{"id":"bgbl1-1999-46-5","kind":"bgbl1","year":1999,"number":46,"date":"1999-09-30T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1999/46#page=8","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1999-46-5/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1999/bgbl1_1999_46.pdf#page=8","order":5,"title":"Verordnung zur Änderung der Vorschriften des Rinderund Schafprämienrechts und der Verordnung über die Zuständigkeit und die Überwachung bei Informationskampagnen über die Rindfleischetikettierung","law_date":"1999-09-27T00:00:00Z","page":1936,"pdf_page":8,"num_pages":2,"content":["1936          Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999\nVerordnung\nzur Änderung der Vorschriften des Rinder-\nund Schafprämienrechts und der Verordnung über die Zuständigkeit und\ndie Überwachung bei Informationskampagnen über die Rindfleischetikettierung\nVom 27. September 1999\nDas Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft            sation für Schaf- und Ziegenfleisch (ABl. EG Nr. L 312\nund Forsten verordnet                                            S. 1) der nationalen Reserve für Deutschland zugewie-\nsen werden, werden durch das Bundesministerium für\n– auf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 6 und 7 und der §§ 15\nErnährung, Landwirtschaft und Forsten den Ländern\nund 16, jeweils in Verbindung mit § 6 Abs. 4 Satz 1,\nwie folgt zur Verwaltung zugewiesen:\nsowie des § 8 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes zur Durch-\nführung der Gemeinsamen Marktorganisationen in der             1. Für die in § 19 Abs. 1 genannten Gebiete erhalten\nFassung der Bekanntmachung vom 20. September                       die Länder Prämienansprüche in Höhe von drei vom\n1995 (BGBl. I S. 1146), jeweils in Verbindung mit Arti-            Hundert der den Erzeugern in diesen Gebieten zu-\nkel 56 Abs. 1 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes                geteilten erzeugerspezifischen Obergrenzen.\nvom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisa-           2. Die danach verbleibenden Prämienansprüche wer-\ntionserlaß vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3288), im              den auf alle Länder nach der jeweiligen Zahl der\nEinvernehmen mit den Bundesministerien der Finanzen                Tiere, für die im Wirtschaftjahr 1999 Mutterschaf-\nund für Wirtschaft und Technologie und                             prämien gewährt werden, im Verhältnis zur Ge-\n– auf Grund des § 6 Abs. 1 Nr. 19, des § 15 Satz 1, des § 16         samtzahl dieser Tiere aller Länder verteilt.“\nsowie des § 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 des Geset-\nzes zur Durchführung der Gemeinsamen Marktorgani-           2. § 16 Abs. 2 wird folgt gefasst:\nsationen in der Fassung der Bekanntmachung vom                   „(2) Für die Versendung eines prämienfähigen männ-\n20. September 1995 (BGBl. I S. 1146), jeweils in Verbin-       lichen Rindes in einen anderen Mitgliedstaat der\ndung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-              Europäischen Gemeinschaften ist kein nach den in § 1\nGesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem            genannten Rechtsakten vorgesehenes Handelsverwal-\nOrganisationserlaß vom 27. Oktober 1998 (BGBl. I               tungspapier erforderlich, wenn ein Rinderpass nach\nS. 3288), im Einvernehmen mit den Bundesministerien            § 6 der Verordnung (EG) Nr. 820/97 das Rind begleitet.\nder Finanzen und für Wirtschaft und Technologie:               In diesem Fall ist der Rinderpass der zuständigen\nStelle zur Eintragung des Prämienstatus vorzulegen.\nWird das für die Versendung vorgesehene Rind nicht\nArtikel 1                               von einem Rinderpass begleitet, ist die Ausstellung\nÄnderung der                               eines Handelsverwaltungspapiers zu beantragen. Die-\nRinder- und Schafprämien-Verordnung                     sem Antrag, der nur vom Erzeuger oder seinem Bevoll-\nmächtigten gestellt werden kann, ist das Begleitpapier\nDie Rinder- und Schafprämien-Verordnung in der Fas-\nnach § 24d der Viehverkehrsverordnung in der am\nsung der Bekanntmachung vom 15. April 1999 (BGBl. I\n30. Juni 1998 geltenden Fassung beizufügen.“\nS. 730), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung\nvom 27. Juli 1999 (BGBl. I S. 1670) wird wie folgt geändert:\n3. § 19 wird wie folgt geändert:\n1. Dem § 10 wird folgender Absatz 6 angefügt:                    a) In Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „Absätze 2\nbis 5“ durch die Angabe „Absätze 2 und 3“ ersetzt.\n„(6) Die Prämienansprüche, die nach Artikel 8 Abs. 4\nder Verordnung (EG) Nr. 2467/98 des Rates vom                b) Die Absätze 3 und 4 werden aufgehoben.\n3. November 1998 über die gemeinsame Marktorgani-            c) Der bisherige Absatz 5 wird Absatz 3.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 30. September 1999                     1937\n4. Dem § 22 wird folgender Absatz 3 angefügt:                                                       Artikel 3\n„(3) Abweichend von den Bestimmungen des § 10                                     Änderung der Verordnung über\nAbs. 3 können Erzeuger in dem in § 19 Abs. 1 genann-                   die Zuständigkeit und die Überwachung bei Infor-\nten Gebiet Anträge auf Zuteilung von Prämienan-                    mationskampagnen über die Rindfleischetikettierung\nsprüchen für die Mutterschafprämie aus der nationalen\n§ 3 Satz 2 der Verordnung über die Zuständigkeit und\nReserve für das Wirtschaftsjahr 2000 im Zeitraum vom\ndie Überwachung bei Informationskampagnen über die\n1. Oktober 1999 bis 31. Oktober 1999 stellen.“\nRindfleischetikettierung vom 28. April 1999 (BGBl. I\nS. 805) wird aufgehoben.\nArtikel 2\nÄnderung der\nArtikel 4\nElften Verordnung zur Änderung der\nRinder- und Schafprämien-Verordnung                                                    Inkrafttreten\nArtikel 2 Abs. 2 der Elften Verordnung zur Änderung der                Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Satzes 2 am\nRinder- und Schafprämien-Verordnung vom 1. Juni 1999                 Tage nach der Verkündung in Kraft. Artikel 1 Nr. 3 tritt am\n(BGBl. I S. 1101) wird aufgehoben.                                   3. Januar 2000 in Kraft.\nDer Bundesrat hat zugestimmt.\nBonn, den 27. September 1999\nDer Bund esminist er\nf ü r Er n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Fo r s t e n\nIn Vertretung\nM art in Wille"]}