{"id":"bgbl1-1999-42-2","kind":"bgbl1","year":1999,"number":42,"date":"1999-08-11T00:00:00Z","url":"https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1999/42#page=6","api_url":"https://api.offenegesetze.de/v1/veroeffentlichung/bgbl1-1999-42-2/","document_url":"https://media.offenegesetze.de/bgbl1/1999/bgbl1_1999_42.pdf#page=6","order":2,"title":"Bekanntmachung der Neufassung der Düngemittelverordnung","law_date":"1999-08-04T00:00:00Z","page":1758,"pdf_page":6,"num_pages":55,"content":["1758            Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nBekanntmachung\nder Neufassung der Düngemittelverordnung\nVom 4. August 1999\nAuf Grund des Artikels 3a der Verordnung zur Änderung              zu 2. des § 2 Abs. 2, des § 3 Abs. 1 bis 3 und des § 4\nder Viehverkehrsverordnung und der Rinder- und Schaf-                         Abs. 1 des Düngemittelgesetzes vom 15. Novem-\nprämienverordnung vom 27. Juli 1999 (BGBl. I S. 1670)                         ber 1977 (BGBl. I S. 2134),\nwird nachstehend der Wortlaut der Düngemittelverord-                 zu 3. des § 2 Abs. 2 und des § 3 Abs. 3 des Düngemittel-\nnung in der seit dem 13. Mai 1999 geltenden Fassung                           gesetzes vom 15. November 1977 (BGBl. I S. 2134)\nbekanntgemacht. Die Neufassung berücksichtigt:                                von denen § 2 Abs. 2 durch § 11 des Gesetzes vom\n1. die am 20. Juli 1991 in Kraft getretene Verordnung vom                     12. Juli 1989 (BGBl. I S. 1435) geändert worden ist,\n9. Juli 1991 (BGBl. I S. 1450),                                   zu 5. des § 2 Abs. 2, des § 3 Abs. 1 bis 3, des § 4 Abs. 1,\n2. die am 30. Januar 1993 in Kraft getretene Verordnung                       des § 5 Abs. 1 sowie der §§ 6 und 9a des Dünge-\nvom 25. Januar 1993 (BGBl. I S. 93),                                       mittelgesetzes vom 15. November 1977 (BGBl. I\n3. den am 1. November 1993 in Kraft getretenen Artikel 3                      S. 2134), von denen § 2 Abs. 2, § 3 Abs. 1, § 4\nNr. 8 der Verordnung vom 26. Oktober 1993 (BGBl. I                         Abs. 1, § 5 Abs. 1 und § 6 durch Artikel 4 Nr. 4\nS. 1782, 2049),                                                            und § 9 durch Artikel 4 Nr. 12 des Gesetzes vom\n27. September 1994 (BGBl. I S. 2705) geändert\n4. den am 1. Januar 1995 in Kraft getretenen Artikel 38                       worden sind,\ndes Gesetzes vom 25. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3082,\n1995 I S. 156),                                                   zu 6. des § 2 Abs. 2 und des § 3 Abs. 1 bis 3 des Dünge-\nmittelgesetzes vom 15. November 1977 (BGBl. I\n5. den am 26. August 1995 in Kraft getretenen Artikel 1                       S. 2134) von denen § 2 Abs. 2 und § 3 Abs. 1 durch\nder Verordnung vom 22. August 1995 (BGBl. I S. 1060),                      Artikel 4 des Gesetzes vom 27. September 1994\n6. den am 30. Dezember 1995 in Kraft getretenen Artikel 4                     (BGBl. I S. 2705) geändert worden sind,\nder Verordnung vom 18. Dezember 1995 (BGBl. I                     zu 7. des § 1a Abs. 3, des § 2 Abs. 2, der §§ 3 und 4\nS. 2056),                                                                  Abs. 1, des § 5 Abs. 1, der §§ 6 und 11 des Dünge-\n7. den am 24. Juli 1997 in Kraft getretenen Artikel 1 der                     mittelgesetzes vom 15. November 1977 (BGBl. I\nVerordnung vom 16. Juli 1997 (BGBl. I S. 1835),                            S. 2134), von denen § 1a Abs. 3, § 2 Abs. 2, die §§ 3\nund 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 und § 11 durch Artikel 4\n8. den teils am 1. September 1998, teils am 1. Januar                         des Gesetzes vom 27. September 1994 (BGBl. I\n1999 in Kraft getretenen Artikel 1 der Verordnung vom                      S. 2705) geändert worden sind sowie\n24. August 1998 (BGBl. I S. 2506, 3127),\nzu 8. des § 2 Abs. 2, der §§ 3 und 4 Abs. 1, der §§ 6\n9. den am 13. Mai 1999 in Kraft getretenen Artikel 1a der                     und 11 des Düngemittelgesetzes vom 15. Novem-\nVerordnung vom 5. Mai 1999 (BGBl. I S. 856).                               ber 1977 (BGBl. I S. 2134), von denen § 2 Abs. 2, die\nDie Rechtsvorschriften wurden erlassen auf Grund                            §§ 3, 4 Abs. 1 und § 11 durch Artikel 4 des Gesetzes\nzu 1. des § 2 Abs. 2, der §§ 3 und 4 Abs. 1 und des § 5                       vom 27. September 1994 (BGBl. I S. 2705) geändert\nAbs. 1 des Düngemittelgesetzes vom 15. Novem-                          worden sind,\nber 1977 (BGBl. I S. 2134) von denen § 2 Abs. 2               zu 9. des § 2 Abs. 2 und der §§ 3 und 5 Abs. 1 des Dünge-\ndurch § 11 des Gesetzes vom 12. Juli 1989 (BGBl. I                     mittelgesetzes vom 15. November 1977 (BGBl. I\nS. 1435) geändert worden ist, in Verbindung mit                        S. 2134), die zuletzt durch Artikel 4 Nr. 4 des Geset-\nArtikel 6 Abs. 1 Satz 1 des Einigungsvertragsgeset-                    zes vom 27. September 1994 (BGBl. I S. 2705)\nzes vom 23. September 1990 (BGBl. I S. 885),                           geändert worden sind.\nBonn, den 4. August 1999\nDer Bund esminist er\nf ü r Er n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Fo r s t e n\nIn Vertretung\nM art in Wille","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                           1759\nDüngemittelverordnung*)\n§1                                       dürfen nicht als Stoffe nach § 1 Nr. 3 bis 5 des Dünge-\nZulassung von                                    mittelgesetzes gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht\nDüngemitteltypen sowie Anforderungen                                werden.\nan Düngemittel, Natur- und Hilfsstoffe\n§2\n(1) Die in Anlage 1 festgelegten Düngemitteltypen wer-\nden nach Maßgabe der Absätze 2 und 3 zugelassen.                                       Kennzeichnung von Düngemitteln, die\neinem zugelassenen Düngemitteltyp entsprechen\n(2) Düngemittel und Stoffe nach § 1 Nr. 3 bis 5 des\nDüngemittelgesetzes, die organische Bestandteile ent-                            (1) Düngemittel, die einem zugelassenen Düngemittel-\nhalten, dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht                       typ entsprechen, dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr\nwerden, wenn sie im Hinblick auf die Verursachung von                         gebracht werden, wenn sie nach Maßgabe der Absätze 2\nbis 6 gekennzeichnet sind.\n1. Krankheiten bei Mensch oder Tier durch Übertragung\nvon Krankheitserregern und                                                   (2) Die Düngemittel müssen mit den in Anlage 2 Nr. 1\naufgeführten Angaben gekennzeichnet sein. Sie dürfen\n2. Schäden an Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder                             zusätzlich mit den in Anlage 2 Nr. 2 aufgeführten Angaben\nBöden durch Verbreitung von Schadorganismen                               versehen sein.\nunbedenklich sind.                                                               (3) Die Düngemittel dürfen nur dann mit der Bezeich-\n(3) Stoffe nach § 1 des Düngemittelgesetzes, die als                       nung „EG-DÜNGEMITTEL“ gekennzeichnet sein, wenn\nAusgangsstoff Klärschlamm enthalten, dürfen gewerbs-                          dies nach Anlage 1 zulässig ist und andere als die in An-\nmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die Aus-                       lage 2 Nr. 1 und 2.1 bis 2.4 aufgeführten Angaben nicht\ngangsstoffe die Schadstoffgrenzwerte nach § 4 Abs. 10                         verwendet werden.\nbis 13 der Klärschlammverordnung einhalten und durch                             (4) Zulässige Angaben nach Anlage 2 Nr. 2 dürfen nicht\ndie weitere Aufbereitung keine Erhöhung der Schadstoff-                       in Widerspruch zu vorgeschriebenen Angaben nach An-\ngehalte erfolgt. Stoffe nach § 1 des Düngemittelgesetzes,                     lage 2 Nr. 1 stehen. Handelsübliche Warenbezeichnungen\ndie als Ausgangsstoff sonstige Bioabfälle enthalten, dür-                     dürfen der Typenbezeichnung hinzugefügt sein; sie dürfen\nfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden,                          deren Aussagekraft nicht beeinträchtigen. Angaben nach\nwenn diese Bioabfälle nach den Vorschriften einer Verord-                     Anlage 2 Nr. 2.3 bis 2.6 müssen von Angaben nach An-\nnung nach § 8 Abs. 1 des Kreislaufwirtschafts- und Abfall-                    lage 2 Nr. 1, 2.1 und 2.2 deutlich abgesetzt sein.\ngesetzes für die landbauliche Verwertung geeignet sind.\nDie sonstigen Vorschriften des Abfallrechts bleiben un-                          (5) Nährstoffe müssen in Worten und in chemischen\nberührt.                                                                      Symbolen angegeben sein. Dabei müssen die nachste-\nhenden chemischen Symbole verwendet worden sein:\n(4) Die Zulassung der in Anlage 1 Abschnitt 3a festge-\nlegten Düngemitteltypen endet zum 31. Oktober 1999.                           Stickstoff                                         N\nPhosphat                                           P2O5\n(5) Stoffe, die\nKaliumoxid                                         K 2O\n1. im Trockenrückstand einen Nährstoffgehalt von insge-                       Calcium                                            Ca\nsamt mehr als 0,5 % Stickstoff, 0,3 % Phosphat oder\n0,5 % Kaliumoxid aufweisen und die nicht nur in gerin-                    Calciumoxid                                        CaO\ngen Mengen zur Aufbereitung organischen Materials                         Calciumcarbonat                                    CaCO3\noder in geschlossenen Systemen eingesetzt werden                          Magnesium                                          Mg\noder                                                                      Magnesiumoxid                                      MgO\n2. bei einer Aufbringung in praxisüblichen Mengen zu                          Magnesiumcarbonat                                  MgCO3\neiner jährlichen Nährstoffzufuhr von mehr als 30 kg                       Natrium                                            Na\nStickstoff, 20 kg Phosphat, 30 kg Kaliumoxid oder                         Schwefel                                           S\n100 kg basisch wirksames Calciumoxid je Hektar\nBor                                                B\nführen würden,\nEisen                                              Fe\n*) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 76/116/EWG des         Kobalt                                             Co\nRates vom 18. Dezember 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften         Kupfer                                             Cu\nder Mitgliedstaaten für Düngemittel (ABl. EG 1976 Nr. L 24 S. 21), zuletzt\ngeändert durch die Richtlinie 98/3/EG der Kommission vom 15. Januar        Mangan                                             Mn\n1998 zur Anpassung der Richtlinie 76/116/EWG des Rates zur An-             Molybdän                                           Mo\ngleichung der Rechtsvorschriften für Düngemittel an den technischen\nFortschritt (ABl. EG Nr. L 18 S. 25).                                      Zink                                               Zn","1760            Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nDie Nährstoffe Phosphat, Kaliumoxid, Calciumoxid, Cal-       dürfen zusätzlich verwendet sein. Bei Düngemitteln und\nciumcarbonat, Magnesiumoxid und Magnesiumcarbonat            Natur- und Hilfsstoffen, die in geschlossenen Packungen\nkönnen außer in der Oxidform oder Carbonatform zu-           oder geschlossenen Behältnissen in den Verkehr gebracht\nsätzlich auch in der Elementform angegeben sein. Dabei       sind, müssen die Angaben gut sichtbar auf der Ver-\nmüssen die Gehalte wie folgt umgerechnet sein:               packung oder dem Behältnis selbst, auf einem mit der\nP2O5       u  0,436  =  P (Phosphor)                         Packung oder dem Behältnis fest verbundenen Aufkleber\noder auf einem Anhänger angebracht sein. Andernfalls\nK 2O       u  0,83   =  K (Kalium)                           müssen die Angaben auf einer Rechnung, einem Liefer-\nCaO        u  0,715  =  Ca                                   schein oder einem Warenbegleitpapier gemacht sein, von\nCaCO3      u  0,4    =  Ca                                   denen mindestens ein Stück der Ware beigefügt ist.\nMgO        u  0,6    =  Mg                                      (2) Bei Düngemitteln und Natur- und Hilfsstoffen in\nMgCO3      u  0,288  =  Mg                                   Behältnissen mit mehr als 100 Kilogramm Inhalt genügt\n(6) Werden die Düngemittel zu den in § 2 Abs. 3 Nr. 1     eine Kennzeichnung nach Absatz 1 Satz 3.\ndes Düngemittelgesetzes genannten Zwecken in den Ver-           (3) Solange Düngemittel und Natur- und Hilfsstoffe vom\nkehr gebracht, so genügt es zur Kennzeichnung, wenn die      Hersteller unverpackt vorrätig gehalten werden, ist eine\nvorgesehene Zweckbestimmung eindeutig ersichtlich ist.       Kennzeichnung nicht erforderlich.\n(7) Werden Düngemittel, die nicht nur Spurennährstoffe       (4) Werden Düngemittel, die einem zugelassenen Dün-\nenthalten und für die eine Verpackung nicht vorgeschrie-     gemitteltyp entsprechen, schriftlich angeboten, so genügt\nben ist, in Teilmengen von nicht mehr als 25 kg aus einer    es, wenn in dem Angebot die Angabe der Typenbezeich-\ngekennzeichneten Partie abgegeben, so ist eine Kenn-         nung nach Anlage 2 Nr. 1.1 – bei mineralischen Mehrnähr-\nzeichnung entbehrlich. Auf Verlangen sind dem Empfän-        stoffdüngern in Verbindung damit auch die dort vorge-\nger die in Anlage 2 Nr. 1.1 bis 1.4 aufgeführten Angaben     schriebenen Angaben der Höhe der Gehalte – sowie die\nbei der Übergabe schriftlich zu machen.                      Angaben nach Anlage 2 Nr. 1.4, für Düngemittel nach\nAnlage 1 Abschnitt 3a auch die Angaben nach Anlage 2\n§3                             Nummer 1.5, gemacht sind. Werden Natur- und Hilfsstoffe\nschriftlich angeboten, so genügt es, wenn in dem Angebot\nKennzeichnung von Düngemitteln, die\nvon den in Anlage 3 vorgeschriebenen Angaben die dort in\nkeinem zugelassenen Düngemitteltyp entsprechen\nden Nummern 1.1 und 1.2 aufgeführten Angaben gemacht\nDüngemittel, die keinem zugelassenen Düngemitteltyp       sind.\nentsprechen, ausgenommen Wirtschaftsdünger, dürfen              (5) Bei nicht als EG-Düngemittel bezeichneten Dünge-\nzu den in § 2 Abs. 3 Nr. 1 oder 2 des Düngemittelgesetzes    mitteln und bei Natur- und Hilfsstoffen, die zum Zwecke\ngenannten Zwecken gewerbsmäßig nur in den Verkehr            der Abgabe an andere eingeführt werden und nicht nach\ngebracht werden, wenn die Zweckbestimmung und bei            den Vorschriften dieser Verordnung gekennzeichnet sind,\nDüngemitteln nach § 2 Abs. 3 Nr. 2 des Düngemittelgeset-     genügt es, wenn sie unverzüglich nach der Einfuhr, jedoch\nzes außerdem der Name oder die Firma und die Anschrift       in jedem Falle vor der Abgabe nach Maßgabe dieser Ver-\ndes für das Inverkehrbringen im Inland Verantwortlichen      ordnung gekennzeichnet werden. Bei als EG-Düngemittel\nund die das Düngemittel bestimmenden Bestandteile            bezeichneten Düngemitteln, deren Kennzeichnung nicht\nangegeben sind. Weitere Angaben sind zulässig.               in deutscher Sprache abgefaßt ist, gilt Satz 1 entspre-\nchend für die Kennzeichnung in deutscher Sprache.\n§4\nKennzeichnung von Natur- und Hilfsstoffen                                         §6\n(1) Stoffe nach § 1 Nr. 3 bis 5 des Düngemittelgesetzes,                          Toleranzen\nWirtschaftsdünger nach § 2 Abs. 3 Nr. 3 des Düngemittel-\n(1) Bei Düngemitteln, die einem zugelassenen Dünge-\ngesetzes und Torf (Natur- und Hilfsstoffe) dürfen gewerbs-\nmitteltyp entsprechen, werden für Abweichungen der\nmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie mit\nangegebenen Gehalte an typbestimmenden Bestand-\nden in Anlage 3 aufgeführten Angaben gekennzeichnet\nteilen, Nährstofformen und Nährstofflöslichkeiten sowie\nsind. Weitere Angaben sind zulässig. Pflanzenhilfsmittel\nan Nebenbestandteilen von den bei der Überwachung\nmüssen so gekennzeichnet sein, daß sie nicht mit Pflan-\nfestgestellten Gehalten die in Anlage 4 aufgeführten Tole-\nzenstärkungsmitteln nach § 2 Abs. 1 Nr. 10 des Pflanzen-\nranzen festgesetzt. Sind in Anlage 1 keine Höchstgehalte\nschutzgesetzes verwechselt werden können. Die Kenn-\nfür typbestimmende Bestandteile, Nährstofformen oder\nzeichnung ist bei Wirtschaftsdüngern nicht erforderlich,\nNährstofflöslichkeiten festgesetzt, so dürfen die angege-\nwenn sie von dem Betrieb, in dem sie anfallen, an andere\nbenen Gehalte für Düngemittel der Abschnitte 1, 2, 3 und 4\nzum eigenen Verbrauch abgegeben werden.\nauch über die nach Satz 1 festgesetzten Toleranzen hin-\n(2) Enthält die Kennzeichnung von Natur- und Hilfs-       aus überschritten werden. Andere Toleranzen werden\nstoffen Angaben über Nährstoffgehalte, so müssen sie in      nicht eingeräumt.\nGewichtsprozenten, bei Kultursubstraten jedoch in Milli-        (2) Die Toleranzen gelten nicht für in Anlage 1 festge-\ngramm je Liter, angegeben sein. § 2 Abs. 5 gilt entspre-     setzte oder in der Kennzeichnung angegebene Mindest-\nchend.                                                       oder Höchstgehalte.\n§5\n§7\nArt der Kennzeichnung\nVerpackung\n(1) Die Angaben zur Kennzeichnung nach § 2 Abs. 2\nbis 6 und den §§ 3 und 4 müssen in deutscher Sprache            Düngemittel, die einem zugelassenen Düngemitteltyp\nabgefaßt und deutlich lesbar sein; andere Sprachen           entsprechen, dürfen in den Fällen, in denen es in Anlage 1","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999              1761\nSpalte 6 vorgeschrieben ist, nur verpackt oder in Packun-       (2) Ordnungswidrig im Sinne des § 10 Abs. 2 Nr. 3 des\ngen oder Behältnissen der dort bezeichneten Art ge-          Düngemittelgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahr-\nwerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden.                   lässig entgegen § 1 Abs. 2 Düngemittel oder Stoffe in den\nVerkehr bringt.\n§9\n§8\nÜbergangsvorschrift\nOrdnungswidrigkeiten\n(1) Düngemittel der Typen „ Ammonsulfat-Harnstoff“ ,\n(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 10 Abs. 2 Nr. 1 des      „ Magnesium-Schwefeldünger“ , „ NPK-Dünger, teilweise\nDüngemittelgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahr-      umhüllt“, „Organisch-mineralischer Mischdünger“ sowie\nlässig                                                       Wirtschaftsdünger, die den Anforderungen dieser Ver-\n1. a) entgegen § 2 Abs. 1 oder § 3 Satz 1, jeweils auch in   ordnung in der bis zum 23. Juli 1997 geltenden Fassung\nVerbindung mit § 5, Düngemittel oder                  entsprechen, dürfen noch bis zum 30. Juni 1999 in den\nVerkehr gebracht werden.\nb) entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 oder 3, jeweils auch in        (2) Bodenhilfsstoffe, Kultursubstrate und Pflanzenhilfs-\nVerbindung mit § 5, Natur- oder Hilfsstoffe           mittel, die den Anforderungen dieser Verordnung in der bis\nin den Verkehr bringt, die nicht oder nicht in der vorge- zum 23. Juli 1997 geltenden Fassung entsprechen, dürfen\nschriebenen Weise gekennzeichnet sind, oder               noch bis zum 31. Dezember 2001 in den Verkehr gebracht\nwerden.\n2. entgegen § 7 Düngemittel in den Verkehr bringt, die\nnicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise ver-                                   § 10\npackt sind.                                                                      (Inkrafttreten)","1762               Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nAnlage 1\n(zu § 1 Abs. 1, § 2 Abs. 3, §§ 6 und 7)\nD ünge m it t e lt ype n\nVorbemerkungen\n1) Im Sinne dieser Anlage ist Siebdurchgang der Feinheitsgrad, der zu einem Durchgang durch ein Prüfsiebgewebe mit der angegebe-\nnen lichten Maschenweite führt; die dabei angegebenen Prozentsätze sind, soweit nicht ausdrücklich anders bestimmt, Mindest-\nsätze.\n2) Düngemittel, die einem in Spalte 6 mit einem Stern (*) versehenen Düngemitteltyp entsprechen, dürfen nach Maßgabe des § 2\nAbs. 3 als EG-Düngemittel bezeichnet sein. Für mineralische Einnährstoffdünger des Typs „Ammoniumnitrat“, die mehr als 28 %\nStickstoff enthalten, gilt dies nur, wenn sie\n1. hinsichtlich ihres Massenanteiles an verbrennlichen Bestandteilen den in Anhang V Nr. 2.3 Abs. 3 der Gefahrstoffverordnung für\ndie Untergruppen A I und A II festgelegten Grenzwerten und\n2. den in Anhang V Nr. 2.4.2.4 und 2.4.2.5 der Gefahrstoffverordnung geregelten Anforderungen\nentsprechen.\n3) 1. Vorbehaltlich abweichender Bestimmungen bei einzelnen Positionen darf\na) bei Düngemitteln des Abschnitts 1 Nr. 1, 2, 3 und 5 sowie der Abschnitte 2, 3 und 4 ein Gehalt an Magnesium, Natrium und\nSchwefel,\nb) bei Düngemitteln des Abschnitts 1 Nr. 4 ein Gehalt an Natrium\nangegeben sein, sofern nachstehender Mindestgehalt, auch durch Zugeben von Sekundärnährstoffen bei der Herstellung\nerreicht ist:\n2%      Magnesiumoxid oder 1,2 % Magnesium,\n2,2 % Natrium,\n2%      Schwefel.\nDabei müssen angegeben sein:\na) bei nicht völlig wasserlöslichen Nährstoffen der Gesamtgehalt und, wenn mindestens ein Viertel des Gesamtgehalts wasser-\nlöslich ist, der wasserlösliche Gehalt;\nb) bei völlig wasserlöslichen Nährstoffen der wasserlösliche Gehalt.\n2. Bei Flüssigdüngern kann der Gehalt an wasserlöslichem Calcium angegeben sein, wenn dieser mindestens 5,7 % Ca erreicht\nund das Düngemittel für die Blattdüngung bestimmt ist.\n3. Im Falle einer Angabe nach den Nummern 1 oder 2 muß die Typenbezeichnung nach Spalte 1 durch die Angabe „mit ...“ sowie\ndurch die Bezeichnung der betreffenden Nährstoffe oder ihr chemisches Symbol ergänzt sein. Enthält ein Düngemittel mehrere\nder Nährstoffe, so müssen diese in folgender Reihenfolge angegeben sein: Calcium, Magnesium, Natrium, Schwefel. Die Höhe\ndes Gehalts der Nährstoffe kann in ganzen Zahlen in Klammern hinzugefügt sein.\n4) 1. Vorbehaltlich abweichender Bestimmungen bei einzelnen Positionen dürfen Düngemittel des Abschnitts 1 Nr. 1, des Ab-\nschnitts 2 Nr. 1 bis 3, des Abschnitts 3 und des Abschnitts 4 Buchstabe A mit einem Anteil an Ammoniumstickstoff, Carbamid-\nstickstoff oder Cyanamidstickstoff von mindestens 40 % am Gesamtstickstoffgehalt Nitrifikationshemmstoffe wie folgt ent-\nhalten:\nMindestgehalt in %\nbezogen auf den Gehalt\nNitrifikationshemmstoff\nAmmonium-, Carbamid- oder\nCyanamidstickstoff\n1                                                          2\n1. Dicyandiamid                                                                                                 10\n2. Gemisch aus Dicyandiamid und                                            Dicyandiamid:                          7,7\nAmmoniumthiosulfat                                                     Ammoniumthiosulfat:                    4,8\n3. Gemisch aus Dicyandiamid und\n3-Methylpyrazol im Verhältnis 15 : 1                                                                         2\n2. Im Fall einer Angabe nach Nummer 1 muß\na) die Typenbezeichnung nach Spalte 1 durch die Angabe „mit Nitrifikationshemmstoff (...)“ ergänzt und\nb) das Düngemittel mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich gekennzeichnet sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                             1763\nAbschnitt 1\nMineralische Einnährstoffdünger\n1. S t i c k s t o f f d ü n g e r\nVorbemerkung\nFlüssige Stickstoffdünger müssen mit einem Hinweis auf die zweckmäßige Art der Lagerung, insbesondere auf die Lagertemperatur\nund die Verhütung von Unfällen, einschließlich der Gewässergefährdung, gekennzeichnet sein.\nTypenbezeichnung    Mindest-   typbestimmende                Bewertung;                  Zusammensetzung;    besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,                 weitere Erfordernisse       Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                  2                   3                             4                          5                 6\n1.1 Kalkmagnesia-        13 % N   Nitratstickstoff;             Stickstoff bewertet         Calciumnitrat,                   (\nsalpeter                                                   als Nitratstickstoff;       Magnesiumnitrat\n5 % MgO wasserlösliches               Gehalt an Magne-\nMagnesiumoxid                 sium in Form wasser-\nlöslicher Salze aus-\ngedrückt als Magne-\nsiumoxid\nChilesalpeter       15 % N   Nitratstickstoff              Stickstoff bewertet         Natriumnitrat;                   (\nals Nitratstickstoff        aus Caliche\nKalksalpeter        15 % N   Gesamtstickstoff              Stickstoff bewertet als     Calciumnitrat, auch              (\nGesamtstickstoff oder       Ammoniumnitrat      Die Gehalte an Nitrat-\nals Nitrat- und                                 stickstoff und Ammo-\nAmmoniumstickstoff;                             niumstickstoff dürfen\nHöchstgehalt an                                 angegeben sein.\nAmmoniumstickstoff\n1,5 % N\nMagnesium-          10 % N   Nitratstickstoff;             Stickstoff bewertet         Magnesiumnitrat                  (\nnitrat                                                     als Nitratstickstoff;                           In Kristallform in Ver-\n14 % MgO wasserlösliches               Magnesium bewertet                              kehr gebrachtes Magne-\nMagnesiumoxid                 als wasserlösliches                             siumnitrat darf als „in\nMagnesiumoxid                                   Kristallform“ bezeichnet\nsein.\nNatronsalpeter      15 % N   Nitratstickstoff              Stickstoff bewertet als     Natriumnitrat                    (\nNitratstickstoff\n1.2 Ammonsulfat          20 % N   Ammoniumstickstoff            Stickstoff bewertet als     Ammoniumsulfat                   (\n(Schwefelsaures                                            Ammoniumstickstoff                              Das Düngemittel darf\nAmmoniak)                                                                                                  als „Schwefelsaures\nAmmoniak“ bezeichnet\nsein.\nAmmonsulfat         20 % N   Gesamtstickstoff,             Stickstoff bewertet als     Ammoniumsulfat,                  (\nmit Nitrifikations-          Ammoniumstickstoff,           Gesamtstickstoff;           Dicyandiamid        Das Düngemittel muß\nhemmstoff                    Dicyandiamidstickstoff        Mindestgehalt an:                               mit einem Hinweis\n(Dicyandiamid)                                             Ammoniumstickstoff                              auf den Anwendungs-\n18 % N,                                         bereich gekennzeichnet\nDicyandiamidstickstoff                          sein.\n1,5 % N\n1.3 Stickstoff-          19 % N   Gesamtstickstoff,             Stickstoff bewertet als     Nitrate, Ammonium-,              (\nMagnesia                     Ammoniumstickstoff,           Ammonium- und Nitrat-       Magnesiumverbindun- Der Gehalt an wasser-\nNitratstickstoff;             stickstoff; Mindest-        gen (Magnesium-     löslichem Magnesium-\ngehalt an Nitrat-           Calciumcarbonat     oxid darf angegeben\nstickstoff 6 % N;           [Dolomit], Magne-   sein.\n5 % MgO Gesamt-                       Magnesium bewertet          siumcarbonat\nMagnesiumoxid                 als Gesamt-Magne-           oder Magnesium-\nsiumoxid                    sulfat)\nStickstoff-         19 % N   Gesamtstickstoff,             Stickstoff bewertet als Ammoniumnitrat,                      (\nMagnesium-                   Ammoniumstickstoff,           Ammonium- und Nitrat- Ammoniumsulfat,\nsulfat                       Nitratstickstoff;             stickstoff;                 Magnesiumsulfat\nMindestgehalt an\n5 % MgO wasserlösliches               Nitratstickstoff 6 % N;\nMagnesiumoxid                 Magnesium in Form\nwasserlöslicher Salze\nausgedrückt als\nMagnesiumoxid","1764               Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-   typbestimmende         Bewertung;                Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse     Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                2                   3                     4                         5                   6\nStickstoff-     14 % N     Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als   Ammoniumsulfat,\nMagnesium-                 Ammoniumstickstoff,    Gesamtstickstoff,         Ammoniumnitrat,\nsulfat mit                 Nitratstickstoff;      Ammonium- und Nitrat-     Magnesiumsulfat,\nNatrium                                           stickstoff;               Natriumsalze\n3 % MgO   wasserlösliches        Magnesium in Form\nMagnesiumoxid;         wasserlöslicher Salze\nausgedrückt als Magne-\nsiumoxid;\n6 % Na    wasserlösliches        Natrium in Form\nNatrium                wasserlöslicher Salze\nausgedrückt als Natrium\n1.4 Ammonnitrat- 13 % N         Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als   Ammoniumnitrat,\nhaltiger                   Ammoniumstickstoff,    Gesamtstickstoff,         Ammoniumsulfat,\nAmmonsyngenit              Nitratstickstoff       Ammonium- und Nitrat-     Ammoniumsyngenit\nstickstoff;               als Träger des\nGehalt an Nitrat-         verzögert wirkenden\nstickstoff 2 bis 4 % N;   Ammoniumstickstoffs;\nGehalt an Ammonium-       Mischen von Ammo-\nstickstoff 10 bis 12 % N; niumsulfat, Ammo-\nGehalt an Calcium         niumnitrat und\n10 bis 12 % Ca;           Calciumsulfathydrat\nGehalt an Schwefel,       oder Calciumsulfat und\nals Sulfat, 17 bis 20 % S Wasser sowie Körnen\ndes zu Ammonium-\nsyngenit reagie-\nrenden Gemisches\nAmmonium-         20 % N   Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als   Ammoniumnitrat,                     (\nnitrat                     Ammoniumstickstoff,    Ammonium- und Nitrat-     auch Carbonate und     Enthält das Düngemit-\n(Kalkammon-                Nitratstickstoff       stickstoff, beide         Sulfate des Calciums   tel mehr als 28 % Stick-\nsalpeter)                                         Stickstofformen           und Magnesiums         stoff, darf es nur in\nungefähr je zur Hälfte                           geschlossenen Pak-\nkungen gewerbsmäßig\nan Anwender abge-\ngeben werden;\ndas Düngemittel darf\nals „Kalkammonsalpe-\nter“ bezeichnet sein,\nwenn neben Ammo-\nniumnitrat nur Calcium-\ncarbonat (Kalkstein)\noder Dolomit mit einem\nMindestgehalt von\n20 % enthalten sind\nund diese Carbonate\neinen Reinheitsgrad\nvon mindestens 90 %\nhaben.\nAmmon-          24 % N     Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als   Ammoniumnitrat,\nsulfatsalpeter,            Ammoniumstickstoff,    Ammonium- und             Ammoniumsulfat;\numhüllt                    Nitratstickstoff       Nitratstickstoff;         Granulieren und Be-\nMindestgehalt an          schichten der Granu-\nNitratstickstoff          late mit gesund-\n5 % N, mindestens         heitlich unbe-\n70 % kunststoff-          denklichem Kunststoff\numhüllte Granulate\nAmmonsulfat- 24 % N        Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als   Ammoniumnitrat,                     (\nsalpeter mit               Ammoniumstickstoff,    Gesamtstickstoff;         Ammoniumsulfat,        Das Düngemittel muß\nNitrifikations-            Nitratstickstoff,      Mindestgehalt an:         Dicyandiamid           mit einem Hinweis\nhemmstoff                  Dicyandiamidstickstoff Nitratstickstoff 3 % N,                          auf den Anwendungs-\n(Dicyandiamid)                                    Dicyandiamidstickstoff                           bereich gekennzeichnet\n1,5 % N                                          sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                     1765\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende          Bewertung;                 Zusammensetzung;     besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,           weitere Erfordernisse      Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                2                   3                      4                          5                 6\nAmmonsulfat-     25 % N   Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als    Ammoniumnitrat,                   (\nsalpeter                  Ammoniumstickstoff,     Ammonium- und              Ammoniumsulfat\nNitratstickstoff        Nitratstickstoff;\nMindestgehalt an\nNitratstickstoff 5 % N\n1.5 Kalkstickstoff    18 % N   Gesamtstickstoff        Stickstoff bewertet als    Calciumcyanamid,                  (\nGesamtstickstoff;          Calciumoxid, auch\nmindestens 75 % des        Ammoniumsalze,\nangegebenen Stick-         Harnstoff\nstoffs als Cyanamid\ngebunden\nNitrathaltiger   18 % N   Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als    Calciumcyanamid,                  (\nKalkstickstoff            Nitratstickstoff        Gesamtstickstoff;          Calciumoxid, Nitrat,\nmindestens 75 %            auch Ammoniumsalze,\ndes angegebenen            Harnstoff\nNicht-Nitratstickstoffs\nals Cyanamid gebunden;\nGehalt an Nitratstickstoff\n1 bis 3 % N\n1.6 Dicyandiamid- 30 % N       Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als    Dicyandiamid,\nhaltiger                  Dicyandiamidstickstoff, Gesamtstickstoff;          Carbamid,\nAmmonsulfat-              Carbamidstickstoff,     Mindestgehalt an:          Ammoniumsulfat\nHarnstoff                 Ammoniumstickstoff      Dicyandiamidstickstoff\n2 % N, Carbamidstick-\nstoff 15 % N;\nHöchstgehalt an\nBiuret 1,2 %\nDicyandiamid- 44 % N      Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als    Dicyandiamid,\nhaltiger                  Dicyandiamidstickstoff, Gesamtstickstoff;          Carbamid\nHarnstoff                 Carbamidstickstoff      Mindestgehalt an:\nDicyandiamidstick-\nstoff 3 % N;\nHöchstgehalt an\nBiuret 1,2 %\nHarnstoff        44 % N   Gesamtstickstoff als    Stickstoff bewertet als    Carbamid                          (\nCarbamidstickstoff      Gesamtstickstoff,\nausgedrückt als\nCarbamidstickstoff;\nHöchstgehalt an\nBiuret 1,2 %\nAmmonsulfat-     30 % N   Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als Carbamid,                            (\nHarnstoff                 Carbamidstickstoff,     Gesamtstickstoff;          Ammoniumsulfat       Das Düngemittel darf\nAmmoniumstickstoff;     Mindestgehalt an                                mit dem Hinweis\nAmmoniumstickstoff                              „biuretarm“ gekenn-\n4 % N;                                          zeichnet sein,\nHöchstgehalt an                                 wenn der Biuret-\nBiuret: 0,9 % ;                                 gehalt 0,2 %\n5% S    wasserlöslicher         Schwefel bewertet als S                         nicht überschreitet.\nSchwefel\nAmmonsulfat- 20 % N       Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als Carbamid,               Das Düngemittel darf\nHarnstoff mit             Carbamidstickstoff,     Gesamtstickstoff;          Ammoniumsulfat,      mit dem Hinweis\nkohlensaurem              Ammoniumstickstoff;     Mindestgehalt an           kohlensaurer Kalk    „biuretarm“ gekenn-\nKalk aus                                          Ammoniumstickstoff         aus Meeresalgen      zeichnet sein,\nMeeresalgen                                       4 % N;                                          wenn der Biuret-\nHöchstgehalt an                                 gehalt 0,2 %\nBiuret 0,9 % ;                                  nicht überschreitet.\n8 % CaCO3 Calciumcarbonat;        Kalk bewertet als CaCO3;\n5% S      wasserlöslicher         Schwefel bewertet als S\nSchwefel","1766             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende          Bewertung;               Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,           weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                      4                        5                   6\n1.7 Oxamid         28 % N     Gesamtstickstoff        Stickstoff bewertet als  Oxamid, auch           Der Gehalt an Kupfer\nGesamtstickstoff;        Calciumsulfat und      darf 0,1 % Cu, der an\nHöchstgehalt an          Ammonium- oder         wasserlöslichem\nAmmonium- oder           Calciumnitrat          Cyanid 2 mg je kg nicht\nNitratstickstoff 4 % N                          überschreiten;\ndie Gehalte an Ammo-\nniumstickstoff und\nNitratstickstoff dürfen\nangegeben sein.\nCrotonyliden- 28 % N      Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  Crotonylidendiharn-                 (\ndiharnstoff               Crotonylidendi-         Gesamtstickstoff;        stoff                  Der Gehalt an Carba-\nharnstoff               mindestens 25 % als                             midstickstoff muß\nCrotonylidendi-                                 angegeben sein, sofern\nharnstoff;                                      sein Gehalt 1 %\nHöchstgehalt an                                 erreicht.\nCarbamidstickstoff\n3% N\nIsobutyliden-  28 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als Isobutylidendi-                      (\ndiharnstoff               Isobutylidendi-         Gesamtstickstoff;        harnstoff              Der Gehalt an Carba-\nharnstoff               mindestens 25 % als                             midstickstoff muß\nIsobutylidendiharnstoff;                        angegeben sein, sofern\nHöchstgehalt an                                 sein Gehalt 1 %\nCarbamidstickstoff                              erreicht.\n3% N\nHarnstoff-     32 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  Isobutylidendi-\nIsobutyliden-             Carbamidstickstoff      Gesamtstickstoff,        harnstoff,\ndiharnstoff                                       mindestens 70 % des      Carbamid\nangegebenen Gesamt-\nstickstoffs als\nIsobutylidendiharnstoff\nFormaldehyd- 36 % N       Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als Formaldehydharnstoff                 (\nharnstoff                 kaltwasserlöslicher     Gesamtstickstoff,                               Der Gehalt an Carba-\nStickstoff, heißwasser- davon mindestens 60 %                           midstickstoff muß\nlöslicher Stickstoff    heißwasserlöslich;                              angegeben sein, sofern\nMindestgehalt an                                sein Gehalt 1 %\nFormaldehydharnstoff                            erreicht.\n31 % N;\nHöchstgehalt an\nCarbamidstickstoff\n5% N\nHarnstoff-     38 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  Formaldehydharnstoff,\nFormaldehyd-              Carbamidstickstoff      Gesamtstickstoff,        Carbamid\nharnstoff                                         mindestens 60 % des\nangegebenen Gesamt-\nstickstoffs als Formal-\ndehydharnstoff, davon\nmindestens 60 %\nheißwasserlöslich\nStickstoff-    18 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  auf chemischem Wege                 (\ndünger mit                Ammoniumstickstoff,     Gesamtstickstoff, davon  gewonnenes Erzeug-     Kalkstickstoff,\nCrotonyliden-             Nitratstickstoff,       mindestens ⁄3 als\n1\nnis, das Crotonyliden- Nitrathaltiger Kalkstick-\ndiharnstoff               Carbamidstickstoff,     Crotonylidendiharnstoff; diharnstoff und ein    stoff, Ammoniumnitrat\nCrotonylidendiharnstoff Mindestgehalt an         EG-Düngemittel aus     oder Kalkammonsal-\nAmmonium-, Nitrat-       Abschnitt 1 Nr. 1      peter dürfen nicht\noder Carbamidstick-      enthält                zugegeben sein.\nstoff 3 % N;\nHöchstgehalt an Biuret:\n(Carbamidstickstoff +\nCrotonylidendi-\nharnstoff) x 0,026","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                     1767\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende          Bewertung;               Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,           weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                      4                        5                   6\nStickstoff-    18 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  auf chemischem Wege                 (\ndünger mit                Ammoniumstickstoff,     Gesamtstickstoff, davon  gewonnenes Erzeug-     Kalkstickstoff,\nIsobutyliden-             Nitratstickstoff,       mindestens ⁄3 als\n1\nnis, das Isobutyliden- Nitrathaltiger Kalkstick-\ndiharnstoff               Carbamidstickstoff,     Isobutylidendiharnstoff; diharnstoff und ein    stoff, Ammoniumnitrat\nIsobutylidendiharnstoff Mindestgehalt an         EG-Düngemittel aus     oder Kalkammonsal-\nAmmonium-, Nitrat-       Abschnitt 1 Nr. 1      peter dürfen nicht\noder Carbamidstick-      enthält                zugegeben sein.\nstoff 3 % N;\nHöchstgehalt an Biuret:\n(Carbamidstickstoff +\nIsobutylidendi-\nharnstoff) x 0,026\nStickstoff-    18 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  auf chemischem Wege                 (\ndünger mit                Ammoniumstickstoff,     Gesamtstickstoff, davon  gewonnenes Erzeug-     Kalkstickstoff,\nFormaldehyd-              Nitratstickstoff,       mindestens 1⁄3 als       nis, das Formaldehyd-  Nitrathaltiger Kalkstick-\nharnstoff                 Carbamidstickstoff,     Formaldehydharnstoff     harnstoff und ein      stoff, Ammoniumnitrat\nFormaldehydharnstoff,   und davon mindestens     EG-Düngemittel aus     oder Kalkammonsal-\nkaltwasserlöslicher     60 % heißwasserlöslich;  Abschnitt 1 Nr. 1      peter dürfen nicht\nStickstoff, heißwasser- Mindestgehalt an         enthält                zugegeben sein.\nlöslicher Stickstoff    Ammonium-, Nitrat-\noder Carbamidstick-\nstoff 3 % N\nHöchstgehalt an Biuret:\n(Carbamidstickstoff +\nFormaldehydharn-\nstoff) x 0,026\n1.8 Kalksalpeter-   8% N      Gesamtstickstoff        Stickstoff bewertet als  Auflösen von Kalk-                  (\nLösung                                            Gesamtstickstoff oder    salpeter in Wasser     Die Gehalte an Nitrat-\nals Nitrat- und                                 stickstoff und Ammo-\nAmmoniumstickstoff;                             niumstickstoff dürfen\nHöchstgehalt an                                 angegeben sein; auf den\nAmmoniumstickstoff                              Anwendungsbereich\n1% N                                            kann hingewiesen\nsein.\nAmmoniak-      10 % N     Ammoniumstickstoff      Stickstoff bewertet als  ammoniakhaltiges       Das Düngemittel muß\nwasser                                            Ammoniumstickstoff       Wasser                 mit einem Hinweis\ngekennzeichnet sein,\ndaß es unverdünnt\nnicht zur Oberflächen-\ndüngung geeignet\nist.\nKalksalpeter-  10 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  Carbamid, Calcium-     Bei der Angabe der\nHarnstoff-                Carbamidstickstoff,     Gesamtstickstoff oder    nitrat, auch Calcium-  Gehalte darf auf einen\nLösung                    Nitratstickstoff        als Carbamid- und        chlorid                Gehalt an Calcium, be-\nNitratstickstoff                                wertet als Ca, hingewie-\nsen sein, wenn er min-\ndestens 10 % beträgt;\nenthält das Düngemittel\nCalciumchlorid und ent-\nspricht dieses nicht der\nim Arzneibuch festge-\nlegten Qualität, muß es\nmit dem Hinweis ge-\nkennzeichnet sein:\n„Nicht für Blattdüngung\noder zum Benetzen von\nFrüchten“.\nKalksalpeter-  10 % N     Gesamtstickstoff,       Stickstoff bewertet als  Carbamid, Nitrat\nHarnstoff-                Carbamidstickstoff,     Gesamtstickstoff oder\nSuspension                Nitratstickstoff        als Carbamid- und\nNitratstickstoff,\nmindestens 80 % des\nangegebenen Gesamt-\nstickstoffs als\nNitratstickstoff","1768             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;      besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                2                   3                     4                       5                  6\nStickstoff-    15 % N     Gesamtstickstoff und   Stickstoff bewertet als auf chemischem                     (\ndünger-Lösung             Carbamidstickstoff,    Gesamtstickstoff oder   Wege oder durch       Das Düngemittel darf\nAmmoniumstickstoff     als Carbamid-,          Lösen in Wasser       mit dem Hinweis\noder Nitratstickstoff, Ammonium- oder          gewonnenes, unter     „biuretarm“ gekenn-\nwenn die Gehalte       Nitratstickstoff;       Atmosphärendruck      zeichnet sein, wenn der\nmindestens 1 %         Höchstgehalt an Biuret: beständiges Erzeug-   Gehalt an Biuret 0,2 %\nbetragen               Gehalt an Carbamid-     nis, ohne Zusatz      nicht überschreitet.\nstickstoff x 0,026      von Nährstoffen\ntierischen oder\npflanzlichen\nUrsprungs\nAmmonium-      26 % N     Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als Carbamid,                          (\nnitrat-Harn-              Carbamidstickstoff,    Gesamtstickstoff,       Ammoniumnitrat;       Das Düngemittel darf\nstoff-Lösung              Ammoniumstickstoff,    Carbamid-,              auf chemischem        mit dem Hinweis\nNitratstickstoff       Ammonium- und           Wege oder durch       „biuretarm“ gekenn-\nNitratstickstoff;       Lösen in Wasser       zeichnet sein, wenn der\nungefähr die Hälfte des gewonnenes Er-        Gehalt an Biuret 0,2 %\nangegebenen Gesamt-     zeugnis               nicht überschreitet.\nstickstoffs als\nAmmonium- und\nNitratstickstoff;\nHöchstgehalt an\nBiuret 0,5 %\nKalium-Nitrat-  9% N      Nitratstickstoff;      Stickstoff bewertet als durch Mischen von     Das Düngemittel darf\nLösung                                           Nitratstickstoff;       Kaliumnitrat und      nur in geschlossenen\n4 % K2O   wasserlösliches        Kali bewertet als       Salpetersäure ge-     Behältern in Verkehr\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O     wonnenes Erzeugnis    gebracht werden und\nmuß mit einem Hinweis\nauf den Anwendungs-\nbereich gekennzeichnet\nsein.\nMagnesium-      6% N      Nitratstickstoff;      Stickstoff bewertet als Magnesiumnitrat;                   (\nnitrat-Lösung                                    Nitratstickstoff;       auf chemischem\n9 % MgO   wasserlösliches        Magnesium bewertet      Wege oder durch\nMagnesiumoxid          als wasserlösliches     Lösen in Wasser\nMagnesiumoxid;          gewonnenes Er-\nMindest-pH: 4           zeugnis\nAmmoniakgas 80 % N        Ammoniumstickstoff     Stickstoff bewertet als Ammoniak              Das Düngemittel muß\nAmmoniumstickstoff                            mit einem Hinweis\ngekennzeichnet sein,\ndaß es nicht zur\nOberflächendüngung\ngeeignet ist.\nCalciumnitrat-  8% N      Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als durch Suspendieren                 (\nSuspension                Nitratstickstoff;      Gesamtstickstoff        von Calciumnitrat     Nach der Typenbezeich-\noder als Nitrat- und    in Wasser gewon-      nung kann eine der\nAmmoniumstickstoff;     nenes Erzeugnis       folgenden Angaben\nHöchstgehalt an                               stehen:\nAmmoniumstickstoff                            – für das Besprühen\n1,0 % ;                                          von Pflanzen,\n10 % Ca    wasserlösliches        Calcium bewertet als                          – zur Herstellung von\nCalcium                wasserlösliches Ca                               Nährstofflösungen\nund Nährstoffsus-\npensionen,\n– für die düngende\nBewässerung.\nStickstoff-    18 % N     Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet als auf chemischem                     (\ndünger-Lösung             Ammoniumstickstoff,    Gesamtstickstoff davon  Wege oder durch       Kalkstickstoff,\nmit Formalde-             Nitratstickstoff,      mindestens 1⁄3 als      Lösen in Wasser       Nitrathaltiger Kalkstick-\nhydharnstoff              Carbamidstickstoff,    Formaldehydharnstoff;   gewonnenes Erzeug-    stoff, Ammoniumnitrat\nFormaldehydharnstoff   Gehalte an Ammonium-,   nis, das Formaldehyd- oder Kalkammonsal-\nNitrat- oder Carbamid-  harnstoff und ein     peter dürfen nicht\nstickstoff dürfen nur   EG-Düngemittel aus    zugegeben sein.\nangegeben sein, wenn    Abschnitt 1 Nr. 1\nsie mindestens 1 %      enthält\nbetragen;\nHöchstgehalt an Biuret:\n(Carbamidstickstoff +\nFormaldehydharn-\nstoff) x 0,026","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                           1769\nTypenbezeichnung  Mindest-    typbestimmende               Bewertung;                Zusammensetzung;     besondere Bestimmungen\ngehalte     Bestandteile,                weitere Erfordernisse     Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                    3                           4                         5                 6\nStickstoff-     18 % N      Gesamtstickstoff,            Stickstoff bewertet als auf chemischem Wege                 (\ndünger-                     Ammoniumstickstoff,          Gesamtstickstoff davon oder durch Suspen-      Kalkstickstoff, Nitrat-\nSuspension                  Nitratstickstoff,            mindestens 1⁄3 als        dieren in Wasser     haltiger Kalkstickstoff,\nmit Formal-                 Carbamidstickstoff,          Formaldehydharnstoff      gewonnenes Erzeug-   Ammoniumnitrat oder\ndehydharnstoff              Formaldehydharnstoff         und davon mindestens nis, das Formaldehyd-     Kalkammonsalpeter\n60 % heißwasserlöslich; harnstoff und ein      dürfen nicht\nGehalte an Ammonium-, EG-Düngemittel aus       zugegeben sein.\nNitrat- oder Carbamid- Abschnitt 1 Nr. 1       Vom Formaldehyd-\nstickstoff dürfen nur an- enthält              harnstoff ist zusätzlich\ngegeben sein, wenn sie                         der Gehalt an kalt-\nmindestens 1 % betragen;                       wasserlöslichem und\nHöchstgehalt an Biuret:                        nur heißwasserlös-\n(Carbamidstickstoff +                          lichem Stickstoff\nFormaldehydharn-                               anzugeben.\nstoff) x 0,026\n2. P h o s p h a t d ü n g e r\nVorbemerkung\nSofern in Spalte 4 ein Siebdurchgang angegeben ist, müssen die Granulate eines granulierten Düngemittels unter Feuchtigkeitseinfluß\nzerfallen.\n2.1 Super-           16 % P2O5   neutral-                     Phosphat bewertet als     Monocalciumphos-                  (\nphosphat                    ammoncitratlösliches         neutral-ammoncitrat-      phat, Calciumsulfat;\nPhosphat,                    lösliches P2O5, minde-    Aufschließen gemah-\nwasserlösliches              stens 93 % des ange-      lenen Rohphosphats\nPhosphat                     gebenen Gehalts an        mit Schwefelsäure\nP2O5 wasserlöslich\nKonzentriertes 25 % P2O5    neutral-                     Phosphat bewertet als     Monocalciumphos-                  (\nSuper-                      ammoncitratlösliches         neutral-ammoncitrat-      phat, Calciumsulfat;\nphosphat                    Phosphat,                    lösliches P2O5, minde-    Aufschließen gemah-\nwasserlösliches              stens 93 % des ange-      lenen Rohphosphats\nPhosphat                     gebenen Gehalts an        mit Schwefelsäure\nP2O5 wasserlöslich        und Phosphorsäure\nTriple-Super-   38 % P2O5   neutral-                     Phosphat bewertet als     Monocalciumphos-                  (\nphosphat                    ammoncitratlösliches         neutral-ammoncitrat-      phat;\nPhosphat,                    lösliches P2O5, minde-    Aufschließen gemah-\nwasserlösliches              stens 93 % des ange-      lenen Rohphosphats\nPhosphat                     gebenen Gehalts an        mit Phosphorsäure\nP2O5 wasserlöslich\n2.2 Glühphosphat 25 % P2O5       alkalisch-                   Phosphat bewertet als     Alkalicalcium-                    (\nammoncitratlösliches         alkalisch-ammoncitrat-    phosphat, Calcium-\nPhosphat                     lösliches P2O5;           silicat;\nSiebdurchgang:            thermisches Auf-\n96 % bei 0,63 mm,         schließen unter Ein-\n75 % bei 0,16 mm          wirkung von Alkali-\nverbindungen und\nKieselsäure auf\nRohphosphat\n2.3 Dicalcium-       38 % P2O5   alkalisch-                   Phosphat bewertet als     Dicalciumphosphat-                (\nphosphat                    ammoncitratlösliches         alkalisch-ammoncitrat-    dihydrat;\nPhosphat                     lösliches P2O5;           Fällen mineralischer\nSiebdurchgang:            Phosphate oder aus\n98 % bei 0,63 mm,         Knochen gelöster\n90 % bei 0,16 mm          Phosphorsäure\nDicalcium-      20 % P2O5   alkalisch-                   Phosphat bewertet als Dicalciumphosphat,       Der Gehalt an\nphosphat                    ammoncitratlösliches         alkalisch-ammoncitrat- Magnesiumphosphat,      wasserlöslichem\nmit Magne-                  Phosphat;                    lösliches P2O5;           Magnesiumcarbonat    Magnesiumoxid\nsium             6 % MgO    Gesamt-                      Magnesium bewertet als                         darf angegeben sein.\nMagnesiumoxid                Gesamt-Magnesiumoxid;\nSiebdurchgang:\n98 % bei 0,63 mm,\n90 % bei 0,16 mm","1770              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-  typbestimmende         Bewertung;             Zusammensetzung;    besondere Bestimmungen\ngehalte   Bestandteile,          weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                  3                     4                      5                6\n2.4 Thomas-          10 % P2O5 in 2 % iger            Phosphat bewertet als  Calciumsilico-                   (\nphosphat                  Zitronensäure          in 2 % iger Zitronen-  phosphate;          Die Höhe des Phos-\nlösliches Phosphat     säure lösliches P2O5;  Bearbeiten          phatgehaltes darf in\nSiebdurchgang:         phosphathaltiger    einer Spanne von\n96 % bei 0,63 mm,      Schlacke aus der    2 Gewichtsprozenten\n75 % bei 0,16 mm       Stahlgewinnung      angegeben sein.\n2.5 Teilauf-         20 % P2O5 mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als  Mono-,                           (\ngeschlossenes             Phosphat, wasser-      mineralsäurelösliches  Tricalciumphosphat,\nRohphosphat               lösliches Phosphat     P2O5, mindestens       Calciumsulfat;\n40 % des angegebe-     Teilaufschließen\nnen Gehalts an P2O5    gemahlenen\nwasserlöslich;         Rohphosphats mit\nSiebdurchgang:         Schwefel- oder\n98 % bei 0,63 mm,      Phosphorsäure\n90 % bei 0,16 mm\nTeilaufge-      16 % P2O5 mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als  Mono-,\nschlossenes               Phosphat, wasserlös-   mineralsäurelösliches  Tricalciumphosphat,\nRohphosphat               liches Phosphat;       P2O5, mindestens       Calciumsulfat;\nmit Magnesium                                    40 % des angegebe-     Teilaufschließen\nnen Gehalts an P2O5    gemahlenen Roh-\nwasserlöslich;         phosphats mit\n6 % MgO  Gesamt-                Magnesium bewertet     Schwefel- oder\nMagnesiumoxid          als Gesamt-            Phosphorsäure,\nMagnesiumoxid          Zugeben von\nMagnesiumsulfat\n2.6 Rohphosphat 23 % P2O5      mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als  Mono-,\nmit wasser-               Phosphat, in 2 % iger  mineralsäurelösliches  Tricalciumphosphat,\nlöslichem Anteil          Ameisensäure           P2O5, mindestens       Calciumsulfat;\nlösliches Phosphat,    45 % des angegebe-     Teilaufschließen\nwasserlösliches        nen Gehalts an P2O5 in gemahlenen\nPhosphat               2 % iger Ameisensäure  Rohphosphats mit\nlöslich, mindestens    Schwefelsäure\n20 % des angegebe-\nnen Gehalts an P2O5\nwasserlöslich\n2.7 Aluminium-       30 % P2O5 mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als  Aluminium-                       (\nCalcium-                  Phosphat, alkalisch-   mineralsäurelösliches  Calciumphosphat;\nphosphat                  ammoncitratlösliches   P2O5, mindestens       thermisches\nPhosphat               75 % des angegebe-     Aufschließen\nnen Gehalts an P2O5 in von Rohphosphat\nalkalischem Ammon-\ncitrat löslich;\nSiebdurchgang:\n98 % bei 0,63 mm,\n90 % bei 0,16 mm\n2.8 Rohphosphat, 23 % P2O5     mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als  Tricalciumphosphat, Der Siebdurchgang bei\ngemahlen                  Phosphat, in 2 % iger  mineralsäurelösliches  Calciumcarbonat;    0,16 mm muß\nAmeisensäure           P2O5, mindestens       Vermahlen           angegeben sein.\nlösliches Phosphat     40 % des angegebe-     weicherdigen\nnen Gehalts an P2O5 in Rohphosphats\n2 % iger Ameisensäure\nlöslich;\nSiebdurchgang:\n98 % bei 0,315 mm,\n90 % bei 0,16 mm\nWeicherdiges 25 % P2O5    mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als  Tricalciumphosphat,              (\nRohphosphat               Phosphat, in 2 % iger  mineralsäurelösliches  Calciumcarbonat;    Der Siebdurchgang bei\nAmeisensäure           P2O5, mindestens       Vermahlen           0,063 mm muß\nlösliches Phosphat     55 % des angegebe-     weicherdigen        angegeben sein.\nnen Gehalts an P2O5 in Rohphosphats\n2 % iger Ameisensäure\nlöslich;\nSiebdurchgang:\n99 % bei 0,125 mm,\n90 % bei 0,063 mm","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                     1771\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende           Bewertung;             Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,            weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                       4                      5                    6\nWeicherdiges 16 % P2O5    mineralsäurelösliches    Phosphat bewertet als  Tricalciumphosphat,\nRohphosphat               Phosphat, in 2 % iger    mineralsäurelösliches  Calciumcarbonat,\nmit Magnesium             Ameisensäure             P2O5, mindestens       Magnesiumsulfat;\nlösliches Phosphat;      55 % des angegebe-     Vermahlen\nnen Gehalts an P2O5 in weicherdigen\n2 % iger Ameisensäure  Rohphosphats,\nlöslich;               Zugeben von\n6 % MgO   Gesamt-                  Magnesium bewertet     Magnesiumsulfat\nMagnesiumoxid            als Gesamt-\nMagnesiumoxid;\nSiebdurchgang:\n99 % bei 0,125 mm,\n90 % bei 0,063 mm\n2.9 Rohphosphat 14 % P2O5      mineralsäurelösliches    Phosphat bewertet als  Tricalciumphosphat,     Das Düngemittel muß\nmit kohlen-               Phosphat, in 2 % iger    mineralsäurelösliches  Calciumcarbonat;        mit einem Hinweis auf\nsaurem Kalk               Ameisensäure             P2O5, mindestens       Mischen von             den Anwendungs-\nlösliches Phosphat;      40 % des angegebe-     a) weicherdigem         bereich gekenn-\nnen Gehalts an P2O5 in      Rohphosphat mit zeichnet sein.\n2 % iger Ameisensäure       Siebdurchgang:\nlöslich;                    98 % bei 0,315 mm,\n40 % CaCO3 Calciumcarbonat          Kalk bewertet als           90 % bei 0,16 mm,\nCaCO3                       mit\nb) kohlensaurem\nKalk mit\nSiebdurchgang:\n97 % bei 1,0 mm,\n70 % bei 0,315 mm\nRohphosphat 14 % P2O5     mineralsäurelösliches    Phosphat bewertet als  Tricalciumphosphat,     Das Düngemittel muß\nmit kohlen-               Phosphat, in 2 % iger    mineralsäurelösliches  Calciumcarbonat;        mit einem Hinweis auf\nsaurem Kalk               Ameisensäure             P2O5, mindestens       Mischen von             den Anwendungs-\naus Meeres-               lösliches Phosphat;      40 % des angegebe-     a) weicherdigem         bereich gekenn-\nalgen                                              nen Gehalts an P2O5 in      Rohphosphat mit zeichnet sein.\n2 % iger Ameisensäure       Siebdurchgang:\nlöslich;                    98 % bei 0,315 mm,\n40 % CaCO3 Calciumcarbonat          Kalk bewertet als           90 % bei 0,16 mm,\nCaCO3                       mit\nb) kohlensaurem Kalk\naus Meeresalgen\nmit Siebdurchgang:\n98 % bei 2,0 mm,\n50 % bei 0,8 mm\nRohphosphat 14 % P2O5     mineralsäurelösliches    Phosphat bewertet als  Tricalciumphosphat,     Das Düngemittel muß\nmit kohlen-               Phosphat, in 2 % iger    mineralsäurelösliches  Calciumcarbonat,        mit einem Hinweis auf\nsaurem                    Ameisensäure             P2O5, mindestens       Magnesiumcarbonat; den Anwendungs-\nMagnesiumkalk             lösliches Phosphat;      40 % des angegebe-     Mischen von             bereich gekenn-\nnen Gehalts an P2O5 in a) weicherdigem         zeichnet sein.\n2 % iger Ameisensäure       Rohphosphat mit\nlöslich;                    Siebdurchgang:\n30 % CaCO3 Calciumcarbonat;         Kalk bewertet als           98 % bei 0,315 mm,\nCaCO3;                      90 % bei 0,16 mm,\n15 % MgCO3 Magnesiumcarbonat        Magnesium bewertet          mit\nals MgCO3              b) kohlensaurem\nMagnesiumkalk mit\nSiebdurchgang:\n97 % bei 1,0 mm,\n70 % bei 0,315 mm\n3. K a l i d ü n g e r\n3.1 Kalirohsalz     10 % K2O   wasserlösliches          Kali bewertet als      Kalirohsalz                          (\nKaliumoxid;              wasserlösliches K2O;\n5 % MgO   wasserlösliches          Magnesium in Form\nMagnesiumoxid            wasserlöslicher Salze\nausgedrückt als\nMagnesiumoxid","1772              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;      besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                2                   3                     4                       5                  6\nAngereichertes 18 % K2O   wasserlösliches        Kali bewertet als       Kalirohsalz,                       (\nKalirohsalz               Kaliumoxid             wasserlösliches K2O     Kaliumchlorid         Der Gehalt an wasser-\nlöslichem Magnesium-\noxid darf angegeben\nsein, wenn er minde-\nstens 5 % MgO beträgt.\n3.2 Kaliumchlorid 37 % K2O     wasserlösliches        Kali bewertet als       Kaliumchlorid;                     (\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O     Aufbereiten von\nKalirohsalzen\nKaliumchlorid 37 % K2O    wasserlösliches        Kali bewertet als       Kaliumchlorid,                     (\nmit Magnesium             Kaliumoxid;            wasserlösliches K2O;    Magnesiumsalze;\n5 % MgO  wasserlösliches        Magnesium in Form       Aufbereiten von\nMagnesiumoxid          wasserlöslicher Salze   Kalirohsalzen,\nausgedrückt als         Zugeben von\nMagnesiumoxid           Magnesiumsalzen\n3.3 Kaliumsulfat    47 % K2O   wasserlösliches        Kali bewertet als       Kaliumsulfat                       (\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O;                          Der Chloridgehalt darf\nGehalt an Chlorid                             angegeben sein, wenn\nhöchstens 3 % Cl                              er weniger als 3 % Cl\nbeträgt.\nKieserit mit     8 % MgO  wasserlösliches        Magnesium in Form       Magnesiumsulfat-                   (\nKaliumsulfat              Magnesiumoxid;         wasserlöslicher Salze   monohydrat,           Der Chloridgehalt darf\nausgedrückt als         Kaliumsulfat;         angegeben sein, wenn\nMagnesiumoxid;          Aufbereiten von Kie-  er weniger als 3 % Cl\n8 % K2O  wasserlösliches        Kali bewertet als       serit unter Zugabe    beträgt.\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O;    von Kaliumsulfat\ninsgesamt                         Höchstgehalt an\n20 %                              Chlorid 3 % Cl\nKaliumsulfat   22 % K2O   wasserlösliches        Kali bewertet als       Kaliumsulfat,                      (\nmit Magnesium             Kaliumoxid;            wasserlösliches K2O;    Magnesiumsulfat       Der Chloridgehalt darf\n8 % MgO  wasserlösliches        Magnesium in Form                             angegeben sein, wenn\nMagnesiumoxid          wasserlöslicher Salze                         er weniger als 3 % Cl\nausgedrückt als                               beträgt.\nMagnesiumoxid;\nGehalt an Chlorid\nhöchstens 3 % Cl\nKalium-Sulfat-   6 % K2O  wasserlösliches        Kali bewertet als       durch Mischen von     Das Düngemittel darf\nLösung                    Kaliumoxid;            wasserlösliches K2O;    Kaliumsulfat und      nur in geschlossenen\n6% S     wasserlösliches        Schwefel bewertet als S Schwefelsäure ge-     Behältern in Verkehr\nSchwefelsäure-                                 wonnenes Erzeugnis    gebracht werden und\nanhydrid                                                             muß mit einem Hinweis\nauf den Anwendungs-\nbereich gekenn-\nzeichnet sein.\n3.4 Rückstandkali 20 % K2O     wasserlösliches        Kali bewertet als       Kaliumsalze;          Der Chloridgehalt darf\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O     aus kalihaltigen      angegeben sein, wenn\nRückständen der       er weniger als 3 % Cl\nindustriellen         beträgt;\nProduktion            die Art der Kalirück-\nstände muß angegeben\nsein;\ndas Düngemittel muß\nmit einem Hinweis auf\nden Mengenaufwand je\nFlächeneinheit gekenn-\nzeichnet sein;\nder Gehalt an Thallium\ndarf 10 mg je kg nicht\nüberschreiten.\nRückstandkali- 20 % K2O   wasserlösliches        Kali bewertet als       Kaliumsalze, Vinasse; Der Chloridgehalt darf\nSuspension                Kaliumoxid             wasserlösliches K2O     aus Rückständen       angegeben sein, wenn\nder Alkohol- und      er weniger als 3 % Cl\nHefeherstellung aus   beträgt.\nMelasse","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                          1773\nTypenbezeichnung Mindest-     typbestimmende              Bewertung;               Zusammensetzung;      besondere Bestimmungen\ngehalte      Bestandteile,               weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                     3                          4                        5                  6\n3.5 Kalium-         27 % K2O     wasserlösliches             Kali bewertet als        auf chemischem Wege   Das Düngemittel darf\nhydroxid-                   Kaliumoxid                  wasserlösliches K2O      oder durch Lösen      nur in geschlossenen\nLösung                                                                           in Wasser gewon-      Behältern in Verkehr\nnenes Erzeugnis       gebracht werden und\nmuß mit einem Hinweis\nauf den Anwendungs-\nbereich gekenn-\nzeichnet sein.\n4. K a l k d ü n g e r u n d M a g n e s i u m d ü n g e r\nVorbemerkung\nDie Mindestgehalte und, vorbehaltlich der besonderen Bestimmungen in Spalte 6, die angegebenen Gehalte an CaO oder CaCO3\ngelten auch dann als erreicht, wenn das Düngemittel anstelle eines Teiles CaO einen Teil MgO und anstelle eines Teiles CaCO3 einen\nTeil MgCO3 enthält.\n4.1 Kohlensaurer 75 % CaCO3 Calciumcarbonat                  Kalk bewertet als        Calciumcarbonat,      Bei der Angabe der\nKalk                                                    CaCO3;                   auch Magnesium-       Gehalte darf auf einen\n(Kohlensaurer                                           Siebdurchgang:           carbonat;             Gehalt an Magnesium-\nMagnesiumkalk)                                          97 % bei 3,0 mm,         aus Kalkstein, Dolo-  carbonat hingewiesen\n70 % bei 1,0 mm;         mit oder Kreide durch sein, wenn er, bewertet\nReaktivität, bewertet    Mahlen, auch Granu-   als MgCO3, minde-\nnach Umsetzung in        lieren des auf den    stens 5 % beträgt;\nverdünnter Salzsäure,    Siebdurchgang nach    das Düngemittel darf als\nmindestens 30 % ,        Spalte 4 ausge-       „Kohlensaurer Magne-\nab einem Gehalt von      mahlenen Produkts     siumkalk“ bezeichnet\n25 % MgCO3                                     sein, wenn der Gehalt an\nmindestens 10 % ;                              Magnesiumcarbonat,\nbei Granulierung:                              bewertet als MgCO3,\nZerfall des Granulats                          mindestens 15 % be-\nunter Feuchtigkeits-                           trägt, zusammen mit\neinfluß                                        dem angegebenen\nGehalt an Calciumcar-\nbonat der Mindestgehalt\nerreicht ist und Magne-\nsiumcarbonat als\nNährstoff zusätzlich\nangegeben ist;\nwird bei der Herstellung\nDolomit zugemischt, so\ndarf Magnesiumcarbo-\nnat nur dann angegeben\nsein, wenn der verwen-\ndete Dolomit eine Reak-\ntivität von mindestens\n10 % hat;\ndas Düngemittel darf mit\ndem Hinweis „leicht\numsetzbar“ gekenn-\nzeichnet sein, wenn die\nReaktivität mindestens\n80 % beträgt.\nKohlensaurer   65 % CaCO3 Calciumcarbonat               Kalk bewertet als        Calciumcarbonat,      Das Düngemittel darf\nKalk mit                                                CaCO3;                   Torf;                 zusätzlich als AZ-Kalk\nTorfzusatz                                              Siebdurchgang:           aus Kalkstein,        bezeichnet sein, wenn\n97 % bei 2,5 mm,         Dolomit oder Kreide   es mindestens 1000\n50 % bei 0,8 mm;         durch Mahlen,         wirksame Azotobacter-\nReaktivität, bewertet    Zugeben von Torf,     zellen je g, bewertet\nnach Umsetzung in        auch Zugeben von      nach ihrem Wachstum\nverdünnter Salzsäure,    Azotobacter           auf Agarplatten,\nmindestens 30 %                                enthält;\ndas Düngemittel darf\nmit dem Hinweis „leicht\numsetzbar“ gekenn-\nzeichnet sein, wenn die\nReaktivität mindestens\n80 % beträgt.","1774             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-   typbestimmende         Bewertung;             Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                  2                   3                     4                      5                   6\nKohlensaurer    65 % CaCO3 Calciumcarbonat        Kalk bewertet als      Calciumcarbonat;       Bei der Angabe der\nKalk aus                                          CaCO3;                 aus Meeresalgen        Gehalte darf auf einen\nMeeresalgen                                       Siebdurchgang:         durch Trocknen und     Gehalt an Magnesium-\n97 % bei 2,0 mm,       Mahlen, auch Granu-    carbonat hingewiesen\n50 % bei 0,8 mm;       lieren des auf         sein, wenn er, bewertet\nHöchstgehalt an        Siebdurchgang nach     als MgCO3, minde-\nNaCl 3 % ;             Spalte 4 ausge-        stens 5 % beträgt.\nbei Granulierung:      mahlenen Produkts\nZerfall des Granulats\nunter Feuchtigkeits-\neinfluß\nKohlensaurer 65 % CaCO3 Calciumcarbonat;          Kalk bewertet als      Calciumcarbonat,       Bei der Angabe der\nKalk mit                                          CaCO3;                 Tricalciumphosphat,    Gehalte darf auf einen\nweicherdigem 3 % P2O5 mineralsäurelösliches       Phosphat bewertet als  auch Magnesium-        Gehalt an Magnesium-\nRohphosphat                Phosphat;              mineralsäurelösliches  carbonat oder          carbonat hingewiesen\n(Kohlensaurer              in 2 % iger Ameisen-   P2O5,                  Magnesiumsulfat;       sein, wenn er, bewertet\nMagnesium-                 säure lösliches        mindestens 55 % des    aus Kalkstein,         als MgCO3, mindestens\nkalk mit weich-            Phosphat               angegebenen Gehalts    Dolomit oder Kreide    5 % beträgt;\nerdigem Roh-                                      an P2O5 in 2 % iger    durch Mahlen, auch     das Düngemittel darf\nphosphat)                                         Ameisensäure löslich;  Zugeben von            als „Kohlensaurer\nbei Granulierung:      Magnesiumsulfat;       Magnesiumkalk mit\nZerfall des Granulats  Siebdurchgang des      weicherdigem Roh-\nunter Feuchtigkeits-   Ausgangsgesteins:      phosphat“ bezeichnet\neinfluß                97 % bei 1,0 mm,       sein, wenn der Gehalt\n70 % bei 0,315 mm;     an Magnesiumcarbonat,\nZugeben von weich-     bewertet als MgCO3,\nerdigem Rohphosphat    mindestens 15 %\nmit Siebdurchgang:     beträgt, zusammen mit\n99 % bei 0,125 mm,     dem angegebenen Ge-\n90 % bei 0,063 mm;     halt an Calciumcarbonat\nauch Granulieren       der Mindestgehalt an\ndes ausgemahlenen      CaCO3 erreicht ist und\nProdukts               Magnesiumcarbonat\nals Nährstoff zusätzlich\nangegeben ist;\ndas Düngemittel muß\nmit dem Hinweis „Zur\nAnwendung in der\nForstwirtschaft“\ngekennzeichnet sein;\nauf einen Gehalt an Kali\ndarf hingewiesen sein,\nwenn dieser, bewertet\nals K2O, mindestens\n3 % beträgt.\nKohlensaurer 65 % CaCO3 Calciumcarbonat;          Kalk bewertet als      Calciumcarbonat,       Bei der Angabe der\nKalk mit                                          CaCO3;                 Alkalicalciumphosphat, Gehalte darf auf einen\nPhosphat         5 % P2O5 alkalisch-ammon-        Phosphat bewertet als  Dicalciumphosphat,     Gehalt an Magnesium-\n(Kohlensaurer              citratlösliches        alkalisch-ammoncitrat- auch Magnesium-        carbonat hingewiesen\nMagnesiumkalk              Phosphat               lösliches P2O5;        carbonat;              sein, wenn er, bewertet\nmit Phosphat)                                     bei Granulierung:      aus Kalkstein,         als MgCO3, mindestens\nZerfall des Granulats  Dolomit oder Kreide    5 % beträgt;\nunter Feuchtigkeits-   durch Mahlen;          das Düngemittel darf als\neinfluß                Siebdurchgang des      „Kohlensaurer Magne-\nAusgangsgesteins:      siumkalk mit Phosphat“\n97 % bei 1,0 mm,       bezeichnet sein, wenn\n70 % bei 0,315 mm;     der Gehalt an Magne-\nZugeben aufgeschlos- siumcarbonat, bewertet\nsener Phosphate mit    als MgCO3, mindestens\nSiebdurchgang:         15 % beträgt, zusammen\n96 % bei 0,63 mm,      mit dem angegebenen\n75 % bei 0,16 mm;      Gehalt an Calciumcarbo-\nauch Granulieren       nat der Mindestgehalt an\ndes ausgemahlenen      CaCO3 erreicht ist und\nProdukts               Magnesiumcarbonat als\nNährstoff zusätzlich\nangegeben ist;\ndie nach Spalte 5 zuge-\ngebenen Phosphate\nmüssen angegeben sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                  1775\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;             Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                      5                   6\nKohlensaurer 50 % CaCO3   Calciumcarbonat;       Kalk bewertet als      Calciumcarbonat,       Bei der Angabe der\nKalk mit                                         CaCO3;                 Alkalicalciumphosphat, Gehalte darf auf einen\nPhosphat        3 % P2O5  alkalisch-             Phosphat bewertet als  Dicalciumphosphat,     Gehalt an Magnesium-\nund Kali                  ammoncitratlösliches   alkalisch-ammoncitrat- Kaliumsulfat, Kalium- carbonat hingewiesen\n(Kohlensaurer             Phosphat;              lösliches P2O5;        chlorid, auch Magne- sein, wenn er, bewertet\nMagnesiumkalk 3 % K2O     wasserlösliches        Kali bewertet als      siumcarbonat oder      als MgCO3, mindestens\nmit Phosphat              Kaliumoxid             wasserlösliches K2O;   Magnesiumsulfat;       5 % beträgt;\nund Kali)                                        bei Granulierung:      aus Kalkstein,         das Düngemittel darf als\nZerfall des Granulats  Dolomit oder Kreide    „Kohlensaurer Magne-\nunter Feuchtigkeits-   durch Mahlen;          siumkalk mit Phosphat\neinfluß                Siebdurchgang des      und Kali“ bezeichnet\nAusgangsgesteins:      sein, wenn der Gehalt\n97 % bei 1,0 mm,       an Magnesiumcarbonat,\n70 % bei 0,315 mm;     bewertet als MgCO3,\nZugeben aufgeschlos- mindestens 15 %\nsener Phosphate mit    beträgt, zusammen mit\nSiebdurchgang:         dem angegebenen\n96 % bei 0,63 mm,      Gehalt an Calciumcar-\n75 % bei 0,16 mm;      bonat der Mindest-\nZugeben von            gehalt an CaCO3\nKaliumsulfat oder      erreicht ist und\nKaliumchlorid;         Magnesiumcarbonat als\nauch Granulieren       Nährstoff zusätzlich\ndes ausgemahlenen      angegeben ist;\nProdukts               die nach Spalte 5 zuge-\ngebenen Phosphate\nund Kali müssen\nangegeben sein.\nKohlensaurer 50 % CaCO3   Calciumcarbonat;       Kalk bewertet als      Calciumcarbonat,       Bei der Angabe der\nKalk mit                                         CaCO3;                 Alkalicalciumphosphat, Gehalte darf auf einen\nPhosphat        3 % P2O5  alkalisch-             Phosphat bewertet als  Dicalciumphosphat,     Gehalt an Magnesium-\noder Kali                 ammoncitratlösliches   alkalisch-ammoncitrat- Kaliumsulfat, Kalium- carbonat hingewiesen\n(Kohlensaurer             Phosphat;              lösliches P2O5;        chlorid, auch Magne- sein, wenn er, bewertet\nMagnesiumkalk 3 % K2O     wasserlösliches        Kali bewertet als      siumcarbonat oder      als MgCO3, mindestens\nmit Phosphat              Kaliumoxid             wasserlösliches K2O;   Magnesiumsulfat;       5 % beträgt;\noder Kali)                                       bei Granulierung:      aus Kalkstein,         das Düngemittel darf als\nZerfall des Granulats  Dolomit oder Kreide    „Kohlensaurer Magne-\nunter Feuchtigkeits-   durch Mahlen;          siumkalk mit Phosphat\neinfluß                Siebdurchgang des      oder Kali“ bezeichnet\nAusgangsgesteins:      sein, wenn der Gehalt\n97 % bei 1,0 mm,       an Magnesiumcarbonat,\n70 % bei 0,315 mm;     bewertet als MgCO3,\nZugeben aufgeschlos- mindestens 15 %\nsener Phosphate mit    beträgt, zusammen mit\nSiebdurchgang:         dem angegebenen\n96 % bei 0,63 mm,      Gehalt an Calciumcar-\n75 % bei 0,16 mm;      bonat der Mindest-\nZugeben von            gehalt an CaCO3\nKaliumsulfat oder      erreicht ist und\nKaliumchlorid;         Magnesiumcarbonat als\nauch Granulieren       Nährstoff zusätzlich\ndes ausgemahlenen      angegeben ist;\nProdukts               die nach Spalte 5 zuge-\ngebenen Phosphate\nund Kali müssen\nangegeben sein.","1776              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;             Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                      5                    6\nKohlensaurer 65 % CaCO3 Calciumcarbonat          Kalk bewertet als      Calciumcarbonat, auch   Bei der Angabe der\nKalk mit                                         CaCO3;                 Magnesiumcarbonat;      Gehalte darf auf einen\nSchwefel                                         Siebdurchgang:         aus Kalkstein,          Gehalt an Magnesium-\n(Kohlensaurer                                    97 % bei 3,0 mm,       Dolomit oder Kreide     carbonat hingewiesen\nMagnesiumkalk                                    70 % bei 1,0 mm;       durch Mahlen;           sein, wenn er, bewertet\nmit Schwefel)                                    Reaktivität, bewertet  Zugeben von Calcium-    als MgCO3, mindestens\nnach Umsetzung in      sulfat in verschiedenen 5 % beträgt;\nverdünnter Salzsäure,  Hydrationsgraden aus    das Düngemittel darf als\nmindestens 30 % ,      Natur- oder Industrie-  „Kohlensaurer Magne-\nab einem Gehalt        herkünften;             siumkalk mit Schwefel“\nvon 25 % MgCO3         auch Granulieren des    bezeichnet sein, wenn\nmindestens 10 % ;      auf den Siebdurchgang   der Gehalt an Magne-\n2% S      Schwefel               Schwefel bewertet      nach Spalte 4 ausge-    siumcarbonat, bewertet\nals S;                 mahlenen Produkts       als MgCO3, mindestens\nbei Granulierung:                              15 % beträgt, zusam-\nZerfall des Granulats                          men mit dem ange-\nunter Feuchtigkeits-                           gebenen Gehalt an\neinfluß                                        Calciumcarbonat\nder Mindestgehalt\nerreicht ist und Magne-\nsiumcarbonat als\nNährstoff zusätzlich\nangegeben ist;\nwird bei der Herstellung\nDolomit zugemischt,\nso darf Magnesium-\ncarbonat nur dann\nangegeben sein, wenn\nder verwendete Dolomit\neine Reaktivität von\nmindestens 10 % hat;\ndas Düngemittel darf\nmit dem Hinweis „leicht\numsetzbar“ gekenn-\nzeichnet sein, wenn\ndie Reaktivität min-\ndestens 80 % beträgt.\n4.2 Branntkalk      65 % CaO   Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO; Calciumoxid, auch       Bei der Angabe der\n(Branntkalk,                                     Siebdurchgang:         Magnesiumoxid;          Gehalte darf auf\nkörnig),                                         97 % bei 6,3 mm;       aus Kalkstein,          einen Gehalt an\n(Magnesium-                                      beim ersten Inverkehr- Dolomit oder Kreide     Magnesiumoxid hin-\nBranntkalk),                                     bringen dürfen nicht   durch Brennen           gewiesen sein, wenn\n(Magnesium-                                      mehr als 9 % CaO an                            er, bewertet als MgO,\nBranntkalk,                                      CO2 gebunden sein                              mindestens 5 % beträgt;\nkörnig)                                                                                         das Düngemittel darf als\n„Magnesium-Branntkalk“\nbezeichnet sein, wenn\nder Gehalt an\nMagnesiumoxid, bewer-\ntet als MgO, mindestens\n15 % beträgt,\nzusammen mit dem\nangegebenen Gehalt an\nCalciumoxid der\nMindestgehalt erreicht\nist und Magnesium-\noxid als Nährstoff\nzusätzlich angegeben ist;\ndas Düngemittel darf als\n„Branntkalk, körnig“ oder\n„Magnesium-Branntkalk,\nkörnig“ bezeichnet sein,\nwenn es jeweils folgen-\nden Anforderungen\nentspricht:\nSiebdurchgang:\n97 % bei 6,3 mm,\ndavon höchstens 5 %\nbei 0,4 mm.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                   1777\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;             Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                      5                    6\nBranntkalk     60 % CaO   Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO; Calciumoxid, auch       Bei der Angabe der Ge-\nmit Schwefel                                     Siebdurchgang:         Magnesiumoxid;          halte darf auf einen Ge-\n(Magnesium-                                      97 % bei 6,3 mm;       aus Kalkstein,          halt an Magnesiumoxid\nBranntkalk                                       beim ersten Inverkehr- Dolomit oder Kreide     hingewiesen sein, wenn\nmit Schwefel)                                    bringen dürfen nicht   durch Brennen;          er, bewertet als MgO,\nmehr als 9 % CaO an    Zugeben von Calcium-    mindestens 5 % beträgt;\nCO2 gebunden sein;     sulfat in verschiedenen das Düngemittel darf als\n2% S      Schwefel               Schwefel bewertet      Hydratationsgraden      „Magnesium-Branntkalk\nals S                  aus Natur- oder         mit Schwefel“\nIndustrieherkünften     bezeichnet sein,\nwenn der Gehalt\nan Magnesiumoxid,\nbewertet als MgO, min-\ndestens 15 % beträgt,\nzusammen mit dem an-\ngegebenen Gehalt an\nCalciumoxid der\nMindestgehalt nach\nSpalte 2 erreicht ist\nund Magnesiumoxid\nals Nährstoff zusätz-\nlich angegeben ist.\nDas Düngemittel darf\nals „Branntkalk, körnig,\nmit Schwefel“ oder\n„Magnesium-Branntkalk,\nkörnig, mit Schwefel“\nbezeichnet sein, wenn\nes jeweils folgenden\nAnforderungen\nentspricht:\nSiebdurchgang:\n97 % bei 6,3 mm,\ndavon höchstens 5 %\nbei 0,4 mm.\nStückkalk      65 % CaO   Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO; Calciumoxid, auch       Bei der Angabe der\n(Magnesium-                                      beim ersten Inverkehr- Magnesiumoxid;          Gehalte darf auf einen\nStückkalk)                                       bringen dürfen nicht   aus Kalkstein,          Gehalt an Magnesium-\nmehr als 9 % CaO an    Dolomit oder Kreide     oxid hingewiesen sein,\nCO2 gebunden sein      durch Brennen           wenn er, bewertet als\nMgO, mindestens 5 %\nbeträgt;\ndas Düngemittel darf\nals „Magnesium-\nStückkalk“ bezeichnet\nsein, wenn der Gehalt\nan Magnesiumoxid, be-\nwertet als MgO, minde-\nstens 15 % beträgt,\nzusammen mit dem an-\ngegebenen Gehalt an\nCalciumoxid der\nMindestgehalt erreicht\nist und Magnesium-\noxid als Nährstoff\nzusätzlich angegeben\nist.","1778              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;      besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                       5                  6\n4.3 Löschkalk       60 % CaO   Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO;  Calciumhydroxid,      Bei der Angabe der\n(Magnesium-                                      Siebdurchgang:          auch Magnesium-       Gehalte darf auf einen\nLöschkalk)                                       97 % bei 4,0 mm,        hydroxid;             Gehalt an Magnesium-\n80 % bei 2,0 mm;        aus Kalkstein,        oxid hingewiesen sein,\nbeim ersten Inver-      Dolomit oder Kreide   wenn er, bewertet als\nkehrbringen dürfen      durch Brennen und     MgO, mindestens 5 %\nnicht mehr als          Löschen               beträgt;\n9 % CaO an CO2                                das Düngemittel darf\ngebunden sein                                 als „Magnesium-\nLöschkalk“ bezeichnet\nsein, wenn der Gehalt\nan Magnesiumoxid, be-\nwertet als MgO, minde-\nstens 15 % beträgt,\nzusammen mit dem an-\ngegebenen Gehalt an\nCalciumoxid der\nMindestgehalt erreicht\nist und Magnesium-\noxid als Nährstoff zu-\nsätzlich angegeben ist.\nMischkalk      55 % CaO   Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO;  Calciumcarbonat,      Bei der Angabe der\n(Magnesium-                                      mindestens 1⁄4 des      -hydroxid oder -oxid, Gehalte darf auf einen\nMischkalk)                                       angegebenen Gehalts     auch Magnesiumcar-    Gehalt an Magnesium-\nals Oxid;               bonat, -hydroxid oder oxid hingewiesen sein,\nSiebdurchgang:          -oxid; aus kohlen-    wenn er, bewertet als\n97 % bei 0,4 mm,        saurem Kalk und       MgO, mindestens 5 %\n50 % bei 0,8 mm         Branntkalk oder       beträgt;\nLöschkalk durch       das Düngemittel darf\nMischen oder          als „Magnesium-Misch-\nteilweises            kalk“ bezeichnet sein,\nBrennen von           wenn der Gehalt an\nKalkstein oder        Magnesiumoxid, be-\nDolomit               wertet als MgO, minde-\nstens 15 % beträgt,\nzusammen mit dem an-\ngegebenen Gehalt an\nCalciumoxid der\nMindestgehalt erreicht\nist und Magnesium-\noxid als Nährstoff zu-\nsätzlich angegeben ist.\n4.4 Hüttenkalk      42 % CaO   Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO;  Silikate von Calcium  Bei der Angabe der Ge-\n(Hüttenkalk,                                                             und Magnesium;        halte darf auf einen Ge-\nkörnig)                                                                  aus Hochofen-         halt an Magnesiumoxid\nSiebdurchgang:          schlacke durch:       hingewiesen sein, wenn\na) 97 % bei 1,0 mm,     a) Vermahlen oder     er, bewertet als MgO,\n80 % bei 0,315 mm;                       mindestens 3 % beträgt;\nb) 97 % bei 3,15 mm     b) Absieben           das Düngemittel darf als\n„Hüttenkalk, körnig“ be-\nzeichnet sein, wenn das\nAusgangsprodukt auf\nden Siebdurchgang nach\nSpalte 4 Buchstabe a\nausgemahlen ist und\ndas Düngemittel folgen-\nden Anforderungen\nentspricht:\nSiebdurchgang:\n97 % bei 3,15 mm,\n75 % bei 1,6 mm;\nbei Herstellung nach\nSpalte 5 Buchstabe b\nmuß das Düngemittel\nmit dem Hinweis „Nur\nzur Anwendung in der\nForstwirtschaft“ ge-\nkennzeichnet sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                   1779\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;               Zusammensetzung;      besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                        5                  6\nHüttenkalk     30 % CaO   Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;   Silikate von Calcium  Bei der Angabe der Ge-\nmit Phosphat                                     Siebdurchgang            und Magnesium;        halte darf auf einen Ge-\nund Kali                                         des Ausgangsstoffs       aus Hochofen-         halt an Magnesiumoxid\n(Hüttenkalk,                                     Hüttenkalk:              schlacke durch:       hingewiesen sein, wenn\nkörnig,                                          a) 97 % bei 1,0 mm,      a) Vermahlen oder     er, bewertet als MgO,\nmit Phosphat                                          80 % bei 0,315 mm;                        mindestens 3 % beträgt;\nund Kali)                                        b) 97 % bei 3,15 mm;     b) Absieben;          das Düngemittel darf als\n3 % P2O5  in 2 % iger Zitronen-  Phosphat bewertet als    Zugeben aufgeschlos- „Hüttenkalk, körnig, mit\nsäure und in alkali-   in 2 % iger Zitronen-    sener Phosphate       Phosphat und Kali“ be-\nschem Ammoncitrat      säure und in alkalischem (weicherdiges Roh-    zeichnet sein, wenn das\nlösliches Phosphat;    Ammoncitrat (Peter-      phosphat nur bei Her- Ausgangsprodukt auf\nbei Herstellung nach   mann) lösliches P2O5;    stellung nach Buch-   den Siebdurchgang nach\nSpalte 5 Buchstabe b   bei Herstellung nach     stabe b) und von      Spalte 4 Buchstabe a\nauch mineralsäure-     Spalte 5 Buchstabe b     Kaliumchlorid oder    ausgemahlen ist und\nlösliches Phosphat     Phosphat bewertet als    Kaliumsulfat, auch    das Düngemittel folgen-\nund in 2 % iger        mineralsäurelösliches    Rückstandkali         den Anforderungen\nAmeisensäure lösliches P2O5, mindestens 55 %                          entspricht:\nPhosphat;              des angegebenen                                Siebdurchgang der\nGehalts an P2O5 in                             Komponente „Hütten-\n2 % iger Ameisensäure                          kalk mit Phosphat“:\nlöslich;                                       97 % bei 3,15 mm,\n3 % K 2O wasserlösliches        Kali bewertet als                              75 % bei 1,6 mm;\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O                            bei der Herstellung nach\nSpalte 5 Buchstabe b\nmuß das Düngemittel\nmit dem Hinweis\n„Nur zur Anwendung\nin der Forstwirtschaft“\ngekennzeichnet\nsein.\nHüttenkalk     30 % CaO   Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;   Silikate von Calcium  Bei der Angabe der Ge-\nmit Phosphat                                     Siebdurchgang            und Magnesium;        halte darf auf einen Ge-\noder Kali                                        des Ausgangsstoffs       aus Hochofen-         halt an Magnesiumoxid\n(Hüttenkalk,                                     Hüttenkalk:              schlacke durch:       hingewiesen sein, wenn\nkörnig,                                          a) 97 % bei 1,0 mm,      a) Vermahlen oder     er, bewertet als MgO,\nmit Phosphat                                          80 % bei 0,315 mm;                        mindestens 3 % beträgt;\noder Kali)                                       b) 97 % bei 3,15 mm;     b) Absieben;          das Düngemittel darf als\n3 % P2O5  in 2 % iger Zitronen-  Phosphat bewertet als    auch Zugeben aufge- „Hüttenkalk, körnig, mit\nsäure und in alkali-   in 2 % iger Zitronen-    schlossener Phosphate Phosphat oder Kali“ be-\nschem Ammoncitrat      säure und in alkalischem (weicherdiges Roh-    zeichnet sein, wenn das\nlösliches Phosphat;    Ammoncitrat (Peter-      phosphat nur bei Her- Ausgangsprodukt auf\nbei Herstellung nach   mann) lösliches P2O5;    stellung nach Buch-   den Siebdurchgang nach\nSpalte 5 Buchstabe b   bei Herstellung nach     stabe b),             Spalte 4 Buchstabe a\nauch mineralsäure-     Spalte 5 Buchstabe b     Kaliumchlorid oder    ausgemahlen ist und\nlösliches Phosphat     Phosphat bewertet als    Kaliumsulfat, auch    das Düngemittel folgen-\nund in 2 % iger        mineralsäurelösliches    Rückstandkali         den Anforderungen\nAmeisensäure lösliches P2O5, mindestens 55 %                          entspricht:\nPhosphat;              des angegebenen                                Siebdurchgang der\nGehalts an P2O5 in                             Komponente „Hütten-\n2 % iger Ameisensäure                          kalk mit Phosphat“:\nlöslich;                                       97 % bei 3,15 mm,\n3 % K 2O wasserlösliches        Kali bewertet als                              75 % bei 1,6 mm;\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O                            bei der Herstellung nach\nSpalte 5 Buchstabe b\nmuß das Düngemittel\nmit dem Hinweis\n„Nur zur Anwendung\nin der Forstwirtschaft“\ngekennzeichnet\nsein.","1780             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;               Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                        5                    6\nHüttenkalk mit 40 % CaO   Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;   Silikate von Calcium    Bei der Angabe der\nweicherdigem 3 % P2O5     mineralsäurelösliches  Phosphat bewertet als    und Magnesium,          Gehalte darf auf einen\nRohphosphat               Phosphat, in 2 % iger  mineralsäurelösliches    Tricalciumphosphat,     Gehalt an Magnesium-\nAmeisensäure lösliches P2O5, mindestens         Calciumcarbonat;        oxid hingewiesen sein,\nPhosphat               55 % des ange-           aus Hüttenkalk mit      wenn er, bewertet als\ngebenen Gehalts an       Siebdurchgang:          MgO, mindestens 3 %\nP2O5 in 2 % iger         97 % bei 1,0 mm,        beträgt;\nAmeisensäure löslich     80 % bei 0,315 mm;      das Düngemittel muß\nZugeben von weich-      mit dem Hinweis „Zur\nerdigem Rohphosphat     Anwendung in der\nmit Siebdurchgang:      Forstwirtschaft“ ge-\n99 % bei 0,125 mm,      kennzeichnet sein.\n90 % bei 0,063 mm\nKonverterkalk 40 % CaO    Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO;   Silikate und Oxide von  Bei der Angabe der\nCalcium und Magne-      Gehalte darf auf einen\nsium, Eisen- und        Gehalt an Magnesium-\nSiebdurchgang:           Manganverbindungen;     oxid hingewiesen\na) 97 % bei 1,0 mm,      a) Vermahlen von        sein, wenn er, bewertet\n80 % bei 0,315 mm;       Konverterschlacke, als MgO, mindestens\nb) 97 % bei 3,15 mm, b) Absieben zerfal-         3 % beträgt;\n40 % bei 0,315 mm;       lener Konverter-   als Ausgangsstoff muß\nLöslichkeit von          schlacke oder      angegeben sein bei\nCalcium und Magne-                          Herstellung nach\nsium, bewertet nach                         Spalte 5 Buchstabe b\nUmsetzung in ver-                           „Abgesiebte\ndünnter Salzsäure,                          Konverterschlacke“,\nmindestens 30 % ;                           Buchstabe c\nc) 97 % bei 2,0 mm,      c) Absieben zerfal-     „Pfannenschlacke“.\n50 % bei 0,315 mm        lener Pfannen-\nschlacke aus\nder Behandlung\nunlegierter Stähle\nKonverterkalk 30 % CaO    Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;   Silikate und Oxide von  Bei der Angabe der Ge-\nmit Phosphat    3 % P2O5  in 2 % iger Zitronen-  Phosphat bewertet als    Calcium und Magne-      halte darf auf einen Ge-\nund Kali                  säure und in alka-     in 2 % iger Zitronen-    sium, Eisen- und        halt an Magnesiumoxid\n(Konverterkalk            lischem Ammoncitrat    säure und in             Manganverbindungen;     hingewiesen sein, wenn\nmit Phosphat,             lösliches Phosphat;    alkalischem Ammon-       Zugeben aufgeschlos-    er, bewertet als MgO,\nkörnig,                                          citrat (Petermann)       sener Phosphate und     mindestens 3 % beträgt;\nund Kali)                                        lösliches P2O5;          von Kaliumchlorid       das Düngemittel darf\n3 % K2 O  wasserlösliches        Kali bewertet als        oder Kaliumsulfat,      als „Konverterkalk mit\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O;     auch Rückstandkali;     Phosphat, körnig, und\nSiebdurchgang            aus phosphathaltiger    Kali“ bezeichnet sein,\ndes Ausgangsstoffs       Konverterschlacke       wenn das Ausgangspro-\nKonverterkalk:           durch:                  dukt auf den Siebdurch-\na) 97 % bei 1,0 mm,      a) Vermahlen von        gang nach Spalte 4\n80 % bei 0,315 mm;       Konverterschlacke, Buchstabe a ausgemah-\nb) 97 % bei 3,15 mm,     b) Absieben zerfal-     len ist und das Dünge-\n40 % bei 0,315 mm;       lener Konverter-   mittel folgenden Anfor-\nLöslichkeit von          schlacke oder      derungen entspricht:\nCalcium und Magne-                          Siebdurchgang der\nsium, bewertet nach                         Komponente „Konver-\nUmsetzung in ver-                           terkalk mit Phosphat“:\ndünnter Salzsäure,                          97 % bei 2,0 mm,\nmindestens 30 % ;                           75 % bei 1,6 mm;\nc) 97 % bei 2,0 mm,      c) Absieben zerfal-     als Ausgangsstoff muß\n50 % bei 0,315 mm        lener Pfannen-     angegeben sein bei Her-\nschlacke aus       stellung nach Spalte 5\nder Behandlung     Buchstabe b „Abge-\nunlegierter Stähle siebte Konverter-\nschlacke“, Buchstabe c\n„Pfannenschlacke“.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                     1781\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;               Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                        5                    6\nKonverterkalk 30 % CaO    Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;   Silikate und Oxide von  Bei der Angabe der Ge-\nmit Phosphat    3 % P2O5  in 2 % iger Zitronen-  Phosphat bewertet als    Calcium und Magne-      halte darf auf einen Ge-\noder Kali                 säure und in alka-     in 2 % iger Zitronen-    sium, Eisen- und        halt an Magnesiumoxid\n(Konverterkalk            lischem Ammoncitrat    säure und in             Manganverbindungen;     hingewiesen sein, wenn\nmit Phosphat,             lösliches Phosphat;    alkalischem Ammon-       auch Zugeben aufge-     er, bewertet als MgO,\nkörnig,                                          citrat (Petermann)       schlossener Phos-       mindestens 3 % beträgt;\noder Kali)                                       lösliches P2O5;          phate, Kaliumchlorid    das Düngemittel darf\n3 % K 2O  wasserlösliches        Kali bewertet als        oder Kaliumsulfat,      als „Konverterkalk mit\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O;     auch Rückstandkali;     Phosphat, körnig, oder\nSiebdurchgang            aus phosphathaltiger    Kali“ bezeichnet sein,\ndes Ausgangsstoffs       Konverterschlacke       wenn das Ausgangspro-\nKonverterkalk:           durch:                  dukt auf den Siebdurch-\na) 97 % bei 1,0 mm,      a) Vermahlen von        gang nach Spalte 4\n80 % bei 0,315 mm;       Konverterschlacke, Buchstabe a ausgemah-\nb) 97 % bei 3,15 mm,     b) Absieben zerfal-     len ist und das Dünge-\n40 % bei 0,315 mm;       lener Konverter-   mittel folgenden Anfor-\nLöslichkeit von          schlacke oder      derungen entspricht:\nCalcium und Magne-                          Siebdurchgang der\nsium, bewertet nach                         Komponente „Konver-\nUmsetzung in ver-                           terkalk mit Phosphat“:\ndünnter Salzsäure,                          97 % bei 2,0 mm,\nmindestens 30 % ;                           75 % bei 1,6 mm;\nc) 97 % bei 2,0 mm,      c) Absieben zerfal-     als Ausgangsstoff muß\n50 % bei 0,315 mm        lener Pfannen-     angegeben sein bei Her-\nschlacke aus       stellung nach Spalte 5\nder Behandlung     Buchstabe b „Abge-\nunlegierter Stähle siebte Konverter-\nschlacke“, Buchstabe c\n„Pfannenschlacke“.\nKonverterkalk 35 % CaO    Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;   Silikate und Oxide von  Bei der Angabe der Ge-\nmit Phosphat    3 % P2O5  in 2 % iger Zitronen-  Phosphat bewertet als    Calcium und Magne-      halte darf auf einen Ge-\n(Konverterkalk            säure und in alka-     in 2 % iger Zitronen-    sium, Eisen- und        halt an Magnesiumoxid\nmit Phosphat,             lischem Ammoncitrat    säure und in             Manganverbindungen;     hingewiesen sein, wenn\nkörnig)                   lösliches Phosphat     alkalischem Ammon-       aus phosphathaltiger    er, bewertet als MgO,\ncitrat (Petermann)       Konverterschlacke,      mindestens 3 % beträgt;\nlösliches P2O5;          auch Zugeben            das Düngemittel darf\nSiebdurchgang:           aufgeschlossener        als „Konverterkalk mit\n97 % bei 1,0 mm,         Phosphate               Phosphat, körnig“ be-\n80 % bei 0,315 mm                                zeichnet sein, wenn das\nAusgangsprodukt auf\nden Siebdurchgang nach\nSpalte 4 ausgemahlen\nist und das Düngemittel\nfolgenden Anfor-\nderungen entspricht:\nSiebdurchgang:\n97 % bei 2,0 mm,\n75 % bei 1,6 mm.\n4.5 Geflügel-       30 % CaO   Calciumoxid            Kalk bewertet als CaO    Calciumhydroxid,        Bei der Angabe der\nkotkalk                                                                   Geflügelkotkalk;        Gehalte darf auf einen\naus Branntkalk und      Gehalt an Magnesium\nfeuchtem Geflügelkot    hingewiesen sein,\nwenn er, bewertet als\nMgO, mindestens 5 %\nbeträgt.","1782             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;                 Zusammensetzung;         besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse      Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1               2                   3                     4                          5                     6\nKali-          65 % CaO   Calciumoxid;           Kalk bewertet als CaO;     Calciumoxid oder         Bei der Angabe der\nBranntkalk     10 % K2O   wasserlösliches        Kali bewertet als          -hydroxid, auch          Gehalte darf auf einen\n(Kali-                    Kaliumoxid             wasserlösliches K2O;       Magnesiumoxid oder       Gehalt an Magnesium-\nMagnesium-                                       Siebdurchgang:             -hydroxid, Kaliumsulfat  oxid hingewiesen sein,\nBranntkalk)                                      97 % bei 6,3 mm            oder Kaliumcarbonat;     wenn er, bewertet als\naus Branntkalk und       MgO, mindestens 5 %\nRückstandkali            beträgt;\ndas Düngemittel darf\nals „Kali-Magnesium-\nBranntkalk“ bezeichnet\nsein, wenn der Gehalt\nan Magnesiumoxid,\nbewertet als MgO,\nmindestens 15 %\nbeträgt,\nzusammen mit\ndem angegebenen\nGehalt an Calciumoxid\nder Mindestgehalt an\nCaO erreicht ist und\nMagnesiumoxid als\nNährstoff zusätzlich\nangegeben ist.\nRückstand-     a)         Calciumoxid            a) Kalk bewertet als       a) Oxide, Hydroxide      Bei der Angabe der\nkalk           30 % CaO                               CaO;                       oder Carbonate      Gehalte darf auf einen\nSiebdurchgang:             von Calcium oder    Gehalt an Magnesium-\n97 % bei 4,0 mm;           Magnesium; aus      oxid hingewiesen sein,\nbei Calcium- oder          basisch wirksamen   wenn er, bewertet als\nMagnesium-                 Rückständen der     MgO, mindestens 5 %\ncarbonaten                 industriellen Pro-  beträgt;\nSiebdurchgang:             duktion, auch aus   die Art der Kalkrück-\n97 % bei 3,0 mm,           der Kalkstein- oder stände ist anzugeben;\n70 % bei 1,0 mm;           Dolomitverarbei-    Höchstgehalte an\nReaktivität, bewertet      tung, oder der      nachstehenden\nnach Umsetzung             Aufbereitung        Schwermetallen:\nin verdünnter Salz-        von Trink- und                          mg/kg\nsäure,                     Brauchwasser        Blei                 200\nmindestens 15 %            oder Klarablauf-    Cadmium                6\nwasser kommu-       Nickel               100\nnaler Kläranlagen   Quecksilber            4\noder Eierschalen    Thallium               2;\naus Eiaufschlag-\nbetrieben\nb)         Calciumoxid            b) Gesamtbasisch           b) Oxide, Sulfate        Höchstgehalt an Bor:\n40 % CaO                               wirksame Bestand-          oder Carbonate      0,05 % wasser-\nteile bewertet als         aus Brikettier-     lösliches B.\nCaO;                       Braunkohlenasche    Der Phosphatgehalt\nSiebdurchgang:                                 muß angegeben sein,\n97 % bei 4,0 mm,                               wenn er mindestens\n70 % bei 1,0 mm;                               1 % P2O5 beträgt.\nReaktivität, bewertet\nnach Umsetzung\nin verdünnter Salz-\nsäure,\nmindestens 15 %\nCarbokalk      45 % CaCO3 Calciumcarbonat        Kalk bewertet als          Calciumcarbonat und\nCaCO3;                     andere basisch wirk-\nSiebdurchgang:             same Verbindungen\n97 % bei 4,0 mm            von Calcium und\nMagnesium sowie\norganische\nBestandteile;\ndurch Zugabe von\nKalk und Kohlen-\ndioxid aus Zucker-\nrübenrohsaft gefällter\nNiederschlag","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                                     1783\nTypenbezeichnung   Mindest-      typbestimmende             Bewertung;                  Zusammensetzung;            besondere Bestimmungen\ngehalte       Bestandteile,              weitere Erfordernisse       Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                  2                      3                         4                           5                         6\n4.6 Magnesium- 20 % MgO             Magnesiumoxid              Magnesium bewertet          Magnesiumsilicate;\nGesteinsmehl                                              als Gesamt-Magne-           mechanisches Aufbe-\nsiumoxid;                   reiten magnesiumhal-\nSiebdurchgang:              tiger Gesteine, auch\n97 % bei 0,2 mm,            Granulieren des auf\n65 % bei 0,032 mm;          den Siebdurchgang\nbei Granulierung:           nach Spalte 4 ausge-\nZerfall des Granu-          mahlenen Produkts\nlats unter Feuchtig-\nkeitseinfluß\n5. C a l c i u m - , M a g n e s i u m - u n d S c h w e f e l d ü n g e r (S e k u n d ä r n ä h r s t o f f d ü n g e r )\n5.1 Calcium-          15 % Ca       Calcium                    Calcium bewertet            Calciumchlorid\nchlorid                                                   als wasserlös-\nliches Ca\nCalcium-           8 % Ca      Calcium                    Calcium bewertet            Calciumchlorid                           (\nchlorid-                                                  als wasserlös-\nLösung                                                    liches Ca\n5.2 Magnesium-        15 % MgO      wasserlösliches            Magnesium bewer-            Magnesiumsulfat                          (\nsulfat                         Magnesiumoxid;             tet als wasser-             (7 Mole H2O)                Die Angabe des\nlösliches MgO,                                          Schwefelgehalts ist\n11 % S        wasserlösliches            Schwefel bewertet                                       wahlfrei.\nSchwefelsäure-             als wasserlös-\nanhydrid                   licher S\nMagnesium-         5 % MgO     wasserlösliches            Magnesium bewertet          Auflösen von                             (\nsulfat-                        Magnesiumoxid;             als wasserlös-              Magnesiumsulfat             Die Angabe des\nLösung                                                    liches Magnesiumoxid;       in Wasser                   Schwefelgehalts ist\n4% S        wasserlösliches            Schwefel bewertet                                       wahlfrei.\nSchwefelsäure-             als wasserlös-\nanhydrid                   licher Schwefel\nKieserit         24 % MgO      wasserlösliches            Magnesium bewer-            Magnesiumsulfat-                         (\nMagnesiumoxid;             tet als wasserlös-          Monohydrat                  Die Angabe des\nliches MgO;                                             Schwefelgehalts ist\n18 % S        wasserlösliches            Schwefel bewertet                                       wahlfrei.\nSchwefelsäure-             als wasserlös-\nanhydrid                   licher S\nKieserit mit        8 % MgO    Gesamt-                    Magnesium bewer-            Magnesiumsulfat-            Der Chloridgehalt darf\nKali und                       Magnesiumoxid;             tet als Gesamt-             Monohydrat,                 angegeben sein, wenn\nMagnesium-                                                Magnesiumoxid;              Magnesiumcarbonat           er weniger als 3 % Cl\ncarbonat                                                  mindestens 60 %             aus kohlensaurem            beträgt.\ndes angegebenen             Magnesiumkalk,\nGehaltes an MgO             Kaliumsulfat\nwasserlöslich;\n6 % K2O     wasserlösliches            Kali bewertet als\nKaliumoxid                 wasserlös-\nliches K2O;\ninsge-                                   Höchstgehalt an\nsamt 20 %                                Chlorid 3 % Cl\nKieserit mit     20 % MgO      Gesamt-                    Magnesium bewer-            Magnesiumsulfat-            Der Chloridgehalt darf\nMagnesium-                     Magnesiumoxid              tet als Gesamt-             Monohydrat,                 angegeben sein, wenn\ncarbonat                                                  Magnesiumoxid;              Magnesiumcarbonat           er weniger als 3 % Cl\nmindestens 60 %             aus kohlensaurem            beträgt.\ndes angegebenen             Magnesiumkalk\nGehaltes an MgO\nwasserlöslich\nKonzentrierter 70 % MgO        Gesamt-                    Magnesium bewer-            Magnesiumoxid\nMagnesium-                     Magnesiumoxid              tet als Gesamt-\ndünger                                                    Magnesiumoxid;\nSiebdurchgang:\n97 % bei 4,0 mm","1784              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung Mindest-   typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte    Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1                 2                   3                     4                       5                     6\nMagnesium-     60 % MgO   Gesamt-                Magnesium bewer-        Magnesiumhydroxid                    (\nhydroxid                  Magnesiumoxid          tet als Gesamt-\nMagnesiumoxid;\nSiebdurchgang:\n99 % bei 0,063 mm\n5.3 Magnesium-       8 % Mg    wasserlösliches        Magnesium bewertet      Magnesiumchlorid,                    (\nchlorid-                  Magnesium              als wasserlösliches Mg; auch Calciumchlorid\nLösung                                           Höchstgehalt an\nCalcium 2 % Ca\nMagnesium-     15 % MgO   Gesamt-                Magnesium bewer-        Magnesiumoxid,          Bei der Angabe der\ndünger-                   Magnesiumoxid          tet als Gesamt-         -hydroxid oder          Gehalte darf auf einen\nSuspension                                       Magnesiumoxid           Magnesiumsalze          Gehalt an Calciumoxid\nhingewiesen sein,\nwenn er, bewertet als\nCaO, mindestens 2 %\nbeträgt.\nMagnesium-     24 % MgO   Gesamt-                Magnesium bewer-        Magnesiumhydroxid                    (\nhydroxid-                 Magnesiumoxid          tet als Gesamt-\nSuspension                                       Magnesiumoxid;\nSiebdurchgang:\n99 % bei 0,063 mm\n5.4 Elementarer     98 % S     Schwefel               Schwefel bewertet       Schwefel aus Natur-                  (\nSchwefel                                         als S                   oder Industrie-\nherkünften\nElementarer    80 % S     Schwefel               Schwefel bewertet       Schwefel aus Natur-\nSchwefel                                         als S                   und Industrie-\nherkünften, auch\nZugeben gesundheit-\nlich unbedenklicher\nFormulierungshilfsstoffe\nCalciumsulfat 14 % S      Schwefel;              Schwefel bewertet       Calciumsulfat in ver-                (\nals S;                  schiedenen Hydra-       Die Angabe des\n18 % Ca    Calcium                Calcium bewertet        tionsgraden aus         Calciumgehalts\nals Ca;                 Natur- oder             ist wahlfrei.\nSiebdurchgang:          Industrieherkünften\n99 % bei 10 mm,\n80 % bei 2 mm\nSchwefel-       6% S      Schwefel;              Schwefel bewertet       Sulfate, Hydroxide,     Bei der Angabe der\nMagnesium-                                       als S;                  Carbonate oder Oxide    Gehalte darf auf einen\ndünger          6 % MgO   Gesamt-                Magnesium bewer-        von Calcium oder        Gehalt an Calciumoxid\nMagnesiumoxid          tet als Gesamt-         Magnesium aus           hingewiesen sein,\nMagnesiumoxid;          Natur- und Industrie-   wenn er, bewertet als\nSiebdurchgang:          herkünften,             CaO, mindestens 2 %\n97% bei 4 mm;                                   beträgt.\nbei Granulierung:\nZerfall des Granulats   auch Granulieren des\nunter Feuchtigkeits-    auf Siebdurchgang\neinfluß                 nach Spalte 4 ausge-\nmahlenen Produkts","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                                          1785\nAbschnitt 2\nMineralische Mehrnährstoffdünger\nVorbemerkungen\n1) Nährstoffe, Nährstofformen und Nährstofflöslichkeiten sind entsprechend ihrer Angabe in der Kennzeichnung zu bewerten. In den\nSpalten 3 und 4 beziehen sich die Nummern bei Stickstofformen auf Tabelle 1, bei Phosphatlöslichkeiten auf Tabelle 2. Ist die\nAngabe einer Phosphatart nach Tabelle 3 oder 4 vorgeschrieben, so muß diese Angabe der Typenbezeichnung hinzugefügt sein.\n2) Flüssige Mehrnährstoffdünger müssen mit einem Hinweis auf die zweckmäßige Art der Lagerung, insbesondere auf die Lager-\ntemperatur und die Verhütung von Unfällen, einschließlich Gewässergefährdung, gekennzeichnet sein.\n3) Der Gehalt an Chlorid darf angegeben sein; die Angabe „chloridarm“ darf nur verwendet sein, wenn der Chloridgehalt 2 % Cl nicht\nüberschreitet.\nTabelle 1\nStickstofformen\n1. Gesamtstickstoff                          4. Carbamidstickstoff                      7. Formaldehydharnstoff\n2. Nitratstickstoff                          5. Cyanamidstickstoff                      8. Isobutylidendiharnstoff\n3. Ammoniumstickstoff                        6. Crotonylidendiharnstoff                 9. Dicyandiamidstickstoff\nTabelle 2\nPhosphatlöslichkeiten\n(Angabe als P2O5 oder Phosphat)\n1. wasserlösliches P2O5\n2. neutral-ammoncitratlösliches P2O5\n3. neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5\n4. mineralsäurelösliches P2O5, ausschließlich mineralsäurelösliches P2O5\n5. alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 (Petermann)\n6. in 2% iger Zitronensäure lösliches P2O5\n7. mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 75 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoncitrat (Joulie)\nlöslich\n8. mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 55 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2% iger Ameisensäure löslich\n9. mineralsäurelösliches P2O5, davon mindestens 45 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2% iger Ameisensäure löslich,\nmindestens 20 % des angegebenen Gehalts an P2O5 wasserlösliches P2O5\n10. in 2% iger Zitronensäure und in alkalischem Ammoncitrat (Petermann) lösliches P2O5\nTabelle 3\nGehaltsangaben und weitere Erfordernisse für den Phosphatbestandteil\nin mineralischen Mehrnährstoffdüngern, die als EG-Düngemittel bezeichnet werden dürfen\nMehrnährstoffdünger mit:             Der Typenbezeichnung muß die    Angabe der Löslichkeit Mindestgehalt            Nicht enthalten sein dürfen:\nAngabe beigefügt sein:          (nach Tabelle 2)       der Löslichkeit\n(in Gewichtsprozenten)\n1                             2                             3                       4                           5\na) weniger als 2 % wasser-                                                      2                                    Thomasphosphat,\nlöslichem P2O51)                                                                                                Glühphosphat,\nb) 2 % und mehr wasser-                                                         1; 3                                 Aluminiumcalciumphosphat,\nlöslichem P2O51)                                                                                                teilaufgeschlossenes\nRohphosphat,\nRohphosphat\nRohphosphat                          „mit Rohphosphat“                          1                       2,5          Thomasphosphat,\n3                       5            Glühphosphat,\n4                       2            Aluminiumcalciumphosphat\nteilaufgeschlossenem                 „mit teilaufgeschlossenem                  1                       2,5          Thomasphosphat,\nRohphosphat                          Rohphosphat“                               3                       5            Glühphosphat,\n4                       2            Aluminiumcalciumphosphat","1786                Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nMehrnährstoffdünger mit:              Der Typenbezeichnung muß die   Angabe der Löslichkeit    Mindestgehalt          Nicht enthalten sein dürfen:\nAngabe beigefügt sein:         (nach Tabelle 2)          der Löslichkeit\n(in Gewichtsprozenten)\n1                               2                           3                          4                         5\nAluminiumcalciumphosphat              „mit Aluminium-                           1 2)                       2          Thomasphosphat,\ncalciumphosphat“                          7                          53 )       Glühphosphat,\nteilaufgeschlossenes\nRohphosphat,\nRohphosphat\nGlühphosphat                          „mit Glühphosphat“                        5                                     andere Phosphatarten\nThomasphosphat                        „mit Thomasphosphat“                      6                                     andere Phosphatarten\nweicherdigem                          „mit weicherdigem                         8                                     andere Phosphatarten\nRohphosphat                           Rohphosphat“\n1) Der Anteil an ausschließlich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.\n2) Enthält das Düngemittel ausschließlich Aluminiumcalciumphosphat, so darf nur die Löslichkeit 7 angegeben sein.\n3) Nach Abzug der Wasserlöslichkeit.\nTabelle 4\nGehaltsangaben und weitere Erfordernisse für den Phosphatbestandteil\nin mineralischen Mehrnährstoffdüngern, die nicht als EG-Düngemittel bezeichnet werden dürfen\nFür mineralische Mehrnährstoffdünger, die hinsichtlich des Phosphatbestandteils die Voraussetzungen für die Bezeichnung „EG-\nDÜNGEMITTEL“ erfüllen, gilt Tabelle 3.\nMehrnährstoffdünger mit:              Der Typenbezeichnung muß die   Angabe der Löslichkeit    Mindestgehalt          Nicht enthalten sein dürfen:\nAngabe beigefügt sein:         (nach Tabelle 2)          der Löslichkeit\n(in Gewichtsprozenten)\n1                               2                           3                          4                         5\na) weniger als 2 %                                                              2                                     Thomasphosphat,\nwasserlöslichem P2O5                                                                                              Glühphosphat,\nb) 2 % und mehr                                                                 1; 3                                  Aluminiumcalciumphosphat,\nwasserlöslichem P2O5                                                                                              teilaufgeschlossenes\nRohphosphat,\nRohphosphat\nRohphosphat                           „mit Rohphosphat                          9              Löslichkeit 1:         andere Phosphatarten\nmit wasserlöslichem                   mit wasserlöslichem                                      2%\nAnteil                                Anteil“\nThomasphosphat,                       verwendete                              10                                      andere als in Spalte 1\nKonverterkalk mit Phosphat,           Phosphatarten                                                                   genannte Phosphatarten\ndaneben Glühphosphat,\nMonocalciumphosphat\noder Dicalciumphosphat\nDicalciumphosphat                     „mit Dicalciumphosphat“                   5                                     andere Phosphatarten\nTabelle 5\nSiebdurchgänge\nSiebdurchgang                              bei ... mm\n%\nAluminiumcalciumphosphat                                                                    90                                     0,16\nGlühphosphat                                                                                75                                     0,16\nTeilaufgeschlossenes Rohphosphat                                                            90                                     0,16\nThomasphosphat                                                                              75                                     0,16\nWeicherdiges Rohphosphat                                                                    90                                     0,063","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                              1787\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende           Gehaltsangaben;            Zusammensetzung;         besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,            weitere Erfordernisse      Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                        4                          5                         6\n1. N P K - D ü n g e r\nNPK-Dünger         3% N         Stickstoff in den         Bei den Stickstofformen    auf chemischem Wege                  (\nStickstofformen           2 bis 5 dürfen Gehalte     oder durch Mischen\n1 bis 5                   nur angegeben sein,        gewonnenes Erzeug-\nwenn sie mindestens        nis, ohne Zusatz von\n1 % betragen.              Nährstoffen tierischen\n5 % P2O5     Phosphat in den           Gehaltsangaben und         oder pflanzlichen\nPhosphatlöslichkeiten     weitere Erfordernisse      Ursprungs\n1 bis 8                   nach Tabelle 3;\nSiebdurchgänge nach\nTabelle 5\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger         3% N         Stickstoff in den         Bei den Stickstofformen auf chemischem Wege\nStickstofformen 6 bis 9,  2 bis 9 dürfen Gehalte     oder durch Mischen\nauch neben Stick-         nur angegeben sein,        gewonnenes Erzeugnis\nstofformen 1 bis 5        wenn sie mindestens\n1 % betragen.\n5 % P2O5     Phosphat in den           Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeiten     weitere Erfordernisse\n1 bis 3, 8 und 9          nach Tabelle 4\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger         5% N         Stickstoff in den         Mindestens 25 % des        auf chemischem Wege                  (\nmit Crotonyliden-               Stickstofformen 1 bis 4 angegebenen Gesamt- gewonnenes Erzeug-                Bei der Stickstofform 7\ndiharnstoff,                    und 6 bis 8               stickstoffs in den Stick- nis, ohne Zusatz von      muß der Gehalt an kalt-\nIsobutyliden-                                             stofformen 6 bis 8;        Nährstoffen tierischen   wasserlöslichem und nur\ndiharnstoff                                               bei der Stickstofform 7 oder pflanzlichen           heißwasserlöslichem\noder Form-                                                müssen mindestens          Ursprungs                Stickstoff angegeben\naldehyd-                                                  60 % heißwasserlöslich                              sein.\nharnstoff                                                 sein, bei den Stickstoff-\nformen 2 bis 4 dürfen Ge-\nhalte nur angegeben sein,\nwenn sie mindestens\n1 % betragen.\n5 % P2O5     Phosphat in den           Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse\n1 bis 3                   nach Tabelle 3\nBuchstabe a und b\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger,        3% N         Stickstoff in den         Bei den Stickstofformen    auf chemischem Wege\numhüllt                         Stickstofformen 1 bis 5 2 bis 5 dürfen Gehalte       oder durch Mischen ge-\nnur angegeben sein,        wonnenes Erzeugnis;\nwenn sie mindestens        Granulieren und\n1 % betragen;              Beschichten der Gra-\n5 % P2O5     Phosphat in den           Gehaltsangaben und         nulate mit einer gesund-\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse          heitlich unbedenklichen\n1 bis 3                   nach Tabelle 4             Hüllsubstanz\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger,        3% N         Stickstoff in den         Bei den Stickstofformen    auf chemischem Wege\nteilweise                       Stickstofformen 1 bis 9 2 bis 9 dürfen Gehalte       oder durch Mischen ge-\numhüllt                                                   nur angegeben sein,        wonnenes Erzeugnis;\nwenn sie mindestens        Granulieren und\n1 % betragen;              Beschichten der Gra-\ndie Stickstofformen        nulate mit einer gesund-\n6 bis 9 dürfen nur im      heitlich unbedenklichen\nnicht kunststoffumhüll-    Hüllsubstanz,\nten Anteil enthalten sein; mindestens 25 % des\n5 % P2O5     Phosphat in den           Gehaltsangaben und         Produkts müssen\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse          umhüllt sein\n1 bis 3                   nach Tabelle 4\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %","1788             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende         Gehaltsangaben;            Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,          weitere Erfordernisse      Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                      4                          5                       6\nNPK-Dünger         3% N         Stickstoff in den       Bei den Stickstofformen    auf chemischem         Die Gehalte der\nmit umhülltem                   Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wege oder durch        Stickstofformen 2 bis 4\nStickstoff                                              nur angegeben sein,        Mischen gewonnenes     des umhüllten\nwenn sie mindestens        Erzeugnis;             Stickstoffs müssen\n1 % betragen;              Granulieren und        angegeben sein.\nmindestens 50 % des        Beschichten des Stick-\nGesamtstickstoffs          stoffs mit gesundheit-\nmüssen als umhüllter       lich unbedenklichem\nStickstoff enthalten sein; Kunststoff\n5 % P2O5     Phosphat in den         Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse\n1 bis 3                 nach Tabelle 4\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger,        3% N         Stickstoff in den       Bei den Stickstofformen    auf chemischem         Das Düngemittel darf\nverkapselt                      Stickstofformen 1 bis 5 2 bis 5 dürfen Gehalte     Wege oder durch        nur in geschlossenen\nnur angegeben sein,        Mischen gewonnenes     Packungen und mit\nwenn sie mindestens        Erzeugnis;             einem Hinweis auf\n1 % betragen.              Lösen von Dünge-       den Anwendungs-\n5 % P2O5     Phosphat in den         Gehaltsangaben und         salzen in Wasser,      bereich gewerbsmäßig\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse        Einschließen in        in den Verkehr\n1 bis 3                 nach Tabelle 4             Kapseln aus gesund-    gebracht werden.\n5 % K2O      wasserlösliches                                    heitlich unbedenk-\nKaliumoxid                                         lichem Kunststoff\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger-        2% N         Stickstoff in den       Bei den Stickstofformen    auf chemischem                     (\nLösung                          Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wege und durch         Das Düngemittel darf\nnur angegeben sein,        Lösen in Wasser        mit dem Hinweis\nwenn sie mindestens        gewonnenes, unter      „biuretarm“\n1 % betragen;              Atmosphärendruck       gekennzeichnet sein,\nHöchstgehalt an Biuret:    beständiges            wenn der Biuretgehalt\nGehalt an Carbamid-        Erzeugnis, ohne        0,2 % nicht\nstickstoff u 0,026         Zusatz von             überschreitet.\n3 % P2O5     Phosphat in der                                    Nährstoffen\nPhosphatlöslichkeit 1                              tierischen oder\n3 % K2 O     wasserlösliches                                    pflanzlichen Ursprungs\nKaliumoxid\ninsgesamt 15 %\nNPK-Dünger-        3% N         Stickstoff in den       Bei den Stickstofformen    auf chemischem                     (\nSuspension                      Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wege und durch         Das Düngemittel darf\nnur angegeben sein,        Suspendieren in        mit dem Hinweis\nwenn sie mindestens        Wasser gewonnenes      „biuretarm“\n1 % betragen;              Erzeugnis, ohne        gekennzeichnet sein,\nHöchstgehalt an Biuret:    Zusatz von             wenn der Biuretgehalt\nGehalt an Carbamid-        Nährstoffen            0,2 % nicht\nstickstoff u 0,026;        tierischen oder        überschreitet.\n4 % P2O5     Phosphat in den         Gehaltsangaben und         pflanzlichen Ursprungs\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse\n1 bis 3                 nach Tabelle 3\n4 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 20 %\nNPK-Dünger-        3% N         Stickstoff in den       Bei den Stickstofformen    durch Suspendieren in\nSuspension mit                  Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wasser gewonnenes\nkohlensaurem                                            nur angegeben sein,        Erzeugnis;\nMagnesiumkalk                                           wenn sie mindestens        Zugeben von\n1 % betragen;              kohlensaurem\nHöchstgehalt an Biuret:    Magnesiumkalk\nGehalt an Carbamid-\nstickstoff u 0,026;\n4 % P2O5     Phosphat in der         Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeit 5   weitere Erfordernisse\n4 % K2O      wasserlösliches         nach Tabelle 4\nKaliumoxid\n2 % MgO      Gesamt-Magnesiumoxid\n10 % CaCO3     Calciumcarbonat\ninsgesamt 35 %","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                          1789\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende          Gehaltsangaben;           Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,           weitere Erfordernisse     Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                       4                         5                       6\n2. N P - D ü n g e r\nNP-Dünger          3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem Wege                (\nStickstofformen 1 bis 5 2 bis 5 dürfen Gehalte     oder durch Mischen\nnur angegeben sein,       gewonnenes Erzeug-\nwenn sie mindestens       nis, ohne Zusatz von\n1 % betragen;             Nährstoffen\n5 % P2O5     Phosphat in den          Gehaltsangaben und        tierischen oder\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse        pflanzlichen Ursprungs\n1 bis 8                  nach Tabelle 3;\nSiebdurchgänge\nnach Tabelle 5\ninsgesamt 18 %\nNP-Dünger          3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem Wege\nStickstofformen 1 bis 9 2 bis 9 dürfen Gehalte     oder durch Mischen\nnur angegeben sein,       gewonnenes\nwenn sie mindestens       Erzeugnis\n1 % betragen;\n5 % P2O5     Phosphat in den          Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse\n1 bis 3                  nach Tabelle 4\ninsgesamt 18 %\nNP-Dünger mit      5% N         Stickstoff in den        Mindestens 25 % des       auf chemischem                     (\nCrotonylidendi-                 Stickstofformen 1 bis 4 angegebenen Gesamt-        Wege gewonnenes        Bei der Stickstofform 7\nharnstoff,                      und 6 bis 8              stickstoffs in den Stick- Erzeugnis, ohne        muß der Gehalt an kalt-\nIsobutylidendi-                                          stofformen 6 bis 8;       Zusatz von             wasserlöslichem und\nharnstoff oder                                           bei der Stickstofform 7   Nährstoffen            nur heißwasserlös-\nFormaldehyd-                                             müssen mindestens         tierischen oder        lichem Stickstoff\nharnstoff                                                60 % heißwasserlöslich    pflanzlichen           angegeben sein.\nsein; bei den Stickstoff- Ursprungs\nformen 2 bis 4 dürfen\nGehalte nur angegeben\nsein, wenn sie minde-\nstens 1 % betragen;\n5 % P2O5     Phosphat in den          Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse\n1 bis 3                  nach Tabelle 3\nBuchstabe a und b\ninsgesamt 18 %\nNP-Dünger-         3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem                     (\nLösung                          Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wege und durch         Das Düngemittel darf\nnur angegeben sein,       Lösen in Wasser        mit dem Hinweis\nwenn sie mindestens       gewonnenes, unter      „biuretarm“ gekenn-\n1 % betragen;             Atmosphären-           zeichnet sein, wenn\nHöchstgehalt an Biuret:   druck beständiges      der Biuretgehalt 0,2 %\nGehalt an Carbamid-       Erzeugnis ohne Zu-     nicht überschreitet.\nstickstoff u 0,026        satz von Nährstoffen\n5 % P2O5     Phosphat in der                                    tierischen oder\nPhosphatlöslichkeit 1                              pflanzlichen Ursprungs\ninsgesamt 18 %\nNP-Dünger-         3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem                     (\nSuspension                      Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wege und durch         Das Düngemittel darf\nnur angegeben sein,       Suspendieren in        mit dem Hinweis\nwenn sie mindestens       Wasser gewonnenes      „biruetarm“ gekenn-\n1 % betragen;             Erzeugnis, ohne Zu-    zeichnet sein, wenn\nHöchstgehalt an Biuret:   satz von Nährstoffen   der Biuretgehalt 0,2 %\nGehalt an Carbamid-       tierischen oder        nicht überschreitet.\nstickstoff u 0,026;       pflanzlichen Ursprungs\n5 % P2O5     Phosphat in den          Gehaltsangaben und\nPhosphatlöslichkeiten weitere Erfordernisse\n1 bis 3                  nach Tabelle 3\ninsgesamt 18 %","1790             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende          Gehaltsangaben;           Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,           weitere Erfordernisse     Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                       4                         5                       6\n3. N K - D ü n g e r\nNK-Dünger          3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem Wege                (\nStickstofformen 1 bis 5 2 bis 5 dürfen Gehalte     oder durch Mischen\nnur angegeben sein,       gewonnenes Erzeug-\nwenn sie mindestens       nis, ohne Zusatz von\n1 % betragen.             Nährstoffen tierischen\n5 % K2O      wasserlösliches                                    oder pflanzlichen\nKaliumoxid                                         Ursprungs\ninsgesamt 18 %\nNK-Dünger mit      5% N         Stickstoff in den        Mindestens 25 % des       auf chemischem                     (\nCrotonylidendi-                 Stickstofformen 1 bis 4 angegebenen Gesamt- Wege gewonnenes               Bei der Stickstofform 7\nharnstoff,                      und 6 bis 8              stickstoffs in den Stick- Erzeugnis, ohne        muß der Gehalt an kalt-\nIsobutylidendi-                                          stofformen 6 bis 8;       Zusatz von             wasserlöslichem und\nharnstoff oder                                           bei der Stickstofform 7 Nährstoffen tierischen   nur heißwasserlös-\nFormaldehyd-                                             müssen mindestens         oder pflanzlichen      lichem Stickstoff\nharnstoff                                                60 % heißwasserlöslich Ursprungs                 angegeben sein.\nsein; bei den Stickstoff-\nformen 2 bis 4 dürfen Ge-\nhalte nur angegeben sein,\nwenn sie mindestens\n1 % betragen\n5 % K2O      wasserlösliches\nKaliumoxid\ninsgesamt 18 %\nNK-Dünger mit      3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem         Bei der Angabe der\nMagnesium                       Stickstofformen 1 bis 9 2 bis 9 dürfen Gehalte     Wege oder durch        Gehalte darf auf einen\nnur angegeben sein,       Mischen gewonnenes     Gehalt an Calciumoxid\nwenn sie mindestens       Erzeugnis, ohne        hingewiesen sein,\n1 % betragen.             Zusatz von             wenn er, bewertet als\n5 % K2O      wasserlösliches                                    Nährstoffen tierischen CaO, mindestens 10 %\nKaliumoxid                                         oder pflanzlichen      beträgt.\n2 % MgO      Gesamt-Magnesiumoxid                               Ursprungs\ninsgesamt 20 %\nNK-Dünger-         3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem Wege                (\nLösung                          Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     und durch Lösen in\nnur angegeben sein,       Wasser gewonnenes,\nwenn sie mindestens       unter Atmosphären-\n1 % betragen;             druck beständiges\nHöchstgehalt an Biuret:   Erzeugnis, ohne Zusatz\nGehalt an Carbamid-       von Nährstoffen\nstickstoff u 0,026        tierischen oder\n5 % K2 O     wasserlösliches                                    pflanzlichen Ursprungs\nKaliumoxid\ninsgesamt 15 %\nNK-Dünger-         3% N         Stickstoff in den        Bei den Stickstofformen   auf chemischem                     (\nSuspension                      Stickstofformen 1 bis 4 2 bis 4 dürfen Gehalte     Wege und durch         Das Düngemittel darf\nnur angegeben sein,       Suspendieren in        mit dem Hinweis\nwenn sie mindestens       Wasser gewonnenes      „biuretarm“ gekenn-\n1 % betragen;             Erzeugnis, ohne        zeichnet sein, wenn\nHöchstgehalt an Biuret:   Zusatz von Nähr-       der Biuretgehalt 0,2 %\nGehalt an Carbamid-       stoffen tierischen     nicht überschreitet.\nstickstoff u 0,026        oder pflanzlichen\n5 % K2 O     wasserlösliches                                    Ursprungs\nKaliumoxid\ninsgesamt 18 %\n4. P K - D ü n g e r\nPK-Dünger          5 % P2O5     Phosphat in den          Gehaltsangaben und        auf chemischem Wege                (\nPhosphatlöslichkeiten    weitere Erfordernisse     oder durch Mischen\n1 bis 8                  nach Tabelle 3;           gewonnenes Erzeug-\n5 % K2O      wasserlösliches          Siebdurchgang nach        nis, ohne Zusatz von\nKaliumoxid               Tabelle 5                 Nährstoffen tierischen\ninsgesamt 18 %                                                    oder pflanzlichen\nUrsprungs","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                     1791\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende         Gehaltsangaben;       Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,          weitere Erfordernisse Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                      4                     5                       6\nPK-Dünger          5 % P2O5     Phosphat in den         Gehaltsangaben und    auf chemischem\nPhosphatlöslichkeiten   weitere Erfordernisse Wege oder durch\n1 bis 10                nach Tabelle 4        Mischen gewonnenes\n5 % K2O      wasserlösliches                               Erzeugnis\nKaliumoxid\ninsgesamt 18 %\nPK-Dünger mit 10 % P2O5         Phosphat in der         Gehaltsangaben und    durch Mischen ge-\nkohlensaurem                    Phosphatlöslichkeit 8   weitere Erfordernisse wonnener PK-Dünger,\nKalk                                                    nach Tabelle 4;       Zugeben von kohlen-\n10 % K2O       wasserlösliches         Kalk bewertet als     saurem Kalk, auch\nKaliumoxid              CaCO3                 aus Meeresalgen\n40 % CaCO3     Calciumcarbonat\nPK-Dünger mit      5 % P2O5     Phosphat in den         Gehaltsangaben und    durch Mischen ge-\nKonverterkalk                   Phosphatlöslichkeiten   weitere Erfordernisse wonnenes Erzeugnis,\noder                            5, 6 oder 10            nach Tabelle 4;       Zugeben von Konverter-\nHüttenkalk         5 % K2O      wasserlösliches                               kalk oder Hüttenkalk,\nKaliumoxid                                    auch Zugeben von\nP2O5 und K2O                                                 Konverterkalk mit\ninsgesamt 18 %                                               Phosphat oder Hütten-\n10 % CaO       Calciumoxid             Kalk bewertet als CaO kalk mit Phosphat\nPK-Dünger-         5 % P2O5     Phosphat in der                               auf chemischem                     (\nLösung                          Phosphatlöslichkeit 1                         Wege und durch\n5 % K 2O     wasserlösliches                               Lösen in Wasser ge-\nKaliumoxid                                    wonnenes Erzeugnis,\ninsgesamt 18 %                                               ohne Zusatz von\nNährstoffen tierischen\noder pflanzlichen\nUrsprungs\nPK-Dünger-         5 % P2O5     Phosphat in den         Gehaltsangaben und    auf chemischem                     (\nSuspension                      Phosphatlöslichkeiten   weitere Erfordernisse Wege und durch\n1 bis 3                 nach Tabelle 3        Suspendieren in\n5 % K2O      wasserlösliches                               Wasser gewonnenes\nKaliumoxid                                    Erzeugnis, ohne\ninsgesamt 18 %                                               Zusatz von\nNährstoffen tierischen\noder pflanzlichen\nUrsprungs\nPK-Dünger-         5 % P2O5     Phosphat in der         Gehaltsangaben und    durch Suspendieren in\nSuspension mit                  Phosphatlöslichkeit 5   weitere Erfordernisse Wasser gewonnenes\nkohlensaurem                                            nach Tabelle 4        Erzeugnis, Zugeben\nMagnesiumkalk      5 % K2O      wasserlösliches                               von kohlensaurem\nKaliumoxid                                    Magnesiumkalk\n2 % MgO      Gesamt-Magnesiumoxid\n10 % CaCO3     Calciumcarbonat\ninsgesamt 35 %","1792             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nAbschnitt 3\nOrganische und organisch-mineralische Düngemittel\nVorbemerkungen\n1) Aufbereiten im Sinne der Spalte 5 ist das Aufbereiten zu seuchenhygienisch unbedenklichen Produkten, frei von Krankheitskeimen.\nRückstände der Arzneimittelproduktion dürfen nicht zugesetzt sein.\n2) Der Chromgehalt darf 0,3 % nicht überschreiten; Chrom (VI) darf nicht enthalten sein.\n3) Rizinusschrot darf nur nach ausreichendem Erhitzen und in dauerhaft staubgebundener Form zur Herstellung verwendet sein.\nDüngemittel, die Rizinusschrot enthalten, dürfen nur in geschlossenen Packungen gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden,\ndie mit dem Hinweis gekennzeichnet sind: „Vorsicht beim Ausstreuen, Reizwirkungen sind bei empfindlichen Personen möglich!“\nTypenbezeichnung  Mindest-         typbestimmende            Bewertung;             Zusammensetzung;           besondere Bestimmungen\ngehalte          Bestandteile,             weitere Erfordernisse  Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                        3                         4                     5                           6\nOrganischer         5% N           organisch gebundener Stickstoff bewertet als     Aufbereiten tierischer    Bei Zugabe von Cro-\nStickstoffdünger                   Stickstoff                Gesamtstickstoff       oder pflanzlicher         tonylidendiharnstoff,\nStoffe, auch Zugeben      Isobutylidendiharn-\nvon Crotonylidendi-       stoff oder Formaldehyd-\nharnstoff, Isobutyl-      harnstoff muß der\nidendiharnstoff oder      jeweils zugegebene\nFormaldehydharn-          Stoff angegeben sein.\nstoff\nOrganischer       14 % N           organisch gebundener Stickstoff bewertet als     Peptide und               Das Düngemittel darf\nStickstoffdünger                   Stickstoff                Gesamtstickstoff       Aminosäuren;              nur in geschlossenen\nHydrolisieren             Packungen gewerbs-\ntierischen Eiweißes,      mäßig in den Verkehr\nTrocknen                  gebracht werden; auf\ndie Anwendungszeit\n(Vegetationsstand,\nWiederholungen) und\nden Mengenaufwand\nje Flächeneinheit\nsowie die für die\nBeständigkeit des\nMittels zweckmäßige\nArt der Lagerung muß\nhingewiesen sein.\nKnochenmehl,        3% N           organisch gebundener Stickstoff bewertet als     Aufbereiten\nentfettet                          Stickstoff;               Gesamtstickstoff;      entfetteter Knochen,\n12 % P2O5        Gesamtphosphat            Phosphat bewertet als  auch Zugeben\nGesamt-P2O5;           von Blut\nSiebdurchgang:\n97 % bei 2,5 mm,\n50 % bei 0,2 mm;\nHöchstgehalt\nan Fett 4 %\nKnochenmehl,      28 % P2O5        Gesamtphosphat            Phosphat bewertet als  Aufbereiten\nentleimt                                                     Gesamt-P2O5;           entfetteter, entleimter\nSiebdurchgang:         Knochen\n97 % bei 2,5 mm,\n50 % bei 0,2 mm;\nHöchstgehalt\nan Fett 2 %\nOrganischer         4% N           organisch gebundener Stickstoff bewertet als     Aufbereiten               Die Herstellungsart\nNPK-Dünger                         Stickstoff;               Gesamtstickstoff;      a) von Guano              nach Spalte 5 muß\n3 % P2O5       Gesamtphosphat;           Phosphat bewertet als  b) tierischer oder        angegeben sein.\nGesamt-P2O5;                pflanzlicher Stoffe,\n2 % K 2O       wasserlösliches           Kali bewertet als           auch Zugeben von\nKaliumoxid                wasserlösliches K2O         Wirtschaftsdüngern\ninsgesamt 15 %\nOrganischer         3% N           organisch gebundener Stickstoff bewertet als     Aufbereiten tierischer    Bei Zugabe von Cro-\nNP-Dünger                          Stickstoff;               Gesamtstickstoff;      oder pflanzlicher         tonylidendiharnstoff,\n3 % P2O5       Gesamtphosphat            Phosphat bewertet als  Stoffe, auch Zugeben      Isobutylidendiharnstoff\nGesamt-P2O5            von Wirtschaftsdün-       oder Formaldehyd-\ninsgesamt 9 %                                                     gern, Crotonyliden-       harnstoff muß der\ndiharnstoff, Isobutyl-    jeweils zugegebene\nidendiharnstoff oder      Stoff angegeben sein.\nFormaldehydharnstoff","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                         1793\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende         Bewertung;               Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,          weitere Erfordernisse    Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                      4                       5                        6\nOrganisch-          4% N         Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als  Aufbereiten tierischer Bei Zugabe von Cro-\nmineralischer                                           Gesamtstickstoff;        oder pflanzlicher      tonylidendiharnstoff,\nNPK-Dünger          4 % P2O5     Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als    Stoffe, auch Zugeben Isobutylidendiharnstoff,\nGesamt-P2O5;             von Wirtschaftsdün- Formaldehydharnstoff\n4 % K2 O     wasserlösliches        Kali bewertet als        gern, Crotonylidendi- oder Lignin muß der\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O      harnstoff, Isobutyl-   jeweils zugegebene\ninsgesamt 14 %                                                 idendiharnstoff oder Stoff angegeben sein.\nFormaldehydharnstoff,\nauch Lignin oder\nGuano, Mischen mit\nmineralischen Dünge-\nmitteln, auch Zugeben\nvon Gesteinsmehl\nOrganisch-          5% N         Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als  Aufbereiten tierischer Bei Zugabe von Cro-\nmineralischer                                           Gesamtstickstoff;        oder pflanzlicher      tonylidendiharnstoff,\nNP-Dünger           5 % P2O5     Gesamtphosphat         Phosphat bewertet als    Stoffe, auch Zugeben   Isobutylidendiharnstoff\nGesamt-P2O5              von Wirtschaftsdün-    oder Formaldehyd-\ninsgesamt 12 %                                                 gern, Crotonylidendi-  harnstoff muß der\nharnstoff, Isobutyl-   jeweils zugegebene\nidendiharnstoff oder   Stoff angegeben sein;\nFormaldehydharnstoff   der zur Herstellung\nund Mischen mit        verwendete Phosphat-\nPhosphatdünger         dünger muß\nangegeben sein.\nOrganisch-          5% N         Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als  Aufbereiten tierischer Bei Zugabe von Cro-\nmineralischer                                           Gesamtstickstoff;        oder pflanzlicher      tonylidendiharnstoff,\nNK-Dünger           5 % K2O      wasserlösliches        Kali bewertet als        Stoffe, auch Zugeben   Isobutylidendiharnstoff\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O      von Crotonylidendi-    oder Formaldehyd-\ninsgesamt 10 %                                                 harnstoff, Isobutyl-   harnstoff muß der\nidendiharnstoff oder   jeweils zugegebene\nFormaldehydharnstoff   Stoff angegeben sein.\nund Mischen mit\nKalidünger\nTorfmisch-        30 %           organische Substanz;   organische Substanz      Aufbereiten von Torf\ndünger            organische                            bewertet als             unter Zugeben\nSubstanz                              Glühverlust;             mineralischer oder\n1% N         Gesamtstickstoff       Stickstoff ohne Berück-  organischer Dünge-\nsichtigung des Torf-     mittel\nstickstoffs bewertet als\nGesamtstickstoff\nTorfmisch-        30 %           organische Substanz;   organische Substanz      Aufbereiten von Torf\ndünger            organische                            bewertet als             unter Zugeben\nSubstanz                              Glühverlust;             mineralischer oder\n1% N         Gesamtstickstoff;      Stickstoff ohne Berück-  organischer Dünge-\nsichtigung des Torf-     mittel\nstickstoffs bewertet als\nGesamtstickstoff;\n1 % P2O5     Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als\nGesamt-P2O5;\n1 % K2 O     wasserlösliches        Kali bewertet als\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O\nTorfmisch-        30 %           organische Substanz;   organische Substanz      Aufbereiten von Torf\ndünger            organische                            bewertet als             unter Zugeben\nSubstanz                              Glühverlust;             mineralischer oder\n1% N         Gesamtstickstoff;      Stickstoff ohne Berück-  organischer Dünge-\nsichtigung des Torf-     mittel\nstickstoffs bewertet als\nGesamtstickstoff;\n1 % P2O5     Gesamtphosphat         Phosphat bewertet als\nGesamt-P2O5","1794             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-       typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte        Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                      3                      4                      5                        6\nTorfmisch-        30 %           organische Substanz;   organische Substanz     Aufbereiten von Torf\ndünger            organische                            bewertet als            unter Zugeben\nSubstanz                              Glühverlust;            mineralischer oder\n1 % P2O5     Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als   organischer Dünge-\nGesamt-P2O5;            mittel\n1 % K 2O     wasserlösliches        Kali bewertet als\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O\nOrganisch-        25 %           organische Substanz;   organische Substanz     Aufbereiten von Gülle  Die Art der verwende-\nmineralischer     organische                            bewertet als            durch Entwässern       ten Gülle- und Mineral-\nMischdünger       Substanz                              Glühverlust;            und Trocknen unter     dünger muß angege-\naus Gülle           8% N         Gesamtstickstoff,      Stickstoff bewertet     Zugeben minera-        ben sein; das Dünge-\norganisch gebundener als Gesamtstickstoff,     lischer Düngemittel    mittel darf keine keim-\nStickstoff;            mindestens 30 %                                fähigen Samenkörner\ndes angegebenen                                enthalten; es dürfen nur\nStickstoffs organisch                          unbedenkliche Produk-\ngebundener Stickstoff;                         tionshilfsmittel verwen-\n3 % P2O5     Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als                          det werden;\nGesamt-P2O5;                                   Höchstgehalte an\n6 % K2O      wasserlösliches        Kali bewertet als                              nachstehenden\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O                            Schwermetallen:\nmg/kg\nKupfer                200\nZink                  750\nOrganisch-          4% N         Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als Aufbereiten tierischer Das Düngemittel darf\nmineralische                                            Gesamtstickstoff;       oder pflanzlicher      nur in geschlossenen\nNPK-Dünger-         4 % P2O5     Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als   Stoffe, Mischen mit    Packungen in den Ver-\nSuspension                                              Gesamt-P2O5;            mineralischen Dünge-   kehr gebracht werden;\n4 % K 2O     wasserlösliches        Kali bewertet als       mitteln, auch Zugeben  auf die für die Bestän-\nKaliumoxid             wasserlösliches K2O     von Gesteinsmehl       digkeit zweckmäßige\ninsgesamt 14 %                                                                       Art der Lagerung muß\nhingewiesen sein.\nOrganische          9% N         organisch gebundener Stickstoff bewertet als   Peptide und            Das Düngemittel darf\nStickstoff-                      Stickstoff             Gesamtstickstoff        Aminosäuren;           nur in geschlossenen\ndünger-Lösung                                                                   Hydrolisieren          Packungen gewerbs-\ntierischen Eiweißes    mäßig in den Verkehr\ngebracht werden;\nauf die Anwendungs-\nzeit (Vegetationsstand,\nWiederholungen) und\nden Mengenaufwand je\nFlächeneinheit sowie\nauf die für die Bestän-\ndigkeit zweckmäßige\nArt der Lagerung muß\nhingewiesen sein.\nOrganisch-          8% N         Gesamtstickstoff       Stickstoff bewertet als Peptide und            Das Düngemittel darf\nmineralische                                            Gesamtstickstoff;       Aminosäuren;           nur in geschlossenen\nStickstoff-                                             Mindestgehalt an        Hydrolisieren          Packungen gewerbs-\ndünger-Lösung                                           Aminostickstoff 5 % N   tierischen Eiweißes    mäßig in den Verkehr\nunter Zugabe von       gebracht werden;\nAmmoniumchlorid        auf die Anwendungs-\noder Ammonium-         zeit (Vegetationsstand,\nsulfat                 Wiederholungen) und\nden Mengenaufwand je\nFlächeneinheit sowie\nauf die für die Bestän-\ndigkeit zweckmäßige\nArt der Lagerung muß\nhingewiesen sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                                   1795\nAbschnitt 3a\nSekundärrohstoffdünger\nVorbemerkungen\n1) Für Düngemittel, die den festgelegten Düngemitteltypen dieses Abschnitts entsprechen, gelten folgende zusätzliche Anforde-\nrungen:\na) Unvermeidbare Fremdstoffe mit einem Siebdurchgang von mehr als 2 mm, die für den Zweck der Düngung unerheblich sind,\ndürfen einen Gewichtsanteil von 0,5 vom Hundert, Steine über 5 mm Siebdurchgang von 5 vom Hundert, im Trockenrückstand\nnicht überschreiten.\nb) Verunreinigungen, die zu Pflanzenschäden oder Verletzungen von Menschen oder Tieren beitragen können, dürfen nicht ent-\nhalten sein.\n2) Rizinusschrot darf nur nach ausreichendem Erhitzen und in dauerhaft staubgebundener Form zur Herstellung verwendet sein.\nDüngemittel, die Rizinusschrot enthalten, dürfen nur in geschlossenen Packungen gewerbsmäßig in Verkehr gebracht werden, die\nmit dem Hinweis gekennzeichnet sind: „Vorsicht beim Ausstreuen, Reizwirkungen sind bei empfindlichen Personen möglich!“.\n3) Zur Aufbereitung als Düngemittel dürfen nur die nach Spalte 5 genannten Ausgangsstoffe eingesetzt werden, wenn ihre Zugabe\njeweils einen pflanzenbaulichen, produktions- oder anwendungstechnischen Nutzen erbringt. Die in Spalte 5 dieses Abschnitts\ngenannten Stoffe dürfen nicht zur Herstellung eines Düngemittels nach Abschnitt 3 verwandt werden.\n4) Stoffe mit einem Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff von mehr als 30 zu 1 sind vor dem Aufbereiten zu Düngemitteln zu kom-\npostieren oder anaerob zu behandeln, wenn auf eine Stickstoffwirkung hingewiesen werden soll und sie nicht nur zur Verwertung\nals Mulchmaterial bestimmt sind.\n5) Düngemittel dieses Abschnitts müssen zusätzlich zu den Angaben nach Anlage 2 Nr. 1 mit folgenden Angaben gekennzeichnet\nsein:\na) mit dem Gehalt an Ammonium-, Nitrat- oder Carbamidstickstoff, wenn er insgesamt mehr als 15 vom Hundert, bezogen auf den\nGehalt an Gesamtstickstoff, oder mindestens 1 vom Hundert, bezogen auf das Nettogewicht des Düngemittels, beträgt;\nb) mit dem Gehalt an wasserlöslichem Kaliumoxid, wenn er weniger als 70 vom Hundert des Gesamtgehaltes an Kaliumoxid\nbeträgt;\nc) mit dem Gehalt an basisch wirksamen Bestandteilen, wenn er, bewertet als CaO, mindestens 15 vom Hundert beträgt;\nd) mit dem Gehalt an Kupfer oder Zink, wenn er mindestens 0,01 vom Hundert beträgt;\ne) mit dem Gehalt an organischer Substanz, bewertet als Glühverlust;\nf) mit den beim Aufbereiten nach Spalte 5 verwendeten Stoffen in absteigender Reihenfolge ihrer eingesetzten Mengen; bei\nMengenanteilen über 5 vom Hundert unter Angabe ihres anteiligen Vom-Hundert-Wertes; bei Wirtschaftsdüngern auch Angabe\nder Tierart;\ng) mit sachgerechten Angaben zur Nährstoffverfügbarkeit, insbesondere zu Stickstoff, Stabilität der Produkteigenschaften und\nsachgerechten Lagerung;\nh) mit Angaben zu Anwendungs- und Mengenbeschränkungen, die sich aus anderen düngemittelrechtlichen oder aus abfallrecht-\nlichen Vorschriften ergeben.\nTypenbezeichnung   Mindest-             typbestimmende              Bewertung;              Zusammensetzung;        besondere Bestimmungen\ngehalte,             Bestandteile,               weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nbezogen auf Trocken- Nährstofformen und\nrückstand (TR)       Nährstofflöslichkeiten\n1                 2                       3                           4                      5                        6\nOrganischer          1,5 % N            Gesamtstickstoff            Stickstoff bewertet als a) Filtrationsrück-    Für Stoffe nach\nN-Dünger                                                            Gesamtstickstoff             stände aus        Spalte 5:\nBrauereien,       Buchstabe b:\nb) Wollstaubrück-      soweit unbelastet,\nstände aus        Buchstabe e:\nWollkämmereien,   der Typ des Dünge-\nc) Borsten- und        mittels ist anzugeben,\nHornabfälle,      Buchstabe f:\nd) Feder- und          die Art des Wirtschafts-\nFedermehlabfälle, düngers (Tierart)\ne) organische          ist anzugeben.\nDüngemittel nach\nAbschnitt 3,\nf) Wirtschaftsdünger;\nAufbereiten von\nStoffen nach den\nBuchstaben a bis d,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben e und f,\nauch Mischen\nuntereinander","1796             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-             typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;          besondere Bestimmungen\ngehalte,             Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nbezogen auf Trocken- Nährstofformen und\nrückstand (TR)       Nährstofflöslichkeiten\n1                2                       3                      4                      5                          6\nOrganischer         0,5 % N            Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als a) Klärschlamm           Für Stoffe nach\nNP-Dünger                                                     Gesamtstickstoff;            im Sinne der        Spalte 5:\n0,3 % P2O5         Gesamtphosphat         Phosphat bewertet als        Klärschlamm-        Buchstabe a:\nGesamt-P2O5;                 verordnung,         aerob oder anaerob\ninsgesamt 1,5 %                             Gehalt an Trockenrück- b) Fermentations-         behandelt, stabilisiert,\nstand mehr als 10 %          rückstände aus      entwässert,\nder Produktion      Buchstabe c:\nproteinspaltender   soweit unbelastet,\nund stärkespalten-  Buchstabe e:\nder Enzyme,         der Typ des Dünge-\nc) Wollstaubrück-        mittels ist anzugeben,\nstände aus          Buchstabe f:\nWollkämmereien,     die Art des Wirtschafts-\nd) pflanzliche Abfälle   düngers (Tierart)\naus der Lebens-     ist anzugeben.\noder Futtermittel-\nindustrie, Handel\noder Gewerbe,\ne) organische\nDüngemittel nach\nAbschnitt 3,\nf) Wirtschaftsdünger;\nAufbereiten von\nStoffen nach den\nBuchstaben a bis d,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben e bis f,\nauch Mischen\nuntereinander,\njedoch Stoffe nach\nBuchstabe a nur\nmit Stoffen nach den\nBuchstaben e und f\nOrganischer         0,5 % N            Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als a) Klärschlamm           Für Stoffe nach\nNP-Dünger –                                                   Gesamtstickstoff;            im Sinne der        Spalte 5:\nflüssig             0,3 % P2O5         Gesamtphosphat         Phosphat bewertet als        Klärschlamm-        Buchstabe a:\nGesamt-P2O5;                 verordnung,         aerob oder anaerob\nGehalt an Trockenrück- b) Schlamm aus            behandelt, stabilisiert\nstand höchstens 10 %         Gelatineproduktion\nOrganischer         0,3 % P2O5         Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als   a) naturbelassene        Für Stoffe nach\nPK-Dünger                                                     Gesamt-P2O5 ;                Holz- oder          Spalte 5:\n0,5 % K2O          Gesamtkalium           Kali bewertet als            Rindenabfälle,      Buchstabe b:\nGesamt-K2O              b) organische            der Typ des Dünge-\ninsgesamt 1,5 %                                                          Düngemittel nach    mittels ist anzugeben,\nAbschnitt 3,        Buchstabe c:\nc) Wirtschaftsdünger;    die Art des Wirtschafts-\nAufbereiten von          düngers (Tierart)\nStoffen nach             ist anzugeben\nBuchstabe a,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben b und c,\nauch Mischen\nuntereinander\nOrganischer         0,5 % N            Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als a) Klärschlamm           Für Stoffe nach\nNPK-Dünger                                                    Gesamtstickstoff;            im Sinne der        Spalte 5:\n0,3 % P2O5         Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als        Klärschlamm-        Buchstabe a:\nGesamt-P2O5;                 verordnung,         aerob oder anaerob\n0,5 % K2O          Gesamtkalium           Kali bewertet als       b) naturbelassene        behandelt, stabilisiert,\nGesamt-K2O                   Holz- oder          entwässert,\ninsgesamt 2 %                                                            Rindenabfälle,      Buchstabe c:\nc) Wollstaub-            soweit unbelastet,\nrückstände aus      Buchstabe d:\nWollkämmereien,     die Tierart ist anzugeben,\nd) tierische Ausschei-   Buchstabe h:\ndungen aus nicht-   Verwendung nur nach\nlandwirtschaft-     Kompostierung oder\nlicher Tierhaltung, anaerobe Behandlung,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                                 1797\nTypenbezeichnung  Mindest-             typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;           besondere Bestimmungen\ngehalte,             Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nbezogen auf Trocken- Nährstofformen und\nrückstand (TR)       Nährstofflöslichkeiten\n1                2                       3                      4                      5                           6\ne) Kartoffelfrucht-       Buchstabe m:\nwasser,              der Typ des Dünge-\nf) Fermentations-         mittels ist anzugeben,\nrückstände aus       Buchstabe n:\nder Produktion       die Art des Wirtschafts-\nproteinspaltender düngers (Tierart)\nund stärkespalten- ist anzugeben\nder Enzyme,\ng) abgetragene Pilz-\nkultursubstrate\naus der Speisepilz-\nerzeugung,\nh) Bioabfall aus ge-\ntrennter Sammlung\naus privaten Haus-\nhaltungen,\ni) pflanzliche Abfälle\naus der Garten- und\nLandschaftspflege,\nj) pflanzliche Abfälle\naus der Lebens-\noder Futtermittel-\nindustrie, Handel\noder Gewerbe,\nk) Schlämme aus der\nMolkereiindustrie,\nl) Panseninhalte,\nm) organische\nDüngemittel nach\nAbschnitt 3,\nn) Wirtschaftsdünger,\no) pflanzliche Bestand-\nteile des Treibsels;\nAufbereiten von\nStoffen nach den\nBuchstaben a bis l,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben m und n,\nauch Mischen unter-\neinander, jedoch Stoffe\nnach Buchstabe a nur\nmit Stoffen nach den\nBuchstaben m und n\nOrganischer         0,5 % N            Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als a) Klärschlamm            Für Stoffe nach\nNPK-Dünger –                                                  Gesamtstickstoff;            im Sinne der         Spalte 5:\nflüssig             0,3 % P2O5         Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als        Klärschlamm-         Buchstabe a:\nGesamt-P2O5;                 verordnung,          aerob oder anaerob\n0,5 % K2O          Gesamtkalium           Kali bewertet als       b) Kartoffelfrucht-       behandelt, stabilisiert,\nGesamt-K2O;                  wasser,              Buchstabe c:\nGehalt an Trockenrück- c) Bioabfall aus ge- Verwendung nur nach\nstand höchstens 10 %         trennter Sammlung anaerober Behandlung,\ninsgesamt 2 %                                                            aus privaten Haus- Buchstabe f:\nhaltungen,           der Typ des Dünge-\nd) pflanzliche Abfälle mittels ist anzugeben,\naus der Lebens-      Buchstabe g:\noder Futtermittel- die Art des Wirtschafts-\nindustrie, Handel düngers (Tierart)\noder Gewerbe,        ist anzugeben\ne) Produktionsab-\nwässer aus Zucker-\nfabriken, Molkereien\nund obst-, gemüse-\noder kartoffelverar-\nbeitenden Betrieben,\nf) organische\nDüngemittel nach\nAbschnitt 3,\ng) Wirtschaftsdünger;","1798             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-             typbestimmende         Bewertung;              Zusammensetzung;          besondere Bestimmungen\ngehalte,             Bestandteile,          weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nbezogen auf Trocken- Nährstofformen und\nrückstand (TR)       Nährstofflöslichkeiten\n1                2                       3                      4                      5                          6\nAufbereiten von\nStoffen nach den\nBuchstaben a bis e,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben f und g,\nauch Mischen\nuntereinander,\njedoch Stoffe nach\nBuchstabe a nur\nmit Stoffen nach den\nBuchstaben f und g\nOrganisch-          3% N               Gesamtstickstoff       Stickstoff bewertet als a) Wollstaubrück-        Für Stoffe nach\nmineralischer                                                 Gesamtstickstoff             stände aus          Spalte 5:\nN-Dünger                                                                                   Wollkämmereien,     Buchstabe a:\nb) Filtrationsrück-      soweit unbelastet,\nstände aus          Buchstabe c:\nBrauereien,         der Typ des Dünge-\nc) organische            mittels ist anzugeben,\nDüngemittel nach    Buchstabe d:\nAbschnitt 3,        der Typ des Dünge-\nd) mineralische          mittels ist anzugeben\nDüngemittel nach\nden Abschnitten\n1 und 2;\nAufbereiten von\nStoffen nach den\nBuchstaben a bis b,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben c und d,\nauch Mischen\nuntereinander\nOrganisch-          2 % P2O5           Gesamtphosphat         Phosphat bewertet als   Preßrückstände aus\nmineralischer                                                 Gesamt-P2O5             der Gelatineproduktion;\nP-Dünger                                                                              Zugabe von Kalk\nOrganisch-          3 % P2O5           Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als   a) naturbelassene        Für Stoffe nach\nmineralischer                                                 Gesamt-P2O5;                 Holz- oder          Spalte 5:\nPK-Dünger           3 % K 2O           Gesamtkalium           Kali bewertet als            Rindenabfälle,      bei Verwendung basisch\nGesamt-K2O              b) organische            wirksamer Rückstände\ninsgesamt 8 %                                                            Düngemittel nach    ist die Art der Kalkrück-\nAbschnitt 3,        stände anzugeben,\nc) mineralische          Buchstabe b:\nDüngemittel nach    der Typ des Dünge-\nden Abschnitten 1   mittels ist anzugeben,\nund 2;              Buchstabe c:\nAufbereiten von          der Typ des Dünge-\nStoffen nach             mittels ist anzugeben\nBuchstabe a,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben b und c,\nauch Mischen\nuntereinander\nOrganisch-          3% N               Gesamtstickstoff;      Stickstoff bewertet als a) Klärschlamm nach      Für Stoffe nach\nmineralischer                                                 Gesamtstickstoff;            der Klärschlamm-    Spalte 5:\nNPK-Dünger          3 % P2O5           Gesamtphosphat;        Phosphat bewertet als        verordnung,         Buchstabe a:\nGesamt-P2O5;            b) naturbelassene        aerob oder anaerob\n3 % K2O            Gesamtkalium           Kali bewertet als            Holz- oder          behandelt, stabilisiert,\nGesamt-K2O                   Rindenabfälle,      entwässert,\ninsgesamt 12 %                                                      c) Wollstaubrück-        Buchstabe c:\nstände aus          soweit unbelastet,\nWollkämmereien,     Buchstabe d:\nd) tierische Ausschei-   die Tierart ist anzugeben,\ndungen aus nicht-   Buchstabe h:\nlandwirtschaft-     Verwendung nur nach\nlicher Tierhaltung, Kompostierung oder\nanaerober Behandlung,","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                              1799\nTypenbezeichnung  Mindest-             typbestimmende         Bewertung;            Zusammensetzung;          besondere Bestimmungen\ngehalte,             Bestandteile,          weitere Erfordernisse Art der Herstellung\nbezogen auf Trocken- Nährstofformen und\nrückstand (TR)       Nährstofflöslichkeiten\n1                2                       3                      4                    5                          6\ne) Kartoffelfrucht-      Buchstabe m:\nwasser,             der Typ des Dünge-\nf) Fermentations-        mittels ist anzugeben,\nrückstände aus      Buchstabe n:\nder Produktion      der Typ des Dünge-\nproteinspaltender   mittels ist anzugeben.\nund stärkespal-\ntender Enzyme,\ng) abgetragene Pilz-\nkultursubstrate\naus der Speisepilz-\nerzeugung,\nh) Bioabfall aus ge-\ntrennter Sammlung\naus privaten\nHaushaltungen,\ni) pflanzliche Abfälle\naus der Land-\nschaftspflege,\nj) pflanzliche Abfälle\naus der Lebens-\noder Futtermittel-\nindustrie, Handel\noder Gewerbe,\nk) Fischabfälle,\nl) Braunkohle,\nm) organische\nDüngemittel nach\nAbschnitt 3,\nn) mineralische\nDüngemittel nach\nden Abschnitten 1\nund 2,\no) pflanzliche\nBestandteile des\nTreibsels;\nAufbereiten von\nStoffen nach den\nBuchstaben a bis l,\nZugabe von\nStoffen nach den\nBuchstaben m und n,\nauch Mischen unter-\neinander, jedoch\nStoffe nach Buch-\nstabe a nur mit\nStoffen nach den\nBuchstaben m und n","1800              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nAbschnitt 4\nDüngemittel mit Spurennährstoffen\nVorbemerkungen\n1) Liegt ein Spurennährstoff ganz oder teilweise in organisch gebundener Form vor, so muß sein Gehalt in dem Düngemittel\nunmittelbar hinter der Angabe des wasserlöslichen Gehaltes in Gewichtsprozenten angegeben sein, und zwar in der Form „als\nChelat von ...“ oder „als Komplex von ...“; bei der Angabe des Chelat- oder Komplexbildners nach Vorbemerkung 2 kann seine\nKurzbezeichnung verwendet sein.\n2) Als Spurennährstoffe in Komplexform gelten Verbindungen, bei denen das Metall in einer der folgenden Chelat- oder Komplex-\nbindungsformen vorliegt:\n1. Chelatbildner\nDTPA                Diäthylentriaminpentaessigsäure                                                                         C14H23O10N3\nEDDCHA              Äthylendiamin-di-(5-carboxy-2-hydroxyphenyl)essigsäure                                                  C20H20O10N2\nEDDHA               Äthylendiamin-di-(o-hydroxyphenyl)essigsäure                                                             C18H20O6N2\nEDDHMA              Äthylendiamin-di-(o-hydroxy-p-methylphenyl)essigsäure                                                    C20H24O6N2\nEDTA                Äthylendiamintetraessigsäure                                                                             C10H16O8N2\nHEDTA               Hydroxy-2-äthylendiamintriessigsäure                                                                     C10H18O7N2\nTMHBED1)            Trimethylendiamin-N, N-bis-(O-hydroxybenzyl)-N, N-diessigsäure                                           C21H26O6N2\noder deren Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze\n2. Sonstige Komplexbildner\nHEDPA1)             Organophosphonsäure (1-Hydroxyäthan-1, 1-diphosphonsäure)                                                   C2H8O7P2\nLigninsulfonat\nZitronensäure1)\n1) Nicht bei Düngemitteln, die als EG-Düngemittel bezeichnet sind.\nA. Zugabe von Spurennährstoffen zu Düngemitteln der in den Abschnitten 1 bis 3 aufgeführten Typen\n1. M i n e r a l i s c h e E i n - u n d M e h r n ä h r s t o f f d ü n g e r\nTypenbezeichnung   Mindest-             typbestimmende               Bewertung;                Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte              Bestandteile,                weitere Erfordernisse     Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1             2                           3                            4                        5                        6\nTypenbezeich- a)        Acker- und                                   Spurennährstoffe          wie in Abschnitt 1;                 (\nnung für Dünge-         Grünland                                     bewertet als Gesamt-      Zugeben von Spuren- Auf den Anwendungs-\nmittel nach Ab-         0,01 % B Bor,                                gehalt oder wasser-       nährstoffen           bereich nach Spalte 2\nschnitt 1 oder 2,       0,002 % Co Kobalt,                           löslicher Gehalt                                muß hingewiesen sein;\nergänzt durch           0,01 % Cu Kupfer,                                                                            für Spurennährstoffe, die\ndie Angabe „mit         0,5 %       Fe Eisen,                                                                        als natürliche Begleit-\nSpurennährstoff“        0,1 %       Mn Mangan,                                                                       stoffe der Düngemittel\noder ergänzt            0,001 % Mo Molybdän oder                                                                     nach Abschnitt 1 oder 2\ndurch die An-           0,01 % Zn Zink                                                                               vorliegen, ist die Angabe\ngabe „mit“         b)   Gartenbau                                                                                    des Gehaltes wahlfrei,\nsowie durch den         oder Blatt-                                                                                  sofern die in Spalte 2 fest-\nNamen der               düngung                                                                                      gelegten Mindestgehalte\nSpurennähr-             0,01 % B                                                                                     erreicht sind; bei der An-\nstoffe oder ihr         0,002 % Co1)                                                                                 gabe der Gehalte müssen\nchemisches              0,002 % Cu                                                                                   angegeben sein:\nSymbol in der           0,02 % Fe                                                                                    a) bei nicht völlig was-\nReihenfolge der         0,01 % Mn                                                                                        serlöslichen Nähr-\nSpalte 2                0,001 % Mo                                                                                       stoffen der Gesamt-\n0,002 % Zn                                                                                       gehalt und, wenn\nmindestens die\n1) Nicht im Gartenbau.                                                                                Hälfte des Gesamt-\ngehaltes wasserlös-\nlich ist, der wasser-\nlösliche Gehalt;\nb) bei völlig wasser-\nlöslichen Nährstoffen\nder wasserlösliche\nGehalt;\nbei nicht als EG-Dünge-\nmittel bezeichneten\nDüngemitteln gelten\ndie in Spalte 2 Buch-\nstabe a festgelegten\nMindestgehalte auch\nfür die Anwendung\nin der Forstwirtschaft.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                                           1801\nTypenbezeichnung   Mindest-          typbestimmende            Bewertung;                      Zusammensetzung;            besondere Bestimmungen\ngehalte           Bestandteile,             weitere Erfordernisse           Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1            2                         3                         4                              5                            6\n2. O r g a n i s c h e u n d o r g a n i s c h - m i n e r a l i s c h e D ü n g e m i t t e l\nTypenbezeich- 0,02 %        B        Bor,                      Spurennährstoffe                wie in Abschnitt 3;\nnung für Dünge- 0,01 %      Cu       Kupfer,                   bewertet als Gesamt-            Zugeben von Spuren-\nmittel nach        0,05 %   Mn       Mangan oder               gehalt                          nährstoffen\nAbschnitt 3        0,01 %   Zn       Zink\naußer für Torf-\nmischdünger\nund Organisch-\nmineralischen\nMischdünger,\nergänzt durch\ndie Angabe „mit\nSpurennährstoff“\noder ergänzt\ndurch die An-\ngabe „mit“\nsowie durch den\nNamen der\nSpurennähr-\nstoffe oder ihr\nchemisches\nSymbol in der\nReihenfolge der\nSpalte 2\nTypenbezeich- 0,01 %         B       Bor,                      Spurennährstoffe                wie in Abschnitt 3;\nnung für Torf-     0,01 %    Fe      Eisen,                    bewertet als Gesamt-            Zugeben von Spuren-\nmischdünger        0,003 %   Cu      Kupfer,                   gehalt                          nährstoffen\nund Organisch- 0,01 %        Mn      Mangan,\nmineralischen      0,001 %   Mo      Molybdän oder\nMischdünger        0,002 %   Zn      Zink\nnach Ab-\nschnitt 3, ergänzt\ndurch die An-\ngabe „mit\nSpurennährstoff“\noder ergänzt\ndurch die An-\ngabe „mit“\nsowie durch den\nNamen der\nSpurennähr-\nstoffe oder ihr\nchemisches\nSymbol in der\nReihenfolge der\nSpalte 2\nB. Düngemittel, die als typbestimmende Bestandteile nur Spurennährstoffe enthalten\nVorbemerkungen\n1) Die Düngemittel dürfen nur in geschlossenen Packungen gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden; auf die Anwendungszeit\n(Vegetationsstand, Wiederholungen) und den Mengenaufwand je Flächeneinheit muß hingewiesen sein; das Düngemittel muß mit\ndem Hinweis gekennzeichnet sein: „Nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden. Empfohlene Aufwandmenge nicht überschreiten.“\n2) Der für eine gute Chelatstabilität maßgebliche pH-Bereich muß angegeben sein.\nTypenbezeichnung   Mindest-          typbestimmende            Bewertung;                      Zusammensetzung;            besondere Bestimmungen\ngehalte           Bestandteile,             weitere Erfordernisse           Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1            2                         3                         4                              5                            6\n1. B o r d ü n g e r\nCalciumborat        7% B             Bor                       Bor bewertet als                Calciumborat aus                        (\nGesamtgehalt;                   Colemanit oder\nSiebdurchgang:                  Pandermit\n98 % bei 0,063 mm","1802             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-     typbestimmende            Bewertung;              Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte      Bestandteile,             weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                    3                         4                      5                       6\nBoräthanolamin     8% B        wasserlösliches Bor       Bor bewertet als        Umsetzen von                       (\nwasserlösliches B       Borsäure mit\nAminoäthanol\nNatriumborat      10 % B       wasserlösliches Bor       Bor bewertet als        Natriumborat                       (\nwasserlösliches B\nBorsäure          14 % B       wasserlösliches Bor       Bor bewertet als        Umsetzen von Bora-                 (\nwasserlösliches B       ten mit Säuren\nBordünger-         2% B        wasserlösliches Bor       Bor bewertet als        Lösen von Borätha-                 (\nLösung                                                   wasserlösliches B       nolamin, Natrium-    Die Zusammensetzung\nborat oder Borsäure  nach Spalte 5 muß\nin Wasser            angegeben sein.\nBordünger-         2% B        wasserlösliches Bor       Bor bewertet als        Suspendieren von                   (\nSuspension                                               wasserlösliches B       Boräthanolamin,      Die Zusammensetzung\nNatriumborat oder    nach Spalte 5 muß\nBorsäure in Wasser   angegeben sein.\n2. K o b a l t d ü n g e r\nKobaltchelat       2 % Co      wasserlösliches           Kobalt bewertet als     Kobaltchelat                       (\nKobalt                    wasserlösliches Co;                          Der Chelatbildner und\nmindestens 80 % des                          der in Chelatform vor-\nangegebenen Gehaltes                         liegende Gehaltsanteil\nan Co in Chelatform                          müssen angegeben sein.\nKobaltsalz        19 % Co      wasserlösliches           Kobalt bewertet als     Kobaltsalz                         (\nKobalt                    wasserlösliches Co                           Das Anion des Salzes\nmuß angegeben sein.\nKobaltdünger-      2 % Co      wasserlösliches           Kobalt bewertet als     Lösen von Kobaltsalz               (\nLösung                         Kobalt                    wasserlösliches Co      oder einem Kobalt-   Das Anion des Salzes\nchelat in Wasser     muß angegeben sein;\nein in Chelatform vor-\nliegender Gehaltsanteil\nund der Chelatbildner\nmüssen angegeben sein.\n3. K u p f e r d ü n g e r\nRückstand-         2 % Cu      Kupfer                    Kupfer bewertet als     Kupferschlacke oder  Höchstgehalt an:\nKupferdünger                                             Gesamtgehalt;           andere kupferhaltige Blei     0,3%\nSiebdurchgang:          Stoffe;              Zink 3 % ;\n98 % bei 1,0 mm,        auch Granulieren des die Art des Ausgangs-\n70 % bei 0,16 mm;       auf den Siebdurch-   materials muß\nbei Granulierung:       gang nach Spalte 4   angegeben sein.\nZerfall des Granulats   ausgemahlenen\nunter Feuchtigkeits-    Produkts;\neinfluß                 Siebdurchgang des\nGranulats:\n98 % bei 2,8 mm,\n60 % bei 1,6 mm\nDüngemittel        5 % Cu      Kupfer                    Kupfer bewertet als     Mischen von Kupfer-                (\nauf Kupferbasis                                          Gesamtgehalt;           salz, Kupferoxid,    Der Gehalt an wasser-\nSiebdurchgang:          Kupferhydroxid oder  löslichem Kupfer darf\n98 % bei 0,063 mm       einem Kupferchelat,  angegeben sein, wenn\nauch Zugeben von     er mindestens ein Viertel\nunbedenklichem       des Gesamtgehaltes\nTrägerstoff          ausmacht;\nein in Chelatform vorlie-\ngender Gehaltsanteil\nund der Chelatbildner\nmüssen angegeben sein.\nDie Zusammensetzung\nnach Spalte 5\nmuß angegeben sein.\nKupferchelat       9 % Cu      wasserlösliches           Kupfer bewertet als     Kupferchelat                       (\nKupfer                    wasserlösliches Cu;                          Der Chelatbildner und\nmindestens 80 % des                          der in Chelatform vor-\nangegebenen Gehaltes                         liegende Gehaltsanteil\nan Cu in Chelatform                          müssen angegeben sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                        1803\nTypenbezeichnung  Mindest-     typbestimmende            Bewertung;              Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte      Bestandteile,             weitere Erfordernisse   Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                    3                         4                      5                       6\nKupfersalz        20 % Cu      wasserlösliches           Kupfer bewertet als     Kupfersalz                         (\nKupfer                    wasserlösliches Cu                           Das Anion des Salzes\nmuß angegeben sein.\nKupferhydroxid 45 % Cu         Kupfer                    Kupfer bewertet als     Kupferhydroxid                     (\nGesamtgehalt;\nSiebdurchgang:\n98 % bei 0,063 mm\nKupferoxid        70 % Cu      Kupfer                    Kupfer bewertet als     Kupferoxid                         (\nGesamtgehalt;\nSiebdurchgang:\n98 % bei 0,063 mm\nKupferoxi-        50 % Cu      Kupfer                    Kupfer bewertet als     Kupferoxichlorid                   (\nchlorid                                                  Gesamtkupfer;\nSiebdurchgang:\n98 % bei 0,063 mm\nKupferoxi-        17 % Cu      Kupfer                    Kupfer bewertet als     Suspendieren von                   (\nchlorid-                                                 Gesamtkupfer;           Kupferoxichlorid\nSuspension                                               Siebdurchgang:\n98 % bei 0,063 mm\nKupferdünger-      3 % Cu      wasserlösliches           Kupfer bewertet als     Lösen von Kupfersalz               (\nLösung                         Kupfer                    wasserlösliches Cu      oder einem Kupfer-   Ein in Chelatform vor-\nchelat in Wasser     liegender Gehaltsanteil\nund der Chelatbildner\nsowie das Anion\ndes Salzes müssen\nangegeben sein.\n4. E i s e n d ü n g e r\nEisenchelat        5 % Fe      wasserlösliches           Eisen bewertet als      Eisenchelat                        (\nEisen                     wasserlösliches Fe;                          Der Chelatbildner und\nmindestens 80 % des                          der in Chelatform vor-\nangegebenen Gehaltes                         liegende Gehaltsanteil\nan Fe in Chelatform                          müssen angegeben sein.\nEisensalz         12 % Fe      wasserlösliches           Eisen bewertet als      Eisen (II)-Salz                    (\nEisen                     wasserlösliches Fe                           Das Anion des Salzes\nmuß angegeben sein.\nEisendünger-       2 % Fe      wasserlösliches           Eisen bewertet als      Lösen von Eisensalz                (\nLösung                         Eisen                     wasserlösliches Fe      oder einem Eisen-    Ein in Chelatform vor-\nchelat in Wasser     liegender Gehaltsanteil\nund der Chelatbildner\nsowie das Anion\ndes Salzes müssen\nangegeben sein.\nEisendünger-       5 % Fe      Eisen                     Eisen bewertet als      Eisensalze;\nSuspension                                               Gesamtgehalt, minde-    Umsetzen von Eisen-\nstens 1 % Fe wasser-    salzen mit Phosphor-\nlöslich                 säure\n5. M a n g a n d ü n g e r\nManganchelat       5 % Mn      wasserlösliches           Mangan bewertet als     Manganchelat                       (\nMangan                    wasserlösliches Mn;                          Der Chelatbildner und\nmindestens 80 % des                          der in Chelatform vor-\nangegebenen Gehaltes                         liegende Gehaltsanteil\nan Mn in Chelatform                          müssen angegeben sein.\nRückstand-        10 % Mn      Mangan                    Mangan bewertet als     Manganoxide oder     Die Art des Ausgangs-\nMangandünger                                             Gesamtgehalt;           andere mangan-       materials muß angege-\nSiebdurchgang:          haltige Stoffe;      ben sein.\n98 % bei 1,0 mm,        auch Granulieren des\n70 % bei 0,16 mm;       auf den Siebdurch-\nZerfall des Granulats   gang nach Spalte 4\nunter Feuchtigkeits-    ausgemahlenen\neinfluß                 Produkts;\nSiebdurchgang des\nGranulats:\n98 % bei 2,8 mm,\n60 % bei 1,6 mm","1804             Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nTypenbezeichnung  Mindest-     typbestimmende             Bewertung;                 Zusammensetzung;       besondere Bestimmungen\ngehalte      Bestandteile,              weitere Erfordernisse      Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1           2                    3                          4                         5                       6\nMangandünger      17 % Mn      Mangan                     Mangan bewertet als        Mischen von Mangan-                (\nGesamtgehalt               salz und Manganoxid Der Gehalt an wasser-\nlöslichem Mangan darf\nangegeben sein, wenn\ner mindestens ein Viertel\ndes Gesamtgehaltes aus-\nmacht. Die Zusammen-\nsetzung nach Spalte 5\nmuß angegeben sein.\nMangansalz        17 % Mn      wasserlösliches            Mangan bewertet als        Mangansalz (Mn II)                 (\nMangan                     wasserlösliches Mn                              Das Anion des Salzes\nmuß angegeben sein.\nManganoxid        40 % Mn      Mangan                     Mangan bewertet als        Manganoxid                         (\nGesamtgehalt;\nSiebdurchgang:\n80 % bei 0,063 mm\nMangandünger-      3 % Mn      wasserlösliches            Mangan bewertet als        Lösen von Mangan-                  (\nLösung                         Mangan                     wasserlösliches Mn         salz oder einem Man- Ein in Chelatform vor-\nganchelat in Wasser liegender Gehaltsanteil\nund der Chelatbildner\nsowie das Anion\ndes Salzes müssen\nangegeben sein.\n6. M o l y b d ä n d ü n g e r\nMolybdän-         35 % Mo      wasserlösliches            Molybdän bewertet als      Mischen von Natrium-               (\ndünger                         Molybdän                   wasserlösliches Mo         molybdat und Ammo-\nniummolybdat\nNatrium-          35 % Mo      wasserlösliches            Molybdän bewertet als      Natriummolybdat                    (\nmolybdat                       Molybdän                   wasserlösliches Mo\nAmmonium-         50 % Mo      wasserlösliches            Molybdän bewertet als      Ammoniummolybdat                   (\nmolybdat                       Molybdän                   wasserlösliches Mo\nMolybdän-          3 % Mo      wasserlösliches            Molybdän bewertet als      Lösen von Natrium-                 (\ndünger-                        Molybdän                   wasserlösliches Mo         molybdat oder        Die Zusammensetzung\nLösung                                                                               Ammoniummolybdat     nach Spalte 5 muß\nin Wasser            angegeben sein.\n7. Z i n k d ü n g e r\nZinkchelat         5 % Zn      wasserlösliches            Zink bewertet als          Zinkchelat;                        (\nZink                       wasserlösliches Zn         mindestens 80 %      Der Chelatbildner und\ndes angegebenen      der in Chelatform vor-\nGehaltes an Zn in    liegende Gehaltsanteil\nChelatform           müssen angegeben sein.\nZinksalz          15 % Zn      wasserlösliches            Zink bewertet als          Zinksalz                           (\nZink                       wasserlösliches Zn                              Das Anion des Salzes\nmuß angegeben sein.\nZinkdünger        30 % Zn      Zink                       Zink bewertet als          Mischen von Zinksalz               (\nGesamtgehalt               und Zinkoxid         Der Gehalt an wasser-\nlöslichem Zink darf\nangegeben sein, wenn\ner mindestens ein Viertel\ndes Gesamtgehaltes aus-\nmacht. Die Zusammen-\nsetzung nach Spalte 5\nmuß angegeben sein.\nZinkdünger-        3 % Zn      wasserlösliches            Zink bewertet als          Lösen von Zinksalz                 (\nLösung                         Zink                       wasserlösliches Zn         oder einem Zink-     Ein in Chelatform vor-\nchelat in Wasser     liegender Gehaltsanteil\nund der Chelatbildner\nsowie das Anion\ndes Salzes müssen\nangegeben sein.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999                                              1805\nTypenbezeichnung  Mindest-          typbestimmende                Bewertung;                         Zusammensetzung;         besondere Bestimmungen\ngehalte           Bestandteile,                 weitere Erfordernisse              Art der Herstellung\nNährstofformen und\nNährstofflöslichkeiten\n1            2                        3                             4                                 5                         6\nZinkoxid          70 % Zn           Zink                          Zink bewertet als                  Zinkoxid                             (\nGesamtgehalt;\nSiebdurchgang:\n80 % bei 0,063 mm\n8. S p u r e n n ä h r s t o f f - M i s c h d ü n g e r\nSpuren-           Spurennähr-                                     Spurennährstoffe                   Mischen wasser-                      (\nnährstoff-        stoffe                                          bewertet als Gesamt-               löslicher Salze        Der Düngemitteltyp muß\nMischdünger       a) ausschließlich                               gehalt oder als wasser-            oder Chelate, auch     je nach Beschaffenheit\n(Spuren-               in minera-                                 löslicher Gehalt                   Lösen in Wasser        als „Spurennährstoff-\nnährstoff-             lischer Form                                                                                         Mischdünger“ oder\nMischdünger-           0,2 % B      Bor,                                                                                    „Spurennährstoff-Misch-\nLösung),               0,02 % Co Kobalt,                                                                                    dünger-Lösung“ be-\nergänzt durch          0,5 % Cu Kupfer,                                                                                     zeichnet sein;\ndie Angabe             2%       Fe  Eisen,                                                                                  das Düngemittel muß\n„mit“ sowie            0,5 % Mn Mangan,                                                                                     mindestens zwei der in\ndurch den              0,02 % Mo Molybdän oder                                                                              Spalte 3 genannten\nNamen der              0,5 % Zn Zink                                                                                        Spurennährstoffe ent-\nSpurennähr-       b) in Chelat-                                                                                             halten; in Chelatform vor-\nstoffe oder ihr        oder Kom-                                                                                            liegende Gehaltsanteile\nchemisches             plexform                                                                                             und die Chelatbildner\nSymbol in der          0,2 % B                                                                                              müssen angegeben sein;\nReihenfolge der        0,02 % Co                                                                                            bei der Angabe der\nSpalte 2               0,1 % Cu                                                                                             Gehalte müssen ange-\n0,3 % Fe                                                                                             geben sein:\n0,1 % Mn                                                                                             a) bei nicht völlig was-\n0,1 % Zn                                                                                                  serlöslichen Nähr-\ninsgesamt                                                                                                      stoffen der Gesamt-\nmindestens:                                                                                                    gehalt und, wenn\nin fester Form                                                                                                 mindestens die Hälfte\n5 % , in Lösung                                                                                                des Gesamtgehaltes\n2%                                                                                                             wasserlöslich ist, der\nwasserlösliche Gehalt;\nb) bei völlig wasser-\nlöslichen Nährstoffen\nnur der wasser-\nlösliche Gehalt.\nSpuren-           0,2 %     B       Bor,                          Spurennährstoffe                   bor- und metallhaltige Das Düngemittel muß\nnährstoff-        1%        Fe      Eisen,                        bewertet als Gesamt-               Stoffe, auch in Che-   mindestens zwei der in\nMischdünger       0,5 %     Cu      Kupfer,                       gehalt;                            latform, in wasser-    Spalte 3 genannten\n1%        Mn      Mangan,                       Siebdurchgang:                     und nichtwasser-       Spurennährstoffe ent-\n0,01 %    Mo      Molybdän oder                 98 % bei 1,0 mm,                   löslicher Form;        halten; in Chelatform\n0,5 %     Zn      Zink                          70 % bei 0,16 mm;                  auch Granulieren des   vorliegende Gehaltsan-\nbei Granulierung:                  auf Siebdurchgang      teile und die Chelat-\nZerfall des Granulats              nach Spalte 4 ausge-   bildner müssen ange-\nunter Feuchtigkeits-               mahlenen Produkts      geben sein;\neinfluß;                                                  die Art des Ausgangs-\nSiebdurchgang des                                         materials muß ange-\nGranulats:                                                geben sein;\n98 % bei 2,8 mm,                                          Höchstgehalt an Blei\n70 % bei 1,6 mm                                           0,1 % .","1806            Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nAnlage 2\n(zu §§ 2 und 5 Abs. 4)\nKennzeichnung von Düngemitteln,\ndie einem zugelassenen Düngemitteltyp entsprechen\n1.     Vo r g e s c h r i e b e n e A n g a b e n\n1.1    Typenbezeichnung nach Anlage 1 Spalte 1 in Verbindung mit der Angabe der Höhe der Gehalte der in Anlage 1\nSpalte 2 aufgeführten Bestandteile in der dort festgelegten Reihenfolge in ganzen Zahlen, bei Düngemitteln nach\nAbschnitt 3a mit einer Dezimalstelle, die nicht höher sein dürfen als die Zahlenangaben nach Nummer 1.2; der\nZahlenangabe darf keine weitere Angabe hinzugefügt werden; die Angabe der Höhe der Gehalte an Spuren-\nnährstoffen entfällt;\n1.2    Art und Höhe der Gehalte der in Anlage 1 Spalte 3 festgesetzten typbestimmenden Bestandteile, Nährstofformen\nund Nährstofflöslichkeiten, bei mineralischen Mehrnährstoffdüngern nach Maßgabe der Anlage 1 Spalte 4; die\nGehalte müssen in Gewichtsprozenten, bezogen auf das Nettogewicht des Düngemittels, angegeben sein;\nAngaben mit einer Dezimalstelle, bei Düngemitteln nach Abschnitt 3a bis zu zwei Dezimalstellen, bei Spuren-\nnährstoffen bis zu vier Dezimalstellen, sind zulässig; bei flüssigen Düngemitteln ist eine zusätzliche Angabe der\nGehalte in Kilogramm je Hektoliter oder Gramm je Liter zulässig;\n1.3    Gewicht oder Volumen\n1.3.1 bei festen Düngemitteln das Nettogewicht in Kilogramm; bei verpackten Düngemitteln und bei Düngemitteln in\ngeschlossenen Behältnissen mit einem Inhalt bis 100 kg kann auch anstelle des Nettogewichts das Bruttogewicht\nin Kilogramm in unmittelbarer Verbindung mit dem Gewicht der Verpackung angegeben sein;\n1.3.2 bei Torfmischdüngern das Volumen in Liter oder Kubikmeter;\n1.3.3 bei flüssigen Düngemitteln das Nettogewicht in Kilogramm; daneben kann das Volumen in Liter oder Kubikmeter\nangegeben sein;\n1.3.4 bei gasförmigen Düngemitteln das Nettogewicht in Kilogramm;\n1.4    Name oder Firma und Anschrift des für das Inverkehrbringen im Inland Verantwortlichen;\n1.5    die in den Vorbemerkungen zu Anlage 1 und ihren Abschnitten, in Anlage 1 Spalte 6 sowie in den Tabellen zu\nAnlage 1 Abschnitt 2 vorgeschriebenen weiteren Angaben.\n2.     Zulässige Angab en\n2.1    die nach den Vorbemerkungen zu Anlage 1 und ihren Abschnitten sowie nach Anlage 1 Spalte 6 zulässigen\nAngaben;\n2.2    handelsübliche Warenbezeichnungen;\n2.3    Angaben zur sachgerechten Anwendung, Lagerung und Behandlung, soweit nicht in Anlage 1 Spalte 6 vor-\ngeschrieben;\n2.4    Marken;\n2.5    Hinweise auf Bestandteile des Düngemittels, die nicht unter Nummer 1.2 fallen;\n2.6    sonstige Angaben und Hinweise.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999              1807\nAnlage 3\n(zu § 4 Abs. 1 und § 5 Abs. 4)\nKennzeichnung von Natur- und Hilfsstoffen\n1.  Allgemeine Angab en\n1.1 Bezeichnung als Wirtschaftsdünger, Bodenhilfsstoff, Kultursubstrat, Pflanzenhilfsmittel, Torf; gegebenenfalls Hin-\nweis auf zugegebene Abfälle;\n1.2 Name oder Firma und Anschrift des für das Inverkehrbringen im Inland Verantwortlichen;\n1.3 bei Natur- und Hilfsstoffen, die nicht in Fertigpackungen im Sinne des § 14 des Eichgesetzes in den Verkehr\ngebracht werden, Nettogewicht oder Bruttogewicht in Kilogramm oder Volumen in Liter oder Kubikmeter, bei\nAngabe des Bruttogewichts in unmittelbarem Zusammenhang damit das Gewicht der Verpackung.\n2.  Besond ere Angab en b ei\n2.1 Wirtschaftsdüngern: Art des Düngers, Tierart, Zusammensetzung nach Hauptbestandteilen, Nährstoffgehalte,\nsachgerechte Anwendung;\n2.2 Bodenhilfsstoffen:    Art, Zusammensetzung unter Angabe der Ausgangsstoffe, Nährstoffgehalte, pH-Wert,\nWirkungsbereich, sachgerechte Anwendung nach Boden- oder Pflanzenart, Mengen-\naufwand und Anwendungszeit;\n2.3 Kultursubstraten:     Art, Zusammensetzung unter Angabe der Ausgangsstoffe, Nährstoffgehalte, pH-Wert,\nsachgerechte Anwendung nach Pflanzenart, Salzgehalt;\n2.4 Pflanzenhilfsmitteln: Art, Zusammensetzung unter Angabe der Ausgangsstoffe, Nährstoffgehalte, Wirkungs-\nbereich, sachgerechte Anwendung nach Boden- und Pflanzenart, Mengenaufwand und\nAnwendungszeit;\n2.5 Torf:                 Hochmoor- oder Niedermoor-Torf mit Zersetzungsgrad, ungefährer Anteil an organischer\nSubstanz.","1808                Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nAnlage 4\n(zu § 6)\nToleranzen\n1.   M i n e r a l i s c h e Ei n n ä h r s t o f f d ü n g e r                  absolute Werte (Gewichtsprozente)\n1.1 Stickstoffdünger                                                       N             MgO              andere Nährstoffe\nKalkmagnesiasalpeter, Magnesiumnitrat                                 0,4           0,9\nKalksalpeter, Natronsalpeter, Chilesalpeter                           0,4\nAmmonsulfat (Schwefelsaures Ammoniak)                                 0,3\nAmmonsulfat mit Nitrifikationshemmstoff (Dicyandiamid),\nDicyandiamidhaltiger Ammonsulfat-Harnstoff,\nDicyandiamidhaltiger Harnstoff                                        0,5\nStickstoff-Magnesiumsulfat, Stickstoff-Magnesia                       0,8           0,9\nStickstoff-Magnesiumsulfat mit Natrium                                0,8           0,9              0,67 Na\nAmmonnitrathaltiger Ammonsyngenit                                     0,6\nAmmoniumnitrat (Kalkammonsalpeter)\nbis 32 %                                                           0,8\nüber 32 %                                                          0,6\nAmmonsulfatsalpeter, umhüllt; Ammonsulfatsalpeter mit\nNitrifikationshemmstoff (Dicyandiamid),\nAmmonsulfatsalpeter                                                   0,8\nKalkstickstoff, Nitrathaltiger Kalkstickstoff                         1,0\nHarnstoff                                                             0,4\nAmmonsulfat-Harnstoff                                                 0,5                            0,36 S\nAmmonsulfat-Harnstoff mit kohlensaurem Kalk                                                          0,36 S\n0,5\naus Meeresalgen                                                                                      3,0 CaCO3\nOxamid, Crotonylidendiharnstoff, Isobutylidendiharnstoff,\nFormaldehydharnstoff, Harnstoff-Isobutylidendiharnstoff,\nHarnstoff-Formaldehydharnstoff                                        0,5\nStickstoffdünger mit Crotonylidendiharnstoff,\nIsobutylidendiharnstoff oder Formaldehydharnstoff                     0,5\nKalksalpeter-Lösung, Ammoniakwasser, Kalksalpeter-\nHarnstoff-Lösung, Kalksalpeter-Harnstoff-Suspension,\nStickstoffdünger-Lösung, Ammoniumnitrat-Harnstoff-\nLösung, Ammoniakgas                                                   0,6\nKalium-Nitrat-Lösung                                                  0,6                            1,2 K2O\nMagnesiumnitrat-Lösung                                                0,6           0,9\nCalciumnitrat-Suspension                                              0,4                            0,64 Ca\nStickstoffdünger-Lösung mit Formaldehydharnstoff                      0,4\nStickstoffdünger-Suspension mit Formaldehydharnstoff                  0,4\nMuß in der Kennzeichnung mehr als eine Stickstofform angegeben sein, so beträgt die Toleranz für den Gehalt jeder\nStickstofform 1⁄10 des Gehalts des Düngemittels an Stickstoff, höchstens 2 Gewichtsprozente. Die bei dem jewei-\nligen Düngemitteltyp für den Nährstoff festgesetzte Toleranz darf insgesamt nicht überschritten sein.\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nP2O5          für den          andere Nährstoffe\nwasserlöslichen\n1.2 Phosphatdünger                                                                       P2O5-Anteil\nSuperphosphat, Konzentriertes Superphosphat                           0,8           0,9\nTriple-Superphosphat                                                  0,8           1,3\nGlühmischphosphat, Glühphosphat, Dicalciumphosphat                    0,8\nDicalciumphosphat mit Magnesium                                       0,8                            0,9 MgO","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999             1809\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nP2O5             für den          andere Nährstoffe\nwasserlöslichen\nP2O5-Anteil\nThomasphosphat\na) bei Angabe in einer Spanne von zwei Gewichtsprozenten           0\nb) bei Angabe in einer Zahl                                        1,0\nTeilaufgeschlossenes Rohphosphat                                   0,8              0,9\nTeilaufgeschlossenes Rohphosphat mit Magnesium                     0,8              0,9              0,9 MgO\nRohphosphat mit wasserlöslichem Anteil                             0,8              0,9\nAluminium-Calciumphosphat                                          0,8\nWeicherdiges Rohphosphat, Rohphosphat gemahlen                     0,8\nWeicherdiges Rohphosphat mit Magnesium                             0,8                               0,9 MgO\nRohphosphat mit kohlensaurem Kalk aus Meeresalgen,\nRohphosphat mit kohlensaurem Kalk                                  0,8                               3,0 CaCO3\nRohphosphat mit kohlensaurem Magnesiumkalk                         0,8                               2,0 CaCO3\n1,0 MgCO3\nMuß in der Kennzeichnung mehr als eine Phosphatlöslichkeit angegeben sein, so beträgt die Toleranz für den\nGehalt jeder Phosphatlöslichkeit 1⁄10 des Gehalts des Düngemittels an Phosphat, höchstens 2 Gewichtsprozente.\nSatz 1 gilt nicht für einen anzugebenden Anteil an wasserlöslichem P2O5. Die bei dem jeweiligen Düngemitteltyp für\nden Nährstoff festgesetzte Toleranz darf insgesamt nicht überschritten sein.\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nK 2O             MgO              andere Nährstoffe\n1.3 Kalidünger\nKalirohsalz                                                        1,5              0,9\nAngereichertes Kalirohsalz                                         1,0              0,9\nKaliumchlorid\nbis 55 %                                                       1,0\nüber 55 %                                                      0,5\nKaliumchlorid mit Magnesium                                        1,5              0,9\nKaliumsulfat                                                       0,5\nKaliumsulfat mit Magnesium                                         1,5              0,9\nKieserit mit Kaliumsulfat                                          1,0              0,9\nRückstandkali, Rückstandkali-Suspension                            1,0\nKalium-Sulfat-Lösung                                               1,0                               0,36 S\nKaliumhydroxid-Lösung                                              1,0\nfür Chlorid                                                                                          0,2 Cl\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nCa, CaO,         Mg, MgO,         andere Nährstoffe\nCaCO3            MgCO3\n1.4 Kalkdünger und Magnesiumdünger\nKohlensaurer Kalk, Kohlensaurer Kalk aus Meeresalgen               3,0 CaCO3        1,0 MgCO31)\nKohlensaurer Magnesiumkalk                                         2,0 CaCO3        1,0 MgCO3\nKohlensaurer Kalk mit Torfzusatz                                   3,0 CaCO3\nKohlensaurer Kalk mit Phosphat, Kohlensaurer Kalk\nmit weicherdigem Rohphosphat                                       3,0 CaCO3        1,0 MgCO31)      1,0 P2O5\nKohlensaurer Kalk mit Phosphat und Kali,                                                             1,0 P2O5,\n3,0 CaCO3        1,0 MgCO3   1)\nKohlensaurer Kalk mit Phosphat oder Kali                                                             1,0 K2O\nKohlensaurer Magnesiumkalk mit Phosphat,\nKohlensaurer Magnesiumkalk mit weicherdigem\n2,0 CaCO3        1,0 MgCO3        1,0        P2O5\nRohphosphat\n1) Nur bei Hinweis auf den Gehalt nach Anlage 1 Spalte 6.","1810              Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nCa, CaO,         Mg, MgO,         andere Nährstoffe\nCaCO3            MgCO3\nKohlensaurer Magnesiumkalk mit Phosphat und Kali,                                                    1,0 P2O5,\n2,0 CaCO3        1,0 MgCO3\nKohlensaurer Magnesiumkalk mit Phosphat oder Kali                                                    1,0 K2O\nKohlensaurer Kalk mit Schwefel, Kohlensaurer\nMagnesiumkalk mit Schwefel                                         2,0 CaCO3        1,0 MgCO3        0,36 S\nBranntkalk; Branntkalk, körnig; Stückkalk; Löschkalk;\nMischkalk                                                          3,0 CaO          1,0 MgO1)\nBranntkalk mit Schwefel; Branntkalk, körnig,\nmit Schwefel                                                       3,0 CaO          1,0 MgO1)        0,36 S\nMagnesium-Branntkalk; Magnesium-Branntkalk,\nkörnig; Magnesium-Stückkalk; Magnesium-Löschkalk;\n2,0 CaO          1,0 MgO\nMagnesium-Mischkalk\nMagnesium-Branntkalk mit Schwefel; Magnesium-\nBranntkalk, körnig, mit Schwefel                                   2,0 CaO          1,0 MgO          0,36 S\nHüttenkalk; Hüttenkalk, körnig                                     2,0 CaO          1,0 MgO1)\nHüttenkalk mit weicherdigem Rohphosphat                            2,0 CaO          1,0 MgO1)        1,0 P2O5\nHüttenkalk mit Phosphat und Kali; Hüttenkalk mit\n1,0 P2O5,\nPhosphat oder Kali; Hüttenkalk, körnig, mit Phosphat               2,0 CaO          1,0 MgO1)\n1,0 K2O\nund Kali; Hüttenkalk, körnig, mit Phosphat oder Kali\nKonverterkalk                                                      2,0 CaO\nKonverterkalk mit Phosphat;\nKonverterkalk mit Phosphat, körnig                                 3,0 CaO          1,0 MgO1)        1,0 P2O5\nKonverterkalk mit Phosphat und Kali;\nKonverterkalk mit Phosphat oder Kali;                                                                1,0 P2O5,\n3,0 CaO          1,0 MgO1)\nKonverterkalk mit Phosphat, körnig, und Kali;                                                        1,0 K2O\nKonverterkalk mit Phosphat, körnig, oder Kali\nGeflügelkotkalk                                                    3,0 CaO          1,0 MgO1)\nKali-Branntkalk                                                    3,0 CaO          1,0 MgO1)        1,0 K2O\nKali-Magnesium-Branntkalk                                          2,0 CaO          1,0 MgO          1,0 K2O\nRückstandkalk                                                      3,0 CaO\nCarbokalk                                                          3,0 CaCO3\nMagnesium-Gesteinsmehl                                                              1,0 MgO\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nCa         Mg, MgO     S          andere Nährstoffe\n1.5 Calcium-, Magnesium- und Schwefeldünger\n(Sekundärnährstoffdünger)\nCalciumchlorid                                                     0,64\nCalciumchlorid-Lösung                                              0,64\nMagnesiumsulfat                                                               0,9 MgO     0,36\nMagnesiumsulfat-Lösung                                                        0,9 MgO     0,36\nKieserit                                                                      0,9 MgO     0,36\nKieserit mit Kali und Magnesiumcarbonat                                       0,9 MgO                1,0 K2O\nKieserit mit Magnesiumcarbonat                                                0,9 MgO\nKonzentrierter Magnesiumdünger                                                0,9 MgO\nMagnesiumhydroxid                                                             0,9 MgO\nMagnesiumhydroxid-Suspension                                                  0,9 MgO\nMagnesiumchlorid-Lösung                                                       0,55 Mg\nMagnesiumdünger-Suspension                                                    0,9 MgO\nElementarer Schwefel                                                                      0,36\nCalciumsulfat                                                      0,64                   0,36\nSchwefel-Magnesiumdünger                                           0,641)     0,9 MgO     0,36\n1) Nur bei Hinweis auf den Gehalt nach Anlage 1 Spalte 6.","Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999             1811\nabsolute Werte (Gewichtsprozente)\nN, P2O5, K2O                      andere Nährstoffe\n2.  M ineralisc he M ehrnährst offd ünger\n2.1 für den einzelnen Nährstoff\nStickstoff                                                         1,1 N\nPhosphat                                                           1,1 P2O5\nKaliumoxid                                                         1,1 K2O\n2.2 negative Abweichungen vom angegebenen Gehalt\ninsgesamt höchstens:\nNP-Dünger \n\nNK-Dünger                                                         1,5\nPK-Dünger \n\nNPK-Dünger                                                         1,9\nbei NPK-, NP-, NK- und PK-Düngern mit Magnesium\nfür Magnesium                                                                                        0,9 MgO\nbei NPK- und PK-Düngern mit kohlensaurem Kalk für Kalk                                               3,0 CaCO3\nbei PK-Düngern mit Konverterkalk oder Hüttenkalk für Kalk                                            3,0 CaO\n2.3 für die Gehalte an Stickstofformen und Phosphatlöslich-\nkeiten beträgt die Toleranz je Nährstofform oder Nährstoff-\nlöslichkeit 1⁄10 des Nährstoffgesamtgehalts des Dünge-\nmittels, höchstens 2 Gewichtsprozente; die Summe der bei\ndem jeweiligen Düngemitteltyp für die Nährstoffe festge-\nsetzten Toleranzen darf insgesamt nicht überschritten werden\n2.4 für Chlorid                                                                                          0,2 Cl\n3.  Organisc he und organisc h- mineralisc he\nD ü n g e m i t t e l o h n e Ve r w e n d u n g v o n\no r g a n i s c h e n A b f ä l l e n z u r Ve r w e r t u n g\n3.1 organische und organisch-mineralische Düngemittel,\nausgenommen Torfmischdünger und\norganisch-mineralischer Mischdünger\na) für den einzelnen Nährstoff\nStickstoff                                                     1,0 N\nPhosphat                                                       2,0 P2O5\nKaliumoxid                                                     1,0 K2O\nb) negative Abweichungen vom angegebenen Gehalt\ninsgesamt höchstens:\norganische und organisch-mineralische NPK-, NP-\nund NK-Dünger                                                  2,0\nbei organisch-mineralischem NK-Dünger mit Magnesium\nfür Magnesium                                                                                    0,9 MgO\n3.2 Torfmischdünger und organisch-mineralischer Mischdünger\na) für den einzelnen Nährstoff\nStickstoff                                                     0,2 N\nPhosphat                                                       0,2 P2O5\nKaliumoxid                                                     0,2 K2O\nb) negative Abweichungen vom angegebenen Gehalt\ninsgesamt höchstens                                            0,5\n3.3 organisch-mineralischer Mischdünger aus Gülle                      1,0 N\n1,0 P2O5\n1,0 K2O\nin vom Hundert des angegebenen Gehaltes\nN, P2O5, K2O                      andere Nährstoffe\n3a S e k u n d ä r r o h s t o f f d ü n g e r\nNährstoffgehalte bis 1 %                                           50                                50\nNährstoffgehalte über 1 bis 5 %                                    30                                30\nNährstoffgehalte über 5 %                                          20                                20","1812         Bundesgesetzblatt Jahrgang 1999 Teil I Nr. 42, ausgegeben zu Bonn am 11. August 1999\n4. Düngemit t el mit Sp urennährst offen\nGehalt an Spurennährstoffen über 2 %                           0,4 Gewichtsprozent\nGehalt an Spurennährstoffen bis 2 %                            1\n⁄5 des angegebenen Gehalts\n5. To leranzen b ei Gehalt sang ab en\nn a c h Vo r b e m e r k u n g 3 z u A n l a g e 1                        absolute Werte (Gewichtsprozente)\nBei Angabe eines Gehalts an Calcium, Magnesium, Natrium        Ca                                  0,64\nund Schwefel nach Vorbemerkung 3 zu Anlage 1 betragen          Mg                                  0,55\ndie Toleranzen ein Viertel der angegebenen Gehalte an          MgO                                 0,9\ndiesen Nährstoffen und in Gewichtsprozenten höchstens          Na                                  0,67\nfolgende Werte:                                                S                                   0,36"]}