{"id":"bgbl1-1999-57-7","kind":"bgbl1","year":1999,"number":57,"date":"1999-12-27T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1999/57#page=14","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1999-57-7/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1999/bgbl1_1999_57.pdf#page=14","order":7,"title":"Verordnung zur Änderung der Schlichtungsstellenverfahrensverordnung","law_date":"1999-12-15T00:00:00Z","page":2498,"pdf_page":14,"num_pages":1,"content":["2498 Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 57, ausgegeben zu Bonn am 27. Dezember 1999\nVerordnung\nzur Änderung der Schlichtungsstellenverfahrensverordnung\nVom 15. Dezember 1999\nAuf Grund von § 29 Abs. 2 des AGB-Gesetzes, der durch Artikel 2 Abs. 2 Nr. 4\ndes Gesetzes vom 21. Juli 1999 (BGBl. I S. 1642) eingefügt worden ist, in Verbin-\ndung mit dem 2. Abschnitt des Verwaltungskostengesetzes vom 23. Juni 1970\n(BGBl. I S. 821) verordnet das Bundesministerium der Justiz:\nArtikel 1\nDie Schlichtungsstellenverfahrensverordnung vom 27. Oktober 1999 (BGBl. I\nS. 2068) wird wie folgt geändert:\n1. § 6 Abs. 2 wird wie folgt gefasst:\n„(2) Die Deutsche Bundesbank erhebt von dem am Verfahren beteiligten\nKreditinstitut eine Gebühr von 200 Euro, es sei denn, dass die Schlichtungs-\nstelle eine Schlichtung nach § 3 ablehnt. Das Kreditinstitut kann einen Erlass\nder Gebühr verlangen, wenn die Erhebung der Gebühr unangemessen wäre.“\n2. Dem § 7 wird folgender Absatz 3 angefügt:\n„(3) Kosten nach § 6 Abs. 2 in der seit dem 28. Dezember 1999 geltenden\nFassung werden für Verfahren nicht erhoben, in denen die Schlichtungsstelle\nvorher einen Schlichtungsvorschlag mindestens einem Beteiligten zugeleitet\nhat.“\nArtikel 2\nDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.\nBerlin, den 15. Dezember 1999\nDie Bundesministerin der Justiz\nDäubler-Gmelin"]}