{"id":"bgbl1-2000-12-4","kind":"bgbl1","year":2000,"number":12,"date":"2000-03-29T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/2000/12#page=47","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-2000-12-4/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/2000/bgbl1_2000_12.pdf#page=47","order":4,"title":"Erste Verordnung zur Änderung der Rinder- und Schafprämien-Verordnung","law_date":"2000-03-24T00:00:00Z","page":299,"pdf_page":47,"num_pages":1,"content":["Bundesgesetzblatt Jahrgang 2000 Teil I Nr. 12, ausgegeben zu Bonn am 29. März 2000      299\nErste Verordnung\nzur Änderung der Rinder- und Schafprämien-Verordnung\nVom 24. März 2000\nAuf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 6 und 7 in Verbindung mit § 6 Abs. 4 sowie des § 8\nAbs. 1 des Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen Marktorganisation in\nder Fassung der Bekanntmachung vom 20. September 1995 (BGBl. I S. 1146)\nin Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom\n18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlass vom 27. Okto-\nber 1998 (BGBl. I S. 3288) verordnet das Bundesministerium für Ernährung,\nLandwirtschaft und Forsten im Einvernehmen mit den Bundesministerien der\nFinanzen und für Wirtschaft und Technologie:\nArtikel 1\nNach § 28 der Rinder- und Schafprämien-Verordnung vom 22. Dezember 1999\n(BGBl. I S. 2588) wird folgender § 28a eingefügt:\n„§ 28a\nNationale Höchstgrenze\n(1) Um sicherzustellen, dass die Summe der für die Bundesrepublik Deutsch-\nland geltenden Prämienansprüche gemäß Artikel 7 Abs. 2 in Verbindung mit\nAnhang II der Verordnung (EG) Nr. 1254/99 die festgesetzte Höchstgrenze nicht\nüberschreitet,\n1. verfallen am 29. März 2000 die bei den Ländern gemäß § 14 Abs. 2 vorhan-\ndenen Anteile an der nationalen Reserve sowie die gemäß § 14 Abs. 5 noch\nnicht von den Ländern verwalteten Anteile an dieser Reserve und\n2. werden die den Erzeugern zugeteilten Prämienansprüche in den anderen\nals den in § 14 Abs. 6 Nr. 1 genannten Gebieten durch Multiplikation mit dem\nFaktor 0,975 neu festgesetzt.\n(2) Hat die Neufestsetzung nach Absatz 1 Nr. 2 eine Unterschreitung der\nnationalen Höchstgrenze zur Folge, werden die Prämienansprüche, die sich als\nDifferenz zur nationalen Höchstgrenze ergeben, auf die Länder, in denen die in\nAbsatz 1 Nr. 2 genannten Gebiete liegen, nach der jeweiligen Zahl der in diesen\nGebieten neu zugeteilten Prämienansprüche im Verhältnis zur Gesamtzahl\nder nach Absatz 1 Nr. 2 neu zugeteilten Prämienansprüche als Anteile an der\nnationalen Reserve zur Verwaltung verteilt.“\nArtikel 2\n(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\n(2) Die Rinder- und Schafprämien-Verordnung gilt vom 30. September 2000\nan wieder in ihrer am 29. März 2000 maßgebenden Fassung, sofern nicht mit\nZustimmung des Bundesrates etwas anderes verordnet wird.\nBonn, den 24. März 2000\nDer Bund esminist er\nf ü r Er n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Fo r s t e n\nIn Vertretung\nM. W i l l e"]}