                                      wie bei 1.2.1 und 1.2.2\n1.25   Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima Willd.), mit       Die Pflanzen müssen\nUrsprung in Ländern, in denen das Auftreten der           a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nTabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.),                 Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.)\naußereuropäische Populationen, bekannt ist                    festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem bei monat-\nlichen amtlichen Kontrollen während der letzten\ndrei Monate vor der Ausfuhr keine Anzeichen der\nTabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.)\nfestgestellt worden sind.\n1.26   Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                     wie bei 1.1\n2      Pflanzenerzeugnisse\n2.1    Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1  Chrysantheme (Dendranthema (DC.) Des Moul.)               Die Pflanzen müssen\na) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen der Asiatischen Baumwolleule\n(Spodoptera litura (Fabricius)), des Heerwurms\n(Spodoptera frugiperda (Smith)) und von Spodop-\ntera eridania Cramer festgestellt worden sind, oder\nb) einer geeigneten Behandlung gegen diese Schad-\norganismen unterzogen worden sein.\n2.1.2  Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden           Die Pflanzen müssen\na) aus einem Land stammen, das als frei vom Bana-\nnenwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) und Zitruswurzelnematoden (Radopholus\ncitrophilus Huettel, Dickson et Kaplan) festgestellt\nworden ist, oder","382            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nrepräsentative Boden- und Wurzelproben in amtli-\nchen nematologischen Tests auf den Bananen-\nwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) und den Zitruswurzelnematoden (Rado-\npholus citrophilus Huettel, Dickson et Kaplan)\nuntersucht und als frei von diesen Schadorganis-\nmen festgestellt worden sind.\n2.1.3 Nelke (Dianthus L.)                                      wie bei 2.1.1\n2.1.4 Pelargonie (Pelargonium L’Hérit. ex Ait.)                wie bei 2.1.1\n2.1.5 Poncirus Raf. und deren Hybriden                         wie bei 2.1.2\n2.1.6 Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                    wie bei 2.1.2\n2.2   Früchte\n2.2.1 Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden          Die Früchte müssen frei von Stielen und Blättern sein\nmit Ursprung in Drittländern                             und auf ihrer Verpackung eine Ursprungskennzeich-\nnung tragen.\nDie Früchte müssen ferner\na) aus einem Land stammen, das nach gemein-\nschaftsrechtlichen Vorschriften als frei von Xant-\nhomonas campestris, alle für Citrus pathogenen\nStämme, anerkannt worden ist,\nb) aus einem Gebiet stammen, das nach gemein-\nschaftsrechtlichen Vorschriften als frei von Xant-\nhomonas campestris, alle für Citrus pathogenen\nStämme, anerkannt worden ist,\nc) von einer Anbaufläche stammen, auf der und in\nderen unmittelbaren Umgebung seit Beginn der\nletzten abgeschlossenen Vegetationsperiode im\nRahmen eines amtlichen Kontrollprogramms keine\nAnzeichen dieses Schadorganismus festgestellt\nworden sind;\ndie Früchte müssen ferner nach der Ernte als\nfrei von Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt, einer geeigneten Behandlung unterzogen\nund in registrierten Betrieben oder Versandstellen\nverpackt worden sein oder\nd) die nach gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften als\ngleichwertig anerkannten Anforderungen erfüllen.\nDas Gebiet nach Buchstabe b und die Behandlung\nnach Buchstabe c müssen in dem Zeugnis nach § 6\nangegeben werden.\nDie Früchte müssen ferner\na) aus einem Land stammen, das nach gemein-\nschaftsrechtlichen Vorschriften als frei von Ce-\nrospora angolensis Carv. et Mendes anerkannt\nworden ist,\nb) aus einem Gebiet stammen, das nach gemein-\nschaftsrechtlichen Vorschriften als frei von diesem\nSchadorganismus anerkannt worden ist, oder\nc) von einer Anbaufläche stammen, auf der und in\nderen unmittelbaren Umgebung seit Beginn der\nletzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus festge-\nstellt worden sind, und nach der Ernte als frei von\nAnzeichen dieses Schadorganismus festgestellt\nworden sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                 383\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nDas Gebiet nach Buchstabe b muss in dem Zeugnis\nnach § 6 angegeben werden.\nDie Früchte müssen ferner\na) aus einem Land stammen, das nach gemein-\nschaftsrechtlichen Vorschriften als frei von Guig-\nnardia citricarpa Kiely, alle für Citrus pathogene\nStämme, anerkannt worden ist,\nb) aus einem Gebiet stammen, das nach gemein-\nschaftsrechtlichen Vorschriften als frei von diesem\nSchadorganismus anerkannt worden ist,\nc) von einer Anbaufläche stammen, auf der und\nin deren unmittelbaren Umgebung seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind; die Früchte müssen ferner\nnach der Ernte als frei von Anzeichen dieses\nSchadorganismus festgestellt worden sein, oder\nd) von einer Anbaufläche stammen, auf der ge-\neignete Bekämpfungsmaßnahmen gegen diesen\nSchadorganismus durchgeführt worden sind. Die\nFrüchte müssen ferner nach der Ernte als frei von\nAnzeichen dieses Schadorganismus festgestellt\nworden sein.\nWerden die gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften\nnicht im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften\nveröffentlicht, gibt das Bundesministerium die Länder\nund Gebiete, die gemeinschaftsrechtlich als frei von\nden genannten Schadorganismen anerkannt sind, im\nBundesanzeiger bekannt.\n2.2.1.1 mit Ursprung in außereuropäischen Drittländern, in       Die Früchte müssen ferner\ndenen das Auftreten von Fruchtfliegen (Tephritidae),     a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von außer-\naußereuropäische Arten, an diesen Früchten be-              europäischen Arten von Fruchtfliegen (Tephritidae)\nkannt ist                                                   festgestellt worden ist,\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode bei monat-\nlichen amtlichen Kontrollen während der letzten\ndrei Monate vor der Ernte keine Anzeichen der\ngenannten Schadorganismen festgestellt worden\nsind; die Früchte müssen ferner nach der Ernte als\nfrei von Anzeichen der genannten Schadorganis-\nmen festgestellt worden sein,\nc) auf Grund von repräsentativen Proben untersucht\nund als frei von den genannten Schadorganismen\nin allen Entwicklungsstadien festgestellt worden\nsein oder\nd) einer geeigneten Behandlung gegen diese Schad-\norganismen unterzogen worden sein.\n2.2.2   Poncirus Raf. und deren Hybriden                         wie bei 2.2.1 und 2.2.1.1\n2.2.3   Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                    wie bei 2.2.1 und 2.2.1.1","384              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\nD       Obst- und Zierpflanzen der Rosengewächse\n(Rosaceae)\n1       Pflanzen\n1.1     Pflanzen\n1.1.1   Prunus-Arten (Prunus L.)                                 Die Pflanzen müssen in direkter Linie von Material\nmit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten des      stammen, das\nTomatenringfleckenvirus (Tomato ringspot virus) bei      a) im Rahmen eines Zertifizierungssystems oder\nPrunus-Arten bekannt ist                                 b) während der letzten drei abgeschlossenen Vege-\ntationsperioden\nunter geeigneten Bedingungen gehalten und als frei\nvom Tomatenringfleckenvirus (Tomato ringspot virus)\nfestgestellt worden ist. Die Feststellung muss auf\nUntersuchungen mit Indikatorpflanzen oder nach als\ngleichwertig anerkannten Methoden beruhen.\nDie Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb\nstammen, in dem ebenso wie an anfälligen Pflanzen in\ndessen unmittelbarer Umgebung seit Beginn der letz-\nten drei abgeschlossenen Vegetationsperioden keine\nAnzeichen von diesem Schadorganismus festgestellt\nworden sind.\n1.1.2   Rubus-Arten (Rubus L.)                                   Die Pflanzen müssen\nmit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten fol-     a) frei von Blattläusen einschließlich ihrer Eier sein,\ngender Schadorganismen an Rubus-Arten bekannt\nb) in direkter Linie von Material stammen, das\nist:\nBlattroll-Virus der Süßkirsche                              aa) im Rahmen eines Zertifizierungssystems oder\n(Cherry leaf roll virus)                                    bb) während der letzten drei abgeschlossenen\nLatentes Brombeervirus                                            Vegetationsperioden unter geeigneten Be-\n(Black raspberry latent virus)                                    dingungen gehalten und als frei von den in\nSpalte 1 aufgeführten Schadorganismen fest-\nNekrotischer Kirschenring-Virus\ngestellt worden ist; die Feststellung muss auf\n(Prunus necrotic ringspot virus)\nUntersuchungen mit Indikatorpflanzen oder\nTomatenringfleckenvirus (Tomato ringspot virus)                   nach als gleichwertig anerkannten Methoden\nandere außereuropäische Viren und virusähnliche                   beruhen.\nKrankheitserreger                                        Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb\nstammen, in dem ebenso wie an anfälligen Pflanzen in\ndessen unmittelbarer Umgebung seit Beginn der letz-\nten drei abgeschlossenen Vegetationsperioden keine\nAnzeichen von den in Spalte 1 aufgeführten Schad-\norganismen festgestellt worden sind.\n1.2     Pflanzen, außer Samen\n1.2.1   Apfel (Malus Mill.)                                      Die Pflanzen müssen\na) aus einem Land stammen, das als frei von Feuer-\nbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.) aner-\nkannt ist, oder\nb) von einer Anbaufläche stammen, auf der und in\nderen unmittelbaren Umgebung Pflanzen mit\nAnzeichen von Feuerbrand (Erwinia amylovora\n(Burr.) Winsl. et al.) gerodet worden sind.\n1.2.1.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                Die Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Land stammen, das als frei von der\nFruchtfäule des Kern- und Steinobstes (Monilinia\nfructicola (Winter) Honey) festgestellt worden ist,\noder","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                 385\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nb) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nFruchtfäule des Kern- und Steinobstes (Monilinia\nfructicola (Winter) Honey) anerkannt worden ist,\nund aus einem Betrieb stammen, in dem seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen der Fruchtfäule des Kern-\nund Steinobstes (Monilinia fructicola (Winter)\nHoney) festgestellt worden sind.\n1.2.1.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten der      Die Pflanzen müssen ferner\nTriebsucht des Apfels (Apple proliferation myco-         a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nplasm) bekannt ist                                           Triebsucht des Apfels (Apple proliferation myco-\nplasm) festgestellt worden ist, oder\nb) mit Ausnahme von Sämlingen in direkter Linie von\nMaterial stammen, das\naa) im Rahmen eines Zertifizierungssystems oder\nbb) während der letzten sechs abgeschlossenen\nVegetationsperioden\nunter geeigneten Bedingungen gehalten und als frei\nvon diesem Schadorganismus festgestellt worden ist;\ndie Feststellung muss auf Untersuchungen mit Indika-\ntorpflanzen oder nach als gleichwertig anerkannten\nMethoden beruhen.\nDie Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb\nstammen, in dem ebenso wie an anfälligen Pflanzen in\ndessen unmittelbarer Umgebung seit Beginn der letz-\nten drei abgeschlossenen Vegetationsperioden keine\nAnzeichen von der Triebsucht des Apfels (Apple pro-\nliferation mycoplasm) festgestellt worden sind.\n1.2.1.3 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten der      Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nRußfleckenkrankheit (Phyllosticta solitaria Ell. et Ev.) men, in dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen\nund außereuropäischer Viren und virusähnlicher           Vegetationsperiode keine Anzeichen der in Spalte 1\nKrankheitserreger am Apfel (Malus Mill.) bekannt ist     aufgeführten Schadorganismen festgestellt worden\nsind.\n1.2.1.4 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          ferner wie bei 1.1.2 Satz 1 Buchstabe b und Satz 2\nfolgender Schadorganismen am Apfel (Malus Mill.)\nbekannt ist:\nAmerikanische Raublättrigkeit der Kirsche\n(Cherry rasp leaf virus), amerikanischer Erreger\nTomatenringfleckenvirus\n(Tomato ringspot virus)\n1.2.2   Birne (Pyrus L.)                                         wie bei 1.2.1\n1.2.2.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                wie bei 1.2.1.1\n1.2.2.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten des      Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nBirnenverfalls (Pear decline mycoplasm) bekannt ist      men, in dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nwährend der letzten drei abgeschlossenen Vege-\ntationsperioden Pflanzen mit Anzeichen des Birnen-\nverfalls (Pear decline mycoplasm) gerodet worden\nsind.\n1.2.2.3 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten der      ferner wie bei 1.2.1.3\nRußfleckenkrankheit (Phyllosticta solitaria Ell. et Ev.)\nund außereuropäischer Viren und virusähnlicher\nKrankheitserreger an Birne (Pyrus L.) bekannt ist\n1.2.3   Eberesche (Sorbus L.), außer Oxelbeere (Sorbus           wie bei 1.2.1\nintermedia (Ehrh.) Pers.)","386              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\n1.2.4   Erdbeere (Fragaria L.)                                   Die Pflanzen müssen aus einem Gebiet stammen,\ndas als frei von Anthonomus signatus Say und Antho-\nnomus bisignifer (Schenkling) festgestellt worden\nist.\n1.2.4.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          Die Pflanzen, mit Ausnahme von Sämlingen, müssen\nfolgender Schadorganismen bekannt ist:                   ferner\nAdernbänderung                                           wie bei 1.1.2 Satz 1 Buchstabe b und Satz 2\n(Strawberry vein banding virus)\nHexenbesen der Erdbeere\n(Strawberry witches’ broom mycoplasm)\nStrawberry latent „C“ virus\nandere außereuropäische Viren und virusähnliche\nKrankheitserreger\n1.2.4.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten des      Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nReisblattälchens (Aphelenchoides besseyi Christie)       men, in dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen\nbekannt ist                                              Vegetationsperiode keine Anzeichen des Reisblatt-\nälchens (Aphelenchoides besseyi Christie) festgestellt\nworden sind.\nGewebekulturen müssen von Pflanzen aus einem\nBetrieb stammen, in dem seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode keine Anzei-\nchen des Reisblattälchens (Aphelenchoides besseyi\nChristie) festgestellt worden sind, oder von Pflanzen\nstammen, die auf Grund geeigneter nematologischer\nTests als frei von diesem Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind.\n1.2.4.3 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nfolgender Schadorganismen bei der Erdbeere               men, in dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen\n(Fragaria L.) bekannt ist:                               Vegetationsperiode keine Anzeichen der in Spalte 1\nArabismosaikvirus                                        aufgeführten Schadorganismen festgestellt worden\n(Arabis mosaic virus)                                    sind.\nBlattfleckenkrankheit\n(Xanthomonas fragariae Kennedy et King)\nBlattrandvergilbung der Erdbeere\n(Strawberry mild yellow edge virus)\nHimbeerringfleckenvirus\n(Raspberry ringspot virus)\nKräuselkrankheit der Erdbeere\n(Strawberry crinkle virus)\nLatentes Ringfleckenvirus der Erdbeere\n(Strawberry latent ringspot virus)\nRote Wurzelfäule der Erdbeere\n(Phytophthora fragariae Hickman var. fragariae)\nTomatenschwarzringvirus\n(Tomato black ring virus)\n1.2.5   Feuerdorn (Pyracantha Roem.)                             wie bei 1.2.1\n1.2.6   Mispel (Mespilus L.)                                     wie bei 1.2.1\n1.2.7   Prunus-Arten (Prunus L.)\n1.2.7.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                wie bei 1.2.1.1","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                387\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n1.2.7.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          ferner wie bei 1.1.2 Satz 1 Buchstabe b und Satz 2\nfolgender Schadorganismen an Prunus-Arten\n(Prunus L.) bekannt ist:\nAmerikanische Pfirsichvergilbung\n(Peach yellows mycoplasm)\nAmerikanische Raublättrigkeit der Kirsche\n(Cherry rasp leaf virus), amerikanischer Erreger\nAmerikanisches Pfirsichmosaik\n(Peach mosaic virus), amerikanischer Erreger\nAmerikanisches Pflaumenbandmosaik\n(Plum line pattern virus), amerikanischer Erreger\nProgressive Zwergwüchsigkeit des Pfirsichs\n(Peach phony rickettsia)\nRosettenkrankheit des Pfirsichs\n(Peach rosette mycoplasm)\nX-Krankheit des Pfirsichs\n(Peach X-disease mycoplasm)\nandere außereuropäische Viren und virusähnliche\nKrankheitserreger\n1.2.7.3 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern, in            ferner wie bei 1.1.2 Satz 1 Buchstabe b und Satz 2\ndenen das Auftreten der Kleinfrüchtigkeit der\nKirsche (Little cherry pathogen) bekannt ist\n1.2.7.4 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          ferner wie bei 1.2.4.3\nfolgender Schadorganismen an den jeweiligen Gat-\ntungen bekannt ist:\nPrunus L.:\nBakterielle Fleckenkrankheit\n(Xanthomonas campestris pv. pruni (Smith) Dye)\nChlorotische Blattrollkrankheit der Aprikose\n(Apricot chlorotic leaf roll mycoplasm)\naußereuropäische Viren und virusähnliche Krank-\nheitserreger\nPrunus persica (L.) Batsch:\nPseudomonas syringae pv. persicae\n(Prunier et al.) Young et al.\naußereuropäische Viren und virusähnliche Krank-\nheitserreger\n1.2.7.5 weitere Prunus-Arten (Prunus L.), mit Ursprung in        Die Pflanzen müssen ferner mit Ausnahme von\nLändern, in denen das Auftreten der Scharkakrank-        Sämlingen in direkter Linie von Material stammen, das\nheit (Plum pox virus) bekannt ist:                       a) im Rahmen eines Zertifizierungssystems oder\nAprikose                                                 b) während der letzten drei abgeschlossenen Vege-\n(Prunus armeniaca L.)                                       tationsperioden\nBriancon-Aprikose                                        als frei vom Scharka-Virus festgestellt und unter\n(Prunus brigantina Vill.)                                geeigneten Bedingungen gehalten worden ist; die\nGärtnerpflaume                                           Feststellung muss auf Untersuchungen mit Indikator-\n(Prunus hortulana Bailey)                                pflanzen oder nach als gleichwertig anerkannten\nJapanische Aprikose                                      Methoden beruhen.\n(Prunus mume Sieb. et Zucc.)                             Die Pflanzen müssen ferner\nJapanische Mandelkirsche                                 a) aus einem Betrieb stammen, in dem, ebenso wie\n(Prunus japonica Thunb.)                                    an anfälligen Pflanzen in dessen unmittelbarer Um-\ngebung, seit Beginn der letzten drei abgeschlos-\nsenen Vegetationsperioden keine Anzeichen der\nScharkakrankheit (Plum pox virus) festgestellt\nworden sind, und","388              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\nKirschpflaume                                            b) aus einem Betrieb stammen, in dem Pflanzen mit\n(Prunus cerasifera Ehrh.)                                   Anzeichen anderer Viren oder virusähnlicher\nMandel                                                      Krankheitserreger gerodet worden sind.\n(Prunus amygdalus Batsch)\nMandelbäumchen\n(Prunus triloba Lindl.)\nPfirsich\n(Prunus persica (L.) Batsch)\nPflaume\n(Prunus domestica ssp. domestica L.)\nPrunus blireiana André\nPrunus cistena Hansen\nPrunus curdica Fenzl. et Fritsch\nPrunus glandulosa Thunb.\nPrunus holoserica Batal.\nPrunus mandshurica (Maxim.) Koehne\nPrunus nigra Ait.\nPrunus salicina L.\nPrunus sibirica L.\nPrunus simonii Carr.\nPrunus tomentosa Thunb.\nReneklode\n(Prunus domestica ssp. italica (Borkh.) Hegi.)\nSchlehe\n(Prunus spinosa L.)\nSpilling\n(Prunus domestica ssp. insititia (L.) C.K. Schneid.)\nStrandpflaume\n(Prunus maritima Marsh.)\nandere für die Scharkakrankheit (Plum pox virus)\nanfällige Arten von Prunus L.\n1.2.8   Quitte (Cydonia Mill.)                                   wie bei 1.2.1\n1.2.8.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                ferner wie bei 1.2.1.1\n1.2.8.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          ferner wie bei 1.2.2.2\ndes Birnenverfalls (Pear decline mycoplasm), außer-\neuropäischer Viren und virusähnlicher Krankheits-\nerreger an Quitte (Cydonia Mill.) bekannt ist\n1.2.8.3 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          ferner wie bei 1.2.4.3\naußereuropäischer Viren und virusähnlicher Schad-\norganismen bekannt ist\n1.2.9   Rubus-Arten (Rubus L.)\n1.2.9.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten fol-     wie bei 1.1.2\ngender Schadorganismen bekannt ist:\nBlattkräuselung der Himbeere\n(Raspberry leaf curl virus), amerikanischer Erreger\nAmerikanische Raublättrigkeit der Kirsche\n(Cherry rasp leaf virus), amerikanischer Erreger\n1.2.9.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten fol-     wie bei 1.2.4.3\ngender Schadorganismen bei Rubus-Arten bekannt\nist:\nArabismosaikvirus\n(Arabis mosaic virus)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                 389\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nHimbeerringfleckenvirus\n(Raspberry ring spot virus)\nLatentes Ringfleckenvirus der Erdbeere\n(Strawberry latent ring spot virus)\nTomatenschwarzringvirus\n(Tomato black ring virus)\nund andere außereuropäische Viren und virusähn-\nliche Krankheitserreger\n1.2.10   Stranvaesie (Stranvaesia Lindl.)                         wie bei 1.2.1\n1.2.11   Weißdorn (Crataegus L.)                                  wie bei 1.2.1\n1.2.11.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                ferner wie bei 1.2.1.1\n1.2.11.2 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten          ferner wie bei 1.2.1.3\nder Rußfleckenkrankheit (Phyllosticta solitaria Ell.\net Ev.) bekannt ist\n1.2.12   Wollmispel, Japanische Mispel, Loquat (Eriobotrya        wie bei 1.2.1\nLindl.)\n1.2.12.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                ferner wie bei 1.2.1.1\n1.2.13   Zierquitte (Chaenomeles Lindl.)                          wie bei 1.2.1\n1.2.13.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                ferner wie bei 1.2.1.1\n1.2.14   Zwergmispel (Cotoneaster Ehrh.)                          wie bei 1.2.1.1\n2        Pflanzenerzeugnisse\n2.1      Früchte\n2.1.1    Prunus-Arten (Prunus L.), vom 15. Februar bis zum        Die Früchte müssen\n30. September, mit Ursprung in außereuropäi-             a) aus einem Land stammen, das als frei von der\nschen Ländern                                                Fruchtfäule des Kern- und Steinobstes (Monilinia\nfructicola (Winter) Honey) festgestellt worden ist,\nb) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nFruchtfäule des Kern- und Steinobstes (Monilinia\nfructicola (Winter) Honey) anerkannt ist, oder\nc) vor der Ernte und Ausfuhr einer Kontrolle und\ngeeigneten Behandlungen unterzogen worden\nsein, die gewährleisten, dass sie frei von Monilinia\nspp. sind.\nE        Forstpflanzen\n1        P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1      Eiche (Quercus L.)                                       Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Rin-\ndenkrebs der Kastanie (Cryphonectria parasitica\n(Murrill) Barr) festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode keine An-\nzeichen des Rindenkrebses der Kastanie (Cry-\nphonectria parasitica (Murrill) Barr) festgestellt\nworden sind.\n1.1.1    mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, in dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von Cronartium spp. fest-\ngestellt worden sind.","390            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n1.1.2 mit Ursprung in Nordamerika                              Die Pflanzen müssen ferner aus einem Gebiet stam-\nmen, das als frei von der Eichenwelke (Ceratocystis\nfagacearum (Bretz) Hunt) festgestellt worden ist.\n1.2   Kastanie (Castanea Mill.)                                wie bei 1.1\n1.2.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern                wie bei 1.1.1\n1.2.2 mit Ursprung in Nordamerika                              wie bei 1.1.2\n1.3   Nadelbäume (Coniferales)\n1.3.1 Douglasie (Pseudotsuga Carr.)                            Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\nin dem und in dessen unmittelbarer Umgebung seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von Pappelrost (Melamp-\nsora medusae Thümen) festgestellt worden sind.\n1.3.2 Fichte (Picea A. Dietr.)                                 wie bei 1.3.1\n1.3.3 Hemlocktanne (Tsuga Carr.)                               wie bei 1.3.1\n1.3.4 Kiefer (Pinus L.)                                        Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\nin dem und in dessen unmittelbarer Umgebung seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von Dothistroma-Nadel-\nbräune (Scirrhia pini Funk et Parker), Pappelrost\n(Melampsora medusae Thümen) und Scirrhia acicola\n(Dearn.) Siggers festgestellt worden sind.\n1.3.5 Lärche (Larix Mill.)                                     wie bei 1.3.1\n1.3.6 Tanne (Abies Mill.)                                      wie bei 1.3.1\n1.3.7 Nadelbäume mit Ursprung in außereuropäischen             Die Pflanzen müssen ferner in einer Baumschule\nLändern                                                  erzeugt worden sein und aus einem Betrieb stammen,\nder frei von Pissodes spp., außereuropäische Arten,\nist.\n1.3.8 Nadelbäume mit Ursprung in außereuropäischen             Die Pflanzen müssen ferner in einer Baumschule\nLändern, über 3 m Höhe                                   erzeugt worden sein und aus einem Betrieb stammen,\nder frei von Borkenkäfern (Scolytidae spp.), außer-\neuropäische Arten, ist.\n1.4   Pappel (Populus L.)                                      wie bei 1.3.1\n1.4.1 mit Ursprung in Amerika                                  Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, in dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von der Septoria-Krankheit\nder Pappel (Mycosphaerella populorum G. E. Thomp-\nson) festgestellt worden sind.\n1.5   Platane (Platanus L.), mit Ursprung in den USA oder      Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\nArmenien                                                 dem und in dessen unmittelbarer Umgebung seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen der Platanenwelke (Cera-\ntocystis fimbriata f. sp. platani Walter) festgestellt\nworden sind.\n1.6   Ulme (Ulmus L.), mit Ursprung in Nordamerika             Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\ndem und in dessen unmittelbarer Umgebung seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen der Phloëmnekrose der\nUlme (Elm phloem necrosis mycoplasm) festgestellt\nworden sind.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  391\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\n2       Pflanzenerzeugnisse\n2.1     Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1   Eiche (Quercus L.)\n2.1.1.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern               Die Pflanzenteile müssen aus einem Betrieb stam-\nmen, in dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von Cronartium spp. fest-\ngestellt worden sind.\n2.1.1.2 mit Ursprung in Nordamerika                             Die Pflanzenteile müssen ferner aus einem Gebiet stam-\nmen, das als frei von der Eichenwelke (Ceratocystis\nfagacearum (Bretz) Hunt) festgestellt worden ist.\n2.1.2   Kastanie (Castanea Mill.)\n2.1.2.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern               wie bei 2.1.1.1\n2.1.2.2 mit Ursprung in Nordamerika                             wie bei 2.1.1.2\n2.1.3   Nadelbäume (Coniferales)\n2.1.3.1 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern               Die Pflanzenteile müssen in einer Baumschule\nerzeugt worden sein und aus einem Betrieb stammen,\nder frei von Pissodes spp., außereuropäische Arten,\nist.\n2.1.3.2 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern, über         Die Pflanzenteile müssen ferner in Baumschulen\n3 m Höhe                                                erzeugt worden sein und aus einem Betrieb stammen,\nder frei von Borkenkäfern (Scolytidae spp.), außer-\neuropäische Arten, ist.\n2.1.4   Pappel (Populus L.) mit Ursprung in Amerika             Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\ndem und in dessen unmittelbarer Umgebung seit\nBeginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen von Pappelrost (Melamp-\nsora medusae Thümen) festgestellt worden sind.\n2.2     Holz\n2.2.1   Eiche (Quercus L.)\n2.2.1.1 mit Ursprung in Nordamerika                             Das Holz muss entrindet sein und\na) so behauen sein, dass es die Oberflächenrundung\nverloren hat,\nb) einen Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 20 % der\nTrockenmasse haben, oder\nc) durch eine geeignete Heißluft- oder Heißwasser-\nbehandlung desinfiziert worden sein.\nSchnittholz mit oder ohne Restrinde darf nach einer\nOfentrocknung einen Feuchtigkeitsgehalt von höchs-\ntens 20 % der Trockenmasse haben; die Ofen-\ntrocknung muss durch eine international anerkannte\nHandelsklasse wie „Kiln-dried“ oder „K.D.“ nach-\ngewiesen werden. Das Holz oder seine Verpackung\nist entsprechend zu kennzeichnen.\n2.2.1.2 in Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         Das Erzeugnis muss\nHolzausschuss, ganz oder teilweise aus Eiche            a) ausschließlich aus Holz gewonnen worden sein,\n(Quercus L.) gewonnen, mit Ursprung in außer-                das entrindet worden ist, nach einer Ofentrock-\neuropäischen Ländern                                         nung einen Feuchtigkeitsgehalt von höchstens\n20 % der Trockenmasse hatte oder entseucht\nworden ist, und\nb) in plombierten Behältnissen oder in anderer Weise\ntransportiert worden sein, durch die ein Befall mit\nSchadorganismen ausgeschlossen ist.","392             Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\n2.2.2   Kastanie (Castanea Mill.)                               Das Holz muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom Rin-\ndenkrebs der Kastanie (Cryphonectria parasitica\n(Murrill) Barr) festgestellt worden ist, oder\nb) entrindet sein.\n2.2.2.1 mit Ursprung in Nordamerika                             ferner wie bei 2.2.1.1\n2.2.2.2 in Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         ferner wie bei 2.2.1.2\nHolzausschuss, ganz oder teilweise aus Kastanie\n(Castanea Mill.) gewonnen, mit Ursprung in außer-\neuropäischen Ländern\n2.2.3   Lebensbaum (Thuja L.), auch ohne natürliche Ober-       Das Holz muss entrindet und frei von Wurmlöchern\nflächenrundung, mit Ursprung in China, Japan,           sein, die größer als 3 mm im Durchmesser sind und\nKanada, Korea, Taiwan oder den USA                      den Fraß von Monochamus-Arten anzeigen.\n2.2.4   Nadelbäume (Coniferales)\n2.2.4.1 außer Lebensbaum (Thuja L.), außer in Form von          Das Holz muss 30 Minuten auf eine Kerntemperatur\nSchnitzeln, Spänen, Holzabfall oder Holzausschuss,      von mindestens 56° C erhitzt worden sein; die Er-\nganz oder teilweise von diesen Nadelbäumen              hitzung kann durch eine nach den Gemeinschafts-\ngewonnen, Verpackungskisten, Lattenkisten, Fäs-         vorschriften geregelte Kennzeichnung nachgewiesen\nsern, Paletten, Kistenpaletten oder anderen Lade-       werden.\nplanken, Stauholz, Distanzstücke oder Träger, auch\nohne natürliche Oberflächenrundung, mit Ursprung\nin China, Japan, Kanada, Korea, Taiwan oder den\nUSA\n2.2.4.2 außer in Form von Spänen, Schnitzeln, Holzabfall        Das Holz muss\noder Holzausschuss, auch ohne natürliche Ober-          a) wie bei 2.2.3 oder\nflächenrundung, mit Ursprung in außereuropäischen\nLändern, außer China, Japan, Kanada, Korea,             b) nach einer Ofentrocknung einen Feuchtigkeits-\nTaiwan oder den USA                                         gehalt von höchstens 20 % der Trockenmasse\nhaben; die Ofentrocknung muss durch eine inter-\nnational anerkannte Handelsklasse wie „ Kiln-\ndried“ oder „ K.D.“ nachgewiesen werden. Das\nHolz oder seine Verpackung sind entsprechend\nzu kennzeichnen.\n2.2.4.3 außer Lebensbaum (Thuja L.), in Form von Ver-           Das Holz muss entrindet sein und\npackungskisten, Lattenkisten, Fässern, Paletten,        a) wie bei 2.2.3 und\nKistenpaletten oder anderen Ladeplanken, Stau-\nholz, Distanzstücken oder Trägern, auch ohne natür-     b) nach einer Ofentrocknung einen Feuchtigkeitsge-\nliche Oberflächenrundung, mit Ursprung in China,            halt von höchstens 20 % der Trockenmasse\nJapan, Kanada, Korea, Taiwan oder den USA                   haben.\n2.2.4.4 in Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         Das Erzeugnis muss\nHolzausschuss, ganz oder teilweise aus Nadel-           a) während der Verschiffung oder vor der Verschif-\nbäumen (Coniferales) gewonnen, mit Ursprung in              fung in einem Behältnis entseucht worden sein und\nChina, Japan, Kanada, Korea, Taiwan oder den\nUSA                                                     b) in verplombten Behältnissen oder in einer Weise\ntransportiert worden sein, durch die ein Befall mit\nSchadorganismen ausgeschlossen ist.\n2.2.5   Pappel (Populus L.)\n2.2.5.1 mit Ursprung in Amerika                                 Das Holz muss entrindet sein.\n2.2.5.2 in Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         wie bei 2.2.1.2\nHolzausschuss, ganz oder teilweise aus Pappel\n(Populus L.) gewonnen, mit Ursprung in außer-\neuropäischen Ländern\n2.2.6   Platane (Platanus L.)\n2.2.6.1 auch ohne natürliche Oberflächenrundung, mit Ur-        wie bei 2.2.4.2 Buchstabe b\nsprung in den USA oder Armenien","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000               393\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n2.2.6.2 in Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         wie bei 2.2.1.2\nHolzausschuss, ganz oder teilweise aus Platane\n(Platanus L.) gewonnen, mit Ursprung in außer-\neuropäischen Ländern\n2.2.7   Zuckerahorn (Acer saccharum Marsh.)\n2.2.7.1 außer Holz zur Furniererzeugung, auch ohne natür-       wie bei 2.2.4.2 Buchstabe b\nliche Oberflächenrundung, mit Ursprung in Nord-\namerika\n2.2.7.2 außer in 2.2.7.1 aufgeführtes Holz, mit Ursprung in     Das Holz muss zur Furnierherstellung bestimmt sein;\nNordamerika                                             dies muss aus den Begleitpapieren oder anderen\nBelegen hervorgehen.\n2.2.7.3 in Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         wie bei 2.2.1.2\nHolzausschuss, mit Ursprung in außereuropäischen\nLändern, ganz oder teilweise aus Zuckerahorn (Acer\nsaccharum Marsh.) gewonnen\nF       Sonstige Gegenstände\n1       Erde und Kultursubstrat, das Pflanzen anhaftet oder     Das Ausgangsmaterial für das Kultursubstrat muss\nbeigefügt ist, mit Ursprung in Estland, Lettland,       a) frei von Erde und organischen Stoffen sein oder\nLitauen, Moldawien, Russland, Türkei, Ukraine,\nWeißrussland und außereuropäischen Ländern,             b) als frei von Schadorganismen festgestellt worden\naußer Ägypten, Israel, Libyen, Malta, Marokko,             sein und durch eine geeignete Hitzebehandlung\nTunesien, Zypern                                           oder Entseuchung frei von Schadorganismen sein.\nKultursubstrat an eingepflanzten Pflanzen muss ferner\na) durch geeignete Maßnahmen frei von Schadorga-\nnismen gehalten worden sein oder\nb) in den zwei Wochen vor dem Versand der Pflanzen\nso weit abgeschüttelt worden sein, dass nur\ndie zur Erhaltung der Lebensfähigkeit während\nder Beförderung erforderliche Mindestmenge ver-\nbleibt.\n3","394           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nT e i l II\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände\nmit Ursprung in der Gemeinschaft\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                          2\nA     Pflanzen allgemein\n1     Pflanzen\n1.1   Pflanzen, im Freiland angezogen, bewurzelt, ein-        Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\ngepflanzt oder zum Anpflanzen bestimmt                  der als frei von der Bakteriellen Ringfäule der Kar-\ntoffel (Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus\n(Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.), dem Gol-\ndenen Kartoffelnematoden (Globodera rostochiensis\n(Wollenweber) Behrens), Kartoffelkrebs (Synchytrium\nendobioticum (Schilbersky) Percival) und dem Weißen\nKartoffelnematoden (Globodera pallida (Stone) Beh-\nrens) festgestellt worden ist.\nB     Landwirtschaftliche und gärtnerische\nNutzpflanzen\n1     Pflanzen\n1.1   Pflanzen, außer Samen\n1.1.1 Hopfen (Humulus lupulus L.)                             Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen, in\ndem seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-\ntionsperiode keine Anzeichen der Verticillium-Welken\nVerticillium albo-atrum Reinke und Berthold und Verti-\ncillium dahliae Klebahn festgestellt worden sind.\n1.1.2 Kohl (Brassica spp.)                                    Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii (Burgess)),\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard) und der Toma-\ntenminierfliege (Liriomyza bryoniae (Kaltenbach))\nfestgestellt worden ist,\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem bei monat-\nlichen amtlichen Kontrollen während der letzten\ndrei Monate vor dem Inverkehrbringen keine An-\nzeichen der Floridaminierfliege (Liriomyza trifolii\n(Burgess)), Liriomyza huidobrensis (Blanchard)\nund der Tomatenminierfliege (Liriomyza bryoniae\n(Kaltenbach)) festgestellt worden sind, oder\nc) unmittelbar vor dem Inverkehrbringen untersucht\nworden sein und sich als frei von der Floridaminier-\nfliege (Liriomyza trifolii (Burgess)), Liriomyza huido-\nbrensis (Blanchard) und der Tomatenminierfliege\n(Liriomyza bryoniae (Kaltenbach)) erwiesen haben\nund einer geeigneten Behandlung gegen diese\nSchadorganismen unterzogen worden sein.\n1.1.3 Kürbisgewächse (Cucumis spp.)                           wie bei 1.1.2\n1.1.4 Lupine (Lupinus L.)                                     wie bei 1.1.2\n1.1.5 Nachtschattengewächse (Solanaceae), außer sol-          Die Pflanzen müssen\nchen nach 1.1.5.1                                       a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Potato\nstolbur mycoplasm festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen von Potato stolbur mycoplasm\nfestgestellt worden sind.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                    395\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\n1.1.5.1   Solanum-Arten (Solanum L.) und deren Hybriden,\nStolonen oder Knollen bildende Arten\n1.1.5.1.1 außer Knollen der Kartoffel (Solanum tuberosum        Die Pflanzen müssen unter Quarantänebedingungen\nL.) und Kulturerhaltungsmaterial für Genbanken        gehalten werden und in einem Quarantänetest als frei\noder Genmaterialsammlungen                            von Schadorganismen festgestellt worden sein.\nDer Quarantänetest nach Satz 1\na) wird vom amtlichen Pflanzenschutzdienst des\njeweiligen Mitgliedstaates überwacht und von\nwissenschaftlich ausgebildetem Personal dieser\nEinrichtung oder einer anderen amtlich anerkann-\nten Stelle durchgeführt,\nb) wird an einem Ort durchgeführt, der einen aus-\nreichenden Schutz vor Schadorganismen und vor\nder Ausbreitung von Schadorganismen bei der\nAufbewahrung des Materials gewährleistet,\nc) erfolgt an jeder Materialeinheit durch regelmäßige\nvisuelle Untersuchungen auf Schadsymptome\nwährend der letzten abgeschlossenen Vegeta-\ntionsperiode unter Berücksichtigung der Art des\nMaterials und seiner Entwicklungsstufe und durch\nTests nach geeigneten Methoden,\naa) bei Kartoffelzuchtmaterial zumindest auf:\nAndean potato latent virus, Arracacha virus B\noca strain, Potato black ringspot virus, Spin-\ndelknollenkrankheit der Kartoffel (Potato\nspindle tuber viroid), Kartoffelvirus T (Potato\nvirus T), Andean potato mottle virus, Viren A,\nM, S, V, X und Y (einschließlich Yo, Yn und Yc),\nPotato leaf roll virus, Bakterielle Ringfäule der\nKartoffel (Clavibacter michiganensis ssp.\nsepedonicus (Spieckermann et Kotthoff)\nDavis et al.) und der Schleimkrankheit der Kar-\ntoffel (Pseudomonas solanacearum (Smith)\nSmith),\nbb) bei echtem Samen von Kartoffeln zumindest\nauf:\nAndean potato latent virus, Arracacha\nvirus B oca strain, Potato black ringspot\nvirus, Spindelknollenkrankheit der Kartoffel\n(Potato spindle tuber viroid), Kartoffelvirus T\n(Potato virus T) und Andean potato mottle\nvirus und\nd) erfolgt mit Hilfe eines geeigneten Tests bei allen\nanderen visuell festgestellten Symptomen zur\nIdentifizierung der Schadorganismen, die sie ver-\nursacht haben.\nMaterial, das in den Tests nach Satz 2 als nicht frei\nvon diesen Schadorganismen festgestellt worden ist,\nmuss sofort vernichtet oder Verfahren zur Tilgung der\nSchadorganismen unterzogen werden.\nDie Organisation oder Forschungsstelle eines Mit-\ngliedstaates, die solches Material hält, unterrichtet\nden amtlichen Pflanzenschutzdienst.\n1.1.5.1.2 in Genbanken oder Genmaterialsammlungen               Die Organisation oder Forschungsstelle eines Mit-\ngliedstaates, die solches Material hält, unterrichtet\nden amtlichen Pflanzenschutzdienst.","396            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                          2\n1.1.5.2 Eierfrucht (Solanum melongena L.)                      wie bei 1.1.2 und 1.1.5\nDie Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nSchleimkrankheit der Kartoffel (Pseudomonas\nsolanacearum (Smith) Smith) festgestellt worden\nist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind.\n1.1.5.3 Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen              Die Knollen müssen ferner\na) nach den Gemeinschaftsvorschriften zur Bekämp-\nfung des Kartoffelkrebses (Synchytrium endobio-\nticum (Schilbersky) Percival) erzeugt worden sein,\nb) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nBakteriellen Ringfäule der Kartoffel (Clavibacter\nmichiganensis ssp. sepedonicus (Spieckermann\net Kotthoff) Davis et al.) festgestellt worden ist,\noder nach den Gemeinschaftsvorschriften zur\nBekämpfung der Bakteriellen Ringfäule der Kartof-\nfel (Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus\n(Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.) erzeugt\nworden sein, und\nc) von einer Anbaufläche stammen, die als frei vom\nGoldenen Kartoffelnematoden (Globodera rosto-\nchiensis (Wollenweber) Behrens) und Weißen\nKartoffelnematoden (Globodera pallida (Stone)\nBehrens) festgestellt worden ist.\nDie Knollen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nSchleimkrankheit der Kartoffel (Pseudomonas\nsolanacearum (Smith) Smith) festgestellt worden\nist, oder\nb) soweit die Knollen aus einem Gebiet stammen, in\ndem das Auftreten der Schleimkrankheit der Kar-\ntoffel (Pseudomonas solanacearum (Smith) Smith)\nbekannt ist, aus einem Betrieb stammen, der auf\nGrund amtlicher Untersuchungen oder geeigneter\nanerkannter Maßnahmen zur Bekämpfung dieses\nSchadorganismus als frei von diesem Schadorga-\nnismus festgestellt worden ist.\nDie Knollen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von dem\nColumbia-Wurzelgallennematoden (Meloidogyne\nchitwoodi Golden et al.), alle Populationen, und\nvon Meloidogyne fallax Karssen festgestellt wor-\nden ist, oder\nb) soweit die Knollen aus einem Gebiet stammen, in\ndem das Auftreten des Columbia-Wurzelgallen-\nnematoden (Meloidogyne chitwoodi Golden et al.)\nund von Meloidogyne fallax Karssen bekannt ist,\nentweder\naa) von einem Betrieb stammen, der auf Grund\njährlicher visueller Kontrollen zu geeigneten\nZeitpunkten an Wirtspflanzen und an Kartof-\nfelknollen, einschließlich Schnittproben, nach\nder Ernte als frei von diesen Schadorganismen\nfestgestellt worden ist, oder","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                  397\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nbb) nach der Ernte auf Grund einer Stichprobe\naaa) zu geeigneten Zeitpunkten entweder\nmit einer geeigneten Methode zur Aus-\nlösung von Anzeichen dieser Schad-\norganismen oder anhand von Labortests\nauf diese Schadorganismen und an-\nhand visueller Kontrollen, einschließlich\nSchneiden der Knollen, und\nbbb) unmittelbar vor dem Verschließen der\nVerpackungen oder Behälter vor dem In-\nverkehrbringen nach den Bestimmungen\nder Richtlinie 66/403/EWG des Rates\nvom 14. Juli 1966 über den Verkehr\nmit Pflanzkartoffeln (ABl. EG Nr. 125\nS. 2320/66) in der jeweils geltenden\nFassung\nuntersucht und als frei von Anzeichen dieser\nSchadorganismen festgestellt worden sein.\n1.1.5.3.1 Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen, mit         Die Knollen müssen ferner\nAusnahme von Sorten, die in einem oder mehreren        a) in der Gemeinschaft erzeugt worden sein,\nMitgliedstaaten auf Grund der Richtlinie 70/457/\nEWG des Rates vom 29. September 1970 über              b) in direkter Linie von Material stammen, das unter\neinen gemeinsamen Sortenkatalog für landwirt-             geeigneten Bedingungen gehalten worden ist und\nschaftliche Pflanzenarten (ABl. EG Nr. L 225 S. 1) in     bei dem in amtlichen Quarantänetests der Mit-\nder jeweils geltenden Fassung amtlich zugelassen          gliedstaaten keine Schadorganismen festgestellt\nworden sind                                               worden sind, und\nc) aus fortgeschrittenen Züchtungen stammen; dies\nist im Begleitdokument anzugeben.\n1.1.5.4   Paprika (Capsicum anuum L.) und deren Hybriden         wie bei 1.1.5. und 1.1.5.2\n1.1.5.5   Tomate (Lycopersicon lycopersicum (L.) Karsten         wie bei 1.1.5. und 1.1.5.2\nex Farw.)\n1.1.5.5.1 mit Ursprung in Ländern, in denen das Auftreten\nvon Tomato yellow leaf curl virus bekannt ist und\na) das Auftreten der Tabakmottenschildlaus             An den Pflanzen dürfen ferner keine Anzeichen von\n(Bemisia tabaci Genn.) nicht bekannt ist            Tomato yellow leaf curl virus festgestellt worden\nsein.\nb) das Auftreten der Tabakmottenschildlaus             Die Pflanzen müssen ferner\n(Bemisia tabaci Genn.) bekannt ist                  a) als frei von Anzeichen von Tomato yellow leaf curl\nvirus festgestellt worden sein und\naa) aus einem Gebiet stammen, das als frei von\nder Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci\nGenn.) festgestellt worden ist, oder\nbb) aus einem Betrieb stammen, der bei monat-\nlichen amtlichen Kontrollen während der letz-\nten drei Monate vor der Ausfuhr als frei von\nder Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci\nGenn.) festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem keine An-\nzeichen von Tomato yellow leaf curl virus festge-\nstellt und in dem eine geeignete Behandlung sowie\nein geeignetes Überwachungsprogramm durch-\ngeführt worden sind, um das Freisein von der\nTabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.) zu\ngewährleisten.","398            Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\n1.1.6 Rübe (Beta vulgaris L.)                                  Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nRübenkräuselkrankheit (Beet leaf curl virus) fest-\ngestellt worden ist, oder\nb) aus einem Anbaugebiet stammen, in dem das Auf-\ntreten der Rübenkräuselkrankheit (Beet leaf curl\nvirus) nicht bekannt ist, und aus einem Betrieb\nstammen, in dem und in dessen unmittelbarer\nUmgebung seit Beginn der letzten abgeschlosse-\nnen Vegetationsperiode keine Anzeichen dieser\nKrankheit festgestellt worden sind.\n1.1.7 Salat (Lactuca spp.)                                     wie bei 1.1.2\n1.1.8 Sellerie (Apium graveolens L.)                           wie bei 1.1.2\n1.1.9 Spinat (Spinacia L.)                                     wie bei 1.1.2\n1.2   Saatgut\n1.2.1 Bohne (Phaseolus L.)                                     Das Saatgut muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom Bak-\nteriellen Bohnenbrand (Xanthomonas campestris\npv. phaseoli (Smith) Dye) festgestellt worden ist,\noder\nb) auf Grund einer repräsentativen Probe untersucht\nund als frei vom Bakteriellen Bohnenbrand (Xant-\nhomonas campestris pv. phaseoli (Smith) Dye)\nfestgestellt worden sein.\n1.2.2 Luzerne (Medicago sativa L.)                             Das Saatgut muss\na) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen des Stängelälchens (Ditylenchus\ndipsaci (Kühn) Filipjev) festgestellt worden sind,\nund in Laboruntersuchungen auf Grund repräsen-\ntativer Proben als frei vom Stängelälchen (Ditylen-\nchus dipsaci (Kühn) Filipjev) festgestellt worden\nsein oder\nb) vor dem Inverkehrbringen entseucht worden\nsein.\nDas Saatgut muss ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nBakterienwelke der Luzerne (Clavibacter michiga-\nnensis ssp. insidiosus Davis et al.) festgestellt wor-\nden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nzehn Jahre das Auftreten der Bakterienwelke der\nLuzerne (Clavibacter michiganensis ssp. insidio-\nsus Davis et al.) nicht bekannt ist, und\naa) von einer Sorte stammen, die als hochresis-\ntent gegen die Bakterienwelke der Luzerne\n(Clavibacter michiganensis ssp. insidiosus\nDavis et al.) anerkannt ist,\nbb) von einer Kultur gewonnen worden sein, die\nsich zum Erntezeitpunkt noch nicht in ihrer\nvierten Vegetationsperiode seit der Aussaat\nbefindet und von der bisher höchstens eine\nSamenernte genommen worden ist, oder","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                 399\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\ncc) einen gewichtsmäßigen Anteil an unschäd-\nlichem Besatz von nicht mehr als 0,1 % auf-\nweisen, der nach den Regeln bestimmt wurde,\ndie für die Zertifizierung von in der Gemein-\nschaft vertriebenem Saatgut gelten, und\nc) aus einem Betrieb stammen, in dem und an dessen\nbenachbarten Kulturen von Luzerne (Medicago\nsativa L.) während der beiden letzten Vegetations-\nperioden keine Anzeichen der Bakterienwelke der\nLuzerne (Clavibacter michiganensis ssp. insidio-\nsus Davis et al.) festgestellt worden sind, und\nd) von einer Anbaufläche stammen, auf der während\nder letzten drei Jahre vor der Aussaat keine Lu-\nzerne (Medicago sativa L.) angebaut worden ist.\n1.2.3 Sonnenblume (Helianthus annuus L.)                      Das Saatgut muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von\nPlasmopara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni\nfestgestellt worden ist, oder\nb) mit Ausnahme von Sorten, die gegenüber allen im\nAnbaugebiet vorkommenden Rassen von Plasmo-\npara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni resistent\nsind, einer geeigneten Behandlung gegen Plasmo-\npara halstedii (Farlow) Berl. et de Toni unterzogen\nworden sein.\n1.2.4 Tomate (Lycopersicon lycopersicum (L.) Karsten ex       Das Saatgut muss durch eine geeignete Säure-\nFarw.)                                                  extraktionsmethode oder durch eine als gleichwertig\nanerkannte Methode gewonnen worden sein und\na) aus einem Gebiet stammen, in dem das Auftreten\nder Bakterienwelke der Tomate (Clavibacter michi-\nganensis spp. michiganensis (Smith) Davis et al.)\nund der Fleckenkrankheit der Tomate (Xanthomo-\nnas campestris pv. vesicatoria (Doidge) Dye) nicht\nbekannt ist,\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieser Schadorganismen fest-\ngestellt worden sind, oder\nc) auf Grund einer repräsentativen Probe mit geeig-\nneten Methoden untersucht und als frei von diesen\nSchadorganismen festgestellt worden sein.\n2     Pflanzenerzeugnisse\n2.1   Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1 Kartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen               Die Knollen müssen\na) von einem registrierten Erzeuger angebaut worden\nsein oder aus registrierten Betrieben stammen, die\ndie Knollen zu gewerblichen Zwecken lagern oder\ninnergemeinschaftlich verbringen,\nb) frei von der Schleimkrankheit der Kartoffel (Pseu-\ndomonas solanacearum (Smith) Smith) sein und\nc) nach den Gemeinschaftsvorschriften zur Bekämp-\nfung des Kartoffelkrebses (Synchytrium endobio-\nticum (Schilbersky) Percival) und der Bakteriellen\nRingfäule der Kartoffel (Clavibacter michiganen-\nsis ssp. sepedonicus (Spieckermann et Kotthoff)\nDavis et al.) erzeugt worden sein.\nDie Registriernummer der Betriebe nach Buchstabe a\nmuss auf der Verpackung oder im Fall von in loser\nSchüttung beförderten Kartoffeln auf dem Beförde-\nrungsmittel angegeben werden.","400              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                      2\nC     Obst- und Zierpflanzen, außer Rosengewächse\n(Rosaceae)\n1     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1   Araceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder bei-          a) Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\ngefügtem Kultursubstrat                                       in dem seit Beginn der letzten abgeschlossenen\nVegetationsperiode keine Anzeichen des Bana-\nnenwurzelnematoden (Radopholus similis (Cobb)\nThorne) festgestellt worden sind, oder\nb) Boden und Wurzeln befallsverdächtiger Pflanzen\nmüssen seit Beginn der letzten abgeschlossenen\nVegetationsperiode in einem amtlichen nematolo-\ngischen Test auf den Bananenwurzelnematoden\n(Radopholus similis (Cobb) Thorne) untersucht\nund als frei von diesem Schadorganismus fest-\ngestellt worden sein.\n1.2   Aster (Aster spp.)                                         Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nFloridaminierfliege (Liriomyza trifolii (Burgess)),\nLiriomyza huidobrensis (Blanchard) und der Toma-\ntenminierfliege (Liriomyza bryoniae (Kaltenbach))\nfestgestellt worden ist,\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem bei monat-\nlichen amtlichen Kontrollen während der letzten\ndrei Monate vor dem Inverkehrbringen keine\nAnzeichen der Floridaminierfliege (Liriomyza trifolii\n(Burgess)), Liriomyza huidobrensis (Blanchard)\nund der Tomatenminierfliege (Liriomyza bryoniae\n(Kaltenbach)) festgestellt worden sind, oder\nc) unmittelbar vor dem Inverkehrbringen untersucht\nworden sein und sich als frei von diesen Schad-\norganismen erwiesen haben und einer geeigneten\nBehandlung gegen diese Schadorganismen unter-\nzogen worden sein.\n1.3   Banane (Musa L.)                                           Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nSchleimkrankheit der Kartoffel (Pseudomonas\nsolanacearum (Smith) Smith) festgestellt worden\nist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind.\n1.3.1 bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem            ferner wie bei 1.1\nKultursubstrat\n1.4   Blaues Lieschen (Exacum spp.)                              wie bei 1.2\n1.5   Chrysantheme (Dendranthema (DC.) Des Moul.)                Die Pflanzen müssen\na) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen der Afrikanischen Baumwolleule\n(Spodoptera littoralis (Boisd.)) und des Altweltli-\nchen Baumwollkapselwurms (Heliothis armigera\nHübner) festgestellt worden sind, oder\nb) einer geeigneten Behandlung gegen diese Schad-\norganismen unterzogen worden sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                       401\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                           2\nDie Pflanzen müssen ferner\na) höchstens in dritter Generation von Material ab-\nstammen, das bei Tests auf die Chrysanthemen-\nstauche (Chrysanthemum stunt viroid) als frei von\ndiesem Virus festgestellt worden ist, oder unmittel-\nbar von Material abstammen, das auf Grund einer\nrepräsentativen Probe von mindestens 10 % zum\nZeitpunkt der Blüte amtlich untersucht und als frei\nvon der Chrysanthemenstauche (Chrysanthemum\nstunt viroid) festgestellt worden ist, und\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung bei monatlichen amt-\nlichen Kontrollen während der letzten drei Monate\nvor dem Versand keine Anzeichen des Weißen\nChrysanthemenrostes (Puccinia horiana Hennings)\nfestgestellt worden sind, oder einer geeigneten\nBehandlung gegen den Weißen Chrysanthemen-\nrost (Puccinia horiana Hennings) unterzogen wor-\nden sein.\nUnbewurzelte Stecklinge müssen ferner ebenso wie\ndie Pflanzen, von denen sie stammen, als frei von\nAnzeichen der Ascochyta-Krankheit (Didymella ligu-\nlicola (Baker, Dimock et Davis) v. Arx) festgestellt\nworden sein. Bewurzelte Stecklinge müssen ein-\nschließlich ihres Wurzelbettes als frei von Anzeichen\nder Ascochyta-Krankheit (Didymella ligulicola (Baker,\nDimock et Davis) v. Arx) festgestellt worden sein.\n1.5.1 Chrysanthemen                                           ferner wie bei 1.2\n(Argyranthemum spp., Dendranthema (DC.) Des\nMoul., Leucanthemum L., Tanacetum L.)\n1.6   Gerbera (Gerbera Cass.)                                 wie bei 1.2\n1.7   Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden         Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Citrus\nvein enation woody gall, Phoma tracheiphila (Petri)\nKanchaveli et Gikashvili, Spiroplasma citri Saglio\net al. und der Tristeza-Krankheit (Citrus tristeza\nvirus) festgestellt worden ist, oder\nb) in direkter Linie von Material stammen, das im\nRahmen eines Zertifizierungssystems als frei von\nCitrus vein enation woody gall und der Tristeza-\nKrankheit (Citrus tristeza virus) festgestellt und\nunter geeigneten Bedingungen gehalten worden\nist; die Feststellung muss auf Untersuchungen mit\nIndikatorpflanzen oder nach als gleichwertig aner-\nkannten Methoden beruhen. Die Pflanzen müssen\nferner\naa) in einem insektensicheren Gewächshaus oder\neiner Isolierkabine erzeugt und als frei von\nAnzeichen von Citrus vein enation woody gall,\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et\nGikashvili, Spiroplasma citri Saglio et al. und\nder Tristeza-Krankheit (Citrus tristeza virus)\nfestgestellt worden sein oder\nbb) untersucht und als frei von der Tristeza-Krank-\nheit (Citrus tristeza virus) festgestellt, als sol-\nche zertifiziert und seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode als frei\nvon Anzeichen von Citrus vein enation woody\ngall, Phoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et\nGikashvili, Spiroplasma citri Saglio et al. und\nder Tristeza-Krankheit (Citrus tristeza virus)\nfestgestellt worden sein.","402              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\n1.8    Marantaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder          wie bei 1.1\nbeigefügtem Kultursubstrat\n1.9    Musaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder             wie bei 1.1\nbeigefügtem Kultursubstrat\n1.10   Narzisse (Narcissus L.), Zwiebeln, außer solchen, bei     Die Pflanzen müssen seit Beginn der letzten ab-\ndenen auf Grund der Verpackung oder anderweitig           geschlossenen Vegetationsperiode als frei von An-\nersichtlich ist, dass sie für Empfänger bestimmt          zeichen des Stängelälchens (Ditylenchus dipsaci\nsind, die keine Schnittblumenerzeugung zu er-             (Kühn) Filipjev) festgestellt worden sein.\nwerbsmäßigen Zwecken betreiben\n1.11   Nelke (Dianthus L.)                                       wie bei 1.5 Satz 1\nDie Pflanzen müssen ferner\na) in direkter Linie von Mutterpflanzen abstammen,\ndie sich in amtlichen Tests, die mindestens einmal\nwährend der letzten zwei Jahre durchgeführt wor-\nden sind, als frei von der Erwinia-Welke der Nelke\n(Erwinia chrysanthemi pv. dianthicola (Hellmers)\nDickey), Pseudomonas-Welke der Nelke (Pseudo-\nmonas caryophylli (Burkholder) Starr et Burk-\nholder) und der Welkekrankheit der Edelnelke\n(Phialophora cinerescens (Wollenw.) van Beyma)\nerwiesen haben, und\nb) als frei von Anzeichen dieser Schadorganismen\nfestgestellt worden sein.\n1.11.1 und deren Hybriden                                        ferner wie bei 1.2\n1.12   Pelargonie (Pelargonium L’Hérit. ex Ait.)                 wie bei 1.5 Satz 1\n1.13   Persea spp., bewurzelt oder mit anhaftendem oder          wie bei 1.1\nbeigefügtem Kultursubstrat\n1.14   Poncirus Raf. und deren Hybriden                          wie bei 1.7\n1.15   Schleierkraut (Gypsophila L.)                             wie bei 1.2\n1.16   Tabak (Nicotiana L.)                                      wie bei 1.3\n1.17   Tulpe (Tulipa L.), Zwiebeln, außer solchen, bei denen     wie bei 1.10\nauf Grund der Verpackung oder anderweitig ersicht-\nlich ist, dass sie für Empfänger bestimmt sind, die\nkeine Schnittblumenerzeugung zu erwerbsmäßigen\nZwecken betreiben\n1.18   Verbene (Verbena L.)                                      wie bei 1.2\n1.19   Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                     wie bei 1.7\n2      Pflanzenerzeugnisse\n2.1    Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1  Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden           Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Citrus\nvein enation woody gall, Phoma tracheiphila (Petri)\nKanchaveli et Gikashvili, Spiroplasma citri Saglio\net al. und der Tristeza-Krankheit (Citrus tristeza\nvirus) festgestellt worden ist, oder","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                   403\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                        2\nb) in direkter Linie von Material stammen, das im\nRahmen eines Zertifizierungssystems als frei von\nCitrus vein enation woody gall und der Tristeza-\nKrankheit (Citrus tristeza virus) festgestellt und\nunter geeigneten Bedingungen gehalten worden\nist; die Feststellung muss auf Untersuchungen mit\nIndikatorpflanzen oder nach als gleichwertig aner-\nkannten Methoden beruhen. Die Pflanzen müssen\nferner\naa) in einem insektensicheren Gewächshaus oder\neiner Isolierkabine erzeugt und als frei von\nAnzeichen von Citrus vein enation woody gall,\nPhoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et\nGikashvili, Spiroplasma citri Saglio et al. und\nder Tristeza-Krankheit (Citrus tristeza virus)\nfestgestellt worden sein oder\nbb) untersucht und als frei von der Tristeza-Krank-\nheit (Citrus tristeza virus) festgestellt, als\nsolche zertifiziert und seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode als frei\nvon Anzeichen von Citrus vein enation woody\ngall, Phoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et\nGikashvili, Spiroplasma citri Saglio et al. und\nder Tristeza-Krankheit (Citrus tristeza virus)\nfestgestellt worden sein.\n2.1.2 Poncirus Raf. und deren Hybriden                           wie bei 2.1.1\n2.1.3 Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                      wie bei 2.1.1\n2.2   Früchte\n2.2.1 Kumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden            Die Verpackung muss eine Ursprungskennzeichnung\ntragen.\n2.2.2 Poncirus Raf. und deren Hybriden                           wie bei 2.2.1\n2.2.3 Zitrus (Citrus L.) und deren Hybriden                      wie bei 2.2.1\nD     Obst- und Zierpflanzen der Rosengewächse\n(Rosaceae)\n1     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1   Apfel (Malus Mill.)                                        Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von\nFeuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.)\nanerkannt worden ist, oder\nb) von einer Anbaufläche stammen, auf der und in\nderen unmittelbaren Umgebung Pflanzen mit An-\nzeichen von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) gerodet worden sind.\nDie Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nTriebsucht des Apfels (Apple proliferation myco-\nplasm) festgestellt worden ist, oder\nb) mit Ausnahme von Sämlingen in direkter Linie von\nMaterial stammen, das\naa) im Rahmen eines Zertifizierungssystems oder\nbb) während der letzten sechs abgeschlossenen\nVegetationsperioden","404         Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\nals frei von diesem Schadorganismus festgestellt\nund unter geeigneten Bedingungen gehalten wor-\nden ist; die Feststellung muss auf Untersuchungen\nmit Indikatorpflanzen oder nach als gleichwertig\nanerkannten Methoden beruhen.\nDie Pflanzen müssen ferner im Betrieb ebenso wie\nanfällige Pflanzen in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten drei abgeschlossenen Vegeta-\ntionsperioden als frei von Anzeichen der Triebsucht\ndes Apfels (Apple proliferation mycoplasm) fest-\ngestellt worden sein.\n1.2 Birne (Pyrus L.)                                        wie bei 1.1 Satz 1\nDie Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Bir-\nnenverfall (Pear decline mycoplasm) festgestellt\nworden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung während der letzten ab-\ngeschlossenen drei Vegetationsperioden Pflanzen\nmit Anzeichen des Birnenverfalls (Pear decline\nmycoplasm) gerodet worden sind.\n1.3 Eberesche (Sorbus L.), außer Oxelbeere (Sorbus          wie bei 1.1 Satz 1\nintermedia (Ehrh.) Pers.)\n1.4 Erdbeere (Fragaria L.)                                  Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von den\naufgeführten Schadorganismen festgestellt wor-\nden ist:\nArabismosaikvirus\n(Arabis mosaic virus),\nBlattfleckenkrankheit\n(Xanthomonas fragariae Kennedy et King),\nBlattrandvergilbung der Erdbeere\n(Strawberry mild yellow edge virus),\nHimbeerringfleckenvirus\n(Raspberry ringspot virus),\nKräuselkrankheit der Erdbeere\n(Strawberry crinkle virus),\nReisblattälchen\n(Aphelenchoides besseyi Christie),\nLatentes Ringfleckenvirus der Erdbeere\n(Strawberry latent ringspot virus),\nRote Wurzelfäule der Erdbeere\n(Phytophthora fragariae Hickman var. fragariae)\nund\nTomatenschwarzringvirus\n(Tomato black ring virus) oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieser Schadorganismen festge-\nstellt worden sind.\nGewebekulturen müssen von Pflanzen aus einem\nBetrieb stammen, in dem seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode keine Anzei-\nchen des Reisblattälchens (Aphelenchoides besseyi\nChristie) festgestellt worden sind, oder von Pflanzen\nstammen, die auf Grund geeigneter nematologischer\nTests als frei von diesem Schadorganismus festge-\nstellt worden sind.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                405\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n1.5   Feuerdorn (Pyracantha Roem.)                             wie bei 1.1 Satz 1\n1.6   Mispel (Mespilus L.)                                     wie bei 1.1 Satz 1\n1.7   Prunus-Arten (Prunus L.)                                 Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nBakteriellen Fleckenkrankheit (Xanthomonas cam-\npestris pv. pruni (Smith) Dye) und der Chloro-\ntischen Blattrollkrankheit der Aprikose (Apricot\nchlorotic leaf roll mycoplasm) festgestellt worden\nist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieser Schadorganismen fest-\ngestellt worden sind.\n1.7.1 Pfirsich (Prunus persica (L.) Batsch)                    Die Pflanzen müssen ferner\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von Pseu-\ndomonas syringae pv. persicae (Prunier et al.)\nYoung et al. festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieses Schadorganismus fest-\ngestellt worden sind.\n1.7.2 weitere Prunus-Arten:                                    Die Pflanzen müssen ferner\nAprikose                                                 a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\n(Prunus armeniaca L.)                                       Scharkakrankheit (Plum pox virus) festgestellt\nBriancon-Aprikose                                           worden ist, oder\n(Prunus brigantina Vill.)                                b) mit Ausnahme von Sämlingen in direkter Linie von\nGärtnerpflaume                                              Material stammen, das\n(Prunus hortulana Bailey)                                   aa) im Rahmen eines Zertifizierungssystems oder\nJapanische Aprikose                                         bb) während der letzten drei abgeschlossenen\n(Prunus mume Sieb. et Zucc.)                                      Vegetationsperioden\nJapanische Mandelkirsche                                    als frei vom Scharka-Virus festgestellt und unter\n(Prunus japonica Thunb.)                                    geeigneten Bedingungen gehalten wurde; die Fest-\nKirschpflaume                                               stellung muss auf Untersuchungen mit Indikator-\n(Prunus cerasifera Ehrh.)                                   pflanzen oder nach als gleichwertig anerkannten\nMethoden beruhen.\nMandel\n(Prunus amygdalus Batsch)                                Die Pflanzen müssen ferner\nMandelbäumchen                                           a) aus einem Betrieb stammen, in dem, ebenso wie\n(Prunus triloba Lindl.)                                     an anfälligen Pflanzen in dessen unmittelbarer\nUmgebung, seit Beginn der letzten drei abge-\nPrunus blireiana André                                      schlossenen Vegetationsperioden keine Anzeichen\nPrunus cistena Hansen                                       der Scharkakrankheit (Plum pox virus) festgestellt\nworden sind, und\nPrunus curdica Fenzl. et Fritsch\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem Pflanzen mit\nPfirsich\nAnzeichen von anderen Viren oder virusähnlichen\n(Prunus persica (L.) Batsch)\nKrankheitserregern gerodet worden sind.\nPflaume\n(Prunus domestica ssp. domestica L.)\nPrunus glandulosa Thunb.\nPrunus holoserica Batal.\nPrunus mandshurica (Maxim.) Koehnel\nPrunus nigra Ait.\nPrunus salicina L.\nPrunus sibirica L.","406              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\nPrunus simonii Carr.\nPrunus tomentosa Thunb.\nRundpflaume\n(Prunus domestica ssp. italica (Borkh.) Hegi.)\nSchlehe\n(Prunus spinosa L.)\nSpilling\n(Prunus domestica ssp. insititia (L.) C.K. Schneid.)\nStrandpflaume\n(Prunus maritima Marsh.)\nandere für die Scharkakrankheit (Plum pox virus)\nanfällige Arten von Prunus L.\n1.8   Quitte (Cydonia Mill.)                                     wie bei 1.2\n1.9   Rubus-Arten (Rubus L.)                                     Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von\nArabismosaikvirus (Arabis mosaic virus), Him-\nbeerringfleckenvirus (Raspberry ring spot virus),\nLatentes Ringfleckenvirus der Erdbeere (Straw-\nberry latent ringspot virus) und Tomatenschwarz-\nringvirus (Tomato black ring virus) festgestellt\nworden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen dieser Schadorganismen fest-\ngestellt worden sind.\n1.10  Stranvaesie (Stranvaesia Ldl.)                             wie bei 1.1 Satz 1\n1.11  Weißdorn (Crataegus L.)                                    wie bei 1.1 Satz 1\n1.12  Wollmispel, Japanische Mispel, Loquat (Eriobotrya          wie bei 1.1 Satz 1\nLindl.)\n1.13  Zierquitte (Chaenomeles Lindl.)                            wie bei 1.1 Satz 1\n1.14  Zwergmispel (Cotoneaster Ehrh.)                            wie bei 1.1 Satz 1\nE     Weinrebe (Vitis L.)\n1     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1   Wein (Vitis L.)                                            Die Mutterpflanzen müssen seit Beginn der letzten\nzwei abgeschlossenen Vegetationsperioden als frei\nvon Anzeichen von Grapevine flavescence dorée\nMLO und Xylophilus ampelinus (Panagopoulos)\nWillems et al. festgestellt worden sein.\n2     Pflanzenerzeugnisse\n2.1   Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1 Wein (Vitis L.)                                            Die Mutterpflanzen müssen seit Beginn der letzten\nzwei abgeschlossenen Vegetationsperioden als frei\nvon Anzeichen von Grapevine flavescence dorée\nMLO und Xylophilus ampelinus (Panagopoulos)\nWillems et al. festgestellt worden sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                   407\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                         2\nF     Forstpflanzen\n1     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1   Douglasie (Pseudotsuga Carr.)                              Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\nin dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen des Pappelrostes (Melamp-\nsora medusae Thümen) festgestellt worden sind.\n1.2   Eiche (Quercus L.)                                         Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\nKastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica\n(Murrill) Barr) festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode keine An-\nzeichen des Kastanienrindenkrebses (Cryphonec-\ntria parasitica (Murrill) Barr) festgestellt worden\nsind.\n1.3   Fichte (Picea A. Dietr.)                                   wie bei 1.1\n1.4   Hemlocktanne (Tsuga Carr.)                                 wie bei 1.1\n1.5   Kastanie (Castanea Mill.)                                  wie bei 1.2\n1.6   Kiefer (Pinus L.)                                          wie bei 1.1\nDie Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, in dem und in dessen unmittelbarer Umgebung\nseit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode keine Anzeichen der Dothistroma-Nadel-\nbräune (Scirrhia pini Funk et Parker) festgestellt\nworden sind.\n1.7   Lärche (Larix Mill.)                                       wie bei 1.1\n1.8   Pappel (Populus L.)                                        wie bei 1.1\n1.9   Platane (Platanus L.)                                      Die Pflanzen müssen\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nPlatanenwelke (Ceratocystis fimbriata f. sp. platani\nWalter) festgestellt worden ist, oder\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem und in dessen\nunmittelbarer Umgebung seit Beginn der letzten\nabgeschlossenen Vegetationsperiode keine An-\nzeichen der Platanenwelke (Ceratocystis fimbriata\nf. sp. platani Walter) festgestellt worden sind.\n1.10  Tanne (Abies Mill.)                                        wie bei 1.1\n2     Pflanzenerzeugnisse\n2.1   Holz\n2.1.1 Kastanie (Castanea Mill.)                                  Das Holz muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\nKastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica\n(Murrill) Barr) festgestellt worden ist, oder\nb) entrindet sein.","408           Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen\nund sonstige Gegenstände\n1                                                       2\n2.1.2 Platane (Platanus L.), auch ohne natürliche Ober-       Das Holz muss\nflächenrundung                                          a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der\nPlatanenwelke (Ceratocystis fimbriata f. sp. platani\nWalter) festgestellt worden ist, oder\nb) nach einer Ofentrocknung einen Feuchtigkeits-\ngehalt von höchstens 20 % Trockenmasse haben;\ndie Ofentrocknung muss durch eine international\nanerkannte Handelsklasse wie „Kiln-dried“ oder\n„K.D.“ nachgewiesen werden. Das Holz oder seine\nVerpackung ist entsprechend zu kennzeichnen.\n2.2   Lose Rinde\n2.2.1 Kastanie (Castanea Mill.)                               Die Rinde muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\nKastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica\n(Murrill) Barr) festgestellt worden ist, oder\nb) einer Entseuchung oder anderen geeigneten\nBehandlung gegen den Kastanienrindenkrebs\n(Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr) unterzogen\nworden sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                    409\nAnlage 5\n(zu § 6 Abs. 1, § 7 Abs. 1, § 8 Abs. 1 und 4,\nden §§ 10, 13c Abs. 1, § 13d Abs. 1, den §§ 13e, 13f\nAbs. 1 und 3, § 13n Abs. 1, 3 und 4 und § 14 Abs. 4)\nUntersuchungs-, Zeugnis- und Pflanzenpasspflicht\nTeil I\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände,\nfür die bei der Einfuhr aus einem Drittland\nZ eugnis- und Untersuchungspflicht besteht\nA Pflanzen\n1 P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n2 Samen von\nBohne (Phaseolus L.)\nCruciferae, mit Ursprung in Argentinien, Australien, Bolivien, Chile, Neuseeland oder Uruguay\nGramineae, siehe Cruciferae\nGramineae der Gattung Roggen (Secale L.), Triticale (x Triticosecale) und Weizen (Triticum L.),\nmit Ursprung in Afghanistan, Indien, Irak, Mexiko, Nepal, Pakistan und den USA\nKlee (Trifolium spp.), siehe Cruciferae\nKüchenzwiebel (Allium cepa L.)\nLuzerne (Medicago sativa L.)\nMais (Zea mays L.)\nPaprika (Capsicum spp.)\nPorree (Allium porrum L.)\nPrunus-Arten (Prunus L.)\nReis (Oryza spp.)\nRubus-Arten (Rubus L.)\nSchalotte (Allium ascalonicum L.)\nSchnittlauch (Allium schoenoprasum L.)\nSonnenblume (Helianthus annuus L.)\nTomate (Lycopersicon lycopersicum (L.) Karsten ex Farw.)\nB Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände\n1 P f l a n z e n t e i l e , a u ße r Fr ü c h t e\nChrysantheme (Dendranthema (DC.) Des Moul.)\nEiche (Quercus L.)\nGetreide der Gattung Roggen (Secale L.), Triticale (x Triticosecale) und Weizen (Triticum L.),\nmit Ursprung in Afghanistan, Indien, Irak, Mexiko, Nepal, Pakistan und den USA\nKartoffel (Solanum tuberosum L.), Knollen\nKastanie (Castanea Mill.)\nNadelbäume (Coniferales)\nNelken (Dianthus L.)\nPalmen (Phoenix spp.)\nPappel (Populus L.)\nPelargonie (Pelargonium L’Hérit. ex Ait.)\nPrunus-Arten (Prunus L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nZuckerahorn (Acer saccharum Marsh.), mit Ursprung in Nordamerika\n2 Frisc he Früc ht e\nAnnone (Annona Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nApfel (Malus Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nBirne (Pyrus L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nGuave (Psidium L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nHeidelbeere (Vaccinium L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nKaki (Diospyros L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden","410                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nMango (Mangifera L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nPassionsfrucht (Passiflora L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nPoncirus Raf. und deren Hybriden\nPrunus-Arten (Prunus L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nQuitte (Cydonia Mill.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nRibes-Arten (Ribes L.), mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nSyzygium Gaertn., mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden\n3          Holz\na) ganz oder teilweise aus einer der folgenden Gattungen oder Arten gewonnen:\nEiche (Quercus L.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung, mit Ursprung in Nordamerika\nKastanie (Castanea Mill.)\nKastanie (Castanea Mill.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung, mit Ursprung in Nordamerika\nPlatane (Platanus L.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung\nNadelbäume (Coniferales), außer Kiefer (Pinus L.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung,\nmit Ursprung in außereuropäischen Ländern\nKiefer (Pinus L.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung\nPappel (Populus L.), mit Ursprung in den Ländern des amerikanischen Kontinents\nZuckerahorn (Acer saccharum Marsh.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung,\nmit Ursprung in Nordamerika und\nb) durch eine der folgenden KN-Code-Unterpositionen des Gemeinsamen Zolltarifs*) erfasst:\nKN-Code                                                     Warenbezeichnung\n4401 10              Brennholz in Form von Rundlingen, Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder in\nähnlichen Formen\nex 4401 21               Holz in Form von Schnitzeln oder Spänen\n– Nadelholz mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\n4401 22              Holz in Form von Schnitzeln oder Spänen\n– anderes als Nadelholz\nex 4401 30               Holzabfälle und Holzausschuss, nicht zu Scheiten, Briketts, Pellets oder ähnlichen\nFormen zusammengepresst\n4403 20              Rohholz, auch entrindet, vom Splint befreit oder zwei- oder vierseitig grob zu-\ngerichtet:\n– anderes als mit Farbe, Beize, Kreosot oder anderen Konservierungsmitteln\nbehandeltes Holz, aus Nadelholz mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\n4403 91              Rohholz auch entrindet, vom Splint befreit oder zwei- oder vierseitig grob zu-\ngerichtet:\n– anderes als mit Farbe, Beize, Kreosot oder anderen Konservierungsmitteln\nbehandeltes Holz:\n– Eichenholz (Quercus spp.)\n4403 99              Rohholz auch entrindet, vom Splint befreit oder zwei- oder vierseitig grob zu-\ngerichtet:\n– anderes als mit Farbe, Beize, Kreosot oder anderen Konservierungsmitteln\nbehandeltes Holz:\n– anderes als Nadelholz, Eichenholz (Quercus spp.) oder Buchenholz (Fagus\nspp.)\nex 4404 10               Holzpfähle, gespalten: Pfähle und Pflöcke aus Holz, gespitzt, jedoch nicht in der\nLängsrichtung gesägt:\n– Nadelholz mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\n4404 20              Holzpfähle, gespalten: Pfähle und Pflöcke aus Holz, gespitzt, jedoch nicht in der\nLängsrichtung gesägt:\n– anderes als Nadelholz\n4406 10              Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:\n– nicht imprägniert\n*) ABl. EG Nr. L 256 vom 7. 9. 1987 in der jeweils geltenden Fassung.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                                411\nKN-Code                                                           Warenbezeichnung\nex 4407 10             Holz, in der Längsrichtung gesägt oder gesäumt, gemessert oder geschält,\nnicht gehobelt, geschliffen oder keilverzinkt, mit einer Dicke von mehr als 6 mm,\ninsbesondere Balken, Planken, Schwarten, Platten, Latten:\n– Nadelholz mit Ursprung in außereuropäischen Ländern\n4407 91           Holz, in der Längsrichtung gesägt oder gesäumt, gemessert oder geschält,\nnicht gehobelt, geschliffen oder keilverzinkt, mit einer Dicke von mehr als 6 mm,\ninsbesondere Balken, Planken, Schwarten, Platten, Latten:\n– Eichenholz (Quercus spp.)\nex 4407 99             Holz, in der Längsrichtung gesägt oder gesäumt, gemessert oder geschält,\nnicht gehobelt, geschliffen oder keilverzinkt, mit einer Dicke von mehr als 6 mm,\ninsbesondere Balken, Planken, Schwarten, Platten, Latten:\n– anderes als Nadelholz, Tropenholz, Eichenholz (Quercus spp.) oder Buchenholz\n(Fagus spp.)\nex 4415 10             Kisten, Verschläge und Trommeln aus Holz mit Ursprung in außereuropäischen\nLändern\nex 4415 20             Flach- und Boxpaletten sowie andere Ladungsträger aus Holz mit Ursprung\nin außereuropäischen Ländern\nex 4416 00             Fässer aus Holz, einschließlich Dauben, Eichenholz (Quercus spp.)\nDie Zeugnis- und Untersuchungspflicht entfällt für Flachpaletten und Boxpaletten (KN-Code ex 4415 20),\nwenn sie den Normen für „UIC-Flachpaletten“ entsprechen und demgemäß gekennzeichnet sind.\n4     Lo se Rind e\nEiche (Quercus L.), außer Korkeiche (Quercus suber L.)\nNadelbäume (Coniferales)\nPappel (Populus L.)\nZuckerahorn (Acer saccharum Marsh.)\n5     Sonst ige Gegenst änd e\n5.1   Kultursubstrat\n5.1.1 Kultursubstrat, das ganz oder teilweise aus Erde oder festen organischen Stoffen, wie Teilen von Pflanzen,\nHumus, einschließlich Torf oder Rinden, aber nicht nur aus Torf besteht\n5.1.2 Kultursubstrat, das den Pflanzen anhaftet oder beigefügt ist, mit Ursprung in Estland, Lettland, Litauen,\nMoldawien, Russland, der Türkei, der Ukraine, Weißrussland oder außereuropäischen Ländern mit Ausnahme\nvon Ägypten, Israel, Libyen, Malta, Marokko, Tunesien und Zypern.\nT e i l II\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände,\ndie be im inne rge m e insc ha ft lic he n Ve rbringe n\nvon e ine m Pfla nz e npa ss be gle it e t se in m üsse n\nA     Pflanzen\n1     P f l a n z e n v o n A u s l ä u f e r u n d K n o l l e n b i l d e n d e n S o l a n u m - A r t e n (S o l a n u m L . )\n2     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\nApfel (Malus Mill.)\nBirne (Pyrus L.)\nEberesche (Sorbus L.), außer Oxelbeere (Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers.)\nFeuerdorn (Pyracantha Roem.)\nHopfen (Humulus lupulus L.)\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden\nMispel (Mespilus L.).\nPoncirus Raf. und deren Hybriden","412                   Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPrunus-Arten, außer Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus L.) und Portugiesische Lorbeerkirsche\n(Prunus lusitanica L.)\nQuitte (Cydonia Mill.)\nRübe (Beta vulgaris L.)\nStranvaesie (Stranvaesia Lindl.)\nWeinrebe (Vitis L.)\nWeißdorn (Crataegus L.)\nWollmispel, Japanische Mispel, Loquat (Eriobotrya Lindl.)\nZierquitte (Chaenomeles Lindl.)\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden\nZwergmispel (Cotoneaster Ehrh.)\nB          Pflanzenerzeugnisse und sonstige Gegenstände\n1          P f l a n z e n t e i l e , a u ße r Fr ü c h t e\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden\nPoncirus Raf. und deren Hybriden\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden\nWeinrebe (Vitis L.)\n2          Frisc he Früc ht e\nKumquat (Fortunella Swingle) und deren Hybriden, mit Blättern und Stielen\nPoncirus Raf. und deren Hybriden, mit Blättern und Stielen\nZitrus (Citrus L.) und deren Hybriden, mit Blättern und Stielen\n3          Holz\na) ganz oder teilweise aus einer der folgenden Gattungen und Arten gewonnen:\nKastanie (Castanea Mill.), außer entrindetem Holz,\nPlatane (Platanus L.), auch ohne natürliche Oberflächenrundung, und\nb) durch eine der folgenden KN-Code-Unterpositionen des Gemeinsamen Zolltarifs*) erfasst:\nKN-Code                                                     Warenbezeichnung\n4401 10            Brennholz in Form von Rundlingen, Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder in\nähnlichen Formen\n4401 22            Holz in Form von Schnitzeln oder Spänen\nex 4401 30               Holzabfälle und Holzausschuss, nicht zu Scheiten, Briketts, Pellets oder ähnlichen\nFormen zusammengepresst\n4403 99            Rohholz, auch entrindet, vom Splint befreit oder zwei- oder vierseitig grob zu-\ngerichtet:\n– anderes als mit Farbe, Beize, Kreosot oder anderen Konservierungsmitteln\nbehandeltes Holz,\n– anderes als Nadelholz, Eichenholz (Quercus spp.) oder Buchenholz (Fagus spp.)\nex 4404 20               Holzpfähle, gespalten: Pfähle und Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der Längs-\nrichtung gesägt:\n– anderes als Nadelholz\n4406 10            Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:\n– nicht imprägniert\nex 4407 99               Holz, in der Längsrichtung gesägt oder gesäumt, gemessert oder geschält,\nnicht gehobelt, geschliffen oder keilverzinkt, mit einer Dicke von mehr als 6 mm,\ninsbesondere Balken, Planken, Schwarten, Platten, Latten:\n– anderes als Nadelholz, Tropenholz, Eichenholz (Quercus spp.) oder Buchenholz\n(Fagus spp.)\n4           Lo se Rind e\nKastanie (Castanea Mill.)\n*) ABl. EG Nr. L 256 vom 7. 9. 1987 in der jeweils geltenden Fassung.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000 413\nC Pflanzen, zur erwerbsmäßigen Weiterkultur bestimmt\n1 P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\nAraceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem Kultursubstrat\nAster (Aster L.)\nBalsamine (Impatiens L.), alle Sorten von Neuguinea-Hybriden\nBlaues Lieschen (Exacum L.)\nBlaustern (Scilla L.), Zwiebeln und Kormi\nChrysantheme (Argyranthemum, Dendranthema (DC.) Des Moul., Leucanthemum L., Tanacetum L.)\nDouglasie (Pseudotsuga Carr.)\nEiche (Quercus L.)\nErdbeere (Fragaria L.)\nFichte (Picea A. Dietr.)\nGerbera (Gerbera Cass.)\nGladiole (Gladiolus L.), Knollen und Kormi von Zwergformen und deren Hybriden, wie Gladiolus\ncalliantus Marais, Gladiolus colvillei Sweet, Gladiolus nanus hort., Gladiolus ramosus hort.\nund Gladiolus tubergenii hort.\nHemlocktanne (Tsuga Carr.)\nHyazinthe (Hyacinthus L.), Zwiebeln\nIris (Iris L.), Zwiebeln\nKastanie (Castanea Mill.)\nKiefer (Pinus L.)\nKirschlorbeer (Prunus laurocerasus L.)\nKohl (Brassica L.)\nKrokus (Crocus flavus Weston „Golden Yellow“), Zwiebeln\nKüchenzwiebel (Allium cepa L.), Zwiebeln\nKürbisgewächse (Cucumis spp.)\nLärche (Larix Mill.)\nLupine (Lupinus L.)\nMarantaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem Kultursubstrat\nMilchstern (Ornithogalum L.), Zwiebeln\nMusaceae, bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem Kultursubstrat\nNarzisse (Narcissus L.), Zwiebeln\nNachtschattengewächse (Solanaceae), außer Ausläufer und Knollen bildende Arten von Solanum L.\nund deren Hybriden\nNelke (Dianthus L.) und deren Hybriden\nPappel (Populus L.)\nPelargonie (Pelargonium L’Hérit. ex Ait.)\nPersea spp., bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem Kultursubstrat\nPlatane (Platanus L.)\nPorree (Allium porrum L.)\nPräriekerze (Camassia Lindl.), Zwiebeln\nPortugiesische Lorbeerkirsche (Prunus lusitanica L.)\nPuschkinie (Puschkinia Adams), Zwiebeln\nRiesenhyazinthe (Galtonia candicans (Baker) Decne), Zwiebeln\nRubus-Arten (Rubus L.)\nSalat (Lactuca spp.)\nSchalotte (Allium ascalonicum L.), Zwiebeln\nSchleierkraut (Gypsophila L.)\nSchneeglöckchen (Galanthus L.), Zwiebeln\nSchneestolz (Chionodoxa Boiss.), Zwiebeln\nSchnittlauch (Allium schoenoprasum L.), Zwiebeln\nSchönhäutchen (Hymenocallis Salisb., Ismene Herbert), Zwiebeln\nSellerie (Apium graveolens L.)\nStrelitzie (Strelitziaceae), bewurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem Kultursubstrat\nSpinat (Spinacia L.)\nTanne (Abies Mill.)\nTigerblume (Tigridia Juss.), Zwiebeln\nTraubenhyazinthe (Muscari Miller), Zwiebeln\nTulpe (Tulipa L.), Zwiebeln\nVerbene (Verbena L.)\n2 Saat gut\nKüchenzwiebel (Allium cepa L.)\nSchalotte (Allium ascalonicum L.)\nSchnittlauch (Allium schoenoprasum L.)","414                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nAnlage 6\n(zu den §§ 13h, 13i, 13j Abs. 1 und 3, den §§ 13k,\n13l, 13m Abs. 1, § 13n Abs. 1, 3 und 4 und § 14 Abs. 3)\nVerbringen in Schutzgebiete\nTeil I\nSchadorganismen,\nde re n Ve rbringe n in be st im m t e Sc hut z ge bie t e ve rbot e n ist\nSchadorganismen\nwissenschaftliche Bezeichnung                                             Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                                                  2\n1         Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien\nBemisia tabaci Genn. (europäische Populationen)                              DK, FI, GB, IRL, P (zwischen Douro e\n(Tabakmottenschildlaus)                                                      Minho, Traz-os-Montes, Beira Littoral,\nBeira Interior, Ribatejo e Oeste,\nAlentejo, Madeira und Azoren), S\nGlobodera pallida (Stone) Behrens (Weißer Kartoffelnematode)                 FI\nLeptinotarsa decemlineata Say (Kartoffelkäfer)                               E (Menorca und Ibiza), FI (die Distrikte\nAland, Turku, Uusimaa, Kymi, Häme,\nPirkanmaa, Satakunta), GB, IRL, P\n(Azoren, Madeira), S (Malmöhus,\nKristianstads, Blekinge, Kalmar,\nGotlands Län, Halland)\n2         Viren und virusähnliche Organismen\nBeet necrotic yellow vein virus                                              DK, F (Bretagne), FI, GB, IRL, P\n(Aderngelbfleckigkeitsvirus der Rübe)                                        (Azoren), S3)\nTomato spotted wilt virus                                                    DK, FI, S\n(Bronzefleckenkrankheit)\nT e i l II\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse,\nde re n Ve rbringe n in be st im m t e Sc hut z ge bie t e\nbe i Be fa ll m it be st im m t e n Sc ha dorga nism e n ve rbot e n ist\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                  wissenschaftliche Bezeichnung                    Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                              2                                      3\nA         Pflanzen\n1         P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1       Apfel (Malus Mill.), lebender Pollen       Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.   A, E, F (Champagne-Ardennen,\nzur Bestäubung                             (Feuerbrand)                              Elsass – außer dem Departe-\nment Bas-Rhin –, Lothringen,\nFranche-Comté, Rhône-Alpen\n– außer dem Departement\nRhône –, Bourgogne, Auvergne\n– außer dem Departement\nPuy de Dôme –, Provence-\nAlpen-Côte d’Azur, Korsika,\nLanguedoc-Roussillion), FI, GB\n(Nordirland, Isle of Man, Kanal-\ninseln), I, IRL, P4)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000             415\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse            wissenschaftliche Bezeichnung               Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                           2                                 3\n1.2      Birne (Pyrus L.), lebender Pollen   wie bei 1.1                            wie bei 1.1\nzur Bestäubung\n1.3      Eberesche (Sorbus L.), außer        wie bei 1.1                            wie bei 1.1\nOxelbeere (Sorbus intermedia\n(Ehrh.) Pers.), lebender Pollen\nzur Bestäubung\n1.4      Eukalyptus (Eucalyptus L’Hérit.)    Gonipterus scutellatus Gyll.           GR, P\n(Eukalyptusrüssler)\n1.5      Feuerdorn (Pyracantha Roem.),       wie bei 1.1                            wie bei 1.1\nlebender Pollen zur Bestäubung\n1.6      Mispel (Mespilus L.), lebender      wie bei 1.1                            wie bei 1.1\nPollen zur Bestäubung\n1.7      Douglasie (Pseudotsuga Carr.)       Gremmeniella abietina (Lag.) Morelet   GB (Nordirland), IRL\n(Kieferntriebsterben)\n1.7.1    über 3 m Höhe                       Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.8      Fichte (Picea A. Dietr.)            Gilpinia hercyniae (Hartig)            GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Fichtenbuschhornblattwespe)           Jersey), GR, IRL\nGremmeniella abietina (Lag.) Morelet   GB (Nordirland), IRL\n(Kieferntriebsterben)\nPissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.8.1    über 3 m Höhe                       Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.9      Kiefer (Pinus L.)                   Gremmeniella abietina (Lag.) Morelet   GB (Nordirland), IRL\n(Kieferntriebsterben)\nPissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\nThaumetopoea pityocampa (Den. et       E (Ibiza)\nSchiff.) (Pinienprozessionsspinner)","416              Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse           wissenschaftliche Bezeichnung               Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                         2                                  3\n1.9.1    über 3 m Höhe                      Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.10     Lärche (Larix Mill.)               Cephalcia lariciphila (Klug)           GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Lärchengespinstblattwespe)            Jersey), IRL\nGremmeniella abietina (Lag.) Morelet   GB (Nordirland), IRL\n(Kieferntriebsterben)\nPissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.10.1   über 3 m Höhe                      Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.11     Tanne (Abies Mill.)                Gremmeniella abietina (Lag.) Morelet   GB (Nordirland), IRL\n(Kieferntriebsterben)\nPissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.11.1   über 3 m Höhe                      Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000              417\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse              wissenschaftliche Bezeichnung                 Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                        2                                     3\n1.12    Pappel (Populus L.)                   Hypoxylon mammatum (Wahlenb.)           GB (Nordirland), IRL\nJ. Miller (Rindenbrand)\n1.13    Quitte (Cydonia Mill.), lebender      wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nPollen zur Bestäubung\n1.14    Stranvaesie (Stranvaesia Lindl.),     wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nlebender Pollen zur Bestäubung\n1.15    Weißdorn (Crataegus L.), lebender     wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nPollen zur Bestäubung\n1.16    Wollmispel, Japanische Mispel,        wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nLoquat (Eriobotrya Lindl.), leben-\nder Pollen zur Bestäubung\n1.17    Zierquitte (Chaenomeles Lindl.),      wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nlebender Pollen zur Bestäubung\n1.18    Zwergmispel (Cotoneaster Ehrh.),      wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nlebender Pollen zur Bestäubung\n2       Saat gut\n2.1     Baumwolle (Gossypium spp.),           Anthonomus grandis (Boh.)               E (Andalusien, Katalonien,\nSamen und Früchte, Samen-             (Mexikanischer Baumwollkapsel-          Extremadura, Murcia, Valencia),\nbaumwolle                             käfer)                                  GR\nGlomerella gossypii Edgerton            GR\n(Anthraknose)\n2.2     Gartenbohne (Phaseolus                Curtobacterium flaccumfaciens pv.       E, GR, P\nvulgaris L.)                          flaccumfaciens (Hedges) Collins et\nJones (Bakterielle Welke)\n2.3     Helmbohne (Dolichos Jacq.)            Curtobacterium flaccumfaciens pv.       E, GR, P\nflaccumfaciens (Hedges) Collins et\nJones (Bakterielle Welke)\n2.4     Mango (Mangifera spp.), mit           Sternochetus mangiferae Fabricius       E (Granada und Malaga), P\nUrsprung in Drittländern              (Mangokernrüssler)                      (Alentejo, Algarve und Madeira)\nB       Pflanzenerzeugnisse\n1       P f l a n z e n t e i l e , a u ße r\nFrüc ht e\n1.1     Apfel (Malus Mill.)                   Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al. A, E, F (Champagne-Ardennen,\n(Feuerbrand)                            Elsass – außer dem Departe-\nment Bas-Rhin –, Lothringen,\nFranche-Comté, Rhône-Alpen\n– außer dem Departement\nRhône –, Bourgogne, Auvergne\n– außer dem Departement\nPuy de Dôme –, Provence-\nAlpen-Côte d’Azur, Korsika,\nLanguedoc-Roussillion), FI, GB\n(Nordirland, Isle of Man, Kanal-\ninseln), I, IRL, P4)\n1.2     Birne (Pyrus L.)                      wie bei 1.1                             wie bei 1.1\n1.3     Eberesche (Sorbus L.), außer          wie bei 1.1                             wie bei 1.1\nOxelbeere (Sorbus intermedia\n(Ehrh.) Pers.)\n1.4     Eukalyptus (Eucalyptus L’Hérit.)      Gonipterus scutellatus Gyll.            GR, P\n(Eukalyptusrüssler)","418               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse            wissenschaftliche Bezeichnung               Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                          2                                  3\n1.5      Feuerdorn (Pyracantha Roem.)        wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n1.6      Mispel (Mespilus L.)                wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n1.7      Douglasie (Pseudotsuga Carr.),      Dendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\nüber 3 m Höhe                       (Riesenbastkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.8      Fichte (Picea A. Dietr.)            Pissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.8.1    über 3 m Höhe                       Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.9      Kiefer (Pinus L.)                   Pissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.9.1    über 3 m Höhe                       Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.10     Lärche (Larix Mill.)                Pissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.10.1 über 3 m Höhe                         Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000             419\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse            wissenschaftliche Bezeichnung               Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                         2                                  3\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.11     Tanne (Abies Mill.)                 Pissodes spp., europäische Arten       GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                          Jersey), IRL\n1.11.1   über 3 m Höhe                       Die Pflanzen müssen ferner frei sein\nvon:\nDendroctonus micans Kugelan            GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                   F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                       GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                   GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\n1.12     Quitte (Cydonia Mill.)              wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n1.13     Stranvaesie (Stranvaesia Lindl.)    wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n1.14     Weißdorn (Crataegus L.)             wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n1.15     Wollmispel, Japanische Mispel,      wie bei 1.1                            wie bei 1.1\nLoquat (Eriobotrya Lindl.)\n1.16     Zierquitte (Chaenomeles Lindl.)     wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n1.17     Zwergmispel (Cotoneaster Ehrh.)     wie bei 1.1                            wie bei 1.1\n2        Früc ht e\n2.1      Baumwolle (Gossypium spp.),         Anthonomus grandis (Boh.)              E (Andalusien, Katalonien,\nKapseln und Samenbaumwolle          (Mexikanischer Baumwollkapsel-         Extremadura, Murcia, Valencia),\nkäfer)                                 GR\nGlomerella gossypii Edgerton           GR\n(Anthraknose)\n2.2      Kumquat (Fortunella Swingle)        Citrus tristeza virus                  F (Korsika), GR, I, P\nund deren Hybriden, mit Blättern    (Tristeza-Krankheit), europäische\nund Stielen                         Isolate\n2.3      Poncirus Raf. und deren             wie bei 2.2                            wie bei 2.2\nHybriden, mit Blättern und Stielen\n2.4      Zitrus (Citrus L.) und deren        wie bei 2.2                            wie bei 2.2\nHybriden, mit Blättern und Stielen","420               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse               wissenschaftliche Bezeichnung                 Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                             2                                      3\n3         Holz\n3.1       Holz\na) ganz oder teilweise aus Nadelbäumen gewonnen\naa) außer Kiefer (Pinus L.), mit Ursprung in europäischen Drittländern oder\nbb) außer entrindetem Holz, mit Ursprung in der Europäischen Gemeinschaft und\nb) durch eine der folgenden KN-Code-Unterpositionen des Gemeinsamen Zolltarifs6) erfasst:\nKN-Code                                                   Warenbezeichnung\n4401 10        Brennholz in Form von Rundlingen, Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder in\nähnlichen Formen\n4401 21        Holz in Form von Schnitzeln oder Spänen\nex 4401 30          Holzabfälle und Holzausschuss, nicht zu Scheiten, Briketts, Pellets oder ähnlichen\nFormen zusammengepresst\n4403 20        Rohholz, auch entrindet, vom Splint befreit oder zwei- oder vierseitig grob zugerichtet:\n– anderes als mit Farbe, Beize, Kreosot oder anderen Konservierungsmitteln\nbehandeltes Holz\nex 4404 10          Holzpfähle, gespalten: Pfähle und Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der Längs-\nrichtung gesägt\n4406 10        Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:\n– nicht imprägniert\nex 4407 10          Holz, in der Längsrichtung gesägt oder gesäumt, gemessert oder geschält, nicht\ngehobelt, geschliffen oder keilverzinkt, mit einer Dicke von mehr als 6 mm, insbe-\nsondere Balken, Planken, Schwarten, Platten, Latten\nex 4415 10          Kisten, Verschläge und Trommeln aus Holz\nex 4415 20          Flach- und Boxpaletten sowie andere Ladungsträger aus Holz\nDie Untersuchungs- und Passpflicht entfällt für Flachpaletten und Boxpaletten (KN-Code ex 4415 20),\nwenn sie den Normen für „UIC-Flachpaletten“ entsprechen und demgemäß gekennzeichnet sind.\n3.1.1.    Nadelbäume (Coniferales)               Pissodes spp., europäische Arten         GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                            Jersey), IRL\n3.1.2     Nadelbäume (Coniferales),              Dendroctonus micans Kugelan              GB5), GR, IRL\nmit Rinde                              (Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                     F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                         GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)              GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                  GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                  GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                     GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nMatsucoccus feytaudi Duc.                F (Korsika)\n(Schildlaus)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                         421\nSchadorganismen\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                 wissenschaftliche Bezeichnung                      Schutzgebiete1)\n(deutsche Bezeichnung)\n1                                               2                                      3\n4       Lo se Rind e\nNadelbäume (Coniferales)                         Dendroctonus micans Kugelan                   GB5), GR, IRL\n(Riesenbastkäfer)\nIps amitinus Eichhof                          F (Korsika), GB, GR, IRL\n(Kleiner 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nIps cembrae Heer                              GB (Nordirland, Isle of Man),\n(Großer Lärchenborkenkäfer)                   GR, IRL\nIps duplicatus Sahlberg                       GB, GR, IRL\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdendatus Boerner                       GB (Nordirland, Isle of Man), IRL\n(Großer 12-zähniger Kiefernborken-\nkäfer)\nIps typographus Heer                          GB, IRL\n(Großer 8-zähniger Fichtenborken-\nkäfer)\nMatsucoccus feytaudi Duc.                     F (Korsika)\n(Schildlaus)\nPissodes spp., europäische Arten              GB (Nordirland, Isle of Man und\n(Rüsselkäfer)                                 Jersey), IRL\nT e i l III\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse,\nde re n Ve rbringe n in be st im m t e Sc hut z ge bie t e ve rbot e n ist\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                            Schutzgebiete1)\n1                                                                  2\nA     Pflanzen\n1     P f l a n z e n , a u ße r S a m e n\n1.1   Apfel (Malus Mill.), einschließlich lebender Pollen zur             A, E, F (Champagne-Ardennen, Elsass – außer dem\nBestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die nicht als             Departement Bas-Rhin –, Lothringen, Franche-\nfrei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.               Comté, Rhône-Alpen – außer dem Departement\net al.) anerkannt sind                                              Rhône –, Bourgogne, Auvergne – außer dem De-\npartement Puy de Dôme –, Provence-Alpen-Côte\nd’Azur, Korsika, Languedoc-Roussillion), FI, GB\n(Nordirland, Isle of Man, Kanalinseln), I, IRL, P4)\n1.2   Birne (Pyrus L.), einschließlich lebender Pollen zur                wie bei 1.1\nBestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die nicht als\nfrei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et\nal.) anerkannt sind\n1.3   Eberesche (Sorbus L.), außer Oxelbeere (Sorbus inter-               wie bei 1.1\nmedia (Ehrh.) Pers.), einschließlich lebender Pollen zur\nBestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die nicht als\nfrei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.\net al.) anerkannt sind\n1.4   Feuerdorn (Pyracantha Roem.), einschließlich lebender               wie bei 1.1\nPollen zur Bestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die\nnicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) anerkannt sind","422               Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                      Schutzgebiete1)\n1                                                       2\n1.5  Mispel (Mespilus L.), einschließlich lebender Pollen zur      wie bei 1.1\nBestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die nicht als\nfrei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.\net al.) anerkannt sind\n1.6  Quitte (Cydonia Mill.), einschließlich lebender Pollen zur    wie bei 1.1\nBestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die nicht als\nfrei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.\net al.) anerkannt sind\n1.7  Stranvaesie (Stranvaesia Lindl.), einschließlich lebender     wie bei 1.1\nPollen zur Bestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die\nnicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) anerkannt sind\n1.8  Weißdorn (Crataegus L.), einschließlich lebender Pollen       wie bei 1.1\nzur Bestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die nicht\nals frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.\net al.) anerkannt sind\n1.9  Wollmispel, Japanische Mispel, Loquat (Eriobotrya             wie bei 1.1\nLindl.), einschließlich lebender Pollen zur Bestäubung,\nmit Ursprung in Drittländern, die nicht als frei von Feuer-\nbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.) anerkannt\nsind\n1.10 Zierquitte (Chaenomeles Lindl.), einschließlich lebender      wie bei 1.1\nPollen zur Bestäubung, mit Ursprung in Drittländern, die\nnicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) anerkannt sind\n1.11 Zwergmispel (Cotoneaster Ehrh.), einschließlich leben-        wie bei 1.1\nder Pollen zur Bestäubung, mit Ursprung in Drittländern,\ndie nicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora\n(Burr.) Winsl. et al.) anerkannt sind\nB    Pflanzenerzeugnisse\n1    P f l a n z e n t e i l e , a u ße r Fr ü c h t e\n1.1  Apfel (Malus Mill.), mit Ursprung in Drittländern, die nicht  A, E, F (Champagne-Ardennen, Elsass – außer dem\nals frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.     Departement Bas-Rhin –, Lothringen, Franche-\net al.) anerkannt sind                                        Comté, Rhône-Alpen – außer dem Departement\nRhône –, Bourgogne, Auvergne – außer dem De-\npartement Puy de Dôme –, Provence-Alpen-Côte\nd’Azur, Korsika, Languedoc-Roussillion), FI, GB\n(Nordirland, Isle of Man, Kanalinseln), I, IRL, P4)\n1.2  Birne (Pyrus L.), mit Ursprung in Drittländern, die nicht als wie bei 1.1\nfrei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.\net al.) anerkannt sind\n1.3  Eberesche (Sorbus L.), außer Oxelbeere (Sorbus inter-         wie bei 1.1\nmedia (Ehrh.) Pers.), mit Ursprung in Drittländern, die\nnicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) anerkannt sind\n1.4  Feuerdorn (Pyracantha Roem.), mit Ursprung in Dritt-          wie bei 1.1\nländern, die nicht als frei von Feuerbrand (Erwinia\namylovora (Burr.) Winsl. et al.) anerkannt sind\n1.5  Mispel (Mespilus L.), mit Ursprung in Drittländern, die       wie bei 1.1\nnicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) anerkannt sind\n1.6  Quitte (Cydonia Mill.), mit Ursprung in Drittländern, die     wie bei 1.1\nnicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) anerkannt sind","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000                      423\nPflanzen und Pflanzenerzeugnisse                                           Schutzgebiete1)\n1                                                               2\n1.7     Stranvaesie (Stranvaesia Lindl.), mit Ursprung in Dritt-          wie bei 1.1\nländern, die nicht als frei von Feuerbrand (Erwinia\namylovora (Burr.) Winsl. et al.) anerkannt sind\n1.8     Weißdorn (Crataegus L.), mit Ursprung in Drittländern,            wie bei 1.1\ndie nicht als frei von Feuerbrand (Erwinia amylovora\n(Burr.) Winsl. et al.) anerkannt sind\n1.9     Wollmispel, Japanische Mispel, Loquat (Eriobotrya                 wie bei 1.1\nLindl.), mit Ursprung in Drittländern, die nicht als frei\nvon Feuerbrand (Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.)\nanerkannt sind\n1.10    Zierquitte (Chaenomeles Lindl.), mit Ursprung in Dritt-           wie bei 1.1\nländern, die nicht als frei von Feuerbrand (Erwinia\namylovora (Burr.) Winsl. et al.) anerkannt sind\n1.11    Zwergmispel (Cotoneaster Ehrh.), mit Ursprung in Dritt-           wie bei 1.1\nländern, die nicht als frei von Feuerbrand (Erwinia\namylovora (Burr.) Winsl. et al.) anerkannt sind\nT e i l IV\nBe sonde re Anforde runge n\nfür da s Ve rbringe n von Pfla nz e n, Pfla nz e ne rz e ugnisse n\nund sonstigen Gegenständen in bestimmte Schutzgebiete\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                            Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                                  2                                           3\nA         Landwirtschaftliche und gärtnerische Nutzpflanzen\n1         Pflanzen\n1.1       Pflanzen, außer Samen\n1.1.1     Kartoffel (Solanum                  Die Kartoffeln müssen                                      DK, F (Bretagne),\ntuberosum L.), Knollen              a) aus einem Gebiet stammen, in dem das Auftreten          FI, GB, IRL, P\ndes Beet necrotic yellow vein virus (Adern-             (Azoren), S3)\ngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) nicht festgestellt\nworden ist,\nb) von einer Fläche oder aus bodenhaltigen Kultur-\nsubstraten stammen, die als frei von Beet necrotic\nyellow vein virus (Aderngelbfleckigkeitsvirus der\nRübe) festgestellt worden sind, oder sich bei\neinem amtlichen Test unter Verwendung eines\ngeeigneten Verfahrens als frei von Beet necrotic\nyellow vein virus (Aderngelbfleckigkeitsvirus der\nRübe) erwiesen haben, oder\nc) von Erde freigespült worden sein.\n1.1.2     Rübe (Beta vulgaris L.)             Die Pflanzen müssen                                        DK, F (Bretagne),\na) als frei von Beet necrotic yellow vein virus (Adern-    FI, GB, IRL, P\ngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) festgestellt wor-       (Azoren), S3)\nden sein oder\nb) aus Saatgut erwachsen sein, das den Anforde-\nrungen nach Nummer 2.2 genügt und\naa) aus einem Gebiet stammen, in dem das Auf-\ntreten von Beet necrotic yellow vein virus\n(Aderngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) nicht\nfestgestellt worden ist,","424                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                            2                                          3\nbb) von einer Fläche oder aus Kultursubstrat\nstammen, die sich bei einem amtlichen Test\nunter Verwendung geeigneter Verfahren als\nfrei von Beet necrotic yellow vein virus\n(Aderngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) er-\nwiesen haben, oder\ncc) anhand einer Probe untersucht und als frei\nvon Beet necrotic yellow vein virus (Adern-\ngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) festgestellt\nworden sein.\n1.2       Saatgut\n1.2.1     Baumwolle (Gossypium            Das Saatgut muss\nspp.)                           a) durch Säurebehandlung entfasert worden sein,         GR, E (Andalusien,\nKatalonien, Extre-\nmadura, Murcia,\nValencia)\nb) aus einem Betrieb stammen, in dem seit Beginn        GR\nder letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode\nkeine Anzeichen der Anthraknose Glomerella\ngossypii Edgerton festgestellt worden sind, und\nc) auf Grund einer repräsentativen Probe als frei von\nder Anthraknose Glomerella gossypii Edgerton\nfestgestellt worden sein.\n1.2.2     Rübe (Beta vulgaris L.)                                                                 DK, F (Bretagne),\nFI, GB, IRL, P\n(Azoren), S3)\n1.2.2.1 Futterrübe (Beta vulgaris L.      Das Saatgut muss\nvar. alba D.C.)                 a) von Samenträgerbeständen aus einem Gebiet\nstammen, in dem das Auftreten des Beet necrotic\nyellow vein virus (Aderngelbfleckigkeitsvirus der\nRübe) nicht festgestellt worden ist,\nb) als Basissaatgut oder zertifiziertes Saatgut so\nbeschaffen sein, dass es höchstens 0,5 Gewichts-\nprozent unschädliche Verunreinigungen enthält,\noder\nc) als nicht anerkanntes Saatgut\naa) so verpackt sein, dass keine Gefahr der Aus-\nbreitung des Beet necrotic yellow vein virus\n(Aderngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) be-\nsteht,\nbb) zu einer Bearbeitung bestimmt sein, die\nsicherstellt, dass das Saatgut höchstens 0,5\nGewichtsprozent unschädliche Verunreini-\ngungen enthält, und\ncc) an Bearbeitungsbetriebe mit geeigneten,\nüberwachten Abfallbeseitigungsanlagen zur\nVerhinderung der Ausbreitung dieses Krank-\nheitserregers geliefert werden.\n1.2.2.2 Gelbe Rübe (Beta vulgaris L.      Das Saatgut muss\nvar. lutea D.C.)                a) von Samenträgerbeständen aus einem Gebiet\nstammen, in dem das Auftreten des Beet necrotic\nyellow vein virus (Aderngelbfleckigkeitsvirus der\nRübe) nicht festgestellt worden ist,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000              425\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                        Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                             2                                         3\nb) als bearbeitetes Saatgut so beschaffen sein, dass\nes höchstens 0,5 Gewichtsprozent unschädliche\nVerunreinigungen enthält, oder\nc) als nicht bearbeitetes Saatgut\naa) so verpackt sein, dass keine Gefahr der Aus-\nbreitung des Beet necrotic yellow vein virus\n(Aderngelbfleckigkeitsvirus     der    Rübe)\nbesteht,\nbb) zu einer Bearbeitung bestimmt sein, die\nsicherstellt, dass das Saatgut höchstens 0,5\nGewichtsprozent unschädliche Verunreini-\ngungen enthält, und\ncc) an Bearbeitungsbetriebe mit geeigneten,\nüberwachten Abfallbeseitigungsanlagen zur\nVerhinderung der Ausbreitung des Krankheits-\nerregers geliefert werden.\n1.2.2.3 Mangold (Beta vulgaris L.          wie bei 1.2.2.2\nvar. flavescens D.C., Beta\nvulgaris L. var. vulgaris)\n1.2.2.4 Rote Rübe (Beta vulgaris L.        wie bei 1.2.2.2\nvar. conditiva Alef.)\n1.2.2.5 Zuckerrübe (Beta vulgaris L.       wie bei 1.2.2.1\nvar. altissima Döll)\n2         Pflanzenerzeugnisse\n2.1       Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1     Brassica napus L.                Die Sendung oder Partie darf höchstens 1 Gewichts-      DK, F (Bretagne),\nprozent Erde enthalten.                                 FI, GB, IRL, P\n(Azoren), S3)\n2.1.2      Brassica rapa L.                wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.3     Daucus L.                        wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.4     Kartoffel (Solanum tubero-       In Bezug auf Globodera pallida (Stone) Behrens müs-     FI\nsum L.), Knollen                 sen die Vorschriften eingehalten worden sein, die\ndenen der Richtlinie 69/465/EWG entsprechen.\n2.1.4.1 außer solchen, die zur Stärke-     wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nerzeugung in Betrieben mit\ngeeigneten, überwachten\nAbfallbeseitigungseinrich-\ntungen bestimmt sind\n2.1.5     Porree (Allium porrum L.)        wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.6     Rübe (Beta vulgaris L.)\n2.1.6.1 als Tierfutter                     Die Sendung muss                                        wie bei 2.1.1\na) einer Hitzebehandlung gegen Beet necrotic\nyellow vein virus (Aderngelbfleckigkeitsvirus der\nRübe) oder\nb) einer Behandlung zur Entfernung von Erde und\nSeitenwurzeln und zur Abtötung der Pflanzen\nunterzogen worden sein.","426                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                            2                                           3\n2.1.6.2 zur industriellen Verarbeitung    Die Pflanzenteile müssen zur industriellen Verarbei-    wie bei 2.1.1\ntung bestimmt sein, an Verarbeitungsbetriebe mit\ngeeigneten, überwachten Abfallbeseitigungsanlagen\nzur Verhinderung der Ausbreitung des Beet necrotic\nyellow vein virus (Aderngelbfleckigkeitsvirus der Rübe)\ngeliefert und in einer Weise befördert werden, dass\nkeine Gefahr der Ausbreitung des Krankheitserregers\nbesteht.\n2.1.6.3 Erde und nicht sterilisierter     Die Erde oder der Abfall muss einer Behandlung          wie bei 2.1.1\nAbfall                          gegen den Beet necrotic yellow vein virus (Adern-\ngelbfleckigkeitsvirus der Rübe) unterzogen worden\nsein.\n2.1.7     Sellerie (Apium L.)             wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nB         Obst- und Zierpflanzen, außer Rosengewächse (Rosaceae)\n1         Pflanzen\n1.1       Pflanzen, außer Samen\n1.1.1     Begonie (Begonia L.), außer     Die Pflanzen müssen                                     DK, FI, GB, IRL, P\nKnollen und Wurzelspröss-       a) aus einem Gebiet stammen, das als frei von der       (zwischen Douro\nlinge und Pflanzen, bei             Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci Genn.)        e Minho, Traz-os-\ndenen durch ihre Ver-               festgestellt worden ist,                            Montes, Beira Litto-\npackung oder die Entwick-                                                               ral, Beira Interior,\nlung der Blüten ersichtlich     b) aus einem Betrieb stammen, in dem bei monat-         Ribatejo e Oeste,\nist, dass sie für Empfänger         lichen Untersuchungen während der letzten drei      Alentejo, Madeira\nbestimmt sind, die keine            Monate vor dem Versand der Pflanzen keine           und Azoren), S\nPflanzenerzeugung zu                Anzeichen der Tabakmottenschildlaus (Bemisia\nerwerbsmäßigen Zwecken              tabaci Genn.) festgestellt worden sind, oder\nbetreiben                       c) unmittelbar vor dem Versand einer geeigneten\nBehandlung gegen die Tabakmottenschildlaus\n(Bemisia tabaci Genn.) unterzogen und als frei\nvon lebenden Entwicklungsstadien festgestellt\nworden sein.\n1.1.2     Eukalyptus (Eucalyptus          Die Pflanzen müssen                                     GR, P\nL’Hérit.)                       a) frei von Erde sein und einer Behandlung gegen\nden Eukalyptusrüssler (Gonipterus scutellatus\nGyll.) unterzogen worden sein oder\nb) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\nEukalyptusrüssler (Gonipterus scutellatus Gyll.)\nfestgestellt worden ist.\n1.1.3     Weihnachtsstern (Euphorbia      wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\npulcherrima Willd.), außer\nPflanzen, bei denen durch\nihre Verpackung oder Ent-\nwicklung der Blüten oder\nBrakteen ersichtlich ist, dass\nsie für Empfänger bestimmt\nsind, die keine Pflanzener-\nzeugung zu erwerbsmäßigen\nZwecken betreiben\n1.2       Saatgut\n1.2.1     Mango (Mangifera spp.)          Das Saatgut muss aus einem Gebiet stammen, das          E (Granada und\nals frei vom Mangokernrüssler (Sternochetus mangi-      Malaga), P (Alentejo,\nferae Fabricius) festgestellt worden ist.               Algarve und\nMadeira)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000               427\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                              2                                           3\n2         Pflanzenerzeugnisse\n2.1       Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1     Eukalyptus (Eucalyptus          Die Pflanzen müssen                                     GR, P\nL’Hérit.)                       a) frei von Erde sein und einer Behandlung gegen\nden Eukalyptusrüssler (Gonipterus scutellatus\nGyll.) unterzogen worden sein oder\nb) aus einem Gebiet stammen, das als frei vom\nEukalyptusrüssler (Gonipterus scutellatus Gyll.)\nfestgestellt worden ist.\n2.2       Früchte\n2.2.1     Kumquat (Fortunella             Die Früchte müssen                                      F (Korsika), GR, I, P\nSwingle), Poncirus und          a) frei von Stielen und Blättern sein oder\nCitrus L. und deren\nHybriden, mit Ursprung in       b) in verschlossenen und amtlich plombierten\nFrankreich, außer Korsika,         Behältnissen durch die Schutzgebiete verbracht\nund Spanien                        werden. Die Behältnisse müssen eine Angabe\nnach § 13c Abs. 4 Nr. 4 aufweisen.\nC         Obst- und Zierpflanzen der Rosengewächse (Rosaceae)\n1         Pflanzen\n1.1       Pflanzen, außer Samen\n1.1.1     Apfel (Malus Mill.), ein-       Die Pflanzen müssen                                     A, E, F (Cham-\nschließlich lebender Pollen     a) aus folgenden Schutzgebieten stammen:                pagne-Ardennen,\nzur Bestäubung                                                                          Elsass – außer\nA, E, F (Champagne-Ardennen, Elsass – außer          Departement Bas-\nDepartement Bas-Rhin –, Lothringen, Franche-         Rhin –, Lothringen,\nComté, Rhône-Alpen – außer Departement               Franche-Comté,\nRhône –, Bourgogne, Auvergne – außer dem             Rhône-Alpen –\nDepartement Puy de Dôme –, Provence-Alpen-           außer Departement\nCôte d’Azur, Korsika, Languedoc-Roussillion),        Rhône –, Bourgogne,\nFI, GB (Nordirland, Isle of Man, Kanalinseln), I,    Auvergne – außer\nIRL, P4) oder                                        dem Departement\nb) auf einer Anbaufläche erzeugt oder mindestens        Puy de Dôme –, Pro-\nfür ein Jahr auf einer Anbaufläche gehalten wor-     vence-Alpen-Côte\nden sein,                                            d’Azur, Korsika,\nLanguedoc-Rous-\naa) die in einer amtlich bezeichneten Pufferzone\nsillion), FI, GB\nvon mindestens 50 km2 liegt; in dieser Puffer-\n(Nordirland, Isle of\nzone müssen die Wirtspflanzen amtlich über-\nMan, Kanalinseln),\nwachten Maßnahmen zur Bekämpfung des\nI, IRL, P4)\nFeuerbrandes (Erwinia amylovora (Burr.)\nWinsl. et al.) unterliegen,\nbb) die vor Beginn der letzten abgeschlossenen\nVegetationsperiode für den Anbau der Wirts-\npflanzen amtlich freigegeben worden ist,\ncc) von der ebenso wie von anderen Teilen\nder Pufferzone keine Wirtspflanzen mit An-\nzeichen von Feuerbrand (Erwinia amylovora\n(Burr.) Winsl. et al.) ohne vorherige amtliche\nUntersuchung oder Zustimmung entfernt\nworden sind und","428                 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                           2                                           3\ndd) die ebenso wie die anderen Teile der Puffer-\nzone seit Beginn der letzten abgeschlosse-\nnen Vegetationsperiode als frei von diesem\nSchadorganismus festgestellt worden ist; die\nFeststellung muss beruhen auf\naaa) Kontrollen, die jeweils mindestens ein-\nmal im Zeitraum Juli/August und im Zeit-\nraum September/Oktober auf der An-\nbaufläche und im Umkreis von mindes-\ntens 250 m durchgeführt worden sind,\nbbb) Stichproben, die mindestens einmal\nzwischen den Monaten Juli und Okto-\nber im Umkreis von mindestens 1 km\nan geeigneten Indikatorpflanzen durch-\ngeführt worden sind, und\nccc) Tests, die anhand von seit Beginn der\nletzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode amtlich entnommenen Pflanzen-\nproben mit geeigneten Labormethoden\ndurchgeführt worden sind. Die Proben\nmüssen von Pflanzen stammen, die auf\nder Anbaufläche oder den anderen Tei-\nlen der Pufferzone Anzeichen dieses\nSchadorganismus aufgewiesen haben.\n1.1.2     Birne (Pyrus L.), einschließ-    wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nlich lebender Pollen zur\nBestäubung\n1.1.3     Eberesche (Sorbus L.), außer     wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nOxelbeere (Sorbus inter-\nmedia (Ehrh.) Pers.), ein-\nschließlich lebender Pollen\nzur Bestäubung\n1.1.4     Feuerdorn (Pyracantha            wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nRoem.), einschließlich leben-\nder Pollen zur Bestäubung\n1.1.5     Mispel (Mespilus L.), ein-       wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nschließlich lebender Pollen\nzur Bestäubung\n1.1.6     Quitte (Cydonia Mill.),          wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\neinschließlich lebender\nPollen zur Bestäubung\n1.1.7     Stranvaesie (Stranvaesia         wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nLindl.), einschließlich leben-\nder Pollen zur Bestäubung\n1.1.8     Weißdorn (Crataegus L.),         wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\neinschließlich lebender\nPollen zur Bestäubung\n1.1.9     Wollmispel, Japanische           wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nMispel, Loquat (Eriobotrya\nLindl.), einschließlich leben-\nder Pollen zur Bestäubung\n1.1.10    Zierquitte (Chaenomeles          wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nLindl.), einschließlich leben-\nder Pollen zur Bestäubung","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000               429\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                          Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                             2                                           3\n1.1.11    Zwergmispel (Cotoneaster        wie bei 1.1.1                                           wie bei 1.1.1\nEhrh.), einschließlich leben-\nder Pollen zur Bestäubung\n2         Pflanzenerzeugnisse\n2.1       Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1     Apfel (Malus Mill.)             Die Pflanzen müssen                                    A, E, F (Champagne-\na) aus folgenden Schutzgebieten stammen:               Ardennen, Elsass –\naußer Departement\nA, E, F (Champagne-Ardennen, Elsass – außer         Bas-Rhin –, Lothrin-\nDepartement Bas-Rhin –, Lothringen, Franche-        gen, Franche-\nComté, Rhône-Alpen – außer Departement\nComté, Rhône-\nRhône –, Bourgogne, Auvergne – außer dem\nAlpen – außer De-\nDepartement Puy de Dôme –, Provence-Alpen-\npartement Rhône –,\nCôte d’Azur, Korsika, Languedoc-Roussillion),\nBourgogne,\nFI, GB (Nordirland, Isle of Man, Kanalinseln), I,\nAuvergne – außer\nIRL, P4) oder\ndem Departement\nb) auf einer Anbaufläche erzeugt oder mindestens       Puy de Dôme –, Pro-\nfür ein Jahr auf einer Anbaufläche gehalten wor-    vence-Alpen-Côte\nden sein,                                           d’Azur, Korsika,\naa) die in einer amtlich bezeichneten Pufferzone    Languedoc-Rous-\nvon mindestens 50 km2 liegt; in dieser Puffer- sillion), FI, GB (Nord-\nzone müssen die Wirtspflanzen amtlich über-    irland, Isle of Man,\nwachten Maßnahmen zur Bekämpfung des           Kanalinseln),\nFeuerbrandes (Erwinia amylovora (Burr.)        I, IRL, P4)\nWinsl. et al.) unterliegen,\nbb) die vor Beginn der letzten abgeschlossenen\nVegetationsperiode für den Anbau der Pflan-\nzen amtlich freigegeben worden ist,\ncc) von der ebenso wie von anderen Teilen\nder Pufferzone keine Wirtspflanzen mit An-\nzeichen von Feuerbrand (Erwinia amylovora\n(Burr.) Winsl. et al.) ohne vorherige amtliche\nUntersuchung oder Zustimmung entfernt\nworden sind und\ndd) die ebenso wie die anderen Teile der Puffer-\nzone seit Beginn der letzten abgeschlosse-\nnen Vegetationsperiode als frei von diesem\nSchadorganismus festgestellt worden ist; die\nFeststellung muss beruhen auf\naaa) Kontrollen, die jeweils mindestens ein-\nmal im Zeitraum Juli/August und im Zeit-\nraum September/Oktober auf der An-\nbaufläche und im Umkreis von mindes-\ntens 250 m durchgeführt worden sind,\nbbb) Stichproben, die mindestens einmal\nzwischen den Monaten Juli und Okto-\nber im Umkreis von mindestens 1 km\nan geeigneten Indikatorpflanzen durch-\ngeführt worden sind, und\nccc) Tests, die anhand von seit Beginn der\nletzten abgeschlossenen Vegetations-\nperiode amtlich entnommenen Pflanzen-\nproben mit geeigneten Labormethoden\ndurchgeführt worden sind. Die Proben\nmüssen von Pflanzen stammen, die auf\nder Anbaufläche oder den anderen Tei-\nlen der Pufferzone Anzeichen dieses\nSchadorganismus aufgewiesen haben.","430                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                           2                                           3\n2.1.2     Birne (Pyrus L.)                wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.3     Eberesche (Sorbus L.),          wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\naußer Oxelbeere (Sorbus\nintermedia (Ehrh.) Pers.)\n2.1.4     Feuerdorn (Pyracantha           wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nRoem.)\n2.1.5     Mispel (Mespilus L.)            wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.6     Quitte (Cydonia Mill.)          wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.7     Stranvaesie (Stranvaesie        wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nLindl.)\n2.1.8     Weißdorn (Crataegus L.)         wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\n2.1.9     Wollmispel, Japanische          wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nMispel, Loquat (Eriobotrya\nLindl.)\n2.1.10    Zierquitte (Chaenomeles         wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nLindl.)\n2.1.11    Zwergmispel (Cotoneaster        wie bei 2.1.1                                           wie bei 2.1.1\nEhrh.)\nD         Forstpflanzen\n1         Pflanzen\n1.1       Pflanzen, außer Samen\n1.1.1     Douglasie (Pseudotsuga          Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,          GB (Nordirland), IRL\nCarr.)                          der frei von Kieferntriebsterben (Gremmeniella\nabietina (Lag.) Morelet) ist.\n1.1.1.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GR, IRL\ngraphus Heer);\nb) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nc) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n1.1.2     Fichte (Picea A. Dietr.)        Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei von folgen-\nden Schadorganismen ist:\naa) Kieferntriebsterben (Gremmeniella abietina       GB (Nordirland), IRL\n(Lag.) Morelet);\nbb) Fichtenbuschhornwespe (Gilpinia hercyniae        GB (Nordirland, Isle\n(Hartig));                                      of Man und Jersey),\nGR, IRL\ncc) Rüsselkäfer (Pissodes spp., europäische          GB (Nordirland, Isle\nArten).                                         of Man und Jersey),\nIRL","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000               431\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                          Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                             2                                         3\n1.1.2.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n1.1.3     Kiefer (Pinus L.)               Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei von folgen-\nden Schadorganismen ist:\naa) Kieferntriebsterben (Gremmeniella abietina       GB (Nordirland), IRL\n(Lag.) Morelet);\nbb) Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea           E (Ibiza)\npityocampa Den. et Schiff.);\ncc) Rüsselkäfer (Pissodes spp., europäische          GB (Nordirland, Isle\nArten).                                         of Man und Jersey),\nIRL\n1.1.3.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n1.1.4     Lärche (Larix Mill.)            Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei von folgen-\nden Schadorganismen ist:\naa) Kieferntriebsterben (Gremmeniella abietina       GB (Nordirland), IRL\n(Lag.) Morelet);\nbb) Lärchengespinnstblattwespe (Cephalcia lari-      GB (Nordirland, Isles\nciphila (Klug));                                of Man und Jersey),\nIRL\ncc) Rüsselkäfer (Pissodes spp., europäische          GB (Nordirland, Isle\nArten).                                         of Man und Jersey),\nIRL","432                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                        Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                             2                                         3\n1.1.4.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n1.1.5     Tanne (Abies Mill.)             Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei von folgen-\nden Schadorganismen ist:\naa) Kieferntriebsterben (Gremmeniella abietina       GB (Nordirland), IRL\n(Lag.) Morelet);\nbb) Rüsselkäfer (Pissodes spp., europäische          GB (Nordirland, Isle\nArten).                                        of Man und Jersey),\nIRL\n1.1.5.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n2         Pflanzenerzeugnisse\n2.1       Pflanzenteile, außer Früchte\n2.1.1     Douglasie (Pseudotsuga          Die Pflanzen müssen aus einem Betrieb stammen,\nCarr.), über 3 m Höhe           der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nb) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nc) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n2.1.2     Fichte (Picea A. Dietr.)        Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei vom Rüssel-      GB (Nordirland, Isle\nkäfer (Pissodes spp., europäische Arten) ist.        of Man und Jersey),\nIRL","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000              433\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                           2                                           3\n2.1.2.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n2.1.3     Kiefer (Pinus L.)               Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei vom Rüssel-      GB (Nordirland, Isle\nkäfer (Pissodes spp., europäische Arten) ist.        of Man und Jersey),\nIRL\n2.1.3.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL\n2.1.4     Lärche (Larix Mill.)            Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei vom Rüssel-      GB (Nordirland, Isle\nkäfer (Pissodes spp., europäische Arten) ist.        of Man und Jersey),\nIRL\n2.1.4.1 über 3 m Höhe                     Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);        GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-      GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-      GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                   of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-    F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                        IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus        GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).       GB5), GR, IRL","434                Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                        Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                              2                                          3\n2.1.5     Tanne (Abies Mill.)                Die Pflanzen müssen\na) in einer Baumschule erzeugt worden sein und\nb) aus einem Betrieb stammen, der frei vom Rüssel-     GB (Nordirland, Isle\nkäfer (Pissodes spp., europäische Arten) ist.       of Man und Jersey),\nIRL\n2.1.5.1 über 3 m Höhe                        Die Pflanzen müssen ferner aus einem Betrieb stam-\nmen, der frei von folgenden Schadorganismen ist:\na) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae Heer);       GB (Nordirland, Isle\nof Man), GR, IRL\nb) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips typo-     GB, IRL\ngraphus Heer);\nc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips sex-     GB (Nordirland, Isle\ndentatus Boerner);                                  of Man), IRL\nd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips amiti-   F (Korsika), GB, GR,\nnus Eichhof);                                       IRL\ne) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus       GB, GR, IRL\nSahlberg);\nf) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Kugelan).      GB, GR, IRL\n2.2       Holz\n2.2.1     Holz\na) ganz oder teilweise aus Nadelbäumen gewonnen\naa) außer Kiefer (Pinus L.), mit Ursprung in europäischen Drittländern oder\nbb) außer entrindetem Holz, mit Ursprung in der Europäischen Gemeinschaft und\nb) durch eine der folgenden KN-Code-Unterpositionen des Gemeinsamen Zolltarifs6) erfasst:\nKN-Code                                                 Warenbezeichnung\n4401 10        Brennholz in Form von Rundlingen, Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder in\nähnlichen Formen\n4401 21        Holz in Form von Schnitzeln oder Spänen\nex 4401 30        Holzabfälle und Holzausschuss, nicht zu Scheiten, Briketts, Pellets oder ähnlichen\nFormen zusammengepresst\n4403 20        Rohholz, auch entrindet, vom Splint befreit oder zwei- oder vierseitig grob zu-\ngerichtet:\n– anderes als mit Farbe, Beize, Kreosot oder anderen Konservierungsmitteln\nbehandeltes Holz\nex 4404 10        Holzpfähle, gespalten: Pfähle und Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der Längs-\nrichtung gesägt\n4406 10        Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:\n– nicht imprägniert\nex 4407 10        Holz, in der Längsrichtung gesägt oder gesäumt, gemessert oder geschält,\nnicht gehobelt, geschliffen oder keilverzinkt, mit einer Dicke von mehr als 6 mm,\ninsbesondere Balken, Planken, Schwarten, Platten, Latten\nex 4415 10        Kisten, Verschläge und Trommeln aus Holz\nex 4415 20        Flach- und Boxpaletten sowie andere Ladungsträger aus Holz\nDie Untersuchungs- und Passpflicht entfällt für Flachpaletten und Boxpaletten (KN-Code ex 4415 20),\nwenn sie den Normen für „UIC-Flachpaletten“ entsprechen und demgemäß gekennzeichnet sind.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000              435\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                         Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                           2                                           3\n2.2.1.1 Nadelbäume (Coniferales)          Das Holz muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von fol-\ngenden Schadorganismen festgestellt worden ist:\naa) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips        GB, IRL\ntypographus Heer);\nbb) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae           GB (Nordirland, Isle\nHeer);                                          of Man), GR, IRL\ncc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips       GB (Nordirland, Isle\nsexdentatus Boerner);                           of Man), IRL\ndd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips       F (Korsika), GB, GR,\namitinus Eichhof);                              IRL\nee) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplica-      GB, GR, IRL\ntus Sahlberg);\nff) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Ku-         GB5), GR, IRL\ngelan);\ngg) Pissodes spp., europäische Arten;                GB (Nordirland, Isle\nof Man und Jersey),\nIRL\noder\nb) nach einer Ofentrocknung einen Feuchtigkeitsge-\nhalt von höchstens 20 % der Trockenmasse\nhaben; die Ofentrocknung muss durch eine inter-\nnational anerkannte Handelsklasse für Holz wie\n„Kiln-dried“ oder „K.D.“ nachgewiesen werden.\nDas Holz oder seine Verpackung ist entsprechend\nzu kennzeichnen.\n2.2.1.2 Nadelbäume (Coniferales)          Das Holz muss entrindet sein oder aus einem Gebiet      F (Korsika)\nstammen, das als frei von der Schildlaus (Matsucoc-\ncus feytaudi Duc.) festgestellt worden ist.\n2.3       Lose Rinde\n2.3.1     Nadelbäume (Coniferales)        Die Sendung muss\na) aus einem Gebiet stammen, das als frei von fol-\ngenden Schadorganismen festgestellt worden ist:\naa) Großer 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips        GB, IRL\ntypographus Heer);\nbb) Großer Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae           GB (Nordirland, Isle\nHeer);                                          of Man), GR, IRL\ncc) Großer 12-zähniger Kiefernborkenkäfer (Ips       GB (Nordirland, Isle\nsexdentatus Boerner);                           of Man), IRL\ndd) Kleiner 8-zähniger Fichtenborkenkäfer (Ips       F (Korsika), GB, GR,\namitinus Eichhof);                              IRL\nee) Nordischer Fichtenborkenkäfer (Ips duplica-      GB, GR, IRL\ntus Sahlberg);\nff) Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans Ku-         GB2), GR, IRL\ngelan);\ngg) Pissodes spp., europäische Arten;                GB (Nordirland, Isle\nof Man und Jersey),\nIRL\nhh) Schildlaus (Matsucoccus feytaudi Duc.);          F (Korsika)\noder\nb) einer Entseuchung oder anderen geeigneten\nBehandlung unterzogen worden sein.","436                  Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nPflanzen, Pflanzenerzeugnisse\nBesondere Anforderungen                        Schutzgebiete1)\nund sonstige Gegenstände\n1                                                      2                                       3\nE         Sonstige Gegenstände\nGebrauchte Landmaschinen                 Landmaschinen und Geräte müssen gereinigt und            DK, F (Bretagne),\nund Geräte                               frei von Erd- und Pflanzenresten sein.                   FI, GB, IRL, P\n(Azoren), S\nTeil V\nSchadorganismen,\nfür die in der Europäischen Gemeinschaft Schutzgebiete bestehen\nSchadorganismen                                                      Schutzgebiete                         Angabe\n1                                                                2                                  3\n1. I n s e k t e n , M i l b e n , N e m a t o d e n i n a l l e n S t a d i e n\nAnthonomus grandis (Boh.)                    Griechenland, Spanien (Andalusien, Katalonien, Extremadura,              a1\n(Mexikanischer                               Murcia, Valencia)\nBaumwollkapselkäfer)\nBemisia tabaci Genn. (Tabak-                 Dänemark, Finnland, Irland, Portugal (Douro e Minho, Traz-oz-            a2\nmottenschildlaus),                           Montes, Beira Litoral, Beira Interior, Ribatejo e Oeste, Alentejo,\neuropäische Populationen                     Madeira und Azoren), Schweden, Vereinigtes Königreich\nCephalcia lariciphila (Klug.)                Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland, Isle of Man und              a3\n(Lärchengespinstblattwespe)                  Jersey)\nDendroctonus micans Kugelan                  Griechenland, Irland, Vereinigtes Königreich (Schottland, Nord-          a4\n(Riesenbastkäfer)                            irland, Jersey, England: die folgenden Grafschaften: Bedford-\nshire, Berkshire, Buckinghamshire, Cambridgeshire, Cleveland,\nCornwall, Cumbria, Devon, Dorset, Durham, East Sussex, Essex,\nGreater London, Hampshire, Hertfordshire, Humberside, Isle of\nMan, Isle of Wight, Isles of Scilly, Kent, Lincolnshire, Norfolk,\nNorthamptonshire, Northumberland, Nottinghamshire, Oxford-\nshire, Somerset, South Yorkshire, Suffolk, Surrey, Tyne and\nWear, West Sussex, West Yorkshire und die folgenden Teile der\nGrafschaften: Avon: Grafschaftsteil südlich der Südgrenze zur\nAutobahn M4; Cheshire: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze\ndes Peak District National Park und Grafschaftsteil nördlich\nder Nordgrenze der Straße A52(T) nach Derby und Grafschafts-\nteil nördlich der Nordgrenze der Straße A6(T); Gloucestershire:\nGrafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Fosse Way Roman\nRoad; Greater Manchester: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze\ndes Peak District National Park; Leicestershire: Grafschafts-\nteil östlich der Ostgrenze der Fosse Way Roman Road und\nGrafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Straße B411A und\nGrafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Autobahn M1; North\nYorkshire: die gesamte Grafschaft mit Ausnahme des Graf-\nschaftsteils, der den Bezirk Craven umfasst; Staffordshire: Graf-\nschaftsteil östlich der Ostgrenze der Straße A52(T); Warwick-\nshire: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Fosse Way\nRoman Road; Wiltshire: Grafschaftsteil südlich der Südgrenze\nder Autobahn M4 bis zur Kreuzung der Autobahn M4 und\nder Fosse Way Roman Road und Grafschaftsteil östlich der\nOstgrenze der Fosse Way Roman Road)\nGilpinia hercyniae (Hartig)                  Griechenland, Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland, Isle of        a5\n(Fichtenbuschhornblattwespe)                 Man und Jersey)","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000          437\nSchadorganismen                                         Schutzgebiete                          Angabe\n1                                                    2                                   3\nGlobodera pallida (Stone)              Finnland                                                           a5a\nBehrens\n(Weißer Kartoffelnematode)\nGonipterus scutellatus Gyll.           Griechenland, Portugal                                              a6\n(Eukalyptusrüssler)\nIps amitinus Eichhof                   Frankreich (Korsika), Griechenland, Irland, Vereinigtes König-      a7\n(Kleiner 8-zähniger                    reich\nFichtenborkenkäfer)\nIps cembrae Heer                       Griechenland, Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland, Isle of   a8\n(Großer Lärchenborkenkäfer)            Man)\nIps duplicatus Sahlberg                Griechenland, Irland, Vereinigtes Königreich                        a9\n(Nordischer Fichtenborkenkäfer)\nIps sexdentatus Boerner                Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland, Isle of Man)           a10\n(Großer 12-zähniger Kiefern-\nborkenkäfer)\nIps typographus Heer                   Irland, Vereinigtes Königreich                                     a11\n(Großer 8-zähniger Fichten-\nborkenkäfer)\nLeptinotarsa decemlineata Say          Finnland (die Distrikte Aland, Turku, Uusimaa, Kymi, Häme,         a12\n(Kartoffelkäfer)                       Pirkinmaa, Satakunta), Irland, Portugal (Azoren und Madeira),\nSchweden (Malmöhus, Kristianstads, Blekinge, Kalmar,\nGotlands Län, Halland), Spanien (Menorca, Ibiza), Vereinigtes\nKönigreich\nMatsuccocus feytaudi Duc.              Frankreich (Korsika)                                               a13\n(Schildlaus)\nPissodes spp. (Rüsselkäfer),           Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland, Isle of Man und        a14\neuropäische Arten                      Jersey)\nSternochetus mangiferae                Portugal (Alentejo, Algarve und Madeira), Spanien (Granada und     a15\nFabricius                              Malaga)\n(Mangokernrüssler)\nThaumetopoea pityocampa                Spanien (Ibiza)                                                    a16\n(Den. et Schiff.)\n(Pinienprozessionsspinner)\n2. P i l z e\nGlomerella gossypii Edgerton           Griechenland                                                        c1\n(Anthraknose)\nGremmeniella abietina (Lag.)           Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland)                         c2\nMorelet\n(Kieferntriebsterben)\nHypoxylon mammatum (Wahl.)             Irland, Vereinigtes Königreich (Nordirland)                         c3\nJ. Miller\n(Rindenbrand)\n3. B a k t e r i e n\nCurtobacterium flaccum-                Griechenland, Portugal, Spanien                                    b1\nfaciens pv. flaccumfaciens\n(Hedges) Col.\n(Bakterielle Welke)","438                    Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000\nSchadorganismen                                                       Schutzgebiete                                            Angabe\n1                                                                  2                                                    3\nErwinia amylovora (Burr.) Winsl.                 Finnland, Frankreich (Champagne-Ardennen, Elsass – außer                                 b2\net al.                                           Departement Bas-Rhin –, Lothringen, Franche-Comté, Rhône-\n(Feuerbrand)                                     Alpen – außer dem Departement Rhône –, Bourgogne,\nAuvergne – außer dem Departement Puy de Dôme –, Provence-\nAlpen-Côte d’Azur, Korsika, Langue-doc-Roussilon), Irland,\nItalien, Österreich, Portugal, Spanien, Vereinigtes Königreich\n(Nordirland, Isle of Man und Kanalinseln)4)\n4. V i r e n u n d v i r u s ä h n l i c h e O r g a n i s m e n\nBeet necrotic yellow vein virus                  Dänemark, Finnland, Frankreich (Bretagne), Irland, Portugal                              d1\n(Aderngelbfleckigkeitsvirus                      (Azoren), Schweden, Vereinigtes Königreich\nder Rübe)                                        (gültig für das Vereinigte Königreich bis 1. November 1999)\nTomato spotted wilt virus                        Dänemark, Finnland, Schweden                                                             d2\n(Bronzefleckenkrankheit)\nCitrus tristeza virus                            Frankreich (Korsika), Griechenland, Italien, Portugal                                    d4\n(Tristeza-Krankheit),\neuropäische Isolate,\nan Früchten von Kumquat\n(Fortunella Swingle),\nPoncirus Raf. und Zitrus\n(Citrus L.)\nund deren Hybriden\nmit Blättern und Stielen\n1) Abkürzungen:\nA      Österreich          DK Dänemark                         E     Spanien            F      Frankreich\nFI     Finnland            GB Vereinigtes Königreich           GR Griechenland          I      Italien\nIRL Irland                 P      Portugal                     S     Schweden\n2) (weggefallen)\n3) Schutzgebiet gültig für das Vereinigte Königreich bis 1. November 1999.\n4) Schutzgebiet gültig für Irland, Österreich und die Regionen Apulien, Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien in Italien bis 31. März 2000.\n5) Schottland, Nordirland, Jersey, England: die folgenden Grafschaften: Bedfordshire, Berkshire, Buckinghamshire, Cambridgeshire, Cleveland, Cornwall,\nCumbria, Devon, Dorset, Durham, East Sussex, Essex, Greater London, Hampshire, Hertfordshire, Humberside, Isle of Man, Isle of Wight, Isles\nof Scilly, Kent, Lincolnshire, Norfolk, Northamptonshire, Northumberland, Nottinghamshire, Oxfordshire, Somerset, South Yorkshire, Suffolk, Surrey,\nTyne and Wear, West Sussex, West Yorkshire und die folgenden Teile der Grafschaften: Avon: Grafschaftsteil südlich der Südgrenze zur Autobahn M4;\nCheshire: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze des Peak District National Park und Grafschaftsteil nördlich der Nordgrenze der Straße A52(T) nach\nDerby und Grafschaftsteil nördlich der Nordgrenze der Straße A6(T); Gloucestershire: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Fosse Way Roman\nRoad; Greater Manchester: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze des Peak District National Park; Leicestershire: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze\nder Fosse Way Roman Road und Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Straße B411A und Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Autobahn M1;\nNorth Yorkshire: die gesamte Grafschaft mit Ausnahme des Grafschaftsteils, der den Bezirk Craven umfasst; Staffordshire: Grafschaftsteil östlich der\nOstgrenze der Straße A52(T); Warwickshire: Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Fosse Way Roman Road; Wiltshire: Grafschaftsteil südlich der\nSüdgrenze der Autobahn M4 bis zur Kreuzung der Autobahn M4 und der Fosse Way Roman Road und Grafschaftsteil östlich der Ostgrenze der Fosse\nWay Roman Road.\n6) Verordnung (EWG) Nr. 2658/87 des Rates vom 23. Juli 1987 über die zolltarifliche und statistische Nomenklatur sowie den gemeinsamen Zolltarif\n(ABl. EG Nr. L 256 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 14, ausgegeben zu Bonn am 7. April 2000             439\nAnlage 7\n(zu § 11)\nVorratsschutz; Pflanzenerzeugnisse\n1 Getreide\nGerste (Hordeum vulgare L.),\nHafer (Avena sativa L.),\nMais (Zea mays L.),\nMohrenhirse (Sorghum Moench),\nRoggen (Secale cereale L.),\nWeizen (Triticum sp.),\nauch geschält, geschliffen, geschrotet, gequetscht, entspelzt oder gestutzt\n2 Reis (Oryza sativa L.), gebrochen\n3 Wurzelknollen von Maniok (Manihot esculenta Crantz), auch getrocknet, zerkleinert oder als Pellets\n4 Erdnuss (Arachis hypogaea L.), mit oder ohne Hülse, auch zerkleinert\n5 Kleie und andere Rückstände vom Sichten, Mahlen oder von anderen Bearbeitungen von Getreide oder Hülsen-\nfrüchten (Leguminosae)\n6 Rückstände der Stärkeherstellung aus Maniok, auch als Pellets\n7 Ölkuchen und andere Rückstände der Gewinnung pflanzlicher Öle, auch zerkleinert, außer Öldraß\nAnlage 8\n(zu § 11)\nVorratsschutz; Schadorganismen\nSchadorganismen\nwissenschaftliche Bezeichnung                                deutsche Bezeichnung\n1                                                       2\nCryptolestes Ganglb.                                                    Leistenkopfplattkäfer\nOryzaephilus mercator Fauv.                                             Erdnussplattkäfer\nOryzaephilus surinamensis L.                                            Getreideplattkäfer\nRhizophertha dominica F.                                                Getreidekapuziner\nSitophilus granarius L.                                                 Kornkäfer\nSitophilus oryzae L.                                                    Reiskäfer\nSitophilus zeamais Motsch.                                              Maiskäfer\nSitotroga cerealella Oliv.                                              Getreidemotte\nTenebroides mauritanicus L.                                             Schwarzer Getreidenager\nTribolium castaneum Hbst.                                               Rotbrauner Reismehlkäfer\nTribolium confusum Duv.                                                 Amerikanischer Reismehlkäfer\nTrogoderma granarium Everts.                                            Khaprakäfer\nAnlage 9\n(weggefallen)"]}